Schlagwort: IG Bürgergarten Gevelsberg

  • Gevelsberg und Region: neue Gärten

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    Annette Bußmann blickte sie auf die Entwicklungsgeschichte des Interkulturellen Bürgergartens in Gevelsberg zurück. Die Idee wurde auf dem Hauptforum 2010 „Klimaschutz durch kurze Wege“ formuliert. Im März 2011 wurde unter anderem auf dem Internationalen Frauentag dafür geworben. Bis heute gibt es viele Kooperationspartner, hier sind vor allem die Stadt Gevelsberg und die VHS Ennepe-Ruhr-Süd zu nennen. Der Bürgergarten hat sich etabliert und es finden dort regelmäßig Veranstaltungen wie z. B. die Pflanzentauschbörse statt.

    Als drittes Projekt wurde das Projekt „Nachbarschaftsacker“ Urbanes Gärtnern der Hattinger Wohnungsbaugesellschaft (HWG eG) durch den Nachhaltigkeitsbeauftragten Christian Schmelzing und den Gärtner Tim Richter vorgestellt. In der dortigen Südstadt, in der es rund 1000 Wohneinheiten gibt, wurde im März 2023 eine Fläche von 100 m² entwickelt. Die Parzellen werden durch die Mieter gemeinschaftlich betreut. Die Einführung des Projekts erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Ackerpause und wird jetzt durch Tim Richter fortgeführt. Es erfolgen regelmäßige Pflanzaktionen auf Beeten und Hochbeeten. Seit März 2023 gibt es im Ortsteil Rauendahl ein weiteres Gelände mit einem Nachbarschaftsacker. Diese wurden eingezäunt, es wurden Blühwiesen und 2023 auch eine Obstbaumwiese angelegt. Auf dem Betriebsgelände erfolgt in einem kleinen Gewächshaus die Anzucht von vielen der benötigten Pflanzen.

    Ein weiteres Projekt war „Wehringhausen gärtnert“. Durch die Finanzierung von „Spielen macht stark NRW“ wurde auf dem Bodelschwinghplatz ein Projekt mit Kindern zwischen 4 und 14 Jahren durchgeführt. Nach dem Vorbild der Stadt Andernach wird das „Essbare Wehringhausen“ entwickelt, bei dem Baumscheiben und Hochbeete bepflanzt werden. Wenn beantragte Fördermittel bewilligt werden, wird im Hagener Stadtgarten ein Bauerngarten als Mitmachaktion und ein essbarer Wildpflanzenpark entwickelt. (mehr …)

  • IG Gevelsberg: Färben mit Pflanzen

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    Die Geschichte des Interkulturellen Bürgergartens beginnt im Jahr 2011. Drei Monate lang planten, arbeiteten und pflanzten damals 20 Familien aus sechs Nationen. Auf einem Grundstück hinter der Städtischen Realschule, um dort etwas einzigartiges entstehen zu lassen. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und zeugt von einem multikulturellen Miteinander. „Hier sieht und erfreut man sich an greifbaren Dingen, auf die man stolz sein kann“, sagte die 1. Vorsitzende der Zukunftsschmiede Gevelsberg, Annette Bußmann. Denn alles was die Gemeinschaftsbeete sowie die mit regionalen Nutzpflanzen bestückten Familienbeete so hergeben, seien es Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbisse, Zucchini, Erdbeeren oder sizilianische Trauben, wird von den Hobbygärtnern verarbeitet und in der Gemeinschaft verköstigt.

    Kinder der Sozialen Gruppenarbeit vom Städtischen Jugendzentrum unter der Leitung von Birgit Weber und ihrem Team besuchten jetzt den Interkulturellen Bürgergarten und lernten dabei, das bunt oftmals auch gesund sein kann. Gemeinsam mit Annette Bußmann stellten sie aus Pflanzen und Gemüseabfällen natürliche Farben her, mit denen sie später dann die im Vorfeld von ihnen, unter Anleitung von Matthias Sprenger vom NABU, selbst gemachten Nistkästen bemalten.
    „In der Natur gibt es eine Reihe an Pflanzen, die färbende Eigenschaften besitzen, und die Menschen wussten damals schon genau diese Eigenschaften zu nutzen“, erzählte die Umweltpädagogin Annette Bußmann. Man verwendete zum Beispiel Pflanzensäfte oder Tiersekrete zum Färben von Stoffen, Bemalen von Papier und Geschirr, zum Schminken und zum Schreiben. Das Interesse an diesem alten Wissen erwacht mittlerweile auch wieder.

    Denn die Gewinnung von solchen Naturfarben ist ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell, welches für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe steht. Rotkohl, Zwiebelschalen, Kurkuma, Spinat oder Grünkohl – all dies stand den Jungen und Mädchen zur Verfügung. Zudem natürlich ein Mörser und eine Schale sowie Handschuhe. Hatten sie erst einmal angefangen, waren die Kinder nicht mehr zu bremsen und es entstanden viele verschiedene Farbnuancen – Rot-, Gelb-, Grün- und Blautöne.

    Von dieser Aktion zeigte sich auch Bürgermeister Claus Jacobi begeistert. Als Hobbygärtner ließ er es sich natürlich nicht nehmen, dem Ferienspaß im Interkulturellen Bürgergarten persönlich einen Besuch abzustatten.

    https://www.wp.de/staedte/ennepetal-gevelsberg-schwelm/besuch-im-interkulturellen-buergergarten-in-gevelsberg-id230164118.html (mehr …)

  • IG Gevelsberg: Färben mit Pflanzen

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    Die Geschichte des Interkulturellen Bürgergartens beginnt im Jahr 2011. Drei Monate lang planten, arbeiteten und pflanzten damals 20 Familien aus sechs Nationen. Auf einem Grundstück hinter der Städtischen Realschule, um dort etwas einzigartiges entstehen zu lassen. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und zeugt von einem multikulturellen Miteinander. „Hier sieht und erfreut man sich an greifbaren Dingen, auf die man stolz sein kann“, sagte die 1. Vorsitzende der Zukunftsschmiede Gevelsberg, Annette Bußmann. Denn alles was die Gemeinschaftsbeete sowie die mit regionalen Nutzpflanzen bestückten Familienbeete so hergeben, seien es Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbisse, Zucchini, Erdbeeren oder sizilianische Trauben, wird von den Hobbygärtnern verarbeitet und in der Gemeinschaft verköstigt.

    Kinder der Sozialen Gruppenarbeit vom Städtischen Jugendzentrum unter der Leitung von Birgit Weber und ihrem Team besuchten jetzt den Interkulturellen Bürgergarten und lernten dabei, das bunt oftmals auch gesund sein kann. Gemeinsam mit Annette Bußmann stellten sie aus Pflanzen und Gemüseabfällen natürliche Farben her, mit denen sie später dann die im Vorfeld von ihnen, unter Anleitung von Matthias Sprenger vom NABU, selbst gemachten Nistkästen bemalten.
    „In der Natur gibt es eine Reihe an Pflanzen, die färbende Eigenschaften besitzen, und die Menschen wussten damals schon genau diese Eigenschaften zu nutzen“, erzählte die Umweltpädagogin Annette Bußmann. Man verwendete zum Beispiel Pflanzensäfte oder Tiersekrete zum Färben von Stoffen, Bemalen von Papier und Geschirr, zum Schminken und zum Schreiben. Das Interesse an diesem alten Wissen erwacht mittlerweile auch wieder.

    Denn die Gewinnung von solchen Naturfarben ist ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell, welches für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe steht. Rotkohl, Zwiebelschalen, Kurkuma, Spinat oder Grünkohl – all dies stand den Jungen und Mädchen zur Verfügung. Zudem natürlich ein Mörser und eine Schale sowie Handschuhe. Hatten sie erst einmal angefangen, waren die Kinder nicht mehr zu bremsen und es entstanden viele verschiedene Farbnuancen – Rot-, Gelb-, Grün- und Blautöne.

    Von dieser Aktion zeigte sich auch Bürgermeister Claus Jacobi begeistert. Als Hobbygärtner ließ er es sich natürlich nicht nehmen, dem Ferienspaß im Interkulturellen Bürgergarten persönlich einen Besuch abzustatten. (mehr …)

  • schöner Artikle zum interkulturellen Bürgergarten Gevelsberg

    (Gu, Mail, 3.8.)
    Anlässlich des diesjährigen Sommerfest erschien in einer Regionalzeitung ein schöner Artikle zum IG in Gevelsberg, den es nun schon drei Jahre lang gibt.
    Der Artikel ist beim Projekt (Gevelsberg_Bürgergarten) abgelegt (mehr …)