nach dem sehr schönen Workshop in den Internationalen Gärten Dresden wollten wir gern mit einigen Vereinsmitgliedern die Gärten besuchen (mehr …)
Schlagwort: IG Dresden
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Dresden: Internationale Gärten
Die IG Dresden haben nach dem Umzug vor einigen Jahren viel Fläche dazu gewonnen. Es sind 120 Gärtner*innen und in etwa 68 Beete. Sie wollen die Beete zu einem Dritten Geflüchteten, Migrant*innen und Deutschen geben. Derzeit ist die meiste Nachfrage bei Deutschen. Es gibt hauptsächlich individuelle Beete, doch auch einiges Gemeinschaftliches. Ein Imker nutzt den Garten auch. Sie haben eine Außenküche, einen großen Container, einen Brunnen mit Pumpe für die Wasserversorgung, einen großen Kompost, einen Grillbereich, einen Bereich, an dem Workshop stattfinden können.
Es sind auch chinesische Gärtner*innen dabei, deren Gemüse leider oft schon geklaut wurde. Neulich hat ein Anwohner nachts fünf Taschenlampen gesichtet..Es wird schon eine Menge geklaut. Der Garten ist umzäunt, das Tor aber offen.
Der Mitgliedsbeitrag ist 25 Euro p.a. , es gibt aber auch einen reduzierten Satz. Dazu kommt ein Betrag fürs Beet, der sich nach dem Einkommen richtet.Anke vom Vorstand beklagt, dass sich nur wenige für Gemeinschaftsaktivitäten interessieren oder sich einsetzen. Müll wird auch nicht immer mitgenommen. Es gibt AGS zu Kompost, dem Gartengeräteschuppen, den Blumen und für die Rosen usw.
Das Kompostklo wird von vielen genutzt, die vollen Eimer leeren sie auf den Sträuchern aus und lassen es da verrotten.
Jede*r kann Experimente im Garten vorschlagen und machen, so macht ein ghanaischer Wissenschaftler ein Kompost-Experiment, um das optimale Komposterzeugnis zu bekommen. Das Konzentrat will er dann verkaufen.Interessant auch ein Konflikt mit der Nachbarschaft/zwischen arabischen Frauen und deutschen Frauen. Die arabischen Frauen haben die Weinblätter geerntet, die deutschen Frauen waren entsetzt, da dann ihrer Kenntnis nach die Trauben nicht mehr richtig wachsen. Es gab eine Vermittlung, beide Seiten lernen viel über Verwendungsmöglichkeiten verschiedener Teile einer Weinpflanze. Inzwischen bauen die Familien Wein auch direkt af ihren Parzellen an.
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Dresden: IG Dresden Teil einer Ausstellung in Paris 2025
Es war uns eine große Freude dir unser Gartenprojekt vorzustellen! Die Internationalen Gärten Dresden freuen sich sehr ein Teil, der für Herbst 2025 geplanten Ausstellung ‚gardening‘ im Museum Cité des sciences et de l’industrie zu werden 😉 und sind schon sehr gespannt auf die Ausstellung in Paris! (mehr …)
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Dresden: Internationale Gärten machen tolles Projekt „Zusammenwachsen“
(Mail)
In Februar haben wir das Projekt „ZusammenWachsen“ gestartet. Im Rahmen vom Projekt bieten wir unterschiedliche Bildungsveranstaltungen (Hand&Werk, Grünes Campus, Gesprächskreise, etc) und eine Verweisberatungen an. Bisher haben wir überwiegend digitale Workshops angeboten und wollen jetzt mit den aktuellen Corona-Verordnungen einige Präsenz-Workshops veranstalten
https://www.internationale-gaerten-dresden.de/projects/zusammenwachsen (mehr …)
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Infos von Shimeles
(von Shimeles)
1. Film Ausleihe Internationale Gärten GöttingenInternationaler Garten Dresden
Hallo Herr Shimeles,
entschuldigen Sie bitte viel Mals die Verspätete Rückgabe. Der Film müsste spätestens am Montag bei Ihnen ankommen.
Die Menschen haben sehr positives Feedback über den Film gegeben. Es haben sich neue Blickwinkel und Sichtweisen herausgestellt sowie Faszination und Begeisterung für Ihr Projekt!
Ich bedanke mich noch einmal für die Ausleihe und wünsche Ihnen alle Gute.
Herzliche Grüße, Manpreet Singh
Shimeles
# Internationaler Garten Dresden
2. Gemeinsame Aktionen mit neuen flüchtlingen: Pflanzaktion, Ernte Aktionen
Bsp: Apfelernteaktion, und Saftpressen,
Die Idee: Apfelernte zum Anlass nehmen um mit Neu Geflüchteten in Kontakt zu kommen.
Äpfel werden gemeinsam gesammelt und gepresst. Der Apfelsaft wird verkauft und der Erlös wird für Flüchtlingsarbeit eingesetzt. Manche Aktionen haben attraktive Namen wie „Weekend for Tolerance „.
Solche Aktionen finden in vielen Gärten statt. Bsp. In Duderstadt hat eine Apfel Mösterei nach so eine Aktion 1.500 Euro an Caritasverband für die regionale Flüchtlingsarbeit spendiert. (Mündliche Information an Shimeles, Mösterei Chef)
Shimeles
#IG Dudersadt, Mosterei Handwerk
3. Stuben Garten Witzenhausen, per Mail an Shimeles
Die Beziehung zwischen Stubengarten und wir ( mit einigen aus Unvergessbar Gruppe/Transition Towninitiative vor Ort) ist leider nicht so gut.
Der Eigentümer möchte nicht mehr mit einigen aus der Gruppe zu tuen haben.
Vorwuürf ist es: enttäschung . Die Grüppe hat sich mehreremals nicht für eine Gartenaktion nicht aufgetaucht.
Wenn du Lust hast kannst du direkt mit dem sprechen.
shimeles
#konflikte, Stubengarten Witzenhausen
4. Fachgespräche/Beratung zu den Themen interkulturelles zusammenwachsen und Nachhaltigkeit in den Internationalen Gärten
Ein Mitglied aus dem Internationalen Garten in Dresden war in Göttingen. Sie wollte sich zu dem o.g. Thema Gespräche führen um darüber ein Bachelor Arbeit zu schreiben.
Warum gerade mit der Frage nach Göttingen Kam? Sie meinte in Dresden , diebreite Partizipation ist nicht da. Daher fragte mich auch ob ich daran glaube, ob die Interkulturellen Gärten Nachhaltig wären?
shimeles
#Diplomarbeit, IG Dresden
5. politisch motivierte Konflikte in Dresden, Tel Gespräche mit Mohammad
Ich habe lange mit Mohammad ein Gespräche geführt: hier aus dem Gespräch paar Sätze
„… es sind Jeden Montag immer mehr Anhänger v. Pegidda Leute strömen in die Stadt
Politik tut kaum etwas! Wegen Angst Wählerinnen zu verlieren.Die Gegner von der Rechten sind massiv im unterzahl.Außerhalb von den größeren Städten ist die Bedrohung noch schlimmer: Bedrohung, schikanieren, beleidigen. Z. B. in Meißen ist schlimm. Wir sind im Kontakt mit dem Internationalen Garten vor Ort , daher wissen wir das.
Die Rechten haben keine Angst offen sich mit Hackenkreuz durch zu marschieren! „
Ich habe Mohammad gefragt was wir(Gärten die sie unterstützen wollen) machen können?
Welche Bedeutung hatten die Interkulturellen Gärten in diesem Zusammenhang?
„… Die Gärten könnten als Baustein mit anderen Initiativen aktiv werden. Guter Ansatz wäre sich als eine Gegen stimme zu organisieren, Gegen diese Demos; damit die Leute in Dresden ein Feedback geben aus der gesamten Bundesrepublik das man so was nicht toleriert. Ein Forum zu gründen das jedes Mal gegen so eine Pegidda-Demo mobilisiert um die rechten zu zeigen, das andere sie beobachten. Pegida ist seit einem Jahr besonders im Aufwind….. Die Stimmung ist vergiftet… eine Solidarität aus dem Bundes Netzwerk der Gärten kann auch helfen:Alles zählt was gegen die Rechte Stimmung eine Position bezieht! eine Gegen Stimme!
Ich habe Mohammad versprochen, dass ich darüber mit meine KollegInnen spreche zu überlegen welche Unterstützungsmöglichkeiten aufgreifen können.
6. Allmende Kontor ist in der Angst versetzt! Tel. Gespräch mit Gerda Munnich
„Allmende Kontor könnte aufgefordert werden die Garten Fläche aufzuräumen!“
Berliner Senat argumentiert mit den knappen Wohnungen in Berlin und möchte auf der Fläche da, soziale Wohnungen u.a. auch Wohnungen für Flüchtlinge bauen.
Dieses Argument wird von Gegnern als Aushebelung Strategie des Volksentscheids gedeutet. Im Volksentscheid hatten 7000.000 BerlinerInnen für den Erhalt des Tempelhofern Felds ausgesprochen und vorgesehen waren Gärten, Sportplätze, etc., also keine Wohnungsbauten durch das internationale Finanzkapital.
Shimeles
# Allmende Kontor Garten Berlin
8. Frau Shobha Menon, die Begründerin einer Urbanen Forst Projekt aus Indien zu Besuch in Göttingen.
Den Kontakt zu den Internationalen Gärten hat Christa vermittelt.
Ich habe Frau Menon die Int.Gärten und die Urbanen Gärten in Göttingen gezeigt, Austaauschsgespräch mit Mitgliedern organisiert wo sie ihr Project vorstellen könnte und Kontakte mit den Umweltverbänden hergestellt.
Sie wird in Göttingen bei mehrere Institutionen ihr Project vorstellen. Dafür ist sie sehr dankbar!
Mehr Info zum Projekt: http://www.nizhaltn.org/
Shimeles
# Besuche
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IG Dresden kann2015 noch auf der Fläche bleiben und hat Fläche für den Umzug wohl gefunden
(Gu aus alerts, 19.1.2015)
„Für die Internationalen Gärten an der Pfotenhauerstraße in der Dresdner Johannstadt ist offenbar ein neuer Standort gefunden. „Es gibt eine grundsätzliche Zustimmung des Vereins zur Entwicklung einer der angebotenen Ersatzflächen“, so Kai Schulz, Sprecher der Dresdner Stadtverwaltung. Konkret handelt es sich um ein Areal zwischen Holbein- und Dürerstraße, nicht weit entfernt vom Bürgergarten Ecke Dürer-/Silbermannstraße des Ufer-Projekte Dresden e.V. „Die Grundfläche des eventuellen Standortes ist wesentlich größer als die bisher genutzte Gartenfläche in der Gleisschleife“, so Schulz weiter. Das Land gehöre der Stadt. Es sei derzeit ohne dauerhafte Nutzung.
Eine konkrete Absprache zur Größe der Pachtfläche existiere derzeit jedoch noch nicht. „Diese wird aber im Rahmen der Flächenherrichtung erarbeitet.“ Schulz zufolge werde die Fläche frühestens Ende 2015 und spätestens Ende 2016 – in Abhängigkeit des Bebauungsplan-Beschlusses – nutzbar sein.[…9
Derzeit werde mittels eines Verfahrens über die Aufstellung eines Bebauungsplanes die Herstellung des für ein solches Vorhaben notwendigen Planungsrechtes – was Voraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung ist – geprüft. „Die Aufstellung des Bebauungsplanes wurde durch den Stadtrat beschlossen, die frühzeitige Bürgerbeteiligung hat 2014 stattgefunden. Im Moment werden die eingegangenen Stellungnahmen zum Vorentwurf ausgewertet und der Entwurf zum Bebauungsplan erarbeitet. Vorbehaltlich der Billigung des Entwurfes durch die Gremien des Stadtrates soll die Offenlage und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit im ersten Halbjahr 2015 erfolgen.“
[…] In der kommenden Gartensaison kann auf der künftigen Parkplatzfläche aber erst mal noch weiter gegärtnert werden. „Dafür haben wir die Zusage der Stadt“, sagt Mattes Hoffmann von Verein Internationale Gärten Dresden.
http://www.dnn-online.de/dresden/web/dresden-nachrichten/detail/-/specific/Neues-Land-fuer-Internationale-Gaerten-in-Dresden-Johannstadt-1625442564 (mehr …) -
Ig Dresden fährt zweigleistig
(Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9)
Der IG Dresden ist seit 2005 auf seiner Fläche, die einst eine vermüllte Schutthalde war. Sie haben die Fläche gesäubert und urbar gemacht und Elbenaushuberde bekommen. 1/3 der Fläche ist Gemeinschaftsfläche, 2/3 sind Beete. Jeden März melden dich die GärtnerInnen und sagen, ob sie weitermachen wollen oder nicht. Bisher gab es immer eine Fluktauation von 10 – 20 %. Leute legen dann ambitioniert los und machen aber doch nicht weiter, was für die Leute auf der Warteliste doof ist, denen abgesagt wurde. Außerdem ziehen Leute weg, verändern sich beruflich oder ihre private Situation. Doch dieses Jahr ist mehr als in den letzten Jahren auffällig, dass Flächen nicht richtig bewirtschaftet werden, Leute nicht kommen. Sie hatten in 2014 viele Aktionen, z.B. haben sie im Hygienemuseum einen temporären Garten aufgebaut und auch in der tschechischen Botschaft in Berlin. Eventuell ist das insgesamt zu viel.
Sie haben auch keine Arbeitstreffen mehr, die sie früher 1x Monat hatten, um zusammen die Gemeinschaftsflächen in Schuß zu halten. Danach wurde immer gemeinsam gegessen. 2013/14 haben sie das nicht mehr gemacht und das fehlt. Es gibt aber noch immer alle 14 Tage ein Plenum. Sie hatten sogar eine Art Minijob, der von einer Frau besetzt war, die 1x Woche im Garten war und ansprechbar für alle Themen. Das wurde aber gar nicht angenommen. Sie sind 80 Mitglieder im Verein, ungefähr 10 Asylsuchende aktuell und es gibt 20 – 30 Beete und gestaffelte Mitgliedsbeiträge plus einen Beitrag der sich nach Beetgröße bemißt.
Die Fläche war einst städtisch, gehört nun dem Land und jetzt soll der Garten einem Parkplatz weichen. Vor ein paar Jahren wurde einfach ein Mobilfunkmast mitten in den Garten gepflanzt.
Sie haben – wegen des Parkplatzes – die Fläche gekündigt bekommen. Im Vertrag gibt es eine Monatsfrist, sie haben gut 1 3/4 Jahr Zeit bekommen. Die Stadt hat ihnen außerdem vier Ausgleichsflächen angeboten und für eine (gegenüebr vom Johannstadtgarten) haben sie sich entschieden. Sie fahren nun zweigleisi: sie bereiten einen Umzug vor, wollen eine Aufstellung machen, was die Sachen im Garten wert sind, was mitnehmbar ist und was verloren ginge, Kosten schätzen, auf der neuen Fläche entscheiden, welche Bäume bleiben sollen, was gebraucht und gemacht werden muss etc. Und sie kämpfen dafür, bleiben zu können. Sie Stadt weiß davon und hat Verständnis für die Parallelität. Sie hatten bis zu dem drohenden Umzug nie was mit der Stadt zu tun – sie müssen 1000 Euro Pacht zahlen und hatten immer wieder vergeblich versucht, die Stadt dazu zu bringen, dass ihnen die Pacht erlassen wird. (mehr …) -
Artikel zum Stand der IG Dresden
(Gu aus google alerts vom 5.5.)
Der Garten muss wohl tatsächlich der geplanten Prakplatzbebauung weichen. Die Stadt hat ein Erstatzgelände angeboten und „man spricht“ auch über finanzielle Hilfe. Mattes schätz die Umzugskosten auf 50.000 Euro.
http://www.dw.de/integrationsgarten-kommt-unter-die-r%C3%A4der/a-17610496