Schlagwort: IG Freising

  • Freising: Tag der offenen Tür im IG

    Ab 11:00 Uhr gibt es Fingerfood aus aller Welt zum Probieren. Die Künstler Pepito Anumu und Tangeni Sem Haikali laden zum gemeinsamen Malen und Trommeln ein. Die Gärtnerinnen und Gärtner stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst.
    (Sa, 21.06.) (mehr …)

  • Freising: Tag der Offenen Tür im IG Freising

    Ab 11:00 Uhr gibt es Fingerfood aus aller Welt zum Probieren. Die Künstler Pepito Anumu, Tangeni Sem Haikali und Roya Klingner laden ein, mit einem kreativen Malprojekt die verschiedenen Länder zu entdecken. Die Gärtnerinnen und Gärtner stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst.
    Dieses Jahr möchten wir wieder zu unserem Tag der offenen Tür einladen!Interkultureller Garten Freising e.V. – Tag der Offenen TürSamstag, 22. Juni 202411:00 – 17:00 Uhr (mehr …)

  • viel los beim Tag der offenen Tür im IG Freising

    (Gu, alerts)

    Am Samstag, 23. Juni 2018, lädt der Verein Interkultureller Garten Freising von 11 bis 17 Uhr wieder zu einem „Tag der offenen Tür“ am Südhang des Freisinger Schafhofs neben dem Europäischen Künstlerhaus ein. Von 11 Uhr an gibt’s Fingerfood aus aller Welt zum Probieren, Roya Klingner bringt ihr Spinnrad in Schwung und bei gutem Wetter wird es eine kleine Ausstellung der Freisinger Künstlerinnen und Künstler Pepito Anumu, Tangeni Sem Haikali und Roya Klingner unter freiem Himmel geben. Von 14 bis 16 Uhr haben Kinder die Möglichkeit, mit den Künstlern zu malen. Den ganzen Tag sind die Gärtnerinnen und Gärtner im Garten anzutreffen, stehen Interessierten jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung und zeigen gerne, was in ihren Beeten wächst. (mehr …)

  • IG Freising gibt es 10 Jahre lang

    Der interkulturelle Garten neben dem Freisinger Schafhof existiert seit zehn Jahren. Menschen aus den verschiedensten Ländern pflanzen hier Kräuter und Gemüse aus ihrer Heimat an. Und oft wird gemeinsam gefeiert

    Von Gudrun Regelein, Freising

    Im Vorbeigehen pflückt Gisela Landesberger eine Himbeere ab. „Das hier ist der schönste Garten Freisings“, sagt sie begeistert. Eine sanfte Brise rauscht durch die Blätter der mächtigen Bäume, die an diesem heißen Sommertag einen angenehmen Schatten spenden. Der interkulturelle Garten am Südhang des Freisinger Schafshofs, der im Juni vor zehn Jahren offiziell eröffnet wurde, wirkt auf den ersten Blick erst einmal sehr naturnah, fast schon verwildert. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man die kleinen abgeteilten Parzellen mit vielen Gemüsesorten, Kräutern und Beerensträuchern – und vereinzelt auch einer blühenden Blume.

    „Der Garten ist, wie er ist“, sagt Landesberger. „Jeder macht in seinem Bereich das, was er möchte. Regeln haben wir nur wenige.“ So darf beispielsweise kein Gift auf die Beete gesprüht werden, auch Hunde oder andere Haustiere dürfen nicht mitgebracht werden. Familien aus 13 verschiedenen Nationen – darunter aus Indien, Namibia, Algerien, Vietnam, China, Syrien und Chile – gärtnern hier; sie pflügen, säen und ernten. „Viele bringen auch Samen aus ihren Heimatländern mit oder lassen sich etwas schicken – das ist total spannend, was hier alles wächst“, sagt Landesberger. Mandeln und Feigen, beispielsweise, daneben viele außergewöhnliche Gemüsesorten und Gewürzpflanzen, wie asiatischer Spinat und Koriander. Im Sommer, so erzählt sie, gehe sie nie ohne vollgefüllten Korb wieder nach Hause, so viel bekomme sie geschenkt.

    Für sie sei es ein Herzensprojekt, sagt Gisela Landesberger, Initiatorin des interkulturellen Gartens. Das Buch „Wurzeln schlagen in der Fremde“ von Christa Müller, das die Bedeutung internationaler Gärten für Integrationsprozesse beschreibt, habe sie in einer Novembernacht im Jahr 2004 am Stück gelesen. „Das war die Initialzündung.“ Am nächsten Tag sei sie – die damalige Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises – beim damaligen Landrat Manfred Pointner im Büro gestanden. „Er war sehr angetan von der Idee“, erinnert sich Landesberger. Gemeinsam mit der ehemaligen Integrationsbeauftragten der Stadt, Meral Meindl, ging es 2005 an die Umsetzung, die sich allerdings noch über zwei Jahre hinwegzog. Das 1500 Quadratmeter große Grundstück – eine ehemalige Streuobstwiese mit vielen außergewöhnlichen Obstbäumen, darunter zwei der seltenen Maulbeerbäume – stellte die Fachhochschule Weihenstephan zur Verfügung, der Pachtvertrag läuft mit dem Freistaat Bayern. Der Boden musste aufgebrochen, eine Wasserleitung verlegt werden – dann ging es mit Maßband und Haselstöcken an die Aufteilung. Einig war man sich, im Inneren ein ganz großes Stück Gemeinschaftsfläche zu belassen.

    Dort stehen heute unter einem hohen Maronibaum Bänke und Tische, daneben ein riesiges Trampolin und eine Schaukel. Oft werde im Garten spontan gemeinsam zu Abend gegessen – jeder steuere dann etwas aus seinem Gärtchen dazu bei: Einen Salatkopf, eine Gurke oder Kohlrabi. Oft werde mit den Kindern in einem großen Topf auf der Feuerstelle eine Gemüsesuppe gekocht und gemeinsam gegessen. „Gerade auch die Kinder lieben es, hier zu sein“, sagt Landesberger.

    Der Garten helfe „ganz sicher“ bei der Integration, sagt sie überzeugt. Das Miteinander verbinde über fremde Kulturen hinweg, das Verständnis füreinander wachse. Der gemeinsame Gartenbau bringe aber nicht nur Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammen, er verwurzle sie auch an ihrem neuen Lebensort, sagt Anna Haikali. Sie ist seit 2013 die Vorsitzende des Vereins „Interkultureller Garten Freising“. Gemeinsam mit ihrem Mann, der aus Namibia kommt, ist sie an schönen Tagen fast jeden Abend hier. Seit sieben Jahren haben die beiden eine Parzelle. Viele Kräuter finden sich dort, Erdbeeren, Tomaten, Zucchini und Gurken. „Ein ziemlicher Wildwuchs: alles nicht ganz akkurat“, sagt Haikali fröhlich. Der Garten sei für ihren Mann für das Ankommen in Freising wichtig gewesen. „Es stimmt schon, dass man durch das Gärtnern auch Wurzeln schlägt“, sagt sie. Der gemeinsame Garten sei eine kleine Oase. „Es ist einfach schön, die anderen dort zu treffen, sich zu unterhalten und auszutauschen.“ Viele Freundschaften seien entstanden: „Wir sind eine Gemeinschaft“, betont sie. Eine, die sich übrigens nicht nur im Sommer trifft. Auch im Winter gebe es Treffen, bei dem jede Familie etwas Landestypisches koche – aus den Rezepten entstehe gerade ein Kochbuch.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/ort-der-begegnung-wer-gaertnert-schlaegt-wurzeln-1.3564646 (mehr …)

  • Einnahmen einer Pflanzensondershow gegen an den IG in Freising

    (Gu, alerts)

    Die Gartenwelt Russlands steht im Mittelpunkt der 20. Freisinger Gartentage. Unter dem Motto „Die Gartenwelt zu Gast in Freising – Willkommen Russland!“ führen namhafte Experten vom 6. bis 8. Mai in die russische Gartenwelt ein. Außerdem rückt eine Sonderschau blattschöne Rhododendren in den Fokus.

    Dazu ist im Clematishof – mit Unterstützung der Baumschule Bruns und der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft – eine nach Angaben der Veranstalter „kleine, aber feine“ Auswahl noch weitgehend unbekannter Neuzüchtungen zu sehen. Alle ausgestellten Pflanzen können zudem käuflich erworben werden, der Erlös kommt dem Verein Interkultureller Garten Freising zugute.

    http://taspo.de/messen/freisinger-gartentage-blattschoene-zum-jubilaeum/#.Vycvb-Qt1JQ (mehr …)

  • Tag der offenen Tür im IG Freising

    (Gu aus alerts, 18.6.)
    Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt der Verein „Interkultureller Garten Freising“ am Samstag, 20. Juni ein: […] bei dem Familien aus zwölf Nationen gemeinsam gärtnern – aktuell Familien aus Chile, Namibia, Indien, Algerien, Rumänien, Deutschland, der Türkei, dem Kosovo, aus Togo, Vietnam, Italien und den USA. […] Der Interkulturelle Garten Freising, ein rund 1 500 Quadratmeter großes Gelände am Südhang des Schafhofes, wird seit 2007 von Familien verschiedenen Nationen bestellt.

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