Schlagwort: IG Friedberg

  • Friedland-Garten entwicklet sich gut

    (von Najeha)

    Im Garten gibt es  keine privat Parzellen, sondern die ganze Fläche als gemeinsame-Parzelle bewirtschaftet.

    Sie arbeiten viel mit Kinder der Unterkunft in Friedland

    Sie hat mich für das Sommerfest am 25.08 eingeladen und sich  gewünscht, dass ich an dem Tag ein Workshop anbieten.

    Leider, ich habe am 25.08 meinen Workshop  in Frankfurt-Oder.

    Ich habe sie erklärt, dass bei mir keine spontane Termine geht, es muss geplant wird.

    Ab 12.08 findet im Garten ein Sommer-Jugend-Camp (wie letztes Jahr)für zwei Wochen statt. Leo aus Göttingen und Carlo aus Italien betreuen die Jugendgruppe die zwei Wochen, sie melden sich bei mir, wenn sie Beratung brauchen sagte Heidi.

    Der Plan ist ein Lehm-Ofen und ein paar Bänke im Garten aufzubauen und ein Theaterstück mit den Kinder  der Unterkunft vorbereiten, an dem Fest zu spielen.

    Die Gartengruppe hat ein paar von Landfrauen gewonnen, sie backen oft Kuchen für die Gäste bei der Veranstaltungen.

    Sie haben auch mit große Freude einen Wohnwagen von Nachbarn-Dorf bekommen, der Wagen passt für 20 Leute, wenn die Jugendliche im Garten übernachten möchten.


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  • IG Friedberg ist in einer Kleingartenanlage

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten Friedberg (IKG) ist ein gemeinwesenorientiertes Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau und besteht seit Januar 2016. Gefördert wird der Garten aus Projektmitteln (DRIN-Projekt) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und aus Mitteln des Evangelischen Dekanats Wetterau.
    Das Projekt richtet sich zuvorderst an Familien und Personen, die in der Altstadt Friedberg wohnen.
    Der Garten befindet sich noch im Aufbau und liegt in einem Schrebergartengelände in der Nähe der Friedberger Altstadt. Zurzeit wird der Garten von türkischen und bulgarischen Frauen, zum Teil mit Familienanhang, genutzt. Die Gartennutzer/innen arbeiten im Wesentlichen mit Hochbeeten. Die Größe des Gartens umfasste bisher ca. 400 qm. Eine Erweiterung auf ca. 630 qm ist jetzt erfolgt. Wegen der Hinzupachtung einer weiteren Fläche um ca. 300 qm wird derzeit verhandelt. Aufgrund der Erweiterung können weitere Gartennutzer/innen hinzugenommen werden. Es gibt bereits Anfragen.
          Wie groß ist die Gruppe der GärtnerInnen bisher?
    Derzeit gärtnern sechs Frauen und deren Familien. Durch die Grundstückserweiterung können jetzt weitere Gärtner/Innen hinzukommen.

          Sind auch deutsche GärtnerInnen mit in das Projekt involviert?
    Im letzten Jahr war auch eine deutsche Frau als Gärtnerin aktiv. Sie ist aber aus Zeitgründen nicht mehr dabei. Grundsätzlich sollen auch deutsche Gärtnerinnen aktiviert werden. Zurzeit besteht ein Kontakt zu einer deutschen Familie.

          Wie bekommen die BewohnerInnen von Friedberg Kenntnis von dem Projekt, wie kann man mitmachen?
    Über den Garten wurde umfangreich in der Presse berichtet. Ein entsprechender Flyer ist in Arbeit und wird u.a. über die Kooperationspartner weitergegeben.

          Wie offen ist die Schrebergartenanlage? Braucht man einen Schlüssel, im auf das Gelände und einen zweiten Schlüssel, um zu dem Gartenprojekt zu kommen? Wie bekommt man Zugang?
    Der Garten ist über eine Gartentür, die aus Prinzip nicht abgeschlossen wird, direkt zu erreichen. Jeder, der sich interessiert, kann sich im Garten aufhalten.

          Ist das Projekt offen für alle Interessierten (also nicht nur für sozial schwache Menschen?)
    Der Garten ist grundsätzlich offen für alle Interessierten, egal mit welchem wirtschaftlichen Status, Religion oder Herkunft.

          Wie viele Beete gibt es bisher und wieso arbeiten die Frauen in Hochbeeten (in einem Schrebergarten dürfte die Erde ja gut sein)?
    Zurzeit haben wir sieben Hochbeete und zwei ebenerdige Beete.
    Auf Empfehlung unseres Kooperationspartners NABU-Umweltwerkstatt haben wir uns dafür entschieden im Garten überwiegend mit Hochbeeten zu arbeiten, da die zur Bewirtschaftung zur Verfügung stehende Fläche (Sonne, Schatten) eher begrenzt war und es sich gezeigt hat, dass dies ein wirksamer Schutz vor Schädlingen ist. Die zwei ebenerdigen Beete haben unter den Wühlmäusen und Schneckenbefall sehr gelitten.

          Gibt es „nur“ individuelle Beete oder gibt es auch Gemeinschaftsbeete/flächen?
    Bis jetzt haben wir noch kein Gemeinschaftsbeet. Dies ist aber auf jeden Fall vorgesehen. Ebenso ein Gratisbeet.

          Wie werden Entscheidungen getroffen?
    Es besteht ein ständiger Kontakt zu den Gärtnerinnen durch regelmäßige Treffen, auch in den Wintermonaten.

    Klare Entscheidungsstrukturen müssen aber noch erarbeitet werden. Selbstentscheidungsstrukturen zu schaffen ist ein wesentliches Ziel des Gartenprojekts.

          Wie sind die Kontakte zu den anderen Schrebergärtner/Innen?
    Zu den direkten Nachbarn bestehen unterschiedlich gute Kontakte. Es besteht über den Gartenzaun hinweg ein fachlicher Austausch. Ein Nachbar hat uns Angeboten ein Teilstück seines Gartens zu übernehmen. Die Nachbarn werden immer zu unseren Festen eingeladen. Grundsätzlich ist ein Wohlwollen gegenüber dem Interkulturellen Garten festzustellen.

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