Über diese Spende [Firma ADM Hamburg AG ] hinaus haben wir jetzt die Zusage der Gemeinde Friedland über deren weitere Unterstützung in 2021. Und wir haben zusätzlich einen Förderantrag an den Landkreis gestellt, mit dem Ziel, auch 2021 aus dem Integrationstopf bezuschusst zu werden. Die Chancen stehen damit recht gut, dass unsere Finanzierung fürs nächste Jahr gesichert ist (mehr …)
Schlagwort: IG Friedland
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FriedLandGarten sucht Anschlussfinanzierung
(Mail)
im April ist die dreijährige Anschubfinanzierung für unser Projekt ausgelaufen. Seit meiner Teilnahme an dem Seminar in Kassel 2016, von dem ich viele Impulse mitgenommen habe und das ich sehr bereichernd fand, auch weil ich mich mit meiner Idee verstanden fühlte und dann noch sicherer wusste, dass es gelingen kann. Wir konnten die Förderer LEADER, die Gemeinde Friedland und den Caritas-Nothilfefonds gewinnen und eine 32-Stunden-Stelle einrichten (die ich mir mit Doro Pohl teile), sind im April 2017 an den Start gegangen und dann ist das Projekt gewachsen und gewachsen. Viele Ideen haben wir umsetzen können und uns in der Region recht gut etabliert. Eine Anschlussfinanzierung ist aber nicht gelungen; mehrere Förderanträge wurden abgelehnt; nun sind Gemeinde und Landkreis eingesprungen und sichern den Fortbestand erstmal bis Jahresende (mehr …)
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Finanzierung für Friedlandgarten läuft aus
(alerts)
Im Juli endete für den FriedlandGarten die dreijährige Förderphase durch das EU-Programm LEADER und die Gemeinde Friedland als Hauptgeldgeber.Friedland – Jetzt suchen die Akteure nach Wegen, das erfolgreiche Projekt auch in den kommenden Jahren weiter finanzieren zu können.
„Der FriedlandGarten hat sich zu einem ganz besonderen Ort entwickelt“, sagen die beiden Projektkoordinatorinnen Heidrun Mitze und Dorothee Pohl. Seit dem Start 2017 hätten „viele hundert Menschen“ – einheimische wie geflüchtete – den Garten in seiner vielseitigen Ausrichtung mitgestaltet.
„Gemeinsam wurde eine interkulturelle Begegnungsstätte geschaffen, die Frieden und Verständigung stiftet und gleichzeitig ein weitläufiger Garten-, Naturschutz-, Lern- und Naturerlebnisraum für Kinder und Erwachsene ist“, sagt Heidrun Mitze.
Neben den regelmäßigen offenen Gartentagen habe es in den vergangenen drei Jahren ein vielfältiges Kurs- und Seminarangebot etwa zum Imkern, dem Sensen oder Wildkräutern gegeben, an dem zahlreiche Menschen aus der Region teilnahmen.
„Inzwischen haben der Landkreis Göttingen und die Gemeinde Friedland zugesichert, das Projekt bis Ende dieses Jahres zu unterstützen“, sagt Heidrun Mitze, die dafür genau wie ihre Kollegin ebenso dankbar sei wie für zusätzliche Spendengeber durch die Sparkasse Göttingen und die VR-Bank in Südniedersachsen.
Bislang war der interkulturelle Gemeinschaftsgarten, dessen Träger die Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Südniedersachsen ist, neben dem LEADER-Programm (98 000 Euro) und der Gemeinde Friedland (25 000 Euro) auch durch den Nothilfefonds der Caritas (Bistum Hildesheim) sowie der ADM-AG aus Hamburg finanziert worden.
„Nach dem Auslaufen der Förderung sind nun für den langfristigen Erhalt des interkulturellen Gartenprojekts weitere Fördermittel nötig“, betont Dorothee Pohl.
Denn sowohl für die Planung, die Organisation und die Bewirtschaftung des 8000 Quadratmeter großen Gartengrundstücks als auch für die Betreuung der teilnehmenden Menschen sei eine intensive hauptamtliche Begleitung nötig.
„Ziel des Projekts bleibt es, Begegnung und Verständigung zwischen den Kulturen zu fördern, Grundsteine für die Integration von Geflüchteten zu legen und Natur- und Gartenerlebnisse für jedermann zu ermöglichen“, so Pohl.
„Als 2016 der Antrag bei der LEADER-Gruppe einging, waren alle total fasziniert von der Idee“, sagt Kreisrätin und LEADER-Aktionsgruppenvorsitzende Christel Wemheuer. „Das ist ein Projekt, das nicht nur alle Ziele, sondern auch die Herzen aller Beteiligten erreicht hat“, lobte sie.
„Bei den aktuellen Akteuren ist der FriedlandGarten in sehr guten Händen und eigentlich kann es gar nicht anders sein, als dass es hier weiterläuft“, so Wemheuer.
Auch Kreisrat Marcel Riethig gerät ins Schwärmen. „Dies ist ein wunderbarer Flecken Erde, der perfekt zur Gemeinde Friedland passt“, sagt er. Bürgermeister Andreas Friedrich will sich persönlich für den Fortbestand des Gartens einsetzen.
„Wir haben gemerkt, wie viele Menschen hiervon profitieren“, sagt er. „Ich werde mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass wir auch 2021 und 2022 die Finanzierung hinbekommen.“
https://www.hna.de/lokales/goettingen/friedland-ort108199/geldsuche-fuer-den-interkulturellen-garten-90042220.html (mehr …)
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Wildkräuterworkshop von Najeha im Friedlandgarten
(von Najeha)
Bericht über die Kräuterexkursion in Friedlandgarten am 15.06.2018
Der Workshop ist um 14:30 Uhr angefangen.
10 TeilnehmerInnen an dem Workshop teilgenommen, davon drei Flüchtlinge aus Friedland- Grenzdurchgangslager, sie kamen aus Palästina, die Türkei und den Irak.
Zwei Studentinnen aus der Uni Göttingen waren dabei, eine studiert Psychologie und die andere Politik (sie haben großes Interesse an Wildkräuter und ernähren sich Vegan).
Den Rest waren die Nachbaren und die Ort Bewohnerinnen, vier Männer und sechs Frauen unterschiedlichen Alter.
Die Flüchtlinge waren sehr interessiert für den Garten und die Idee der Gemeinschaftsgärten in Deutschland (Nachdem ich habe die Idee auf Muttersprache alles erklärt).
Die Flüchtlinge kommen oft und helfen im Gartenmit. Sie freuten sich raus zu gehen und das schöne Wetter im Garten verbringen.
Erst habe ich eine Führung mit Frau Pohl in den Garten gemacht, die Wildkräuter im Garten entdeckt, ein paar von jedem gesammelt und für den Workshop mitgenommen.
Als die TeilnehmwerInnen kamen, ich habe die Namen der Wildkräuter genannt, über die Inhaltstoffe, die Wirkung und die Verwendung erklärt.
Die Teilnehmer haben nach meiner Erklärung, jede eine Aufgabe bekommen und zwar, ein Kraut für sich wählen, im Garten suchen und sammelt (dieser Schritt für mich sehr wichtig, dass die Teilnehmer das Kraut bestimmen und kennen).
Manche Teilnehmer haben was gesammelt, andere könnte nicht. Es war schwer für sie die Kräuter zu finden, weil die Wildkräuter zu wenig im Garten gaben.
Wir haben an dem Nachmittag einen Salat mit Wildkräuter, ein Topf mit schichten von Reis und Wildkräutern auf dem Feuer gekocht und daneben ein irakisches Brot gebacken.
Die drei Flüchtlinge haben sich sehr gefreut, uns über die Brot- und Kochkultur erzählt.
Einer sagte, dass er Bäcker von Beruf ist und wünscht sich hier in Deutschland sein Beruf wieder üben.
Es gab vielem Austausch über die Methode des Kochens in den Ländern besonders mit dem Reis.
Für die Deutsche Teilnehmer war den Reis mit dem Wildkräuterneu und Interessant (gut aufgenommen).
Es war eine gute Gelegenheit, dass die Flüchtlinge direkte Kontakte mit den Deutschen im Garten zu haben (Fragen stellen und sich über den Ort und Nachbarschaft informieren).
Frau Pohl hat mehrere Wörter auf Arabisch von einem Flüchtling gelernt und der andere hat viele deutsch Wörter von Frau Pohl gelernt, beiden waren so stolz, das fand ich einfach toll.
Mein Ziel von dieser Aktion, dass die Flüchtlinge in den Gärten kommen, mitmachen und die Kontakte mit den Nachbaren, Deutschen zu haben und sich langsam zu integrieren.
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IG Friedland legt los
(von Shimeles aus Göttinger Tageblatt)
Eine Oase des Friedens Ein Garten als Begegnungsstätte
Am Ortsrand von Friedland, idyllisch an der Leine gelegen, befindet sich der FriedlandGarten. Hier sollen Flüchtlinge aus dem nahen Grenzdurchgangslager (GDL) Friedland ihre Sorgen vergessen und beim gemeinsamen Gärtnern mit den Einheimischen in Kontakt kommen.
Die Idee zu dem Projekt sei ihr vor zwei Jahren gekommen, erzählt Heidrun Mitze vom Verein „Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen“ (LEB), die das Projekt betreut. „So viele Flüchtlinge sind hier und wissen nicht, was sie den ganzen Tag machen sollen“, habe sie sich damals gedacht. Um ihnen eine Beschäftigung zu geben und gleichzeitig eine Begegnungsstätte mit der einheimischen Bevölkerung zu schaffen, habe Mitze schließlich den interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben gerufen. Dieser befindet sich in der Trägerschaft der LEB, die das etwa 8000 Quadratmeter große Grundstück von einem lokalen Obstbauern gepachtet hat.
Finanziell gefördert wird das Projekt von dem EU-Programm LEADER, einem Programm zur Förderung des ländlichen Raumes, sowie der Gemeinde Friedland und dem Nothilfefonds des Bistums Hildesheim. 130000 Euro Fördermittel erhalte der FriedlandGarten über drei Jahre verteilt. […] (mehr …)
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IG Friedland kurz vor dem Start
(von Najeha)
Nächsten Freitag gibt will einn GT-Redakteur will kommen und eine Geschichte schreiben. Er soll einen ziemlich normalen Arbeitstag vorfinden und mit Teilnehmern reden können. Zusätzlich haben wir [IG Friedland] aber auch unsere Förderer (Gemeinde, LEADER und Bistum Hildesheim) und Unterstützer (Caritasstelle Friedland und Landesaufnahmebehörde) eingeladen, um deren Engagement zu würdigen (mehr …)