Schlagwort: IG Gatow

  • IG Gatow ist auch BIWAQ-Projekt

    (Gu aus alerts)

    Umgeben vom ersten Grün des Jahres starteten das SOS-Kinderdorf Berlin und das Spandauer BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ gemeinsam in den Frühling.

    Im Beisein von Barbara Loth (SPD), Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, hatten sie in den ersten Interkulturellen Garten des SOS-Kinderdorf Berlin nach Gatow eingeladen. Ziel war es, die Ergebnisse der Zusammenarbeit zu präsentieren und über die Wichtigkeit beider Projekte für die Teilnehmenden zu informieren.

    Der Interkulturelle Garten ist ein neues Projekt des SOS-Kinderdorf Berlin, das sich an Gartenfreunde, darunter Spandauer und Geflüchtete, richtet. Auf 1000 Quadratmetern Freifläche können sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ab sofort gemeinsam gärtnerisch entfalten, ihr Wissen einbringen und sich austauschen.

    Die erste Möglichkeit des Austausches bot sich vom 4. bis zum 15. April im Rahmen des BIWAQ-Projektes, das vom Bezirksamt Spandau getragen wird. Die Teilnehmer, die zukünftig als Fachkräfte für den täglichen Unterhalt von Immobilien und Außenanlagen sorgen und die gute Seele des Betriebs sein wollen, erstellten selbstorganisiert die ersten Elemente wie Beetbegrenzungen und einen Wildzaun im Interkulturellen Garten. Dies geschah im Sinne des interkulturellen Grundgedankens des SOS-Kinderdorf-Projektes gemeinsam mit Auszubildenden sowie geflüchteten Menschen aus der Nachbarschaft und aus dem Familientreff des SOS-Kinderdorf Berlin in Moabit. […]

    Im BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“ werden die Teilnehmer, die Alg II berechtigt sind, zur Fachkraft für Betriebsunterhalt qualifiziert. Der Aus- und Einstieg in die Qualifizierung findet laufend statt. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Information dazu unter www.betriebsunterhalt.de

    http://www.berliner-woche.de/wilhelmstadt/soziales/interkultureller-garten-spandauer-und-gefluechtete-arbeiten-zusammen-d99625.html (mehr …)

  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)