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  • IG Herrenberg – ausführliche Infos

    (Gu, mail 10.10)
    Wer sind wir…                                                                                                                                                                    Wir verstehen uns als Bürgerinitiative, welche über einen kleinen Kreis von 3 Frauen (alle engagierte Bürgerinnen unserer Stadt) im Frühling 2013 gegründet wurde. Leider ist eine Mitbegründerin, selbst die zentrale Koordinatorin für Bürgerschaftliches Engagement unserer Stadt im Mai 2013 sehr plötzlich verstorben. Da wir uns alle ihr sehr verbunden fühlen, wollen wir unseren Garten „Ritas Garten“ nennen. Aus diesem Anlass werden wir voraussichtlich im Frühjahr 2015 einen Event organisieren und unsere Stadtmauer mit dieser Schrift verzieren. Über eine innerstädtische Qualifikation zum „Bürgermentor der Stadt Herrenberg“ haben einige von uns sich dem Projekt angeschlossen und alle sind dabei geblieben.

    Die Entstehung                                                                                                                                                                                 Wir trafen uns in der Planungsphase (vom Frühling 2013 bis zur Entscheidung einer Grundstücksvergabe im Juli 2014) ungefähr alle 4 Wochen um genauer abzustimmen, welche Art Garten wir betreiben wollen (Benchmarking, Besuch verschiedener Gärten). Bereits in den Wintermonaten haben wir mit Datum 05.07.2014 unseren Eröffnungsevent geplant und festgelegt, dass wir im März 2014 die Öffentlichkeit informieren und weitere Mitmacher gewinnen wollen. Dieses Datum (05.07.2014) hat uns vorangetrieben und mit Nachdruck dieses Ziel verfolgen lassen. Im Frühling 2014 haben wir über einen „Pflanzworkshop“ Pflanzen verschiedenster Art als Setzlinge in Töpfe gesetzt. Dieser Workshop wurde von einem Kernteammitglied, einer Gartenbauingenieurin und Inhaberin einer Gärtnerei geleitet. Fortan waren wir „infiziert“ und haben den Zeitpunkt herbeigesehnt, endlich eine konkrete Zusage von der Stadt zu bekommen. Als klar war, welchen Garten wir über einen Überlassungs- und Nutzungsvertrag von der Stadt bekommen werden, begaben wir uns in einen zweiten Workshop mit dem Ziel, einen visionären Blick in unser Inneres zu wagen und in einem zweiten Schritt auf das vorhandene Grundstück zu projizieren. Wenige Tage vor dem 05.07.2014 wurde der Nutzungsvertrag unterzeichnet und die praktische Arbeit konnte auch auf dem Grundstück beginnen. Mit großen Einsatz haben wir es gemeinsam geschafft, feierliche Atmosphäre herzustellen, z. B. Lampions aufgehängt und unser Publikum natürlich verköstigt. Wir waren froh, dieses große Ziel gemeinsam geschafft zu haben.

    Unsere erste Pflanzung               2013                                                                                                                                          In unserem Pflanzworkshop haben wir verschiedene Kräuter, Blumen (z. B. Sonnen- und Ringelblumen), Tomaten oder Pfefferminze gezogen. Wir besorgten uns aber auch z. B. Johannisbeersträucher, Rosen etc. und andere Blumen. Einzelne Parzellen haben wir nicht vergeben. Die Bewirtschaftung betreiben wir gemeinsam. Ernten darf, wer sich in unser Projekt einbringt und zum Beispiel am Donnerstag (fester Termin 18 Uhr 30 in der warmen Jahreszeit) arbeitet.

    Unsere Zielsetzung                                                                                                                                                    Wichtigstes Ziel neben der gemeinsamen Gärtnerei ist die kulturelle Begegnung miteinander. Wir wollen zeigen, dass das gemeinsame Wirken mit den unterschiedlichsten Ideen und Fähigkeiten des Teams mit unterschiedlicher Herkunft verbindend sein kann. In unser Team gehören zum Beispiel ein türkisches Paar, eine Venezolanerin, eine Japanerin, eine Familie mit russischer Herkunft aus der Nachbarschaft.                In verschiedenen Workshops soll Fachwissen vermittelt werden und uns untereinander weiter verbinden. Der letzte Workshop zur Errichtung einer Trockenmauer war ebenfalls ein großer Erfolg, welcher auch von der Presse (bis hin nach Stuttgart) positiv beurteilt wurde.                              

    Die Beteiligten                                                                                                                                                            Derzeit sind wir ca. 15 Kernteam-Mitglieder (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters und Herkunft), davon gibt es 2 Sprecher des Projektes. Diese Aufgabe wird Ende 2014 für das Jahr 2015 ggf. neu besetzt. Dieses Kernteam trifft alle wichtigen Entscheidungen in der Regel im Konsens. Das sogenannte „erweiterte Team“, auch ca. 15 Mitglieder bekommt nicht alle Infos, doch wirklich wichtige Themen oder Einladungen zu Events bekommen auch diese. Hinzu kommen 6 Adressen, sogenannte „offizielle Funktionen“, die nur im Bedarfsfall von uns informiert werden.

    Wie geht es weiter                                                                                                                                                              In wenigen Tagen wird der Trockenmauer-Workshop fortgesetzt. Im nächsten Monat werden wir voraussichtlich unsere gärtnerische Zielsetzung für 2015 besprechen. Alle sind aufgerufen, Wünsche zu äußern. Natürlich werden wir auch über einen möglichen finanziellen Bedarf für das Jahr 2015 diskutieren.

    Die Besonderheit unseres Gartens                                                                                                                      Unser Garten, ca. 6 ½ ar, ist absolut zentral in der Innenstadt an der historischen Stadtmauer gelegen. Diese Mauer strahlt Atmosphäre und bei Sonneneinstrahlung wohlige Wärme aus. Die Adresse „am Stadtgrabenstäffele“ unterhalb des Spielplatzes. Die Lage: nach Süden ausgerichtet mit einem herrschaftlichen Walnussbaum. Der perfekte Platz, um kulturelle Events abzuhalten, so vor wenigen Tagen in nächtlicher Atmosphäre zur „Langen Nacht der Kulturen“ eine Geschichtenerzählung.        


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  • In Herrenberg entsteht ein IG, in Böblingen ist einer geplant

    (Gu aus alerts, 30.9.)

    […]Erst drei Monate ist es her, dass die Stadt Herrenberg einer Schar von Freiwilligen ein Grundstück in der Herrenberger Altstadt zur Verfügung stellte. Es liegt an der alten Stadtmauer unterhalb des Spielplattzes „Oberer Zwinger“ am Burgrain. Ein interkultureller Gemeinschaftsgarten soll hier entstehen – ein Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen beim Unkraut jäten und Rasen mähen begegnen. Nicht nur Herrenberg fördert das Projekt: Unterstüzung gibt es tauch von einem bundesweiten Programm für mehr Toleranz. Mehr als ein Dutzend Herrenberger engagieren sich inzwischen für das Projekt Gemeinschaftsgarten […]Noch in diesem Herbst will auch Böblingen nachziehen. Auf einem Grundstück zwischen Brunnenstraße und Stadtpark soll ebenfalls ein Gemeinschaftsgarten entstehen. […] [In Böblinger koordiniert die ]Integrationsbeauftragte das Projekt […]. Der größte Unterschied zu Herrenberg: während der Garten in der Gäustadt für jeden zugänglich ist, soll das Grundstück in Böblingen eingezäunt werden. So soll verhindern werden, dass Passanten die Hobby-Gärtner um die Früchte ihrer Arbeit bringen.

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