Schlagwort: IG im Aufbau

  • neuer IG richtet sich hauptsächlich an Frauen

    (ANtrag, ANtworten)

    Der geplante Gemeinschaftsgarten im Kontext:

    Im Dichterviertel in Rastede existiert seit 2015 der Ortsteiltreff MitEinAnder. Der Ortsteil ist in seiner Sozialstruktur benachteiligt; ca. 80 % der Haushalte sind Transfergeldempfänger. Insbesondere die Frauen sind mit Ausnahme des Ortsteiltreffs wenig in soziale Aktivitäten eingebunden und im öffentlichen Raum des Quartiers kaum einmal zu sehen. Dies liegt auch an der Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes. Der Ortsteiltreff wird gegenwärtig finanziert über einen Fördertopf der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Themenfeld Gesundheitsprävention. Diese Prävention ist dabei sowohl auf physische als auch psychische Erkrankungen hin ausgerichtet. Über die Förderung ist die Finanzierung von Personal gewährleistet. Die Finanzierung von Investivgütern (z. B. Spaten, etc.) ist hingegen nicht über diese Förderrichtlinie abgedeckt.

    Der Gemeinschaftsgarten soll so schnell wie möglich im Dichterviertel umgesetzt werden. Es wird uns eine Fläche in ca. 100 qm Größe durch die örtliche Wohnungsbaugesellschaft ohne zeitliche Beschränkung zur Verfügung gestellt. Personal, das die BewohnerInnen begleitet und in ihren Kompetenzen fördert und stärkt steht ebenfalls bereit.

    Der Garten soll in do-it-yourself-Bauweise erstellt werden. Geplant sind der Bau und die Bepflanzung der Anlage mit Hochbeeten – ggf. soll auch ein Zaun eingerichtet werden, sofern sich dies als erforderlich herausstellen sollte. Die Hochbeete werden aus gebrauchten EU-Paletten in Eigenbau von einigen Männern und (so interessiert) Frauen aus dem Ortsteil ehrenamtlich errichtet und aufgebaut. Diese Personen und weitere interessierte aus dem Viertel können und sollen sich dann auch dauerhaft an der Gartenpflege beteiligen. Nach und nach ist geplant den Gemeinschaftsgarten auch für andere Personen zur Nutzung freizugeben. Da der Garten frei zugänglich sein wird, ist eine Kontrolle nicht sinnvoll – aber auch ohnehin nicht gewünscht, da dieser Ort auch ein Ort des Sozialkapitals und der sozialen Kohäsion werden soll. (mehr …)

  • IG im AUfbau am Hohenkirchner Wangermeer

    (Gu, alerts)

    Am Hohenkirchener Wangermeer entsteht der 1. Internationale Garten. Am Sonnabend pflanzten dort Syrer, Afghanen, Serben und Albaner gemeinsam mit Joachim Meyer und Günter Brede von der Lenkungsgruppe des Projekts „Erde und Flut“ sowie Minister Olaf Lies (SPD) und Bürgermeister Björn Mühlena die ersten Bäume und Narzissen.Auf 300 Quadratmetern soll am Rand des Park- und Wohnmobilstellplatzes an der Jeverschen Straße in den kommenden Wochen ein Garten angelegt werden, in dem Einheimische und Migranten gemeinsam gärtnern. Die Landfrauen, Mitglieder der Lenkungsgruppe, die Hohenkirchener Rentnerband und die Integrationslotsen wollen das Projekt gemeinsam voranbringen und betreuen.

    „Nun werden wir erst einmal ausarbeiten, wie der Garten aussehen soll“, sagte Günter Brede. Angedacht ist, Hochbeete zu bauen und anzulegen, ein alter Bauwagen zur Aufbewahrung von Gartengerät und Sitzbänke wären ebenfalls schön. „Wir sind gespannt auf die Ideen der Aktiven“, sagte Brede.

    Der Garten ist ein Projekt im Rahmen von „Erde und Flut“, mit dem die Gemeinde Wangerland in diesem Jahr als Vertreter Deutschlands am Europa-Wettbewerb von „Entente Florale – Gemeinsam aufblühen“ teilnimmt (die NWZ  berichtete).

    „Der Internationale Garten ist ein klasse Projekt, das perfekt zum Wettbewerb ,Entente Florale‘ als europäischem Wettbewerb passt“, lobte Olaf Lies. Der Minister aus Sande hat die Schirmherrschaft für die Wettbewerbsteilnahme übernommen. […]
    Weitere Gärten in der Region sollen folgen.

    http://www.nwzonline.de/friesland/politik/begegnungen-auf-augenhoehe_a_6,1,1863584649.html (mehr …)