Schlagwort: IG Kiel

  • Kiel: IG Kiel macht Holzworkshop

    nterkultureller Garten Kiel
    Holzworkshop in der Holzwerkstatt WerkStattKonsum

    Wir bauen gemeinsam Bänke für den Interkulturellen Garten und lernen dabei den richtigen Umgang mit Holz und mit Holzwerkzeugen.

    Der Workshop ist kostenfrei.
    Für eine gemeinsame Pause bringt jede*r eine Kleinigkeit für das Buffet und Getränke mit.

    Wann? Am Samstag den 22.6.24 von 14 bis 19 Uhr
    Wo? In der Holzwerkstatt in der Alten Mu, Lorentzendamm 6-8 (auf Wunsch gemeinsame Anfahrt mit dem Bus vom Hauptbahnhof Kiel)
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  • Kiel: IG Kiel wird 10 Jahre alt

    Interkulturelle Garten Kiel: und tatsächlich feiern wir in diesem Jahr unser 10-jähriges Bestehen [Anfang Juni] Seit einem Jahr läuft im Garten ein neues Projekt „Erden und Aufblühen“, mit dem Fokus Umweltbildung, vor allem für Schulklassen aus der näheren Umgebung. Die Angebote werden sehr gut angenommen und stellen eine echte Bereicherung für die Kinder in diesem „Brennpunkt“-Stadtteil dar (mehr …)

  • IG Kiel eingeweiht

    (Gu, alerts, 7.10.)
    [Es wurde ein IG im ] „Kieler Stadtteil Gaarden eingeweiht. Die Anlage am Kieler Ostufer ist auf einer rund 1.200 Quadratmeter großen Fläche, die lange brach lag. Zuvor waren hier drei Pachtgärten. Eigentlich sollte diese Brache schon an die Stadt zurück gegeben werden. Bis sich Annette Tempelmann von der  Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migranten in Schleswig-Holstein (ZBBSH) der Sache annahm. Mit professioneller Hilfe wurde die Brache wieder in einen Zustand versetzt, dass sie beackert werden konnte.
    Vor einem halben Jahr beackerten Migranten aus dem Iran und aus Afghanistan das Gelände. Beete wurden  angelegt. Hier wuchsen Gemüse, Obst und Blumen.  Dafür brachten die Stadt Kiel, die Robert-Bosch-Stiftung und die Bingo-Lotterie 62.000 Euro auf. Ende September 2014 wurden im Rahmen der Interkulturellen Woche  nun die erste Ernte und Einweihung gefeiert. […]“ (mehr …)

  • IG Kiel hat noch Platz

    (Info von najeha, 1.10.)
    Information über den interkulturellen Garten in Kiel :

    Ich habe vor ein paar Wochen wieder Kontakt mit Frau Annette Tempelmann in Kiel, sie schreibt mir: Mit dem Garten läuft es mal besser, mal schlechter. Tatsächlich hat sie noch nicht genug Teilnehmer, die wirklich regelmäßig kommen.

    Daher wollte sie nochmal eine Infoveranstaltung mit Übersetzern, direkt im Garten und für die  ganzen Deutschkurse abhalten.

    Mit einigen dieser Teilnehmer möchte sie dann direkt in andere Deutsch- und Integrationskurse gehen.

    Am 28.9. wollte sie den Garten im Rahmen der Interkulturellen Woche dann auch offiziell einweihen.
     Im Moment hat sie unter ihren Teilnehmern  noch keine leidenschaftlichen Gärtner, sondern sie haben mehr Freude am Arbeiten mit Holz, z.B. Hütte oder Zaun bauen.


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  • IG Kiel hat Schwerpunkt auf Arbeit mit Flüchtlingen

    (Gu aus alerts vom 30.9.)
    […] Um ihnen sprichwörtlich beim Wurzeln-Schlagen in der neuen Heimat zu helfen, bietet Annette Tempelmann von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migranten in Schleswig-Holstein (ZBBS) das Projekt „Interkultureller Garten“ an.
    Im Rahmen der Interkulturellen Woche konnten Besucher zusammen mit den Hobbygärtnern gestern sehen, wie dieser Ort der Begegnung am Kieler Ostufer wächst und wie die Menschen den Garten bisher bereichert haben. Außerdem konnten sie gemeinsam die erste Ernte feiern. […]
    Hinter dem Hans-Geiger-Gymnasium direkt an den Kleingärten lag eine rund 1200 Quadratmeter große Fläche im Besitz des Kleingartenvereins brach. Die Fläche sollte an die Stadt zurückgehen, damit sie für das Projekt genutzt werden kann. „Früher waren hier drei Kleingärten, deren Fundament und Schutt haben wir noch gefunden“, erzählt Tempelmann.
    Ein Gartenbaubetrieb half, die Fläche begehbar zu machen. Vor rund einem halben Jahr dann begannen die ersten Grabe-Arbeiten. Drei Mal war Tempelmann mit einer Hand voll Helfer aus dem Iran und aus Afghanistan vor Ort, legte erste Beete an – zum biologischen Anbau von Obst, Gemüse und Zierpflanzen. „Das Projekt muss wachsen und braucht seine Zeit.“ Auch Deutsche sind willkommen.
    Gefördert wird das Projekt mit insgesamt 62 000 Euro von der Robert-Bosch-Stiftung, der Stadt Kiel und Bingo. Kritik hagelte es vor einiger Zeit von einem Gast des Forums für Migranten, bei dem Tempelmann das Projekt vorstellte. „Wer bezahlt das alles nach Ablauf des Projekts?“, wollte er wissen. Schließlich könnten auch andere Projekte das Geld gut gebrauchen. Tempelmanns Antwort: „Wir erhoffen uns Synergien und vielleicht entstehen auch Arbeitsmöglichkeiten.“

    http://www.shz.de/lokales/kiel/erste-ernte-im-interkulturellen-garten-id7803081.html (mehr …)

  • Bericht über die Veranstaltung am 14.März im Interkulturellen Garten Kiel

    Das Projekt ist neu, Frau Tempelmann ist zuständig als Koordinatorin für den Garten.

    Sie hat eine Koordinierungsstelle für zwei Jahre mit 15 Stunden die Woche 

    Der Plan für den Gartenbau ist, dass sie mit den Flüchtlingen  das Projekt aufbauen. Viele Flüchtlinge in Kiel kommen zurzeit aus dem Iran, Afghanistan und Syrien.

    Die Vorbereitung für die Beratungsveranstaltung in Kiel ist so gelaufen:

    Der Wunsch der Frau Tempelmann war, dass ich die Einladung für die Flüchtlinge in ihrer  Muttersprache schreibe.

    Ich habe die Einladung in drei Sprachen für die Veranstaltung geschrieben und per Fax an Frau Tempelmann geschickt 

    Mein Wunsch war, dass ich vor oder nach der Veranstaltung das Grundstück  kurz besichtige, aber Frau Tempelmann fand es zu früh, weil es noch nicht vorbereitet war.

    Sie hat vor einer Woche mit den Teilnehmern (Flüchtlingen) vom Sprachkurs an dem ZBBS e.V. Zentrum den Boden bearbeitet. Sie hat mir die Fotos gezeigt.

    Das Grundstück liegt in einem Park in einem Stadtteil mit einer hohen Zahl an Migranten und vielen sozialen Problemen, erklärte sie mir

    Meine Rolle an dem Tag war, dass ich meinen Vortrag erst auf Deutsch, dann auf Persisch und Arabisch vor den Flüchtlingen halte.

    Ich habe am Anfang eine CD mit Fotos über die Internationalen Gärten in Göttingen gezeigt, ihre Geschichte und die Entwicklung.

    Mein Ziel war, dass die Leute erst die Idee verstehen und einen Blick darauf werfen.

    Zehn TeilnehmerInnen waren bei der Veranstaltung. Zwei alleinstehende Männer aus Afghanistan, eine Familie aus dem Iran, eine Familie aus Syrien, eine aus Usbekistan und ein paar Deutsche.

    In meiner Rede habe ich die Idee der Interkulturellen Gärten als Ort der Begegnung, des Lernens, der Integration in der Gesellschaft, dem Austausch unter den Kulturen dargestellt.

    Ich habe die Rolle der Stiftungsgemeinschaft anstiftung und ertomis in den Interkulturellen Gärten bundesweit erklärt, über die Angebote von Workshops und Seminare berichtet.

    Es gab viele Fragen, der Afghane hatte großes Interesse an Gartenarbeit, er ist Analphabet, lebt allein und möchte Kontakte zu anderen bekommen, um seine Sprache verbessern, aber er hat keine Ahnung von Gartenarbeit.

    Der Syrer hatte schon einen großen Garten zu Hause und kennt sich gut aus  Ich habe die Situation erklärt, dass im Garten jeder jedem hilft und so die Gartenarbeit funktioniert; und die Teilnehmer kommen zusammen und tauschen sich aus.

    Die Iranerin hat uns gefragt, „wie lange dürfen wir die Parzelle bewirtschaften?“

    Ihr Mann war bei der Gruppe, als sie das Grundstück bearbeitet hat, er wusste nicht, dass sie eine Parzelle bekommen darf.

    Ich habe gemerkt, dass die Idee der Interkulturelle Garten den Flüchtlinge noch nicht klar ist.

    Geplant war am Dienstag, den 18.März ab 17:00 Uhr das Nawroz-Fest im Garten zu feiern (am 21.März feiern die Iraner, Afghanen und die Kurden das neue Jahr und das Fest heißt Nawroz).Die Tradition ist, dass die Leute am Dienstagsabend vor 21 März ein Feuer machen und darüber springen, um das Böse des Lebens zu vertreiben. 

    Die Iranerin hat mich gefragt, ob andere Flüchtlinge im Garten Parzellen bekommen dürfen; das zeigt wie unklar die Informationen bei den Flüchtlingen sind. 

    Frau Tempelmann hat keine Erfahrung und war aufgeregt; ich habe ihr nach der Veranstaltung geschrieben, dass sie Geduld und Zeit braucht und die vier Teilnehmer bisherigen bringen zu nächst 14 mit (Mundpropaganda bring mehr als Bürokratie). 

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