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Schlagwort: IG Lichtenberg
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IG Lichtenberg weiht Glasbrennerofen ein
(Gu aus Mailing, 24.4.)
Präsentation des Glasmacherofen ohne Heizen und
Einführung in das Glasmacherhandwerk
mit Claudia Leucht
im Interkulturellen Garten, Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin
Der Glasmacherofen wurde gemeinsam mit Torsten Rötzsch
und Schülern der Philipp-Reis-Oberschule gebaut.
Er wurde aus Mitteln des Lokalen Aktionsplanes des
Europäischen Sozialfonds gefördert. -
Bebauungspläne für die Fläche des IG Lichtenberg
(Gu aus alerts, 28.3.)
„Unser Wunsch ist es, dass ein Alternativstandort für die hier geplante Turnhalle gefunden wird“, sagt Anne Haertel, Leiterin des Interkulturellen Gartens. Mehr als dreißig Nachbarn aus den umliegenden Wohnhäusern pflegen und hegen den Garten in der Liebenwalder Straße 12-18. Hier wachsen Kartoffeln und anderes Gemüse, das von den Nutzern geerntet werden kann. Außerdem gibt es Beete mit aufwendig zu pflegenden Rosen und anderen Blumen – im Sommer ein Genuss fürs Auge.
Seit rund zehn Jahren gibt es diesen Garten, der mit 113.000 Euro aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost und Geld vom Verein Sozialdiakonische Jugendarbeit Lichtenberg angelegt worden ist.
Doch jetzt könnte es Probleme geben. Es wird nämlich eine neue Turnhalle für die umliegenden Schulen gebraucht – für die Brodowin-Grundschule an der Liebenwalder Straße 22 und für die Philipp-Reis-Schule in der Werneuchener Straße 14/15. Die steigenden Schülerzahlen machen sich bemerkbar – die gemeinsam genutzte Sporthalle ist mittlerweile viel zu klein. Ein Neubau soll Abhilfe schaffen. Geplant ist eine Zwei-Feld-Sporthalle mit den Maßen 22 mal 44 Meter.
Enstehen soll die Turnhalle auf der Fläche des heutigen Interkulturellen Gartens. Von den rund 13.000 Quadratmetern Fläche würden 3000 Quadratmeter beansprucht. Anne Haertel hält eine Verkleinerung für problematisch: „Der Garten folgt einem Gesamtkonzept, er würde durch den Bau einer Turnhalle, egal an welcher Stelle, zunichte gemacht“, sagt sie.
Die Bezirksverordneten haben indes den Hallenneubau in die Investitionsplanung für die Jahre 2015 bis 2019 aufgenommen. Linke-Fraktionsvorsitzender Daniel Tietze zweifelt nicht an der Notwendigkeit des Neubaus, sieht aber das Verhalten des Bezirksamts kritisch: „Die Nutzer des Interkulturellen Gartens wurden über die Bauabsicht auf dem Grundstück nicht informiert.“ Das Bezirksamt solle künftig nicht an den Betreibern des Gartens vorbei Fakten schaffen, sondern sie über alle angehenden Planungen informieren. Darauf konnten sich die Parteien im Hauptausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einigen.
Die Schulstadträtin Kerstin Beurich (SPD) hatte bei der BVV am 19. März eine gute Nachricht. Sie sagte: „Wir werden eine Lösung finden, die nicht zu Lasten des Gartens gehen wird.“ Und ergänzte: „Der Garten wird in seiner Größe erhalten bleiben, aber örtlich verschoben werden.“ Der Hof, auf dem sich der Garten befindet, sei für diese Verschiebung geeignet.
Bis dahin ist jedoch noch ein paar Jahre Zeit: Der Bau der Turnhalle soll frühestens 2019 beginnen.“
http://www.berliner-woche.de/alt-hohenschoenhausen/bauen/gemeinschaftsgarten-an-der-liebenwalder-strasse-soll-teilweise-bebaut-werden-d73692.html (mehr …)
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IG Lichtenberg feiert 10-jähriges Bestehen und hat Sorge um die Fläche
(Gu Tel, 16.3.)
am 16.4. feiert der IG Lichtenberg sein 10-jähriges Bestehen mit Ausstellung, Musik und bunten Programm. Das Gartencafé eröffnet an diesem Tag die Saison.Besorgt sind sie, da ihr Vertrag für die Flächennutzung demnächst ausläuft und es sein kann, dass ein großer Teil der Fläche mit einer Sporthalle für die benachbarte Schule bebaut werden soll. Das ist im Flächennutzungsplan so drin und die Schule hat wohl Bedarf. Die BVV hatte sich jedoch schon mehrfach für Garten ausgesprochen. Die Garten-Verantwortlichen haben bereits Briefe an die Entscheidungsgremien und „wichtige Leute“ geschrieben und führen Gespräche. Anne hält uns auf dem Laufenden
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Gemeinschaftsgärten auf der Grünen Woche
(Gu, Mail, 22.1.2015)
Allmende-Kontor, IG Lichtenberg, Mundraub u.a. waren in Halle 41 der Grünen Woche am 23.1. dabei und haben sich im Rahmen von „Gärten in Stadt und Land“ vorgestellt. (mehr …) -
IG Lichteberg startet Repair Café
(Gu, Mail, 14.10.)
Komm ins Repair Café und repariere es wieder!“Am 23. Oktober 2014 öffnet um 15.30 Uhr das erste Lichtenberger Repair-Café im Interkulturellen Garten in
der Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin seine Werkstatt.
Im zweiwöchigen Rhythmus treffen sich hier in Zukunft Frickler, Selbstversorger, Ahnungslose und Mutige,
um in Gemeinschaft die eigenen kaputten Gegenstände wie Spielzeug, Möbel, Kleidung und Elektronik zu
reparieren. „Reparieren statt wegschmeißen“ – ist die Devise. Längst weiß man von sogenannten
eingebauten Soll-Bruchstellen in Geräten, die dazu führen, dass ein Gerät kaputt scheint.
Jung und alt erhalten während des Repair Cafés durch einen Erfahrenen einen Ratschlag und eine helfendeHand. Mancher wird stolz sein, selbst oder gemeinsam eine Lösung für das Problem gefunden zu haben.
Man kann immer eine Menge lernen. Auch Neues, „Recycling-Art“ genannt, kann dabei entstehen. Peter
Dawson, Mitglied des Interkulturellen Garten und Betreuer des Repair Cafés freut sich auf jeden, der
kommt. Ihm sind die Selbstversorgung und das Handwerk eine Herzensangelegenheit.
weiterer Text siehe Pressemitteilung im Anhang
Termine des Repair Cafés im Jahr 2014:
23.10. + 6.11. + 20.11. + 4.12. + 18.12. 2014
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Werkzeug und Material können mitgebracht werden.
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Schnitzen und Körberflechten in zwei IGs in Berlin
(Gu, Mail, 19.9.)
„[…] verschiedene Schnitztechniken vorstellen und natürlich auch Wissen im Umgang mit verschiedenen Holzarten vermitteln. Der Kurs richtet sich an Kinder und Erwachsene mit und ohne Vorerfahrungen. Wer ein Taschenmesser hat, möge das gern mitbringen. Wer erst mal testen möchte, kann ein Messer aus der UmweltKontaktstelle nutzen.
Die UmweltKontaktstelle bietet seit Herbst 2013 für Kinder und Erwachsene das Projekt „Kreativ-Lernorte“ an. Dabei geht es um die Vermittlung alter Handwerkstechniken. Vormittags werden nach Anmeldung pädagogische Gruppenprogramme für Grundschulkinder durchgeführt. Nachmittags finden für Kinder und Erwachsene offene Werkstattnachmittage dienstags und donnerstags von 15.30 Uhr – 17.30 Uhr in der Liebenwalder Str. 12, 13055 Berlin (Interkultureller Garten) und mittwochs von 14.30 – 16.30 Uhr in der Wiecker Straße 8-10,13051 Berlin (Garteninitiative) statt.
Dienstags werden zur Zeit Körbe geflochten und verschiedene Techniken der Wollverarbeitung ausprobiert (Wolle kämmen, spinnen am Spinnrad, etc.), Mittwochs und Donnerstags sind die Angebote offen. Sie sind jahreszeitlich orientiert (gestalten mit Naturmaterialien, sammeln und verarbeiten von Früchten aus der Natur. -
Projekte „alte Handwerkstechniken“ in den IGs Lichtenberg
(Gu aus Newsletter am 13.3.2014)
In den IGs Lichtenberg und Hohenschönhausen (Berlin) fidnet seit Herbst 2013 das Projekt Kreativ-Lernorte und Nachbarschaftstreff“ vermittelt für Kinder und Erwachsene statt. Dazu gehören zum Beispiel Körbe flechten, spinnen, schnitzen und Holz verarbeiten. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert und läuft bis August 2016. Wir bieten vormittags und in den Ferien Schulklassenprogramme und Kindergruppenveranstaltungen an. An mehreren Nachmittagen pro Woche öffnen wir in beiden interkulturellen Gärten Kinder- und
Nachbarschaftswerkstätten, wo jeder seinen Interessen nachgehen kann und dabei unsere Unterstützung erhält. Die interkulturellen Gärten bieten dafür sowohl den Raum als auch das kreative, natürliche und nachbarschaftliche Potential. Gärten und Projekt ergänzen sich wunderbar.“