Schlagwort: IG Meißen

  • Meißen: Nutzung IG wird erweitert

    (Antrag, Antworten)

    Erweiterung Internationaler Garten Meißen
    Ziele des Vorhabens
    Ziel des beantragten Projekts ist die Gestaltung und Erweiterung des Internationalen Gartens Meißen,
    um ihn besser für Veranstaltungen und die Nutzung durch ein außenstehendes Publikum zugänglich
    und attraktiv zu machen. Der Garten soll ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des
    gemeinsamen Handelns für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bleiben und
    gleichzeitig neue Nutzungsmöglichkeiten erhalten.
    Inhalt des Projekts
    Der Internationale Garten Meißen existiert seit 2016 als gemeinschaftlich genutzter Garten, initiiert
    von Buntes Meißen e.V. Er wurde gegründet, um Menschen mit und ohne Fluchterfahrung einen Ort
    der Begegnung, Teilhabe und Selbstversorgung zu bieten. Über die Jahre ist der Garten ein fester
    Bestandteil der Stadtgesellschaft geworden und dient als Ort interkultureller Veranstaltungen,
    Bildungsangebote und nachbarschaftlicher Begegnung.
    In den letzten Jahren hat die Nutzung zugenommen, insbesondere durch öffentliche Veranstaltungen
    und eine stärkere Wahrnehmung von außen. Das Gelände soll deshalb durch einfache bauliche
    Maßnahmen aufgewertet werden, um mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und neue
    Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen.
    Geplante Maßnahmen
    Die Umsetzung erfolgt durch Mitglieder des Vereins Buntes Meißen e.V. gemeinsam mit engagierten
    Gärtner:innen vor Ort. Geplant sind folgende Maßnahmen:
    • Bau von Sitzgelegenheiten aus Holz, ergänzt durch wetterfeste Sitzkissen, zur Nutzung bei
    Veranstaltungen
    • Installation eines „Samenspenders“ – ein einfach konstruierter Automat, über den
    Gartenbesucher Saatgut gegen eine kleine Spende erwerben können; dies fördert das
    Bewusstsein für Biodiversität und ermöglicht eine niedrigschwellige Beteiligung
    • Instandsetzung vorhandener Steintischplatten zur Nutzbarkeit was aktuell nicht möglich ist
    • Neuanschaffung von Tischtennis-Utensilien zur aktiven Freizeitgestaltung vor Ort
    • Installation wetterfester Sonnensegel, die Schutz bei Sonne wie Regen bieten und so den
    Garten auch bei wechselhafter Witterung nutzbar machen

    –    Wie groß ist die Gruppe der Gärtner*innen? 
    Aktuell gibt es im Garten rund 75 Mitglieder + Familien
    –    Auf wie viel m² werden Obst/Gemüse/Kräuter angebaut? Wie viele Beete gibt es?
    Auf ca. 5000m² wird angebaut. Beete gibt es 15 Stück die einzelnen Familien gehören.
    –    Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es (auch) individuelle Beete?
    Siehe Frage darüber. Zusätzlich gibt es den „Garten der Sinne“ der wird gemeinschaftlich genutzt (Kräuter, Gemüse) und die Streuobstwiese mit über 30 Bäumen dieser wird ebenfalls gemeinschaftlich genutzt.“
    –    Was ist sonst noch auf der Fläche?
    Minigolf, Volleyballplatz, Sandfußballplatz, Spielplatz, Outdoor Kegelbahn, Sommerküche, Bühne für Veranstaltungen
    –    Was für Veranstaltungen finden statt?
    Regelmäßige Backtage mit Nutzung des Lehmbackofens, Frühjahrs-,Sommer- und Herbst/Erntedankfest, Intercultural Festival, Unter Leuten Festival, Workshop mit externen Partnern, generelle Nutzung des Geländes von vielen Menschen vor allem in den wärmeren Monaten (Minigolfanlage, Volleyball, Grillen,….) (mehr …)

  • IG Meißen ausgezeichnet

    (GU, alerts)

    Meissen Sonnenblumen blühen, Kürbisse reifen, Mangold zeigt sich im satten Grün. Idyllisch liegt der Internationale Garten in Meißen gleich hinter dem Ortsausgangschild an der Bundesstraße 101 im Stadtteil Bohnitzsch. Früher diente das rund 3,5 Hektar große Areal der Sowjetarmee als Schießplatz, nach der Wende wurde es in ein Freizeitgelände für die Meißner Jugend umgewandelt. Doch 15 Jahre lang lag die Fläche brach, bis der Verein „Buntes Meißen – Bündnis Zivilcourage“ das Projekt „Internationaler Garten“ 2016 ins Leben rief. Deutsche und Flüchtlinge machten zusammen das Gelände wieder urbar und gärtnern seither dort gemeinsam. Dafür zeichnet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) an diesem Sonnabend den Internationalen Garten als „Garten der Integration 2018“ aus. Die DUH würdigt damit das große Engagement der Garteninitiative für Weltoffenheit und Toleranz.

    Als es im Juni 2015 zum Brandanschlag auf das damals kurz vor der Eröffnung stehende Asylbewerberheim an der Rauhentalstraße kam, überlegten die 70 Mitglieder des Bündnisses Buntes Meißen, was sie unternehmen könnten, um Einwohner und Flüchtlinge zusammenzubringen. Die Idee. „Wenn man gemeinsam was macht wie Gartenarbeit, findet man trotz Sprachbarrieren zueinander und kommt sich näher“, berichtet Heike Ribbeck, die gemeinsam mit Ellen Scharmentke das Gartenprojekt leitet.

    Für fünf Jahre ohne Pacht stellte die Domstand das Areal zur Verfügung. „Es war völlig zugewachsen“, erinnert sich Ribbeck, als sich Deutsche und Flüchtlinge vor zwei Jahren an die Arbeit machten, das einstige Freizeitgelände vom Wildwuchs zu befreien. Sie legten die Minigolf-Anlage und die Volleyball-Spielfelder wieder frei. Zur Eröffnung im Frühjahr 2016 schufen sie eine Streuobstwiese, indem sie 60 Bäume alter Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Pflaumensorten pflanzten. „Dieses Jahr konnten wir die ersten Früchte ernten“, berichtet Scharmentke.

    Derzeit werden 15 Parzellen auf dem parkähnlichen Gelände bewirtschaftet. Für 25 Euro im Jahr können Familien auf einem zwei mal vier Meter bis zu maximal 44 Quadratmeter großen Beet Gemüse und Blumen anbauen. Darüber hinaus gibt es gemeinschaftliche Beete und naturbelassene Areale. Wer nicht gärtnern möchte kann Volleyball und Minigolf spielen. Auch ein Spielplatz mit Klettergerüsten sowie einen Bolzplatz gibt es.

    Rund 40 Familien kommen regelmäßig, um am Feierabend oder Wochenende ihre Freizeit in der Natur zu verbringen und beim Grillen sowie in den Sitzecken ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus ist den Projektleitern Umweltbildung wichtig. So erkundeten sie beispielsweise vor allem mit Kindern, welche Insekten im Internationalen Garten leben.

    http://www.dnn.de/Region/Umland/Im-Internationalen-Garten-in-Meissen-bauen-Deutsche-und-Fluechtlinge-Obst-und-Gemuese-an (mehr …)

  • Erneut Vandalismus und Diebstahl im IG Meißen

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der Internationale Garten Meißen, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, ist über den Jahreswechsel zweimal Opfer von Vandalismus geworden. Darüber informierte jetzt der Vorstand des Meißner Vereins Buntes Meißen. Über die Weihnachtsfeiertage seien das Eingangstor sowie Teile des anschließenden Zaunes auf dem Gelände in Bohnitzsch beschädigt worden. Dabei sei ein Sachschaden von etwa 1000 Euro entstanden. Über Silvester hätten Diebe dann Holzplatten, die zur Wintersicherung eines Gebäudes angebracht waren, demontiert und abtransportiert.

    Dazu schreibt Sören Skalicks im Auftrag des Vereinsvorstandes in einer Pressemitteilung: „Auch wenn es sich hier nur um Sachschaden handelt, so sind sowohl Tat als auch Zeitpunkt mehr als dreist. Die Täter haben dem Internationalen Garten bewusst schaden wollen. Es wurden nicht nur Sachwerte zerstört, welche nicht durch öffentliche Förderung, sondern durch Spenden geschaffen wurden, auch die ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit, welche in den Aufbau des Zaunes und die Sicherung des Gebäudes gesteckt wurde, war damit vergebens. Auch der Stadt Meißen als Eigentümer des Geländes ist durch die Zerstörung des Tores ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.“

    In beiden Fällen habe der Verein Anzeige erstattet und man hoffe, dass die Täter ermittelt werden können. Man lasse sich von den Aktionen nicht einschüchtern. Sie würden nur einmal mehr zeigen, wie wichtig die gesellschaftliche Aufgabe des Vereins sei und dass es noch viel zu tun gebe.

    Bei den Attacken handelt es sich nicht um die ersten gegen das Gelände gerichteten Angriffe. Bereits im April 2016 waren kurz nach der Eröffnung Teile der Anlage zerstört worden.
    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-attackiert-3851828.html (mehr …)

  • akteulles beim IG Meißen und GG Bad-Sooden-Allendorf

    (von Najeha)

    Internationale Gärten Meißen:

    Am Sonntag, 09.04.17, war bei uns die Eröffnung der Gartensaison. Wir hatten schönes Wetter und es sind viele Leute gekommen. Neue Leute und auch Gärtner aus dem vorigen Jahr.
    Ein paar mehr Deutsche hätten kommen können. Irgendwie erreichen wir sie nicht oder sie haben kein Interesse oder wahrscheinlich einen eigenen Garten.
    Unsere Stelle ist nicht ein zweites Mal gefördert worden. Nun haben wir einen Antrag bei der Aktion Mensch gestellt. Wenn wir die Stelle genehmigt bekommen, dann haben wir drei Jahre Ruhe. Die Hürde ist der Eigenanteil von € 15.000,00 je Jahr. Wir suchen und suchen.

    2.Gartenprojekt in Bad-Sooden-Allendorf
    Es wird jetzt übrigens doch keinen Garten in der Stadtgärtnerei geben. Wegen der Gefahr, die von der Bahnlinie ausgeht. Wir werden mobile Beete einrichten. Diese werden zunächst im Innenhof des Familienzentrums aufgebaut werden. Wenn der Bedarf steigt auf öffentlichen Flächen der Stadt.
    Wir werden dafür Europaletten mit Umrandung nutzen. Fragen uns jedoch momentan noch, wie der Boden der Beete gestaltet sein muss. (mehr …)

  • IG Meißen bliebt

    (Gu, alerts)

    Der Internationale Garten in Meißen wird auch im Jahr 2017 weiter für Deutsche und Ausländer für Gartenbau, Spiel und Sport zur Verfügung stehen. Mit diesem Statement hat sich jetzt der Betreiberverein des Internationalen Gartens Buntes Meißen zu Wort gemeldet. Er widersprach damit anderslautenden Berichten. Das Angebot sei ehrenamtlich aufgebaut worden und werde von der Stadt unterstützt, heißt es weiter. Schon im ersten Jahr hätten dank einer sehr kompetenten Gartenleitung und der Förderung durch die Sächsische Aufbaubank auf Anhieb große Erfolge verzeichnet werden können. Nun sei die Anschlussfinanzierung für diese Stellen nicht gesichert, doch gehe der Verein Buntes Meißen-Bündnis Zivilcourage davon aus, dass dafür eine Lösung gefunden werde.

    Aufgrund von Sprachhemmnissen und bürokratischen Hürden wäre eine hauptamtliche Unterstützung noch für ein bis zwei Jahre sehr hilfreich. Langfristig solle jedoch der Internationale Garten eine Gemeinschaft von Menschen sein, die ihre Freizeit miteinander gestalten. Dazu benötigt werde ein aktives Engagement, wie es auch in zahlreichen anderen Internationalen Gärten bundesweit erlebbar sei

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-bleibt-3577531.html (mehr …)

  • IG Meißen vor dem Aus?

    (Gu, alters)

    Einen Monat, vielleicht zwei. Solange, sagt der Schatzmeister des Bündnisses Buntes Meißen Tilo Hellmann, könne man die beiden für den Betrieb des Internationalen Gartens notwendigen Arbeitskräfte mit Eigenmitteln oder Spenden bezahlen. Danach sehe es trüb aus . Für den im Frühjahr in Bohnitzsch eröffneten Ort der Begegnung von Jung und Alt, Deutsch und Nichtdeutsch und des freizeitlichen Miteinanders, wird es – Stand jetzt – keine erneute Förderung durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) geben. Für das laufende Jahr stellte die Bank noch 31 000 Euro zur Verfügung. „Das Geld, mit dem wir jetzt eine Koordinatorin und eine Gartenpflegerin in Teilzeit bezahlen, fehlt im neuen Jahr. Der von uns gestellte Förderantrag für 2017 wurde nicht genehmigt“, sagt der Schatzmeister des Vereins, welcher den Internationalen Garten betreibt, Veranstaltungen koordiniert.

    „Wir sind hinter den Kulissen natürlich aktiv, müssen sehen, was wir machen können, um eine Lösung zu finden“, so Hellmann. Klar sei jedenfalls, dass sich der Garten mit seinen aktuellen Öffnungszeiten alleine mit Ehrenamtlichen oder Bundesfreiwilligen nicht weiterführen lasse. „Zwei Experten, einen für den administrativen bzw. finanziellen Aspekt, den anderen für die Baum- und Gartenpflege benötigen wir auf jeden Fall“, so der 33-Jährige.

    Eine Möglichkeit könnte es im Schulterschluss mit der Stadt geben. Meißen bewirbt sich um Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Je nachdem, wie viel hier für die Domstadt herausspringt, könnte auch für das Bunte Meißen bzw. für den Internationalen Garten Geld übrig bleiben. Wie viel, entscheidet letztlich der Stadtrat. Kommt es hier zu keiner tragfähigen Lösung, sagt Hellmann, könnten vermutlich nur noch Spenden helfen. Derzeit betreiben 22 Familien Flächen in dem ehemaligen Jugend- und Freizeitpark. Etwa zwei Drittel davon sind Ausländer. Ist die Finanzierung sicher, sollen 2017 neue Freizeitflächen dazu kommen, vermehrt auch Vereine oder Jugendliche hier Zeit verbringen können. „Der Internationale Garten soll sukzessive nicht nur der Begegnung von Flüchtlingen und Einheimischen dienen, sondern ähnlich wahrgenommen werden wie der Freizeitpark, den es hier schon einmal gab“, erzählt Hellmann.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-vor-dem-aus-3575681.html (mehr …)

  • Bericht von Najeha über Veranstaltung in Meißen

    Bericht über die Veranstaltung in Meißen von 12-14.08.2016

    Ich bin am Freitag den 12.August um 7:00 Uhr mit dem Zug nach Meißen gefahren, gegen 12:00 Uhrhat mich Frau Sabine Eckellmann am Bahnhof abgeholt.

    Nachdem Essen sind wir in den Garten gefahren, wo ich eine beratende Sitzung mit Heike und Willi abgehalten habe. Beide sind auf 20h die Woche im Verein Buntes Meissen für den Garten eingestellt. Neben den beiden gibt es noch einen Ein-Euro-Jobber, der ein Flüchtling aus Afghanistan ist und zweimal die Woche, für jeweils vier Stunden arbeitet.

    Als ich das Grundstück im Herbst letzten Jahres besucht habe, sah es brach und wildaus. Heute sieht es mit dem Garten ganz anders aus, der Garten ist gut besucht und belebt mit den Flüchtlingen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Viele Familien mit mehreren Kindern und Jugendlichen aus Afghanistan sind vertreten.

    Der Verein Buntes Meißen hat den Garten auf dem Grundstück an einer Stelle angelegt, wo wenige Bäume stehen und viel Sonneneinstrahlung vorhanden ist.Laut der Mitarbeiterin Heike wirken etwa 27 Mitglieder aktiv im Garten mit.

    Die Atmosphäre im Garten hat mir sehr gefallen, sie lässt die Mitglieder mit Lust und Laune hinzukommen.

    In der Sitzung am Freitagnachmittagwurde deutlich, dass dem Verein jemand fehlt, der in der Herkunftssprache der Mitglieder vermitteln kann. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass sich die Mitglieder umfangreich um ihre eigenen Parzellen kümmern, aber die Gemeinschaftsarbeit noch nicht ausreichend gestärkt ist. Dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass ihnen die Idee des Gartens noch nicht ausreichend vermittelt wurde, vielleicht aufgrund der Sprachbarrieren. Ich wurde gebeten die Mitglieder dahingehend aufzuklären und sie zu ermutigen Gruppen zu bilden und Termine für verschiedene gemeinsame Aktivitätenzu vereinbaren.

    Meine Aufgabe während der zwei Tage lag darin zu beraten, zu übersetzen, zu erklärt und die Vorschläge und Ideen der Mitglieder vermittelnd zu überbringen.

    Die Organisation möchten zunächst drei Gemeinschaftsarbeiten zusammen erledigen. Die Dächersollen repariert werden, ein Zaun für den Garten soll aufgestellt und ein Spielplatz für die Kinder errichtet werden.

    Als ich die Mitglieder darüber informiert habe, haben die meisten zugesagt und werden sogar weitere Freunde zum Helfen mitbringen.

    Nach der Sitzung habe ich eine weitere Aufgabe erfüllt.Frau Eckellmann und ihr Mann sind beauftragt wurden einen Film über die Flüchtlingen inMeißen unter dem Titel „Zuflucht in Meißen“ zu drehen. Meine Rolle lag darin die Interview Fragen auf afghanisch zu übersetzen und an Herrn Jacob in seinem Interview zu stellen. Herr Jacob ist der, im Vorfeld erwähnte, Ein-Euro-Jobber im Verein.

    Am Samstag wurde ein Sommerfest im Garten gefeiert. Vor dem Fest gab es viele Fragen und die Mitarbeiterin Heike wollte von den Mitgliedern neueIdeenund Vorschläge für den Garten bekommen, bei denen ich übersetzt habe.

    Nach der Sitzung hat Heike meine Anregungen zu Möglichkeiten der Gemeinschaftsarbeit notiert und findet für die Gärtner die Umsetzung der Kräuterspirale, Themen Parzelle und Kompost Toilette sehr wichtig.

    Das Fest wurde gut besucht, ein vielfältiges Programm wurde durch die Flüchtlinge angeboten mit Folklore-Tänzen, Gesang, internationales Essen und warmen und kalten Getränken.

    Ich habekurz etwas zu der Rolle der Gärten undzu den Angeboten der Stiftung in drei verschiedenen Sprachen erzählt. Daraufhin wurde ich förmlich von den Flüchtlingen gestürmt. Besonders die Frauen wandten sich mit ihren Gesundheitsproblemen an mich und ich vermittelte zwischen ihnen und der Diakonie-Mitarbeiterin, indem ich ihr die Beschwerden und dem gesundheitlichen Zustand der Frauen mitteilte und sie bat Arzttermine für die Frauen zu vereinbaren.

    Frau Eckellmann hat das erlebt und stellte fest, wie wichtig ein Gesundheitsprojekt für die Frauen ist. Sie wird mit dem Vorstand des Vereins darüber sprechen.

    Nach dem Fest war ich mit einer Männergruppe aus Afghanistanbeschäftigt. Sie wollten mir ihre Sorge erzählen. Die meisten sind von einer Abschiebung betroffen und sehr traurig darüber. Viele von ihnen sind Analphabeten und möchten gerne die Deutsche Sprache lernen. Ich habe Frau Eckellmann gebeten ein Alphabetisierungskurs für die Männer zu organisieren.

    Alle Flüchtlinge wünschten sich, dass ich in Meißen bleibe, dann haben sie keine Sprachprobleme mehr.

    Am Sonntag bin ich um 10:00 Uhr nach Hause gefahren mit vielenGedanken über die zwei Tage in Meißen.

    Najeha Abid

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  • Träger des IG Meißen muss sich gegen Gerüchte wehren

    (Gu, alerts)

    Verein wehrt sich gegen Gerücht

    Wieder einmal wird versucht, mit falschen Behauptungen Unfrieden gegen Flüchtlinge zu schüren.

    Meißen. Ein anonymes Informationsblatt mit dem Titel „Meißner Wutbürger“ ist in den letzten Tagen in Meißen verteilt worden. Darüber hat jetzt die Geschäftsstelle des Bündnisses Buntes Meißen informiert. In dem Schreiben werde behauptet, dass der Internationale Garten, welcher vom Bunten Meißen betrieben wird, eine Unterstützung von 26 370 Euro von der Stadt erhalte.

    Das in der Flüchtlingshilfe engagierte Bündnis bestreitet dies. „Weder hat der Verein Buntes Meißen e.V. einen Geldbetrag in genannter Höhe erhalten, noch wird der Verein einen Geldbetrag in genannter Höhe erhalten“, heißt es aus der Geschäftsstelle. Die Stadt Meißen fördere den Internationalen Garten aktuell, indem sie das Gelände bereitstelle. Auf dem einst als Schießplatz genutzten Gelände sollen Meißner und Migranten gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und sich dabei näher kennenlernen.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/verein-wehrt-sich-gegen-geruecht-3426629.html (mehr …)

  • IG Meißen eröffnet

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Momentan haben wir ca. 17 Mitglieder, von denen jeder individuell eine Fläche von bis zu 44qm bewirtschaften kann (eine Familie gilt als 1 Mitglied), manche wollten auch kleinere Flächen oder können das Gelände ohne direkten Anbau einfach zum Familientreff und Austausch nutzen, bis jetzt gärtnern aber alle Mitglieder auch. Von diesen 17 sind 6 Deutsche aus Meißen und Umgebung, der Rest Familien aus Afghanistan und Syrien, die jetzt in Meißen wohnen. Daneben gibt es   die große Streuobstwiese der Stiftung Allianz mit 60 Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen), die für alle Mitglieder zur gemeinsamen Pflege und Beerntung zur Verfügung stehen sollen. Es gibt Spielflächen und einen Grillplatz und wir planen für die Zukunft auch noch gemeinschaftliche Beete, z.B. eine Kräuterspirale oder evtl. einen Folientunnel, Kartoffelbeet usw. Im Moment haben wir noch Platz für 12-15 weitere Parzellen, mit Bodenverbesserung evtl. auch mehr.

    Das Projekt wurde erst am 1.4.2016 „gegründet“, neben Gärtnern kann man auch gemeinsam Sport machen oder sich treffen, Feste feiern, mit der Familie aufhalten.
    Der Träger hat  Kooperationen mit Diakonie und DRK -> darüber laufen Deutschkurse und viele andere Angebote.

    Najeha war schon vor Ort und hat beraten.


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  • nach Eröffnung sofort Vandalismus im IG Meißen

    (Gu aus alerts)

    internationaler Garten verwüstet

    Nicht einmal 48 Stunden nach der Eröffnung des Integrationsprojekts haben Unbekannte den Platz teilweise zerstört. Der Verein hat die Polizei eingeschaltet.

    Meißen. Nicht einmal 48 Stunden nach der Eröffnung des Integrationsprojekts „Internationaler Garten Meißen“ haben Unbekannte den Platz teilweise zerstört. Am Montagmorgen stellten Mitarbeiter des Vereins Buntes Meißen fest, dass zwei der am Wochenende gepflanzten Bäume in der Nacht herausgerissen wurden. Außerdem wurde ein Dixiklo beschädigt und die Umrandung des Volleyballplatzes entfernt.

    Aus einer offenen Baracke klauten die Randalierer ein Ölfass und verteilten dessen Inhalt auf dem Gelände. „Es ist erschreckend“, sagt Sören Skalicks vom Verein Buntes Meißen. „ Wir stellen etwas Gutes für die Stadt auf die Beine und dann wird dort gezielt randaliert.“

    Aus dem einst auch als Schießplatz genutzten Gelände in Bohnitzsch sollen Meißner und Migranten gemeinsam Obst und Gemüse anbauen und sich dabei näher kennenlernen – so die Idee des Vereins für das Projekt. „Wir hoffen, dass dieser Vorfall die Leute umso mehr aufrüttelt und zeigt, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, sagt Skalicks. Der Verein hat die Polizei eingeschaltet. (szo)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-verwuestet-3375722.html (mehr …)

  • IG Meißen eröffnet

    (Gu, alerts, 7.4.)

    Und so haben die Verantwortlichen das Projekt Interkultureller Garten ins Leben gerufen – und mithilfe der Stadt im ehemaligen Freizeitpark Bohnitzsch auch den geeigneten Ort dafür gefunden. Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit soll am 16. April das Vorhaben, welches einen Beitrag zum sozialen Frieden in Meißen leisten wird, starten. Los geht es um 10 Uhr mit der Eröffnung, eine halbe Stunde danach findet die erste Pflanzaktion im neuen Garten statt. Dazu werden Mitglieder und Besucher gemeinsam 60 Obstbäume einpflanzen, die von der Allianz Deutschland in Kooperation mit NatureLife-International gestiftet wurden.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/interkultureller-garten-oeffnet-3365386.html (mehr …)

  • Im IG Coswig sind Flüchtlinge dabei. Neuestes Projekt: gemeinsam Kräuter anbauen und verarbeiten

    (Gu aus Antrag, 1.3.)
    auch im vergangenen Jahr haben viel erreicht- so kamen gerade im Sommer zahlreiche Flüchtlinge in unseren Vereinsgarten wir legten Beete an pflanzten und pflegten -, die verschiedensten Menschen kamen zusammen, halfen sich gegenseitig, lernten voneinander, hatten Spaß , fühlten sich wichtig und zugehörig.

    Auch in diesem Jahr wird es wieder so sein. Mit der neugegründeten Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ arbeiten wir sehr gut zusammen. Durch dieses Netzwerk der Initiative erfuhr eine große Zahl der in Coswig angekommenen Flüchtlinge von unserem Garten. Die Flüchtlinge waren froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie willkommen sind und sinnvoll etwas tun können. Gemeinsam grillten wir im Garten und es gab viel Gesprächsstoff.

    Wir verwenden unser selbst angebautes Gemüse und auch unsere neuen Freunde aus Syrien und anderen Ländern lieben es sehr damit zu kochen. Sie erzählten uns von der der faszinierenden Vielfalt der orientalischen Kräuter und deren Verwendung. Es ist wie ein Stück Heimat für sie. Frisch sind hier Syrischer Oregano, Habek Minze, Zatar oder Arabisches Bergkraut kaum zu bekommen. Es wäre für uns eine wunderbare verbindende Tätigkeit, gemeinsam diese uns noch nicht bekannten Kräuter anzubauen, und gleichzeitig unseren Begegnungsgarten mit einer Lehrkräuterecke zu bereichern.

    Idealerweise wollen wir Pflanzung auf einem wärmespeichernden Steinhügel nach Art einer Kräuterspirale anlegen. Dies ist sehr arbeitsaufwändig und Alle können mit anfassen.

    Da unser Garten ohnehin Interessierten offensteht, können unsere Flüchtlinge Auskunft geben über Art und Verwendung der Pflanzen-als neuen Ansatzpunkt für Kontakt und Integration.

    Wir verwenden die Mittel so sparsam wie möglich, so können wir die Steine gebraucht von der Baufirma Nibrasch günstiger bekommen. Außerdem versuchen wir gemeinsam mit unseren Flüchtlingen Saatgut einiger Pflanzen zu besorgen weil die eigene Anzucht den Kauf teurer Pflanzen sparen hilft. Unser Kooperationspartner vor Ort, die Gärtnerei Ulbrich, hat uns zugesagt, dass wir in diesem Fall eine Ecke in einem heizbaren Gewächshaus nutzen können.

    Auch der Bio-laden MarThas Laden in Coswig ist sehr an frischen (exotischen) Kräutern interessiert und will damit wiederum Coswiger Kunden über unsere Tätigkeit informieren.

    Nicht zuletzt wird unser kleines interessantes Projekt über die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH bekannt und zugänglich gemacht.

    Weitere Infos zu der Arbeit mit Flüchtlingen:
    Im letzten Jahr , Januar/Februar, fand sich in Coswig spontan die Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ schon mit einer großen Zahl von ca 40 bis 50 und mehr? Engagierten (Bürger, Stadträte, Pfarrer..)  die Flüchtlingen helfen wollten. Das ist auch geschehen. Es wurde von einem außerordentlich engagierten Mann, Herrn Meissner, generalstabsmäßig organisiert mit der Bildung von zahlreichen Arbeitskreise (AK Patenschaften, Begegnungen, Deutschkurse, Sport, Fahrradwerkstatt..) die Stadt gewährte Unterstützung- kostenlose Raumnutzung, Veröffentlichungen, etc.. So konnte die doch relativ hohe Zahl von ca 250 Flüchtlingen in Coswig recht gut betreut werden.

    Einige Zeit später wurde der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt „ gegründet, um als Träger  die Spendengelder für die Initiative verwalten zu können, Mittel zu beantragen und  der Initiative eine Rahmen zu geben. Dieser Verein COV ist nun natürlich auch ein ganz enger Kooperationspartner unseres Interkulturellen Gartens Coswig ev. Ich selbst unterstützte übrigens diesen in seiner Gründung und bin auch als Vorstandmitglied tätig.

     Ich will Ihnen damit die gute Vernetzung verdeutlichen, durch die Initiative begründet wurde. So sind viele Coswiger in der Initiative organisiert und haben gleichzeitig direkten Kontakt zu Flüchtlingen. Informationen, beispielsweise über unseren Garten- neue Projekte- Angebote- gelangen so direkt zu Flüchtlingen.

    Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit dem Bunten Radebeul unseren IK Garten Coswig im Radebeuler Flüchtlingsheim vorgestellt, daraufhin kamen einige radebeuler Flüchtlinge.

    Auch über die kath. Kirche direkt neben den Garten gelangen Infos an Flüchtlinge- die Kirche macht ja auch Veranstaltungen/Angebote. Demnächst wird die Info über unsere Garteneinsatzzeiten auf der Internetseite der Initiative unter Aktuelles wieder erscheinen, wenn wir im Frühjahr anfangen.

    Die Verständigung funktioniert meist auf englisch, manchmal mit Hilfe der iPhones, auf russisch (unsere Aussiedler) geht nicht, am Besten ist es, wenn die Flüchtlinge ihre Deutschkenntnisse erproben, die sind natürlich sehr unterschiedlich vorhanden. Es gab auch Missverständnisse- so fingen einige Flüchtlinge an zu ernten für sich während einer Gartenführung. Da haben wir gesagt, ihr könnt mit uns arbeiten, dann gibt es einen Teil der Ernte für Jeden. Die gemeinsame Tätigkeit wurde auch ohne Sprachkenntnisse verstanden, das ist als Anfang in Ordnung, es ist immer wichtig, auf das Aufeinander von Allen zugehen zu achten. So ganz im Selbstlauf passiert das nicht.

    Die Informationen über Kräuter wollen wir natürlich an Interessierte geben! Im letzten Jahr haben wir ein kleines Rezeptbuch erstellt mit bewährten von uns erprobten Rezepten mit Ernten aus dem Garten- in dieser Art soll es auch mit der kräuterinfo gemacht werden. Während unserer Einsatzzeiten Mittwoch nachm, und Sa. vormittag nehmen wir auch nebenbei Grünschnitt an und verkaufen etwas Gemüse nach Möglichkeit. Da weisen wir auch auf Neues hin, wie der Kräuteranbau.

    Abgeholt haben wir bisher die Flüchtlinge nicht. Einmal habe ich am Stadtplan den weg erklärt, und sie haben sich gefunden (von Radebeul) Demnächst soll ein Objekt in Neusörnewitz OT Coswig/Prasseweg belegt werden, das ist nicht weit vom Garten. Die Schwierigkeit ist, den Flüchtlingen zu vermitteln, dass sie im Garten oder Anderswo willkommen sind. Hier wollen wir (im Sommer?) über die Initiative einen Besuch im Heim organisieren um Kontakt herzustellen.

    Der Bioladen zahlt für die Kräuter, 0,20 €/Bund letztes Jahr für Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch.. aber es ist ein sehr kleiner Laden hat es extrem schwer in Coswig. Es waren sehr wenig Bündel die verkauft wurden aber wichtig für das Sortiment sind ihm regionale Kräuter schon. Außerdem liegt Werbung /Flyer von uns aus.

    Nun noch zu Meißen: der Träger ist das Bündnis für Zivilcourage e.V.,

    der Projektname: Internationaler Garten Meißen.

    Seit 2015 (mind.) laufen die Vorbereitungen, es mussten sehr zähe und langwierige Verhandlungen  mit der Stadtverwaltung Meißen bewältigt werden, um einen Pachtvertrag über das Bohnitzer Gelände, Nähe Erstaufnahme f.Flüchtlinge.

    Gegenwärtig sieht es endlich erfolgversprechend aus, aber der Pachtvertrag ist noch nicht unterzeichnet.


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  • Vortrag von Najeha für geplanten IG in Meißen

    (von Najeha)
    Die Veranstaltung fand in der Gemeinde der Michaelkirche statt. Die Pastorin hat ein Grußwort gehalten und die Gartengruppe und die Idee des neuen Projektes vorgestellt.

    Nach der Rede der Pastorin bemerkte ich, wie ein paar ältere Frauen böse den Raum verließen. Sie waren offensichtlich nicht einverstanden mit der Idee, einen Garten auf das Grundstück zu setzen. Sie könnten Bedenken bezüglich Lärm etc. haben.

    Das Grundstück liegt etwas außerhalb, neben einer Baumschule und einer kleinen Wohnsiedlung. Es gehört der Stadt und hat eine Größe von 33,000 qm. Auf dem Grundstück stehen viele alte Pappelbäume, ein Volleyballplatz, ein Hockeyplatz und eine Bühne.

    Die Gruppe besteht aus fünf Frauen, die das Projekt auch beim Sozialausschuss der Stadt vorgelegt und vorgestellt haben. Sie befinden sich aktuell noch in den Verhandlungen.

    Die Stadt zeigt sich offen und hat eine mündliche Zusage gegeben. Es gibt jedoch eine Partei, die mit dem Projekt nicht einverstanden ist.

    Die Stadt möchte die Bühne auch für öffentliche Aktionen für alle bewahren, die Gruppe möchte das jedoch nicht.

    Die Veranstaltung ist sehr gut organisiert. Es sind ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen 45 Flüchtlinge, die seit max. 4 Monaten in Meißen angekommen sind. Die Flüchtlinge setzten sich aus Familien aus Afghanistan, Syrien und den Irak und einigen jungen Männern zusammen.

    Zehn Männer haben den ganzen Nachmittag in der Küche das Abendbrot für die Gäste gekocht. Die Gäste durften sich zuerst bedienen. Das Essen war sehr lecker.

    Meinen Vortrag habe ich allgemein über die Interkulturellen Gärten, die Gründung der Stiftung Interkultur und die Angebote der Anstiftung gehalten.

    Anschließend habe ich einen Ausschnitt aus dem Film über den Verein gezeigt und daraufhin mit meinem Vortrag begonnen.

    Ich habe meinen Vortrag in drei Sprachen gehhalten. Erst auf Deutsch, dann auf Arabisch und dann in Farsi. Das war eine große Überraschung und Freude für die Flüchtlinge. Einige Flüchtlinge hat es sogar so stark berührt, dass sie bei meiner Rede, in der arabischen Sprache, weinen mussten. Ich habe versucht sie zu trösten und zu ermutigen, dass auch sie die deutsche Sprache lernen werden können und ich bin ein Beispiel dafür.

    Die afghanischen Frauen haben sich getraut mir bereits nach einigen Minuten ihre Wünsche mitzuteilen. Die Mädchen wollen unbedingt die deutsche Sprache lernen und haben mich gebeten nach Büchern und Wörterbücher zu fragen. Eine Mutter war in ihrer Heimat Schneiderin und vermisst ihre Arbeit und fragte deshalb nach einer alten Nähmaschine. Ein junger Vater wiederrum bittet um einen Platz in der Kita für seinen vierjährigen Sohn.

    Ich habe über meine Erfahrung als Flüchtling berichtet und wie der Garten die Wege für mich und viele andere Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft geöffnet und meine Sprache verbessert hat. Das mich deutsche Mitglieder unterstützt haben und, dass es eine einmalige Möglichkeit ist, biologische Nahrungsmittel wie beispielsweise Gemüse und Kräuter anzubauen.

    Nach meinem Vortrag wollten alle mitmachen und an dem Gartenprojekt teilnehmen. Die Kerngruppe hat alle Namen, Facebook Seiten und Handynummern notiert. Ich hoffe, dass sie im Projekt mitwirken.


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  • IG in Meißen geplant

    (Gu, Mail, 19.10.)
    Die INitiatorin des IG Coswig unterstützt das Bündnis Buntes Meißen.
    […]“ wir hatten im Sommer zwecks Netzwerkaufbau Vertreterinnen dieses Vereines nach Coswig in den Garten eingeladen, und diese drei Frauen fanden unseren Garten einfach gut. So stelllten sie sich das für ihre Stadt Meißen auch vor- daher das geplante Gartenprojekt in Meißen. Zur Zeit warten wir noch auf das ok für den Pachtvertrag für das entsprechende Stück Land. “ […]“Dazu haben wir ein umfangreiches, gut geeignetes Stück Land fast schon sicher und sind sehr optimistisch, dass wir all unsere Pläne (neben gemeinsamer Gartenarbeit sind auch sportliche Aktivitäten und ein Wildniserlebnispfad für Kinder vorgesehen) umsetzen können als Beitrag zu Integration und sozialem Frieden.
    Bei unserer letzten Zusammenkunft, wir sind eine Gruppe von 5 Mitgliedern, welche das Gartenprojekt voranbringen, diskutierten wir über die gemeinsame praktische Arbeit mit Geflüchteten und Einheimischen im Garten mit dem Ziel, evtl. auftretenden Problemen rechtzeitig und wirksam begegnen zu können. „[…]


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