Schlagwort: IG Wangen

  • Interkultureller Garten Maie in Wangen/Allgäu legt los

    (Gu Antrag und Antworten)
    In Wangen/Allgäu entsteht ein Interkultureller Heilgarten, der offen für alle ist. Er ist noch in der Entstehung und noch gab es keine therapeutische Arbeit.

    Wir treffen uns momentan 1-2x wöchentlich, meist am Freitagnachmittag und Samstag.

    Unsere Gruppe besteht aus 5 weiteren Frauen. Aus der Nachbarschaft sind 2 Männer dazugekommen. Ein weiterer kommt regelmäßig vorbei, möchte aber nicht eingebunden werden/ mitmachen. In direkter Nachbarschaft liegt ein Neubauquartier mit Eigentumswohnungen im gehobenen Preissektor- ich habe nicht viel Hoffnung, das da noch viel passiert.

    Bei den Flüchtlingen gibt es vier Familien, die regelmäßig dabei sind- ca. alle 2 Wochen und ungefähr 7 junge männliche Flüchtlinge. Andere schauen unregelmäßiger vorbei und packen mit an.

    Da der Garten recht klein ist, werden alle Flächen gemeinsam bewirtschaftet.

    Im Moment hängt noch sehr viel an mir. Wenn ich keine Zeit habe, laufen die Gartentreffs nicht. Das Wässern funktioniert aber ganz gut, auch wenn ich nicht da bin. Entscheidungen werden gemeinsam besprochen, oft von mir vorgeschlagen, aber dann unter den Ehrenamtlichen abgestimmt. Die Geflüchteten kommen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und Gambia. Da viele von Ihnen noch recht wenig Deutsch und meist auch keine andere Fremdsprache sprechen, ist die Kommunikation und Abstimmung schwierig und die Grundlage für gemeinsame Entscheidungen ist noch nicht gegeben. Einige fangen aber an, sich auch tagsüber ausserhalb der Gartentreffs in dem immer zugänglichen Garten aufzuhalten. (Dazu trägt sicherlich auch bei, dass es in einem Teil des Gartens einen ‚Hotspot‘ gibt. Ob vom Pfarrhaus oder woher auch immer, ist nicht geklärt.)

    Das nächste Projekt ist auf jeden Fall das Zimmern von Sitzgelegenheiten!

    Die meisten Geflüchteten erreiche ich über eine eingerichtete Whats-App- Gruppe. Unter den Ehrenamtlichen ist es schwieriger, einige sind via email zu erreichen, andere nur über Telefon- Festanschluss. Das ist aufwändig und ich hoffe, wir finden noch einen anderen Weg. Die Termine werden immer auch im Blog veröffentlicht.

    Die therapeutische Arbeit hat noch nicht so begonnen, wie es geplant ist. Zwar gab es eine Gruppe mit Kindern und Frauen, die im Gewächshaus Pflanzen vorgezogen haben und gemeinsam Weihnachtsobjekte hergestellt haben, aber es war, bedingt dadurch dass es noch keinen festen Ort gab, immer viel Unruhe dabei. Dies soll nun hoffentlich besser werden. Ein grosser Teil der therapeutischen Arbeit ist vormittags geplant. Die Realisierung ist abhängig von der Unterstützung durch Fördertöpfe und über den Sommer hinaus noch nicht gesichert.


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  • In Wangen/Allgäu gibt es zwei Gartenprojekte

    (Gu, Mail, 17.3.)

    Bei uns geht es nun los mit zwei kleinen Gartenprojekten. Wir sind schon Ansähen und Pflanzen vorziehen.
    Im Kirchgarten ensteht der eine Garten. Dort ist nicht viel Platz aber dafür haben wir eine kleine Hütte für schlechtes Wetter.
    Der zweite Garten liegt direkt vor den Flüchtlingsunterkünften (mehr …)

  • Kleines Gartenprojekt in Wangen geht an den Start

    (Gu, Tel, 19.6.)
    In Wangen entsteht ein Gartenprojekt auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft. Ein dreiköpfige Initiatorinnenteam (Asylkreis) und bisher 10 Flüchtlinge haben erstes Material gekauft und bekommen heute Pflanzen geschenkt. Das Projekt ist zunächst auf 2 Jahre angelegt. Die Initiatorinnen sehen es als Zwischenschritt zu einem größeren Interkulturellen Garten. Die Verhandlungen mit der Stadt über Fläche und aber auch Finanzierung für eine der Frauen waren noch nicht erfolgreich. So beginnen sie mit diesem Projekt. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Wangen verzögert sich

    (Gu, Mail, 20.5.)
    Die Stadt Wangen zwar grundsätzlich das Projekt, gibt sich aber in den Details sehr kompliziert. Noch immer laufen die Verhandlungen, wo das Projekt stattfinden kann. Schwierig für die Stadt ist die generelle Umplanung im Rahmen der geplanten Landesgartenschau 2024. Vermutlich wird es daruf hinauslaufen, dass ein kleines Projekt am Wohnheimplatz machen und eine weitere kleine Fläche in der Nähe eines anderen Unterbringungsstandortes bekommen. Alles zeitlich begrenzt auf 2 Jahre, und wenn dies gut lief, bekommen wir eine anderen Fläche, auf der es weitergehen kann. (mehr …)