Schlagwort: Initiator ist Stadt

  • Schorndorfs Innenstadtkonzept sieht urban gardening vor

    (Gu, alerts)
    Die Stadt will mit einem Maßnahmenpaket künftig mehr Menschen in ihren historischen Kern locken. Der „Untere Parkplatz“ soll wieder zum „Unteren Marktplatz“ werden.

    Schormdorf – Die Stadt Schorndorf möchte ihre Innenstadt für Besucher attraktiver machen. Einstimmig hat der Gemeinderat ein Konzept gebilligt, das den historischen Stadtkern als „Freizeit und Aufenthaltsort“ stärken soll. Es ist Ergebnis einer Arbeitsgruppe namens „Zukunftsinitiative Innenstadt“, welche sich fast ein ganzes Jahr regelmäßig getroffen hat. Hintergrund ist eine allmählich nachlassende Besuchsfrequenz in der Stadt sowie leer stehende Geschäfte, speziell in der westlichen Altstadt.

    Das Ziel sei, dem Schorndorfer Besucher möglichst viele und klare Besuchsgründe zu geben, sagte Lars Scheel vom Amt für Wirtschaftsförderung, der das Projekt vorstellte. Wichtig seien eine hohe Aufenthaltsqualität und gute Rahmenbedingen, etwa bei den Parkgebühren und bei der Lenkung der Besucher. Man habe zwar eine Vielzahl von Entwicklungsprojekten an den Rändern der Altstadt, wie etwa die Ansiedlung einer H&M-Filiale in der Schulstraße – doch müssten „diese Impulse in den Altstadtkern verlängert werden“.

    Um diesen Weg einzuschlagen, genehmigte der Gemeinderat der Stadt Sofortmaßnahmen. Ein Posten von 20 000 Euro ist ein jährlich stattfindendes Urban-Gardening-Projekt, zu Deutsch „Gärten in der Stadt“, welches die Innenstadt grüner und wohnlicher erscheinen lassen soll. Man will Pflanzflächen und Gefäße zur Verfügung stellen, Paten sollen die Gewächse pflegen.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.innenstadtkonzept-fuer-schorndorf-gesamterlebnis-rund-um-den-marktbrunnen.ec424034-4b92-4ecf-9704-5585d06e88dc.html (mehr …)

  • Stadtplanungsamt Freiburg startet AG Gärtnern in Freiburg

    (Gu, mail)
    Das Stadtplanungsamt lädt demnächst zu einem Arbeitskreistreffen zum Thema:

    Gärtnern in Freiburg

    Konzept zur Entwicklung von Kleingärten und Flächen für andere gärtnerische Nutzungen Einladung zum 1. Arbeitskreistreffen am 22.11.2016

    Wir, als Urbane Gärten, sind unteranderm dabei, neben Vertreter* innen des Kleingartenwesens, der Urban-Gardening-Gemeinschaft, der Bürgerschaft, Mieter*innen, Flächeneigentümer*innen, Wohnungsbaugesellschaften und unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.


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  • Stadt Freiburg startet Befragung zum Thema gemeinschaftlichen Gärtnern

    (Gu, alerts)

    Ab Mitte September bis voraussichtlich Ende November wird es an vielen Freiburger Wohnungstüren klingeln. Studierende der Universität Heidelberg werden dann im Auftrag der Stadt Freiburg Bürgerinnen und Bürger nach ihren Wünschen zum Gärtnern befragen.

    Grund für diese Umfrage ist das neue Konzept zur „Entwicklung des Gemeinschaftlichen Gärtners“, dass das Stadtplanungsamt derzeit erstellt. Neben den schon vorhandenen und zu erhaltenden Kleingärten werden die Bürgerinnen und Bürgern nach ihren Wünschen des Gärtnerns in der Stadt befragt. So unterschiedlich die Menschen in Freiburg sind, so vielfältig sind die Ansprüche und Wünsche an gärtnerisch nutzbare Flächen, die von Kleingärten über Mietergärten, von Urban-Gardening-Flächen im öffentlichen Grün bis hin zu landwirtschaftlichen Reb- und Feldgärten reichen.

    Die Stadt arbeitet bei der Befragung mit der Universität Heidelberg zusammen. Die Studierenden weisen sich auf jeden Fall aus. Das Ziel der etwa zehnminütigen Befragung: Das richtige gärtnerische Angebot am richtigen Ort.

    Das Konzept soll bis Mitte 2017 fertiggestellt sein. Zusätzlich wird das Stadtplanungsamt voraussichtlich im November unterschiedliche, gärtnerische Initiativen in Freiburg zu einem Arbeitskreis einladen, um die Nachfrage und Bedarfe an gärtnerischen Flächen besser einzuschätzen und damit planerisch lenken zu können

    http://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/freiburg-im-breisgau-stadt-freiburg-im-breisgau-umfrage-zu-gaertnern-in-freiburg-startet-machen-sie-mit_id_6187685.html (mehr …)

  • Urban Gardening – Vernetzung und Struktur in Jena

    Circa 30 Akteure verschiedener Garten-Initiativen und Interessierte folgten gestern Abend (Montag 24. Oktober) der Einladung des Fachdienstes Stadtentwicklung in das große Glashaus an der Lichtenhainer Brücke.
    Nicht nur Ehrenamtler fanden den Weg zum Herbsttreffen, auch berufliche Akteure auf der Suche nach Mitstreitern z.B. für den Abenteuerspielplatzes Jena JuMäX e.V. waren vor Ort.Als Vertreter der Stadtverwaltung sprachen Herr Denis Peisker (Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt), Herr Dr. Ing. habil. Matthias Lerm (Fachdienstleiter Stadtentwicklung und Stadtplanung) sowie Frau Sabine Hirschleber (SB Lokale Agenda 21/ Nachhaltigkeit).

    Die Moderation übernahm der Jenaer Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Wolfram Stock.

    Es wurde über Grundsätzliches wie die Versorgung mit Wasser und die Unterbringung von Gartenwerkzeugen gesprochen.
    Als mögliches Großprojekt zur Mitgestaltung sprach Herr Peisker die Freiflächen rund um den ehemaligen Jenaer Schlachthof an.
    Herr Lerm stellte den Grundgedanken zu mehr Grün in Jenas Innenstadt vor. Er selbst habe während seiner Studienzeit in Dresden Kirschbäume gepflanzt und damit viel bewirkt.

    Wenn Studierende sich während der Studienzeit in Jena für die Pflege von Kleinstflächen, die dem Städtebau sonst mittels Kiesaufschüttung zum Opfer fallen würden, verantwortlich zeichneten wäre hier viel möglich.

    Als Beispiel nannte Herr Lerm eine aktuell eher ungepflegte kleine Freifläche neben dem AOK-Gebäude (siehe Foto, Ecke Löbdergraben / Ludwig-Weimar-Gasse) in der Jenaer Innenstadt. Die Stadtverwaltung steht hierbei in Verhandlungen mit der Krankenversicherung. Eine größere „Werbefläche“ für Jenaer Garten-Initiativen, als eine gut gepflegte Fläche am Jenaer Straßenbahnknoten im Zentrum gäbe es wohl kaum. Hierzu braucht es aber Strukturen und Aktive, die Verantwortung übernähmen.

    Ein weiteres Thema war die diesjährige Apfelernte und die damit verbundene Nutzung von Saftpressen und mobilen Mostereien in und um Jena.

    Hier gilt es für das Jahr 2017 Standorte und Termine zu sammeln und diese Informationen der breiten Öffentlichkeit z.B. in den Aushängen der Jenaer Ortsteilräte zur Verfügung zu stellen.

    Aktive des Stadtteilgartens Winzerla berichteten über die zweitägige Exkursion unter dem Titel „Urbanes Gärtnern im Kiez“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Hierbei konnten sie zwei Gartenprojekte in der Hauptstadt Berlin besichtigen, vergleichen und Anregungen einholen.

    Vernetzungsgedanken wie die Zusammenarbeit mit Imkern und die Anschaffung eines gemeinschaftlich nutzbaren Lastenfahrrades waren ebenso Thema.
    http://www.jenapolis.de/2016/10/25/urban-gardening-vernetzung-und-struktur-in-jena/ (mehr …)