Schlagwort: Inklusion

  • Bremen: Rote Beete ist inklusiv

    Von dem Geld wurden wie geplant Pflanzen, Samen, Pflanzenerde und kleinere Gartengeräte
    gekauft. Mit diesen Anschaffungen wurde der Start der Gartensaison 2025 ermöglicht.
    In einem Gartenaktionstag im April und in unseren regelmäßigen wöchentlichen Treffen, haben die
    Teilnehmenden die Beete mit neuer Erde versorgt und nach und nach Samen und Pflanzen gesetzt.
    Dabei steht in unserem inklusiven Gartenprojekt vor allem die Geselligkeit im Vordergrund –
    gemeinsames Schnacken und Kaffee trinken und stolz die wiederbegrünten Beete anschauen.
    Zusätzlich haben wir dieses Jahr Schritt für Schritt allen Beeten einen frischen Anstrich gegeben, so
    dass der Garten nun in bunten Farben leuchtet. Das hat noch einmal Menschen in das Projekt
    integriert, die sich mehr für Kunst als fürs Gärtnern interessieren. Ein schöner Synergieeffekt.
    Durch die Verlegung des wöchentlichen Treffens auf den Samstagvormittag (vorher
    Donnerstagnachmittag) konnten mehr Menschen aus der direkten Nachbarschaft als Teilnehmende
    gewonnen werden. Gleichzeitig sind einige Nutzende des Martinsclubs durch die Veränderung nicht
    mehr in der Lage teilzunehmen, da sie andere Termine haben.
    Für die Saison 2026 suchen wir also nach Lösungen, die sowohl der Nachbar:innenschaft als auch
    den Nutzenden des Martinsclubs einen niedrigschwelligen Zugang ermöglichen.

    Der Garten ist jederzeit zugänglich, aber die Gartengeräte des Projekts sind in einem abgeschlossenen Keller. Es steht aber jeder Person frei, eigene Gartengeräte mitzubringen und nach Herzenslust zu gärtnern. Die Nutzer:innen des MCs haben häufig einen Hilfebedarf, sodass für sie eine Begleitung meist essenziell ist.

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  • Frankfurt/Oder: neue Gärtner*innen im inklusiver IG Stadtgarten

    (Antrag, Antworten)

    Der Stadtgarten ist mittlerweile 11 Jahre alt und hat viele Höhen und Tiefen bewältigt. Momentan gibt es einen Generationenwechsel, die Gärtner/-innen, die die 80 überschritten haben, haben uns alle verlassen. Es werden Beete frei und wir haben einen erhöhten Andrang von Garteninteressierten aus anderen Kulturen (Syrien, Afghanistan, Sudan). Das freut uns besonders, weil diese zukünftigen Gärtner/-innen die Vielfalt des Gartens bereichern und auch das Grundbildungszentrum und die Sprachcafés der VHS nutzen können, um Ihre „Inklusion“ selbstbewusster voranzutreiben. Damit ist ein guter Kreislauf von Nutzung der VHS und des Gartens entstanden.

    ZIEL: Wir wollen die neue Energie nutzen und die Gemeinschaft durch gemeinsames Handeln stärken. Die Alt- und Neugärtner/-innen sollen sich besser kennen lernen. Es sollen Vorurteile abgebaut werden.

    INHALT/weitere ZIELE: Es sollen Hochbeete entstehen, die zusammen erbaut werden. Die Hochbeete sind eine Hilfe gegen die Schnecken und eine Fuchsfamilie, die seit einigen Jahren im und am Garten lebt und die Beete beschädigt. Außerdem kann das gemeinsame Tun über Sprachbarrieren hinweg Beziehungen stiften, die ja u.a. eine der Aufgaben des Gartens ist.

    Es gibt mittlerweile eine ganze Gruppe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die gemeinsam Beete betreiben. Das sind ca. 8 Personen, die unter Anleitung der P8 (eine Beratungs- und Begegnungsstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen, die auf dem Gelände der VHS eingemietet ist) das Gärtnern erlernen. Anfänglich hatten beeinträchtigte Personen einzelne Beete, die sie aber nicht schafften, selbst zu bewirtschaften. So sind wir dazu übergegangen, Ihre Kraft zu bündeln und in ein Projekt zu verorten. Dort sind viele junge Männer, die praktische Arbeit lieben und besonders Lust auf Bau-Projekte haben. Wir wollen im Garten auch Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, um Vorurteile abzubauen.

    • Wie groß ist die Gartengruppe derzeit? Wie viele Gärtner*innen sind davon neu?

    27 Gärtner (mit diversen Familien), davon aber die Peitzer Acht als 1 Gärtner gezählt mit ca. 6 Gärtner:innen

    Neue Gärtner:innen 14, davon die Peitzer Acht gezählt als eine „Person“ mit den 6 Gärtner:innen

    • Wie erfahren die potentiell Interessierten vom Garten? Woher wissen die neuen Gärtner*innen aus Syrien, Afghanistan und Sudan vom Garten? Wird im Sprachcafé/Grundbildungszentrum aktiv darauf hingewiesen? Hängen Zettel/Plakate in der VHS?

    Wir mussten nicht werben, weil sich der Brückenplatz auflösen musste (ein interkulturelles Zentrum)und die Gärtner von dort zu uns gewechselt sind

    Die beeinträchtigten Gärtner entspringen einem neuen Ansatz der Behinderteneinrichtung, da kam jetzt gärtnern dazu

    Also gibt es momentan keine Werbung, aber Bewerber:innen (auch schon für die Hochbeete, die entstehen sollen). Die sollen dann übrigens weiter Neugärtner:innen erhalten. Das GBZ will aber grundsätzlich gern mehr in den Garten hinein, zwei Ihrer Schützlinge sind bereits Gärtner:in (sind aber nicht über das GBZ vermittelt worden)

    • Wie läuft die Einführung/ das „Onboarding“ in Garten und Gartengruppe?

    Ich führe ein und zeige alle wichtigen Dinge. Dann gibt es später ein Treffen, in dem die Neuen sich vorstellen

    Da es jetzt ziemliche Probleme gab, habe ich ein Gartenalphabet geschrieben, in dem alle Regeln verankert sind, die gibt es in deutsch, französisch, englisch und dari (hänge ich Dir mal an) Das muss jede/r unterschreiben + Vertrag

    • Habt ihr individuelle Beete oder wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet?

    Jede/r sein Beet und geringfügige Gemeinschaftsflächen (Naschhecke, 3 Apfelbäume, 1 Pfirsichbaum, 2 Birnen, kleine Rabatte, ein Kräuterbeet

    • Wie kommuniziert die Gartengruppe miteinander, wie laufen Informations- und Entscheidungswege? Bist du selbst auch mit im Garten dabei?

    Es gibt eine Lenkungsgruppe – eine Person für die VHS, eine für die Behinderten, eine für die Migranten, eine für den Garten

    Ich bin dabei, mittlerweile beete ich zusammen mit einer anderen Gärtnerin

    Entscheidungen lasse ich abstimmen in der whatsApp Gruppe oder bei Versammlungen

    Wer Gartenanleitung braucht kann unterschiedliche Personen befragen, die wir als Expert:innen benannt haben

    Ansonsten siehe Gartenalphabet

    • Ist die Gruppe mit Anleitung der P8 zu bestimmten Zeiten im Garten?

    Ja, die haben Treffen, an denen sie thematisch arbeiten (z.B. Vogelfuttertassen bauen, pflanzen, ernten usw.). das machen sie offen für alle, es gibt oft essen.

    • Wie viele Gärtner*innen werden am Bau der Beete beteiligt werden können?

    Ich denke, die P8 macht mit und eher die Männer (afghanische) und handwerklich talentierte und interessierte Frauen (mind. 10 Personen). Ich denke, wir essen dann zusammen und da kommen noch andere hinzu.

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  • Berlin: MA für Stadtteilgarten Tempeflhof gesucht

    (Aus NL Soziale LaWi)

    Stellenausschreibung Fachkraft Heilerziehungspflege im „Stadtteil-
    garten Tempelhof“ auf dem Tempelhofer Feld
    Wir sind ein kleines, ehrenamtlich tätiges Team vom Tempelhofer Berg e.V. und suchen zum nächst-
    möglichen Zeitpunkt eine engagierte Fachkraft Heilerziehungspflege in Vollzeit. Jobsharing ist möglich.
    Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Personen mit Behinderung.
    Einsatzort ist der Stadtteilgarten Tempelhof auf dem Tempelhofer Feld in Berlin. Bei der neu zu beset-
    zenden Stelle handelt es sich um die Bereichsleitung der Sozialen Gärtnerei unseres im Aufbau befind-
    lichen, inklusiven „Stadtteilgarten Tempelhof“. Die Position bietet die besondere Chance, mit eigener
    Expertise die Gestaltung dieses inklusiven, sozialen Ortes maßgeblich mitzuprägen. Bundesfreiwillige
    werden integraler Bestandteil unseres Teams sein und unsere Arbeit aktiv unterstützen.
    Über uns und das Projekt
    Der Tempelhofer Berg e.V. engagiert sich seit 2013 für Partizipation, Teilhabe und die eigenverantwort-
    liche Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes für alle. Im Moment starten wir unser neues Projekt
    „Stadtteilgarten Tempelhof“, einen inklusivem Begegnungsort, bei dem therapeutische Gartenarbeit
    einen Kernbereich darstellt.
    Hier kann die ganze Stellenausschreibung heruntergeladen werden: www.soziale-landwirt-
    schaft.de/suche/anzeigen/gesuche

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  • Bremen: inklusives Gartenprojekt in Huckelriede

    (Antrag, Antworten)

    Der Garten Rote Beete in Huckelriede ist ein offener Gemeinschaftsgarten, in dem die Nachbarschaft Gemüse usw. anbaut. Hier sind Menschen mit und ohne Beeinträchtigung aktiv, wir haben hohe und niedrige Hochbeete gebaut und auch die Kinder aus einer angrenzenden Kita sind hier regelmäßig aktiv. Es findet also ein buntes Treiben vor Ort statt. Den Garten habe ich in das Formular einpflegt und auch Fotos hochgeladen.
    Der Garten in Kattenturm sind eher ein paar wenige Pflanztöpfe, in die Menschen mit Beeinträchtigung, die wir begleiten und einige Senior:innen vor Ort an einem Tag die Nachbarschaft begrünen – hier geht es eher um Blumen, Sträucher usw. als um Gemüse.

    ROTE BEETE:
    Also insgesamt sind ca. 15 Personen recht fest bei „Rote Beete“ dabei – zu einzelnen Aktionen sind es immer auch mal wieder mehr und neue Leute. Die Fläche ist insgesamt ca. 80-120 qm groß und wir haben etwa 5 Hochbeete, diverse Sträucher und Bäume sowie ein paar Beete am Boden. Es wird alles gemeinschaftlich begärtnert und die Ernte wird von der Gemeinschaft gegessen. Es gibt zusätzlich immer mal wieder Projekte vom Kindergarten, Kunst-Workshops, die im Garten stattfinden oder auch ein Bienenhotel. Die Gemeinschaft entsteht natürlich vorrangig durch gemeinsames Gärtnern und Werkeln oder Kaffee trinken in der Sonne. Durch gemeinsame Aktionen befeuern wir das aber immer mal wieder, z.B. gab es am letzten Wochenende einen gemeinsamen Anpack-Tag. Hier wurden gemeinsam mit ca. 20 Personen Sitzmöbel gebaut damit die Fläche noch mehr zum Verweilen einlädt. Die Hochbeete wurden angemalt, eine Schubkarre repariert und die Beete von Unkraut befreit, Erde nachgefüllt usw.

    Es gibt eine Koordinationsstelle, die für die Quartiersarbeit im Stadtteil zuständig ist und damit unter anderem auch den Garten koordiniert. Gleichzeitig sind zwei Honorarkräfte ab und an im Einsatz. Mit Fremdernten und Vandalismus gab es teilweise schon Probleme, aber nur sehr wenig.

    Antrag:

    Gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung möchten wir in zwei Bremer Stadttei-
    len unsere Gemeinschaftsgärten im Rahmen einer Nachbarschaftsaktionen begrünen.
    Bereits im vergangenen Jahr haben wir diese Aktion zusammen mit vielen Menschen
    mit und ohne Beeinträchtigung aus dem Quartier durchgeführt – und der Tag war ein
    voller Erfolg. Die inklusive Nachbarschaftsaktion stärkt den Zusammenhalt im Quartier
    Ort und schafft Vorurteile ab. Darüber hinaus wird ein Bewusstsein für die Natur ge-
    schaffen und der Stadtteil begrünt. Insbesondere in Kattenturm und Huckelriede, eher
    finanzschwächere Stadtteile Bremen, verfügen nur wenige Menschen über Gärten oder
    große Balkone. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, gemein-
    sam im Stadtteil mit anderen Menschen zu gärtnern.
    Wir benötigen vorrangig Pflanzen und Blumenerde.

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  • Berlin: Bodenverbesserung im Lichtenberger Stadtgarten

    (Antrag, Antworten)

    Also:

    * Die gesamte Gruppe besteht aus etwa 10 bis 15 Personen. Die Kerngruppe, die regelmäßig gärtnerisch aktiv ist, umfasst 7-8 Personen.

    * Die Gruppe besteht hauptsächlich aus FLINTAs aus Europa, insbesondere aus Deutschland und Italien, sowie einer Person aus Indien. Aktuell sind keine Personen mit Fluchtgeschichte aktiv dabei.

    * Der Garten ist teilweise inklusiv, jedoch nicht vollständig barrierefrei. Die vorhandene Ökotoilette ist beispielsweise nicht barrierearm. Ein Gesamtkonzept für Inklusion existiert derzeit nicht, könnte aber ein spannendes Entwicklungsthema für die Zukunft sein.

    * Seit 2021, wenn ich mich nicht irre, pflegt die Stiftung SPI (ehemalige Suchtkranke) eine Beete bei uns, die sind normalerweise montags da.

    * Unser Nachbar:innen von Leben Lernen haben bis 2023 circa unser Garten genossen und leider seitdem wegen Personalmangel nicht mehr.

    * Die Bekanntmachung erfolgt überwiegend über persönliche Netzwerke, Mundpropaganda sowie vereinzelt über online Plattformen, unter anderem Langer tag der Stadtnatur, Urbane Garten, Kulturkarte Lichtenberg, Berlin Spart Energie, Mit Vergnügen, Gratis in Berlin, Garten Flora usw.

    * Neuinteressierte werden herzlich empfangen und erhalten eine Einführung im Garten. Sie werden in bestehende Gartenarbeiten eingebunden und können sich je nach Interesse an verschiedenen Aufgaben beteiligen.

    * Die Wasserversorgung erfolgt aus einer eigene Wasseranschluss, der über das Krankenhaus KEH normal abgerechnet wird. Außerdem versuchen wir weniger Wasser wie möglich zu nutzen (tropf-Bewässerungssystem, Molch, Ollas..)

    * Die Gartengeräte sind in einer gemeinschaftlich genutzten Holzhütte untergebracht. Unser Würmkiste wird Winterfest gemacht damit es in Garten auch unter minus grad in SIcherheit bleiben kann.

    * Bislang gibt es keine größeren Probleme mit Vandalismus oder Diebstahl, jedoch kommt es gelegentlich zu kleineren Vorfällen. Zum Beispiel nascht der Waschbeere unsere ganze Trauben, die Spechte die ganze Kirschen und ab und zu mal kommt eine Katze und „spielt“ mit die Frösche. Aber es sind hauptsächlich die Nachtschnecken, die uns ausrauben.

    Seit 2011 ist der Lichtenberger Stadtgarten ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Nutzgarten mit Obst und Gemüse. Ein Jahr später wurde der Lichtenberger Stadtgarten e.V. gegründet. Der Lichtenberger Stadtgarten ist ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Nutzgarten.
    Die Bewirtschaftung des Gartens erfolgt nach ökologischen Prinzipien sowie unter Einbezug von Techniken der Permakultur. Unser Garten ist ca. 450 qm groß. Neben einer mit Obstbäumen bestandenen Wiese, mehr als 100 Quadratmeter Gemüsebeete, einem duftenden Kräuterbeet gibt es auch eine Picknickstelle mit Sitzbänken und einen Teich für Molche und andere wasserliebende Tiere.
    Wir bewirtschaften die Anbaufläche gemeinschaftlich, ohne Beete oder Parzellen an einzelne Personen zu vergeben. Alle haben immer im Blick, dass der Garten ein schöner Ort ist und das Gemüse auf allen Beeten gut wächst.
    Die Mitgärtner:innen teilen die Gartenarbeit, finanzielle Beiträge und die Ernte fair untereinander. Entscheidungen werden von den aktiven Stadtgärtner:innen im Team getroffen, entweder beim gemeinsamen Gärtnern oder auf regelmäßig stattfindenden Gartentreffen. Wenn Stadtgärtner:innen vor Ort im Garten sind, steht der Garten interessierten Gästen offen, und es besteht die Möglichkeit, bei den Gartenaktivitäten mitzuwirken.
    Als grüner Lernort sind Begegnung und Inklusion ein weiteres zentrales Anliegen des Stadtgartens. Der Lichtenberger Stadtgarten Berlin ist ein Gemeinschaftsgarten, der als Ort der Begegnung, des nachhaltigen Anbaus und der ökologischen Bildung dient.
    Unsere gemeinsamen Gartentage finden immer sonntags statt und bieten eine offene, einladende Atmosphäre für alle, die sich beteiligen möchten. Interessierte finden auf unserer Website umfassende Informationen sowie Kontaktmöglichkeiten, um mehr über den Garten und unsere Aktivitäten zu erfahren. Beim „Langen Tag der StadtNatur“ laden wir Besucher:innen zu spannenden Workshops ein, in denen wir praktische Einblicke in nachhaltiges Gärtnern, ökologische Vielfalt und gemeinschaftliches Gärtnern geben.
    Unser Ziel ist es, eine grüne Oase für alle Interessierten zu schaffen und nachhaltige Gartenprojekte zu fördern. Um die Qualität unserer Arbeit und die Vielfalt der Bepflanzung zu erhalten und zu verbessern, benötigen wir finanzielle Unterstützung für die Anschaffung wichtiger Materialien.
    Der Stadtgarten finanziert sich größtenteils durch Spenden und Mitgliederbeiträge. Diese Mittel decken jedoch nicht alle anfallenden Kosten für die Instandhaltung und Erweiterung des Gartens. Daher sind wir auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen, um unser Angebot weiter auszubauen und nachhaltig zu sichern.

    2. Förderzweck und beantragte Mittel

    Der Stadtgarten dient als Ort des Austauschs, der Bildung und der aktiven Mitgestaltung für Bürger:innen. Die geförderten Materialien tragen dazu bei, die Gartenprojekte zu optimieren und langfristig zu erhalten. Zudem fördern sie nachhaltige Anbaumethoden und stärken das Umweltbewusstsein der Gemeinschaft.

    Der Lichtenberger Stadtgarten engagiert sich für nachhaltige Bodenverbesserung und Kreislaufwirtschaft. Um die Bodenqualität langfristig zu verbessern, die Wasserspeicherfähigkeit unserer Beete zu erhöhen und das Bodenleben zu fördern, möchten wir Terra Preta einsetzen. Obwohl wir bereits unseren eigenen Kompost produzieren, jedoch fehlt uns die notwendige Pflanzenkohle und die spezielle Fermentationstechnik, um daraus Terra Preta zu machen. Dazu, um eine spürbare Bodenverbesserung zu erzielen, bräuchten wir große Mengen, die wir mit Eigenproduktion nicht erreichen können. Daher beantragen wir eine Förderung zur Anschaffung hochwertiger Terra Preta von Wandlitzerde.

    Wir beantragen eine finanzielle Förderung für folgende Anschaffungen:

                     Terra Preta: Verbesserung der Bodenqualität zur Förderung eines nachhaltigen Pflanzenwachstums.

                     Apfelbaum: Erweiterung der Obstvielfalt und langfristige Nutzung durch die Gemeinschaft.

                      Heidelbeere: Erweiterung der Beerenvielfalt und langfristige Nutzung durch die Gemeinschaft.

                     Äste- und Rosenscheren: Fachgerechte Pflege der Bäume, Sträucher und Rosen im Garten.

    Diese Materialien sind essenziell für die langfristige Entwicklung des Gartens und die aktive Beteiligung der Gemeinschaft. Die Nutzung von Terra Preta trägt maßgeblich zur Bodenverbesserung und Nachhaltigkeit bei, während der Apfelbaum ein Symbol für Wachstum und gemeinschaftliche Ernte darstellt. Die benötigten Scheren helfen uns, die Pflanzen gesund und gepflegt zu halten.

    3. Ziele

    Unser Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Bodenqualität, die Erweiterung der Obstvielfalt und die Pflege der bestehenden Pflanzen und Bäume. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die ökologische Vielfalt zu erhalten und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtgarten zu stärken.

            Terra Preta: Diese nährstoffreiche Erde verbessert die Bodenqualität erheblich, indem sie Wasser speichert, die Bodenfruchtbarkeit erhöht und die Humusbildung fördert. Sie trägt maßgeblich zu nachhaltigem Pflanzenwachstum bei und unterstützt den ökologischen Anbau.

            Alte Apfelsorte: Die Pflanzung eines Apfelbaums mit einer traditionellen, alten Sorte ist wichtig, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Alte Sorten sind oft robuster, widerstandsfähiger gegen Krankheiten und tragen zum Erhalt genetischer Vielfalt bei. Zudem bieten sie wertvollen Lebensraum für Insekten.

            Gartenscheren und Astscheren: Die fachgerechte Pflege von Bäumen und Pflanzen ist essenziell für ihr gesundes Wachstum. Mit den richtigen Scheren können Äste und Triebe gezielt geschnitten werden, was die Blüten- und Fruchtbildung fördert und Krankheiten vorbeugt.

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  • Halle: GutAlaune baut Planetengarten auf

    (Antrag, Antworten)

    Seit Anfang 2023 baut das Jugendarbeitskollektiv JutAlaune in Kooperation mit der Stadt Halle einen
    Gemeinschaftsgarten in Trotha auf. Das Gelände hat eine Fläche von ca. 3000 m 2
    , mit vielen
    Laubbäumen und Sträuchern. Historisch gehörte das Gelände ehemals zur Schule und zur
    angrenzenden Feuerwehr. Auch ein Fußballplatz soll hier mal gewesen sein. Das städtische
    Grundstück liegt mitten im Wohnviertel und ist durch einen Zaun und ein großes Tor umrundet. Auf
    dem Grundstück steht ein ausgebauter Bauwaagen, in dem auch gekocht werden kann. Der
    Bauwagen verfügt über Solarmodule auf dem Dach, sodass ökologischer Strom genutzt werden kann.
    Die Zugänglichkeit des Grundstücks außerhalb des regelmäßigen offenen Gartens für GärtnerInnen
    ist durch eine Schlüsselbox und einen zweiten Eingang mit Zahlenschloss gegeben. Der Ost bietet viel
    Raum für Gestaltung und Ideen aus der Nachbarschaft. Das Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam
    mit den AnwohnerInnen einen Begegnungsort zu schaffen, in dem gegärtnert, gebaut, ausprobiert
    und sich ausgetauscht werden kann.
    III. Die Visionen & Umsetzung
    Bei einem Workshop mit Menschen aus der Nachbarschaft haben wir Ideen und Wünsche für die
    Gestaltung des Gartens gesammelt. Die Wünsche an den Ort sind vielfältig und reichen von
    gemeinsamen gärtnern bis hin zu einem Nachbarschaftscafé und Veranstaltungen, wie gemeinsame
    Feste. Etabliert haben wir bisher einen festen Gartentag am Donnerstagnachmittag. Hier sind alle
    Menschen eingeladen, die den Garten kennenlernen möchten, gärtnern möchten oder auch einfach
    nur den Schatten der Bäume genießen wollen. Momentan kommen zum offenen Gartentag immer 2-
    3 Menschen, wobei manche Menschen regelmäßig kommen und auch immer neue Gesichter dabei
    sind. Zusätzlich zu den regelmäßigen Gartentagen gibt es regelmäßige Mitmach- Tage, an denen wir
    bestimmte Projekte im Garten angehen. So ist im letzten Jahr zum Beispiel mit Kindern ein Lehmofen
    entstanden, in dem Pizza und Brot gebacken werden kann oder es wurden mit Nachbarinnen und
    Nachbarn neue Beete und ein Naschgarten mit Beerensträuchern angelegt. Die Informationen zu den
    Aktionen streuen wir über Aushänge im Schaukasten vor dem Grundstück und angrenzenden Läden,
    über einen Telegram Kanal und unseren E-Mail Newsletter. Bei größeren Aktionen kooperieren wir
    mit der Bürgerstiftung und der Freiwilligenagentur Halle. Im vergangenen Schuljahr haben wir
    außerdem die Garten AG des Horts betreut und hier vielfältige Angebote für die Kinder geschaffen.
    Das Gelände ist nicht versiegelt und es gibt keine festen Wege. Der humose Boden eignet sich dafür
    Beete zum Teil direkt in der Erde anzulegen. An anderen Stellen wiederum ist das Anlegen von
    Hochbeeten geplant, um das Gärtnern auch für eingeschränkte Menschen attraktiv zu gestalten. Eine
    Vision ist es außerdem den Garten möglichst barrierefrei zu gestallten. In einem Bau-Workshop soll
    eine rollstuhlgerechte Terrasse entstehen, wir wollen gemeinsam mit Jugendlichen ein
    rollstuhlgerechtes Hochbeet bauen und die Hauptwege im Garten für die Nutzung mit Rollstuhl und
    Rollator ebnen. Eine weitere Vision ist es, dass der Garten und damit der Raum auch zukünftig von
    anderen Vereinen und Initiativen genutzt wird.
    IV. Das Team
    Das Team besteht momentan aus 4 Personen, die sowohl die Organisation des Gartens als auch die
    Umsetzung der offenen Gartentage und Aktionstage als Aufgabe hat. Wir organisieren uns kollektiv
    und übernehmen je nach Kapazitäten verschiedene Aufgaben. Zu dem festen Team kommen die
    Nutzerinnen und Nutzer des Gartes. Momentan haben wir zwei private Beete vergeben. Zu den
    offenen Gartentagen (Do Nachmittag) kommen im Schnitt 3 -4 Personen, wobei es sich hier nicht
    immer um dieselben Personen handelt. Unsere Mitmach-Tage sind mit 5-10 Personen auch immer
    gut Besucht. Wir sind bemüht den Garten in der Nachbarschaft noch mehr zu bewerben. Bis Ende Juli
    läuft noch eine Förderung der PostCode Lotterie. Um die Arbeit in dem Umfang fortsetzten zu
    können suchen wir momentan noch nach passenden Fördermöglichkeiten und schreiben Anträge.
    V. Kooperationen & Vernetzung
    Wir sind in der Stadt gut vernetzt mit der Freiwilligenagentur, der Bürgerstiftung und dem
    Freiraumbüro Halle und stehen im Austausch mit dem Quartiersmanager von Trotha. Außerdem ist
    die evangelische Gemeinde sehr wichtig für den Zusammenhalt im Viertel. In den Sommermonaten
    finden die regelmäßigen Quartiersrunden hier im Garten statt. Außerdem gab es im Schuljahr
    2023/2024 eine Kooperation mit dem Hort Delta. Eine Vernetzung der Gemeinschaftsgärten in Halle
    ist in Planung und soll noch dieses Jahr angestoßen werden. Ab Juni wird der Verein KrimZkrams e.V.
    auf der Fläche einen Bauspielplatz etablieren, sodass die Fläche dann gemeinsam genutzt wird. Mit
    der Etablierung des Bauspielplatzes ändert sich die rechtliche Grundlage der Flächenpatenschaft hin
    zur offiziellen Miete der Fläche beim Grünflächenamt der Stadt (Halle), was für uns eine
    Langfristigkeit des Projektes garantiert. Ein großer Vorteil der Kooperationen, vor allem durch den
    Bauspielplatz, ist die erhöhte Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Fläche für die Nachbarschaft.
    VI. Material & Zweck
    Wir möchten mit den Materialien zum einen Möglichkeiten für die Nachbarschaft bieten, sich
    einzubringen und selbst tätig zu werden und zum anderen zum Verweilen einladen. Wir möchten so
    einen Raum schaffen, der von der Nachbarschaft als Begegnungsort angenommen und genutzt wird.
    Trotha ist ein Stadtteil in Halle, mit einem Defizit an Infrastruktur für soziale Projekte und sozio-
    kulturelle Räume. Gleichzeitig ist dieses Stadtgebiet geprägt von sozial schwachen Strukturen und
    benachteiligten Anwohnenden. Wir möchten durch Workshops und gemeinsame Bauaktionen
    Wissen vermitteln und die Teilnehmenden so befähigen auch selbst Ideen zu entwickeln und
    umzusetzen. Dabei legen wir Wert auf eine Kreislaufwirtschaft und möchten den Menschen über
    Upcycling sowie Reparatur und Wiederverwendung von Materialien nachhaltige
    Gestaltungsmöglichkeiten näherbringen. Die finanziellen Mittel über die Förderung der anstiftung
    sollen in den gemeinsamen Bau von Infrastruktur fließen (barrierefreie Terrasse für
    Nachbarschaftskaffee, Hochbeete & Bänke). Außerdem möchten wir mit Hängematten und einer
    Tischtennisplatte das Gelände beleben und Anreize zum Aufenthalt auf der Fläche schaffen. Für den
    Gemüse- und Obstgarten möchten wir Pflanzen kaufen und diese auf gut vorbereitete Beeten mit
    Kompost versorgen. Zur Grundstückspflege benötigt es noch weitere Gartenwerkzeuge und da wir
    momentan noch nicht über einen Wasseranschluss verfügen brauchen wir weitere Infrastruktur zur
    Bewässerung der Beete

    1. Was sind die Rahmenbedingungen für eine Grünflächenpatenschaft?
      Die Grünflächenpatenschaft läuft direkt über einen Vertrag mit der Stadt Halle, vertreten durch den Oberbürgermeister. Patenschaften können von Einzelpersonen, Nachbarn, Gruppen, Vereinen oder Schulklassen übernommen werden. Die Gestaltung der Flächen ist dabei sehr individuell. Die Fläche gehört weiterhin der Stadt, gestaltet und gepflegt wird sie aber von der oder dem Paten. Vertraglich wurde die Entstehung eines Stadtteilgartens festgeschrieben.Die Patenschaft wird noch in diesem Jahr in ein Mietverhältnis umgewandelt. Die Fläche wird dann von dem Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V.  gemietet und wir werden einen Kooperationsvertrag mit zugehörigem Untermietvertrag erhalten. Die Kosten für die Miete trägt die Stadt Halle selbst. Hier steht der Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. im Kontakt mit der Stadt Halle (Saale). Das Projekt Bauspielplatz wird in einem bestimmten Bereich des Geländes stattfinden (ca. 600 qm).
    1. Ist die Nutzung der Fläche befristet?
      Die Nutzung der Fläche (momentan über die Patenschaft, später über einen Mietvertrag) ist nicht befristet und das Projekt ist auf lange Sicht angelegt.
      Durch das kommende Mietverhältnis haben wir außerdem mehr Rechte und eine langfristige Perspektive. Auch die Stadt ist sehr an einer nachhaltigen Nutzung der Fläche interessiert. Der Bauspielplatz auf der Fläche ist Teil der städtischen Kinder- und Jugendarbeit im Trotha.
    1. Gibt es eine Ansprechperson in der Stadtverwaltung für Gemeinschaftsgärten?
      Es gibt keine Ansprechperson explizit für Gemeinschaftsgärten in der Stadtverwaltung. Unsere Ansprechpersonen setzten sich zusammen aus dem Quartiersmanagement ( Gregory Ward, quartiermanagement@halle.de, dem Dienstleistungszentrum Bürgerbeteiligung, der Bürgerstiftung und dem Grünflächenamt)
    1. Geht die Kooperation mit der Stadt über die Grünpatenschaft hinaus? Beteiligt sich die Stadt finanziell oder mit Materialien oder Dienstleistungen am Aufbau des Gartens?
      Die Stadt beteiligt sich bisher nicht finanziell am Aufbau des Gartens. Wir stehen mit dem Grünflächenamt im Kontakt, um Holzhackschnitzel zu beziehen. Bereits letztes Jahr erfolgte eine Lieferung mit Holzhackschnitzeln. Im letzten Jahr hat die Stadt vor dem Beginn der Patenschaft noch einmal Geländepflege, in Form von Mäharbeiten durchgeführt. Zum Thema Baumpflege werden wir zeitnah mit dem Grünflächenamt Kontakt aufnehmen, damit im Herbst nötige Arbeiten durchgeführt werden können. Hier sehen wir die Stadt als Eigentümer in der Pflicht.
    2. Auf was bezieht sich die Förderung der PostCode Lotterie? (Sind das Honorar, die ihr braucht, um die Gartentage zu machen) Und was passiert, wenn ihr keine Anschlussgelder bekommt?
      Die Förderung wurde im Bereich sozialer Zusammenhalt gestellt und bezieht sich auf die initiale Gestaltung des Geländes und die Etablierung des Gartenprojektes als gemeinschaftsgetragener lebendiger Austausch- und Bildungsort. Es werden sowohl Sachkosten als auch Honorarkosten bis Ende Juli gefördert. Zu den Sachkosten zählen unter anderem die Beerensträucher für den Naschgarten aber auch Schilder, sowie Gartengeräte und eine künstlerisch-pädagogische Leitung des Gartens. Honorarkosten wurden für Workshops, Öffentlichkeitsarbeit und Aktivitäten Ehrenamtlicher veranschlagt.
      Durch den Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. und dem Projekt Bauspielplatz ist die Fläche auch nach Auslaufen der Förderung gesichert. Auch nach dem Auslaufen der Förderung der PostCode Lotterie wollen wir den offenen Gartentag ehrenamtlich weiterführen und schreiben gleichzeitig weitere Förderanträge, um den Fortbestand des Gartenprojektes auf der Fläche zu sichern.
    3. Wie viele Beete sind geplant? Was für einen (auch räumlichen) Stellenwert hat da Gärtnern?
      Momentan gibt es 9 Beete in unserer Gartenecke auf der Fläche und ein weiteres großes Kürbis-Beet. Diese Anzahl der Beete kann je nach Interesse der Anwohnenden nochmal um ca. 10 Beete vergrößert werden. Zusätzlich können Hochbeete gebaut werden. Das Gelände bietet hier noch viel Platz und Möglichkeiten. Außerdem haben wir bei unserem letzten Mitmach-Tag eine Fläche von Brombeeren befreit, auf der zwei Hügelbeete entstehen werden.
    4. Sind die Wege denn barrierefrei?
      Die Wege sind alle mit Holzhackschnitzel ausgelegt und zum Teil auch schon rollstuhlgerecht. Ziel ist es einen durchgängigen breiten barrierefreien Weg über das Gelände anzulegen. Dazu müssen die Wege noch besser geebnet und verbreitet werden. Hier gibt es schon gemeinsame Pläne mit dem Verein kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V..
    5. Wo soll die Terrasse entstehen (am Bauwagen?) und ist diese für das Gärtnern wichtig? Habt ihr für die Finanzierung schon an die Aktion Mensch gedacht?
      Die Terrasse soll am Bauwagen als Eingangsbereich entstehen. Momentan liegen hier Paletten und ein barrierefreier Zugang zum Bauwagen ist nicht gewährleistet. Unebenheiten im Gelände könnten hierdurch ausgeglichen werden. In dem Wagen befindet sich neben Getränken für die GärtnerInnen auch Werkzeug und Handschuhe, daher ist der barrierefreie Zugang sehr wichtig. Wir haben durch Gespräche mit den Anwohnenden außerdem gemerkt, dass so ein Aufenthaltsort (welcher vom Eingang einsehbar ist) dazu einladen würde, in den Garten zu kommen. Der Großteil des Gemüsegartens befindet sich weiter hinten im Gelände und ist daher vom Eingang nicht gut einsehbar. Bei der Aktion Mensch haben wir bereits einen Förderantrag für eine barrierefreie Toilette gestellt. Hier warten wir noch auf eine Rückmeldung.
    6. Wer würde die Terrasse bauen und wie viele Menschen könnten am Bau teilnehmen?
      Der Bau der Terrasse wird durch uns geplant und und im Rahmen eines Workshop durchgeführt. Zielgruppe dieses Workshops sind Jugendliche aus Trotha. Eine Person aus unserem Team ist ausgebildeter Tischler und hat bereits Erfahrung in der Jugendarbeit. Die Teilnahme ist kostenfrei und die Honorarkosten können entweder noch über die PostCode Förderung abgerechnet werden oder es wird eine Förderung für Bildungsprojekte bei der Stadt Halle (Hallianz für Vielfalt) beantragt. Hier ist es sehr unbürokratisch möglich einzelne Aktionen fördern zu lassen. Die Anzahl der Teilnehmenden beschränkt sich auf 6 Personen, damit eine gute Betreuung und Ausstattung mit Werkzeugen gewährleistet werden kann.
    7. Wie viele Hochbeete wollt ihr bauen und wer baut diese dann?
      Die Anzahl der Hochbeete orientiert sich stak an dem Interesse und der Nachfrage der Anwohnenden. Da sich der Garten momentan noch im Aufbau befindet rechnen wir mit einem steigenden Interesse.
      Die Fläche bietet Platz für bis zu 8 Hochbeete. Gebaut werden können die Hochbeete im Rahmen von Mitmach-Tagen aber auch nach Absprache von den GärtnerInnen in Eigenregie. Die Werkzeuge und Materialien stellen wir zur Verfügung.
    8. Könnten sich die Kooperationspartner an der Finanzierung des Gartens beteiligen?
      Die Kooperationspartner können sich nur indirekt an der Finanzierung des Projektes beteiligen. So unterstützt uns die Gemeinde bei Festen z.B. mit Sitzgelegenheiten und Kuchen, deren Spendenerlös dann an den Garten geht. Außerdem profitieren wir vom kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. (z.B. gemeinsamer Ausbau der Wege, Nutzung von Holzspenden). Das städtisch finanzierte Projekt Bauspielplatz sieht allerdings keine finanzielle Unterstützung des Gemeinschaftsgartens vor. Bei der gemeinsamen Planung von Veranstaltungen und Workshops profitieren wir aber sicher von den finanziellen Mitteln des Vereins.
    9. Sind Migrant*innen eine eurer Zielgruppen?
      Ja, MigrantInnen sind auch eine unserer Zielgruppen. Laut der aktuellen Sozialraumanalyse ist der Anteil der ausländischen AnwohnerInnen in den letzten Jahren in Trotha auf 7,8% gestiegen (18% 0-18 mit MGH) (Stand 2023). 2020 lag der Anteil noch bei 4,4%. Ein weiter Anstieg ist zu erwarten. Der Gemeinschaftsgarten wird in der aktuellen Sozialraumanalyse unter anderem als Angebot für Demokratieförderung und Partizipation von Jugendlichen genannt. Zeil ist es, dass auf dem Gelände ein Ort der Begegnung entsteht und sich alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Sexualität oder Herkunft wohlfühlen. So haben wir es auch in unserem Schaukasten kommuniziert.
    10. Wie sind die Kommunikations- und Entscheidungswege?
      Das Organisationsteam kommuniziert für kurze Abstimmungen über eine Telagram Gruppe und wir haben uns bisher je nach Bedarf aller 14 Tage zum Plenum getroffen um uns auf den neusten Stand zu bringen, Ideen auszutauschen und Aufgaben zu verteilen. Entscheidungen werden im Kollektiv besprochen. Da wir uns bei den offenen Gartentagen auch regelmäßig sehen sind wir immer ganz gut informiert.
      Zusätzlich haben wir für uns ein Pad zur Koordination der Termine und offenen Gartentage und eine Nextcloud zur gemeinsamen Arbeit an Förderanträgen.
      Zur Kommunikation nach Außen nutzen wir einen Telagram-Kanal, einen E-Mail Newsletter und die Plattform nebenan.de um über Aktionen und Termine zu informieren. Außerdem gibt es noch eine weitere Telegram-Gruppe für Absprachen unter den GärtnerInnen. Beim offenen Gartentag gibt es immer die Möglichkeit mit uns ins Gespräch zu kommen, um Ideen und Wünsche auszutauschen.
      Mit dem kunZstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. planen wir ein monatliches festes Treffen.
      Für die Zukunft wünschen wir uns selbstorganisierte AG´s, die sich auf der Fläche in unterschiedlichen Projekten einbringen und ihre Visionen und Ideen verwirklichen.

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  • Berlin: Café im himmelbeet eröffnet

    Unser Café wird endlich wieder geöffnet als inklusiven MitMachCafe. Die ersten Treffen sind schon geplant:

    Offizieller Eröffnungstagam Freitag, 5. Juli. 2024 von 16 bis 20 Uhr
    Rahmenprogramm mit Zauberer, Jam Session und Kunstworkshop.

    MitMachCafe, jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr.
    Treffen für alle, die beim inklusiven MitMachCafe dabei sein möchten, um Pfannkuchen oder andere Leckereien zuzubereiten. Getränke und Essen werden gestellt
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  • Leipzig: neuer Gemeinschaftsgarten legt los

    Vielfeld
    Der Vielfeldgarten ist tatsächlich erst noch im entstehen, seit ein paar Wochen versuchen wir der riesigen Brachfläche (ohne Strom, Hütte und Wasser bis jetzt) etwas Struktur zu geben und noch Leute zusammenzutrommeln, die mitmachen wollen.


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  • Freising: Knollen und Co bauen Schulgarten

    (NL)

    Schulgarten am Steinpark

    Für die neue Mittelschule am Steinpark bauen wir gerade einen kleinen Schulgarten auf. Gemeinsam mit den Schüler:innen haben wir im Werk-Unterricht bereits zwei Hochbeete aus alten Paletten gebaut. In den kommenden Wochen sollen sie mit Erde befüllt und bepflanzt werden. Alle Aktivitäten im Schulgarten werden in den normalen Unterricht eingebunden, beispielsweise sollen im Deutsch-Unterricht auch Aufsätze über das Gärtnern geschrieben werden. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Ehrenamt der Stadt Freising als „Lernen durch Engagement“-Projekt umgesetzt.

    Projekt „Essbare Stadt“ gemeinsam mit der Lebenshilfe

    Gemeinsam mit der Gartelgruppe der offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Freising lassen wir gerade die Hochbeete im Johannispark wieder aufleben. Kommende Woche werden wir sie mit neuer Erde auffüllen und mit leckerem Gemüse und Obst bepflanzen. Die Ernte steht allen Bürger:innen zur Verfügung, jede:r kann zum Naschen vorbeikommen.

    Das Projekt existiert schon einige Jahre, war aber während der Covid-Pandemie eingeschlafen. Jetzt starten wir gemeinsam voll motiviert wieder durch!

    Vortrags- und Führungsreihe 2024

    Nach dem großen Erfolg unserer Führungsreihe im letzten Jahr, möchten wir auch dieses Jahr wieder Vorträge, Führungen und Workshops über das naturnahe Gärtnern anbieten. Unsere Umweltbildungs-AG ist gerade dabei, spannende Themen herauszuarbeiten und Referent:innen zu kontaktieren. Weitere Infos bekommst Du hier natürlich so bald wie möglich! Hast Du einen bestimmten Themenwunsch? Dann schreib uns gerne und wir versuchen ihn umzusetzen!

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  • Berlin: gärtnerische Aktivitäten und geplantes DemokratieCafé am Campus Dammweg

    Projekt Freiraumlabor: das auf dem Gelände des alten Schulgartens am Dammweg Aktivitäten stattfindet

    Wir sind seit gestern wieder mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich künstlerischer Naturforschung und Gemeinschaftsgärtnern vor Ort und werden aber, wenn alles so kommt wie wir es hoffen ????????????????????????, eine Teilfläche am Dammweg in der Nutzung koordinieren und bespielen können ab demnächst. Dies wird in Kooperation mit Anna Margit passieren, die letztes Jahr ja bei Berlin Mondiale das house of gardeners koordiniert hat und die Du ja auch kennst.
    Was wollen wir dort vor Ort tun? Wir werden, so wir die Fläche bekommen, einen umgebauten Wohnwagen dort als Basis-Station für unsere Freiraumlabor-Aktivitäten aufstellen, um dort einen Gemeinschaftsort  im Grünen zu schaffen. Die Idee ist, ein inklusives grünes Nachbarschaftscafé zu etablieren, um die kurz- und mittelfristige Zukunft des Areals zu gestalten: mit gemeinsamem Gärtnern, Treffen, Festen feiern u.a.

    Meine Kollegin Amanda Robledo (in cc) hat an eurer Info-Veranstaltung zu Demokratie-Cafés teilgenommen und kam sehr inspiriert und voller Ideen für das Freiraumlabor heraus und schlug folgendes vor:

    Zusammen mit unserem Partner der THIWA-Werkstatt für Theater und Kunst sowie unseren diversen Kooperationspartnern in der Nachbarschaft (Familienzentrum, Stadtteilzentren, Caritas, Jugendzentren, Stadtteilmüttern, Young Arts Neukölln) entwickeln wir im Rahmen der Förderung durch den Berliner Projektfonds Urbane Praxis (BPUP) ein inklusives Pilotprojekt des Demokratie-Cafés, mit einem ersten Fokus auf Frauen. 

    Das Projekt könnte – so es Förderung durch den BPUP erhält, ansonsten auf hoffentlich anderem Wege – ab Mitte April starten. Wir haben bereits durch das Young Arts/Bezirksamt Neukölln finanziert eine Reihe von Veranstaltungen geplant für „zusammen gärtnern“ (Poster anbei) und das soll weitergehen ab Mitte April und da würde es eigentlich sehr passen, wenn wir dann das Demokratie-Café eröffnen.

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  • Berlin: Leitsysestem für blinde Menschen im Menschenkindergarten

    (Besuch)
    Der Menschenkindergarten in Friedrichshain ist als offener Nachbarschaftsgarten Teil einer inkusiven Kita. Es gibt einige Beete, die an bestimmte Personen vergeben sind – und diese müssen neben einem kleinen Obolus auch eine bestimmte Anzahl an Stunden pro Jahr für die Gemeinschaftsarbeiten aufwenden – und Gemeinschaftsflächen.
    Der Garten nimmt an Bürgerwissenschaftsprojekten teil, hat sich mit und durch H. Piplow rund um Terra Preta und Pflanzenkohle weiterbilden lassen, es gibt Keyholebeete, es wird bokaschisiert, einen Benjeshecke wächst, der Lehmofen wird viel genutzt etc.
    Außerdem haben Sie ein Leitsystem für blinde Menschen. Es gibt einen Gartenplan mit Brailleschrift und die verschiedenen Bereiche des Gartens sind mit Schildern gekennzeichnet, auf denen auch Brailleschrift Hinwise gibt. Zudem kommt man über einen QR-Code zu professionell gesprochenen Infos über den Garten und die Bereiche.

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  • Berlin: Infoveranstaltung inklusiver Stadtteilgarten Tempelhof

    Eröffnungs-/Infoveranstaltung war am 14.11: https://stadtteilgarten-tempelhof.berlin/eroeffnung/

    Die Besichtigung des Stadtteilgartens hatten wir wegen des Wetters und der jahreszeitlich kurzen Tage auf den Samstag danach verschoben.

    Wir freuen uns sehr, dass sowohl bei der Eröffung wie auch bei der Besichtigung im Garten auch Menschen dabei waren, die auf der Suche nach einem Platz in einem Gemeinschaftsgarten waren. Wir haben die ersten Beete vergeben und die künftigen Mitgärtner_innen werden im neuen Jahr mit uns gemeinsam im Stadtteilgarten gärtnern.

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  • Berlin: Auftakt für den inklusiven Stadtteilgarten Tempelhof

    (Mail)

    Dienstag 14.11.
    14:00 Uhr -15:30 Uhr
    Auftaktveranstaltung im Zelt beim Mitmachzirkus Cabuwazi, Columbiadamm 84, 10965 Berlin

    Die Auftaktveranstaltung wird mithilfe des Onlineangebotes „Verbavoice“ von Gebärdensprach-Dolmetscher_innen begleitet und per Livestream übertragen.
    Zu Beginn der Veranstaltung führen kurze Beiträge in die wichtigen Gesichtspunkte des Vorhabens ein, danach möchten wir mit den Teilnehmenden schon gerne in ein Gespräch kommen. Dabei möchten wir aus Sicht der Teilnehmenden die bestehenden Bedarfe und deren Sicht auf das vorgestellte Projekt Stadtteilgarten kennenlernen.

    Aufgrund der jahreszeitlichen Verhältnisse haben wir die gemeinsame Besichtigung des Gartengeländes verschoben auf:

    Samstag 18.11.
    14:00 – 15:00 Uhr Führung im künftigen Gartengelände – Tempelhofer Feld, Eingang am S-U Tempelhof

    Im öffentlichen Raum auf dem Tempelhofer Feld wollen wir gemeinsam mit Teilnehmenden und Interessierten einen Ort für die Nachbarschaft entwickeln, der Teilhabe ermöglicht, Teilgabe anbietet, sich zuallererst an den bestehenden Bedarfen orientiert und den Fokus auf den Einbezug von Menschen mit Behinderung in eine gute Nachbarschaft legt. Nachhaltiger Gartenbau, Natur- Klima- und Artenschutz sind neben der Pflege der geschützten Landschaft feste Programmbestandteile. Die Anerkennung als Einsatzstelle in den Freiwilligendiensten ÖBFD und FÖJ wird beantragt.

    In der Verbindung von sozialer Arbeit und nachhaltiger Bewirtschaftung wollen wir gemeinsam einen Ort entstehen lassen, der gegenseitiges Kennenlernen und Miteinander ermöglicht, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit erfahrbar macht und fester Bestandteil einer inklusiven Nachbarschaft im Bezirk ist.

    https://socialmap-berlin.de/list/item/7c04dbbdc62f99f3/l/de/s/Stadtteilgarten%20Tempelhof
    https://www.unesco.de/bildung/bne-akteure/stadtteilgarten-tempelhof-soziale-landwirtschaft-im-urbanen-raum

    Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Tages des guten Lebens.


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  • Berlin: ElisaBeet ist auch GG

    (Mail)

    Die SoLaWi ist ein Projekt von ElisaBeet, in dem wir daran arbeiten, klimaneutrales Gemüse im Kiez anzubauen. Das Gemüse wird an solidarische Preise verkauft und verteilt an die Menschen, die mithelfen im Garten.

    Das ElisaBeet bleibt aber in erster Stelle ein Gemeinschaftsgarten, oder auch ein solidarischer Lehrgarten. Es gibt immer noch ein großes Angebot an Bildungsangebote (Koch-Aktionen von Klima im Kiez, wöchentliche Kinder-Mit-Mach-Tage im Rahmen vom Projekt Stadtnatur entdecken, inklusive Garten-Kurse für Erwachsene, wöchentliche Mit-Mach-Tag am Freitag usw). Der Acker ist am intensivsten bewirtschaftet, aber die große Fläche verstehen wir als Erholungsbereich. Dort gibt es auch Hochbeete für Rollstuhlfahrer*innen. 


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  • Berlin: neuer Stadtteilgarten auf dem Tempelhofer Feld

    (NL)
    Auf dem (süd)-westlichen Tempelhofer Feld ist mit Unterstützung der Universität Kassel und vieler anderen Partner:innen ein neuer inklusiver Stadtteilgarten entstanden. Als ganzjähriger, außerschulischer Lernort legt das Projekt besonderen Fokus auf ein gutes nachbarschaftliches Miteinander, (inklusive) Teilhabemöglichkeiten, zugängliche Begegnungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum für alle und – ganz explizit – den Einbezug von Menschen mit Benachteiligung(en).

    Das Lebensumfeld der Teilnehmenden bestimmt wie auch in anderen Gärten die Themen und Tätigkeitsfelder: Natur-, Klima- und Artenschutz und die Pflege der geschützten Landschaft auf dem Tempelhofer Feld einerseits, aber auch Anzucht, Kultur, Ernte und Verarbeitung gesunder Nahrungsmittel, Samengewinnung, regenerative Stoffkreisläufe und Wassermanagement. Durch Einbindung der Nachbarschaft und Kooperationen mit Werkstätten und sozialen Einrichtungen fungiert hier der „Stadtraum als Schule“.

    Jede:r kann im Stadtteilgarten mitmachen: Kinder in Begleitung ihrer Eltern, Jugendliche, Familien, Senior:innen, Gruppen und Individuen – aus jeder Altersgruppe und unabhängig vom jeweiligen persönlichen Hintergrund. Seit Mai 2023 gibt es im Stadtteilgarten einen regelmäßigen Gartentag: Immer mittwochs ab 11 Uhr im Garten. Einfach vorbeikommen!


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  • Pinneberg: GemeinschaftsKulturGarten entwickelt sich gut

    (Bericht)

    Erreichung der Zielgruppe
    Der Kulturgarten Pinneberg e.V. (KUGA) wurde gemeinsam mit Interessierten aus der nahen
    Umgebung in Pinneberg und Leuten aus der Stadt Hamburg bewirtschaftet.
    An den öffentlichen Gartentagen nahmen bis zu acht Personen teil.
    In Kooperation mit dem Träger Leben mit Behinderung in Hamburg e.V. (LmB) wurde es
    einem Menschen mit besonderen Herausforderungen abAugustermöglicht bei uns
    wöchentlich zu Gärtnern. Zum Ende des Jahres 2022 haben wir ein Mitglied in unserem
    Verein aufgenommen, das auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Dieses möchte sich aktiv beim
    Bepflanzen und Bewirtschaften der Hochbeete ab Frühjahr 2023 beteiligen.

    Erreichung der Ziele
    Im Rahmen des Saatgut Workshops(https://www.kulturgartenpinneberg.de/blog/saatgut
    workshop/)wurden ökologisch nachhaltiges Gärtnern, sowie der Anbau in Hochbeeten an
    acht Teilnehmende vermittelt. Gemeinsam haben die Teilnehmenden unter Anleitung die
    Hochbeete strukturiert und angelegt.
    Gute Nachbarschaften im Gemüsegarten, wie schädlingsvertreibende Pflanzen wurden
    kennengelernt und direkt aktiv gepflanzt. (https://www.kulturgarten
    pinneberg.de/blog/bepflanzungderhochbeete/)
    Viele der Teilnehmenden warenüber das Konzept des sparsamen Gärtnerns,der
    Möglichkeitendes Wassersparens undsomit weniger gießen wie die Meidung chemischer
    DüngerundAlternativenbeeindruckt.Ebenso die Möglichkeit des Anbaus von
    Mischkulturen.Wir konnten im Rahmen der Gartentage zwei neue Mitglieder aus der
    Nachbarschaft generieren,welche sich regelmäßig ehrenamtlich in die Gartenarbeit beim
    KUGA mit einbringen.

    Projektaktivitäten
    In einem internen Workshop wurden im Mai die ersten Hochbeete gesetzt und befüllt. So
    konnten wir im Juni mit der Bepflanzung der Hochbeete beginnen. Im Juni fand ein erstes
    Treffen mit LmB statt, Absprachen zur Durchführung des Einsatzes der Beschäftigten, sowie
    eine Sichtung des Geländes. Der Träger benötigte etwas Zeit und konnte dann einen
    Beschäftigten finden, der aufgrund besonderer Herausforderungen nicht in der Tagesstätte
    betreut werden konnte. So kam die Kooperation zu Stande, sich jeden Donnerstag von 10:00
    bis 13:00 Uhr im Garten zu treffen.Insgesamt kann man sagen, dass durchwegalle
    Interessierten und Teilnehmenden am KUGA Projekt mit neuer Energie und Motivation aus
    dem Garten gehen. Wir lernen viel Fachliches voneinander, so hatten wir z.B. einen
    Landwirten zum ApfelbaumSchnitt zur Unterstützung und auch untereinander herrscht ein
    reger inhaltlicher Austausch über neue mögliche Wissensformate für das nächste
    Gartenjahr.

    Herausforderungen im Projekt
    Durch die Verzögerung der Auszahlung einer anderen Förderung und Schwierigkeiten bei der
    Beschaffung von Holz als Baumaterial, gestaltete sich der Ablauf nicht immer reibungslos.
    Auch der Bau des barrierefreien KompostKlos hat länger gedauert als geplant.
    Der KUGA hat zwei Teiche auf dem Gelände, ist im Winter Überlaufgebiet und dadurch
    insgesamt sehr feucht. So hatten wir mit der Masse an Schnecken nicht gerechnet, hier
    empfiehlt sich vor der Saatgutplanung ein umfangreiches Schneckenkonzept. Dieses steht
    für das nächstes Jahr an. Die Bodenpflanzung ist auch herausfordernd, da es viele
    Wühlmäuse auf dem Gelände gibt, hier nehmen wir zunächst Abstand von. Dadurch haben
    wir viel Saatgut verloren und hatten kaum Ertrag. Das ehrenamtliche Engagement in der
    Umsetzung bzw. Betreuung und Planungder Gartentage sollte perspektivisch vergütet
    werden, dazu gibt es bereits erste Ideen. Die Umsetzung der öffentlichen Gartentage
    erfolgte wöchentlichundabAugustsechsmalim Monat.Die Bewerbung über OnlineMedien
    ist im Ehrenamt nur bedingt möglich gewesen, da hierfür auch viel Kapazitäten gebraucht
    wurden.

    Öffentlichkeitsarbeit
    Wir hatten Besuch vom Pinneberger Tagesblatt, welches eine A4 Seite über den KUGA
    gedruckt hat. Wir haben regelmäßige Anfragen auf Instagram (Imker, Holzbauer,
    Interessierte aus der Nachbarschaft), bekamen aus der Nachbarschaft Stauden gespendet
    und Apfelkuchen gebacken. Insgesamt besteht auf Grund des geringen Angebotes in
    Pinneberg großes Interesse am KUGA Projekt. Bei der Sparkasse haben wir einen
    Wettbewerb gewonnen durch öffentliches Voten zu unserem Projekt. So schrieb die
    Bürgerstiftung, ein weiterer Förderer, einen Artikel im Online Portal über uns.

    Nachhaltigkeit
    Wir werden im Jahr 2023 weiter öffentlicheGartentage anbieten. Hier Versuchen wir
    Fördergelder zu generieren, um ein dauerhaftes Angebot zu schaffen und auch eine
    professionelle Betreuung der Interessierten gewährleisten zu können. (mehr …)

  • Fulda: GG Haimbach ist inklusiv

    (Mail)
    Die Gruppe erweitert sich stetig, derzeit sind wir 13 Erwachsene + einige Kinder. Auch die KiTa und Grundschule aus dem Ort sind dabei. Zudem arbeiten wir mit einer inklusiven, lokalen Gärtnerei zusammen.
    Das Projekt um den Gemeinschaftsgarten war anfänglich im Rahmen eines Aktion Mensch Projektes zur Weiterentwicklung der Inklusion vor Ort eingebunden, sodass wir einen tollen Start hinbekommen konnten (mehr …)

  • Inklusives Gartenprojekt für KInder und Jugendliche in Regensburg

    (alerts)

    Im September 2019 startete der Stadtjugendring Regensburg mit einem Inklusiven Gartenprojekt, das von der „Aktion Mensch“ gefördert wird. Auf der 2.000 Quadratmeter großen Fläche rund um die Geschäftsstelle in Regensburg wird ein Ort geschaffen, an dem Kinder und Jugendliche unabhängig von einer seelischen, sozialen oder körperlichen Beeinträchtigung willkommen sind. Gemeinsam mit pädagogischer Begleitung wird das Gelände gestaltet und dient als Treffpunkt und Spielort.

    REGENSBURG Anhand von Bau-, Pflanz- und Gestaltungstagen, sowohl für feste Klassen und Gruppen als auch zu offenen Zeiten, möchte der Stadtjugendring einen Beitrag zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen leisten. Das Inklusive Gartenprojekt soll jedem Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit geben und Menschen zusammenbringen. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und die Gegebenheiten und Angebote so zu gestalten, dass jeder Mensch gleichermaßen am Projekt teilnehmen kann und sich gleichermaßen willkommen fühlt.

    Jeden Mittwoch von 15 bis 19 Uhr findet ein offener Gartentag statt. Kinder und Jugendliche können selbstständig oder gemeinsam mit Assistenzkräften und anderen Bezugspersonen ohne Anmeldung kommen. Es wird gegärtnert, gebastelt, gewerkelt, gekocht und vieles mehr! Wenn es zu kalt wird, geht es in den beheizten Gruppenraum.

    Auch Schulgruppen, Kindergartengruppen, Wohngruppen, Vereine, Verbände und andere Kinder- und Jugendgruppen sind herzlich eingeladen, den Garten zu besuchen! Hierfür werden gemeinsam Angebote und Zeiträume geplant. Möglich sind Einzeltermine und regelmäßige Angebote sowohl unter der Woche als auch am Wochenende. Bei Interesse werden ein Termin vereinbart und Projektinhalte und Weiteres besprochen. Alle Angebote sind kostenfrei! Bei Unterstützungsbedarf (kostenlos) bittet der Stadtjugendring um rechtzeitige Kontaktaufnahme. (mehr …)

  • zusammen gärtnern schreibt Stelle aus

    […]
    Als Teil dieses Konzepts führen wir den inklusiven Gemeinschaftsgarten „zusammen gärtnern“
    (3500 qm) und das Sozialcafé „zusammen kaffee“ in der Freiburger Innenstadt. Im Garten finden
    monatlich Aktionstage und wöchentlich ein offener Gartentreff statt. Im Café bieten wir an drei
    Tagen der Woche einen regional-biologischen internationalen Mittagstisch auf Spendenbasis an.
    Das Café ist zusätzlich Teil einer gastronomischen Qualifizierung für Menschen mit Migrations-/
    Fluchtbiografie. Auf der kleinen Bühne finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt (Konzerte,
    Kino, Erzählcafés, Lesungen, etc).Wir sind ein Team von fünf Personen mit unterschiedlichen
    Themenschwerpunkten (Essen & Trinken, Garten& Umwelt, Kunst & Kultur, Arbeit & Qualifikation).
    Ab 2020 bauen wir im Gemeinschaftsgarten tagesstrukturierende Beschäftigungsangebote für
    Menschen mit Beeinträchtigung auf.
    Weitere Informationen über zusammen leben e.V. unter www.zlev.de.
    Qualifikation:
    • Professionelle*r Gemüsegärtner*in mit pädagogischer Erfahrung in Gruppenanleitung.
    Aufgaben:
    • professionelle ökologische Anbauplanung, Vorbereitung der Gartenarbeit und der
    Beschäftigungsangebote
    • ökologische Gemüseproduktion gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der
    Beschäftigungsangebote
    • Anleitung und Begleitung der unterstützungsbedürftigen Menschen im Gartenprojekt
    • Kommunikation mit Behörden, Institutionen, Assistenzen, Eltern und Angehörigen
    • Zusammenarbeit mit der Projektkoordinator*in (Strategische Planung, Materialbedarf,
    Erntemengen, Weiterverarbeitung, Bedürfnisse) sowie inhaltliche Mitarbeit bei der
    Weiterentwicklung des Projektes
    • Abstimmung mit einer gärtnerischen Hilfskraft bzgl. des Anbaus und anstehender
    Arbeiten (mehr …)

  • HerzoGarten für Inklusion

    (alerts)

    Im HerzoGarten soll Inklusion wachsen

    Volkshochschule und Offene Hilfen bieten inklusiven Workshop – 25.04.2019 06:57 Uhr

    HERZOGENAURACH – Im Garten kann auch das Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen wachsen. Genau das schwebt der Volkshochschule und den Offenen Hilfen der Lebenshilfe vor. Sie bieten zusammen einen HerzoGarten-Workshop am 11. Mai an und hoffen, dass sich einige Herzogenauracher finden, zusammen mit geistig behinderten, aber gartelfreudigen Menschen Samenkörner zu legen und zarte (Salat)Pflänzlein zu setzen.

    //www.nordbayern.de/region/hoechstadt/im-herzogarten-soll-inklusion-wachsen-1.8837028#inline-content-de.nordbayern.content.image.AspectedImagePolicy@49e1e47b„> Suchen noch Herzogenauracher Gartenfans für den inklusiven Workshop im neuen HerzoGarten. Workshop-Leiterin Anna Meißner, Ute Meindel von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe und Volkshochschul-Leiter Oliver Kundler (v. r.) bereiteten gestern schon mal den Boden. Suchen noch Herzogenauracher Gartenfans für den inklusiven Workshop im neuen HerzoGarten. Workshop-Leiterin Anna Meißner, Ute Meindel von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe und Volkshochschul-Leiter Oliver Kundler (v. r.) bereiteten gestern
    schon mal den Boden.

    https://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/im-herzogarten-soll-inklusion-wachsen-1.8837028 (mehr …)

  • Inklusiver Kräutergemeinschaftsgarten im Wedding verkauft Produkte

    (Gu, Projektbesuch)
    Auf dem parkähnlichen Gelände einer Freizeiteinrichtung der Lebenshilfe ist in Kooperation mit Himmelbeet ein inkluisver Gemeinschaftsgarten entstanden, in dem fast ausschließlich Kräuter angebaut werden. Zunächst gab es eine Art Rondell mit einzelnen Beeten, die dann aber nicht auf genug Interesse bei den NutzerInnen der Einrichtung fand. Dieses Rondell wurde mit Gelder der Aktion Mensch eingerichtet. Durch den Kontakt mit Himmelbeet und einer weiteren Förderung der Aktion Mensch konnte der Garten vergrößert werden und nun sind 20 Leute aktiv. Die Leute mit Behinderung sind von Anfang an dabei, die ohne Behinderung wechseln meist zur neuen Saison.
    Die Gruppe trifft sich 1x/Woche mit jemanden vom Himmelbeet, der ihnen gärtnerisch zur Seite steht und Wissen vermittelt. Die Kräuter ernten und verarbeiten sie gemeinsam: zu Kräutersalzen, – ölen u.ä. und verkaufen sie an z.B. einen Eisladen im ediing und auf Märkten. Sie wollen auch einen Sternekoch ansprechen, der mal ein Beet im Himmelbeet hatte und eine Cocktainbar in Neukölln, die einen Schwerpunkt auf regionalen Zutaten hat. Das Geld fließt zurück ins Projekt. Was passiert, wenn die Förderung von Aktion Mensch ausläuft, ist noch offen. (mehr …)

  • Gartenprojekt am Arrenberg geht an den Start

    (Gu, alerts)

    m März startet Aufbruch Arrenberg [Wuppertal] mit einem Urban Gardening Projekt auf dem ehemaligen Schulhof in der Simonsstraße in die Pflanzsaison für eine Ernte mitten in der Stadt.

    In 8 Hochbeeten zu je 1 qm werden essbare Pflanzen angebaut, das Ganze wird ein Projekt mit Bezug zur kindlichen Früherziehung und Inklusion.
    Werkzeug, Erde und die Hochbeete werden gestellt und für Euch wird das Projekt ohne Kosten verbunden sein. Also auf zum gärtnern .

    In vielen Städten entstehen seit einigen Jahren immer neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Grünflächen erhöhen zudem die Lebensqualität der Stadtbewohner und unterstützen Aspekte des Artenschutzes und der Biodiversität.

    http://www.njuuz.de/beitrag42001.html (mehr …)

  • Inklusive Gemeinschaftskräutergarten im Wedding

    (Gu, Mail)

    Natürlich können die GärtnerInnen auch Kräuter für sich selbst mitnehmen. Eigentlich sind es zwei Gärten neben einander. Wir haben mit einem Kräuter-Rondell angefangen, wo jede*r Teilnehmer*in eine kleine Parzelle hat, um das anzubauen was er/sie möchte. Im zweiten Jahr haben wir einen Produktionsgarten angelegt, um gezielt die Kräuter anzubauen die wir für die Produkte brauchen. Aber auch da produzieren wir viel mehr als was wir verarbeiten können, also können alle auch dort Kräuter ernten. Der Produktionsgarten hat zusätzlich dazu die Funktion eines Schaugartens. In 2018 wollen wir ein Paar Hoch- und Tischbeete anlegen damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen besser teilnehmen können.

    Wenn du dir einen visuellen Eindruck vom Projekt machen willst, kannst du das brandneue Dokumentationsvideo anschauen: https://vimeo.com/247103768


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  • Förderung im 6-stelligen Bereich für den Gallus Garten in Frankfurt

    (gu, alerts)

    ie meisten der 66 Hochbeete angelegt. […]
    Die beiden grünen Begegnungsräume sind Teil des ersten dauerhaften Frankfurter Stadtgartens, der gerade entlang der Schneidhainer Straße zwischen Idsteiner Straße und Tel-Aviv Platz entsteht – auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern.[…] Die Patenschaften für die Hochbeeten in den neuen Gärten– sie sind auf ein Jahr begrenzt – hat sie immerhin fast alle vergeben.

    Gestartet ist das „Urban Gardening“-Projekt (Stadtgärtnern) im April 2016. Damals wurden die ersten Hochbeete vorübergehend auf einer 435 Quadratmeter großen Freifläche an der Ecke Schneidhainer Straße / Idsteiner Straße aufgebaut. Sie ziehen jetzt auch um in die neugestalteten Gärten. Der dadurch frei werdende Platz wird im kommenden Jahr dann umgebaut. Dort sollen unter anderem weitere Hochbeete, eine Kräuterspirale und Informationsboards entstehen. Auch soll dort ein offizieller Zugang zu den Gärten nahe der Bushaltestelle Schneidhainer Straße entstehen.

    Die Fertigstellung der Gallusgärtens kann erst nach dem Umzug des Kinderzentrums Schneidhainer Straße in das neue Gebäude erfolgen. Erst dann kann nämlich die Fläche, auf der derzeit noch das Ausweichquartier des Zentrums steht, zur Streuobstwiese werden. Wiegand befürchtet, dass das erst 2019 so weit sein wird.

    Das Projekt „Inklusiver Sozialraum Gallus“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert und als Kooperationsprojekt mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die Kosten für die Errichtung liegen im sechsstelligen Bereich. (mehr …)

  • Inklusionsprojekt bei Tausensschön

    (GU, alerts)

    Der Garten Tausendschön in Minden bereitet Hochbeete für das Inklusionsprojekt „Gartenkinder“ vor. Denn ab 8. Mai 2017 heißt es „Platz für junges Gemüse“ für Kinder mit und ohne Behinderung von 6 bis 12 Jahren. Jeden Montag und Mittwoch von 16 bis 18 Uhr wird gesät, gepflanzt, gelacht und selber gemacht. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erforderlich.

    „Viele Kinder wissen nicht, wo Lebensmittel ursprünglich herkommen“, meinen die Gründer und Initiatoren Elisabeth und Lothar Schmelzer von GreenFairPlanet e.V. und „Tausendschön – Dein Gemeinschaftsgarten“. „Äpfel, Karotten, Gurken oder Tomaten kennen sie aus dem Supermarkt. Kinder haben kaum die Möglichkeit, im eigenen Garten zu beobachten, wie etwas wächst und gedeiht.“

    Dieser zunehmenden Entfremdung von der Natur wollen sie entgegenwirken. Der Garten im Mindener Ortsteil Leteln soll den Kindern den direkten Kontakt zur Natur vermitteln, wodurch ihnen spielerisch wertvolles Wissen über biologische Vorgänge, heimische Nutz- und Wildpflanzen beigebracht wird, wie obendrein Erfahrung über gesunde Ernährung mit den wichtigsten Ernährungsbotschaften.

    Darüber hinaus schaffe der Gemeinschaftsgarten Begegnung und Teilhabe genauso wie die Förderung gegenseitiger Akzeptanz. „Das gemeinsame Gärtnern, Kochen und Essen verbindet und sensibilisiert die verschiedenen Anliegen der Kinder mit und ohne Behinderung“, so das Ehepaar Schmelzer.

    Im Vordergrund des Projektes „Gartenkinder“ stehe insgesamt die Erlebnisorientierung sowie Methoden des inklusiven sozialen Lernens. Die Kinder säen, pflanzen, pflegen und ernten gemeinsam mit fach- und sachkundigen Expertinnen an Hochbeeten. „Das Projekt verbindet auf altersgerechte Weise körperliche Bewegung mit der Vermittlung von Grundkenntnissen gesunder Ernährung. In den Pausen wird gebastelt, gekocht und Märchen erzählt“, erklärt Projektleiterin und Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle.

    Die jungen Gärtnerinnen und Gärtner sollen in dem Langzeitprojekt nicht nur lernen, dass Tomaten an Stauden und Radieschen unter der Erde wachsen, sondern werden Kräuter, Obst und Gemüse selber pflanzen, pflegen und verarbeiten.

    http://www.octobernews.de/platz-fuer-junges-gemuese-im-garten-tausendschoen/ (mehr …)

  • Preis für Himmelbeets Inklusionsprojekt

    (Gu, Newsletter)

    Am Montag, den 21. November, wurden die Gewinner des Spendenwettbewerbs PSD ZukunftsPreis in der Berliner Urania geehrt. Unter den 107 ins Rennen gegangenen Sozial- und Umweltprojekten aus der Region Berlin-Brandenburg wurde dem Gemeinschaftsgarten himmelbeet mit dem Inklusionsprojekt tuml einer von vier Jurypreisen verliehen.

    Die damit verbundenen 3.000 Euro Spendengelder werden verwendet, um unsere Garten – und Rehapädagog*innen zu bezahlen, die die wöchentlichen Workshops so liebevoll vorbereiten und durchführen. Außerdem soll ein Film das Projekt und seine barrierefreie Ausgestaltung dokumentieren.

    Mehr als 75.000 Besucher*innen interessierten sich online für die Projekte und stimmten über zehn Publikumspreise ab. Darüber hinaus wurden weitere Preise von einer Jury sowie den 130 PSD-Mitarbeitern vergeben. […] Zur zweiten Auflage des Wettbewerbs zeichnete die Genossenschaftsbank 17 Gewinner mit Spenden im Gesamtwert von 50.000 Euro aus (mehr …)

  • Himmelbeet startet Inklusionsprojekt

    (Gu, alerts)

    Der interkulturelle Gemeinschaftsgarten Himmelbeet in der Ruheplatzstraße 12 startet in die Gartensaison. Mit dem neuen Projekt „tuml“ wollen sich die Kiezgärtner mit dem Thema Inklusion und Barrierefreiheit auseinandersetzen.
    „tuml“ steht für „Teilhabe und Mitbestimmung leben“. Am 22. April (10 bis 16 Uhr) soll das ökologische Ehrenamtsprojekt im Himmelbeet gestartet werden. Soziale Träger, Nachbarn mit und ohne Behinderung und alle Interessierten sind eingeladen, sich beim Auftaktreffen mit Fragen rund um Inklusion und Barrierefreiheit zu beschäftigen. Es geht darum, den Garten für alle nutzbar zu machen.

    Es geht nicht nur darum, dass Behinderte zum Beispiel mit dem Rollstuhl problemlos in den Garten kommen. Auch Sprachbarrieren können die Leute abhalten, sich in den Garten zu trauen. Um vielleicht schüchternen Neugärtnern die Angst zu nehmen, in den offenen Himmelbeet-Garten zu kommen, will Brockmann mit ihrem Team an zwei Tagen auf neue Besucher zugehen. Dienstags von 14 bis 19 Uhr soll es immer einen Mitmachtag im Gemeinschaftsgarten geben. Sonnabends von 11 bis 16 Uhr sind Bauaktionen, Workshops und ein gemeinsames Picknick geplant.

    Der Gemeinschaftsgarten Himmelbeet wurde 2013 eröffnet. Nachbarn beackern hier insgesamt 170 Pachtbeete und bauen Obst, Gemüse oder Kräuter an. Derzeit sind alle Hochbeete (60 Euro pro Saison) vergeben. Interessenten können sich auf eine Warteliste setzen lassen oder im Gemeinschaftsgarten mitbuddeln. Dort gibt es weitere 130 Hochbeete. Die gemeinnützige Firma Himmelbeet beschäftigt fünf Mitarbeiter. Mit den ehrenamtlich Aktiven und den über Projektgelder finanzierten Himmelbeet-Aktivisten besteht das Team aus 20 Leuten.

    http://www.berliner-woche.de/wedding/bildung/gaertnern-fuer-alle-himmelbeet-startet-inklusionsprojekt-d99072.html (mehr …)