Schlagwort: Insekten

  • Tübingen: wieder mehr Gärtner*innen bei der Wilden Linde

    (Sachbericht)

    Der Gemeinschaftsgarten ist seit 2024 bei NABU eingetragen als torffreier Garten und partzipiert
    ebenso in der Initatve Blühende Wiese, die von der Abteilung Evolutonsbiologie an der Universität Tübingen organisiert wird. Aus beiden Beteiligungen leiten sich Prinzipien der Bewirtschaung des Gartens ab, die folgende Charta noch ausspezifizieren.
    Erarbeitung einer Gartencharta
    Wir haben folgende Punkte als Grundlage zur Zusammenarbeit im Garten erarbeitet:
    1. Menschen, Tiere und Pflanzen werden respektvoll behandelt, in Wort und Tat
    2. Pflanzenvielfalt, Tiervielfalt und Ertrag für den Menschen sind gleichermaßen wichZg
    3. Beikrautpflanzen, die Insekten dienen, sind ein wertvoller Bestandteil des Gartens und gehören
    dazu
    4. Chemisch-synthetsche Hilfsmittel (z.B. Schneckenkorn, synthethscher Dünger) werden maßvoll und
    tendenziell wenig verwendet

    Mitmachende
    Im Laufe des Jahres 2024 haben zwischen sieben und 12 Leute im Garten mitgearbeitet. Wir sind froh
    wieder mehr Leute gewonnen zu haben, die regelmäßig dabei sind. Ein Artkel in der Lokalzeitung
    „Schwäbisches Tagblatt“ hat uns viel positve Resonanz gebracht.
    Vernetzung
    Wir haben den Garten auf dem „Markt der Vereine“ vorgestellt, wo lokale Initativen um Mitglieder
    unter Neubürgern Tübingens werben können, und stehen zusätzlich im Austausch mit der „Umwelt-
    AG“ des Wildermuth-Gymnasiums, um über eine mögliche Beteiligung der Schüler*innen im
    nächsten Jahr zu verhandeln. Für Schüler der benachbarten Grundschule Lindenbrunnen wird im
    April eine sogenannte Elter-AG angeboten, wo Schüler und Schülerinnen Schwebfliegelagunen bauen
    werden. Außerdem hat sich der Garten als „troffreier Garten“ (bei Nabu) und „Bunte Wiese“ (bei
    einem EU-geförderten Projekt der Universität Tübingen) registrieren lassen.

    Dauer der Gartensaison
    Das Gartenjahr hat dieses Jahr (2024) Anfang März begonnen und Ende November geendet. In dieser
    Zeit haben wir uns wöchentlich dienstags und freitags von 15.30 bis 18.00 Uhr getroffen, insgesamt
    also ca. 70 mal. In der heißen Jahreszeit gab es zusätzliche Gießtermine.

    Wetter und Ertrag
    Das Jahr 2024 war insgesamt regenreich. Trotzdem hat sich der Schneckenfraß dieses Jahr in Grenzen
    gehalten, allerdings wurden erstmalig die an sich resistenten Wildtomaten von Braunfäule befallen.
    Wir haNen einen unterdurchschniNlichen Ertrag, obwohl wir deutlich mehr gedüngt haben al in
    vergangenen Jahren

    Standardprogramm
    Wie in jedem Jahr wurden im Frühjahr acht Gemüsebeete bearbeitet. Insektenfreundliche
    Wildpflanzen wie NachtschaNen, Königskerze, Wiesenkerbel, Schafgarbe und Karde wurden als
    Bienenweide stehen gelassen.
    Am Samstag, dem 11. Mai war der Pflanztag für alle wärmeempfindlichen Setzlinge. Im Juli wurde
    Zuckerhut und Endiviensalat gepflanzt. Im September und Oktober wurde Ackersalat gesetzt.
    Der Kompost wurde im April und im Oktober umgesetzt. Die Wiese und Wege wurden gesenst und
    der GrasschniN wurde zum Mulchen der Beerensträucher verwendet.

    Zusätzliche Maßnahmen
    Neben dem Standardprogramm gab es in diesem Jahr einige kreative gärtnerische Initativen:
    • Anlage eines kleinen Kartoffelbeets
    • Pflanzung einer Feige, mehrerer Kirschbäume, eines Winterjasmin sowie mehrerer
    Beerensträucher, gezogen aus Stecklingen
    • Umpflanzung zweier Himbeeren aus SchaNen- in Sonnenbereich
    • Kompostkasten aus Weidenruten gebaut
    • Neuanlage einer Benjes-Hecke
    • Brombeeren-RückschniN
    • Pflanzung von im Jahr zuvor gesammelten Brutzwiebeln von Knoblauch
    Eigenbeitrag (finanziell und materiell)
    • Geschenk einer Feige, einiger junger Kirschbäume, einer Haselnuss, eines Winterjasmin, sowie
    selbstangezogener Tomatenpflanzen, insbesondere Wildtomaten
    • Sammeln, Trocknen, Beschri-en und Auoewahren von Wildblumensamen (z.B. Rotklee,
    Ödermännig und Gundermann)
    • Geschenk einer relaZv großen Menge Holz eines in der unmiNelbaren Nähe gefällten Baumes (ca. 4
    Kubikmeter) und Verarbeitung durch, Philip, ein Mitglied des Gartens
    • Geschenk zweier Hochbeete vom scheidenden Pop-Up Gemeinscha-sgarten „Gleisgarten“
    Themen mit denen wir uns auseinandersetzen

    Ein wichtiges Thema ist der Wunsch nach dauerha-en verlässlichen Mitgärtnern und verlässlicher
    Wasserversorgung.

    Wintertreffen
    Es fanden drei Wintertreffen zwischen November und Ende Jan

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  • Dresden: Palais-Garten gärtnert noch nicht

    Besuch)
    Das gemeinschaftliche Gärtnern ist noch nicht wieder losgegangen, der Garten ist noch nicht weiter ausgebaut worden (seit unserer Förderung). Die Gründe: das Palais-Café ist noch nicht wieder besetzt. Sie haben zwar die „VG“ (?) im Boot, aber die haben derzeit kein Personal dafür. Das Café wird weiter ein Projekt des Muesums sein, da sie es sonst gar nicht machen könnten (Denkmal- und Hygieneschutz etc.). Die Räumlichkeiten sind zwar nicht klein, aber es gibt nur wenig Kühlmöglichkeiten und auch nicht viel, um Kuchen zu backen etc. Die Besucher*innen mussten bisher immer viel Zeit mitbringen, eine kommunikative Aufgaben, die die Vorgänger*innen gut gemeistert haben. Im Cafße wurden die Produkte aus dem Garten verarbeitet.

    Der Eintritt in das Museum ist nicht mehr frei, es ist weniger im Haus los.
    Sie haben nicht mehr ein so großes Angebot an Veranstaltungen und Events

    Der Garten wurde 2019 wurde eine Sonderausstellung zur „Erfindung der Zukunft“ gebaut (als Projekt, auch das ging nur so)
    . Die Ausstellung hat sich an junge Menschen gerichtet, es ging um Klima, Nachhaltigkeit, grüne Stadt. Der Garten war ein Ausstellungsraum, hier fand das „essbare Museum“ statt.
    Inzwischen haben sie weniger Gemüse/Essbares, dafür mehr für Insekten. Donnerstags kommt ein Gärtern, der sich kümmert, mak könnte auch mitgärtnern, aber das erschließt sich (noch) nicht. Über eine andere Stiftung hat Frau Vincent Honorargelder akquirieren können, es sollen Kooperationsprojekte mit Schulen aus der Johannstadt laufen. Mit ihnen werden neue Beete gebaut, die sie dann auch betreuen werden.
    Sie hatten auch mal einen Wurmkompost, doch starben die Würmer immer. Das System hat eine Frau (von Ufer-Projekten) nun überarbeitet und es werden kleine Wurmbehälter direkt in die Beete eingesetzt.
    Am 30.10. macht die Senkenbachstiftung eine Ausstellung zu Insekten, der Palais-Garten soll da auch eine Rolle spielen.

    In Neustadt wohnt wohl eine große vietnamesische Community. Der Künstler, der bei der letzten Documenta den vietnamesischen Garten gestaltet hat, ist im Palais-Garten dabei, bzw angegliedert. Zunächst stand sein Kunstwerk (viele Hochbeete mit Wasserfenchel) an der dem Garten gegenüber liegenden Wand, doch wurde das Werk dann gleich von Aufbauten für Kuturveranstaltungen überragt. So kam das Kunstwerk ans Kopfenede des Gartens. Bislang wurde der Wasserfenchel auch geerntet und verarbeitet, z.B. bei Karakoke mit Essen. Dieses Jahr wuchs er nicht so gut. Sie hatten auch überlegt, Beete vors Haus zu stellen, doch das ging wegen Denkmal- Brand- und anderen Schutzen nicht.
    Die vietnamesische Community soll stärker einbezogen werden und andere Gemüse anbauen können. (mehr …)

  • Leipzig: neue Angebote und steigende Kosten im H17

    (NL)

    Die Grunsteuer für den Garten hat sich auf 980 Euro verdreifacht – helft mit den Gemeinschaftsgarten zu erhalten 

    Hilfe, die Grundsteuer steigt! – Und wir brauchen weiterhin die Unterstützung vieler Gartenfreund:innen und unserer Nachbarschaft, um den Stadtgarten H17 dauerhaft zu erhalten. Spenden helfen uns, den wertvollen und vielfältigen Freiraum zu erhalten, der seit 2010 auf der früheren Brache entstand. Das ist wichtig, denn unsere grüne Oase mitten im dicht bebauten Wohnviertel kommt vielen Tieren, dem Stadtklima und der Stadtgesellschaft zugute: 

    Grüner Montag – MITGÄRGNERN in der H17

    Der Grüne Montag lädt zum offenen Mitgärtnern ein! – Wir bepflanzen, pflegen und beernten gemeinsam unser Mitgärtnern-Beet, teilen unser Gartenwissen miteinander und schauen, welche Arbeiten im Gemeinschaftsgarten noch so auf uns warten. Keinerlei Vorwissen, nur Spaß am Draußensein nötig.
    Kommt vorbei, spontan oder mit Anmeldung: 
    H17-bildung@freiraumsyndikat.de
     
    Mit Miternte-Abendbrot ab 17 Uhr am 30.6., 15.7.,  11.8., 25.8., 8.9. und 22.9. (unter Vorbehalt). Achtung – am 28.7. und 4.8. macht der Grüne Montag Sommerpause!
    Großer Dank für die finanzielle Unterstützung des Projekts geht an die Teilnehmenden der Deutschen Postcode Lotterie.

    ¬

    Insektenvielfalt erleben – Erkundungstour durch den Garten und Beratung zur naturnahen Gestaltung
     
    Samstag 28. Juni 10-12 Uhr
    Anlässlich der diesjährigen Ausstellung  „Vielfalt macht´s“ zu dem wichtigen Thema Biodiversität, lassen wir uns beraten, wie wir den Stadtgarten noch insektenfreundlicher und ökologisch wertvoll gestalten können.
     
    Mit dem Biologen Philipp Drosky (Naturgarten Leipzig) geht es auf Entdeckungstour durch den H17-Garten. Der Fokus liegt auf der spannenden Welt der Insekten. Im Anschluss gibt es bewährte Tipps sowie Raum für Fragen zur naturnahen Gartengestaltung. Wir werden die Gründe für den Insektenrückgang kennenlernen und erfahren, was wir zur Förderung der Artenvielfalt beitragen können. (mehr …)

  • Karlsruhe: Fächergärtner bei Offener Pforte dabei

    (alters)

    […]

    Urbanes Gärtnern in der Oststadt

    Am Sonntag, 25. Mai, freut sich die gemeinschaftlich gepflegte Anlage der Fächergärtner am Schloss Gottesaue zwischen 15 und 18 Uhr über zahlreiche naturinteressierte Besucherinnen und Besucher. Was Anfang 2013 noch ein rückgebauter Parkplatz war, ist jetzt ein üppig blühender Garten, der für Spaziergänger ein abwechslungsreicher Erholungsraum geworden ist. Ein „Hingucker“ sind die großen Weidenbeete, aber auch zahlreiche Hochbeete mit Essbarem. Die Bereiche mit Blühpflanzen bieten Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Insekten und andere Tiere.
    […]

    https://www.karlsruhe.de/stadt-rathaus/aktuelles/meldungen/einblicke-in-urbane-gaerten-offene-pforte-2025

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  • Berlin: Laskerwiese kämpft mit den Herausforderungen des öffentlichen Raums

    Die Gruppe ist dabei, die Container von den restlichen Spuren des Brandanschlags zu säubern. Es sind 2 Container, wobei der eine ausgebrannt ist und ggf. durch die Feuerwehr der zweite dann aufgebrochen wurde – die Schlösser waren beide aufgebrochen, viel des Inhalts des zweiten Containers lag davor verstreut rum.
    Einiges konnten sie inzwischen wieder nachkaufen, u.a. durch unsere Förderung. Von Peace of Land haben sie einiges an Werkzeugen und Materialien geschenkt bekommen.
    Sie müssen nach wie vor neben dem Garten auch den Park instand halten. Der besteht aus Sitzbereichen, Staudenbeeten, neu angelegten Blühwiesen, Rasen, einem Hügel, einer „Sportstätte“(ob die dazu gehört, weiß ich nicht).
    Wasser bekommen sie zum einen vom Lidl-Dach->Zisterne->Leitung in den Garten mit Pumpe, Brunnen im Garten und für den Park nutzen sie Frischwasser
    Es kommen immer wieder neu Interessierte dazu, andere hören auf, u.a., da doch einiges kurz vorm Reifepunkte geklaut wird. Einige setzen nun eher auf Blumen und wollen damit noch mehr für Insektenvielfalt tun. Als ich da war, flog eine Holzbiene durch den Garten.
    Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten im Garten bauen sie immer mehr wieder da. Obdachlose nisten sich ein. Manche Menschen kacken in die Beete, immer wieder wird Müll einfach liegen gelassen, wobei es Mülleimer gibt. Diese reichen aber nicht und die Gruppe musste selbstgebaute wieder abnehmen, da der Bezirk/die Stadt einheitliche Mülleimer in den Parks möchte. Die Leerung der Mülleimer durch die BSR funktioniert, doch werden Säcke mit Müll derzeit nicht mehr abtransportiert. Bislang war das kein Problem.
    Der Park wird von Drogenmenschen genutzt, offener Drogenkonsum findet oft statt. Und es findet Vandalismus statt, derzeit ist ein Tor zum Garten eingetreten worden (die sind nicht abgeschlossen).
    Der Verein hat Kontakt mit Gangway gehabt, die sind aber nur 2x gekommen. Sie haben Kontakt mit den Schupos aufegommen mit Bitte, den Park/Garten mit in die Kontrollrunden aufzunehmen, sie versuchen, Garten und Park sauber und ordentlich zu halten (um nicht nach der Broken Windows Theroie dazu einzuladen, mehr Müll da zu lassen etc.), hat alles nix geholfen bisher oder nur wenig.
    Die Gruppe hat Verständnis für die Überforderung des Bezirks, in dem es viele Probleme gibt und Lakserwiese ist daran gemessen nur ein kleines Projekt.
    Ihr aktuelles Sorgenkind ist der Teich. Die Folie war kaputt, der Teich ist abgelassen, die Folie entfernt, nun muss er saniert werden.
    Sie haben für dieses Jahr schon recht viel Geld akquiriert. Von uns, FEIN-Mittel, Spenden wegen des Brands, doch reicht das noch nicht. Außerdem ist es richtig schwierig, Handwerker*innen für die Sanierung zu bekommen.
    Alle Gärtner*innen wohnen fussläufig vom Garten oder in kurzer Raddistanz. Meine Hauptgesprächspartnerin ist zum Garten gekommen, als es ihr eine Zeitlang seelisch nicht gut ging und sie Natur und Gemeinschaft brauchte. Sie ist im Vorstand und engagiert sich für Artenvielfalt und Insektenschutz. (mehr …)

  • Hamburg: im GG Hafencity wird kein Gemüse angebaut

    (Besuch)

    Die Hafencity ist ein neu gebauter Stadtteil mit viel Beton und viel Versiegelung. Eine Gruppe tritt für mehr Grün ein und hat ein Gartenprojekt gegründet. In schon zerfallenden Beeten wachsen hauptsächlich insektenfreundliche Stauden. Es gibt viel Vandlismus, es wird auch geklaut – doch das macht ihnen nix, an so einem Standort muss man damit rechnen und damit umgehen können.
    Nun müssen sie umziehen (warum habe ich vergessen).
    Sie haben eine Fläche nicht weit weg bekommen, die hinter einem Gebäude (Oberhafen) liegt. Das ist eine Grünfläche, auf der auch andere gärtnern (Köchinnen des Nobellokals, das auch dort ist). Ein Teil der Beete soll auf versiegelter Fläche stehen. Meine Gesprächspartnerin ist enttäuscht, denn sie haben nun weniger Grün als vorher, also am jetzigen Standort.

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  • Göttingen: Gemeinschaftsträger und Saatgutbib

    (Antrag, Antworten)

    Ziel des Projektes ist, Gärtner:innnen und alle
    Interessierten anzuleiten und zu begeistern, ganzjährig ihr eigenes Saatgut zu gewinnen.
    Hierbei möchten wir den Schwerpunkt auf Herbstsorten von Nutzpflanzen sowie auf Stauden,
    die als Nahrungsquelle für Wildbienen dienen, legen. In Praxisworkshops möchten wir
    entsprechendes Wissen vermitteln und unterstützen, etwa zu Themen wie „Saatgut
    aussähen“, „Pflanzen vorziehen“, „Saatgut sammeln“, „reinigen und wiederverwenden“, und
    „Tipps und Tricks von Gärtner:in zu Gärtner:in“ rund um das Saatgut.
    Für die Umsetzung planen wir, bereits aufgebaute Strukturen der Göttinger Saatgut-Bibliothek
    sowie eines aktuellen Staudenprojektes der SUB Göttingen/Alter Botanischer Garten
    Göttingen sinnvoll nachzunutzen und zu erweitern. Die Göttinger Saatgut-Bibliothek ist seit
    November 2023 Teil des Gartengruppe von JANUN Göttingen e.V.
    aufzeit: Da es sich um Saatgut-Projekte handelt, planen wir eine Erstlaufzeit von zwei Jahren,
    wobei die handwerklichen Aktivitäten im ersten Jahr abgeschlossen sind. Die Praxisworkshops
    werden saisonal angepasst angeboten, zudem sind das Saatgut sowie die begleitenden von
    uns gestalteten Informationsmaterialien kontinuierlich bereitzustellen.
    Projektbeschreibung
    Die Göttinger Saatgut-Bibliothek etabliert sich mehr und mehr als Teil eines regionalen
    Netzwerks von Menschen, die mehr zum Thema Saatgut wissen möchten, sowie von
    Hobbygärtnern, Bildungsinitiativen und Erzeugern von biologischem, samenfestem Saatgut in
    und rund um Göttingen. Wir möchten den Umgang mit samenfestem Saatgut und Saatgut-
    Wissen mit unserer Projektidee fördern, um gemeinsam die Vielfalt regionaler Nutzpflanzen
    zu erhalten. Zudem möchten wir vermitteln, dass jede(r) auf ganz eigene Weise in der Lage ist,
    samenfestes Saatgut (und seine Verwendung) zu einem natürlichen Bestandteil des
    Lebensalltags zu machen. Saatgut-Vielfalt spricht hierbei auch die Vielfalt der Bedürfnisse und
    Interessen an: Einige interessieren sich für Nutzpflanzen und Ernährung, andere wiederum für
    Blumen und Insekten. Gemeinsam ist, dass die Rolle jedes Einzelnen wichtig ist, wenn es um
    einen Beitrag zur Biodiversität im direkten, nahen Umfeld geht. Dies wollen wir vorleben,
    unterstützen und stärken.
    Im Frühjahr 2023 hatten wir sehr viel Saatgut in der Göttinger Saatgut-Bibliothek verliehen
    (besonders Bohnensorten und Tomatensorten), aber Herbstsorten haben bisher noch keinen
    festen Platz bei uns. Diese Lücke möchten wir füllen, damit die Gärtner:innen und alle
    Interessierten animiert werden, das gesamte Jahr über Saatgut zu vermehren. Wir möchten
    damit zeigen, dass der Austausch mit der Natur im Garten nicht nur etwas für die
    Sommerphase ist und dass es insgesamt viele Möglichkeiten gibt, das ganze Jahr über zum
    Thema Saatgut aktiv zu sein. Entsprechend möchten wir das Bewusstsein für und Wissen über
    unterschiedliche Sorten und ihre saisonalen Zeiten schaffen. Darüber hinaus möchten wir das Saatgut der in direkter Nachbarschaft befindlichen
    Staudenwiese vor der Zentralbibliothek der SUB sinnvoll nachnutzen: Diese Stauden dienen
    als Nahrungsquelle für Wildbienen und weitere Insekten, die aufgrund ihrer
    Bestäubungsaktivität wichtig für Biodiversität sind. Wir möchten das Saatgut folgender
    Stauden in unserer Saatgut-Bibliothek anbieten: Scabiosa columbaria, Scabiosa ochroleuca,
    Centaurea scabiosa, Centaurea jacea, Betonica officinalis, Eryngium planum, Veronica
    teucrium, Knautia arvensis, Verbena bonariensis, Verbascum nigrum, Salvia nemorosa,
    Anthemis tinctoria, Achillea filipendulina, Origanum vulgare, Nepeta racemosa.
    Mit passenden Praxis-Workshops zur Stauden-Saatgut-Ernte, Tipps zur Reinigung, zur
    Anzucht von Stauden im Januar sowie aber auch zur Anzucht, Pflege und Saatgutgewinnung
    der Herbstsorten, möchten wir die Gärtner:innen und alle, die mitmachen möchten, begleiten.
    Für diese Praxisworkshops möchten wir Material beantragen.
    Zudem planen wir, das gemeinsam gewonnene Stauden-Saatgut direkt am Staudenbeet in von
    uns handwerklich aufbereiteten gebrauchten Kapselautomaten bereitzustellen. Hierfür
    beantragen wird die Sachkosten für handwerkliche Aktivitäten. Die Besucher*innen können
    sich direkt am Stauden-Beet an der geplanten Infotafel über die Staudensorten sowie Nutzen
    für die Insekten informieren, am blühenden Anblick erfreuen und gleich „eine Portion
    Staudenbeet“ als Saatgut-Kapsel mit nach Hause nehmen – hierbei mit wichtigen
    Informationsmaterialien zur notwendigen Anzucht und Pflege der Stauden und die Einladung
    zu unseren Praxis-Workshops.

    Die aktive Einbindung der Gemeinschaftsgärten ist bei unserem Projektvorschlag gegeben, da unsere geplanten Praxisworkshops zum Teil dort stattfinden und wir so das Vermehren von Herbstsorten und Stauden in den Gemeinschaftsgärten anregen möchten. Unser Ziel ist, die Gemeinschaftsgärten insgesamt als tragenden Bestandteil für Saatgut-Vermehrung in Göttingen verstärkt aufzubauen. Der eingereichte Vorschlag ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.


    Wir tragen zudem mit dem Projekt zur weiteren Vernetzung der Gemeinschaftsgärten untereinander bei: Wir stehen mit 15 der auf der Seite „Gartennetz Göttinger Land“ dokumentierten 18 Gärten im Austausch und unsere hier für die Förderung vorgeschlagenen Ideen werden in dieses Netzwerk hineinkommuniziert mit dem Ziel, möglichst viele Interessierte zu erreichen – zum Mitmachen, zum Nachmachen. Manchmal teilen sich die Gärten dann Saatgutsorten auf und sprechen sich ab, wer was vermehrt. In diesen Gemeinschaftsgärten sind etwa 60-70 Personen aktiv. Unsere eigenen „Wissens-Impulse“ hatten bisher etwa 10-20 interessierte Teilnehmer, die zum Teil auch in Gemeinschaftsgärten aktiv sind. Bei unserem Saatgut-Ausgabetag für die Gemeinschaftsgärten in den Räumen von JANUN Anfang des Jahres waren etwa 8 Vertreterinnen da. Die Gartengruppe von JANUN, die etwa 45 Mitglieder hat, von denen sich 15-20 regelmäßig treffen, war ebenso vertreten. Im ALUMNI Göttingen Student Garden e.V. ,sind wir aktiv mit einem ganz eigenen Projekt im Garten involviert.


    Die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinschaftsgärten ist also ein wesentlicher Bestandteil unserer Saatgut-Bibliotheks-Aktivitäten, die über die reine Bereitstellung von Saatgut hinausgehen. Für Saatgutvermehrung, die den Bestand einer Sorte garantieren soll, ist die Mitarbeit der Gemeinschaftsgärten besonders wichtig, da sie viel Saatgut vermehren können. Hier können wir vorhandene Strukturen, Wissen und Gartenbegeisterung mit unseren Praxisworkshops rund um Herbstsorten-Vermehrung aktiv bereichern und darüber hinaus die Gärten mit  „Herbstsorten- und Stauden“  sinnvoll erweitern. 

    Die Gemeinschaftsgärten tragen dann also einen wichtigen Teil im Kreislauf LEIHEN-SÄEN-ERNTEN-WEITERGEBEN.

    • In welchen der Gemeinschaftsgärten wird schon Saatgut vermehrt? JANUN, Begegnungsgarten Holtenser Berg, Essbarer Waldgarten Grone, Friedlandgarten, Alumni Garten, Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, Albanigarten, Permakulturraum 
    • Wie wird sichergestellt, dass es sich bei dem Saatgut, das in der Saatgutbib landet um samenfestes, gesundes Saatgut handelt? Man kann im Grunde nicht „100% sicherstellen“, dass das Saatgut samenfest und gesund ist, das können wir nur bei eigenem Saatgut mit großer Sicherheit sagen. Sortenreinheit kann man auch nicht zu 100% garantieren, aber bei dem Saatgut von uns und dem, das in den Gemeinschaftsgärten vermehrt wird, sind wir nah dran weil dies erfahrene GärtnerInnen sind, mit denen wir in Kontakt stehen. Krankheiten und Verkreuzungen, die man am Samenkorn sieht, werden aussortiert. Wir vertrauen bei den Abgaben den richtigen Angaben auf unserem Rückgabezettel, auf dem angekreuzt wird, von wo das Saatgut ist, ob es verkreuzt oder sortenrein ist etc..  Wenn dort unsicheren Abgaben gemacht werden, wird das Saatgut nicht in die Saatgut-Bibliothek aufgenommen. Mitunter machen wir auch Keimproben. Manchmal, wenn es uns trotz Rückgabezettel nicht ganz klar ist, fragen wir nach und können so ganz gut ermitteln, ob es in die Saatgut-Bibliothek aufgenommen werden kann.
    • Wie kommt das in den Gemeinschaftsgärten vermehrte Saatgut in die Bib? Gibt es da in den Gärten Personen, die sich für den Garten darum kümmern? Ja, wir organisieren hierzu Treffen und sprechen uns ab. Die Gärten haben Ansprechpersonen bestimmt.
    • Wie hoch ist der Anteil des beantragten Saatguts, das dann in den Gemeinschaftsgärten vermehrt wird? Ca. 50%
    • Welche und wie viele der benannten Workshops werden in Gemeinschaftsgärten stattfinden? Saatgut-Reinigung, Jungpflanzen vorziehen, Tipps- und Tricks um Pflege…je 1/Jahr…falls mehr Bedarf ist oder andere Themen gewünscht sind, gehen wir darauf ein.

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  • Berlin: unigardening feiert 10 jähriges Jubiläum

    Unigardening ist ein Projekt von Sustain it! Sustain it! wurde 2010 ins Leben gerufen von einer Gruppe Studierender, denen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Uni zu kurz kamen und die beides auf dem Campus erlebbar machen wollten. 2012 gab es an der TU ein Projekt (eine Projektwerkstatt?) zum Thema Permakultur in Stadt und Land. Das war ein weiterer Baustein für die Gründung des Gartens. Dieser startete mit einem „essbaren Balkon“ auf dem Gelände des Botanischen Gartens.

    Sustain it! gehört zur erweiterten Governance der Uni. Wichtig ist im Garten die trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es gibt auch eine Kooperation mit der Botanikerschule. Es ist Ort der Begegnung, der Praxis, des Lernens, des Austauschs.

    der Garten ist gewachsen, es ist ein Permakulturgarten, alles gemeinschaftlich. Viel gibt es für Wildbienen und andere Insekten, sogar ein Sandarium. Sie haben ein großes Gewächshaus, Arzneipflanzen und Färberpflanzen. Die beiden Themen Färben und Insekten waren und sind immer wichtig im Garten. Es gibt auch eine Bienen Ag, die sich Sonntags trifft. Die Gruppe ist 30 Menschen groß, die aktiv gärtnern und 90 sind im Freundeskreis, Menschen, die dort mal gegärtnert haben. Die Gemeinschaft ist sehr wichtig und sie schaffen es, die Neuen wirklich willkommen zu heißen. Die Gruppe besteht aus Studis der FU und der TU, Mitarbeiter*innen des Botanischen Gartens und Interessierte Anwohner*innen. Alle sind willkommen. Sie machen Führungen, Workshops, Kreativangebote, haben einige Male bei der Langen Nacht der Botanik teilgenommen, machen Angebote für die Schüler*innenuni.
    Ganz wichtig für das Funktionieren des Garten ist, dass es um die Vermittlung von Bildung geht, in eine vertrauensvollen Atmosphäre, einem Raum ohne Wertung, in dem auch Fehler möglich sidn. Sie sind nicht nur vom Wissens zum Handeln gekommen, sondern auch vom Handeln zum Wissen.

    Es gab einen Kontiki Workshop mit H. Pieplov, es wurden MA und BA Arbeiten geschrieben, u.a. eine an der Uni Potsdam dazu, wie GGs konzipiert sind und was in der Realität dann umgesetzt wird.

    Der Gruppe geht es um Transformation, um einen Wandel der Gesellschaft. Sie sind nun auch vernetzt mit der recht neuen Intiative „blühender Campus“. Die FU hat als erste deutsche Uni eine Biodiversitätsstrategie.

    und haben dem zweiten Garten an der FU, der Blätterlaube mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für den Neubau des Trafohauses haben sie Ausgleichsflächen bekommen, konnten sich also vergrößern. Was fehlt sind Lagerflächen

    Alles ehrenamtlich bis auf eine Aufwandsentschädigung für die Koordination. Ihr Ehrenamt stoßt aber an eine Grenze und sie suchen Geld. (mehr …)

  • Borna: NABU Zukunftsgarten

    Der NABU Zukunftsgarten ist bereits 6 Jahre alt (Projektstart Januar 2018)

    Unsere Fläche: wir nutzen eine 2400m2 große Rückbaufläche auf dem ehemalig ein Plattenbau stand. Die Hälfte der Fläche ist eine Blühwiese um die Insektenvielfalt vorort zu stärken. Ungefähr 1/5 der Fläche nutzen wir für Obst – & Gemüseanbau. Aktuell pflanzen wir mehr Obst -und Nussbäume sowie Beerensträucher für einen rundum essbaren Garten.

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  • Duisburg: Kants Garten setzt sich stark für Insekten ein

    (Mail)
    Andererseits wurde – auch im Ehrenamt – sehr viel realisiert, fertig und umgesetzt. Wir haben für die Duisburger Wirtschaftsbetriebe 7 große Wildbienenhäuser konzipiert, die wurden in GfB-Eigenbau (Gesellschaft für Beschäftigung) gebaut und in 7 Stadtteilen auf neuen Obst-Wildblumenwiesen installiert. Wir sind kurz vor der Realisierung des ersten großen Sandariums in Duisburg (auf Schulgelände am Kantpark, durch WBD gebaut). Das, so sagt der Verantwortliche der WBD, ist sozusagen für die das Pilotprojekt. Das Monitoring auf den seit April 22 extensiv gepflegten Wiesen läuft und zeigt, dass das eine super Maßnahme ist (1/3 der Weisen im Kantpark werden nur noch selten gemäht, jeder Mähgang wird mit mir vor Ort abgestimmt ;-). Und inspiriert davon hat Thomas, einer der beiden Duisburger Mähfahrer, seinen Kollegen überzeugt, dass sie nun Blümchen auch andernorts in Duisburg stehen lassen – was nun amtlich ist, er hatte grade ein Pressetermin in Gegenwart der Leiterin der Unternehmenkommunikation der WBD.

    Ich habe in diesem Frühjahr und mache das grade nochmal, 30 verschiedene Wildblumensamen angezogen, mit denen werden wir im Spätsommer die extensiven Kantparkwiesen, da wo noch wenig Artenvielfalt, impfen. Das sind Saaten von Pflanzen, die oligolektische Insekten benötigen. Zudem werden große Mengen an heimischen Hecken Gehölzen und einige Wildobstbäume im Kantpark gepflanzt, auch das hatte ich angestossen, nun liegt die Planung vor, die Pflanzen wurden geordert. Dann haben wir grade einen Pflegetag in den großen Staudenbeeten, die ich im Kantpark seit 2021 initiiert habe, mit dem Regen, der ein Segen ist (siehe oben), sieht das prachtvoll aus. Da konnten wir im Juni den Schwalbenschwanz (gefährdete Art) beobachten. 

    Gerade gebe ich mich einem Shopping- Rausch hin. Wir wollen im Herbst weitere 20.000 Blumenzwiebeln setzten, die müssen jetzt bestellt werden …. Dann hätten wir insgesamt 113.000 Blumenzwiebeln in den vergangenen 10 Jahren gesetzt …., das reicht dann mal für den Kantpark. Und es müssen die letzten 5 Fledermausschutzkästen installiert werden, sind grade geliefert worden. Damit haben wir 5 Fledermausschutzkasten-Kolonien mit je 4 bis 5 Kästen. Zudem haben wir natürlich auch Vogelnistkästen (45 Stück). 

    Es fehlt noch die Vervollständigung des 2. Totholzbiotops. Und weitere kleine Wildbienennistkästen und Lehmsteilwände … 


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  • Coswig: Interkultureller Garten will mehr fürs Klima tun

    (Mail)

    Unsere Arbeit läuft mit vereinten Kräften aber die Mitglieder werden nicht mehr, zumindest der konstante Teil wird auch aus Altersgründen weniger. Wir arbeiten sehr viel dann mit Gruppen anderer Einrichtungen gemeinsam zusammen, so bleibt oft auch der eine oder andere als „Fastmitglied“ hängen und unterstütz uns. Viele Mitglieder bringen auch ihre Familien mit, so daß immer ein buntes und reges Treiben bei uns vorhanden ist.

    Nur machen uns die Trockenheit und die Klimabedingungen zu schaffen. Trotz Brunnen ist es oft schwer, alle Pflanzen optimal zu versorgen. Energie hat auch ihren Preis und daher versuchen wir mit Wasserressourcen vom Regen zu bewässern.

    Uns kam der Gedanke für unsere Insekten und auch das Kleinklima im Garten einen Naturteich anzulegen (mehr …)

  • Nürnberg: GG Wiese konnte trotz Corona einiges umsetzen

    (Sachbericht)

    Das Jahr 2021 war durchzogen von Kontaktbeschränkungen und den sonstigen Auswirkungen
    durch Corona. Auch die Wiese als Gemeinschaftsgarten ist von diesen Auswirkungen nicht
    verschont geblieben. Leider konnte daher, wie auch schon im Jahr 2020, weniger stattfinden
    als ursprünglich geplant.  
    Es wurden im Rahmen der Möglichkeiten einige Veranstaltungen durchgeführt. Wir hatten
    einen Flohmarkt, zwei Insektenhotelworkshops, ein Kerzengießen, einen Ernte-Tag und
    weitere kleine Veranstaltungen bzw. Treffen.
    Glücklicherweise konnten wir trotz der Einschränkungen einige Personen aus der
    Nachbarschaft erreichen und vieles umsetzen.

    Wir haben die Komponenten für das bepflanzbare Insektenhotel
    zusammengesammelt aus Alt und Neu. Wir haben ein gebrauchtes Regal
    gefunden, das farblich und von den Aufteilungen her genau der
    Vorstellung für unser Insektenhotel entspricht. Dazu haben wir zwei
    große Holzblöcke von einem wiesenbekannten Förster besorgt, auf
    welche wir mit Dremel den Schriftzug der Wiese eingraviert haben.

    Das Insektenbuffet wurde auf einer vorher von Efeu überzogenen
    Fläche aufgebaut und konnte 2021 schon aufblühen.

    Gemeinsam mit aktiven Personen aus der Umgebung konnten wir 2021 einen Unterstand für
    unsere Radambulanz bauen, unter welcher sie regnerische Tage sowie den Winter verbracht
    und gut überstanden hat! Der Unterstand ist nach oben verstellbar, sodass man die
    Radambulanz gut rein und rausschieben kann ohne sich viel Bücken zu müssen, sie aber gut
    überdeckt ist.

    Unser Parklet haben wir 2021 auch mit Stauden und blühenden Blumen bepflanzt. Bei der
    Pflege halfen Personen aus der Nachbarschaft mit und genossen den ein oder anderen
    sonnigen Tag auf den bereitgestellten Sitzflächen.

    Unser Kompostklo hat 2021 eine Dacherneuerung bekommen, auch die Dachbepflanzung
    wurde konzipiert und geplant. Die Finalisierung dieses Projektes ist im Frühjahr 2022 geplant. (mehr …)

  • Duisburg: Kants Garten wichtig für viele in der Pandemie

    (Mail)

    Wir waren trotz Corona ziemlich aktiv in 2020, zusätzlich zu unseren Kants Garten Aktivitäten haben wir zwei große und zwei kleine Staudenbeete in anderen Teilen des Kantparks bepflanzt – das ist in 2021 dann um einige Beete erweitert und gerade eben mit 30.000 Blumenzwiebeln ergänzt worden. Hier handelt es sich jedoch offensichtlich nicht um Selbstversorgergärten für uns Zweibeiner, sondern mehr bunte Insektenweiden, wir arbeiten an einem sehr lange blühendem „Duisburger Nektar & Pollen Coop“ 😉 und hoffen so, die Artenvielfalt zu fördern. 

    In Kants Garten sind wir jedoch ebenfalls weiterhin happy GärtnerInnen, lieben unsere Minzebar und frischen Kräuter, das teils selbstgezogene, vielfach aber auch als Setzlinge gepflanzte Gemüse und köstlichen Salat und freuen uns auf eine Beeren-Ernte, die aber in diesem Jahr noch zierlich ausfiel. Die Johannisbeeren bilden aber schon einen sichtbaren Wall um unsere Bank, die Stachelbeeren hatten ein paar köstliche Früchtchen. Unser Gartenprojekt hat uns Halt gegeben und gute Gründe, trotz Lockdown an die frische Luft zu kommen.

    Und er macht nicht nur uns Freude sondern sehr, sehr vielen Menschen, die Ihn ebenfalls regelmässig gerne besuchen kommen. Wir stellen fest: unser Garten stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Nachbarschaft. Durch die Pandemie gibt es unendlich viel mehr Parkbesucherinnen aus allen Generationen. Viele Menschen sprechen uns an und danken für die Blumen, die nun an so vielen Stellen wachsen – freuen sich sehr darüber. Kürzlich kam jemand aus seinem anliegenden Büro zu unserer Pflanzaktion, weil er uns dringend Mitteilen wollte, dass er jeden Tag zu den Blumenbeeten schauen geht, sich über die Insekten freut und ihm das alles sehr viel in diesen pandemischen Zeiten bedeutet … Wir haben direkt gegenüber der Schulhöfe des Gymnasiums ein 400 qm großes Beet von Efeu befreit und kunterbunt mit Stauden und Geophyten bepflanzt – die Freude bei Lehrenden wie den SchülerInnen freut auch uns immer wieder. Die Kids, die tag ein, tag aus während es Log Downs Basketball spielten und spontan mitgemacht haben beim Humus verteilen und beim Pflanzen (wir haben grade unseren zweiten Sattelschlepper Humus geliefert bekommen, lagert bis zur Verwendung auf einem Betriebshof der Wirtschaftsbetriebe). Unsere 45 Vogelnisthäuser werden gut bewohnt (zusammen mit einer Biologin haben wir grade geeinigt und evaluiert). Unsere 5 Fledermauskolonien sind wieder um weitere Schutzkästen ergänzt. 


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  • Schlehdorf: neue Ideen, aber auch Diebstahl

    (Mail)

    Es war für den Gemeinschaftsgarten und unsere GärtnerInnen ein gutes Jahr. Wenn auch etwas verregnet und leider Anfang September einige Diebstähle und Beschädigungen.
    Aber fast alle (6 von 8) wollen nächstes Jahr weitermachen. Ein Beet werden wir als Insektenwiese einsäen, für Gemüse ist es leider zu schattig. Das andere freiwerdende Beet hat schon eine neue Interessentin.
    Einige sammeln auch immer wieder Informationen von eurer Webseite und Empfehlungen werden herumgeschickt.
    Mit Workshops hat es auch 2x geklappt – Wildkräuter im Garten sowie Schnitt von Obstbäumen und Beerensträuchern.
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  • Nürnberg: Insekten im Fokus beim GG „Die Wiese“

    (Antrag und Antworten)

    Der GG „Die Wiese“ in Nürnberg ist ein weiteres Gemeinschaftsgartenprojekt von Bluepingu (wie auch der Stadtgarten)

    „Die  Wiese“  von  Bluepingu  e.V.  in  der  Nürnberger  Südstadt  ist  eine  grüne  Aufenthalts-  und
    Aktionsfläche, ein Mutmacher-Ort, ein Obst- und Gemüsegarten und eine inklusive Oase für alle im
    Viertel und darüber hinaus.

    Die Wiese möchte aktiv gegen das
    Wildbienensterben arbeiten und den Insekten eine insektengerechte Umgebung bieten. Dabei ist
    das Ziel vor allem den Wildbienen, aber auch vielen weiteren Insekten, wie Hummeln, Wespen oder
    Florfliegen,  einen  Nist-Ort  und  insektengerechte  Bepflanzung  zu  bieten,  sodass  sie  angezogen
    werden, sich bei uns fortpflanzen und ernähren können.  
    Konkret wollen wir hierfür gemeinsam ein größeres, bepflanztes Insektenhotel bauen, in welchem
    verschiedene  Insektenarten  unterkommen  können.  In  unmittelbarer  Nähe  dieses  Insektenhotels
    wollen wir ein „Bienenbuffet“ errichten, also ein großes Blumenbeet mit insektengerechten Blumen
    und Bienenweide.
    Da es nicht genügt, dass die Wiese innerhalb bepflanzt wird, wollen wir unser neues Parklet in der
    Peter-Henlein-Straße 1 ebenfalls mit insektenfreundlichen und auch schön aussehenden Blumen
    bepflanzen,  so  dass  es  sich  Menschen  aus  der  Nachbarschaft  als  auch  Insekten  auf  unserem
    Parklet gemütlich machen können und sich wohlfühlen.  
     
    Unsere  Radambulanz  kommt  bei  Besucher*innen  der  Wiese  und  bei  unseren  Fahrradwerkstatt-
    Tagen immer wieder gut an. In der Zwischenzeit fehlte unserer Radambulanz jedoch der passende
    Stellplatz. Damit die Ambulanz lange erhalten und in einem guten Zustand bleibt, errichten wir einen
    wetterfesten  Unterstand  für  die  Radambulanz  auf  der  Wiese,  wo  sie  an  regnerischen  Tagen
    geschützt stehen und auch überwintern kann.  
     
    Weiterhin fallen hier und da immer wieder Erledigungen und Reparaturen an. Unser selbstgebautes
    Kompostklo wird beispielsweise häufig genutzt und braucht dementsprechend viel Aufmerksamkeit
    und Erneuerungen.

    Die Gruppengröße genau zu bestimmen, ist aktuell schwierig, da durch die Onlinemeetings (v.a. im Winter / Frühjahr und bis in den Sommer hinein) einige Personen weggeblieben sind, die jedoch trotzdem für sich aktiv auf der Wiese sind. Zudem kann ich nicht genau sagen, wen man alles dazu zählen kann… Der aktive Kern beläuft sich aktuell schätzungsweise auf ca. 20 Personen. Wir gießen, füttern die Fische, pflanzen, putzen, öffnen unsere Tore, unterhalten uns mit Nachbar*innen und alles was so dazu gehört. Des Weiteren wird die Wiese aktuell von unterschiedlichsten Gruppen genutzt, wie den anderen Bluepingu-Initiativen, einem Chor, Familien mit Kindern oder auch Kindergruppen, und weiteren, diese sind jedoch nicht immer bzw. zwingendermaßen bei unseren regelmäßigen Treffen dabei.

    Bei offenen Festen (Sommerfest, Herbstfest, … ) waren auch schon mehr als 50 Personen da, allerdings konnten solche Feste schon seit längerem nicht mehr stattfinden… Auch Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen zählen zu unseren aktiven Mitgliedern und bringen sich ein. Wir nennen uns aber integrativer Garten vor allem, weil wir offen dafür sind, alle Personen, unabhängig von Herkunft, körperlichen, geistigen oder sonstigen Beeinträchtigungen in unserem Garten willkommen zu heißen.

    Zu dem Insektenhotelworkshop (der leider wetterbedingt verschoben werden

    musste):

    Diese Workshops sind unabhängig von dem Insektenhotel für die Wiese. In diesen Workshops erzählt der Gerd (Imker und Insektenexperte) den Teilnehmenden etwas zu den Insekten in unserem Umfeld und im Anschluss werden (in der Regel 5) kleine Insektenhotels zum Aufhängen gemeinsam gebastelt, meist aus Holz, Schilf und einer alten Dose, welche die Teilnehmenden am Ende mitnehmen. Zur (für Teilnehmende kostenfreien) Durchführung dieser Workshops haben wir vom Agenda21-Büro der Stadt Nürnberg etwas Geld erhalten.

    Das Insektenhotel in diesem Antrag soll auf der Wiese bleiben und etwas größer werden. Ich (Karina) habe mal eine Idee aufgemalt und hänge sie einfach der Mail an, dann kann man sich darunter evtl. etwas mehr vorstellen. Im oberen Teil wollen wir die „Wohnfläche“ anlegen und im unteren Teil soll etwas blühen, wir haben an Schubladen gedacht, die man ausziehen und bepflanzen könnte, daher wollen wir einen alten Schrank gebraucht anschaffen und upcyclen. Neben dem Insektenhotel soll dann ein Beet aufblühen, damit ist das „Insektenbuffet“ gemeint.

    Unser Parklet steht in der warmen Saison auf zwei Parkplätzen in unmittelbarer Nähe der Wiese, über den Winter wird es abgebaut und im nächsten Jahr wieder an gleicher Stelle aufgebaut.

    Damit die Wiese aktiv und bestimmte Bereiche betreut bleiben, haben wir für diese Bereiche Rollen verteilt. Zusätzlich gibt es noch Dienste, die wir monatlich aktualisieren. Damit können wir gewährleisten, dass sich immer jemand um die Dinge auf der Wiese kümmert. So trage ich aktuell mit dem Gerd gemeinsam den „Insekten-Hut“, daher werden wir uns um die Instandhaltung, Bepflanzung und Pflege der insektenspezifischen Bereiche kümmern. Wir haben auch Werkzeugwärter, Planungsfans, Pflanzbeauftragte, einen Kompostklo-Dienst, Radl-Fans, eine Gartensprecherin, usw.

    Beteiligen an den Bauaktivitäten kann sich jede Person, die Lust darauf hat. Wenn wir im Planungstreffen einen Termin festlegen, klären wir meist ab, ob das etwas für uns intern ist, oder ob wir daraus eine größere Veranstaltung machen wollen. In jedem Fall aber kommt meist eine Gruppe an Personen zusammen und baut die Dinge als Teamaktivität. Eine oder zwei Personen haben den „Hut“ auf und koordinieren die Bauaktivität, und besorgen auch vorher die Materialien. Die Tore stehen zudem immer offen, sodass interessierte Personen direkt reinkommen können.

    Unsere Gartengeräte sind entweder in unserem Bauwagen oder unserem Schuppen untergebracht. Beide wurde erst vor kurzen wieder entrümpelt und geordnet. Hier sind unsere Gerätschaften und Werkzeuge wettergeschützt untergebracht und können dort auch überwintern.


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  • Offener Garten für ALLE in Schleswig ist sozialer Treffpunkt

    (Antrag, Antworten)

    seit 1.2.2020 gibt es in Schleswig, direkt an der Schlei gelegen, einen Gemeinschaftsgarten (Fläche war mal Spielplatz). Im Garten sind Menschen mit unterschiedlichen Interessen. Manche gärtnern, andere sind an handwerklichen Arbeiten interessiert, dritte kommen, da es ein niedrigschwelliger Treffpunkt ist.

    Ist die Nutzung der Fläche befristet oder können Sie diese dauerhaft nutzen?

    Antwort: Unbefristeter Nutzungsvertrag.

    Zahlen Sie Pacht o.ä. für die Fläche und wenn ja, wie hoch ist diese?

    Antwort: Wir haben eine Kaution von 1.000 EUR geleistet. Pachtkosten entstehen nicht. 

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert?

    Antwort: Geschätzt bislang 5 Leute regelmäßig, 10 Leute temporär, diverse selten. Vor allem durch das Projekt: „Der Friedrichsberg blüht auf!“ werden wir sicherlich noch etliche Menschen einbeziehen können. Bei uns kann ja jeder zwanglos nach persönlichen Bedürfnissen mitmachen. Wir sind ein stets offener, für jeden zugänglichen Garten mit vielen Zufallsbesuchern. 

    Wie viele Gemüsebeete gibt es bisher im Garten und wie ist das gärtnern organisiert? Gibt es individuelle Beete oder läuft alles gemeinschaftlich?

    Antwort: Bislang gibt es 5 Kräuter- und Gemüsehochbeete und ein Gewächshaus für Tomaten. Es gibt gar keine individuellen Beete. Alles läuft gemeinschaftlich oder für die Gemeinschaft. Bei uns kann jeder ernten, auch die, die gar nicht mitgegärtnert haben. 

    Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden? Wie werden diese dann verteilt?

    Antwort: Mindestens drei weitere Hochbeete und etliche Kübel. Dazu sollen Erden bei vorhandenen Kübeln und Beeten ausgetauscht werden. Auch diese werden gemeinschaftlich bzw. für die Allgemeinheit bewirtschaftet. 

    Wann soll wer wo die Beete bauen, wie sind die Gärtner*innen daran beteiligt und wie läuft das unter den Coronaabstands- und Hygienemaßnahmen?

    Antwort: Vorausschicken möchte ich, dass wir deutschlandweit den niedrigsten Wert haben. Die Arbeiten sind je nach Wetter zum Ende des Winters im Garten geplant. (Wir verfügen über Strom.) In aller Regel arbeiten bei uns nur 2er-Teams aus gemeinsamen Haushalten enger zusammen. Ansonsten gelten Abstand, Handschuhe, und zu unterschiedlichen Zeiten versetzt arbeiten. Unser Garten ist immer geöffnet. Die meisten Geräte sind frei verfügbar. Oft wird mit eigenem Gerät (Bohrmaschinen z.B.) gearbeitet. 

    Haben Sie die Stadt nach Förderung z.B. für die Erde gefragt? (Manche Grünflächenämter liefern Erde kostenfrei an Gemeinschaftsgärten).

    Antwort: Wir haben im letzten Jahr von der Stadt für unsere Blühbeete bereits Erden erhalten. Außerdem haben wir gerade für die soziale Verstetigung einen kleinen Betrag für das nächste Jahr erhalten. Dazu die Genehmigung für ein größeres Gerätehaus. Deshalb fragen wir derzeit nicht noch einmal bei der Stadt an. 

    Was soll mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden und können Sie dieses Gerät ausleihen oder von der Stadt gestellt bekommen?

    Antwort: Unsere Möbel, eventuell Zuwegungen, eventuell das spätere Gerätehaus. Die Möbel stehen ja überwiegend das ganze Jahr draußen und müssen eigentlich mehrmals im Jahr gereinigt werden. Ein Ausleihen erscheint uns unwirtschaftlich. Ein stets präsentes Gerät spart einfach viel Zeit und kann auch eingesetzt werden, wenn man etwas Schmutziges gespendet wird. 

    Sind die geplanten Gabionen-Elemente so geplant, dass diese gekauft und dann im Garten aufgestellt und verankert werden? Hat die Gartengruppe sind für diese Form des Windschutzes entschieden? 

    Antwort: Kauf! Wir haben das Thema Windschutz mit diversen Interessierten das ganze Jahr wiederholt besprochen. Insgesamt hielten sich die gärtnerisch Tätigen bei der Diskussion allerdings sehr zurück. Die Idee für Gabionen kommt von einem alternativen Outdoorkenner und Handwerker. Einwände gegen diesen Vorschlag kamen von keiner Seite. Man muss dazu wissen, dass bei uns nicht wie in Großstädten in erster Linie grün und fortschrittlich denkende, jüngere Leute federführend sind, sondern eher übrig gebliebene ältere Frauen, die von Ausnahmen abgesehen, eher über weniger Bildung und Bewusstsein im Vergleich zu Aktiven der Großstädte verfügen und eher sehr zurückhaltend agieren. Dazu gibt ein paar handwerklich orientierte Prakmatiker, auf die der Einsatz von Gabionen zurückzuführen ist. 

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    Antwort: Die meisten Gartengeräte werden bisher in unserem Gewächshaus untergebracht. Im Sommer befanden sie sich hinter einem Sichtschutz. Manche Geräte sind angekettet. Hierfür kennen diverse Personen die Codes. Dazu verfügen wir über einen Schlüsselsafe. Einige Geräte, die sehr hohes Diebstahlrisiko haben oder im Winter wirklich trocken gelagert werden müssen, werden privat gelagert. Im Frühjahr erhalten wir ein Gerätehaus. Dann wird alles dort untergebracht. 


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  • tierfreundliches Gärtnern im freiGarten Potsdam

    (Antrag)

    Neben der Individualbeete und Allmende („Staudenbeete von und für alle“) haben wir im sanierten
    Eingangsbereich des freiLands nun Grün- bzw. Beetfläche dazugewonnen, wofür wir mit der Stadt
    Potsdam  eine Pflegevereinbarung  abgeschlossen  haben.  Diesen  Eingangsbereich  möchten  die
    Gärtner*innen des „freiGartens“ nun als Insekten- und Vogel-freundliches Beet gestalten – und die
    Gartenfläche  somit erweitern.  Geplant  sind  einheimische  Gehölze,  Stauden,  Wiesenblumen  und
    Frühblüher, die fast ganzjährig den Insekten und anderen Tieren Nahrung bieten sollen. Da es der
    Eingangsbereich eines großen Kulturzentrums mit viel Publikumsverkehr ist, setzen wir damit auch
    ein  Statement  und  Signal  an  unsere  Gäste  –  denn  auch  im  urbanen  Raum  können  wir  uns  für
    Artenschutz und Biodiversität engagieren!
    Maßnahmen
    Der  Eingangsbereich  soll  mit  einer  großen  Vielfalt  an  Gehölzen  und  Stauden  bzw.  einjährigen
    Pflanzen (wie Kapuzinerkresse, Ringelblume, Jungfer im Grünen, Mais) gestaltet werden.
    Dabei  soll  die  Gestaltung  möglichst  vielfältig,  attraktiv  und  „Aufmerksamkeit-erregend“  sein  (wie
    z.B. durch Artischocken-Pflanzen als Trachtpflanze für Hummeln).
    Mit Informationsschildern möchten wir die Besucher*innen auch „im Vorbeigehen“ informieren, um
    welche Pflanzen es sich handelt und welchen Nährwert sie für welche Insekten oder andere Tiere
    haben.
    Kosten- und Zeitplanung
    Die Pflanzen sollen im zeitigen Frühjahr gepflanzt bzw. zum Saisonstart ausgesät werden, damit
    wir schon dieses Jahr eine große Pflanzenpracht und ein „Insektenbuffet“ haben.
    D.h., unser Wunschtermin zum Pflanzen ist Anfang April, Aussaat Anfang Mai. Die ehrenamtlichen
    Gärtner*innen des freiGartens und unsere FÖJler*innen übernehmen die Pflege der Anlage. (mehr …)

  • Blendstattgarten hat sich erweitert

    (Gu, Nachfrage)

    Sei diesem Jahr sind wir e.V. und heißen jetzt „Urban Garden Schwäbisch Hall e.V.“
    Dieses Jahr haben wir 3 neue Hochbeete gebaut; wir sind dabei in Beeten entlang der Stadtmauer Blühflächen für Insekten zu bepflanzen; Im Oktober haben wir einen Filmabend in Kooperation mit dem lokalen Programmkino „Code of Survival“, zu dem ein Landwirtschaftsexperte der Grünen und eine Demeter-Gärtner auf dem Podium sind.
    Wir hatten auch schon einen Vortrag über die Anlage eines Gartens für Wildbienen und Schmetterlinge, sowie einen Sensenkurs
    (mehr …)