Schlagwort: Institut für Biodiversitätsinformation

  • In Ebern entsteht IG auf Privatgrund und Stadtgrund

    (Gu aus alerts)

    Abseits der Strukturen des Asylhelferkreises findet Begegnung zwischen Eberner Bürgern und den Flüchtlingen und Asylhelfern noch größtenteils raumfrei statt. Immer wieder kamen Ideen auf, wie und wo Begegnungsorte für die Heimat und das Fremde geschaffen werden könnten.

    Ein Vorschlag wird nun in die Tat umgesetzt: „Wir wollten die Angerteile schon immer retten“, gesteht Klaus Mandery, Institut für Biodiversitätsinformation (IfBI), zusammen mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutz. Entlang der Coburger Straße am Angerbach entsteht nun ein interkultureller Garten. Der Bagger ebnete bereits die Beete.

    Gartengrundstücke, die von Privatpersonen nicht mehr bewirtschaftet und im Besitz der Stadt Ebern sind, werden dabei genutzt, „um Leute zusammenzubringen“, so Bürgermeister Jürgen Hennemann. Er ist froh, dass diesen Äckern nun wieder eine sinnvolle Nutzung zugeteilt werden konnte. Das Stadtoberhaupt hofft aber auch, damit eine gemeinsame Aktion auf die Beine stellen zu können.

    So richtig interkulturell können die Aktion und der Garten nämlich erst dann werden, wenn auch deutsche Bürger mitmachen. Der Bürgerverein und auch der Obst- und Gartenbauverein Ebern haben bereits ihr Engagement angemeldet.

    Etwa 15 Flüchtlinge sind jüngst dem Aufruf von Klaus Mandery gefolgt und haben sich das Grundstück am Angerbach angeschaut, nach den Wetterbedingungen vor Ort gefragt und erklärt, dass bald der Ramadan startet und sie gerne davor noch die Äcker bestellen würden.

    Mit der 38-jährigen Jehan Youssef haben Klaus Mandery und seine Mitarbeiter beim IfBi übrigens einige Sprachbarrieren überwinden können: Seit wenigen Tagen arbeitet die vierfache Mutter als Bundesfreiwilligendienstleistende mit Flüchtlingsbezug bei Klaus Mandery mit. „Sie ist die erste Syrerin deutschlandweit, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland angestellt wurde“, so Mandery. […]

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  • In Ebern soll ein IG entstehen

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Garten in Ebern

    Seit den 1990er Jahren, dem Beginn der ersten interkulturellen Gartenprojekte, wurden in Deutschland schon um die 140 solcher Gärten initiiert. Von der Kreisgruppe des BUND Naturschutz angestoßen, soll nun in Zusammenarbeit mit dem Institut für Biodiversitätsinformation e.V. (IfBI), auch in Ebern ein solches Projekt entstehen.

    Mancher Beobachter bemerkt schon Veränderungen an Parzellen in den Angergärten, die, nach der Mahd des hohen Grases, in dieser Woche noch umgebrochen werden sollen, um Beete anlegen zu können. Um den Erfolg des Vorhabens zu garantieren und auch die Geflüchteten zu integrieren bekommen der BUND Naturschutz und das IfBI laut einer Mitteilung tatkräftige Unterstützung. Jehn Youssef aus Syrien stammend und der Ukrainer Sascha Lysiuk helfen schon jetzt bei den Vorbereitungen und werden in Zukunft weiterhin mitarbeiten und so an eine Kooperation mit den Geflüchteten heranführen.

    Der Garten soll Einheimischen, Flüchtlingen und Zuwanderern die Möglichkeit geben, kulturelle Unterschiede, Differenzen und Vorurteile abzubauen und die Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Am 27.Mai um 17 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zu einer Besprechung in den Angergärten.

    http://www.mainpost.de/regional/hassberge/Interkultureller-Garten-in-Ebern;art1726,9236255 (mehr …)