Schlagwort: Interkultureller Garten

  • Hamm: IG und bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Entstehen

    (gu, alerts)

    Am Donnerstag, 21. Dezember 2017, hat die Bezirksregierung Arnsberg einen ersten Förderbescheid zur Umsetzung des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ an die Projektpartner Stadt Hamm und Lippeverband übergeben.

    Der Förderbescheid hat einen finanziellen Umfang von rund 63.000 Euro; das ambitionierte Projekt startet damit zunächst mit kleinen Schritten. Bernd Müller, Leiter der Abteilung 5 (gesamter Umweltbereich und Arbeitsschutz) der Bezirksregierung Arnsberg, übereichte den Bescheid an den städtischen Umweltdezernent Jörg Mösgen. Gemäß Förderzusage des Landes NRW soll das Gesamtprojektbudget noch auf rund 34,5 Mio. Euro anwachsen. Davon fließen rund 27 Mio. Euro aus dem Topf zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und 7,4 Mio. Euro aus dem Bereich „Grüne Infrastruktur NRW“.

    „Ich bin überaus froh und zufrieden, dass es gelungen ist noch im Jahr 2017 die ersten Mittel fest zugesprochen zu bekommen“ zeigte sich Jörg Mösgen bei der Übergabe erfreut. „Das neu aufgestellte Förderprogramm des Landes NRW „Grüne Infrastruktur NRW“ unterstützt uns dabei, eines der schönsten Kleinode in Hamm aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken: die innenstadtnahe Lippeaue zwischen Schloss Heessen im Osten und Nienbrügger Berg im Westen.“ Mit den nun vorhandenen Finanzmitteln wird als erste sichtbare Maßnahme des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ das Teilprojekt „Urbanes Gärtnern“ umgesetzt: In Kooperation mit dem Feidikforum der outlaw gGmbH entsteht auf dem Grundstück eines ehemaligen Hausgartens in der Feidikstraße ein intergenerativer, interkultureller Garten. Dazu werden im wesentlichen Beetflächen als Boden- und Hochbeete sowie ein Gewächshaus errichtet.

    Weitaus größere Dimensionen nimmt ein weiteres Teilprojekt an, dass im Bereich zwischen Bänklerweg und Kornmersch im Hammer Norden umgesetzt wird. Mit etwa 6.000 Quadratmetern Fläche entsteht hier bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es neben der Bereitstellung von Beetflächen für den Gemüseanbau darum, einen Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Einbindung der vor Ort aktiven Vereine und Organisationen war dem Projektteam dabei ein Herzenswunsch: „Das Projekt funktioniert nur dann, wenn es von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und gelebt wird“, blickt Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann zuversichtlich auf die kommende Umsetzung der Idee. Mit Beginn des kommenden Frühjahrs sollen die Arbeiten vor Ort aufgenommen werden. Zur Gartensaison sollen dann die ersten Beete bestellt werden können. Die Teilflächen der urbanen Gärten in der Kornmersch und Feidikstraße werden mit der Unterstützung von der Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters Hamm hergerichtet.

    https://www.focus.de/regional/hamm/hamm-erlebensraum-lippeaue-erster-foerderbescheid-ueberreicht_id_8057117.html


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  • neues Gartenprojekt in Mannheim

    (Gu, mail)

    es hat nun sehr lange gedauert bis wir die Finanzierung unseres Modellprojektes zusammen hatten. Nun ist es fast perfekt und wir starten am 01.01.2018 mit unserem Projekt:

    Community Gardening – Gemeinsam Gärtnern mit Kindern, Jugendlichen aus Familien mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung für ein besseres Leben im Stadtteil

    Das Projekt bezieht sich auf und rund um den Neumarkt, ein zentraler Platz im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West.

    Fläche des aktuellen Urbanen Gartens beträgt rund 250qm. Dazu kämen mindestens 10 Hochbeete und Baumscheibenbepflanzungen. Ansprechpartnerin bin ich. In dem Projekt gibt es dann 2 Pädagog*innen, die das Projekt vor Ort umsetzen (mehr …)

  • Leuchtturmprojekt: IG als Teil einer Landesgartenschau

    (gu, alerts)
    […]
    Zu Beginn berichtete Bürgermeister Guido Schöneboom über die Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung und vermeldete, dass das Gartenhaus für den Interkulturellen Garten nun wie geplant gebaut werden kann. Den Garten selbst bezeichnete er als „Leuchtturmprojekt“ der Landesgartenschau, das sicher auch längerfristig Wirkung zeigen werde. Alle Gartenparzellen sind mittlerweile vergeben, an diesem Wochenende werden Ehrenamtliche zusammen mit einem Gartenbauunternehmen die Beeteinfassungen einbauen. Nächste Woche gibt es ein Treffen, bei dem die interkulturellen Veranstaltungen, mehrsprachige Informationsbroschüren und Beschilderung und das Gartenprojekt weiter geplant werden sollen.[…]
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/interkultureller-garten-ist-im-bau–143736214.html (mehr …)

  • schöner Artikel über IG in Büdingen

    (Gu, alerts)

    BÜDINGEN – Es sieht aus, wie eine Schrebergartensiedlung. Ganz falsch ist der Eindruck nicht. Wer mit dem Auto von Büdingen in Richtung Büches unterwegs ist, macht auf Höhe des Erbacher Hofes fast immer Menschen aus, die dort am Wolfsbach der Gartenarbeit nachgehen. Wo Bauern jahrzehntelang Mais, Raps oder Rüben angebaut haben, wachsen nun Erdbeeren, Bohnen, Zuckermais, Zucchini, Gurken, sogar Wassermelonen und Kichererbsen. Passend zum Thema lässt sich festhalten: Das Bürgerprojekt „Internationaler Garten“ der Ehrenamtsagentur Büdingen trägt Früchte.

    Gefördert vom Sozialfonds des Hessischen Sozialministeriums als Projekt der Gemeinwesenarbeit entstand dort im Oktober 2016 auf einer Fläche von etwa 5500 Quadratmetern eine Möglichkeit zum Gärtnern für unterschiedliche Menschen. Ein Ort der Begegnung sollte es werden, denn nicht nur Einheimische sind auf dem Areal tätig, sondern auch Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge. Und – ganz wichtig – die vielen Kinder, die über das Ferienspielangebot des Familienzentrums „Planet Zukunft“ Interesse am Gärtnern und an der Natur bekommen haben. 15 kleine Beete sind speziell für sie entstanden. Ein Bürgerprojekt also im wahrsten Sinne des Wortes. Besonders ins Auge stechen auf den Parzellen der Kinder die Sonnenblumen, die ihre großen Blüten gen Himmel recken. Häufig arbeiten die Mädchen und Jungen des „Planet Zukunft“ Seite an Seite mit dem Nachwuchs der Flüchtlingsfamilien – insgesamt sind circa 120 Kinder im „Internationalen Garten“ aktiv.

    „Wir haben etwa 30 Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern, aus Syrien, Pakistan, dem Irak und natürlich auch Büdinger. Sie alle bewirtschaften ein Gartengrundstück von etwa 70 bis 90 Quadratmetern. Viele Menschen, die hier tätig sind, hatten in ihrer Heimat bereits Gemüsegärten. Die kennen sich ziemlich gut aus“, schwärmt Kurt Stoppel, der sich in der Ehrenamtsagentur unter anderem für dieses Projekt engagiert. […]

    „Nachdem die Zeit der Ferienspiele vorbei war, kamen die Kinder mit ihren Eltern, um nach den Beeten zu schauen und sie zu pflegen“, fügt Stoppel hinzu. Fachkundig leitet der gelernte Gärtnermeister mit seiner Frau Christa die Hobbygärtner an. Beantwortet geduldig Fragen, sorgt für gute Rahmenbedingungen und organisiert Gartengeräte, Pflanzen und auch Container, in denen alles aufbewahrt werden kann. „Die gesetzlichen Bestimmungen müssen natürlich beachtet werden. Da mussten wir uns erst einmal schlau machen. Ein Dixi-Klo durften wir nicht aufstellen, denn das benötigt eine Baugenehmigung“, erzählt er schmunzelnd. „Container ohne Fundamente, in denen wir Geräte einschließen können, sind erlaubt, wenn wir zehn Meter vom Bach entfernt bleiben.“

    Von solchen Widrigkeiten lässt sich der Projektleiter nicht aus dem Konzept bringen. Geht nicht? Gibt’s nicht! Kurt Stoppel versucht, für alles eine Lösung zu finden, zu schön sei es, mitanzusehen, wie auf dem ehemaligen Acker eine bunte Landschaft entsteht. Auch gegen den Diebstahl von Obst und Gemüse haben die Gärtner eine Lösung gefunden. „Wir fahren im Wechsel Streife. Seitdem ist nichts mehr vorgekommen“, sagt Stoppel und schüttelt ob der Dreistigkeit einiger Menschen den Kopf. Doch das Positive überwiegt. „Als nächstes wollen wir eine Wiese gestalten. Da sollen die Kinder Fußball spielen können, schaukeln und toben. Und wir wollen einen Platz schaffen, auf dem alle zusammensitzen und den Tag ausklingen lassen können.“ Ein Sommerabend am Wolfsbach, Gartenidylle, wie in alten Zeiten.

    http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/da-waechst-was-zusammen_18111817.htm (mehr …)

  • Bunter Garten Meißen bekommt Fördermittel

    (Gu, alerts)

    Meißen. Der 2016 vom Verein Buntes Meißen ins Leben gerufene „Internationale Garten“ darf sich über finanzielle Unterstützung der Aktion Mensch freuen. Wie Geschäftsstellenleiter Sören Skalicks erklärt, kann das Gartenprojekt für eine bessere Verständigung zwischen Geflüchteten und Einheimischen dadurch in jedem Fall für weitere drei Jahre fortgeführt werden. „Durch die Hilfe der Aktion Mensch, lokaler Partner wie Walter Hannot und dem Ingenieurbüro Bauschke können wir in Zukunft weitere Angebote schaffen, die den Garten als Begegnungsstätte sichern“, so Skalicks. […]

    http://www.sz-online.de/nachrichten/internationaler-garten-finanziell-gesichert-3743624.html (mehr …)

  • 9000 Euro für IG

    (Gu, alters)

    Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) 500 Landinitiativen. Für eine Förderung hatte sich unter anderem das Goldenstedter Bündnis für Familie beworben. Jetzt gibt es gute Nachrichten.„Ich freue mich, dass das eingereichte Projekt des Vereins Goldenstedter Bündnis für Familien das Bundeslandwirtschaftsministerium überzeugt hat. Mit der Förderung in Höhe von 9000 Euro kann der ,Interkulturelle Gemüsegarten’ in Kürze geplant und angelegt werden“, sagt der heimische Bundestagsabgeordnete Franz-Josef Holzenkamp (CDU).

    „Das Goldenstedter Projekt ist eine Idee von vielen, die sich die Integration von Flüchtlingen zur Aufgabe gemacht haben.

    https://www.nwzonline.de/goldenstedt/goldenstedt-berlin-unterstuetzung-9000-euro-fuer-interkulturellen-garten_a_32,0,1039251010.html (mehr …)

  • Stadtgarten Connewitz wird zu IG

    (Gu aus Antrag)

    Mit dem Projekt „Gemeinsam gärtnern :: Zusammen wachsen“ wird der „Stadtgarten Connewitz“ zu einem sozialen und integrativen Ort weiterentwickelt. Der Garten wurde 1993 vom Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. von der Stadt Leipzig gepachtet und genutzt und 2011 durch den Kauf vor einer möglichen Bebauung gerettet. Inmitten eines Wohngebietes hat sich die 4.300 m² große „grüne Oase“ zu einem Umweltbildungs- und Schaugarten entwickelt, in dem auch öffentliche Veranstaltungen stattfanden.
     
    Ab 2017 werden die vorher im Stadtgarten ansässigen Umweltbildungsangebote dezentral an verschiedenen Orten stattfinden. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten und die Tatsache, dass seit 2015 viele Syrier*innen nach Leipzig migrierten, sind Anlass neue Wege zu gehen. Der Stadtgarten Connewitz wird zu einem Gemeinschaftsgarten mit verschiedenen Nutzer*innengruppen und einer partizipativen Ehrenamtsstruktur weiterentwickelt.
    Ab April 2017 wird der Stadtgarten Connewitz für Interessierte im Sinne der Gemeinwesenarbeit für gemeinsames Gärtnern, Veranstaltungen, Workshops, als Treffpunkt und zur Erholung geöffnet sein.
     Die „Leipziger Syrienhilfe e.V.“, welche für Geflüchtete und langjährige Migrant*innen Beratung und Anknüpfungspunkt bietet, interessierte Mitglieder des Ökolöwen, im Alter zwischen 3 und 78 Jahren, und Jugendliche der örtlichen Schule sind an einer Kooperation interessiert. (mehr …)

  • mobiler Pizzaofen im IG Herford

    (Gu, alerts)

    it Pizza und selbst gebackenem Brot wurde auf dem Gelände des Interkulturellen Gartens im Quartier Birkenstraße/Ulmenstraße ein auf einen Anhänger montierter, mobiler Holzbackofen eingeweiht. Genutzt werden soll er für gemeinsame Kochnachmittage für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Seit Mai vergangenen Jahres entsteht das Projekt in einer Kooperation von Caritas, Arbeiterwohlfahrt, dem verein „Rad und Tat“ , Gartentherapeutin Monika Knebel und anderen Unterstützern. Genutzt wird ein von der WWS betreutes Gelände im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Ursprünglich wurden Hochbeete in großen vom Obsthof gespendeten Apfelkisten angelegt, die mit Hilfe Geflüchteter Menschen aus der Nachbarschaft und einem jungen Gefangenen aus der JVA Herford aufgearbeitet wurden.

    Knebel beriet dabei, sodass im Sommer 2016 trotz Vandalismusschäden geerntet werden konnte. Inzwischen hat die WWS etwas Grund zur Verfügung gestellt, auf dem Beete angelegt werden können. „Das Gelände ist abschüssig, sodass wir Material für die Befestigung benötigen“, sagte Knebel. Spenden seien daher immer willkommen. Knebel ist immer Donnerstagnachmittag vor Ort und ansprechbar für Nutzer und Unterstützer.

    Die Interkulturellen Gärten wurden von Caritas und Arbeiterwohlfahrt initiiert und jeweils mit einen Partner betrieben. An der Birkenstraße ist das der Verein „Rad und Tat“, am Alten Postweg die Emmaus-Kirchengemeinde. Ziel ist es, dass die Bewohner hier für den Eigenbedarf anbauen können, etwa Gewürzpflanzen aus der Heimat. Darüber hinaus sollen die Gärten Orte der Begegnung sein, in denen die Menschen durch gemeinsames Tun zueinanderfinden.

    „Bänke auf dem Gelände und ein naher Spielplatz laden außerdem zum Verweilen ein. Die Anschaffung des mobilen Backofens wurde durch drei große Spenden der Sparda-Bank Hannover, der Stadtwerke Herford und der WWE an „Rad und Tat“ ermöglicht. Udo Lange, Geschäftsführer einer Kachelofen- und Kaminbaufirme aus Leopoldshöhe, unterstützte das Ofenprojekt, half bei der Anschaffung und übernahm auch die Einweisung in dessen Betrieb.

    „Der mobile Ofen steht in der Garage, in der wir auch das Gartenwerkzeug lagern“, sagte Erhard Krull von „Rat und Tat“: „Der Backofen kann auch für andere gemeinnützige Veranstaltungen ausgeliehen werden.“ Da dabei aber Fixkosten für Versicherung und Kurzzeitzulassung entstehen, die weder durch Mitgliedsbeiträge noch durch meist zweckgebundene Spenden abgedeckt sind, wird Krull wieder einige Vorträge über seine Benefiz-Radreisen halten.

    „Da geht dann der Hut rum“, sagte Krull. Der Erlös soll helfen, diese Kosten zu decken.

    http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/herford/21739795_Interkultureller-Garten-ist-Treffpunkt-im-Quartier.html (mehr …)

  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Otternberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Unter dem Dach der Ev-luth. St. Severi Kichengemeinde Otterndorf triff sich seit Jahren die Flüchtlingsbegleitung (Zusammenschluss von Flüchtlingen und Unterstützenden verschiedener
    Organisationen (DRK, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kirchengemeinden, …) Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Gruppe das anliegende Konzept für einen Gemeinschaftsgarten entwickelt.
    Dafür stellt die ev. Kirchengemeinde gegen sehr geringe Pacht ein schönes Stück Land hinter dem Otterndorfer Friedhof für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Das Projekt ist offen für jede/n, die/der sich am Gemeinschafts-Garten beteiligen möchte. Wichtige Inhalte des Projektes sind die allgemeine Organisation des Projektes, die Herrichtung des Gartens inklusive des kleinen Gartenhauses, die Pflanzung von Gemüse im Garten und im Gewächshaus, die Pflanzung von Obst, der Anbau von Salat und Kräutern, sowie die Organsiation und Durchführung von Begegnungsmöglichkeiten, wie Festen, gemeinsamen Essen und Trinken, etc. Das geerntete Gemüse und Obst ist für den Eigenverbrauch bestimmt, was übrig bleibt,
    wird einvernehmlich aufgeteilt und weitergegeben z.B.  für die Tafel Cuxhaven e.V.

    > – wie viele Leute sind die Planung des Projekts involviert?

    -In die direkte Planung sind momentan ca. 6 Personen involviert, dies soll aber noch auf die Geflüchteten, die hauptsächlich mitarbeiten, ausgebaut werden.

    > – wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte und wie viele Flüchtlinge sind dabei?

    – Die gesamte Gruppe umfasst eine Anzahl von mindestens 20 – 30 Personen, die aber noch weiter wachsen soll. Wir setzen da auf das besser werdende Wetter. Ca. +/- 15 Geflüchtete sind dabei.

    > – wo sind die Flüchtlinge untergebracht und wie weit ist das von dem Gartengrundstück entfernt?

    – Die Flüchtlinge wohnen in Otterndorf und der Umgebung, z.T. in eigenen Wohnungen, z.T. in Wohnungen, die von der Gemeinde gestellt wurden, d.h. tlw. wohnen Sie nur 200 m Luftlinie entfernt, tlw. ca. 6-8 Kilometer, wenn sie ein wenig außerhalb wohnen.

    > – was war vorher auf der Fläche, wie groß ist diese, gibt es einen Zaun und wie ist die Fläche bewachsen (Bäume etc.)?

    – Das Grundstück hat ca. 700 qm, es lag ca. 5 Jahre brach und wurde vorher als Kleingarten genutzt. Es gibt einen Zaun.
    Es gibt bereits ca. 15 Obstbäume auf dem Grundstück. 8 Beerensträucher haben wir bei Hagebau gekauft. Ansonsten ist es mit Gras bewachsen, tlw. ist es schon umgegraben worden.

    > – wie viele Beete sollen entstehen und wie groß sollen diese werden?

    – Ca. 200 qm wollen wir für Gemüse- und Kräuterbeete nutzen, eine genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen.

    > – soll es alles individuelle Beete werden oder sind auch gemeinschaftliche Beete geplant?

    – Es sollen vor allem gemeinschaftliche Beete geplant werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Teil des Gartenhaus als Gewächshaus zu nutzen.

    > – wie werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärtnerInnen?

    – Die Gartengeräte werden in einem Schuppen auf dem Gelände untergebracht, das mit einem Vorhängeschloss gesichert ist und sind zugänglich, wenn die Person mit dem Schlüssel für das Schuppenschloss anwesend ist bzw. der Schlüssel vorher übergeben wurde.

    > – wie können weitere Interessierte dazu kommen und wie erfahren diese von dem Gartenprojekt?

    – Wir schreiben regelmäßig Artikel für die hauseigene Zeitschrift „Wir vom DRK“, laden die Presse zu Festen ein oder machen Ankündigungen beim internationalen Café in Otterndorf oder in der Zeitung, sodass weitere Interessierte angesprochen werden. Außerdem haben wir an einigen Stellen Flyer ausgelegt.

    > – ist geplant, dass die GärtnerInnen (bis auf die Geflüchtete), etwa bezahlen? Wie sollen die laufenden Kosten und die Pacht (die wir z.B. nicht übernehmen) finanziert werden?

    Es ist nicht geplant, dass die GärtnerInnen etwas bezahlen. Die laufenden Kosten wie die Pacht werden durch Spenden an die Flüchtlingsinitiative Land Hadeln, deren Spendenkonto über die Kirche läuft, finanziert. Diese Spenden sollen aber in der Regel Flüchtlingen zugute kommen, daher erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung von Ihrer Stiftung. Die Pacht können wir selbst übernehmen.

    > – wie offen ist der Garten? Kann man jederzeit rein? Braucht man einen Schlüssel, gibt es ein Zahlenschloss?

    – Der Garten ist komplett offen, man kann ihn jederzeit betreten und braucht auch keinen Schlüssel. Lediglich am (Garten-)Haus haben wir ein Vorhängeschloss mit 5 Schlüsseln angebracht, an der zweiten Tür ist ein bks-Schloss.
    Für den Schuppen haben wir ein Vorhängeschloss.

    > – Können auch Leute, die nicht mit gärtnern, den Garten nutzen?

    – Auch Leute, die nicht mit gärtnern, können den Garten nutzen und sind z.B. zu Festen eingeladen.


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  • Interkultureller Garten im Gemeinschaftsgarten von Annalinde

    (Gu, mail)

    Der [Offene] Garten [West] existiert nach wie vor. Wir [Annalinde] sind mit dem ESF-geförderten ANNALINDE-Projekt „Interkultureller Garten“ in den Offenen Garten West gegangen um diesen zu unterstützen und Strukturen zu stärken. Im September 2016 haben wir die Info bekommen, dass ca. 50% der Fläche in Zukunft für soziales Wohnen bebaut wird. Da die arbeiten schon im Sommer 2017 beginnen können, ziehen wir nach absprache mit dem Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbau mit dem ESF-Projekt ab Saisonbeginn im April 2017 in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten um. Um die Erfolgsindikatoren des Förderprojektes bedienen zu können benötigen wir eine sichere Fläche. Den Offenen Garten West wollen wir aber auch weiterhin unterstützen, soweit unsere Ressourcen es zulassen.

    Oder ist das ein anderes Projekt, was Annalinde macht? So ganz schlau aus der Beschreibung bin ich nicht geworden.
    Ja, unser Projekt ist ein anderes Projekt. Wir nutzen es nun, um das Format „Interkultureller Garten“ dauerhaft im ANNALINDE Gmeinschaftsgarten zu installieren. Also über die Projektlaufzeit (bis ende August 2018) hinaus. Ich kann das auch alles gern detailliert beim Workshop erklären.

    Beim Sommercamp bei euch hatten wir ja auch ein Grundstück (da wo jetzt der Obstgarten entsteht) besucht und da war ja auch ein Teil für einen Interkulturellen Garten geplant?
    Der ANNALINDE Obstgarten wird auf dauer urbane Streuobstwiese mit Fokus auf Naturschutz, Kulturlandschaft und Umweltbildung. Wahrscheinlich werden wir auf einem Teil der Fläche auch Hopfen anbauen. Wir haben uns dazu entschieden, den Interkulturellen Garten mit in den ANNALINDE Gemeinschaftsgarten zu nehmen, da dort schon eine richtige Gemeinschaftsgarten-Infrastruktur besteht, und er zentral im Quartier liegt – also für die BewohnerInnen der kooperierenden Unterkünfte gleich gut erreichbar ist. Außerdem, [und das ist nicht offiziell ;)] wird dadurch die Sicherheit der Fläche erhöht (Fläche ist ja nachwievor Pacht beim Liegenschaftsamt, da ESF-Projekt über die Stadt läuft haben die natürlich große Interesse daran, dass das Projekt auch ein Erfolg ist).

    Zusammenfassend heißt das: Wir bauen im bestehenden ANNALINDE Gemenischaftsgarten das Format Interkultureller Offener Garten auf (mehr …)

  • Verein Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung in Kastel erhält Bundespreis für Garten-Projekt mit Flüchtlingen

    (Gu, alerts)

    Von Wolfgang WenzelKASTEL – Im Sommer leuchten die Sonnenblumen aus weiter Ferne, im Winter gibt es Geborgenheit. Für seine Idee zu einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Flüchtlingsviertel Kastel Housing hat der Verein „Bürgerinitiierte Quartiersentwicklung“ (Biqkk) einen Bundespreis erhalten. Eine Siegerurkunde, die unter anderem von einem prominenten Kinderbuch-Illustrator mitunterzeichnet ist, von Janosch.

    „Klar haben wir uns gefreut“, sagt Carolin Holzer von der Nachbarschaftsinitiative über die Würdigung in dem Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2016“. Dahinter steht ein Netzwerk Nachbarschaft unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums. 47 Initiativen waren bundesweit prämiert worden, vier aus Hessen hatten sich als Sieger qualifiziert. Einer davon ist die Gartengruppe des Biqkk-Vereins, der einzigen Nachbarschaftsinitiative in Kastel, die ein Miteinander mit den Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft Kastel Housing sucht.

    Das Kleingärtnern auf Hochbeeten, neudeutsch Urban Gardening genannt, ist ein guter Anlass, um Menschen zusammenzubringen. Es macht Spaß, Erde in Hochbeete zu schaufeln, zu säen und zu gießen, um zu sehen, wie aus Samenkörnern Blumen und Gemüsepflanzen werden. Die eigentliche Ernte fährt der preisgekrönte Verein auf einer anderen Ebene ein. Sein Urban-Gardening-Projekt ist Teil eines Netzwerks der Flüchtlingshilfe. Aus ihm sind Patenschaften für Flüchtlinge hervorgegangen. Die Paten kümmern sich darum, dass die Geflüchteten alles richtig verstehen, wenn sie Post vom Amt bekommen und stehen auch sonst als Ratgeber in schwierigen Lebenslagen zur Verfügung. Das Internet und der Whatsapp-Dienst machten es möglich. Angefangen hatte alles vor einem dreiviertel Jahr, als die Amerikaner Kastel Housing aus der Hand gaben und das Terrain von einem auf den anderen Tag öffentlich zugänglich war.

    Es sollte zu einem Treffpunkt werden, ein neues Stadtviertel, von dem die Bürger hätten Besitz ergreifen wollen. Als klar wurde, dass dort eine Flüchtlingsunterkunft entsteht, fasste der Biqkk-Verein den Entschluss, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen „ohne Beschränkungen durch Konfessionsgrenzen“ treffen könnten, wie Carolin Holzer formulierte.

    Den Garten gibt es seit April. Ein paar Holzkisten, einige Beete, viel ist beim flüchtigen Blick auf das weitläufige Terrain zwischen den alten Kasernen nicht zu sehen. „Doch das Wichtigste an dem Projekt ist, dass er zu einem Raum für Begegnungen geworden ist“, sagt Carolin Holzer. Getragen werde es von zehn Vereinsmitgliedern. Anfangs hätten sich nur die Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft auf den kleinen Platz mit den Hochbeeten getraut, dann die älteren Geschwister mitgebracht, schließlich seien die Eltern gekommen. Sechs von ihnen zählten inzwischen zum Stamm der Gartengruppe.

    Die Kinder seien von Anfang an der Schlüssel für den Erfolg des Projekts gewesen, sagt Carolin Holzer. Viele seien froh, eine Aufgabe zu haben, eine Arbeit, die ihrem Tag eine Struktur gebe. Heute sei der interkulturelle Gemeinschaftsgarten zu einem Treffpunkt mit starkem Kommen und Gehen geworden. Mal kämen fünf, dann wieder 30. Die Gruppe sei ständig in Bewegung, von einem festen Team könne man nicht sprechen. Wer mitmache, habe jedoch feste Verantwortlichkeiten für den Garten und einen Geräteraum.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/verein-buergerinitiierte-quartiersentwicklung-in-kastel-erhaelt-bundespreis-fuer-garten-projekt-mit-fluechtlingen_17562555.htm?reload=1


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  • Gemeinschaftsgarten in Raschau Ausgangspunkt für viele Aktivitäten in der Gemeinde

    (Gu aus Sachbericht)

    Der Verein Procovita aus Raschau-Markersbach hat mit Veranstaltungen im GG (Bunte Beete) weitere Mitglieder gewonnen, Kooperationen ausgebaut und Neuinteressierte mit Workshops zum gemeinsamen Kochen u.ä. an sich binden können. Sie haben den Bürgerpreis des Erzgebirgskreises bekommen und waren zur Gala „Miteinander leben, miteinander gestalten“ eingeladen.
    Flüchtlinge sind von Anfang an an dem Projekt beteiligt und ein geflüchteter Familienvater ist inzwischen Finanzvorstand im Verein.
    Sie haben eine weitere Förderung von Aktion Mensch bekommen und sind hoffnungsvoll, dass sie eine Stelle und eine Bufti-Stelle schaffen können.
    Im Garten wurden viele verschiedene Beete angelegt, Insektenhotels, Kräuterspirale, eine Kartoffelpyramide und Vogelhäuser gebaut, eine Wasserversorgungsmöglichkeit entstand, der Pavillion wurde umgebaut, um einen überdachten Außensitz zu haben, ein vorhandener Schuppen zum Gerätehaus gemacht. Die Fläche ist ein ehemailger Spielplatz, es gibt ein Gebäude mit Küche und anderen Räumen, das genutzt werden kann. Gekocht wurde im und nah am Garten, es fanden diverse Veranstaltungen (auch Fußballübertrageung, Filmabende etc.) im Garten statt.
    Alle haben den Zahlencode und die 7 Vorstände haben Schlüssel für das Gebäude. (mehr …)

  • Auszeichnung für Tausendschön

    (Gu Mail)
    freut euch mit uns. Greenfairplanet ist mit seinem Projekt Fremde werden Freunde für den Engagement Preis NRW 2016 nominiert. 110 Projekte wurden eingereicht. 12 ausgesucht. Es ist das 1. Mal, dass ein Mindener Verein diesen Preis erhält.


    Die Jury schreibt: Aus Fremden werden Freunde: das Motto des Projekts macht Mut, den nicht immer einfachen Weg der Integration gemeinsam zu gehen. Der Garten sei »eine wichtige Integrationshilfe« und eine Brücke in die Mehrheitsgesellschaft……  Integration bedeute aber auch, dass die Geflüchteten aktiv daran mitarbeiten müssen. So sei es eine verbindliche Regel, dass im Garten nur Deutsch gesprochen werde.

    und die offizielle Seite: https://www.engagiert-in-nrw.de/mutter-erde-fuer-integration-ein-tausendschoener-garten-minden:

    Mutter Erde für Integration: Ein tausendschöner Garten in Minden

    Engagement des Monats Dezember 2016
    Engagementpreis NRW | Vögelzwitschern und summende Bienen, knackiges Obst und frisches Gemüse: in einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Minden fällt bürgerschaftliches Engagement auf fruchtbaren Boden. An der Schnittstelle zwischen gemeinschaftlichem Naturerlebnis, gelebtem Umweltschutz und gesellschaftlicher Teilhabe setzen sich die Aktiven für ein nachhaltiges Miteinander von Menschen aus allen sozialen und kulturellen Schichten ein.
    Allein schon der Name: sobald vom Mindener Gemeinschaftsgarten »Tausendschön« die Rede ist, entstehen augenblicklich quietschbunte Bilder im Kopf. Doch mit verwunschenen Feen, heimeliger Gartenidylle und märchenhaften Gartenzwergen hat das Projekt – wenn überhaupt – nur am Rande zu tun. Vielmehr stehen auf der 1.600 qm großen Fläche des Gartens zwischen Hühnern und Ziegen das interkulturelle Miteinander, die demokratische Selbstorganisation und die Wertschätzung guten Lebens im Mittelpunkt des Angebots des gemeinnützigen Mindener Vereins »GreenFairPlanet«.
    Ziel des rein ehrenamtlich betriebenen Gartens im Mindener Stadtteil Leten ist es, Menschen »durch Erleben und Erfahren das nachhaltige Denken und Handeln zu vermitteln und so spielerisch Verhaltensmuster zu ändern und Kompetenzen zu schulen«, so fasst Elisabeth Schmelzer, eine der Initiator/innen des Projekts, die Motive zusammen, die zur Gründung des Gemeinschaftsgartens im Jahr 2015 geführt haben. Gemeinschaftsgärten böten zudem als »Orte der Begegnung und des Lernens« vielfältige Anknüpfungspunkte für ein gemeinsames Handeln von Einheimischen und Geflüchteten, sie verbinden »Menschen aller Kulturen« und seien »gelebte Inklusion«. Diese Vielfalt mache ihren Verein bunt, und darauf ist Elisabeth Schmelzer ein wenig stolz.[…] (mehr …)

  • IG in Nordhorn soll entstehen

    (von Shim, der einen Vortrag dort hielt)
    Das DRK betreibt ein Wohnheim für Flüchtlinge in Nordhorn. Angrenzend ist es ein großes Grundstuck ( 3.000m2). Auf dem Grundstuck sollte ein Internationaler Garten aufgebaut werden.

    D RK hat dafür der Grundstuck zur Verfügung gestellt.

    Der Impulsvortrag sollte Beitrag leisten um die eine Initiativ Gruppe Ideen zu geben Vermitteln, Bedeutung solcher Gärten zu vermitteln. Nach dem Vortrag haben sie sich bereits mehrere Personen sich bereit erklärt mit zu machen. Es sollte eine Initiativ Gruppe zusammengefunden werden die den Aufbau des Gartens Lenkt.

    Evangelische Erwachsenenbildung Emsland, Stadt Nordhorn, DRK Emsland, Internationale Frauen Café, Klimabeauftragte der Stadt Nordhorn, und viele ältere privat Personen aus den Unterstutzer kreisen , sind am Aufbau interessiert. VertreterInnen dieses Institutionen und auch viele Junge Flüchtlinge waren bei der Vortrag anwesend. Aber keine einzige Migrantin!

    Der Vortrag wurde in Deutsch und in zwei Sprachen /Arabisch, Farsi)simultan übersetzt worden.

    Fragen nach dem Vortrag:

    1. was ist der Unterschied zu den klassischen Garten Kolonien?

    2. Wie werden die Parzellen am Anfang verteilt? Wie gross?

    3. Wie motiviert man Flüchtlinge damit sie beim Gärtnern mitmachen?

    4. gibt es ähnliche Gärten in anderen Städten? Netzwerke?

    5. Ist es wichtig das Fach Anleitung beim Aufbau gibt?

    6. Qualifizierungsprojekte im garten

    7. wie ist die innere Aufteilung eines Gartens ?

    8. Gibt es Konflikte?

    9. Gibt es Gartenregeln?

    10. Gibt es Gemeinschaftsflächen im Garten

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  • In Neubeckum (kreis Güterslohe) entsteht ein IG

    (Gu aus alters)

    Am Samstag trafen 20 engagierte Hobbygärtner und Flüchtlinge mit ihren Familien zusammen, um direkt vor Ort ein Konzept für den ersten Teil des Areals zwischen Vellerner Straße und Lupinenweg auf zwei Plänen zu entwerfen. Beide Entwürfe gehen von einer Kräuterschnecke als Mittelpunkt des Gemeinschaftsgartens aus. Tortenstückartig würde sich der eine Garten entwickeln, während man bei der anderen Variante eher von rechteckigen Parzellen sprach. Erdbeeren und Kartoffeln sollen angebaut werden. Über ein Gewächshaus für Tomaten und Paprika macht man sich Gedanken. Alle Beteiligten möchten zudem Obstbäume pflanzen, um Äpfel, Quitten und Zwetschgen ernten zu können.

    Auch Wildblumen sind vorgesehen und gleich daneben Bienenstöcke. Eine Grillecke für gemeinsame gemütliche Stunden ist fest im Konzept verankert. Ein mobiler Grill sei wohl die beste Lösung, stellte man während der angeregten Diskussion fest. So könnten alle Utensilien in einem bereits vorhandenen Bauwagen vor Verlassen des Geländes eingeschlossen werden.

     

    dass sich die Gruppe rund um den Verein „Anders ackern“ der großen Verantwortung bewusst ist, die sie für ihr gepachtetes Gelände direkt gegenüber des Seniorenzentrums St. Anna trägt, wurde zudem deutlich, als der Vorschlag, einen Teich anzulegen, aus Angst, dass dort spielende Kinder zu Schaden kommen könnten, schnell verworfen wurde. Letztere werden nämlich mit bedacht und erhalten eine Spielecke.

    Doch als erster Schritt ist noch vor dem Winter die Wiese umzubrechen. Hier ist Unterstützung seitens der Stadt Beckum oder der ortsansässigen Landwirte gefragt

    http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/beckum/Guter-Start-fuer-interkulturellen-Garten-9d8de273-81f5-42c0-b8df-3f08f90686bd-ds (mehr …)

  • GG auf Schulgelände in Bottrop

    (Gu, mail)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten Im Beckedal

    Auf einem bis vor Kurzem ungenutzten Teil des Schulhofs hinter der Albert-Schweitzer-Schule ist in Bottrop einNachbarschaftsgartenalsinterkulturellerBegegnungsort erblüht
    Der ganze Schulhof ist jederzeit öffentlich zugänglich, da er auch als Verbindungsweg dient. Außerdem wird die Sporthalle noch von Vereinen genutzt. Die Gärten sind deshalb nicht abgetrennt und leicht von der Straße aus zugänglich (mehr …)

  • Grüne wollen neuen IG als Teil der LGS in Schweinfurt

    (Gu aus alerts)

    Die Stadtratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen hat einen Antrag formuliert, in dem beantragt wird, bei der Bewerbung um die Landesgartenschau das Projekt „Interkultureller Garten“ zu berücksichtigen. Zur Begründung schreiben Ayfer Fuchs, Reginhard von Hirschhausen und Thomas Schmitt: „In Schweinfurt sind seit Jahrzehnten Migranten beheimatet, ihr Anteil beträgt gut 17 Prozent – sie sind ein Teil der Schweinfurter Gesellschaft.“ Das Projekt Interkultureller Garten sei eine Ergänzung zum „Garten der Begegnung“ und der Kleingartenanlagen in Schweinfurt. Bei diesem Projekt gehe es um die gemeinsamen Interessen der Mehrheitsgesellschaft und der Migranten im Bereich Gärtnern. Sie bringen ihre Kenntnisse über Pflanzen mit und tauschen sich darüber hinaus auch über alltägliche Themen aus. Integration gelinge hier über „kurze Wege“.
    „Die Parzellen stehen nebeneinander, es gibt nur den gemeinsamen Platz der Begegnungen. Dies vermeidet die Isolation der jeweiligen Familien. Das Projekt wird über einen Verein und Hausmeister koordiniert“, heißt es in der Begründung weiter. Der interkulturelle Garten sollte ein Teil der Landesgartenschau werden, aber darüber hinaus auch ein nachhaltig bestehendes Projekt der Integration in Schweinfurt.

    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Gaerten-und-Integration;art742,9334973 (mehr …)

  • AWO Ostwestfalen-Lippe plant IG

    (Gu, Mail)
    Der AWO Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e. V./ Fachdienste für Migration und Integration plant einen IG (mehr …)

  • Stiftung fördert Aufbau eines IGs im Kleingarten mit 35.000 Euro

    (Gu, alerts)

    Osnabrück
    In der Parzelle Nr. 6 mit dem Namen „Sonneneck“ hat das Mütterzentrum Osnabrück einen 1000 Quadratmeter großen Garten gepachtet. Dieser wird in den kommenden Monaten von Mitarbeitern der MÖWE gGmbH und freiwilligen Helfern des Mütterzentrums umgebaut, damit Mütter und Kinder sich dort wohlfühlen können. Die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung fördert dieses gemeinschaftliche Projekt mit 35000 Euro für einen Zeitraum von zwei Jahren.

    In dem sonnenverwöhnten Gartenstück am Rande der Parzelle gibt es aktuell noch eine Menge zu tun. Als erstes entsteht ein Zaun rund um das Gelände, damit die Kinder dort sicher spielen können. Als nächstes sollen das Fachwerk-Gartenhaus instand gesetzt und die Toilette erneuert werden. „Wir haben viele Familien mit sehr kleinen Kindern. Die sollen sich mittags in das Häuschen zurückziehen und ein Schläfchen halten können“, erklärt Anna Maria Schmitz-Hülsmann vom Mütterzentrum Osnabrück. Noch in diesem Jahr soll außerdem ein Matschspielplatz entstehen.

    In einem Teil des Gartens werden Beete für Obst und Gemüse angelegt. „Unsere Kinder leben meistens in kleinen Wohnungen ohne Garten“, so Malu Piepenbrink vom Mütterzentrum. „Hier haben sie die Chance zu sehen, wie die Pflanzen wachsen.“ Ziel sei es, sie so zu einem achtsamen Umgang mit der Natur zu erziehen.

    Bei der Pflege des Gartens und der Ernte wollen Mütter und Kinder helfen. Die groben Arbeiten, die handwerkliches Geschick und Fachwissen erfordern, übernimmt dafür die MÖWE gGmbH. Die Bohnenkamp-Stiftung hat beide Einrichtungen zusammen gebracht.

    „Wir sind froh, dass wir dieses tolle Projekt hier unterstützen können“, so MÖWE-Betriebsleiter Thomas Schulke. Für die Langzeitarbeitslosen biete es eine Chance, sich zu beweisen, aktiv zu werden und mit anderen Menschen zusammen zu kommen. Im kommenden Jahr plant das Mütterzentrum in Zusammenarbeit mit einer Berufsschule den Bau eines Holz-Tipis mit Feuerstelle. Außerdem sollen eine Kräuterspirale und kleine Beete für die Kinder angelegt werden.

    „Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Garten hier bekommen haben“, so Piepenbrink. Von anderen Kleingartenvereinen habe sie Absagen erhalten, weil die Leute dort nicht so viele lärmende Kinder haben wollten.

    Im Kleingartenverein Süd am Bröckerweg, der im Frühjahr auch schon einen Garten für Flüchtlingsfamilien zur Verfügung gestellt hat, empfing man die Vertreterinnen des Mütterzentrums dagegen mit offenen Armen. Der Kleingärtnerverein drückte sogar ein Auge zu, als es um den Zaun um den Garten ging. „Eigentlich steht in unserer Satzung, dass jeder Garten von außen einsehbar sein muss. Aber wir verstehen natürlich die besonderen Bedürfnisse der Mütter mit ihren Kindern, die hierher kommen“, sagt Vorsitzende Anne Böer. Der Zaun solle schützen, aber nicht abschotten. So hoffe sie auf ein reges Miteinander zwischen den Gruppen aus dem Mütterzentrum und den anderen Kleingärtnern. (mehr …)

  • Stadt Neumarkt will IG aufbauen

    (Gu, Mail)
    Beauftraget ist eine Mitarbeiterin des Amts für Nachhaltigkeitsförderung/Projektorganisatorin Integration
    Noch gibt es kein Grundstück und sie sind ganz am Anfang.

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  • IG auf ex Kasernengelände ist Treffpunkt

    (Gu aus alters)

    Im interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Wohnviertel Kastel Housing sprießt es, meterhoch stehen manche Pflanzen. Und der Verein für eine bürgerinitiierte Quartiersentwicklung als Initiator ist gewiss, mit dem Projekt einen Wunschnerv getroffen zu haben. Es gehe nicht um eine ertragsorientierte Landwirtschaft, sondern um den Versuch, mit gemeinschaftlichem Gärtnern einen Raum für Begegnungen sowie für Integration zu schaffen. „Der wird gut angenommen“, sagt Initiativsprecherin Carolin Holzer.

    Kein halbes Jahr ist es her, dass die ersten Hochbeete aufgestellt und mit Pflanzerde befüllt wurden. Heute tragen zehn Interessierte das Gartenprojekt. Viele Menschen gesellen sich hinzu, einige von ihnen sind Flüchtlinge, die in den früheren Kasernen von Kastel Housing wohnen und in dem Urban Gardening eine Aufgabe finden. Der Gemeinschaftsgarten hat einen beachtlichen Umfang erreicht, er beschränkt sich nicht mehr auf einigen Hochbeeten, die auf einem Karree zwischen den Bauten angeordnet sind. Schon wird auf mancher Grünfläche gehackt und geharkt, um Samenkörner zum Keimen zu bringen und die Pflanzen aufzuziehen. […]

    Die Idee, es mit Urban Gardening zu probieren, sei lange vor der Ankunft der ersten Flüchtlinge auf dem Kasernenareal entstanden. Als klar wurde, dass die Kasernen frei würden, habe der Verein ein Zeichen für eine neue Zukunft von Kastel Housing setzen wollen. Eben mit dem Gartenprojekt, das sich an alle Menschen in Kastel richten sollte, nicht nur an die, die später dort Quartier bezogen. Mit einem Garten, mit dem sie sich identifizieren und das neue Viertel in den Stadtteil integrieren könnten. Als die Flüchtlinge kamen, habe das Projekt zusätzlich an Dynamik gewonnen. Die offenen Gartentreffen seien heute zu beliebten Treffpunkten geworden. Viele Kinder kämen, auch manche Erwachsene.

    Als die Stadt den Aktionstag „Wiesbaden engagiert“ ausrichtete, sei der Gemeinschaftsgarten im Westen Kastels schon so bekannt gewesen, dass Mitarbeiter einer Bank zwei Tage lang Sitzmöbel aus Holzpaletten angefertigt hätten, um ihm zusätzliche Qualitäten als Aufenthaltsort zu geben. Wer heute im Garten mitarbeite, bekommen vieles mit auf den Weg. Nicht nur schöne Gemeinschaftserlebnisse, sondern auch das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und dabei eine Menge zu lernen. Zum Beispiel, dass es Vorgänge gebe, die sich nicht von Menschen steuern ließen, weil die Natur die Mächtigere sei. Und dass es Arbeiten gebe, die sich in Gruppen leichter als allein organisieren ließen: „Man lernt, in Gemeinschaft etwas zu tun“, sagt Carolin Holzer. (mehr …)

  • In Lahr entsteht IG auf Gelände des Landesgartenschau

    (Gu, alerts)

    Die Projektgruppe „Interkultureller Garten“ hat sich auf dem künftigen Gelände der Landesgartenschau umgesehen und sich im Rahmen einer Baustellenführung ein Bild von der Situation vor Ort gemacht. Jonathan Kees, Mitarbeiter der Landesgartenschau GmbH, führte die Gruppe über das Gelände und gab umfassende Erklärungen zum derzeitigen Planungsstand der Parkanlagen. Die Veranstaltung endete im zukünftigen Kleingartenpark mit einem Picknick, genau an der Stelle, an der die Projektgruppe den „Interkulturellen Garten“ einrichten möchte. Das war vom Interkulturellen Beirat der Stadt angestoßen worden.

    Seit 2014 beschäftigen sich Lahrer Bürger damit, wie die in Lahr vorhandene kulturelle Vielfalt auch auf der Landesgartenschau sichtbar und erlebbar gemacht werden kann. Dabei war die Idee gereift, einen interkulturellen Garten einzurichten, der sowohl ein Ausstellungsbeitrag während der Landesgartenschau als auch eine dauerhafte Einrichtung in der Kleingartenanlage über die Zeit der Gartenschau hinaus werden soll.

    In mehreren Treffen hat die Gruppe erarbeitet, wie das Gartenprojekt aussehen könnte. Wesentliches Merkmal des Konzepts ist dabei eine ausgewogene Mischung aus Gemeinschaftsflächen und kleinen Parzellen, die von Einzelnen oder Kleingruppen in gemeinsamer Verantwortung bewirtschaftet werden können. Neben dem Gärtnern stehen der Austausch und die Begegnung zwischen Menschen unterschiedlichster Kulturen im Mittelpunkt, die Spaß und Freude an der grünen Natur und dem Kultivieren von Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen der Erde haben.

    Lahr/BaWü

    http://www.badische-zeitung.de/lahr/gaertnern-und-austausch–125939137.html


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  • Gartenprojekt im Aufbau in Friedland

    (Bericht von Najeha)

    Bericht über meinen Besuch des Gartenprojekts (Garten der Zuflucht und Solidarität) in Friedland

    Am Mittwoch, den 3.8. um 14:14 Uhr bin ich nach Friedland gefahren, dort habe ich das Gartenprojekt (im Aufbau) besucht.

    Der Ziel meinen Besuch war, das Grundstück des zukünftigenGartens zu besichtigen, die Organisatorin zu beraten (beim Pflanzen von Gartengemüse), die Flüchtlinge empfangen, ihnen die Idee des Gartens auf Muttersprache erklären.

    Seit März 2016 hat Frau Heidrun Mitze Kontakt mit mir in Göttingen gehabt, sie möchte ein Gartenprojekt mit den Flüchtlingen in Friedland aufbauen.

    Am 16.03. habe ich Frau Mitze und Herrn Weimann (den Mitarbeiter der Caritas in Friedland) im Büro empfangen, sie beraten, ihnendie Idee der Gemeinschaftgärten oder Interkulturellen Gärten erklärt, sie über die Angebote derAnstiftung informiert.

    Frau Mitze hat mit der Organisation SCI (Service Civil International) ein zweiwöchiges Jugend-Work-Camp organisiert.

    Die Gruppe besteht aus 15 Personen, zwischen 20 und 30 Jahre alt, aus 7 verschiedenen Ländern, die seit zwei Wochen mit der Vorbereitung des Grundstücks für das Frühjahr 2017 beschäftigt sind.

    Der Plan am 03.08. war, dass die Gruppe das Museum in Friedland besucht und den Flüchtlingen begegnet, mit ihnen das Grundstück besucht und sie über das zukünftigeProjekt informiert.

    Ich habe erst den Besitzer des Grundstücks kennen gelernt; eine Führung auf dem Gelände hat Frau Mitzemit mir gemacht, dann habe ich die Gruppe dergeflüchteten Leute empfangen.

    Die meisten waren aus Syrien, dem Irak und 4 Leute aus Eritrea.

    Die Erklärung für die Work-Camp-Gruppe war auf Englisch.

    Ich habe die Begrüßung auf Arabisch und Kurdisch gemacht, und es gab eine schöne Rückmeldung. Sie sind direkt zu mir gekommen und wollten mehr über mich und meine Arbeit wissen.

    Dann habe ich über die Entstehung der ersten InterkulturellenGärten berichtet und über die Rolle der Gärtenbeim Erlernen oder Verbessender deutschen Sprache als praktischer Weg, sich in der Gesellschaft zu integrieren.

    Es gab auch eine Vorstellungsrunde.

    Ich habe versucht, alle Fragender Organisatorin und der Flüchtlinge zu beantworten.

    Der Besuch hat fast vier Stunden gedauert, Frau Mitze hat sich sehr darüber gefreut, und die Work-Camp-Gruppe will auchweiteren Kontakt mit uns haben.


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  • Gemeinschaftsgartenproejkt mit Geflüchteten auf zwei Parzellen im Kleingarten in Riesa

    (Gu aus Antrag und Nachfragen)

    In Riesa entsteht in einem Kleingarten auf zwei nah beieinander gelegenen Parzellen eines Kleingartenvereins ein Gemeinschaftsgarten mit und für Geflüchtete.
    Aus einem Deutschkurs für Geflüchtete ist ein Verein entstanden, der sich für alle möglichen Belange des alltäglichen Lebens für Flüchtlinge einsetzt. Aus der Flüchtlingsgruppe enstand der Wunsch, „tätig zu werden“. Ein Vereinsmitglied ist Vorstand eines Kleingartenvereins und diese hatten Parzellen frei. So entstand die Idee, im Kleingarten einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen.

    Die Flüchtlinge kommen aus mehreren Stadtteilen der Stadt Riesa, zur Kleingartenanlage in der das Projekt gegründet wurde. Die Kleingartenanlage ist aus allen Stadtteilen zu Fuß ca. 45 min erreichbar.

    – Ist der Kleingartenverein mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar?

    Antwort: Sehr gute Erreichbarkeit. Circa 5 Minuten Fußweg von der Bushaltestelle zur Kleingartenanlage

    – Ist der Kleingartenverein jederzeit offen? Wie kommt man ansonsten rein? Sind die angemieteten Parzellen jederzeit offen?

    Antwort: Die Kleingartenanlage gehört zum öffentlichen Grün der Stadt Riesa und ist deshalb im Frühjahr, Sommer und Herbst von früh bis abends offen. Der Kleingartenverein hat Schlüssel für die Hauptwege nachfertigen lassen sodass jeder Projektteilnehmer,wenn er denn möchte einen Generalzugangsschlüssel für die Haupttore der Kleingartenanlage hat. Und somit die gepachteten Kleingärten jederzeit erreichen kann. Die Parzellen direkt sind nicht verschlossen.

    – Wie viele Beete wollen Sie anlegen und wollen Sie alles gemeinschaftlich machen oder soll es individuelle Parzellen gebe?

    Antwort: Die Parzellen werden Gemeinschaftlich genutzt, sodass die Integration auch einen Sinn ergibt. Es sind 40 Beete angelegt worden.

    […]

              Gelände zugänglich machen (zum Beispiel von Müll befreien, Bewuchs minimieren)

              Konzept zur Zonierung und Gestaltung der Fläche erstellen

              Material für Beet Kisten beziehungsweise Beet Umrandungen beschaffen

              Saatgut und Jungpflanzen beschaffen

              Substrat und Kompost beschaffen

              Material für Wege, Hecken oder Zäune beschaffen 

              Gartengeräte beschaffen

              Zugang zu Gießwasser organisieren

              Beschilderung des Gartens herstellen

    Viele der aufgelisteten Maßnahmen werden von den Gartengemeinschaften selbst durchgeführt. Häufig sind diese sehr findig und improvisationsstark darin, geeignetes preisgünstiges Material zu finden oder nutzbar zu machen. Abhängig vom Gelände und den Fähigkeiten der Gärtnerinnen und Gärtner können jedoch nicht immer alle vorbereitenden Maßnahmen eigenständig geleistet werden.

    Bei der Projektplanung der Gemeinschaftsgärten unterstützt der Verband der Gartenfreunde Riesa e.V. die Akteure. Der Verband hat das nötige Wissen um einen Erfolg garantieren zu können.

    – bitte beschreiben Sie zudem, ob Sie schon Firmen, Läden, Märkte und andere Organisationen nach Spenden gefragt haben und auch Aufrufe an die lokale Bevölkerung gemacht haben.

    Die Mitglieder des Kleingartenvereines haben gemeinsam mit dem Verband die Kosten der Tinkwasser,- und Stromzufuhr getragen. Die Firma RDL einen Bezinrasenmäher sowie einige wenige Werkzeuge zur Verfügung gestellt.

    Weitere Aufrufe werden über die regionalen Zeitungen wie Wochenkurier und Sächsische Zeitung gemacht.

    – ist der Verein Pächter der Parzellen?

    Antwort: JA. Der Verein hat die Parzellen beim Verband der Gartenfreunde Riesa e. V. gepachtet.

    Ein Grünflächenamt gibt es in Riesa nicht, die AUfgaben wurden ausgesourct (so konnten sie dort nicht anfragen). Spendenaufruf gab es, so haben sie auch ein paar (wenige) Pflanzen bekommen, Mulch wollen sie natürlich selber herstellen, doch dauert das.


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  • In Baierbrunn entsteht ein GG mit Flüchtlingen

    (Gu aus Antrag und Projektbeschreibung)

    In Buchenhain (einem Ortsteil von Baierbrunn, ganz in der Nähe von München) entsteht ein interkultureller Gemeinschaftsgarten.

    Momentan sind wir 21 Menschen aus 7 verschiedenen Herkunftsländern.

    Gegärtnert wird ökologisch auf Einzelparzellen mit Gemüse und Blumen. Alle lernen voneinander und teilen ihre Erfahrungen. Bereits jetzt gibt es eine rege Pflanzentauschbörse. Experimente mit Permakultur und Samenvermehrung sind geplant.

    Das Projekt ist für die BewohnerInnen des Ortes als Ort der Begegnung geplant und bezieht aktiv Flüchtlinge mit ein. Eine Privatperson hat ein Grundstück dafür gepachtet, das aus Wiesenflächen und Buschwerk besteht. Davon können Teilstücke von insgesamt 500m² bebaut werden mit Parzellen. (mehr …)

  • Projektbesuche in HH, Berlin und Potsdam

    (Gu)

    Gartendeck

    Das Gartendeck ist Bestandteil der Planungen für die Bebauung der Fläche. Eine Frau vom Gartendeck ist bei allen Sitzungen dazu dabei. Es gab mehrere Entwürfe, nun ist wohl einer ausgewählt. Michaela (Gartendeck) ist enttäuscht, da dieser Entwurf nicht der vom Gartendeck (oder ihr) favorisierte ist. Sie fand den am besten, der eine Fläche für das Projekt vorsah, die 800m² groß ist und ein Gärtnern im Boden zugelassen hätte. Der Entwurf, der wohl das Rennen gemacht hat, sieht eine größere Fläche vor, die aber nur mit Hochbeeten begärtnert werden kann.

    Eine andere Frau ist mit dem ganzen Prozess unzufrieden, sprich, dass es feste AnsprechpartnerInnen des Gartendecks geben mußte und sich das Gartendeck darauf eingelassen hat. Sie zweifelt daran, dass es der Gruppe gut getan hat und findet, dass es dadurch eigentlich auch keine Gruppe mehr gibt. Um die Pflanzen würden sich auch nur noch wenige Leute kümmern.

    Fuhlsgarden

    Das Außengelände einer Kita ist die Heimat für den Gemeinschaftsgarten Fuhlsgarden geworden. Eine Gruppe (die Fuhlsgardener) hatte eine Fläche gesucht und davon hat ein Koordinator von „Kinderwelten Hamburg“ Wind bekommen. Er versteht seinen Job auch als Stadtteilentwicklung und möchte Kita/Familienräume und –flächen öffnen.

    Das Gartenprojekt ist auf einem Teil des Fläche, es gibt auch Bienen (auf einem anderen Teil). Die Fläche nutzt zudem die Kita, aber auch andere Gruppen. Die Gartengruppe möchte gerne, dass das Projekt immer begehbar/nutzbar ist und Zahlenschlösser sollen diese Zugänglichkeit ermöglichen.

    Es gibt außen noch kein Schild, aber auf der Fläche ist das Gartenprojekt bezeichnet.

    Schillergarten

    In Hamburg-Bergedorf hat die lokale Transition Town Gruppe nun ein Grundstück gefunden. Es handelt sich um eine öffentliche Grünfläche, die direkt an einem Spazierweg entlang der Bille (Fluß) liegt, eine kleine, nicht eingezäunte Parkanlage. Es ist das erste und bisher einzige Projekt der TT-Gruppe. Sie haben sich während der Planung und des Aufbaus wöchentlich getroffen. Es wurden einige Hochbeete gebaut, Wasser wird aus der Bille (mit Gießkanne am Strick, die da reingeworfen und rausgezogen wird) geholt, Pflanzen wurden teilweise gespendet. Die Gruppe ist derzeit demotiviert, „die Luft ist raus“. Sie haben das wöchentlichen Treffen abgeschafft und wollen in AGs arbeiten und haben aber jede Woche noch einen Gartentag, an dem einige vor Ort sind. Es machen wenige Leute „von außen“ mit und einigen Leuten der Kerngruppe fehlen die häufigen Treffen. Die Arbeit in den AGs funktionieren nicht und die Initiatorin möchte nicht, dass „immer nur sie“ für alles, was mit Außenkontakten zu tun hat, angefragt wird. Es gab einen Vandalismus-Fall.

    Es wirkt so, als ob sie hohe Erwartungen mit dem Projekt verknüpfen und nun enttäuscht sind, dass es nicht so viel Resonanz gibt und es auch kein Selbstläufer ist.

    Gu berät sie/macht im Winter einen Workshop mit ihnen.

    InPeLa

    Der Interkulturelle Permakulturgarten Langenhorn ist Teil eines Parks. Die Fläche wurde von einer Abteilung des Bezirksamts identifiziert (ich meine Gesundheit; das Gartenprojekt ist Teil eines Gesundheitnetzwerks und wird auch so in Broschüren vorgestellt), das Grünflächenamt war anfangs nicht begeistert. Da das Projekt gut läuft, es ein auch optisch ansprechender Ort ist, ist die Skepsis gewichen. Edourd van Diem war an der Umsetzung beteiligt, schnell hat aber jemand aus dem Stadtteil die Koordination übernommen. In den ersten Jahren gab es dafür auch Geld, ebenso für den Aufbau des Gartens, den Brunnen, die Gartenhäuschen…Inzwischen ist die Honorarstelle ausgelaufen und die Frau, die das gemacht hat, möchte sich nun nach und nach aus den koordinierenden Arbeiten zurück ziehen. Die Parzellen sind unterschiedlich groß, einige GärtnerInnen haben sich nach und nach immer mehr Land genommen und ausgeweitet. Sie haben individuelle und gemeinschaftliche Parzellen, machen Projekte wie „Schneckenzaun“ zusammen, treffen sich oft im Garten und es gibt auch feste Zeiten, zu denen immer jemand da ist.

    Wurzelwerk

    Auf dem Campus der Hamburger Uni ist ein Gartenprojekt entstanden, das eine Frau, die beim Asta gearbeitet hat, initiiert hat. Leute aus der Gruppe sagen, dass sie, als sie diese Stelle nicht mehr hatte, sich nicht mehr für das Projekt interessiert hat. Sie sind ca. 8-10 Leute in der Kerngruppe, das Projekt ist offen für Leute von der Uni und aus der Nachbarschaft. Die Fläche wird von Gruppen für Feiern genutzt, ab und an gibt es Konflikte, da Müll liegen bleibt oder auch mal kaputt geht. Es gibt keinen Zaun. Schilder stellen das Projekt vor.

    Sie wollen gerne weitere Leute erreichen und machen auch Werbung für das Mitgärtnern.

    Der oberste Unibaumensch hat einen Schuppen aus Paletten mit ihnen gebaut, es gibt Workshops und Veranstaltungen (Kino z.B.) und so kommen ab und an auch neue Leute dazu. In der Nachbarschaft ist das Projekt nicht so bekannt, sie haben dafür auch keine Zeit, sich drum zu kümmern.

    Umweltgarten

    In der Kleingartenanlage am S-Bahnhof Tempelhof, die direkt an das Flugfeld grenzt, ist der erste Schritt zu einem „Umweltgarten für geflüchtete Frauen“ auf der Parzelle eines der Vorständen entstanden. Sie wollten eigentlich eine andere Fläche in der Kolonie dafür, die sie aber erst ab jetzt zur Verfügung haben. So haben sie ein paar Hochbeete in die Privatparzelle gesetzt. Sie haben für das Projekt recht viel Geld akquiriert. Sie schichten das jetzt gerade um und wollen dann so richtig ab Herbst loslegen. Es gibt zwei Grundstücke (bei uns sind auch zwei Gartenprojekte schon im Netzwerk), das eine soll der Umweltgarten werden -> Frauen aus den Hangars und aus anderen Flüchtlingsunterkünften sollen hier betreut gärtnern (es gibt eine Gartentherapeutin im Team, es gibt auch Honorargelder). Die Gruppe trifft sich 1x/Woche, die Frauen werden abgeholt oder mitgebracht. Sie können wohl alles aus der Laube nutzen und so auch die Früchte vor Ort gemeinsam verarbeitet. Noch wirkt alles sehr provisorisch.

    Das andere Grundstück soll ein offener Gemeinschaftsgarten werden, in dem „Landwirtschaft“ betrieben werden kann. Es gibt wohl Interessierte, die mitmachen wollen.

    Moros Garten

    In Berlin Treptow ist auf dem Gelände Karpfenteichstraße, auf dem es schon eine offene Metallwerkstatt und den Radcontainer und einen Gemeinschaftsgarten gibt, ein weiterer Gemeinschaftsgarten (in Sichtweite zu dem anderen) entstanden. Soweit mein Gesprächspartner wusste, ist in dem ersten Gemeinschaftsgarten nur noch eine Person wirklich aktiv (sieht auch sehr verwildert aus). Moros Garten haben Leute initiiert, die bei einer Betteninitiative aktiv sind, sprich: Vermittlung von Schlafplätzen für Flüchtlinge. Sie wollten einen Ort haben, an dem sich alle treffen können, den alle mitgestalten können, an dem verschiedene Aktivitäten stattfinden können. Gärtnerisch haben sie wenig Erfahrung, vernetzt mit anderen Gärten sind sie noch gar nicht und alle Infos zu Hochbeetbau/Kompost/Pflanzen waren ganz neu für sie. Sie haben schon einige Beete angelegt, wissen nicht, wie der Boden ist und wollen nun lieber mehr Hochbeete bauen. Sie sind zudem auf der Suche nach Strukturen (wie kommunizieren wir am besten rund um den Garten?).

    Garten der Nachbarn Marzahn

    Auf dem Gelände eines Flüchtlingscontainerdorfs sind noch die Überreste eines Gartenprojekts zu sehen. Die Unterkunft wird von einer Firma betrieben, die das Projekt als überflüssig empfindet. Die Sozialarbeiter sehen es nicht als ihre Aufgabe an, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Es gibt einen Wachdienst vorne, die Ehrenamtlichen brauchen Ausweise. Nach einer Richtlinie des Berliner Senats, mussten alle Unterkünfte nun „ihre Ehrenamtlichen“ koordinieren und so sollten die Ehrenamtliche neue Ausweise bekommen (von der Firma, die sie nicht unterstützt und eher als störend empfindet, sie dürfen nicht mal auf Toilette gehen). Die Initiatorin ist lange krank gewesen und nun sind nur noch Überreste zu sehen. Ein paar mickrige Töpfe, ein paar zerrupfte Sträucher, ein paar vertrocknete Jungpflanzen. Das zusammen mit den Kindern angemalte Gartenhäuschen ist umstellt von Fahrrädern und nicht gut betretbar. Das Lageso hat die Außenfläche – nachdem die Ehrenamtlichen zusammen mit ein paar wenigen Flüchtlingen dort gesäät, gepflanzt, gewirkt hatten, durch einen Gärtnern betreuen lassen, der alles wieder dem Erdboden gleich gemacht hat, was angelegt wurde. Aber auch die Flüchtlinge haben so gut wie kein Interesse am Gärtnern/Mitmachen gezeigt. Die Ehrenamtlichen sind frustriert und haben wenig Interesse, das Projekt noch einmal anzuschieben. Es gibt andere Unterkünfte, an denen sie willkommen sind und Unterstützung finden.

    Hofgarten Alte Gießerei

    Vor der alten Gießerei (OW in Berlin Lichtenberg) ist ein Nutzgarten entstanden. Es gibt keinen Zaun, kein Schild, nix, was erklärt, was hier ist oder ob man mitmachen kann. Es sieht eher privat aus.

    Campusgarten

    Auf dem Campus der FH Potsdam ist seit Mai diesen Jahres der Grundstein für einen Gemeinschaftsgarten sichtbar. Entstanden und entwickelt wurde die Idee in einem interdisziplinären Seminar; ein Teil der Gruppe, die sich damit lange theoretisch auseinander gesetzt hat, wollte nun auch praktisch werden. Sie haben sehr viel Zeit und Energie in die Konzepterstellung, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierungsideen und Ideen, wie die NachbarInnen zu erreichen wären, gesteckt. Nun gibt es eine recht zentral auf dem Campus gelegene Fläche, die leider derzeit an eine Baustelle grenzt. Der Campus/die FH leidet daran, dass die Studierenden zu über 80% nicht in Potsdam wohnen und ab 18.00h ist hier nix mehr los. Außerdem ist selbst eine Abkürzung über den Campus für die Nachbarn eine Hürde. Sie gehen lieber außen rum. Es gibt Schilder, die auf das Projekt hinweisen (Campusgarten mit Pfeilen), doch kein Schild erläutert, dass es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt, bei dem alle mitmachen können. Die Gruppe hat noch keine Kontakt zu Vereinen/Organisationen aus der Nachbarschaft aufgenommen und weiß auch noch nicht, wer da so aktiv ist. Sie denken eher in Richtung Ringvorlesung, zu der sie per Hauswurf auch die Nachbarn einladen wollen.

    Sie haben Gelder von Uniinternen Abteilungen akquiriert und erste Beete gebaut. Es gibt einen Spint mit Gartengeräten, es gibt einen nahen Wasseranschluss.

    Sie haben sehr viel Papier erarbeitet und fühlen sich überlastet. In der Beratung ging es um den Stadtteil und wie sie Leute aus der Nachbarschaft erreichen können, aber auch mehr Leute aus der FH ansprechen können, vor Ort im Garten dabei zu sein.

    Seegarten

    Der Seegarten in Potsdam liegt auf einer Teilfläche des Außengeländes einer offenen, sozialen Einrichtung. Es gibt keinen Zaun, aber eine Benjes-Hecke. Hier gärtnern einige Familien auf individuellen Beeten. Sie haben auch Gemeinschaftsflächen und alle bringen sich in unterschiedlicher Art und Weise in das Projekt ein. Es sind auch viele Kinder dabei. Sie haben Bienen, kompostieren erfolgreich, haben den Boden verbessert, es gibt Naschobst und einen gemeinsam gebauten Schuppen. Sie sind mit den anderen Gärten vernetzt und hätten gerne noch mehr Austausch.

    unigardening

    Auf dem Gelände des Botanischen Gartens in Berlin Steglitz ist das studentische Gartenprojekt „sustain – unigardening“ entstanden. Es ist eine Projektwerkstatt, die zusammen mit einer Projektwerkstatt zu Terra Preta und Kompostierung dort verwirklicht wurde. Vor dem Terra Preta Projekt wurde wohl gar nicht kompostiert! Nun steht hier eine high tech Terra Preta Anlage.

    Das Gartenprojekt wird von Studies der FU und der TU genutzt, die Kerngruppe ist nicht groß. Sie machen alles gemeinschaftlich und es wird auch viel dann direkt roh vor Ort gegessen. Sie haben auch einen Teil eines Gewächshauses, in dem Tomaten wachsen. Es werden verschiedene Sachen ausprobiert, wie Milpa (Anbau von Mais, Bohnen und noch was gemeinsam), Gertreide, alte Sorten, verschiedene Düngerarten etc. Es gibt erst ein (sich nicht selbst erklärendes) Schild auf der Fläche – vorher liest man: Zugang nur für Berechtigte o.ä. Man muss das Projekt kennen und dann den Pförtner fragen. Gitti vom Wuhlegarten war anfangs auch noch involviert.

    Thomas Finger, ewiger Tutor der Projektwerkstätten, möchte ein „urban gardening“ Projekt auf dem Campus Charlottenburg machen. Hofgrün an der UdK, was mal von den P-Gärten angelegt wurde, existiert noch oder wieder (Begrünung), es sollen aber noch viel mehr gärtnerische Aktivitäten für Studis und Uni-Leute da angeschoben werden. Er meldet sich dazu wieder.

    Gemeinschaftsgarten Mittelstraße

    In Spandau ist auf der Bezirks-Fläche einer zusammengebrochenen Schule ein Gartenprojekt entstanden. Es gibt auch hier keinen Zaun, doch sie wünschen sich sehnlichst einen. Hier wird alles geklaut, was nicht niet und nagelfest ist, auch Pflanzen werden ausgebuddelt, Leute, die nicht mitgärtnern, kommen mit Tüten, um zu ernten. Und hier gibt es Schilder, die erklären, was das für ein Projekt ist. So kann nur wenig geerntet werden. Sie dürfen kein Feuer mehr machen, seitdem ein Spielplatz direkt neben sie gebaut wurde (was für die Fläche gut ist). Ab und an kommen Kindergruppen, deren ErzieherInnen die Kinder ermutigen, die Beeren o.ä. zu ernten…

    Die Gartengruppe gibt aber nicht auf, macht weiter, nimmt die Gartengeräte mit nach Hause, der Schuppen ist schon lange nicht mehr abgeschlossen, damit wenigstens die Tür nicht ständig repariert werden muss. Es gibt viele Workshops auf der Fläche und eine Frau hat von Anfang an die Koordination, die auch bezahlt wird.

    Gartenprojekt Villa Nova

    Die Villa Nova ist ein Zentrum in Berlin Spandau für Familien mit kleinen Kindern. Zu bestimmten Zeiten wird die Einrichtung auch von begleiteten Flüchtlingsgruppen aus der Nachbarschaft genutzt. Hier hat die Frau, die den Gemeinschaftsgarten Mittelstraße aufgebaut hat und koordiniert, sich für ein Gartenprojekt stark gemacht. Ein Teil der Außenfläche kann mit Erdbeeten genutzt werden, auf einem Teil stehen Hochbeete, die Leute vom Prinzessinnengarten mit Interessierten gebaut und befüllt haben. Doch nach dieser Aktion ist das Interesse merklich abgeflaut. Nur einige wenige NachbarInnen sind interessiert, die gärtnerische Arbeit machen hauptsächlich MitarbeiterInnen. Die Familien mit den kleinen Kindern sind froh, wenn sie nichts tun müssen und beteiligen sich nicht am Garten. Es gibt einen Teil des Gartens, der nur von MitarbeiterInnen genutzt wird und dieser sieht wesentlich besser aus, was die Pflanzen angeht. Auch hier finden viele gärtnerische bzw mit dem Garten verbundene Workshops statt, es gibt eine Gartenzeitung mit Tipps und Infos.

    Die Leute von den P-Gärten hatten empfohlen, das Projekt so zu organisieren, dass alles gemeinschaftlich gemacht wird, doch das hat sich laut der Koordinatorin nicht bewährt. Eventuell versucht sie nun, die Hochbeete zu „indviduellen Beeten“ zu machen und so mehr Interesse für das Projekt zu generieren.

    IG von SOS in Gatow

    Der Interkulturelle Garten besteht! Es gibt individuelle Parzellen, die von Flüchtlingen aus ganz Berlin und von Leuten aus der Nachbarschaft genutzt werden. Die Flüchtlinge wissen nicht, dass es in ihren Bezirken auch Gemeinschaftsgärten/Interkulturelle Gärten gibt und kommen teilweise aus Schöneberg und Kreuzberg. Ein Syrer hat eine Stelle bei SOS (der Träger, der dort auch Aus- und Fortbildungen macht) und ist Agraring. Er lernt jeden Tag dazu, kann aber auch viel einbringen.

    Die Koordinatorin hat ½ Stelle und macht gerade ein Praktikum bei den P-Gärten.


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  • Nachbarschaftsgarten Erlangen baut interessante Hochbeete

    (Gu, Mail)

    den Nachbarschaftsgarten gibt´s inzwischen, wir haben schon erste Ernten eingebracht, weitere Bäume und Sträucher gepflanzt. Einen Beetbereich mit 150qm bewirtschaften wir gemeinschaftlich mit einer Gartengruppe und einen weiteren Beetbereich, ca. 180qm (ist dieses Frühjahr entstanden) lassen wir unter „Interkultureller Garten“ laufen. In diesem Bereich sind Beetpatenschaften vergeben, im Moment an Menschen aus Kasachstan, Vietnam, Sri Lanka, Türkei und Algerien. Wir überlegen, diesen Bereich – so es der Platz zulässt, denn wir wollten auch noch mehr Obstbäume pflanzen – wegen der großen Nachfrage nochmal zu erweitern.

    Darüberhinaus pflegen Gartengruppe und interkulturelle Gartler zusammen 6 große Kräuterhochbeete, die in kommenden Beetbauaktionen noch um ein Türenhochbeet und ein Tischtennisplattenhochbeet erweitert werden. Außerdem bewirtschaften wir gemeinsam mit den Beetpatenschaftlern ca. 40 Töpfe, in denen Tomaten, Zucchini, Auberginen, Feuerbohnen, Chili etc. im Moment fleißig vor sich hinwachsen. Es macht großen Spaß, wir haben einmal monatlich ein Treffen, an dem wir Aktuelles besprechen, Probleme ansprechen, Lösungen finden und natürlich auch ganz viele neue Pläne schmieden. Ansonsten treffen wir uns im Beet, je nachdem, wer wie Zeit hat und lernen jede Menge voneinander!


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  • Wormser Gemeinschaftsgarten erhält Föderung von Hyundai und Caritas

    (Gu, alerts)

    Hyundai und Caritas fördern ehrenamtliches Engagement im Gemeinschaftsgarten / Für Menschen verschiedener Generationen und Kulturen

    Das Projekt „Wormser Gemeinschaftsgarten“ erhält 1.000 Euro aus dem Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“ von Hyundai und Caritas. Als Kooperationsnetzwerk dürfen sich die beteiligten Gruppen, Initiativen und engagierten Ehrenamtlichen über diese Anerkennung und Förderung freuen.

    Das im CaritasCentrum St. Vinzenz entwickelte Kooperationsprojekt „Wormser Gemeinschaftsgarten“ erhielt nach der ersten Auswahlrunde in diesem Frühjahr als eines von 22 Projekten aus ganz Deutschland den Zuschlag aus dem Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“. Bundesweit hatten sich 81 Projekte um Förderung beworben.

    Mit Hilfe ehrenamtlicher Unterstützung und der Ideen aller Aktiven wird der ca. 2500 qm große und bisher kaum genutzte Garten langsam aber sicher zu einem Ort der aktiven Teilhabe umgestaltet. Im Gemeinschaftsgarten können sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun – oder Nichtstun – begegnen. Denn ein Garten kann Menschen zusammenbringen, die sich sonst vielleicht nicht treffen würden.

    Sie lernen von- und miteinander, indem sie gemeinsam den Garten nachhaltig mitgestalten, pflegen und nutzen.

    So engagieren sich immer mehr unterschiedliche Menschen und Gruppen aktiv im Gemeinschaftsgarten. Sie bringen ihre Ideen und Fähigkeiten bei der Gartenpflege, kleinen Renovierungsarbeiten, Taschenmesserkursen, interkulturellen Picknicks oder dem Bienenprojekt ein. Sie sehen den Garten auch als ihren persönlichen Ort und übernehmen gerne Verantwortung dafür.

    Die Fördermittel werden nun genutzt, um Material für die weitere Instandsetzung und Bepflanzung des Gartens zu beschaffen.

    http://nibelungen-kurier.de/1-000-euro-fuer-einen-ort-der-aktiven-teilhabe/ (mehr …)

  • 10 Jahre Rosenduft

    (Gu, Mail)

    Am 15.5. feiert der Rosenduftgarten in Berlin sein 10-jähriges Bestehen. (mehr …)

  • In Bremen entsteht ein weiterer IG

    (Gu aus Antrag)
    In Bremen-Tenever entsteht auf einer 8500m² großen Fläche auf einem Teilstück ein IG. Die Fläche hat ein Umweltverein schon 2014 angemietet, da viele Schulen nachgefragt hatten, ob der Verein auch was zum Thema Garten machen könnte. Es gab mehrere Veranstaltungen und es wurde eine Benjes-Hecke gebaut, Beerensträucher gepflanzt, Insektenhotels gezimmert, Es gibt einen Brunnen, der geschlagebn wurde und auch Gartengeräte. Nun haben sie auch stärker die NachbarInnen im Blick und neben dem Bereich für Schulen und Kitas, einem offenen Projektbereich für Freizeitaktivitäten und temporärer Projekte entsteht nun ein IG. Dort können auch Geflüchtete gärtnern. Sie haben über Flyer und erste Bauaktionen (eines Carports als Unterstand und eines halbüberdachten „Marktplatzes“ – da wird ein Bauwagen integriert, in dem die Gartengeräte liegen werden – und Unterkonstruktionen für IBC-Kanister für die Wasserversorgung) MitmacherInnen gewonnen und viele Interessierte auf einer Liste. Sie wollen zunächst an die 10 Hochbeete bauen und dann mal gucken.
    Perspektivisch wollen sie auch ein kleines Häuschen, eine kleine Hütte und eine Toilette bauen.
    Die Fläche gehört der Baugenossenchaft GEWOBA und ist durch Rückbau entstanden.

    . Es gibt über ein Projektteammitglied den Kontakt zu Ab geht die Lucie und ich habe mit den Interkulturellen Gärten Kontakt. Wir haben eine Kooperation mit der Gärtnerei „rhizom“. Die ziehen für uns schon die ersten Pflänzchen an und wir werden mit den Teilnehmern dort einen Workshop machen. Ich bin allerdings erst seit einem Monat wieder zurück aus Indien und wohne auch noch nicht wieder in Bremen. Daher habe ich direkt als ich wieder hier war nur alles geplant und eingekauft, damit es sofort losgehen konnte. Ich werde fleißig netzwerken wenn ich die nächsten Male (kommende Woche) in Bremen bin.

    Hinsichtlich Ihrer Fragen:

    – Der Gemeinschaftsgarten hat noch keine bestimmte Größe. Insgesamt ist die Fläche ja 8.500qm groß – welche Fläche am Ende davon von der Gartengemeinschaft genutzt wird wird sich zeigen; mindestes jedoch 3.500 – 4.000qm

    – Die Teilbereichen gehen insofern ineinander über, dass a) auch Material für die Schulen im Bauwagen bzw. unter dem Carport lagern werden, b)  Projektteilnehmer auch eigene Projekte auf der offenen Projektfläche machen können, ganz abgesehen vom grillen etc., c) Schulklassen auch den Marktplatz als Unterstand nutzen können, um nur einige Übergänge zu nennen.

    – Für den Aufbau habe ich zum Einen jemanden (auf Honorarbasis), damit ich einen festen Helfer habe. Er ist bei „Baywatch“ in Bremen Hemelingen mit dabei und hatte daher auch entsprechende Erfahrung und vorallem das nötige Werkzeug. Dann haben Freiwillige (ehrenamtlich) mitgeholfen. Das waren Freunde und Vereinsmitglieder. Dann kamen aber auch die ersten Kinder aus der Nachbarschaft dazu – und mit denen dann auch einige Erwachsene. Die Finanzierung lief aus WiN-Mitteln der Stadt, Mitteln der Manfred-Hermsen-Stiftung, der Stiftung „die Schwelle“, sowie aus Mitteln der Bremer Sparkasse.

    – Ich werde am 2.Mai wieder in Bremen sein. Ich habe die Telefonnummern der Personen und werde ein erstes gemeinsames Treffen in dieser Woche organisieren. Dann geht es auch um den Vereinsbeitritt und entsprechende Formalien. Die Miteinbeziehung wird unmittelbar dann stattfinden.

    – Eine genaue Anzahl der Beete kann ich nicht benennen. Grundsätzlich soll ja jeder Teilnehmer eine 10qm Fläche alleine bewirtschaften. Das ist nicht viel, aber man könnte da 3-4 Hochbeete reinstellen. Wir werden aber gemeinsam mehrere Beete anlegen, Frühbeetkästen, kleines Gewächshaus, vielleicht eine Kräuterspirale… Das sind daber nur Vorschläge, die ich den ersten Teilnehmern unterbreiten möchte – was die davon halten wird sich zeigen.

    – Hochbeete bieten sich an weil sie grundsätzlich (durch die Wärmeentwicklung und hohe Nährstoffverfügbarkeit) einen besseren Ertrag (bei den meisten Gemüsearten) geben. Dazu kommt die wesentlich bessere Arbeitshöhe. Davon abgesehen haben wir derzeit extrem viele Kaninchen auf der Fläche. Der entscheidenste Aspekt ist jedoch, dass die Fläche ja auf einer Tiefgarage liegt: Es sind ca. 15cm Sand und nur ca. 5cm. Mutterboden aufgeschüttet. Dennoch soll es natürlich beides geben; wir müssen dafür nur entsprechend Bodenmaterial bereitstellen können.

    – Die bisher gebauten Hochbeete sind für Schulen etc. vorgefertigt. Wir werden die Hochbeete für den Gemeinschaftsgarten natürlich mit den Teilnehmern bauen und befüllen – sonst hat das nicht den gleichen Effekt zum Verständnis und zum persönlichen Bezug zum eigenen Beet.

    – Der Vereinsmitgliedsbeitrag steht für den gesamten Verein zur Verfügung; inwiefern genau dieses Geld eingesetzt wird kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass wir keine Gehälter zahlen. Daher gehe ich davon aus, dass dieses Geld in die 3 Projekte („Bultensee“, Embser Mühlengraben“ und „QuerBeet“) zurück fließen.

    – Bislang gibt es ja nur ein kleine Beet mit Beerensträuchern – da wurde meines Wissens nach mit der Gießkanne gegossen.

    – Die Regenrinnen sollen an das Carport und an daen Marktplatz angebracht werden. Gleiches gilt für die Regentonnen.

    – Die Erde ist für Hochbeete und ggf. ebenerdige Beete gedacht; aber auch für sonstige Bepflanzungen.

    – In Bremen ist die KNO der Lieferant für Kompost. Auch „Ab geht die Lucie“ empfielt die KNO. Andere Bezugsquellen haben wir noch nicht aufgetan. Es wurde bislang nicht kompostiert, nein. Hier geht es schlicht um die am dringestens benötigte Anschaffung. Mitte Mai kommen die ersten Pflanzen – bis dahin sollten die Hochbeete schon 2 Wochen Zeit zum Absacken haben.

    – Kompost und Erde kommt von KNO.

    – Wir sind gerade dabei ein Plakat zu entwerfen, dass dann in einem Aufsteller, Stil altes Fenster auf zwei Holzbeinen am Bürgersteig stehen wird. Ein richtiges Schild soll im Zuge der Gestaltung des Eingangsbereichs zwischen zwei Bäumen angebracht werden.


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  • Stadt Ratingen fördert GG mit Flächen und „starterkits“ und Pflanzen

    (Gu, alters)

    Das Projekt Urban Gardening, zu deutsch etwa „Gärtnern in der Stadt“, nimmt konkrete Formen an. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung Anfang des Jahres zu dem Thema eine Online-Umfrage gestartet. Man wollte wissen, ob es generell einen Bedarf gibt, Freiflächen für Hobbygärtner zur Verfügung zu stellen. Die Zustimmung war groß, nun soll ein Modellprojekt an der Wallstraße verwirklicht werden.
    Die Verwaltung legt konkrete Vorschläge für die Umsetzung vor: Zunächst soll eine Fläche an der Wallstraße/Beamtengässchen zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der provisorisch angelegten Blumenwiese soll eine Fläche umzäunt werden. Einfache Tore sollen Hunde draußen halten. Ansonsten sollen dieser und weitere Gärten in anderen Stadtteilen für die Öffentlichkeit frei zugänglich bleiben.
    Für die Interessenten gibt es einen „Startkit“, bestehend aus wenigen ausgewählten Gerätschaften wie Spaten, Hacke, Bodenlockerer und Pflanzschaufeln. Außerdem will die Stadt bestimmte Blumen- und Gemüsesorten sowie Beerensträucher anbieten. Die Vorschläge werden zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung diskutiert. Gibt es grünes Licht, woran niemand zweifelt, wird der konkrete Start vorbereitet. Zunächst soll es eine Auftaktveranstaltung geben. Bei Bedarf sollen Workshops und/oder Vorträge bei der VHS angeboten werden. Schon 19 Bürger haben sich telefonisch oder per E-Mail angemeldet, um mitzumachen. Auch der Ratinger Bienenzuchtverein hat bereits seine Mitarbeit angeboten, er wird ebenfalls zur Auftaktveranstaltung eingeladen. […]
    Das Projekt als „Interkulturellen Garten“ beziehungsweise „Flüchtlingsgarten“ auszulegen, wurde übrigens nach einer „öffentlichen Wiese“ als zweithäufigste Form von den Teilnehmern genannt: „Hier besteht die Chance von Integration von Menschen, egal wie alt oder welcher Hautfarbe.“
    Ein interkultureller Garten wäre laut Verwaltung sowohl am Standort Wallstraße/Beamtengässchen, wie auch am Standort Maximilien-Kolbe-Platz denkbar. „Sollte ein interkultureller Garten überwiegend beziehungsweise ausschließlich der Nutzung durch Flüchtlinge dienen, müsste dieser sinnvollerweise in unmittelbarer Nähe eines Übergangswohnheimes angelegt werden.“ Das Modellprojekt am Bemantengässchen könnte sich, so die Verwaltung, „langfristig gut in das Konzept des geplanten Mehrgenerationenparks integrieren.“

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/hobby-gaertner-bekommen-parzelle-aid-1.5922757 (mehr …)

  • Aufbau eines IG als Bachelorarbeit

    (Gu, alters

    Integration durch interkulturellen Garten

    Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Studiengang Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim University wurde ein interkultureller Garten an einer Mainzer Flüchtlingsunterkunft geplant und auch gestaltet.
    Andreas Paul, Professor an der Hochschule Geisenheim, fiel die triste, schwarze Containersiedlung in der Mainzer Elly-Beinhorn-Straße auf und initiierte mit seiner Studentin Viola Refghi, die Entwicklung eines Interkulturellen Gartens.

    Interkulturelle Gärten sind gemeinschaftlich bewirtschaftete Nutzgärten, die neben Gemüsebeeten auch Aufenthalts-, sowie Spielflächen haben und darüber hinaus auch einen Ort der Begegnung darstellen. Also ein gemeinsam genutzter Garten als Integrationsort von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer und Altersgruppen.

    Mit Spenden über 50.000 Euro wurde bei der Umsetzung auf die Bedürfnisse der Anwohner geachtet: Plätze wurden befestigt, Sitzgelegenheiten gebaut, Fahrradständer aufgestellt und ein kleines Beachvolleyballfeld errichtet. Die Kinder durften in Eigenregie ihren Zaun streichen. Nun steht noch die Bepflanzung der Gemüsebeete an.

    http://blog.hs-geisenheim.de/index.php/2016/01/einweihung-interkultureller-garten-termin-vormerken/ (mehr …)

  • Tag der offenen Tür im IG Freising

    (Gu aus alerts, 18.6.)
    Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt der Verein „Interkultureller Garten Freising“ am Samstag, 20. Juni ein: […] bei dem Familien aus zwölf Nationen gemeinsam gärtnern – aktuell Familien aus Chile, Namibia, Indien, Algerien, Rumänien, Deutschland, der Türkei, dem Kosovo, aus Togo, Vietnam, Italien und den USA. […] Der Interkulturelle Garten Freising, ein rund 1 500 Quadratmeter großes Gelände am Südhang des Schafhofes, wird seit 2007 von Familien verschiedenen Nationen bestellt.

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  • IG Laatzen wird einen Tag zum Atelier

    (Gu aus alerts, 16.6.)
    Für einige Stunden wurde die „Bürger-Oase“ zum offenen Atelier, zum Ausstellungsraum, zum Ausstellungsobjekt und stand gleichzeitig Modell für alle, die sich spontan im Malen und Zeichnen üben wollten. Der Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen initiierte diese Aktion, um auf die unglaublich vielfältigen – und zumeist ehrenamtlich geleisteten – Angebote dieser außerschulischen Bildungsorte aufmerksam zu machen. […] Gemäß der Jahreszeit stand jedoch der Interkulturelle Garten im Mittelpunkt des Interesses. Im vergangenen Jahr hat der Verein die Trägerschaft von Transition Town übernommen. Wer den Ort an der Würzburger Straße noch gekannt hat, als hier 2013 die Kultivierung eines eher unbeachteten Fleckchens Stadt begann, musste sich am Sonnabend die Augen reiben. 17 Familien und Gartengemeinschaften aus zehn Nationen haben in nur zwei Jahren einen blühenden und grünenden Ort der Begegnung und der Stille, des Spiels und des gemeinsamen Arbeitens geschaffen.

    http://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2015/06/16/jukus-1/

    Das Projekt wurde 2013 von Transition Town aufgebaut. „Schwerpunkt des Projektes war der Aufbau eines interkulturellen Bürgerinnen und Bürger-Teams zur Anlage eines biologisch bewirtschafteten, urbanen Gemüsegartens im öffentlichen Raum der Stadt Laatzen.“
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  • IG soll Teil der LGS in Lahn werden

    (Gu aus alerts, 29.5.)
    […] Auch in Lahr ist das Interesse groß, ein „Interkulturelles Gartenprojekt“ im Rahmen der Landesgartenschau aufzubauen. Deshalb lädt die Stadt Lahr nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, dieser Projektidee Form und Gestalt zu geben. […]
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/die-landesgartenschau-in-lahr-soll-multikulti-werden–105510616.html (mehr …)

  • IG soll Teil der LGS in Lahn werden

    (Gu aus alerts, 29.5.)
    […]Auch in Lahr ist das Interesse groß, ein „Interkulturelles Gartenprojekt“ im Rahmen der Landesgartenschau aufzubauen. Deshalb lädt die Stadt Lahr nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, dieser Projektidee Form und Gestalt zu geben […]
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/die-landesgartenschau-in-lahr-soll-multikulti-werden–105510616.html (mehr …)

  • Siebdruckworkshop im IG Rostock

    (Antrag an uns, Beratung durch Shimeles, 26.5.)
    Siebdruckworkshops am 6./7. Juni 2015 in IG Rostock

    „Der Workshop soll in Rostock in unserem interkulturellen Garten stattfinden

    Der Workshop wird  einerseits die Gartengemeinschaft stärken  und  Impulse

    für das Mitwirken und Miteinander von neue Flüchtlinge als Gartenmitglieder

    in unseren Garten fördern.“


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  • In Konstanz 2ten Nachbarschaftsgarten sind Flüchtlinge dabei

    (Gu, alerts, 19.5.)
    […] zu den 16 ersten Mitgliedern eines neuen 400 Quadratmeter großen Nachbarschaftsgartens Mühlenweg. Er schließt die Begegnung mit Flüchtlingen ein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Gartenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersverein Miteinander in Konstanz aus der Taufe gehoben. Die Gruppierung GemeinsamGarten bringt auf dem Gelände Flüchtlinge und Konstanzer zusammen. […].Der BUND reagiere mit dem neuen Nachbarschaftsgarten auf die permanenten Nachfragen nach solchen Projekten, sagt Geschäftsführerin Antje Boll. Die Möglichkeiten, am Palmenhausgelände, also dem Sitz des BUND in Konstanz, gärtnern zu lassen, seien schon seit langem ausgereizt. Vor zwei Jahren seien die Umweltschützer von Anfragen überrollt worden, als sie in Allmannsdorf Obstbäume zur Miete anboten. Mit Hilfe einer ehemaligen Praktikantin habe der BUND in der Stadt nach Flächen gefahndet, die für weitere biologisch und gemeinschaftlich bewirtschaftete Stadtgärten in Frage kommen, und etwa ein Dutzend ausfindig gemacht. Eine davon war die reine Grünfläche am Ortsrand. Bei der Stadt sei sie mit dem Anliegen für einen weiteren Nachbarschaftsgarten auf offene Ohren gestoßen. Diese stelle nicht nur die Fläche zur Verfügung, sondern habe die Technischen Betriebe geschickt, um das Areal von der Grasnarbe zu befreien, und so die leichtere Anlage der Beete zu ermöglichen. Auch Humus und Rindenmulch für die Wege zwischen den Beeten seien dem Gartenprojekt zur Verfügung gestellt worden. Renate Gauß vom städtischen Planungsbüro bekräftigt, sie halte den Gemeinschaftsgarten fürs soziale Miteinander für sinnvoll und für das Erleben wie viel Arbeit in der Produktion von Gemüse steckt.

    Die Idee, gemeinsam mit anderen einen Garten zu bewirtschaften, trifft den Nerv der Zeit. Eine kleine Notiz über die Pläne genügte, die Menschen zu mobilisieren. „Es gab schon Wartelisten vor der Gründung“, sagte Antje Boll. […] . Eine Anwohnerin hofft, dass das Quartier mit dem Garten einen Treffpunkt bekommt. Diese fehle nämlich noch. Kim Müller sieht das Gartenprojekt im Zusammenhang mit einer internationalen Bewegung, die an Bedeutung gewinne. Menschen schlössen sich zusammen, setzten auf Zusammenarbeit und regionale gemeinsame Produktion. Erste Station solcher Entwicklungen seien oft Nachbarschaftsgärten. (mehr …)

  • Stadt Erfurt will Flächen für Gärten mit Flüchtlingen zur Verfügung stellen

    (Gu, Tel und Mail, 30.4.)
    „es gibt jetzt von den verschiedensten Akteuren das Bestreben, für die erwarteten weiteren Flüchtlinge, die nach Erfurt kommen, in Erfurt weitere interkulturelle Gärten entstehen zu lassen. Dabei sind Initiativen, die Stadtverwaltung, der Stadtrat, die kommunale Wohnungsbaugesellschaft etc.. Im Gespräch sind derzeit wohl 20 neue Unterkünfte, die nächste Woche stadtintern bekanntgegeben werden und es gibt auch mehrere geeignete Flächen, sowie evtl. potentielle Betreiber der Unterkünfte, die auch einen derartigen Garten mitbetreuen könnten. Ein weiterer Garten ist schon in der Konkretisierung.

    Ich habe dem Stadtentwicklungsamt den Vorschlag gemacht, Daten und Akteure zusammenzufassen (u.a. Ortsteilbürgermeister, Flüchtlingsrat, Ausländerbeirat) und einen 1-2 tägigen Workshop zu gestalten, bei dem es um inhaltlichen und fachlichen Input, um Vernetzung der Akteure und um die Ausarbeitung verschiedener Möglichkeiten   geht. Wichtig finde ich tatsächlich den Austausch, die Klärung vieler Fragen im Netzwerk und das Ganze in konkrete und machbare Projekte zu kanalisieren.

    -> Gu hält Vortrag und macht Workshop (Anfang Juni)


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  • Schöner Zeitungsartikel über den IG in Aubing (München)

    (Gu, aus alerts, 28.4.)
    http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/aubing-freiham/umwelt+%26+energie/nachrichten/Gr%C3%BCne+Oase+in+der+Stadt,72896.html
    […] „Treffpunkt internationaler Garten“ heißt das Projekt. Die 20 Quadratmeter großen Einzelbeete werden von den beteiligten Familien aus der ganzen Welt bepflanzt. Momentan kümmern sich iranische, türkische, koreanische, chinesische und deutsche Familien um ihre kleine Beete und bereichern den internationalen Garten mit ihren landestypischen Pflanzensorten und Anbaumethoden. Es gibt aber auch Gemeinschaftsbeete für Familien, die sich kein eigenes Beet zutrauen oder die wenig Zeit haben. Die Hobbygärtner brauchen nicht einmal teure Gartenwerkzeuge anzuschaffen, denn diese gibt es zum Ausleihen. Mit dem Wasser aus einem riesigen Tank gießen die Aubinger Gärtner die Pflanzen.[…]

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  • Gartenprojekt auf Erstaufname Einrichtung in Berlin Spandau ist geplant

    (Gu aus Antrag und Mails, 28.4.)
    Aus einem ESF-Qualifizierungskurs ist eine Initiative für den Aufbau und die Begleitung eines Gartenprojekts auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft (zunächst Lichtenberg, inzwischen Spandau, da da mehr Platz und eine engagierte Heimleitung [die gab es wohl aber auch in Lichtenberg]; Erstaufnahme, d.h. die Flüchtlinge bleiben im Schnitt nur 3 Monate dort) entstanden.
    „Auf Empfehlung der Heimleitung in Herzberge haben wir Kontakt mit der Erstaufnahmeeinrichtung der AWO Refugium am Askaniaring Spandau
            aufgenommen. Auch hier besteht großes Interesse an einem ökologischen Gemeinschaftsgarten und die Voraussetzungen für die Gestaltung eines Gartens sind auf Grund der
            größeren vorhandenen Fläche, dem offenen Zugang zur Nachbarschaft  noch viel besser. Hinzu kommt, dass die kleine Fläche in Herzberge noch durch einen notwendigen
            Zugang für den Feuerwehr-Fluchtweg begrent wird. Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, mit unserem Projekt in Spandau zu starten.
            Träger der Unterkunft für die Flüchtlinge ist die AWO Refugium. Es ist eine Erstaufnahmeeinrichtung und die Flüchtlinge wohnen durchschnittlich 3 Monate in diesem Heim.             Einige sind auch länger dort.

    2.    Von den Sozialarbeitern wird eine Gruppe von ca. 20 Flüchtlingen geschätzt, die mitmachen würden. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Heimleitung, den Sozialarbeitern
            und dem Hausmeister kommuniziert, die sich sehr begeistert gezeigt haben und das Projekt absolut unterstützen und auch den Heimbewohnern vermitteln.

    3.     Das Projekt wird von einer Gruppe von 4-6 Personen getragen, die weitere Helfer und Unterstützer im Hintergrund haben. Ausgangspunkt war die Projektarbeit innerhalb der         ESF-Weiterbildung im Umwelt-Natur- und Klimaschutz und das sich anschließende Praktikum. Verantwortlicher Träger ist der Ubb e.V.  Die Gruppe trifft sich regelmäßig
            mindestens einmal wöchentlich zur Planung und Abstimmung im Vorfeld beim Ubb e.V. bzw. im Flüchtlingswohnheim.
            Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern, insbesondere der Sozialarbeiterin Frau Klinger, der Heimleitung und dem Hausmeister der Einrichtung
            organisiert. Die Arbeit erfolgt auf der Basis eines ehrenamlichen Engagements mit der Unterstützung von Freiwilligen.

    4.     Kontakte zu anderen ähnlichen Projekten bestehen u.a. zu den Prinzessinnengärten, dem Projekt Süd-Ost-Europagärten, Weltacker Spandau und in der nächsten Woche ist ein
             Besuch im Interkulturellen Garten in der Liebenwalder Str. geplant. Unterstützung haben wir auch von Seiten des Referats der Integrationsbeauftragten des Senats gefunden.             Frau Pohl von der Öffentlichkeitsarbeit eröffnete und die Möglichkeit, in Ihrem Newsletter auf unser Projekt aufmerksam zu machen.
            Gern nehmen wir auch Ihr Angebot entgegen, weitere Kontakte zu vermitteln.

    5.    Es ist geplant, die Arbeit auch über den Praktikumszeitraum hinaus fortzusetzten. Die Mitglieder der Projekt-Gruppe sind hoch motiviert und haben angeboten an den  
           Wochenenden weiter zu arbeiten. Möglichkeiten werden auch im Rahmen des BFD und von Beschäftigungsprogrammen gesehen, in denen der Ubb e.V erfahren ist. „

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  • Buntes Gemüse in Jena legt los

    (Gu, RSS, 21.4.)
    Das Projekt entsteht auf/neben dem Abenteuerspielplatz. Zunächst gab es Beete für Kinder, dann kamen auch immer mehr Erwachsene, die Interesse am Gärtnern hatten. Es hat einige Zeit gedauert, bis sie die Fläche nutzen konnten. Jetzt haben sie losgelegt
    […] Die Fläche, auf der der Garten entstehen soll, ist etwa 1000 Quadratmeter groß. Am Samstag gab es dort nun einen ersten Arbeitseinsatz. „Wir werden eine Holzterrasse bauen, um einen Treffpunkt zu haben, der zum Verweilen und zum Pausemachen einlädt. Dann sollen mehrere Hochbeete und zwei Äcker entstehen, die bepflanzt werden: mit Blumen und Gemüse, mit Beerensträuchern und Kartoffeln“ […] Eines der Hochbeete bleibt deshalb auch zunächst leer. „Wenn die neuen Flüchtlinge nach Lobeda kommen, wollen wir ihnen dieses Beet als Willkommenszeichen zur Verfügung stellen.2

    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/In-Lobeda-West-entsteht-ein-interkultureller-Garten-2040631209


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  • Interesse am Aufbau eines Interkulturellen Gartens in Wiesbaden​

    von Najeha

    Eine Gruppe aus Wiesbaden organisiert seit längerer Zeit Kunstprojekte für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge.
    Sie möchten gerne einen Interkulturellen Garten für Kinder und Erwachsene in Wiesbaden aufbauen. Ein Beratungstreffen findet am kommenden Montag in Göttingen statt.

    Interkultureller Garten/Wiesbaden/Beratungstreffen

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  • In Ansbach entsteht ein Gemeinschaftsgarten

    (Gu aus Info von Sven vom 28.11.2014)

    „Ein Garten mitten in Ansbach für und von Ansbachern
    Nach dem positiven Votum des Umweltausschusses, in Ansbach ein Pilotprojekt „Urban Gardening“ (Städtisches Gärtnern) zu unterstützen sind interessierte Bürger und die Stadtverwaltung dabei das Projekt „Die Gartenpiraten“ auf dem Gelände des Retti-Palais (Garten und Brachfläche davor) umzusetzen.
    Es soll ein generationenübergreifendes und interkulturelles Gemeinschaftsprojekt gestartet werden, für Menschen mit viel und wenig Zeit, Wissen oder Kraft. Denn man teilt sich die Arbeit und die Verantwortung, lernt nebenbei noch etwas über die Natur, sein soziales Umfeld und die Stadt in der man lebt.“ Sie wollen einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsgarten.

    http://www.angruenen.de/ueber-die-gartenpiraten.php

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