Schlagwort: interne Strukturen

  • NeuLand wird zum Waldgarten

    (Notizen beim NWA)

    Die DiSchon die erste Fläche  haben sie durch beharrlihe Arbeit in politischen Gremien bekommen, damals gehörte die noch dem Land. Gelder konnten sie akquirieren (Klimafonds), haben einen Verein gegründet und anfangs auch jemanden (Dirk) als Koordinator bezahlt. Da der Boden (alte Brauereibrache) kontaminiert war, durften sie nicht im Boden gärtnern, so war klar, dass es Hochbeete werden. Doch sie mussten den Boden bedecken mit 10cm Schüttgut und drunter noch eine Trennung zum Boden haben. Alte Werbebanner von Blowup Media wurden aufgetan, zerschnitten und überall ausgelegt, darauf kam Ziegelmehl = alter ausgemusterter Tennisplatzsand, den sie händisch überall hingeschüttet haben und darauf wurden dann Hochbeete gestellt. Es war immer klar, dass dieser Standort eine Zwischennutzung ist, inzwischen steht auf der Fläche ein Schulinterimsbau. 
    Von Anfang an kamen immer neue Leute dazu.
    Sie haben viele, ganz unterschiedliche Veranstaltungen organisiert, viel Infrastruktur selber gebaut, miteinander gekocht usw. Für ganz verschiedene Menschen war was dabei. 
    Und sie waren schon bevor sie die Fläche hatten bei der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Parkstadt Süd dabei, haben lange Jahre alle Termine mitgemacht.
    Sie haben Saatgutfestivals organisiert und ein Gemeinschaftsgarten-Netzwerk aufgebaut.
    Irgendwann hat die Stadt die Fläche erworben und der Stadtrat kannte NeuLand, das Projekt stand u.a. dür Diversität und Stadtentwicklung und der Stadtrat wollte, dass sie Teil des Großparks werden. Zum 10jährigen brauchte Dr. Bauer Planungsunterlagen für den Park mit und NeuLand war mit eingetragen. Der Umzug 2024 im Winter war hart und eine große Kraftanstrengung, manche sind in dieser Phase abgesprungen. Die neue Fläche ist nur 300m weit entfernt, trotzdem musste ja alles eingepackt, aufgeladen, umgezogen werden. Die alte Fläche geräumt werden, auf der neuen liefen teilweise noch parallel zu diesen Arbeiten die Sanierungs- und Aufbauarbeiten. Erde musste aufgeschüttet werden, Wasser- udn Stromleitungen verlegt, Anschlüsse geschaffen werden. Ein Regenwasserauffangsystem bauen sie gerade auf. Sie haben aber immer noch keinen Vertrag. Das hängt an einer nicht vorhandenen Baugenehmigung für Container. Der Umzug hat 28T Euro gekostet, der Aufbau der Versorgungsinfrastruktur 14 T.
    Die letztendliche Fläche ist es auch noch nicht, da noch Gebäude drauf stehen, die weg kommen.
    Für die Gestaltung der neuen Fläche haben sie sich anhand von Modellplanungen angenährt. Es wird ein Waldgarten.
    Schon 2017 hat sich eine PermakulturAG gegründet, die sich 10 Hochbeete geteilt haben. Ihren Fokus haben sie auf die Erde gerichtet. Sie haben viele Workshops gamacht, Komposte gebaut, Bokashi hergestellt, Erdtrichter für Verkohlung gebaut und Terra Preta hergestellt. Wassermanagement lief mit Ollas und gemulcht haben sie mit verschiedenen Materialien auch um die Beete herum, da es da sehr trocken war. Sie haben dann die Beete beranken lassen, u.a. Paletten als Rankgerüste genutzt und so auf verschiedenen Ebenen gegärtnert. Auch Obstbäume in Kisten gab es im alten Garten, die Allmende-Beete waren. Sie haben sich immer weiter fortgebildet, in ausrangierte Apfellagerkisten Bäume, Kräuter und mehrjährige Pflanzen zusammen angepflanzt und sich von einer PermakulturAG zu Landschaftsplaner*innen entwicklelt (so sagt Annika). Die Bodengesundheit bliebt im Fokus, die Vison Waldgarten war im Raum.

    Auf der alten Fläche gab es viele Nischen für die Gärtner*innen, es gab Patenbeete/Gemeinschaftsbeete und viele indviduelle Beete. In Ecken und Winklen des Gartens fühlten sich alle geborgen. Das haben sie aufgenommen und festgestellt, dass Geborgenheit auch durch die Struktur kommt. Sie glauben, dass sie daher die Gehölze in richtiger Weise platzieren müssen, damit das auch auf der neuen Fläche was wird mit der Geborgenheit. Sie haben sich Zeit genommen, die Fläche zu beobachten (einer der Grundsätze der Permakultur). Doch das hat nicht allen gefallen, viele wollten gleich wieder gärtnern und ein „eigenes Fleckchen“ bekommen. Einige sind daher abgesprungen. Im Waldgartenteil wird es eher keine individuellen Fleckchen geben. Sie hatten sich vorab 1x Woche mit Studies der International School of Design getroffen, um den Plan Waldgarten und das Bedürfnis nach eigenen Beeten umzusetzen.
    Sie haben eine Schattengarre angelegt und ann aber auch Beetstreifen (MarketGardening), wo alle, die wollen, einjährige Pflanzen anbauen können. Als Ersatz für die Hochbeete.
    Sie haben eine Obstbaumlebensgemeinschaft angelegt und im November sind die ersten Bäume gepflanzt worden
    Die eigentliche Kerngruppe ist abgebröckelt, dafür kamen neue dazu. Sie sind aber auch immernoch damit beschäftigt, die Container wieder alle richtig aufzubauen und anzuschließen. Das Gärtnern ist klar zu kurz gekommen.
    Hilfe bekommen sie durch Studi-Gruppen und Social Days von Firmen.

    Auf einer Klausus haben sie die Vereinsstrukturen überarbeitet, der Vorstand will die Aufgabe der Lenkung wirklich wahrnehmen, Mitentscheidung ist möglich. Es gibt andere Formen von Plenum, ein Koordinierungsrat, in der Vertreter*innen der AGs und Projekte zusammenkommen. Es gibt aber auch ein offenes Plenum für „Was steht an“. Entscheidungen werden anhand von Einwänden und Widerständen getroffen. Bewährt hat sich jetzt schon, die erste Runde als reine Zuhörrunde zu gestalten. Jede Person hat 1 Minute, die zweite Runde: gibt es dazu Fragen. So ist Info/Diskussion ruhiger und zielführender geworden.

    Die Stadt hatte den Vertrag, den NeuLand mit dem Land hatte, übernommen und wollte den anpassen. Das steht noch aus. Die Stadt hat NeuLand beim Umzug oder der Sanierung des neuen Geländes nicht unterstützt.

    Die Neuländer*innen machen alles ehrenamtlich, Judith im Sommer im Schnitt 15 h (mehr …)

  • Leipzig: Querbeet plant moderierten Zukunftsworkshop

    (Antrag/Antworten)

    […] waren die letzten Jahre für unseren Verein mir einigen
    Herausforderungen verbunden. Insbesondere die Umzüge, um nicht von Räumungen zu reden,
    änderten die Situaton des Vereins grundlegend, da sich die ehrenamtliche Arbeit von einem
    großen Garten nun auf zwei kleinere Flächen verteilt. Dazu kommt, dass Querbeet Trägerschaf für
    zwei weitere Gärten übernommen hat.
    Aktuell betreibt Querbeet vier Gärten: den Ludwigsgarten und den ehemaligen Schulgarten am
    Bernhardi-Platz in Leipzig Volkmarsdorf sowie den Mitmachgarten Wirrwuchs und das gerade
    entstehende Projekt Kinderzukunfsland in Leipzig Paunsdorf. Die beiden erst genannten werden
    im Wesentlichen durch ehrenamtliche Mitglieder betrieben. Für die beiden Gärten in Paunsdorf
    werden mit Personalmiteln gefördert.
    Neben der veränderten Situaton des Vereins, hat sich auch die Lebenssituaton vieler Mitglieder
    geändert, sodass einfach weniger Kapazitäten für die ehrenamtliche Arbeit existeren. Dadurch
    fällt es auch neueren Mitgliedern schwerer, in der Gruppenstruktur anzukommen.
    Wir haben uns als Gruppe deswegen dafür entschieden, einen Workshop durchzuführen, der zwei
    Ziele verfolgt. Zum einen wollen wir über aktuelle Konfikte sowie bessere Verantwortungs- und
    Kommunikatonsstrukturen reden. Zum anderen wollen wir uns darüber austauschen, was die
    einzelnen Mitglieder vom Verein erwarten, was sie selbst einbringen können und wollen, und wie
    eine gemeinsame Vision für den Verein aussehen könnte.
    Wir möchten für diesen Workshop gerne eine externe Moderaton beaufragen, um alle Mitglieder
    gleichberechtgt einbinden zu können.

    – wie groß ist die Gruppe, die sich um die Gärten vom Verein aus kümmert, bisher?
    Wir haben 37 Vereinsmitglieder, darunter sind aber auch stille Mitgliedschaften. Die verschiedenen Gartenprojekte arbeiten weitestgehend selbstständig, es gibt aber auch viele personelle Überschneidungen. Bei Veranstaltungen helfen Personen aus allen Gärten, auch wenn diese nicht in ihren „Hauptgärten“ stattfinden. Dazu kommt ein relativ großer Dunstkreis, von ca. 20 bis 30 Menschen, die bei den Projekten mitwirken, aber eben kein Vereinsmitglied sind. Deswegen sind die Fragen nicht so leicht zu beantworten. Ich versuche das eher in der nächsten Frage. Ich glaube, das ist zielführender.

    – wie viele Menschen gärtnern in den jeweiligen Gärten und wie sind die einzelnen Gärten organisiert?
    Ludwigsgarten:
    Das Gartenprojekt befindet sich auf einer Brachfläche, zu der auch Menschen aus der Nachbarschaft Zugang haben. Es ist also eine Art Brachflächen-WG.
    Das Kernteam unsererseits bilden hier ca. 5 Ehrenamtliche. Dazu kommen 2 Gärtnerinnen, die hier mit ca. 20 Kindern ein Kita-Projekt betreiben. Auch hier gibt es viele Menschen, die gelegentlich unterstützen. Zu den Öffnungszeiten gibt es auch Besucher*innen, die sich hier einfach nur aufhalten, Veranstaltungen werden teilweise sehr gut besucht. Es gibt zwei feste Öffnungszeiten pro Woche. Für gärtnerische und organisatorische Themen gibt es eine interne Chatgruppe.

    Schulgarten:
    Das Gartenprojekt befindet sich auf einer von der Stadt gepachteten Fläche.
    Das Kernteam bilden ca. 5 Ehrenamtliche. Auch hier gibt es viele Menschen, die gelegentlich unterstützen. Auch die Familienmitglieder des Kernteams nutzen und helfen hier viel. Aufgrund der Lage und der Infrastruktur des Gartens gibt es hier weniger Veranstaltungen, aber auch hier gibt es natürlich Besucher*innen. In diesem Jahr gab es einen einwöchigen Pflanzenverkauf mit Küfa, der beispielsweise sehr gut besucht wurde. Zudem lagert hier viele Equipment, wie zum Beispiel die mobile Küche, Werkzeuge und andere Gegenstände, die in anderen Gärten auch benötigt werden. Es gibt eine feste Öffnungszeit pro Woche. Für gärtnerische und organisatorische Themen gibt es eine interne Chatgruppe.

    Wirrwuchs:

    Das Kernteam besteht aus 5 Personen (Hauptamtliche in Teilzeit und 1 BFDlerin) und ca. 15 Ehrenamtliche aus dem Stadtgebiet. Es gibt Projekte mit Schulen und Kitas sowie Kooperationen mit den Jugendtreffs und Bibliothek, QM und Koordnierungsstelle Migration, 5 Öffnungstage/Woche

    Es gibt eine Telegram Gruppe für das hauptamtliche Team und eine WhatsApp Gruppe für die Ehrenamtlichen, in der Aufgaben geteilt werden sowie Neuigkeiten, besondere Vorkommnisse wie Vandalismus, Einbrüche,…. Veranstaltungen, etc.

    Kinderland:

    Das ist kein klassischer Gemeinschaftsgarten sondern eher ein Projekt, das gerade entsteht.

    – wie habt ihr euch bisher im Verein organisiert? Wie sehen die Gruppenstrukturen aus?

    Eigentlich gab es immer ein großes Plenum, dass in einem monatlichen Turnus stattfand. Die im Antrag erwähnten Umzüge und letztlich auch Corona haben aber dazu geführt, dass dieses immer weniger besucht und genutzt wurde. Es ist auch relativ schwer, die Mitglieder aller Gärten immer zusammen zu bekommen. Wir glauben aber, dass es ein regelmäßiges Treffen braucht, nur vielleicht muss dieses seltener stattfinden. Die Jahreshauptversammlung des Vereins steht allen Aktiven (egal ob Mitglied oder nicht) offen. Sie findet in der Regel Anfang des Jahres statt. Außerdem gibt es aus jedem Garten ein Mitglied im Vorstand. Für vereinsspezifische Fragen gibt es eine gesonderte Chat-Gruppe. Die Gruppen arbeiten weitgehend autark. Außerdem kann es veranstaltungs- oder themenspezifische Gruppen geben. Die bilden sich dann i.d.R. spontan und lösen sich meist auch wieder auf, wenn die Veranstaltung oder der Anlass wieder vorbei ist.

    – wie erreicht ihr neue Mitglieder?

    Wir kommunizieren weitestgehend über die Chat-Gruppen und über unseren E-Mail Verteiler. Darüber hinaus gibt es Newsletter, die zwei bis dreimal im Jahr erscheinen. Für die Bewerbung von Veranstaltungen nutzen wir soziale Medien. Wir machen hier allerdings zunehmend die Erfahrung, dass das nicht so viel bringt. Hier entwickeln sich Telegram-Gruppen tatsächlich zu einem (vielleicht für Leipzig spezifischen?) Medium.

    – mit wie vielen Teilnehmer*innen bei der Veranstaltung rechnet ihr?

    Ich denke, wir werden ca. 15 bis 20 Personen, da vor allem der harte Kern teilnehmen wird.

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  • Waldkappeln: Fuchsgarten strukturiert sich um

    Mit dem Geld der Anstiftung konnten wir eine Trockentoilette für
    Draußenveranstaltungen fertigstellen, die die Veranstaltungen überhaupt erst
    möglich machten, Sträucher pflegen und Gemüse anbauen und
    verschiedenste Gerätschaften ersetzten, die mal hier mal da kaputt gingen.
    Was total schön war, war die interne Wuppwoche, während derer wir ua. die
    Trockentoilette gebaut haben. Es gab bei vielen unserer Mitmachaktionen
    vorher Leute von außerhalb, so dass wir unsere Gemeinschaft nicht richtig
    spüren konnten und bei den internen Wupptagen kamen wir richtig in eine
    gemeinsame Schaffenslust. Was gut klappte war, dass einige vorher die
    Bauvorhaben gut vorbereitet hatten und dann viele Hände dazukamen, um
    die Planungen zu realisieren.
    Hilfreich für unseren Gemüsegarten war die Umstrukturierung. Vorher hatten
    wir alle Beete gemeinsam und dann gab es manchmal einen Frust, wenn
    manche Leute dann doch öfter nichts machten und die Arbeit für die tätigen
    zu viel wurde. Letztes Jahr hatte jede Person die wollte ein eigenes Beet. So
    waren manche Beete ungepflegter und manche sehr ertragreich, dafür war
    die Verantwortung klar und der Frust geringer.
    In unserem Gesamtgarten pflanzen wir dieses Jahr mehr Hecken und haben
    ein Geländekonzept mit Zonierung für den Gesamtgarten erstellt, so dass nun
    klar ist: wo ist ein Bereich auch für Gäste, wo ein geschützter Bereich für uns.
    Zusätzlich haben wir uns einfach neue Schubkarren gekauft mit besseren
    Rädern, die nicht ständig kaputt gehen. Das schafft enorme Erleichterung,
    manchmal einfach neue Sachen kaufen zu können, wenn sie ausgedient
    haben.
    Insgesamt braucht es oft mehr Zeit als gedacht und wenn das klar ist, dann
    kann gemeinschaftliches wuppen total Spaß bringen (mehr …)

  • GG Finkennest organisiert sich neu

    (Gu, Rss)

    ahresplanung getroffen. An zwei Tagen wurden Ideen entwickelt, Inhalte verhandelt, Projekte geschmiedet und Aufgaben verteilt. So entstand ein ambitionierter Plan für 2018. Es waren zwei herausfordernde, aber auch sehr angenehme und produktive Tage. Danke an alle, die sich beteiligt haben und das Wochenende zu einem großen Erfolg gemacht haben.

    Die wichtigsten Neuerungen sind:

    Wir haben die Arbeit bei F.I.N.K. in mehrere Bereiche aufgeteilt. Für jeden Bereich haben sich ein oder mehrere Finken als Verantwortliche gemeldet. Diese nennen wir Koodinator*innen. Die Koordinator*innen sind ab jetzt für ihre Bereiche zuständig und verantwortlich. Ihnen obliegt nun die Planung, Durchführung und Dokumentation von Aktionen in ihrem jeweiligen Bereich. Die Bereiche und zuständigen Koordinator*innen sind:

    1. Gärtnern (Steffi und Mira)

    2. Bauen (Ibrahim und Simon)

    3. Interkulturelles (Ester, Jens)

    4. Vereinsarbeit (Jens und Ester)

    5. Öffentlichkeitsarbeit (Jens, Antje und Julie)

    6. Ehrenamtsbetreuung (Nadine)

    7. Veranstaltungen und Feste (Jenni, Ester und Jens)

    In einem weiteren Beitrag möchten wir euch bald alle Koordinator*innen vorstellen. Neben der Strukturierung unseres Vereins haben wir aber auch viele neue Pläne gemacht. Diese möchten wir euch nun vorstellen:

    Folgende Projekte und Änderungen stehen im Jahr 2018 an:
    1. Gärtnern: (Gartenstunden jeden Mittwoch ab 15.00 Uhr)

    Wir wollen das große Gemeinschaftsbeet bis Ende Februar mit Laub, Häckselgut und Erde so befüllt haben, dass wir es im Frühling zusammen bepflanzen können.

    Neben dem gemeinschaftlichen Gärtnern, bieten wir im kommenden Jahr auch die Möglichkeit an, sich als Beetpate bei Fink zu engagieren. Beetpaten bekommen dann ein eigenes Hochbeet zur Verfügung gestellt, in dem sie ihr eigenes Gemüse anbauen können, losgelöst vom gemeinsamen Gärtnern und Ernten. Mehr Informationen dazu gibt es hier: https://finken-koeln.de/2018/01/30/beetpaten-fuer-das-finkennest/

    Es sollen Ernteampel eingerichet werden. Diese zeigen an, ob Pflanzen geerntet werden können oder noch wachsen müssen. So wollen wir sicherstellen, dass reifes Gemüse auch gegerntet wird.

    Unser Gärtner Karl zieht sich aus der Verantwortung für die Gartenstunden zurück. Diese übernehmen jetzt Mira und Steffi. Karl wird aber zwischen April und Oktober mehrere Fachvorträge zu Themen wie ›Fruchtfolge‹, ›Nachbarschaften‹ etc. halten. Zudem wird es weitere spannende Vorträge oder Veranstaltungen geben.

    Wer nun Lust auf Gärtnern bekommen hat, kann sich bei uns melden oder kommt einfach bei der Gartenstunde (Mittwochs ab 15:00 Uhr) vorbei.

    2. Bauen: (Baunachmittage jeden 1. und 3. Sonntag im Monat ab 13.00 Uhr)

    Wir haben uns auf mehrere Bauprojekte verständigt. Zunächst wird die Komposttoilette mit Holz verkleidet. Dies ist schon abgeschlossen. Das nächste Bauprojekt ist eine Outdoor-Küche. Diese soll uns ermöglichen, Tee und Kaffee kochen zu können. Wenn unsere angepflanzten Nahrungsmittel reif sind, sollen sie dieses Jahr direkt vom Beet in die Töpfe und Pfannen wandern und dann gemeinsam verspeist werden. Ein riesen Fortschritt. Alle Teilnehmer*innen am Planungstreffen freuen sich besonders auf den Bau der Outdoorküche. Desweiteren ist geplant ein Tomaten bzw. ein Anzuchtsgewächshaus zu bauen. Zudem werden weitere Sitzgelegenheiten (im Schatten) benötigt.

    Wir haben Regeln besprochen wie und mit was wir bauen wollen.

    Wer sich in der Bau-AG beteiligen möchte, kann uns kontaktieren oder an den Baunachmittagen vorbei schauen.

    3. Interkulturelles:
    Im kommenden Jahr möchten wir weiterhin Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund einladen, sich im Finkennest zu beteiligen. Dies kann sowohl in den Gartenstunden, als auch an den Baunachmittagen geschehen.

    Zusätzlich möchten wir jedoch auch Begegnungsabende einführen.Genaue Informationen folgenen noch, wenn sie ausgearbeitet sind

    4. Feste und Veranstaltungen.
    Wir haben wieder zwei Feste für das kommende Jahr geplant. Es läuft auf ein Frühlings- und ein Erntdankfest hinaus.
    Veranstaltungsreihen zu Finkenthemen:

    Wir möchten im kommenden Jahr Veranstaltungen zu den Themen ›Urbanes Gärtnern‹, ›Ernährung Global‹, sowie ›Flucht und Fluchursachen‹ durchführen. Auch hier folgen weitere Infos.Wie ihr sehen könnt, waren wir sehr fleißig – und müssen es bleiben, wenn wir alle Pläne umsetzen wollen.Wichtig dafür ist, dass wir weitere Unterstützung erhalten. Wir suchen weiterhin nette Menschen, die sich temporär oder aber auch langfristig bei F.I.N.K. engagieren möchten. (mehr …)

  • AGs im Mauergarteb

    (Gu aus Newsletter, 24.5.)
    „Es gibt einige AGs, die aktiv sind: Die Flächen-AG eruiert die Möglichkeiten der Platzverteilung und weiterer Bauten im Garten; die AG Kompost kümmert sich darum, dass wir im kommenden Jahr unsere eigene, gute Erde haben, die AG Gärtnern koordiniert die Gemeinschaftsbeete. Andere AGs könnten eine Wiederbelebung vertragen, etwa Fundraising (wie und woher bekommen wir Fördergelder, bspw. für unsere Workshops oder Seminare auf Biohöfen im Umland), Lastenrad (wer verwaltet den Schlüssel und sorgt dafür, dass das Rad gewartet wird), AG für Neue (Einführung und Koordination), AG Kommunikation (intern, extern) AG Material (haben wir genug Schaufeln, muss ein Schloss repariert werden) … ganz bestimmt habt Ihr noch eigene Vorschläge und Ideen, die es wert wären, in die Praxis umgesetzt zu werden. Es sind oft nicht die großen, zeitraubenden Aufgaben, sondern kleine Zuträge von vielleicht einer Stunde in der Woche oder alle 14 Tage, die unseren Garten für alle zugänglicher und schöner machen. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!(mehr …)

  • Johannstadtgarten findet seine Strukturen

    (Gu, Workshop, 20.9.)
    Der Johannstadtgarten, das erste Gartenprojekt des Ufer e.V. (dieses Jahr kamen das Hechtgrün und der Kleine Garten dazu), hat als sehr offenes Projekt begonnen. Um die brache Fläche zu gestalten, konnten viele Ideen einbringen und auch umsetzen. Inzwischen gibt es Beete (individuell und gemeinschaftliche), Frühbeete, ein Gewächshaus, einen selbst per Hand gebohrten Brunnen, Bienen, eine Komposttoilette, eine Regenwasserversorgung, einen Bauwagen mit kleiner Werkstatt, einen Versammlungs- und Feierort, eine Feuerstelle, der Garten wird als Bildungsort genutzt, es finden Veranstaltungen statt… Sprich: es gibt inhaltliche und „bauliche“ Strukturen, in die neue Leute sich einfügen müssen. Sie haben die interne Kommunikation auch getrennt: es gibt AGs und ein Gartenplenum und zudem eine Orga-Gruppe, die sich um die Vereinsangelegenheiten kümmert. (mehr …)