Schlagwort: ISG Hannover

  • Ein Garten der ISG Hannover muss umziehen

    (mail)

    Ebi hat Mail an den OB geschickt und wollte u.a. wissen, „warum auf Ihrem Pachtgrundstück eine Bodenuntersuchung durchgeführt wird.
    Die Landeshauptstadt Hannover wird in zeitnaher Zukunft das Grundstück in einer Ausschreibung zum Verkauf anbieten, sodass dadurch die Nutzung durch die internationalen Stadtteilgärten beendet werden muss. Wir können Ihnen aber schon jetzt anbieten, zusammen nach geeigneten Ersatzstandorten auf städtischen Flächen zu suchen. Hierfür benötigen wir Informationen, welche Stadtteile für Sie und Ihre Mitglieder grundsätzlich in Frage kommen würden bzw. gut erreichbar wären.
    Über den genauen Zeitpunkt, an dem die Nutzung beendet werden muss, werden wir Sie noch informieren.“ (mehr …)

  • ISG Hannover gewinnt bei Garten-Wettebwerb

    (FB)
    Die Internationalen Stadtteilgärten Hannover e.V.   gewinnen mit einem ihrer Gartenprojekten, dem Spessartgarten, den ersten Preis des Gartenlustwettbewerbs der Stadt Hannover in der Kategorie Gemeinschaftsgärten.

    Aus der Pressemeldung:
    Gewonnen in der Kategorie „Gemeinschaftsgärten“ hat der Verein „Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.“ im Spessartweg 6 im Stadtteil Sahlkamp. Auf Initiative von Anwohner*innen und dem dortigen Stadtteiltreff wurde 2007 der Verein gegründet. Inzwischen besteht die Gartengemeinschaft aus 40 Familien aus vielen Nationen. Etwa 140 Personen versorgen sich aus den Erträgen von ca. 2.000 Quadratmetern Tiefgaragendach mit gesundem Gemüse, Obst und Kräutern und vielem mehr. Beim Gärtnern und gemeinsamen Lernen werden Vorurteile abgebaut, und die Menschen können mit der neuen Heimat „verwurzeln“. Als niederschwelliger Integrationsort wird auch mit Kultur- und Bildungsangeboten wichtige Arbeit geleistet, die den Stadtteil ruhiger und schöner macht. Gegärtnert wird ausschließlich biologisch, das Regenwasser wird aufgefangen, aber es gibt auch einen eigenen Brunnen.“ (mehr …)

  • Stadtgarten in Nienburg eröffnet

    (von Shimeles)

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mauern: Diakonisches Werk lädt zum gemeinschaftlichen Gärtnern ein

    Ein Ort ohne Zäune und ohne Mau­ern: In Ni­en­burg wurde am Frei­tagnach­mit­tag der Stadt­gar­ten er­öff­net

    Als einen Ort, der keine Zäune und keine Maunern kennt, bezeichnete Martin Lechler, Superintendent für den Kirchenkreis Nienburg, das neueste Projekt des Diakonischen Werks. An der Weser unweit des „Weserschlößchens“ wurde am Freitagnachmittag der Stadtgarten eröffnet.

    Hinter dem Stadtgarten steckt wie berichtet die Idee, einen öffentlichen Ort zu schaffen, an dem gemeinschaftlich gesät und geerntet und zwanglos verweilt werden kann. Entsprechend rief Lechler Einheimische wie Zugezogene bei der Eröffnung dazu auf, von den Möglichkeiten, die der Stadtgarten bietet, gerne Gebrauch zu machen. Und so ganz nebenbei einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten.

    Marion Schaper, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Nienburg und zugleich Ideengeberin, hatte eingangs erläutert, wie es zu der Entstehung des Stadtgartens gekommen ist. Mit dem Stadtgarten würden ihren Angaben zufolge gleich zwei Wünsche erfüllt: einen Ort der Begegnung in so prominenter Lage zu schaffen und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die sogenannten Sitzterrassen, die bis dato ein eher stiefmütterliches Dasein fristeten, ein wenig aufzuwerten.

    Diesen Ball griff auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes auf. Onkes dankte dem Diakonischen Werk für dessen Engagement und räumte ein, dass man sich vonseiten der Stadt in der Tat noch viel, viel mehr zur Weser hinwenden müsse.

    Stadtgarten-Projektleiterin ist Janna Kunz. Aus ihrem Studium weiß sie, dass die Gemeinschaftsgärten ihren Ursprung in den USA hatten. In New York habe man sich bereits 1996 zusammengetan, um Brachflächen zu gestalten, Stadtteile aufzuwerten und – vor allem – gemeinsam zu gärtnern. Die Projektleiterin lud unter anderem zu folgenden Aktionen ein:

    22. Juli, 14 Uhr: Bau weiterer Pflanzkästen

    27. Juli, 15 Uhr: Siebdruck-Workshop

    9. August, 19 Uhr: Märchenabend mit Heinrich Benjes.

    Möglich wird das Projekt „Stadtgarten“ im Wesentlichen durch die Förderung der „Glücksspirale“.

    Die Harke, 19.06.17

    Mein persönlicher  Eindruck:

    der Garten liegt direkt an der Weser, am Fahrradweg, hoch gelegen mit sehr schönen Ausblick.

    Gärtnerisch ist da wahrscheinlich schwierig wegen der Beschattung durch die vielen großen Bäume.

    Die Startbedingung ist gut: die  koordinationsstelle ist für 3 Jahre finanziert, viele Kooperationspartner  wirken mit.

    Der  Garten „Neue Erde“ wird auch durch die neue Koordinatorin, Janna  übernommen.

    Die Initiativgruppe hat bereits mehrere Aktionen für den Sommer geplant. Siebdruckworkshop gehört dazu.

    Janna kommt mit zwei anderen Gartenmitglieder nach Berlin zu unsere Siebdruckbauworkshop und danach wollen sie selbst in ihrem Garten selbst bauen!

    Janna ist auch die neue Vereinsvorsitzende der Internationalen Stadtteilgarten in Hannover.


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  • ISG Hannover bekommt zweite halbe Stelle

    (Gu, Tel)
    Der Verein Internationale Stadtteilgärten aus Hannover bekommt eine zweite halbe Stelle durch die Stadt. 15.000 Euro, die sie mit weiteren Mitteln aufstocken wollen, so für die nächsten drei Jahre durch die Teilnahme an einem Forschungsprojekt in Osnabrück. Sie bekommen die Stelle, damit sie noch mehr Gärten koordinieren können und wollen eine Sozialarbeiterin einstellen. (mehr …)

  • Flüchtlingsprojekt im IG Spessartweg in Hannover

    (Gu, Mail)
    Auf einem Tiefgaragendach wurde der Garten 2008 mit AnwohnerInnen angelegt. Unten drunter stehen tatsächlich Autos.
    Heute gärtnern dort 13 Familien aus 10 unterschiedlichen Ländern und ein spezielles Flüchtlingsprojekt mit 18 Frauen+Kindern findet dort auch statt.

    Unser Verein, Internationale StadtteilGärten Hannover e.V., betreibt 7 interkulturelle Gärten in ganz Hannover mit etwa 1100 beteiligten Menschen.



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  • ISG Hannover versuchen zweite 1/2 Stelle zu bekommen

    Wir stecken gerade voll in Politik- und Lobbyarbeit, da wir bei der Stadt Hannover eine zweite halbe Personalstelle beantragen.
    Es stehen zwar noch lange nicht alle Signale auf Grün und der Kommunalwahlkampf macht es auch nicht einfacher, aber wir bleiben am Ball.
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