Schlagwort: Jobcenter

  • urban gardening mit dem Jobcenter

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    Im Schatten der Landesgartenschau haben das Jobcenter Kreis Wesel und der SCI:Moers ein neues Projekt entwickelt. Seit dem 15. Mai beschäftigen sich Langzeitarbeitslose unter fachlicher Anleitung an der Eugeniastraße mit dem Thema „Urban gardening“.

    Dieses Projekt wurde gestartet, um Menschen die Möglichkeit zu bieten, aus Arbeitslosigkeit und sozialer Isolation wieder in gesellschaftliche Teilhabe zu kommen, soziale Kontakte aufzubauen und persönliche Perspektiven entwickeln zu können. Für einige Teilnehmer bietet sich zudem die Möglichkeit, die Kultur und Sprache besser kennen zu lernen und somit die Integration in die Gesellschaft zu fördern. Ziel dieses Projektes, das zunächst bis Ende 2019 läuft, ist die Bewirtschaftung von brachliegenden Flächen im Stadtgebiet. Bisher vernachlässigte Flächen sollen unter ökologischen Gesichtspunkten nutzbar werden, sei es als Garten, als Blumenwiese oder um den Insekten ein neues Zuhause zu geben. Bisher besteht die Gruppe aus zehn Teilnehmern unterschiedlicher Herkunft, einem Anleiter und einem Sozialpädagogen. Das gemeinsame Arbeiten steht im Vordergrund, Teamarbeit ist wichtig, um eigene Ideen zu verwirklichen und Ziele zu erreichen.

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  • Nürnberg: Jobcenter legt Garten an

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    […]
    Bei dem Nachbarschaftsgarten handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der NOA, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

    Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das die KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000

    Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

    Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. NOA-Kräfte werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

    Gleich nach der Eröffnung kann sofort mit dem Bepflanzen von bereits vorbereiteten Beeten begonnen werden. Auch wartet ein großer Haufen Erde darauf, in noch leere Hochbeete geschaufelt zu werden. Wem das zu anstrengend ist, der kann bei Kaffee und Kuchen dem Treiben zusehen. Welchen Namen der Nachbarschaftsgarten in Zukunft tragen soll, wird von den Teilnehmenden des Eröffnungsfests bestimmt.[…]

    https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-eroeffnung-des-nachbarschaftsgartens-in-st-leonhard_id_8839434.html

    Das Projekt wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-LänderProgramm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt.


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  • Hamm: IG und bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Entstehen

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    Am Donnerstag, 21. Dezember 2017, hat die Bezirksregierung Arnsberg einen ersten Förderbescheid zur Umsetzung des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ an die Projektpartner Stadt Hamm und Lippeverband übergeben.

    Der Förderbescheid hat einen finanziellen Umfang von rund 63.000 Euro; das ambitionierte Projekt startet damit zunächst mit kleinen Schritten. Bernd Müller, Leiter der Abteilung 5 (gesamter Umweltbereich und Arbeitsschutz) der Bezirksregierung Arnsberg, übereichte den Bescheid an den städtischen Umweltdezernent Jörg Mösgen. Gemäß Förderzusage des Landes NRW soll das Gesamtprojektbudget noch auf rund 34,5 Mio. Euro anwachsen. Davon fließen rund 27 Mio. Euro aus dem Topf zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und 7,4 Mio. Euro aus dem Bereich „Grüne Infrastruktur NRW“.

    „Ich bin überaus froh und zufrieden, dass es gelungen ist noch im Jahr 2017 die ersten Mittel fest zugesprochen zu bekommen“ zeigte sich Jörg Mösgen bei der Übergabe erfreut. „Das neu aufgestellte Förderprogramm des Landes NRW „Grüne Infrastruktur NRW“ unterstützt uns dabei, eines der schönsten Kleinode in Hamm aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken: die innenstadtnahe Lippeaue zwischen Schloss Heessen im Osten und Nienbrügger Berg im Westen.“ Mit den nun vorhandenen Finanzmitteln wird als erste sichtbare Maßnahme des Projektes „Erlebensraum Lippeaue“ das Teilprojekt „Urbanes Gärtnern“ umgesetzt: In Kooperation mit dem Feidikforum der outlaw gGmbH entsteht auf dem Grundstück eines ehemaligen Hausgartens in der Feidikstraße ein intergenerativer, interkultureller Garten. Dazu werden im wesentlichen Beetflächen als Boden- und Hochbeete sowie ein Gewächshaus errichtet.

    Weitaus größere Dimensionen nimmt ein weiteres Teilprojekt an, dass im Bereich zwischen Bänklerweg und Kornmersch im Hammer Norden umgesetzt wird. Mit etwa 6.000 Quadratmetern Fläche entsteht hier bürgergemeinschaftlicher Gartenbau im Stadtraum. Dabei geht es neben der Bereitstellung von Beetflächen für den Gemüseanbau darum, einen Treffpunkt für unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Vorerfahrungen miteinander in Kontakt zu bringen. Die Einbindung der vor Ort aktiven Vereine und Organisationen war dem Projektteam dabei ein Herzenswunsch: „Das Projekt funktioniert nur dann, wenn es von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und gelebt wird“, blickt Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann zuversichtlich auf die kommende Umsetzung der Idee. Mit Beginn des kommenden Frühjahrs sollen die Arbeiten vor Ort aufgenommen werden. Zur Gartensaison sollen dann die ersten Beete bestellt werden können. Die Teilflächen der urbanen Gärten in der Kornmersch und Feidikstraße werden mit der Unterstützung von der Zukunftsfabrik des Kommunalen Jobcenters Hamm hergerichtet.

    https://www.focus.de/regional/hamm/hamm-erlebensraum-lippeaue-erster-foerderbescheid-ueberreicht_id_8057117.html


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  • Lüneburg stellt Hochbeete für alle u.a. in Kleingartenanlagen auf

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    23 Pflanzkästen stehen in Lüneburg verteilt und können beackert werden. Die Hochbeete für „Urban Gardening“ wurden von job.sozial gebaut und von Sponsoren finanziert. Vier stehen im Clamartpark, drei im Scun­thorpepark und zwei im Rathausgarten. 14 Hochbeete stehen in folgenden Kolonien: Am Pferdeteich, Am Schildstein, Brauereiteich, Ilmenau, Im Moorfeld, Kirchsteig. Wer hier Interesse hat, wendet sich einfach direkt an die Vereine.

    […] Im Frühjahr haben die beiden Nachbarn angefangen, sich um die drei Hochbeete zu kümmern, die in der Kleingartenkolonie Am Schildstein vor dem Vereinshaus stehen.
    […] erklärt Joachim Roemer, Vorsitzender des Kleingärtner-Bezirksverbandes, der das Projekt mit initiiert hat. 14 solcher Beete stehen in Lüneburger Kolonien und dürfen nach Lust und Laune bepflanzt werden.

    Vorkenntnisse braucht man dazu nicht. Becker und Fricke haben sich ihr Wissen selbst angeeignet. „Aber die Pächter hier in der Kleingartenkolonie helfen gerne, wenn man mal nicht weiter weiß“, räumt Peter Fricke ein. Frank Becker, Vorsitzender des Vereins Am Schildstein, ist zufrieden mit den zwei Stadtgärtnern: „Ich könnte mir auch vorstellen, hier noch zwei weitere Hochbeete aufzustellen.“
    […] Wer isst das ganze Gemüse? „Die Ernte ist für alle“, sagt Rentner Fricke, „wir verschenken das Gemüse oft an die Besucher, die hier vorbeikommen. Aber klar, wenn hier alles heimlich abgeerntet würde, obwohl wir da die ganze Arbeit reingesteckt haben, wäre das schon traurig.“

     
    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/926172-urban-gardening-in-lueneburg


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  • In Oberhausen entsteht neues Gartenprojekt top down

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    „Im blühenden Garten der Esskultur“ wäre eine von vielen möglichen Beschreibungen für die Gärtnerei-Initiative der Ruhrwerkstatt. In Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum Sankt Antony Hütte, der lokalen Agenda Oberhausen und dem städtischen Jobcenter konnte das Urban Gardening Projekt im April letzten Jahres realisiert werden. Sonntag luden die Initiatoren zum Gartentag.
    Auf einer kleinen Wiese gleich neben dem industriearchäologischen Park, überließ das LVR-Museum in Klosterhardt der Ruhrwerkstatt den rund 60 Quadratmeter großen Platz. Die nötigen Fördermittel steuerte das Jobcenter Oberhausen bei. Das Projekt ist auch als Arbeitsgelegenheit für Arbeitssuchende vorgesehen.
    Nun präsentiert sich das Engagement in blühender Fülle: Ein Dutzend hölzerner Hochbeete besetzen das kleine Wiesenareal. Farbige Holzschilder geben Auskunft darüber, welche Pflanze wo wächst. Erdbeer-, Rosenkohl- und Kürbis-Beete. Weniger bekannte Kräuter wie Japanische Minze, Orangenmelisse und aztekisches Süßkraut in Hülle und Fülle.
    Die Nutzung des Gartens ist für alle gedacht. Eine Holzplanke am Eingang der Anlage trägt die Inschrift: „Gemüse für die Nachbarschaft“. Wer das fertige Gemüse ernten oder Gartenkräuter mitnehmen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der frei zugänglichen Anlage ist erwünscht.
    Ein geschärftes Bewusstsein für nachhaltige und lokale Agrarkultur soll entstehen. In verschiedenen Workshops lernen Interessierte den Bau eines Hochbeets oder das fachgerechte Pikieren von Keimlingen. Imker Christian Werner, früher Diplom-Psychologe, züchtet auf einer Wiese hinter dem Museumsgebäude acht Bienenvölker, von denen er seit letztem Sommer Oberhausener Honig erntet.
    Der englische Trendbegriff Urban Gardening, was nichts anderes als städtischen Gartenbau meint, hat seit der Jahrtausendwende wieder an Bedeutung gewonnen. Was früher als dekorative Gestaltung von Parkanlagen und Alleen verstanden worden ist, meint heutzutage meist die Nutzung der innerstädtischen Fläche zum Anbau von Nutzpflanzen.
    Für den Gemeinschaftsgarten der Ruhrwerkstatt ist vorgesehen, dass die weitere Pflege künftig von Freiwilligen und von Paten übernommen wird. Jeder interessierte Bürger hat die Möglichkeit, eine kostenlose Patenschaft für eines der Hochbeete einzugehen. Nichtsdestotrotz: Die Gartenanlage ist für alle gedacht. Ganz egal ob mit oder ohne grünen Daumen.
    Paten sollen künftig die Pflege der Pflanzenbeete übernehmen. Zu den Aufgaben zählen u. a. Bewässerung, Entfernen von Unkraut und schließlich die Ernte.

    https://www.waz.de/staedte/oberhausen/staunen-und-geniessen-im-oberhausener-garten-der-esskultur-id211267497.html (mehr …)

  • Stadt Lüneburg stellt Pflanzkästen auf

    (Gu, alerst)

    Lüneburg macht damit jetzt ernst und hat gestern mit „Urban Gardening“ in der Hansestadt gestartet. Sponsoren stiften laut Stadtsprecher Daniel Gritz Pflanzkästen in der Größe von zwei mal ein Meter. Das Beet darin ist 85 Zentimeter hoch. „So kommt man von allen Seiten und rückenschonend an die Pflanzen ran“, erklärt Constanze Keuter, Grünplanerin der Stadt, gestern beim öffentlichen Auftakt von „Urban Gardening“ auf dem Hof der Jugendwerkstatt des Bildungsträgers Jobsozial.
    Dort, bei Jobsozial im Blümchensaal, werden die Holzkisten zusammengebaut. Dabei helfen Kita-Kinder. Im ersten Zug stellt die Stadt nach Ostern dann neun dieser Pflanzkästen auf, und zwar im Clamart-Park, im Scunthorpe-Park und im Rathausgarten.
    Das Säen oder Bepflanzen, Pflegen und Ernten würden jeweils Paten übernehmen, so Gritz. Dazu gehören der Stadtjugendring, Kitagruppen und das Museum Lüneburg.
    Auch der Kleingärtner-Bezirksverband ist mit im Boot. Er bringe über seine Mitglieder nicht nur den gärtnerischen Sachverstand mit ein, sondern stelle auch selbst in seinen Anlagen weitere 15 Pflanzkästen den Lüneburgerinnen und Lüneburgern zur Verfügung, erklärt der Stadtsprecher.
    „Die AGL – Abwasser Grün Lüneburger Service – sorgt zum Abschluss noch für Wassertanks in den Parks, damit die Paten ihre Gießkannen füllen können, und dann kann es endlich losgehen“, informiert Grünplanerin Keuter.
    Patenschaften für die Kisten haben die Kita Strolche, die Kita AWO, das Museum Lüneburg, der Stadtjugendring sowie die Initiative „Lüneburg im Wandel“ übernommen.

    https://www.az-online.de/uelzen/bienenbuettel/buschbohnen-park-8113030.html (mehr …)

  • Heimatgarten in Duisburg Rheinhausen: Flüchtlinge, Arbeitssuchende und andere Interessierte sind dabei

    (Gu aus alerts)

    Auf der Wiese der GEBAG in Rheinhausen darf jeder mitgärtnern. Auch Flüchtlinge und Arbeitssuchende sind hier im „Heimatgarten“ aktiv.
    An den Hochbeeten in Rheinhausen sollen sie alle zusammenkommen: Die langjährigen Bewohner der Nachbarschaft, die neu eingezogenen Flüchtlinge, die Gärtner aus der Maßnahme des Jobcenters und grundsätzlich alle Bürger Duisburgs, die kostenlos selbst Obst, Gemüse und Kräuter anpflanzen möchten. Frei nach dem Prinzip: „Urban Gardening“ .
    Trend: gemeinschaftliches Gärnern
    Als der Trend des gemeinschaftliches Gärtnerns für Stadtbewohnern vor einigen Jahren aus der Hauptstadt herüberschwappte, wollte auch die GEBAG den grünen Daumen ihrer Mieter fördern. Sechs große Wohnhäuser unterhält das städtische Immobilienunternehmen an der Franz-Schubert-Straße – und eine große Grünfläche, die von 2014 an zum „Anker des nachbarschaftlichen Lebens“ werden sollte, wie GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer erklärt.

    Ursprünglich sollten die Häuser abgerissen und durch moderne Bauten ersetzt werden. Diese Pläne wurden jedoch zurückgestellt, um Flüchtlingsfamilien hier preiswerte unterzubringen. Die Schwestern Sedra und Joudi Trjman sind zwei von etwa 350 Geflüchteten, die derzeit in der Nachbarschaft leben. Die beiden syrischstämmigen Mädchen sind oft im Garten aktiv. Auch ihr Vater Sahr hat dort schnell Anschluss gefunden. Ganz selbstverständlich ging er auch Frank und André an diesem Morgen schon beim Herrichten neuer Hochbeete zur Hand. Mit Schubkarren schaffen die Männer Erde herbei, um die aus Holzpaletten gebauten Pflanzkisten zu befüllen.

    Frank (41) und André (40) sind Aushilfsgärtner. In der Fachsprache des Jobcenters heißt das „Arbeitsgelegenheit“. Wenige Euro können sie sich bei dieser Maßnahme verdienen. „Teilhabe am Arbeitsleben, aber auch Teilhabe am Sozialen“, seien die Vorteile, sagt Olivier Vrabec vom Jobcenter.
    Gelebte Integration

    Seit März sind André und Frank nun hier. „Man kennt seitdem fast alle Gesichter der Nachbarschaft“, sagen sie. Mit dem beiden Schülerinnen Sedra und Joudi kommunizieren sie meist noch mit Händen und Füßen. „Es ist aber schön, dass die Kinder hier lernen, wo das Gemüse herkommt“, meint André. „Letzten Samstag, da war hier auch echt die Hölle los“, fügt Frank hinzu. Beim monatlichen „Heimatgarten“-Treffen kommen alle zusammen. GEBAG-Mitarbeiter und Gärtner basteln zusammen mit den Kindern, ein Imker erklärt in Schutzkleidung die Bienenstöcke.

    „Gelebte Integration“, darauf sind hier alle Stolz. „Wir wollen daran festhalten“, sagt GEBAG-Chef Bernd Wortmeyer, „auch wenn wir ab September keine Fördermittel mehr kriegen.“

    INFO:
    Der Heimatgarten Rheinhausen wurde als Pilotprojekt mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Stellen der „Arbeitsgelegenheiten“ (AGH) wurden von der Gesellschaft für Beschäftigung Duisburg geschaffen und mit Mitteln des Jobcenters gefördert.

    Kostenloses Mitgärtnern ist erwünscht. Infos gibt es auf Facebook.

    Gelebte Integration am Hochbeet im „Heimatgarten“ | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gelebte-integration-am-hochbeet-im-heimatgarten-id11852497.html#plx330441652 (mehr …)

  • Allmende-Kontor schreibt geförderte Stelle aus

    (Gu, mail 28.1.)

    im Rahmen des Programmes „Soziale Teilhabe“ besteht die Möglichkeit, bei uns im Garten gemeinsam mit den Prinzessinnengärten eine Stelle gefördert zu bekommen. Wir hoffen dass jemand aus dem Garten daran Interesse hat:

    – Arbeitszeit: 30 Stunden/Woche
    – Voraussetzung: Arbeitssuchend gemeldet und gesundheitliche Einschränkungen oder Teil einer Bedarfsgemeinschaften mit Kindern
    – Nähere Informationen dazu findest Du im Internet unter http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsmarkt/Modellprogramme/bundesprogramm-soziale-teilhabe-am-arbeitsmarkt.html oder im angehängten Flyer.
    – Arbeitgeber ist Förderband e.V.
    Bei Fragen wende Dich bitte direkt an Frau Baumann von der Initiative Förderband e.V., Torstraße 150, 10119 Berlin, www.foerderband.org, Frau Baumann: 030 284938717, baumann@foerderband.org .

    Für den Allmende Kontor Gemeinschaftsgarten suchen wir jemanden, der/die im Garten präsent ist, Besucher*innen betreut, Handwerkliches und Reparaturen erledigt, Gemeinschaftsflächen pflegt, sich um Zusammenarbeit und Kommunikation kümmert und bei der Organisation mithilft. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Wuppertal wird von Arbeitslosen „gebaut“

    (Gu aus alerts, 24.1.2015)

    Modellprojekt Urban Gardening

    Seit Ende letzten Jahres gibt es das Gartenprojekt im Nachbarschaftsheim.
    Wir möchten unseren Stadtteil Ostersbaum grüner gestalten und dazu beitragen dass die Kinder in unserem Stadtteil lernen, dass Salat nicht im Supermarkt-Kühlgerät wächst. Im Projekt bauen wir Hochbeete, die wir an verschiedenen öffentlich sichtbaren Stellen aufbauen und mit Gemüse, Kräutern und Blumen bepflanzen. Natürlich kümmern wir uns auch um Pflege und Ernte. Die Erträge kommen gemeinnützigen Einrichtungen im Stadtteil zugute und können zum Beispiel für Kinderkochaktionen oder kleine zusätzliche Zwischenmalzeiten verwendet werden.

    Als soziale Einrichtung in unserem Stadtteil können Sie uns Flächen an Ihrem Kindergarten, Ihrer Schule, Ihrer Kirchengemeinde, Ihrem Verein zur Verfügung stellen. Wir übernehmen dann Bau und Aufbau der Beete und die Bepflanzung – gern mit Ihnen und Ihren Besuchern gemeinsam. Wir pflegen und gießen auch in den Sommerferien, wenn Ihre Einrichtung geschlossen ist.

    Das Projekt wird vom Jobcenter Wuppertal gefördert. Mitarbeiten können Menschen, die im ALG II – Bezug stehen und sich über das Jobcenter zuweisen lassen. Wer gerne gärtnert und etwas Sinnvolles tun möchte, ist bei uns willkommen. Man kann sich im Projekt aber auch gezielt auf eine Berufstätigkeit im Gartenbau vorbereiten. Wir vermitteln Grundkenntnisse im Gartenbau und unterstützen bei Stellensuche und Bewerbung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein Sozialticket.
    Bürger im Stadtteil, die uns unterstützen möchten, können Patenschaften für ein Beet übernehmen. Sie können uns auch nicht mehr benötigte Gartengeräte oder Gartenbücher schenken.

    Wenn Sie uns besuchen möchten, vereinbaren Sie am besten telefonisch unter 245 19 77 oder per Mail marczinzik@nachbarschaftsheim-wuppertal.de einen Termin, damit Sie uns sicher erreichen. Sie können aber auch vormittags auf gut Glück einfach im Projekt direkt vorbeischauen

    Quelle: http://www.nachbarschaftsheim-wuppertal.de/04_Bilden/04_06_gartenprojekt.html (mehr …)