Schlagwort: Jugendliche

  • Berlin: Bei „Kraut und Rüben“ sind auch Jugendliche dabei

    (Antrag, Antworten)

    Unser Gemeinschaftsgarten „Kraut und Rüben“ hat sich im Jahr 2025 dynamisch weiterentwickelt
    und ist inzwischen ein fest etablierter Lern- und Begegnungsort im Sozialraum Marzahn-Süd.
    Mehr als 30 aktive ehrenamtliche Gärtner*innen engagieren sich inzwischen regelmäßig im
    Garten, pflegen ihre Beete und gestalten gemeinsame Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche
    und Familien. Ein wöchentlich tagender Gartenrat koordiniert dabei Aufgaben, Nutzungsregeln
    und Anschaffungen – ein Modell, das sich als besonders erfolgreich und strukturstärkend erwiesen
    hat .
    Parallel dazu wächst die Teilnahme junger Menschen: Regelmäßig beteiligen sich etwa 15 Kinder
    mit ihren Familien am Gärtnern, und 2025 wurde deutlich, dass wir auch immer mehr Jugendliche
    im Alter von 14 – 16 Jahren erreichen. Insbesondere Schulen aus dem Umkreis nutzen unseren
    Garten für Projektwochen der 9. und 10. Klassen, die sich thematisch mit Umwelt, Nachhaltigkeit
    und Gärtnern beschäftigen. Im Jahr 2025 hatten wir insgesamt 125 Jugendliche in unserem
    Garten, die sich aktiv beteiligten. Damit ist unser Garten zu einem zentralen Lernort für
    naturpädagogische Angebote geworden.
    2. Das „Grüne Klassenzimmer“ – ein naturnaher Bildungsort
    Das von uns aufgebaute „Grüne Klassenzimmer“ wird von Kitas, Grundschulen und nun
    zunehmend auch von weiterführenden Schulen genutzt. Insgesamt waren 350 Kinder und
    Jugendliche bei uns, die unser Grünes Klassenzimmer begeistert annehmen. Es umfasst:
     kindgerechte Hochbeete (4–6 Stück)
     mobile Pflanzkästen
     Gewächshaus zum Ausprobieren
     altersgerechte Gartenwerkzeuge
     eine kleine überdachte Sitz- und Lerninsel
     Lernmaterialien für unterschiedliche Altersstufen
    Der Lernort ist kein schulischer Unterrichtsraum, sondern ein sinnlich erfahrbarer
    Naturlernbereich: Kräuter riechen, Pflanzen pflegen, Wachstumsprozesse beobachten, Ernte
    besprechen – all dies geschieht spielerisch, inklusiv und praxisorientiert .
    Kinder und Jugendliche gärtnern dort angeleitet, unterstützt durch unser ehrenamtliches Team.
    Was angebaut wird, entscheiden die Gruppen gemeinsam – die Ernte fließt in Projekte zur
    gesunden Ernährung und Naturbildung ein.
    3. Warum wir 2026 eine weitere Förderung benötigen
    Die stark steigende Nachfrage seitens Schulen, Kitas, Familien und Ehrenamtlichen erfordert eine
    solide Grundausstattung des Gartens. Die Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen ist sehr eng,
    allerdings kann keine dieser Einrichtungen das Projekt finanziell unterstützen, da die kommunalen
    Budgets – insbesondere für präventive Bildungsangebote – deutlich reduziert wurden.

    1. Werkzeuge und Gartengeräte

    Für das Jahr 2026 benötigen wir ein flexibel einsetzbares Budget zur Anschaffung und Ergänzung von Gartengeräten, die universell und altersübergreifend von Kindern sowie Jugendlichen genutzt werden können.

    Da inzwischen jedes Jahr mehrere Hundert Kinder und Jugendliche bei uns im Garten aktiv sind, müssen Werkzeuge regelmäßig ersetzt werden oder ergänzt werden, um den pädagogischen Gartenbetrieb sicherstellen zu können.

    Das Budget ermöglicht uns, im Laufe des Jahres diejenigen Geräte anzuschaffen, die tatsächlich benötigt werden – zum Beispiel Schaufeln, Hacken, Spaten, Rechen, Gießkannen oder Gartenscheren.

    Zum Rasenmäher im letzten Jahr:
    Der Rasenmäher war eine dringend notwendige und einmalige Anschaffung, da der alte aufgrund der starken Nutzung durch Kinder- und Jugendgruppen nicht mehr funktionsfähig war. Wir entschuldigen uns ausdrücklich dafür, dass wir hierbei die Förderbedingungen nicht beachtet hatten, und danken sehr für eure Kulanz. Selbstverständlich wird ein solches Versehen künftig nicht mehr vorkommen.

    2. Zusätzliche Beete und deren Bau

    Wir planen, zwei weitere Beete für die Jugendlichen anzulegen, da die Nachfrage im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist.

    Die Beete werden nicht als Fertigbeete gekauft, sondern weiterhin gemeinsam selbst gebaut – durch unser ehrenamtliches Team, unterstützt von Jugendlichen im Rahmen eines gemeinschaftlichen Bautages. Damit bleibt das Projekt handwerklich-pädagogisch eingebettet und entspricht den Förderbestimmungen.

    3. Erde, Pflanzen und Saatgut

    Für die Kinder- und Jugendbeete benötigen wir über das Jahr hinweg Erde sowie Pflanzen und Saatgut.

    Da verschiedene Gruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten eigene Gartenprojekte umsetzen, brauchen wir die Möglichkeit, saisonal und bedarfsorientiert zu kaufen. Die Entscheidung darüber, was angebaut wird, erfolgt gemeinsam mit den jeweiligen Gruppen im Rahmen der pädagogischen Arbeit.

    4. Jugendliche, die regelmäßig gärtnern

    Unsere feste Kerngruppe umfasst etwa 25 Jugendliche, die unabhängig von Schule, Ferienangeboten oder Projekttagen regelmäßig im Garten aktiv sind.

    Zusätzlich nutzen Schulen das „Grüne Klassenzimmer“ für Projektwochen und thematische Unterrichtseinheiten, wodurch im vergangenen Jahr insgesamt 125 Jugendliche im Garten waren.


    5. Aufteilung der Beete zwischen Schulen/Kitas und Jugendlichen

    Die Bereiche im Garten sind klar strukturiert:

    • Schulen und Kitas nutzen überwiegend das „Grüne Klassenzimmer“ mit kindgerechten Beeten und mobilen Pflanzkästen.
    • Die Jugendlichen verfügen über eigene Gemeinschaftsbeete und ein Gewächshaus.

    So bleiben Verantwortung und Zuständigkeiten klar abgegrenzt. Schulen und Kitas arbeiten projektbezogen, während die Jugendlichen langfristig und kontinuierlich gärtnern.

    6. Mitfinanzierung durch Fördervereine oder weitere Quellen

    Wir haben bei Schulen und Fördervereinen angefragt; aufgrund der angespannten Haushaltslage im Bildungsbereich stehen dort aktuell keine Mittel für naturpädagogische Projekte zur Verfügung (dies deckt sich auch mit unseren Erfahrungen aus 2025).

    Weitere Finanzierungsideen bestehen jedoch weiterhin, beispielsweise:

    • kleinere lokale Mikroförderungen
    • Sachspenden aus der Nachbarschaft
    • Unterstützung durch Ehrenamtliche
    • Einnahmen aus Gartenfesten oder Mitmachaktionen

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  • Eppelheim: mehr Gärtner*innen für den IG gesucht

    Der Gemeinschaftsgarten wird weiterhin von einer ehrenamtlichen Gartengruppe betreut und von der Stadt Eppelheim unterstützt. Der Garten entwickelt sich gut – die Pflanzen wachsen und die Gartengruppe kümmert sich regelmäßig darum. Die ehrenamtlichen würden sich freuen, wenn sich noch mehr Menschen am Garten beteiligen. Zurzeit überlegen wir, wie wir den Garten noch bekannter machen und besonders Jugendliche als Interessierte gewinnen können. (mehr …)

  • Chemitz: Nia Domo -> JÖK

    Nia Domo ist jetzt der JugendÖkologieGarten, kurz JÖG.

    „JÖG“ befindet sich auf dem Gelände des AJZ. Neben der Bewirtschaftung des Upcycling-Gewächshauses und der Flächen nach den Prinzipien der Permakultur geht es darum, einen Begegnungsraum für Wissensvermittlung in Ökologie, Handwerk sowie Re- und Upcycling zu schaffen.

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  • Neuruppin: offener Gemeinschaftsgarten an Jugendwohnprojekt

    (Antrag, Antworten)
    as JWP (JugendWohnProjekt) „MittenDrin“ e.V sind ein langlebiges, selbstorganisiertes und
    solidarisches Jugendprojekt in der Stadt Neuruppin. Das Projekt engagiert sich nun seit mehr als 30
    Jahren in der Jugendarbeit mit einem Schwerpunkt auf queeren, subkulturellen, antifaschistischen
    und gesellschaftspolitischen Themen. In den letzten Jahren haben wir vermehrt ein Augenmerk auf
    Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Aus dem daraus hervorgehenden Engagement
    entstand im letzten Jahr ein Gemeinschaftsgarten bei uns welcher gemeinsam mit der
    Nachbar*innenschaft gepflegt wird. Gemeinsam wurden Hochbeete gebaut, bepflanzt, geerntet und
    sich mit Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichen Gärtnern auseinander gesetzt. In diesem Jahr
    möchten wir den Gemeinschaftsgarten erweitern, Obstbäume pflanzen, eine Kräuterschnecke und
    ein Gewächshaus bauen. Hierfür möchten wir gerne einen Antrag bei ihnen stellen.
    Das Gewächshaus soll in den späten Sommermonaten in einer gemeinsamen Aktion gebaut werden
    und spätestens im Oktober stehen. So können wir dann die ersten Pflanzen überwintern und auch
    über die Wintermonate hinweg anbauen und ernten. Vor allem wetterfestes Gemüse wie Spinat. Wir
    erhoffen uns durch den Bau dieser Infrastruktur einen größeren Umfang an Möglichkeiten
    gemeinsam nachhaltig zu gärtnern und der Nachbar*innenschaft einen weiteren gemeinsamen Ort
    der Begegnung zu schaffen. Mit der Kräuterschnecke und den Obstbäumen möchten wir außerdem
    einen weiteren Zugang zu nachhaltiger Ernte schaffen und eine Brücke zur der Erzeugung unserer
    Lebensmittel schlagen, die so, vor allem im städtischen Raum, eher ungesehen ist. Außerdem
    unterstützen die Bäume mit ihrer Blüte Insekten wie z.B Honig und Holzbienen.

    Antworten
    Zurzeit haben wir 4 große Hochbeete die ungefähr 1x2m groß sind und zwei kleine Hochbeete mit den Maßen 1x1m. Außerdem gibt es noch zwei kleine Hochbeete in denen Himbeeren gepflanzt sind. Es gibt noch weitere kleine Beete mit Beerensträuchern, Erdbeeren, Schnittlauch und Melisse. In diesem Jahr soll der Garten noch mehr erweitert werden.

    Die genaue Größe der Fläche des Gartens kann ich leider nicht sagen. Ich schätze das es ungefähr 30m² – 40m² sind. Die Fläche ist direkt von der Straße aus zugänlich und nicht eingezäunt. Er ist von dort auch direkt sichtbar und befindet sich auf dem Rondell vor dem Jugendwohnprojekt. Die Fläche gehört den Vermietern der Vereinsräume und ist langfristig nutzbar. Für die Bewässerung des Gartens wird der Außenwasserhahn des Gebäudes genutzt. Gartenschlauch und Gießkannen stehen dauerhaft zur Verfügung.

    Die Gartengeräte sind in einem Container untergebracht der von Montag bis Freitag zwischen 13-19 uhr zugänglich ist. Um zu verhindern das Gartengeräte verloren gehen (was durchaus vorkommen kann, es wurde einmal ein Hochbeet geklaut) ist der Container allerdings abgeschlossen. Der Schlüssel ist im Jugendclub hinterlegt. Menschen die außerhalb der Öffnungszeiten den Garten nutzen, können aber auch außerhalb der Öffnungszeiten an uns herantreten und die Geräte nutzen.

    In den Garten können die Gärtner*innen und alle Anderen jederzeit.

    Die Gruppe die Gärtner*innen varriert je nach Jahreszeit. Menschen die rund ums Jahr gerne Gärtnern sind ungefähr 10. Diese setzten sich zusammen aus Familien der Nachbar*innenschaft und Besucher*innen des Jugendclubs.

    Mitmachen kann mensch einfach so. Es reicht vorbei zukommen und zu sagen das mensch Bock auf Gärtnern hat. Oder uns über Socialmedia oder per Mail anzuschreiben. Es gibt die Möglichkeit einfach mitzugärnern oder autonom ein oder mehrere Hochbeete/Beete zu bewirtschaften.

    Was Öffentlichkeitsarbeit angeht posten wir Gartenupdates auf den Socialmedia Kanälen des Jugenwohnprojekts. Außerdem gibt es einen Flyer der auf den Garten aufmerksam macht und in der Nachbar*innenschaft verteilt wurde. Der Garten ist durch seine Neuentstehung in Neuruppin noch nicht sehr bekannt, aber in der Nachbar*iinenschaft sichtbar. Es gibt bisher kein Schild das auf die Mitmachmöglichkeit aufmerksam macht, nur den Flyer der zum mitmachen einläd.

    Es gibt eine Garten AG die sich um die Organisation des Gartens kümmert, z.B. Wie finazieren wir den Garten, was braucht es, Wie können wir gewährleisten das im Sommer trotz der Hitze ausreichend und regelmäßig gegossen wird obwohl nicht alle jeden Tag am Garten sind, etc. Der Garten AG können Interessiete immer gerne beitreten, das Ziel ist es den Garten so niedershwellig wie möglich zu gestalten und den Gärtner*innen so viel lästige Arbeit abzunehemn wie machbar. Neue Informationen zum Garten werden auf Socialmedia geteilt und sonst in Gesprächen weitergegeben. Es ist zur Zeit ein Info Board in Planung wo alle Kommunizieren können, neue Infos „gepostetd“ werden, Ideen und Wünsche geteilt werden können, etc..

    Nicht alle Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet, einige Beete werden auch autonom von Einzelpersonen, Gruppen oder Familien bewirtschaftet. Die Ernete wird am Ende geteilt.

    Gemeinschft ensteht im Garten durch das gemeinsame Gärtnern, den Wissensaustausch zwischen den Gärtner*innen und durch ein Solidarisches Miteinader was durch teilen und einander ünterstützen geprägt ist.

    Der Garten wurde im letzten Jahr durch einen Antrag bei der Aktion gesunde Umwelt finaziert, da es um größere Anschaffungen ging. Außerhalb von großen Anschaffungen wird der Garten über Spenden finazeirt, es muss sich aber keine/r der Gärtner*innen an den Kosten des Gartens beteiligen. Dadurch wollen wir verhindern das Menschen die im Gemeinschaftsgarten mitmachen wollen aufgrund ihrer finaziellen Situation ausgeschlossen werden und ihre Partzipation durch einen Mangel an finziellen Mitteln verhindert wird.

    Wir brauchen keine Genehmigung für das Gewächshaus, welches 2x3m groß und 2,10m hoch werden soll.

    Das Gewächshaus wird vorrangig von Aktiven des Jugenwohnprojekts und den bereits am Gemeinschaftsgarten beteiligten Menschen gebaut werden. Da es für den Bau des Gewächshuas mehere Schritte braucht werden auch mehrer Menschen daran beteiligt sein können. An den einzelnen Schritten des Baus werden sich aber nicht mehr als 4-6 personen auf einmal beteiligen können, da sonst die Gefahr das sich Menschen in die Quere kommen und es dann zu Verletzungen kommt sonst zu hoch wird. Die Planung des Gewächshauses wird von der Garten AG getragen, wenn diese Abgeschlossen ist wird sich dann gemeinsam mit allen Anderen Beteiligten des Gartens abgesprochen ob alle mit dem Plan einverstanden sind und dann auf einen Termin (1-3 Tage) geeeinigt an denen der Bau dann umgesetzt wird. Der Termin wird dann auch geteilt werden und Interessierte können dazukommen.

    Das Holz des Gewächshuases soll mit Leinöl versieglt werden. Das Fundamet soll aus Lehm und Steinen bestehen und gegeben falls von Pfälen unztersützt werden um einige gute Stabilität zu gewährleisten und Beton zu vermeiden.

    Um die Obstbäume wird sich die Gemeinschaft an Gärner*innen kümmern.

    Die Ernte wird am Ende des Tages geteilt.


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  • Tübingen: im Klimagarten wird zusammen mit Jugendlichen ein Kompostklo gebaut

    (Tel, Antrag)

    Die Entwicklung und der Bau eines Kompostklos in Kooperation mit dem Waldhaus, Fynn Zimmermann.

    Wir haben uns für eine abschließbare Bauvariante für die 13/14-Jährigen Kinder, die maßgeblich am Bau beteiligt wären, entschieden, wobei der wertvolle Ökologie-Nachhaltigkeits-Bewußtseinsschaffende Aufklärungseffekt an erster Stelle steht.
    Bau dauert ca. 1 Woche, vom Klimagarten ist das Bauteam und weitere Interessierte beteiligt (ca. 10 Leute), der Träger, der mit den Jugendlichen arbeitet, steuert die Häfte der Kosten bei.

    Der Nutzen für die Beete im Klimagarten:
    Kompost-Klo-Bau zur Gewinnung von Terra Preta

    Im Klimagarten gärtnern derzeit ca. 40 Personen (teilweise machen einzelne TN Pause oder sind nur temporär dabei und steigen evtl. später wieder mit größerem Einsatz ein). Richtig aktiv schätze ich ungefähr 20 Personen, die sich für die Beete, Gemeinschaftsflächen und Gartenaktionen, das Imkern mit den 6 Bienenvölkern, Kooperation mit den Stadtpiraten und der Adolf-Reichwein-Schule, Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz, Arbeitscamps mit dem Waldhaus und vielen anderen interessanten Aktionen und Projekten engagieren.

    Die Fläche beläuft sich auf ca. 600 qm
    Der Vertrag mit GuT (Garten- und Tiefbauamt), Monika Borodko-Schmidt ist unbefristet und wir pflegen ein sehr gutes Verhältnis miteinander.

    Ein Teil der 26 Beete ist in personenbezogener Verantwortlichkeit, wobei alle mitgärtnern, es gibt Gemeinschaftsbeete, Schülerbeete, ein Stadtpiratenbeet, sonst einige Obstbäume, Nussbäume, Erlen, Vogelhäuschen, wir machen unseren eigenen Kompost (derzeit 5 natürliche in Paletten eingefasste Behälter, ein Hochbeet für Menschen im Rollstuhl also inklusive, ein Hochbeet aus Sandstein für alle, ein Hügelbeet, Brombeeren, Himbeeren, einen großen Kräuterhalbkreis, eine Gerätekiste, eine Kiste für alles andere, von Samen bis Imkerausrüstung) das Wasser bekommen wir vom Bach, der direkt am Garten wunderschön entlang mäandert. ‚Bisher haben wir Wasser aus dem Bach zum Gießen genommen und GuT mit Umweltschutzamt sind darüber informiert, wir haben bisher keine Schöpfrechte benötigt.

    Die Infrastruktur:
    Im Dietenbachpark gibt es viele Wiesen zum Turnen und Grillen, Obstbaumwiesen, Amphibienterrains, ein Volleyballfeld, einen See, eine Skaterbahn, Spielplätze, Callinatic Geräte, Tischtennisplatten, Abenteuerspielplatz, Grillstellen, Pferde, Slakline-Pfosten, Holzplattformen, viele wunderschöne schattenspendende Bäume und tolle Menschen, die den Park genießen.

    Der Standort des Kompostklos wäre vermutlich auf der Fläche zwischen den Bienen und dem Parkplatz im hinteren Bereich Nähe des Fußweges.


    Stand der Entwicklung: beim Bauprojektleiter, Fynn Zimmermann angefragt und Zusage erhalten, GuT Bewilligung angefragt, wird erfolgen, zwei Modelle erhalten Sie zur Ansicht im Anhang, ein konkreter Bauplan wird nach Bewilligung entwickelt, bzw. das Modell wird konkretisiert.
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  • Stand der Dinge EineWeltGarten München

    (Mail)
    Beteiligt sind Mitarbeiter*innen des EWH und des NosFo (durch die Kochgruppe vorallem als Nutzer), Sozialstundenleistende die bei uns Stunden ableisten und oft sehr gerne im Garten mithelfen, Kinder und Erzieherinnen des IG-Hort aus dem Vorderhaus, eine Vorstandsfrau, Interessierte die spontan wie am 24.10. bei der letzten Wildbienenpflanzaktion mitgeholfen haben oder regelmäßig  ein Hochbeet betreuen.

    Gestern hatte ich ein Vernetzungstreffen mit einer NABU Vertreterin die über ein regelmäßiges Projekt Gartenprojekt mit Jugendlichen nachdenkt und Manuela Barth von den Urbanen Gärten habe ich bei einer ABL Veranstaltung bei uns im Haus unterstützt (mehr …)

  • BUND macht ANgebote für Jugendliche im Düsselgrün

    (Gu, RSS)

    noch vor dem offiziellen Saisonstart – der am 19. März sein wird – freuen wir uns über ein neues Kooperationsprojekt, das die Gartengemeinschaft weiter wachsen und den Garten noch lebendiger werden lässt. Einmal pro Monat lädt Euch die BUND Jugend von nun an ein zu einem Umwelttreff, der sich aktiv mit dem Thema Umweltschutz in Schule, Freizeit und Alltag beschäftigt. Hierzu sind verschiedene Aktionen im Stadtteil Oberbilk, rund um den Bahnhof und im Stadtzentrum geplant. Auch der nahe gelegene Gemeinschaftsgarten düsselgrün wird dabei erkundet und regelmäßig besucht werden. Durch die Unterstützung der Gartenpflege gestaltet ihr den Gemeinschaftsgarten aktiv mit und habt dadurch die Chance, nachhaltige Anbaumethoden und ökologisches (Stadt-)Gärtnern in der Praxis kennenzulernen.
    Der Umwelttreff richtet sich an Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren und findet jeden 2. Freitag im Monat von 17-18 Uhr statt. (mehr …)

  • weiterer Gemeinschaftsgarten in Augsburg entsteht

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Außengelände eines Jugendzentrums in Augsburg wurde seit 2013 umgestaltet und aus einer brachen Fläche wurde eine nutzbare Fläche. Das Jugendzentrum-Team möchte nun einen Gemeinschaftsgarten dort anlegen, der mit den NutzerInnen, Nachbarn und BewohnerInnen von nahen Flüchtlingsunterkünften angelegt und weiterentwickelt werden soll.

          Mit wem wurde das Gartenprojekt zusammen geplant? Haben Sie NachbarInnen/Interessierte dazu eingeladen und wie konnten diese an dem Prozess teilnehmen?

    Die grobe Planung stammt vom Team des k15. Konkretere Ideen wurden in informellen Gesprächen mit Nachbarn und Interessierten gesammelt und besprochen.

          Wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte?

    Etwa 7 – 12 Personen

          Haben Sie schon Kontakt zu der Flüchtlingsunterkunft und das Projekt dort vorgestellt? Wie haben die BewohnerInnen reagiert? Wie wollen Sie diese einbeziehen (abholen? Bestimmte Zeiten?)

    Es besteht ein intensiver Kontakt zu den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft. Die Kinder und jungen Erwachsenen sind sozusagen Dauergäste in unserer Einrichtung; auch die Eltern der Kinder und ein Großteil der anderen Bewohner ist regelmäßig bei uns im Haus, z.B. zum gemeinsamen Kochen und Essen jeden Donnerstag. Die Arbeit im Garten würde eine willkommene Abwechslung, Verantwortung und eine sinnvolle Aufgabe darstellen – also all das, was im „normalen“ Flüchtlingsalltag oft zu kurz kommt.

          Wie groß ist die Fläche, die zum gärtnern (und allem, was dazugehört) genutzt werden soll?

    Die Gartenfläche umfasst ca. 240m².

          Wie groß sollen die Hochbeete werden und wer wird darin wie gärtnern können? Soll alles gemeinsam bewirtschaftet werden oder soll es individuelle Anteile geben?

    Zwei Hochbeete sind bereits vorhanden, zusätzlich sollen 2-3 Hochbeete à 110×80 cm entstehen. Geplant ist derzeit eine vornehmlich gemeinsame Bewirtschaftung. Bei Nachfrage und Wunsch sind aber natürlich auch individuelle Beetanteile denkbar.

          Wie werden die Jugendlichen beteiligt? Bekommen sie sozusagen einen eigenen Teil/ein eigenes Beet?

    Bei Zustandekommen einer Kooperation mit anderen Jugendeinrichtungen wäre eine Hochbeetaufteilung nach Institutionen denkbar. Da hierfür aber noch keine konkreten Rückmeldungen vorliegen, ist die derzeitige Planung die einer gemeinsamen Bewirtschaftung der Flächen.

          Wie sind Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen angedacht?

    Vermutlich werden unterschiedliche Kommunikationskanäle genutzt. Neben Austausch und Terminabsprachen über Facebook und Email, wird die Kommunikation mit Nachbarn und Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft erfahrungsgemäß eher über informelle Gespräche auf der Straße oder im Garten ablaufen. Denkbar sind regelmäßige Treffen, bei denen man wichtige Punkte in der Gruppe bespricht und Entscheidungen trifft. Dies würde auch einen demokratischen Entscheidungsprozess begünstigen.

          Was für eine Werkstatt gibt es im Haus und kann diese dann auch von den GärtnerInnen (auch den Nachbarn) genutzt werden?

    Im k15 befindet sich eine Werkstatt, die mit allen üblichen Werkzeugen und Materialien ausgestattet ist. Diese ist während unseren Öffnungszeiten (Dienstag bis Samstag) zugänglich.

          Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärterInnen?

    Die Gartengeräte werden in unserem Außenlager untergebracht, das vom Garten aus zu betreten ist. Zugänglich ist dieses immer, wenn das k15 geöffnet ist (Dienstag-Samstag). Zusätzlich besteht die Möglichkeit Schlüssel für das Außenlager zu verleihen.

          Haben Sie beim Grünflächenamt schon nach Rindenmulch o.ä. gefragt? Es gibt es gute Kooperationsbeziehungen zwischen den Augsburger Gemeinschaftsgärten und der Stadtverwaltung

    Noch nicht, das ist aber ein super Tipp – vielen Dank dafür!

          Sind Sie mit den anderen Gemeinschaftsgärten vernetzt?

    Eine Vernetzung und ein (Erfahrungs-)Austausch mit anderen Gärtnern ist in unseren Augen auf jeden Fall sinnvoll und der Plan Kontakte in diesem Bereich zu knüpfen besteht, wurde aber bisher zeitbedingt noch nicht umgesetzt.


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  • Stadtjugendring Regensburg möchte auf eigener Freifläche Gartenprojekt starten

    (Gu aus Antrag und Antworten)
    Der Stadtjugendring Regensburg hat neue Büros angemietet und möchte die Freifläche dauerhaft Projekten zur Verfügung stellen. Insgesamt ist das Grundstück 2000m² groß. Sie möchten u.a.  junge Geflüchteten aus nahen Unterkünften und einheimische Jugendliche aus dem Stadtteil einbeziehen und da gibt es wohl auch schon Interesse (an Bauaktivitäten und am Gärtnern).
    Die laufenden Kosten trägt der Stadtjugendring, der das Projekt initiieren möchte, es aber nicht dauerhaft „betreuen“ möchte und so versuchen sie von Anfang an, Verantwortlichkeiten auch in der Gruppe mit zu verankern.

    Das Anlegen der Parzellen und den Bau des Gartenhauses sowie des Gewächshauses hätten wir geplant mit Jugendlichen durchzuführen. Da gibt es bereits eine feste Gruppe die in die Planung auch bereits mit involviert ist. Die Jugendlichen selbst sollen auch Flächen bewirtschaften, benötigen aber wohl am Anfang etwas mehr Unterstützung als Erwachsene. Wir möchten gerne in den kommenden Tagen noch Flyer im Stadtteil verteilen um noch mehr Personen anzusprechen, bisher haben wir 5 Senioren die sich dauerhaft auch um die Organisation bemühen möchten und natürlich auch Flächen bewirtschaften.

    ·         Wir möchten die Vergabe der Parzellen an eine generelle Mitarbeit knüpfen, so werden ca. einmal im Monat Treffen stattfinden um Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden von allen Beteiligten gemeinsam getroffen (demokratisch). Wir möchten als Stadtjugendring lediglich den Anstoß geben und die Unterstützung um den Garten zu etablieren und bekannt zu machen. Natürlich wird der ein oder andere dauerhaft mithelfen, hat aber deswegen nicht mehr Entscheidungsbefugnis als die anderen Mitglieder.

    ·         Die Parzellenvergabe möchten wir wie schon beschrieben an eine Mitarbeit in der Organisation des Gartens knüpfen. Falls es mehr Interessenten als Parzellen gibt wird eine Warteliste angelegt. Das Organisationsteam wird noch Regeln festlegen, die bestimmen was passiert wenn jmd seine Parzelle nicht mehr bewirtschaftet oder nicht mehr mitarbeitet, sodass die Fläche neu vergeben werden kann.

    ·         Die Jugendlichen sollen natürlich weiter mitarbeiten, können auch eigene Parzellen bewirtschaften und den Garten als gemeinsamen Treffpunkt nutzen. Sollten weitere Erwachsene und Jugendliche im Verlauf des Aufbaus Interesse haben (was wir uns erhoffen) freuen wir uns natürlich über eine Vergrößerung der Gruppe.

    ·         Ca. die Hälfte des Grundstücks (in etwa 1000qm) soll als Nutzfläche angelegt werden, der Rest ist für Gartenhaus, Sitzgelegenheiten etc. gedacht.

    ·         Wir stehen in Kontakt mit Transition in Regensburg, der Personenkreis der die bisherigen Gemeinschaftsgärten organisiert, hatte jedoch nicht genug Personen um unsere Fläche „mit zu organisieren“.

    ·         Im Anhang maile ich ihnen noch die Aufstellung der geplanten Gartengeräte mit Kostenangaben. Das Gewächshaus und das Gartenhaus sollen selbst gebaut werden, es wird lediglich Material gekauft. Wir haben bereits bei einigen Firmen angefragt, bisher aber noch keine Sachspenden erhalten.

    ·         Komposttoilette ist im Augenblick als Fertiglösung gedacht (wäre dies überhaupt förderfähig?), Das Häuschen außenrum aber selbst gezimmert. Solange das Büro geöffnet ist kann die Toilette dort jederzeit mit genutzt werden. Dies setz aber voraus, dass Mitarbeiter anwesend sind. Ziel ist es aber schon den Garten unabhängig der Büroöffnungszeiten zugänglich zu lassen. Die Gärtner_innen sollen ja zu jeder Zeit Zutritt haben. (Bürozeiten sind nur Mo, Mi, Do von ca. 9-15:00 Uhr)

    ·         Wie oben schon kurz genannt wünschen wir uns, dass der Garten jederzeit zugänglich ist und von einigen Aktiven mit organisiert wird. Es ist uns ein Anliegen die Struktur nicht komplett vorzugeben, unterstützend begleiten wir natürlich dauerhaft (wenn gewünscht/benötigt). Denkbar wäre es z.B. bei entsprechender Nachfrage den ein oder anderen Kurs oder Workshop anzubieten. Wir erhoffen uns auch durch die Vergabe von individuellen Parzellen möglichst viele Gärtner_innen an eine generelle Mitarbeit zu binden.

    Im Moment sehe ich gute Chancen für die Entwicklung einer festen Gruppe, ideal wäre es vielleicht noch in den Sommerferien intensiv in das Projekt einsteigen zu können. Der endgültige Start hängt leider direkt mit der Finanzierung zusammen, wir stehen aber quasi in den Startlöchern und hoffen insbesondere die Bauaktionen in den Ferien durchführen zu können (Bei uns starten die Sommerferien kommende Woche). Interesse am Gärtnern besteht definitiv bei den Jugendlichen, es gibt auch schon viele neue Ideen für Palettenmöbel als Sitzgelegenheiten etc. die die Jugendlichen umsetzen möchten.

    Insbesondere die Anfangszeit werde ich (als Sozialpädagogin) mitunter die Jugendlichen begleiten, zudem eine ehrenamtliche Gartenpädagogin die jedoch nicht die gesamte Zeit anwesend sein kann und die SeniorInnengruppe die bereits Erfahrungen mit Holzarbeiten haben und auch diverse Maschinen Werkzeuge zur Holzbearbeitung zur Verfügung stellen.


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  • Grüner Daumen Frankfurt feiert fünf-jähriges

    (Gu, alerts)
    Diese Geschichte kann man etwas blumig erzählen: Die Idee der Studentin Mirijam Scherer, im Jahr 2011 noch Studentin im Fach Soziale Arbeit an der Fachhochschule, war sozusagen das Samenkorn. Aus dem inzwischen ein blühender Garten erwachsen ist.

    Für ihr Studium suchte Scherer 2011 ein soziales Projekt, bei dem sie anwenden könnte, was die Seminare sie gelehrt hatten. Nichts Großes, „vielleicht ein begehbares Kräuterbeet“, überlegte sie. Dann kam eines zum anderen: Ihre Professorin empfahl die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und deren Stadtteilbotschafter-Projekt, als Partner fand sie die Integrierte Gesamtschule Nordend (IGS) und schließlich wurde das Gartenprojekt „Der Grüne Daumen“ im Günthersburgpark aus der Taufe oder besser aus der Erde gehoben. Am 1. August 2011 könnte die Arbeit richtig losgehen.

    Lange Nachwirkungen

    Heute blüht dieser Garten, der etwas versteckt hinter dem Kita-Areal im nördlichen Teil des Parks liegt: Wildrosen und Schneckenknöterich entfalten sich, Wein und Lavendel, viele Sträucher, Büsche, Blumen und Kräuter. Insgesamt gibt es zehn Beete und zahlreiche weitere blühende Plätzchen, die seither von IGS-Schülern der aktuell neunköpfigen Garten AG sowie ihrem Leiter Dirk Petrat von der IGS-Jugendhilfe der Caritas, geplant, gebaut und gepflegt werden.

    Dass Initiativen der Stadtteilbotschafter derart nachhaltig wirken, gehört bislang zu den Ausnahmen dieses Ehrenamtsstipendiums, für das die Stiftung Polytechnische Gesellschaft engagierten jungen Menschen mit maximal 3000 Euro sowie Ratschlägen und einem Experten-Netzwerk beisteht. Auch aus diesem Grund feierte man gestern im 200 Quadratmeter fassenden Garten das „5 Jahre minus 14 Tage“-Jubliäum.

    Hilfe von allen

    Für Sylvia Flach, Referentin der Stiftung, beweist das Garten-Jubiläum, dass junge Leute mit gemeinnützigen Ideen auf die Beteiligung aus dem Stadtteil angewiesen seien: „Alleine bringt es nichts, man braucht die Kooperation. Der Erfolg ist dann Ergebnis guter Kommunikation mit verlässlichen Partnern.“ Letztere hatte Mirijam Scherer nicht nur in der Stiftung und Schule, sondern auch im Ortsbeirat 2 (Nordend), im Grünflächenamt, im Verein „Umweltlernen“ und im Frankfurter Stadtschulamt gefunden. All diese Institutionen nämlich unterstützten das Gartenprojekt von Beginn bis heute, gaben Geld oder Know-how, schenkten Pflanzen oder anderes Material, so dass der Garten gedeihen konnte.

    Rüdiger Koch, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat, verwies auf die Sonderstellung des Gartens im denkmalgeschützten Günthersburgpark: „Es ist die absolute Ausnahme, dass der Ortsbeirat einem solchen Projekt zugestimmt hat.“ Das Stadtteilparlament wache über die Nutzung öffentlicher Grünflächen und trage Sorge, dass derartige Initiativen zum Wohle der Allgemeinheit und nicht zwecks privater Interessen durchgeführt würden.

    „Der Grüne Daumen“ ist bis heute für jedermann begehbar und nutzbar, was zu einer weiteren Besonderheit führt, wie Dirk Petrat berichtete: Regelmäßig kämen Parkbesucher, um sich Kräuter oder auch Äpfel, Kirschen und Himbeeren mitzunehmen – dennoch habe es keinen einzigen Fall von Vandalismus gegeben.

    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Schueler-bringen-Park-zum-Bluehen;art675,2112174 (mehr …)

  • Münzgarten hat sich gut entwickelt

    (GU, Mail)

    Der Hamburger Münzgarten hat sich gut weiterentwickelt:

    Seit letztem Jahr haben wir zwei Kooperationen, einmal mit der Alsterdorfer Assistenz Ost (Diakonie), für die es nun ein rolliegerechtes Hochbeet gibt und betreuen, gebaut von obdachlosen Jugendlichen des Werkhauses (2. Kooperation). Mit diesen Kooperationen und der Nachbarschaft haben wir uns dieses Jahr wieder ein schönes Stück Grün und einen neuen sozialen Raum geschaffen. Ich bin derzeit das Bindeglied zwischen beiden Kooperationspartnern, aber es läuft auch ohne mich ganz (mehr …)

  • In Fresing pflanzen geflüchtete und beheimatete Jugendliche zusammen

    (Gu aus alerts)

    Einheimische Jugendliche und Flüchtlinge bepflanzen Beete

    Jugendliche und Gartenarbeit, nach einem gängigen Vorurteil passt das nur in den seltensten Fällen zusammen. Gerade schickt sich der Kreisjugendring Freising aber an, mit dieser Vorstellung aufzuräumen. Die KJR-Erlebnispädagogin Susanne Watterott hat ein Integrationsprojekt ins Lebens gerufen, es hört auf den Namen „Gemeinsam Garten“ und will einheimische Jugendliche mit jungen Flüchtlingen zusammenbringen: Durch das gemeinsame Anpflanzen von Gemüse. In Mittermarchenbach, auf dem Jugendzeltplatz, sollen so zwei Hochbeete entstehen.

    Elf Jugendliche – darunter sechs unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus der Freisinger Wippenhauser Straße – nehmen an dem Projekt teil. Ganz freiwillig, wie Susanne Watterott nicht müde wird zu betonen. „Die meisten Flüchtlinge kommen aus ländlichen Gegenden und sind ohne Supermarkt aufgewachsen“, sagt die Projektleiterin. Sie wüssten daher noch, wo das Gemüse herkäme. Diese Erfahrungen sollen die Jugendlichen beim Bau der Hochbeete einbringen. Im handwerklichen Miteinander lassen sich nach Meinung von Watterott leichter Berührungsängste abbauen. Dank der Einheimischen-Beteiligung ist es für die jungen Flüchtlinge ein Gratis-Deutschkurs obendrein. […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/kreisjugendring-freising-gemeinsam-garteln-1.2966573 (mehr …)

  • Wohngsbau- und Entwicklungsgesellschaften in Duisburg fördern Gemeinschaftsgärten

    (Gu, Mail)

    Inzwischen gibt es einige Gartenprojekte in Duisburg.
    Die EG DU (Entwicklungsgesellschaft Dusiburg) scheint also auf das Thema aufgesprungen zu sein und es jetzt groß aufziehen zu wollen“: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/urban-gardening-projekt-startet-in-duisburg-hochfeld-id11749889.html
    Das im Artikel beschriebene Gartenprojekt ist von SchülerInnen eines Schülerwohnheims angelegt initiiert und angelegt worden.
    […]Amt für Umwelt und Grün. Sie hat alle Daten und Fakten parat. Keine 5000 Euro habe die Umsetzung des Projektes gekostet. „In die sechs Hochbeete, die von der Bahnhofsplatte stammen, ist frische Erde für die Nutzpflanzen beim Urban Gardening gefüllt worden.“ Was sich auf Neudeutsch so innovativ anhört, ist nichts weiter als ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten.
    „Inzwischen ist es ein richtiger Trend. Die Nachfrage wurde so groß, dass wir uns etwas überlegen mussten, denn solche Projekte fördern wir gerne“, so Kroog.
    „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen“

    Korkmaz betont: „Jeder kann vorbeikommen und etwas einpflanzen.“ Er greift selbst zur Schaufel und hebt eine kleine Grube aus. „Wenn jemand Werkzeug braucht, kann er sich gerne an uns wenden.“ In Zukunft soll es in unmittelbarer Nähe noch einen kleinen Schuppen geben, in dem Gartenutensilien untergebracht werden können.

    In ganz Duisburg werden insgesamt 18 solcher Urban Gardening-Projekte gefördert, teilt Reinhard Schmidt von der EG DU Entwicklungsgesellschaft mit. In drei bis vier Jahren soll es so einen stadtteilübergreifenden Gartenbereich geben. Der Gemeinschaftsgarten in Hochfeld ist also nur ein Anfang.“

    Ein anderes Projekt wird von einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht: der Heimtagarten, der offen für alle ist: http://heimatgarten-rheinhausen.jimdo.com/ (mehr …)

  • Erst zwei Gärtnerinnen im GG Herrnsheim

    (Gu, alerts)

    […]
    HERRNSHEIM – Das erste Grün sprießt schon, junge Salatpflänzchen stehen neben Frühlingszwiebeln und kälteunempfindlichen Ackerbohnen. Drei Beete sind auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gartengrundstück nördlich von Herrnsheim angelegt, ein Kompost und ein Hochbeet. Auf dem restlichen Areal stehen Apfel- und Kirschbäume, eine Mirabelle und einige Beerensträucher – dazwischen immer noch viele Brombeeren und Brennnesseln. „Wir würden uns über ein paar mehr Leute freuen“, sagt Tina Rentsch. Sie und Anne Böttcher sind bislang die einzigen beiden Hobbygärtnerinnen, die sich auf dem Gelände des BUND austoben – dabei ist der Garten als offenes Gemeinschaftsprojekt geplant, bei dem jeder mitmachen kann. Als Urban Gardening.
    Vor einem Jahr ist der BUND in Worms in den Trend eingestiegen, jungen Menschen ein Areal zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Gärtnerfreuden ausleben und sich botanisch austoben können. Möglich wurde dies, weil Heide Denig dem Verein ihren ungenutzten Garten zur Verfügung stellte. […] Auf dem Gartengrundstück gibt es ein Häuschen und einen Brunnen, sodass die Wasserversorgung sichergestellt ist.[…]
    Das Gemeinschaftsgarten-Projekt wurde im Februar im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz 2015 ausgezeichnet. Die 500 Euro Preisgeld kommen dem Gartenprojekt zugute.

    http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/stadtteile-worms/herrnsheim/seit-einem-jahr-urban-gardening-in-herrnheim_16747686.htm (mehr …)

  • In Görlitz ist ein Interkultureller Stadtgarten geplant

    (Gu, Mail, 7.12.)
    im Rahmen des Förderprojektes Jugend.Stadt.Labor nehmen wir, der Second Attempt e.V., Bedürfnisse junger Menschen auf, um sie bei der Umsetzung ihrer eigener Ideen zu unterstützen. Seit März diesen Jahres baut eine Gruppe junger Menschen ein Urban Gardening Projekt auf. Ihr Ziel ist es einen Hügel mit Gemüse zu revitalisieren und aus einem alten Lagerhaus ein Gewächshaus aufzubauen. Dies geschah im Laufe des Jahres durch mehrere Arbeitseinsätze zusammen mit Flüchtlingen. Leider geriet der Umbau ins stocken, so dass mit der Fertigstellung erst im Frühjahr nächsten Jahres zu rechnen ist. Der Hügel konnte erfolgreich umgestaltet werden, so dass die Ernte sehr Ertragreich ausfiel. 
    Die Pause bietet uns die Chance, das Konzept zu überarbeiten und zusammen mit weiteren Initiativen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, einen interkulturellen Stadtgarten zu entwerfen. 
    Die Vorraussetzungen in Görlitz sind denkbar gut. Wir reaktivieren seit 2014 eine Industriebrache in der Nähe des Zentrums in einem “benachteiligten” Stadtquartier, in den Flüchtlinge dezentral untergebracht sind. Aufgebaut haben wir bisher eine offene Kreativ-Werkstatt (vor allem auch genutzt im Projekt „Werk.Stadt.Garten 2015“, welches Ihnen eventuell bekannt ist). Parallel renoviert eine Gruppe junger Schüler eine alte Kantine, um einen neuen Jugendtreff zu etablieren. Außerdem hat sich der Verein als Betreiber eines Zentrums für Jugend- und Soziokultur beworben. Die Entscheidung wird hierzu Ende Februar vom Stadtrat getroffen. 

    Ergänzung, Mail vom 9.12.:
    Größe: 
    – potenzielles Gewächshaus in Aufbau (ca. 90 qm) 
    – schon genutzter Erdhügel (ca. 250 qm)
    Projektbeschreibung: Ein Erdhügel wird gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen unterschiedlicher Kulturkreise bei der Energiefabrik zu Görlitz revitalisiert. Sie schaffen einen Rahmen für städtische Naturerfahrung, für Selbermachen, für Begegnung und Gemeinschaft. Die Industriebrache im Zentrum wird entmüllt und bepflanzt. Ein praktischer Lernort für Kinder entsteht, neue Impulse werden geschaffen, die Kulturen und das gemeinschaftliche Zusammenleben bereichert und darüber hinaus gewinnt der Stadtteile an Lebensqualität.
    Personen: Über den Sommer bestand die Gruppe aus sechs jungen Personen, die in Görlitz studieren oder bereits arbeiten. Bei mehreren Arbeitseinsätzen waren regelmäßig bis zu 20 Flüchtlinge und Bürger beteiligt. Durch den Winter ruht das Projekt erst einmal, doch besteht das Kernteam immer noch. 


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  • In Kiel sind mehrer Gartenprojekte mit/für Jugendliche entstanden

    (Gu aus alerts, 31.7.)
    […]
    So haben die Besucherinnen des Mädchentreffs „Rela“ in Hassee eine Fläche zur Bewirtschaftung angemietet, auch der Ellerbeker Jugendtreff „De Twiel“ widmet sich mit Erfolg der Aufzucht von Obst und Gemüse. Gestern schaute Jugend-Dezernentin Renate Treutel im Sportpark Gaarden vorbei, wo Jugendliche ebenfalls ein Stück Natur für sich entdeckt haben.

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    Przemek Haluch und Marcel Voß (beide 15 Jahre alt) sind nahezu täglich im Einsatz, um Unkraut zu jäten, Rasen zu mähen und den ersten Tomaten im kleinen Treibhaus beim Wachsen zuzuschauen. Salat und Kohlrabi haben sie bereits geerntet. Kartoffeln, Mangold, Schnittlauch und Zwiebeln werden folgen, Peperoni gibt es gleich in drei Varianten als scharf, mittel und milde.

    Das „Urban Gardening“ bringt viele Vorteile mit sich. Das hat auch die Fachhochschule erkannt, die sich im Rahmen des Projektes „Soziale Arbeit“ mit der neuen Leidenschaft fürs Gärtnern beschäftigt. Abseits von Computer und Fernseher können die Jugendlichen selbst Hand anlegen und frei bestimmen, welche Sorten sie anbauen. Selbst der Gestank der Brennnessel-Jauche, die als natürlicher Dünger eingesetzt wird, kann ihnen nichts mehr anhaben. „Mit der Zeit wächst die Begeisterung“, haben die Betreuer Rabea Schmidt und Serdar Külahlioglu festgestellt.
    http://www.shz.de/lokales/kiel/die-neuen-gruenen-der-stadt-id10344461.html (mehr …)

  • Kulturgärten BRemen suchen TN für Jugendaustauch zum Thema urban gardening

    (Gu aus Mail an CM, 15.7.)
    […9 einen internationalen Jugendaustausch „Urban Gardening for Immigrants and others“, der in der letzten Augustwoche in Bremen stattfinden soll und für den wir zzt. um TeilnehmerInnen werben.

    Der Austausch ist Bestandteil unseres Projektes KulturGärten, in dessen Rahmen wir zwei weitere Gemeinschaftsgärten in Bremen initiiert haben, einen davon am Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Arbergen.

    Der Austausch richtet sich an junge Erwachsene, die sich über Flüchtlings- und Migrationspolitik Gedanken machen oder selbst davon betroffen sind, und die außerdem an einem urbanen Lebensstil interessiert sind, der auch Umweltfragen berücksichtigt.
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  • Grün_in_Sicht München kooperiert mit Mucca-Haus

    (Gu, Projektbesuch, 30.6.)
    Das Gartenprojekt auf dem Gelände des Kreativquartiers in München ist umgezogen und jetzt direkt vor Haus Mucca/IMAL (https://www.facebook.com/IMAL.bk). Michael vom Institut für Glücksfindung versteht das Projekt auch als architekonisches Gestaltungselement. So gibt es neben Nutz- auch Zierpflanzen in unterschiedlichen Pflanzgefäßen. Dienstag ist eine Gruppe Jugendlicher vom Kolpingerwerk da, die eine Weiterbildung macht und Freitags kümmert sich eine andere Gruppe. Sie haben die Zusage bis mindestens Ende 2016 da zu bleiben, es wird aber sicher auf Ende 2017, wahrscheinlich sogar noch länger hinauslaufen. Es werden derzeit immer mehr Akteure auf dem Gelände, manches läuft eher nebeneinander her oder steht in Konkurrenz zueinander, so sagt Michael. Z.B. soll ein Gartenprojekt mit/für Flüchtlinge neu entstehen (grenzt direkt an das bestehende Gartenprojekt), wobei der Träger da wohl viel eher einen offenen Sportplatz als Bedarf sieht. Die Flüchtlinge bei Interesse mit bei Grün_in_Sicht einzuladen ist natürlich im Sinne von Grün_in_Sicht, aber von den „anderen“ nicht geplant. (mehr …)

  • Jugendgruppe im IG Bamberg dabei

    (Gu, Mail, 2.6.)
    wir sind eine Jugendgruppe der JBN (Jugendorganisation Bund Naturschutz). Wir sind momentan 6-8 aktive Mitglieder zwischen 16-25 Jahre alt und das zweite Jahr beim Garten dabei. Wir gärtnern aber schon seit drei Jahren (Davor hatten wir einen Mietacker). Im Interkulturellen Garten haben wir eine kleine Parzelle auf der wir Gemüse und Blumen anbauen. Im Herbst veranstalten wir immer ein internes Erntefest mit gemeinsamen Grillen. Dieses Jahr wollen wir zu dieser Aktion auch jugendliche Flüchtlinge aus unserer Stadt einladen.


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  • Gemeinschaftsgarten im Westend wird sichtbar

    (Gu, Projektbesuch, 28.5.)
    Der von Ina mit geplante Gemeinschaftsgarten an der ehemaligen Stadtbibiothek im Westend nimmt langsam Gestalt an. Sie haben nach wie vor keine Genehmigung/keine Antwort, ob sie da gärtnern dürfen, haben jetzt aber einfach mal angefangen. Sie haben kleine, quardratische Beete gebaut und rausgestellt, gärtnern auch in Jutesäcken und hochkant gestellten Paletten. Noch sind es erste Anfänge, die nur einen kleinen Teil des (laut Ina gut genutzten) Vorplatzes einnehmen. Zielgruppe sind hauptsächlich Jugendliche/junge Erwachsene – da dort das KJR sitzt/sitzen wird. Sie treffen sich Donnerstags und es gibt ein Schild mit einer Kontakt-Mail. Einen Wasseranschluß gibt es, sie können die Küche des Gebäudes nutzen und auch die anderen Räume. (mehr …)

  • Gartenprojekt in Riebnitz-Damgarten will attraktiv für Jugendliche, Erwachsene und Flüchtlinge sein

    (Gu aus Antrag, 23.4.)
    Im Innenhof und um das alternative Jugendzentrum AJZ herum soll gegärtnert werden. JedeR kann mitmachen. Hochbeete und ein Kompost sollen gebaut werden, auch in die Erde kann wohl gegraben werden. Sie sind z.Z. ein fester Kern von 6 Personen im Alter von 14-67 Jahren, die sich regelmäßig zur Projektplanung treffen. Sie wollen sowohl die Jugendlichen des Jugendzentrums, die Nachbarn, als auch Flüchtlinge einbeziehen und das Projekt gemeinsam weiterentwickeln.


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  • In Worms startet BUND Gartenprojekt für junge Leute

    (Gu aus alerts, 2.3.)
    URBAN GARDENING BUND-Kreisgruppe startet in Herrnsheim Kleingarten-Projekt für junge Leute
    […] Als die Herrnsheimerin Heide Denig vor gut einem Vierteljahr auf Michael Leukam vom BUND zukam, war dieser sofort Feuer und Flamme. Ihr Vater hatte das fast 1000 Quadratmeter große Grundstück in einer Kleingartenanlage gegenüber dem Herrnsheimer Schlosspark sein Leben lang liebevoll gepflegt. […] Jetzt stellt sie das Gelände dem BUND kostenfrei zur Verfügung. […]Das Grundstück samt Wasseranschluss ist also da, eine Erstausstattung an Werkzeugen und Pflanzmaterial inklusive Gartenhäuschen ist ebenfalls vorhanden. Jetzt fehlen nur noch Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 28 Jahren, die den Garten in Eigenregie bewirtschaften wollen. Geschwister, Jugendgruppen, Schulklassen – egal in welcher Konstellation können sich Interessierte zusammentun und beim BUND melden. Regeln gibt es nahezu keine, außer, dass die Obstbäume stehen bleiben müssen (das ist Bedingung von Heide Denig) und dass die Nachbarn nicht beeinträchtigt werden (das ist Projektkoordinator Leukam wichtig). „Ansonsten können sich die Jugendlichen hier austoben und pflanzen, ernten, feiern“, so Leukam.
    Besonderer Vorteil: Der Herrnsheimer Boden ist fruchtbar und wertvoll, sagt der BUND. Für Leukam und seine BUND-Kollegen ist das Projekt ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Leukam will die Resonanz abwarten. „Wir haben auch schon diverse Jugendgruppen angesprochen, ob Interesse besteht.“ Das Jugendparlament hat er beispielsweise ebenso angefragt wie die studentische Vereinigung „Green Up Your College“. BUND-Mitglied muss man nicht zwingend sein, aber natürlich hofft die Naturschützer-Vereinigung auf das eine oder andere Nachwuchsmitglied. (mehr …)

  • Gartenprojekt für und mit Jugendlichen in Augsburg geplant

    (Gu, Info vor Ort, 7.11.)

    Eine Mitarbeiterin eines Jugendhauses in Augsburg plant ein Gartenprojekt, um einen Ort zu schaffen, an dem die „Stammjugendlichen“ aus dem Jugendhaus und minderjährige Flüchtlinge, die dort gegenüber untergebracht sind, einen tätigen Berührungspunkt haben. In dem Jugendhaus haben beide Gruppe nix miteinander zu tun. Außerdem wollen sie auch die Jugendlichen einbeziehen, mit denen die Streetworker arbeiten. „Internationaler Jugendgarten“ so der Arbeitstitel – finanziert werden soll das über den bayerischen Umweltfonds und (?) LAG Jugendarbeit in Bayern. Die Mitarbeitin macht schon jetzt Kochkurse mit den Jugendlichen

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  • Drachengarten Murnau an VHS und Umweltamt angebunden

    (25.10., Gu Projektbesuch)

    Der Drachengarten Murnau ist ein (noch) ganz kleiner Gemeinschaftsgarten unweit des Bahnhofs, der auf einer kommunalen Fläche entstanden ist, die an eine Kirche grenzt. AnsprechpartnerInnen sind jemand von der VHS und jemand vom Umweltamt. Es soll ein Mehrgenerationenprojekt sein und noch stärker werden. Bisher sind ein paar Beete (nur Kräuter) im Boden entstanden, die im Kreis angeordnet sind) und drumherum ist ein kleiner Zaun aus Weiden angelegt worden. Geräte werden mitgebracht, doch wollen sie eine Kiste bauen oder hinstellen. Wasser gab es bisher nur in Form von Regenwasser, doch wollen sie die Kirche ansprechen, ob sie das Regenwasser vom Dach sammeln können. Ansonsten denken sie über IBC-Container nach. Es gibt zwar ein Schild, doch auf dem steht lediglich „Drachengarten“. Es gibt dann ein aufkalppbares Infoboard, auf dem steht, um was es sich handelt und was als nächste Aufgaben ansteht. Es machen verschiedene Leute mit, eher Ältere. Ein paar Jugendliche sind dabei, die immer extra angesprochen werden. Sie sind derzeit auf der Suche nach einer Form für den Garten und die Betreuung des Gartens. Er ist so klein, dass es nicht so leicht vorstellbar ist, was man denn dort machen kann. Zumal, wenn man alleine da ist oder eben zu anderen Zeiten als die Gruppe. Das Projekt ist noch recht unbekannt, auch bei den anderen Vereinen. Sie wollen es im Rahmen von VHS-Veranstaltungen immer wieder vorstellen. Zu einer dieser VHS-Veranstaltungen kommt auch Ella und will Ausschnitte aus dem neuen Film vorstellen.

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  • Gärtnern und Fußballspielen: Glogauer 13 macht es möglich

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Gemeinschaftsgarten Glogauer 13 in Berlin-Kreuzberg ist auf einem ehemaligen Sportplatz entstanden. Gruppen haben Palettenbeete, es gibt einen kleinen Bauwagen mit Geräten auf der einen Seite und die andere Seite der Fläche ist so geblieben wie vorher: hier können die Jugendlichen weiterhin Fußball etc. spielen, was auch genutzt wird.

    # Gemeinschaftsgarten Glogauer 13

    # Berlin-Kreuzberg

    # Garten und Sport

    # Jugendliche

    # Umnutzung

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  • ein neues Projekt entsteht: Theater und Garten in Neukölln

    (Gu, Projektbesuch, 20.8.)

    Am Esperantoplatz in Berlin-Neukölln (S-Sonnenallee) entsteht vor der Tür eines interkulturellen Theaterprojekts für Schulen und Jugendliche ein Gartenprojekt. Ein Teil des Platzes, der umzäunt ist und an dessen Zaun hauptsächlich Verbotsschilder hängen (und kein Hinweis auf das Projekt), ist gesäubert worden (war vorher verwildert und mit Müll übersät). Die Theaterleute haben mit Jugendlichen zusammen schon eine kleine Bühne und ein paar Bänke gebaut. Beete sollen folgen.

    Sie sagen, dass es ein sehr schwieriger Kiez ist, mit viel Armut und Perspektivlosigkeit. Sie arbeiten viel mit den Schulen zusammen und haben eine 3-Jahres Förderung durch das BMF bekommen.

    Sie sind ganz am Anfang und interessiert an dem Theaterprojekt aus dem Garten der Künste in Neukölln, an mobilem Siebdruck, an Kontakten zu anderen Gärten in Neukölln (habe ich schon alles vermittelt)

    # IG Esperantogarten

    # Kultur im Garten

    # Jugendliche

    # privater Eigentümer

    # Berlin-Neukölln

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  • Dachgarten für und mit Jugendlichen enststeht in Witten

    (Gu, google alerts vom 12.6.)
    „Ein „Urban Garden“ entsteht auf der Dachterrasse des ehemaligen Café Leye in der Bahnhofstraße [in Witten] Die begeisterten Macherinnen suchen noch junge Helfer – nicht nur für die Arbeit mit Spaten und Gießkanne: Tomaten, Möhren und Salat sollen bald in Hochbeeten auf der Dachterrasse des ehemaligen Café Leye wachsen. Unter Anleitung werden Jugendliche den „Urban Garden“ planen, pflegen und das Gemüse ernten. Die Waren sollen dann auf dem Markt zu kaufen sein. Interessierte können sich jetzt für die Arbeit mit den Pflanzen anmelden. […] „Das ist ein Bildungsangebot im Rahmen der Jugendkulturarbeit“, so Dorit Remmert (35) von der Projektfabrik, die die Räumlichkeiten des ehemaligen Café Leye nutzt und beim Urban Gardening mit im Beet sitzt. […] Unterstützt wird der Garten vom Land, das mit 12 000 Euro die Honorarkräfte und Pflanzen finanziert. […]Mitmachen kann jeder zwischen 15 und 27 Jahren. […] Man muss sich verbindlich anmelden.
    Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/witten/salat-und-tomaten-ueber-den-daechern-der-city-id9456169.html#plx1862109595

    Es sind 100m² und sie wollen in Kisten gärtnern.
    „Wenn die Ernte gut ausfällt, sollen die Früchte an einem eigenen Marktstand verkauft werden. Das Urban-Gardening-Projekt ist konzipiert bis zum Jahresende. Mitmachen können rund 15 Jugendliche. Es ist gefördert vom Landschaftsverband mit 12 000 Euro. Es will als Bildungsangebot im geschützten Raum die Natur näher bringen.“
    Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/witten/Urban-Gardening-Projekt-will-Jugendlichen-Natur-vermitteln;art939,2389141#plx2043762004


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  • Bürgergarten Helle Oase will Strohballenhaus mit integrierter Komposttoilette bauen

    (Gu aus Antrag vom 23.5.)
    Die Koordinatorin des Bürgergartens Helle Oase in Berlin Hellersdorf beantragt bei uns die Kosten für den Bau eines Strohballenhauses mit Komposttoilette (Permakultur). Das Projekt ist u.a. ein Gemeinschaftsgarten, es gibt einen Spielplatz und Bauten für Jugendliche.
    Sie wollen gerne eine eigenen Toilette für das Projekt – bisher nutzen sie die Toiletten im benachbarten Jugendzentrum. Der Garten hat Permakultur als einen Schwerpunkt und so möchten sie die Toilette auch in diesem Sinne bauen: aus Strohballen und Lehm. Das soll in einem einwöchigen Workshop in den Sommerferien stattfinden, an dem max 20 Leute teilnehmen können. Bei 10 Anmeldungen wird der Workshop stattfinden.
    Das Fundament sollen Jugendliche bauen, die in „Maßnahmen der Berufsorientierung“ sind und so ein Praxisprojekt hätten. Schon einiges im Garten ist durch Jugendliche solcher Maßnahmen gebaut worden.

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  • neue Projekte im Hafengarten Offenbach

    (Gu aus RSS vom 20.5.)

    „Neue Projekte im Hafengarten

    Mit am Tisch sitzt Alexandra Walken, die neue Projektleiterin im Team. „Es gibt für mich viel zu Organisieren und jede Menge Administratives“, sagt sie. „Dazu gehört bspw. die Vergabe der Plätze an die Pächter, für deren Anliegen ich jederzeit ein offenes Ohr haben muss.“ Sowohl die Halbtagsstelle von Walken, als auch die Tätigkeit von Scheid werden von der Mainviertel GmbH & Co. KG, der Besitzerin des Geländes, finanziert. „Wir arbeiten hier mehr, als eigentlich vorgesehen“, verdeutlicht Walken. „Aber das ist in Ordnung, denn die Arbeit macht uns viel Spaß.“ Zu ihrem Job gehört auch die Betreuung der neuen Projekte im Hafengarten. So wurde erst kürzlich der erste ein Bienenstock im Hafengarten angesiedelt, zur Sicherheit oben auf dem Bürocontainer. Eine weitere Initiative ist ein einwöchiges Praktikum für Schulabbrecher  im Hafengarten, das gemeinsam mit Kids Offenbach ins Leben gerufen wurde. „Wir hatten bislang zwei Praktikanten, die uns geholfen haben, neue Hochbeete und eine Infotafel zu bauen“, informiert Scheid.
    Da der Boden im Hafengarten belastet ist, werden Obst und Gemüse vor allem in Pflanzbehältern wie diesen Jutesäcken gzüchtet.
    Auch über die weitere Gestaltung des Hafengartens haben beide Hafengärtnerinnen genaue Vorstellungen: „Damit unser Garten optisch noch schöner wird, sollte er mehr in die Höhe wachsen, z.B. würden wir gerne Sonnendächer und höhere Pflanzgestelle errichten“, verdeutlicht Walken. Und Scheid ergänzt: „Wir möchten weitere Aktionen und Workshops anbieten, bspw. zum Thema Kräuterzucht und dem Bau von Beeten aus Recycling-Material.“


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