Schlagwort: Jugendworkcamp

  • Aktuelle Entwicklung des Gartens „Garten der Flucht und Solidarität“ in Friedland

    (von Najeha)

    Seit März 2016 hat Frau Heidrun Mitze Kontakt mit mir in Göttingen, sie wohnt in einem Dorf bei Friedland, Reiffenhausen.

    Ich haben Frau Mitze und den Mitarbeiter der Caritas in Friedland am 16.03. im Büro empfangen und beraten, Ihnen die Idee der Gemeinschaftgärten erklärt, sie über die Angebote der anstiftung informiert.

    Sie möchte von Anfang an die Nachbarn vor Ort mit einbinden. Ich habe ihr im gestrigen Telefonat empfohlen, dass sie alle Parzellen als Gemeinschaft bewirtschaften mit Patenschaften, das bedeutet, an jeder Parzelle arbeiten ein Flüchtling und Nachbarn zusammen.

    Das Ziel ist, dass sie in Dialog kommen, die Sprache lernen und sich austauschen.

    Im August 2016 hat sie ein zweiwöchiges Jugend-Work-Camp organisiert. Ich war am 3.8.eingeladen, habedas Grundstück besucht, die Flüchtlinge aus Friedland im zukünftigen Gartenstück empfangen,ihnen die Idee und Ziele der Gärten erklärt.

    Die Neuigkeit von gestern ist, dassfür das Gartenprojekt die Förderung irgendwie gesichert ist.

    Zwei Förderungsmöglichkeiten hat sie, erstens über ein EU Programm, es war viel Arbeit, sie musste 30 Seiten Formulare ausfüllen,dem 20köpfigen Vorstand vorlegen, weiter 50 Leuten, die für die lokalen Aktionen auf den Land zuständig sind. Die Idee wurde gut aufgenommen.

    Sie fördern das Projekt für drei Jahre mit 80%.

    Zweitens LEB (Ländliche Erwachsenenbildung) für 20% als Co-Finanzierung.

    Frau Mitze freut sich sehr, sie wartet auf den Förderbescheid.

    Sie plant wieder einen Jugend-Work-Camp für den Sommer.

    Sie möchte, dass ich demnächst eine Informationsveranstaltung in der Unterkunft in Friedland mache.


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