(Gu, Mail und Antrag), Juni 2015
Für den Gemeinschaftsgarten in Bremen Arbergen, der direkt an einem Flüchtlingswohnheim entsteht, ist ein Baucamp für den Bau einer Jurte geplant, die dann auch für den Stadtteil (Nachbarn, Vereine, Jugendhaus) als Treff- und Kulturort gedacht ist.
Sie beantragen bei uns Geld für Bauteile, Material und ÖA. Wir übernehmen die Häfte der Summe, da noch an anderer Stelle Anträge lauften und eine Crwodfunding-Kampagne.
Das erste öffentliche Treffen hat stattgefunden. Das Jugendhaus war vertreten und zwei sehr engagierte Frauen aus dem Stadtteil. Die Pfadfinder aus Arbergen waren auch dabei.
Wann wird denn die erste Jurte aufgebaut? Bauen da die Leute auch schon mit?
Die mitgebrachte Jurte wird am 7. September gemeinsam aufgebaut. Das dauert ca. 4 h.
Wie wollt ihr AnwohnerInnen für die Bauaktion und dann aber auch für die Nutzung der Jurte gewinnen?
Wir werden ein Plakat und einen Flyer erstellen und möglichst günstig vervielfältigen. Wahrscheinlich eine sw-Kopiervorlage. Die Info wird an die ÜWHs in Bremen auch in anderen Sprachen als Deutsch geschickt oder dort verteilt. Außerdem geht eine Einladung an die Nachbarschaftszentren in der Umgebung und an passende Zentren in Bremen. Über die Öffentlichkeitsarbeit der AWO Bremen ist wahrscheinlich eine Pressemitteilung in der Tageszeitung möglich. Online kommt die Information auf die offizielle Homepage von ÖkoStadt e. V. und ggf. auch auf die der AWO Bremen. Auf der fb-Seite vom Gemeinschaftsgarten Arbergen und auf die ÖkoStadt fb-Seite wird es einen Post geben.
Sind Jugendliche aus dem Jugendhaus schon interessiert am Mitbauen und am Nutzen der Jurte?
Die Kinder und Jugendlichen vom ÜWH haben auf jeden Fall große Lust eine Jurte zu haben! Einige junge Männer waren beim Bau des Gerätehäuschens bereits hoch motiviert, darauf stützen wir uns mit unserer Annahme, dass wir Hilfe bekommen werden. Die Jungs und Mädels, die das Jugendhaus nutzen, wissen noch nicht sehr viel vom JurtenGarten, da wir noch keine Flyer und Plakate aufgehängt haben.
Wie können sich Leute spontan in die Bauwochen einbringen?
Am einfachsten ist es, wenn sie einfach vorbei kommen und bei dem Bauteil/Bauschritt, das gerade gefertigt wird/ der gerade anliegt mithelfen. Das Jurtenwesen wird auch vor und nach der festgelegten Bauzeit vor Ort sein und die mitgebrachte Jurte bietet bereits von Anfang an Raum für den Austausch, das Beisammensitzen, Musik machen und mehr. So ist es auch möglich durch andere Aktivitäten als Bauen am JurtenGarten teilzunehmen.
Die Grundlage:
Geplant ist, dass wir morgens zusammen kommen und die Bauzeitung für den Tag klären und erstellen. Dann werden wir uns an die Arbeit machen und nach einer Mittagspause und weiterer Arbeit am frühen Abend den Arbeitstag abschließen. Anschließend möchten wir zusammen kommen und wichtiges für den folgenden Tag absprechen. Dann ist Zeit für Kulturelles. Das geht natürlich auch irgendwie nebenbei.
Wo wird die Jurte im Winter gelagert? Wie lange kann man sie denn nutzen (Temperatur?) und wie kompliziert ist der Auf- und Abbau? Wer kümmert sich langfristig um die Jurte, die Lagerung, den Auf- und Abbau und auch die Nutzung?
Die Jurte kann bei guter Pflege auch den Winter über draußen stehen. Trocken und verpackt hat sie einen Platz im Kleingartengebiet Walle beim Jurtenwesen unter einem Dach oder auch bei einem Nachbarn des ÜWH. Der Auf- und Abbau geht schnell. Zu zweit und mit etwas Übung dauert es ca. 2 h.
Der Auf- und Abbau wird vorerst mit der Unterstützung des Jurtenwesens gelingen, so auch die Pflege nach Absprache mit Sven und Oli vom Jurtenwesen; die Nutzung soll über die Integrative Projektmitarbeit der AWO Bremen laufen. Einzelnen Veranstaltungen werden ggf. auch vom Verein ÖkoStadt dort stattfinden.
Wenn wir nur eine Teilfinanzierung übernehmen würden, woher bekommt ihr noch Geld?
Wir versuchen es mit Crowfunding bei visionbakery.com für den JurtenGarten. Damit versuchen wir das Kulturelle und da Kulinarische während der zwei Wochen und insbesondere zum Abschluss zu finanzieren.
Ein Antrag auf eine Mitfinanzierung der Materialkosten ging auch an Nehlsen Stadtteil-Initiative in Bremen http://www.nehlsen.com/unternehmen/da-nich-fuer/
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