Schlagwort: Kassel Urbaner Waldgarten

  • Kassel: Urbaner Waldgarten ausgezeichnet

    Der Urbane Waldgarten Helleböhnweg bekommt Platz des Polis Awards in der Kategorie „Lebenswerter Freiraum“

    https://www.polis-forum.com/award/winners/67cb1098dcf10571a7af4334

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  • Berlin und Kassel: die urbanen Waldgärten wachsen

    (NL)

    Im Waldgarten Berlin Britz haben Anfang April die ersten Menschen freudig ihre Waldgarten-Kleingartenparzellen bezogen und sofort mit vielen großen Gehölzen bepflanzt. Außerdem sind die Bauarbeiten am Waldgarten-Kleingartenpark fast abgeschlossen.
    Anfang Mai wurde der dritte urbane Modell-Waldgarten im Projekt feierlich mit ca. 300 interessierten Gästenin Kassel am Helleböhnweg eröffnet. Seitdem werden in diesem Waldgarten auch schon Veranstaltungen durchgeführt, wie zum Beispiel ein sichwöchentlich wiederholendes Feierabendgärtnern. Auch im Waldgarten am Wahlebach werden verschiedene Mitmachaktionen angeboten.

    Berlin: Ab dem 01.04.2024 startete offiziell der Bezug der ersten 30 Kleingartenparzellen, die nach dem Leitbild des Waldgartens von den zukünftigen Pächter*innen entwickelt und bepflanzt werden. Nach einigen Planungsworkshops und Sprechstunden für die Waldgartenplanung, die das Team zusammen mit Beteiligten aus dem Waldgarten im Winter veranstaltete wurde eine Sammelbestellung für Pflanzen gemacht. Die erste große Pflanzaktion fand gleich am 19.04.2024 statt. Viele hundert kleine und große Gehölze trafen im strömenden Regen im Waldgarten ein und wurden sogleich in den Parzellen gepflanzt. Es wird schon jetzt sichtbar, dass das Prinzip Waldgarten auch in den Parzellen fortgeführt wird.

    Am 20.04.2024 kamen rund 30 WaldgärtnerInnen bei abwechselnd Regen, Hagel und Sonnenschein im Gemeinschaftsgarten zum ersten Arbeitseinsatz der Saison zusammen. Jede Gartenzone hatte ihre eigenen AnleiterInnen aus der Gruppe. So wurden reichlich Quecke und Löwenzahn entfernt, den essbaren Stauden Raum verschafft und auch geerntet – mittags gab es drei verschiedene Waldgarten-Pestos aus frischem Majoran, Salbei und Minze und eine warme Suppe. Im öffentlichen Parkbereich kümmerten sich neue Waldgarten-Interessierte und Engagierte, die über Freiwillik Grünteilnahmen um die Baumscheiben der Obstbäume und bekamen eine Einführung zum Gärtnern im Waldgarten und einen Überblick über das Gelände.

    Am 25.05.2024 fand sich die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen zum nächsten Großeinsatz im Waldgarten zusammen. Schwerpunkt war die Pflege und zukünftige Entwicklung der Kraut- und Strauchschicht in den verschiedenen Zonen des Gemeinschaftsgartens und im Rahmengrün. Tatkräftig unterstützt und beraten wurden wir durch Volker Kranz vom Büro Baumrausch aus Bremen.

    Ende April sind nun auch die Bauarbeiten an den Außenanlagen durch die GaLaBau Firma abgeschlossen worden. Nun erwarten wir mit Spannung den weiteren Baufortschritt unseres Vereinshauses. Der Rohbau des Technikgebäudes ist bereits fertiggestellt. Direkt neben dem Vereinshaus wird auch die Außenküche am Versammlungsplatz dank des Einsatzes der Gemeinschaft nun bald fertiggestellt.

     


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  • Kassel

    – Brückenhof, IG: gibt es immer noch, 15 Familien gärtnern dort, eine Frau mit viel Gartenexpertise ist ehrenamtliche Gartenfee.
    – Blüchergarten: gibt es 50 (?) Jahre lang, sie haben da jetzt 25 Parzellen und das Projekt hat sich zu einem „Sozialgarten“ entwickelt, es halten sich hauptsächlich Eltern mit kleinen Kindern dort auf. Die Gartengruppe organisiert sich entlang von Gartenfesten/Jahreszeitfesten. Es gibt zwei Gruppen im Garten: eine Hühnergruppe und eine Kartoffelgruppe. Sie haben einen Windgenerator im Garten und der Mann, mit dem Shimeles die Gartengerätereparatur-Workshops organisiert hatte, hat das gebaut und ist Teil des Blüchergartens. Die Energie des Generators ist speicherbar und man kann sowohl den Rasenmäher laden, als auch den Garten beleuchten und sogar eine Kettensäge betreiben.
    – Wesertor: Stadt will, dass der Verein die ganze Fläche übernimmt (und damit auch die Verkehrssicherung etc.), doch es ist nur auf dem einen Teil ein Gemeinschaftsgarten (mit dem die Nachbarschaft aber nix zu tun hat) und auf dem anderen Teil trifft sich die Nachbarschaft zum Entspannen und Grillen (?). Die Stadt mäht da nicht mehr und holt auch den Müll nicht ab.
    – ForstFeldGarten: nur eine sehr kleine Gruppe
    -Huttenplatz: alles gemeinschaftlich, anstrengend, aber macht auch Spaß.
    – Waldau: Kraut und Rosen: Garten an/von einer Kirche, da versucht essbare Stadt nun wieder eine Gruppe aufzubauen
    – Wladgarten Wahlebach: die Gruppe ist noch sehr klein, gerade mal 8 Leute. Bei dem anderen Waldgarten in Kassel, sind wohl schon 50 Leute dabei. Bei beiden gibt es keine Schilder, was wohl daran liegt, dass alles im Verbund genau abgestimmt werden muss und das dauert alles sehr lange. Auch ein Klo gibt es nicht (im anderen schon, aber nur ein Dixie), das ist zwar schon gekauft, aber die Stadt hat ihr ok noch nicht gegegeben, da die Verwertung noch unklar ist/noch keine Firma gefunden bzw beauftragt wurde.
    Falls beim Wahlebach-Garten, der nicht umgeben von Wohnbebaunung ist und öffentlich nicht gut erreichbar, es ist nix ausgeschildert, was erklären würde, dass man mitmachen kann und um was für ein Projekt es sich handelt, nicht genug Leute gefunden werden, dann kann es sein, dass es einfach zum Park wird. Die Anschlussfinanzierung (nach 2027) ist unklar, beim Wahlebach hoffen sie auf Firmen. Beim anderen Waldgarten könnte es sein, dass sich ein Verein gründet, der das Projekt dann übernimmt, beim Wahlebach ist das unklar (mehr …)