Schlagwort: KebapGarten Hamburg

  • Hamburg: Theater im Kebap-Garten

    (NL)

    Bei sommerlichen Temperaturen kamen am 26. Juni drei Grundschulklassen der Louise Schroeder Schule in den KEBAP-Garten, um das Theaterstück „Das große Gewusel“ von Sonja Ewald zu sehen. Sonja erzählt mit viel Spielfreude, Musik und fantasievollen, selbstgebauten Figuren und Kostümen eine Geschichte über Lebewesen im Boden und über das wahre Gold unserer Erde: den Humus. Die 60 Schüler*innen im Alter von sechs bis acht Jahren waren sehr gut in das Spiel eingebunden und haben sich rege beteiligt. Das Stück passt thematisch und stilistisch Stil (Sonja arbeitet mit recycelten Fundstücken) hervorragend in den KEBAP-Garten und zum Projekt StadtNaturKind, das die AG Bildung seit 2022 in Kooperation mit der Louise Schroeder Schule durchführt. Die Kinder waren alle bereits am KulturEnergieBunker und wissen bereits viel über das Gewusel in der Erde. Die Stimmung war bestens und auch die Lehrer*innen waren begeistert.

    Projekt StadtNaturKind https://kulturenergiebunker.de/stadtnaturkind/ (mehr …)

  • Hamburg: Dachgarten auf dem Kepab-Energiebunker in Planung

    (Website)

    Dachgarten

    Auf 769 qm Dachfläche soll eine Großstadtoase entstehen, die mehrere Anliegen vereint. Neben der Energieerzeugung über Solarmodule und Urban Gardening sollen Begegnungsstätten für den Stadtteil und Lebensräume für unterschiedliche Arten entstehen. Zur Zeit sind wir dabei, die kühnen Visionen aus mehreren Dachgarten-Workshops in die konkrete Planung umzusetzen. Kräuter- Liegewiesen wollen geplant, geeignete Pflanzen ausgewählt, kleine Gebäude für Geräte und Werkstatt entworfen werden. Ein schöner Platz zum Sitzen in der Abendsonne und Spaliere mit mediterranem Flair beflügeln unsere Fantasie. Dies alles wird mit Hilfe von Architekt/innen auf Sicherheit und Baurecht geprüft werden. Die AG ist toll besetzt, reichlich Fachkompetenzen in Biologie, Architektur, Innenarchitektur und Dachgartenplanung vernetzt sich hier zu einem starken Team. Es macht große Freude dabei zu sein und an diesem Projekt mit echtem Leuchtfeuercharakter zu arbeiten. Es wird reichlich Nachahmung finden, garantiert. So könnte das nachhaltige Leben in der Zukunft aussehen

    https://kulturenergiebunker.de/garten/ (mehr …)

  • Hamburg: Kebap Einsatzort für „Engagierte im Ruhestand“

    (NL)

    Du möchtest als Beamtin oder Beamter der Postnachfolgeunternehmen oder der Deutschen Bahn die Möglichkeit des vorzeitigen Ruhestands im Sinne eines Engagierten Ruhestands wahrnehmen? 
    KEBAP erfüllt als gemeinnütziger Verein die Anforderungen für den Engagierten Ruhestand der Postfolgeunternehmen. Bei uns kannst du deinen engagierten Ruhestand mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit von mindestens 1.000 Stunden in einem für Klima, Kultur und Zukunftsthemen engagierten Verein in Hamburg absolvieren und dich in vielfältigen Bereichen engagieren. 
    Wir suchen Menschen, die z.B. gerne im Garten arbeiten, handwerkliches Geschick haben, selbstverantwortlich Arbeiten und Organisieren können und soziales Gespür für Vereinsarbeit mitbringen. Meldet euch gerne direkt bei (mehr …)

  • Hamburg: Folgeförderung und dauerhafte Nutzung der Flächen für Kebap angekündigt

    (Tel)
    Kebap (der Garten) bekommt von der Bürgerstiftung Geld für Honor für eine Gärtnerin. Sie bekommen das als Folgeförderung auch in 2023. Vera sagt, dass die Stiftung das Projekt gut kennt und sieht, dass dort Honorare nötig sind – und dass die Genossenschaft, da ja noch im Aufbau, „noch nix abwirft“.
    Vom Bezirk ist jemand auf sie zugekommen und hat gesagt, dass sie die Flächen zur dauerhaften Nutzung bekommen sollen und es auch noch eine optionale Erweiterung der Fläche für sie gäbe. Er riet ihr, für die Fläche nun ganz offiziell eine Nutzung zu beantragen, die dann wohl dauerhaft wäre.
    Die Genossenschaft wächst und eine Befragung ergab, dass 50 % der Genoss*innen sich gerne aktiv beteiligen wollen. Sie wollen mitgestalten. Sie suchen gerade eine Form, um mehr Mitmachen zu ermöglichen.
    Sie haben vor ein paar Tagen einen Saatgutworkshop gemacht, bei dem es auch um den norddeutschen Saatgutbunker ging. Davon erfuhr ein Itler, der für den Saatgutbunker nun eine Datenbank aufsetzen möhcte. Er sucht eine sinnvolle Aufgaben, will aber nicht gärtnern.
    Saatgut selber zu gewinnen ist eine großes Ziel, da sie nicht mehr Saatgutsenke, sondern Saatgutquelle sein wollen.
    Vera erähnte auch, dass der Garten von „Politik-Aktivist*innen“ zum Auftanken genutzt wird. „Sprecht mich bitte nicht an, aber ich kann eine Gießkanne halten und möchte hier für mich sein und gärtnern“ (mehr …)

  • Hamburg: Honorar für Kümmerin im Kebap-Garten

    (NL)
    „Wir werden befördert, pardon, gefördert. Und danken der Bürgerstiftung Hamburg dafür, dass sie sich mit uns auf großwürfige und kleinteilige Projekt- und Budgetkonzeption eingelassen hat, gegen die Beikraut-Jäten in zig Hochbeeten ein Klacks ist. Die Außenschau auf unsere Vorhaben in Sachen urbane Ökologie hat uns sehr geholfen und wir freuen uns riesig, dass Gärtnerin Teresa jetzt fachkundig und tatkräftig die gemeinschaftliche Planung und Pflege des KEBAP-Gardens anleitet unterstützt und so für die unverzichtbare Grundlage von Gemüsesorten-Vielfalt, offenen Gartentagen, Führungen, Workshops, Bildung in Sachen Ökologie und Umwelt, Betreuung von Besucher*innengruppen, Ernte fürs Kochen vor Ort und für den Norddeutschen Saatgutbunker, Erholung und Erbauung in einem üppigen bunten zukunftsweisenden Stadtgarten sorgt. Der ist, wie wir seit dem UrbanGardeningSommercamp in Berlin wissen, ein Vorbild fürs gemeinschaftliche Gardening – bei uns gibt es keine Privatbeete im Gegensatz zu vielen anderen Stadtgärten, die damit oft ziemlich unzufrieden sind -, das sich auch international sehen lassen kann. Wir danken der Bürgerstiftung Hamburg die uns ermöglicht, für die regelmäßigen und kundigen Gärtner*inneneinsätze ein Honorar zu zahlen! Viele können sich nämlich aufgrund ihrer finanziellen Situation regelmäßige ehrenamtliche Mitarbeit in einem Gemeinschaftsprojekt nicht leisten.[…]“

    https://kulturenergiebunker.de/news-aus-der-urbanen-oekologie/ (mehr …)

  • Hamburg: Pläne für Kebap-Gemeinschaftsdachgarten konkretiseren sich

    (NL)

    Neues vom Dachgarten

    Auf dem Papier sind es nur wenige Zentimeter, aber die DachAG ist im Juli ein großes Stück weitergekommen, dank der beiden Architekten, die beide Gunt(h)er heißen. Und dank Ökologe Eike, der genau weiß, was auf so einem zugigen, mal klitschnassen, mal staubtrockenen Dach überhaupt gedeiht. Wir führen jetzt unser Wissen, das über avantgardenistische Dachbepflanzung inclusive Zitrusfrüchte, Wein, Kiwi, Kräuterliegewiese in der Sonne, Beerensträucher im Schatten von Solarpanels und einer innovativen und inklusiven Hochbeete-Ausstellung, auch das über die Energieerzeugung dort oben, unterstützt von Sebastian, zunächst mal zeichnerisch zusammen.

    bisheriger Garten:

    Der Garten an der Südseite des Bunkers kommt uns mit überbordender Fülle entgegen, unser Gemüse macht sich in alle Richtungen auf. Glücklicherweise wächst auch die Arbeitsgruppe Urbane Ökologie, zuständig für Hochbeete, Kürbiskübel, Norddeutschen Saatgutbunker, den im angrenzenden Grünzug entstehenden Gemeinschaftsgarten, Biotope (Lebensräume) für wilde Pflanzen und Tiere – keine Sorge, die Tierwelt erreicht maximal Kaninchengröße bisher.

    Vor Ort mitmachen und die Allmende von Altona mitgestalten kann jede/r, von Donnerstag bis Samstag von 14 – 18 Uhr. (mehr …)

  • KEBAPgarten Vorhaben

    (ANtrag)

    Bereits seit August 2012 konnte Dank der Kooperation mit dem Gartendeck, der Keimzelle und
    dem Hof vorm Deich, die uns mit vorgezogenen Pflanzen versorgt haben, bei KEBAP
    selbsterzeugtes Gemüse geerntet und zubereitet werden. KEBAP ist als Teil des Netzwerks
    „Solidarisches Gemüse“ mit einem Großteil der Hamburger Gartenprojekte vernetzt. Wir stehen im
    aktiven Austausch sowohl was das eigentliche Gärtnern als auch die politische Durchsetzung
    unserer Interessen gegenüber der Stadt anbelangt.
    Wir gärtnern in Hochbeeten, die gemeinschaftlich gebaut, gepflegt und beerntet werden. Vorrang
    hat die gemeinschaftliche Verarbeitung des angebauten Gemüses vor Ort. Überschüsse können
    von den Mitgärtner*innen mitgenommen werden. Unser Garten entsteht mit der Idee der
    Permakultur, an der wir uns selbst Jahr für Jahr weiterbilden. Wir ernten unser eigenes Saatgut
    und tauschen es mit den anderen Gartenprojekten in einer vom solidarischen Gemüse jährlich
    organisierten Tauschbörse. Weiteres Saatgut beziehen wir ausschließlich bei Dreschflegel oder
    Bingenheimer. Wichtiges Thema bei uns ist auch der Bodenaufbau. Wir düngen mit Wurmsaft,
    verdünntem Urin und selbstangesetzten Jauchen. Wir setzen eigenen Kompost an und haben im
    2015 mit Hilfe der anstiftung eine Komposttoilette gebaut, mit der wir unseren Kompostkreislauf
    erweitern konnten. Jedes Jahr wächst unser Garten nunmehr qualitativ. 2015 haben wir außerdem
    eine Solaranlage gebaut, die unter anderem eine automatische Bewässerungsanlage mit Strom
    versorgt. 2016 haben wir mit Hilfe der anstiftung zwei Rocket Stoves gebaut, auf denen wir
    seitdem in der warmen Saison regelmäßig einmal in der Woche gemeinsam das geerntete
    Gemüse kochen. Auch haben wir im vergangenen Jahr die Kooperationen mit Solidarischen
    Landwirtschaften und verschiedenen FoodKoops bei uns vor Ort ausgebaut und viele
    Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Ernährung gemacht.
    Das Gärtnern schafft den direkten Kontakt des Projektes mit den Anwohner*innen vor Ort. In der
    Saison treffen wir uns im Garten mindestens zweimal in der Woche und gärtnern, jeder ist dazu
    eingeladen mitzumachen. Zu einem Kernteam von 8-12 Leuten kommen jedes Mal neue Leute.
    Das Spektrum der Leute ist sehr heterogen. Das gemeinsame Gärtnern oder auch das
    gemeinsame Kochen helfen, Toleranz aufzubauen und Vorurteile abzubauen und ein
    gemeinschaftliches Miteinander zu schaffen.
    Im Garten finden Veranstaltungen und praktische Workshops in unterschiedlichen Kooperationen
    statt. Die Themen (Ernährung, Gesundheit, Saatgut, Permakultur, Transition, Commons) sind breit
    gestreut und beziehen möglichst viele Fragestellungen ein, die für einen gesellschaftlichen Wandel
    im Sinne eines nachhaltigen und solidarischen Zusammenlebens essentiell sind.
    Durch das regelmäßige Kochen konnten wir unsere Zusammenarbeit mit Schulen und
    Kindergärten ausweiten und nach wie vor ist das Projekt Gegenstand zahlreicher Studien- und
    Forschungsarbeiten. Auch die Nachfrage nach Workshops anderer Institutionen vor Ort im
    KEBAPgarten hat sich stark ausgeweitet.
    KEBAP ist ein Resillienzprojekt, dass auf lokale Ökonomie, Selbstversorgung, und
    Selbstverwaltung als Notwendigkeit und Chance angesichts der Zuspitzung globaler Krisen und
    der Ohnmacht des/der Einzelnen setzt. Grundlegend dafür ist die nachbarschaftlich organisierte
    und global vernetzte Solidargemeinschaft.
    Wir nutzen die lange Zeit, die es braucht solch ein Projekt zu verwirklichen, um dabei schon das zu
    leben und auszuprobieren, was KEBAP als urbanes Modell für eine künftige Gesellschaft sein
    kann. Herausforderungen 2019
    Da wir so weit es geht recyceltes Material benutzen, selbst Kompost und verschiedene Dünger
    herstellen, sowie unser eigenes Saatgut ernten, konnten wir die laufenden Kosten im Garten von
    Jahr zu Jahr verringern und nur auf einige Verbrauchs- und Verschleißgegenstände reduzieren,
    wie zum Beispiel Ersatzteile für die Bewässerungsanlage und die Kompost-Trenntoilette,
    Saatschilder, etwas Bauholz für die Reparatur der Beete und Schrauben.
    Doch im letzten Jahr hat sich vor allem eine neue unvorhergesehene Belastung ergeben: aufgrund
    der extremen Trockenheit waren wir im Garten zeitweise ohne Wasser. Da wir keinen
    Wasseranschluss haben, sind wir auf Regenwasser angewiesen, das wir in Tonnen und einer
    großen Zisterne unterm Bunker sammeln. Auch im Winter hat es nicht genug geregnet, um die
    Zisterne für die kommende Saison zu füllen, so dass wir in diesem Jahr nicht umhin kommen
    werden, die Zisterne einmal extern befüllen zu lassen.
    Zweitens gab es leider im letzten Jahr bei uns mehrere Einbrüche, bei denen Werkzeug gestohlen
    wurde, das wir nun ersetzen müssen. (mehr …)

  • KEBAP HH: Garten auf dem Bunkerdach steht in den Startlöchern

    (Mail)

    Bei uns steht dieses Jahr wieder viel auf dem Programm, unter anderem beginnen wir im Rahmen unserer „Klimaküche für Altona“ (im Förderprogramm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative), den Dachgarten auf dem Bunker zu planen (mehr …)

  • KEBAP Gemeinschaftsgarten baut Outddorküche aus

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Den KEBAP Garten gibt ess eit August 2012. Sie verarbeiten viel des geernteten Gemüses zusammen vor Ort, haben einen Lehmbackofen und machen u.a. damit Angebote für Schulen, Kitas und andere Gruppen. Soweit es geht, nutzen sie Recyclingmaterial.
    Anfang dieser Saison wollen sie ihre Kochmöglichkeiten ausbauen.

          Wie habt ihr denn bisher die Ernte miteinander vor Ort verarbeitet? Was für eine Ausstattung gibt es schon?
    Wir haben einen mobilen Zweiflammen-Gaskocher an eine Gasflasche angeschlossen und alles mobil und sehr basic, campingmäßig improvisiert.
    Gasflasche und Kocher sind auch weiterhin vorhanden und stehen zur Verfügung, Geschirr ist teilweise vorhanden. Es haben auch immer wieder Menschen ihr eigenes Geschirr mitgebracht. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Es fehlt an Werkzeug für die Essenszubereitung und bessere Aufbewahrungsmöglichkeiten für Geschirr und Nahrungsmittel. In unserem Anhänger wird es bei anhaltendem Regen zu feucht, daher brauchen wir verschließbare Kunststoffboxen.
    Da wir in diesem Jahr wesentlich häufiger und in Kooperationen kochen wollen, rücken qualitative Verbesserungen im Küchen-Kochbereich in unseren Focus.


          Wenn Schulen und Kindergärten kommen, was macht ihr mit ihnen/was machen sie bei euch? Zahlen die Gruppen dafür ein bisschen was?
    Je nach Jahreszeit und was bei den Kursen und Kitas so anliegt, backen wir mit denen Pizza und Brötchen, bauen Kartoffeltürme oder pikieren Pflanzen. Das soll alles noch ausgebaut werden und wir streben danach stärker zum Thema “ Nachhaltigkeit“, Umgang mit Ressourcen, Energie, Permakultur etwas kindgerechtes zu entwickeln. Bisher am besten klappt das mit dem Lehmofen. Leider können die meistens nix zahlen. Wenn wir das ausbauen, müssen wir dafür finanzielle Unterstützung suchen, weil es übersteigt, was wir ehrenamtlich leisten können. Anfangen konnten wir das nur, weil wir eine FÖJlerin jetzt in Vollzeit haben. (Die Stelle hatten wir uns vorher mit dem Gartendeck geteilt)

          An was für Workshops haben die Institutionen Interesse? Am Brotbacken? Wollt ihr dafür dann ein bisschen Geld haben? Wie beteiligen sie sich an den Kosten?
    die Workshops werden von FÖJ Seminaren, Universitäten und im Rahmen der Open School 21 gebucht. Die werden gewöhnlich auch bezahlt. Die Budgets dafür schwanken. 50,00 €/h + Material z.B. für das Backen ist der Richtwert. Wir haben demnächst ein Plenum, auf dem wir einen Leitfaden im Umgang mit derlei Anfragen festlegen wollen, damit wir das einheitlich handhaben. Das Geld geht zu 50 % an die Leute, die das machen und zu 50% an den Verein. Bei uns müssen immer 2 Leute dabei sein, weil der Aufbau und Abbau bei uns so aufwendig ist. Das Interesse besteht hauptsächlich am Gesamtprojekt, am Garten und den obenskizzierten Themen, die wir ja inzwischen schon in eigenen Anlagen vorführen können (wie das Wassersystem, die Stromgewinnung und die  Kompostlandschaft) Die meisten wollen auch aktiv werden. Bei uns ist es natürlich möglich etwas auszuprobieren, z.B. Tee mit einem kleinen Rocket Stove zu kochen oder auch einfach nur Holz zu hacken. Die Küche ohne fossile Brennstoffe wird sicher auch ein Thema von Interesse werden.

          Kann man den Lehmofen – ggf. nach einer Einführung – auch alleine nutzen? Also ohne dass jemand von euch dabei ist?
     Nein, das ist leider nicht möglich, weil das für uns zu gefährlich ist. Wir streben aber an, daß sich die Backgruppe erweitert und mehr Leute sich auskennen, und verantwortlich Workshops anleiten. Dafür hatten wir bereits einen gutem Start mit kompetenten Leuten, die wir dafür aktivieren wollen.

          Das mit dem Ausbau der Direktvermarktung verstehe ich nicht. Ich dachte, ihr verkocht alles zusammen vor Ort und den Rest nehmen die Leute mit. Was soll an wen vermarktet/verkauft werden?
    Nein, nicht wir vermarkten etwas, sondern wir versuchen Kooperationen mit landwirtschaftlichen Projekten aufzubauen, so daß Leute über uns z.B. Tomaten vom Hof vorm Deich beziehen können oder Olivenöl aus Spanien bestellen und abholen können.
    Das klappt ziemlich toll und wir gucken, wie wir das ausbauen können, ohne das wir da einen Service auf bauen. Direktbezug ist vielliicht besser, meint nur, daß wir den Zwischenhandel umgehen.

          Aus welchem Material sollen Kartoffeltürme und Kürbiskübel sein? Gibt es das nicht sozusagen for free?
    l
    eider nein, für die Kartoffeltürme brauchen wir Maschendraht von der Rolle und Leisten, für die Kürbiskübel brauchen wir Holz, Leisten, Schrauben und Leinöl zum Imprägnieren. Wir wollen diesmal etwas bauen, was wir nicht jedes Jahr erneuern            müssen. Sollten wir Recyclingmaterial finden, nehmen wir das natürlich und würden dann das Geld in Küchengeräte oder Werkzeug investieren, das wir immer gebrauchen können, weil wir sehr viel am basteln, ausbessern und verbessern sind.

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  • KEBAP-Garten baut mobile Komposttoilette

    (Gu aus Antrag, 15.3.)
    Das Hamburger Gartenprojekt von KEBAP braucht eine Toilette (für die GärtnerInnen und die BesucherInnen ihrer Veranstaltungen). Sie wollen eine mobile Komposttoilette bauen und haben einige Gespräche dazu geführt.

    „Wir sind auf dem Gelände, auf dem wir gärtnern offiziell geduldet. Wir haben auf unserem letzten Treffen mit der Bezirksverwaltung und dem Träger des Sanierungsgebietes über das Aufstellen der Toilette und das weitere Vorgehen gesprochen. Auch das Aufstellen der Komposttoilette wird geduldet, wenn wir die Toilette in „unser Gesamtensemble“ integrieren. Das hatten wir sowieso vor. Unsere Erfahrung ist, daß wir in unserer Nische sehr viel machen können, solange wir nicht im einzelnen nach Erlaubnis fragen. Alle wollen nur informiert sein. das werden wir auch in diesem Fall so handhaben.

    Wir führen gerade einen absurden Streit wegen dem einzigen Mal, daß wir versucht haben, eine offizielle Genehmigung (für unser KEBAPmobil) zu erhalten. Wir haben dort gerade eine Eingabe und Widerspruch beim Bezirk laufen. Heute hat mich sogar ein CDU Abgeordneter angerufen und mir versichert, daß er sich für uns einsetzen werde, und den Vorgang für groben Unfug hält.

    Daher glaube ich, daß es keine Problem mit der Aufstellung einer Komposttoilette in unserem Hinterland geben wird, solange wir nicht nach einer offiziellen Genehmigung fragen. Auch wird das ganze ja mobil gebaut und ist daher auch auf-und abbaubar.“

    Wir fördern die Materialien für die Toilette, die sie in einer Art Workshop bauen werden


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  • Küchenkarren Nutzung in Hamburg

     (Mail von Shimeles, er hat diese Info mündliche bekommen)

     Die zwei Kuchenkarren die wir in August in Hamburg finanziert haben, und beim Bau mitkoordiniert haben, wurden bis jetzt für mehrere anlasse eingesetzt. Als Erste wurde die Kuchenkarre v. Kebap zum Kocken in eine Straßenfest eingesetzt. Flüchtlinge könnten auch beim Kochen mitmachen. Die  Beiden Gärten (Kebap und Gartendeck) da wo die mobilen Kuchenkarren befinden, sind  mit dem Einsatz sehr zu frieden.Tobias Filmar, der Workshop Anleiter hat auch eine kleine Videoclip angefertigt.

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  • KebapGarten in Hamburg wächst und will weiter gedeihen

    (Gu aus Antrag, 30.11.)

    Kebap will in einem Hochbunker in Hamburg Räume für Kultur und für eine dezentrale Energieversorgung schaffen und legt auf dem Dach einen Gemeinschaftsgarten an. Sie sind seit 20111 im Stadtteil aktiv und das Gartenprojekt entsteht seit Juli 2012 auf der Südseite des Bunkers. Sie haben noch keinen Vertrag, werden aber geduldet und haben 2013 auch politische Fürsprache „erkämpft“. Sie starten gerade eine Machbarkeitsstudie, die dem Bezirk als Entscheidungsgrundlage für das Gesamtprojekt dienen soll.

    Sie kooperieren mit anderen Hamburger Gartenprojekten in den Vernetzungsrunden „solidarisches Gemüse“, so haben sie anfangs vorgezogene Pflanzen von Gartendeck und Hof vorm Deich bekommen. Sie gärtneren gemeinschaftlich nach Permakulturgrundsätzen in selbst gebauten Hochbeeten und verarbeiten die Ernte ganz hauptsächlich zusammen. Sie nutzen soweit wie möglich vorhandes Material.

    Sie treffen sich in der Saison mindestens 2x in der Woche und zu dem Kernteam von 6-10 Leuten kommen immer noch andere Interessierte dazu. Es gibt Workshops und andere Veranstaltungen. Sie haben letztes Jahr z.B. zusammen mit Gartendeck einen Lehmofen gebaut und wollen nun ein nachbarschaftliches Brotbacken anregen. Sie teilen sich mit dem Gartendeck eine FÖJ-Stelle. Die mobile Küchenkarre (gebaut in einem von uns organisiereten und finanzierten Workshop) ist im Einsatz.

    Sie wollen den Garten ein bisschen weiter ausbauen und brauchen dafür Holz und anderes Material, Erde, einen Wassertank, Sträucher. Sie wollen Terra Preta herstellen, mehr Beete bauen, ein neues Dach für die Tomaten schaffen, einen Laubengang für die Kürbisse schaffen – und Beerensträucher für alle pflanzen.

     Auf ihrem Blog gibt es weitere Infos und tolle Bilder: http://kulturenergiebunker.de/

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