Schlagwort: Keimzelle Hamburg

  • Ort der Keimzelle soll weiter genutzt werden: Ideen gesucht

    (Gu aus Newsletter, 20.10.)

    „Es steht die Idee im Raum, die Fläche der jetzigen „Keimzelle“ im Karoviertel nicht einfach aufzugeben, sondern einen Platz der Solidarität und der Nachhaltigkeit und der städtischen Lebensmittelversorgung zu schaffen, auf dem unterschiedliche Gruppen & Einzelpersonen zusammenkommen können, um Lebensmittel-Überschüsse und Info´s auszutauschen, veganes Essen zu kochen und Gemüse anzubauen. Ein Selbstversorgertausch mit wöchentlichem Stand am Samstag, parallel zum Flohmarkt ist im Gespräch. Hier sollen Projekte und Einzelpersonen von ihnen selbst im Überfluss erzeugte Produkte gegen Spende oder Sachwerte abgeben bzw. eintauschen können. Damit der Platz ein Freiraum und Ort zum Hingehen und Rumsitzen bleibt, sollen die Hochbeete von vielen Leuten gepflegt und begärtnert werden.Wir erhoffen uns eine starke Vernetzung aller aktiven Gärtner_innen und eine Stärkung der bestehenden Strukturen/ Motivation durch die geleistete Umverteilung und selbstorganisierte Nahversorgung und das gemeinsame Essen und Gärtnern.Dafür treffen wir uns am:Do. 30.10. 2014, 19 Uhr, Treffpunkt Keimzelle, Karoviertel

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  • Die Keimzelle hört auf

    (Gu, newsletter, 17.9.)

    Das Ende der Utopie

    Newsletter der Keimzelle N. 6

    Hi Gudrun,

    nun ist es also soweit. Der Tag der Wahrheit ist gekommen. Anläßlich der Eröffnung der Rindermarkthallen-Supermärkte stellt sich die Keimzelle laut und öffentlich mit Tamtam und Hirnschmalz die entscheidende Frage: Was machen wir hier eigentlich?

    Die Keimzelle im Hamburger Karoviertel wollte zu einem Planungsgarten für die Zukunft der ehemaligen Rindermarkthalle werden. Sie sollte Kunst im öffentlichen Raum sein und Anwohnerwillen in Kürbisform manifestieren. War alles utopisch?

    In der nun aufgehübschten Rindermarkthalle werden 13.000 qm Shoppingfläche mit dem Spektakel der Zerlegung eines Rindes eröffnet. Asphaltparkplätze besetzen den Aussenraum, auf dem das GrünAreal hätte wachsen können. Der politisch versprochene Planungsprozess wird totgeschwiegen und die sogenannte Zwischennutzung des Areal scheint bis zum Sanktnimmerleinstag verlängert. Ist das Rinderwahnsinn oder stadtpolitische Realität?

    So kommt also: Das Ende der Utopie

    • In der Keimzelle auf dem Ölmühlenplatz
    • Am Donnerstag den 18. September 2014
    • Um 16:50 Uhr (pünktlich zur besten Keimzellen-Gartenzeit)

    mit dem berühmten Unser-Areal-Kaufhaus-Jingle und 10-Minuten-Lob-und-Untergangs-Gesängen von Anke Haarmann (Ein Werk am Ende), Anna-Lena Wenzel (Paradoxien der Intervention), Simon Pfeifer (Trockenbohrungen), Gesa Ziemer (Teilhabe und Öffentlichkeit), Harald Lemke (Nekrolog auf den Utopismus), Klas Rühling (lecture performance). Dann tritt Frau Kraushaar auf und schließlich geht mit dem Erscheinen eines Mini-Baggers die Keimzelle unter … es folgt, was folgen muss, der Leichenschmaus bis zum Sonnenuntergang um 19:29 Uhr

    Warm anziehen – wie immer umsonst und draußen.

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  • Keimzelle ist Mitglied der Solidarischen Raumnahme

    (Gu aus Newsletter vom 13.7.)
    Zum Beispiel ist die Keimzelle Mitglied der Solidarischen Raumnahme. Das ist ein bunter Zusammenschluss von selbstorganisierten Räumen und Projekten in Hamburg, die sich gemeinsam gegen die Ausbeutung von gemeinnütziger Arbeit durch die unternehmerische Stadt Hamburg positionieren (http://www.raumnahme.de/about (mehr …)