Schlagwort: Kiezgarten Fischerstraße

  • Berlin Lichtenberg: Kiezgarten startet Bewässerungsexperiment mit Ollas

    (Antrag, Antworten)

    In unserem Kiezgarten gibt es neben der AG Beete eine Reihe aktiver
    Arbeitsgemeinschaften, darunter die AG Biodiversität, AG Obstbaumwiese, AG Bauen und
    die AG Bienen, die vor einigen Jahren bereits eine Förderung der anstiftung erhalten hat.
     
    Auf dem Gelände des Kiezgartens ist in den letzten Jahren ein biodiverser Naturgarten
    entstanden, zu dem Kleingruppenbeete, 15 Gemeinschaftsbeete, 2 Gewächshäuser und 5
    barrierearme Hochbeete gehören.  
     
    Die Gemeinschaftsbeete, die Gewächshäuser und Hochbeete werden von ca. 60
    Hobbygärtner:innen in der AG Beete gemeinschaftlich nach ökologischen Kriterien
    bewirtschaftet. Ein besonders wichtiges Anliegen ist es, so wenig wie möglich in die Natur
    einzugreifen. Dazu gehört der Verzicht auf chemischen Dünger, schweres Gartengerät oder
    invasive Bodenbearbeitung. Hummus wird in eigenen Kompostmieten gewonnen. Es werden vorwiegend alte Gemüsesorten in Mischkultur angebaut.  
    Der Garten verfügt über einen Tiefbrunnen. Brauchwasser wird mittels einer
    solarbetriebenen Pumpe gefördert.
     
    Eine Schwachstelle ist zunehmend die Bewässerung der Beete. Das haben vor allem die
    letzten drei sehr heißen Sommer gezeigt. Es ist leider davon auszugehen, dass dieser Trend
    anhält. Als Folge des Klimawandels nehmen extreme Wetterbedingungen seit Jahren zu.  
     
    Wie können wir Pflanzen im Garten dabei unterstützen, Trockenperioden besser zu
    überstehen? Eine tägliche Bewässerung mittels Gießkannen – wie sie bislang praktiziert wird
    – gerät da an ihre Grenzen.
     
    In den Wintermonaten hat sich die AG Beete deshalb nach alternativen, leicht
    umzusetzenden und effektiven Bewässerungsmöglichkeiten umgesehen und ist dabei auf
    eine Lösung gestoßen, die mit wenig Aufwand große Verbesserung verspricht: Ollas.
     
    Diese Bewässerungsart möchten wir gern auf einigen Gemeinschaftsbeeten und einem
    Gewächshaus testen.

    • Wie wurde bisher bewässert? : Bisher wird mit Gießkannen gewässert, das Wasser dafür kommt aus unserem solar angebtriebenen  Tiefbrunnen
    • Wie war die Bewässerung organisiert (Gießplan? Patenschaften?): In der AG Beete haben wir schon mit verschiedenen Methoden versucht die Bewässerung zu organisieren. Für die Gemeinschafstbeete gibt es verschiedene Patenschaften. Menschen organisieren sich in kleineren Gruppen um zu wässern. Mit einem Gießplan haben wir bisher schlechte Erfahrungen gemacht, weil es dann doch oft an der Verbindlichkeit hapert (besoders in den Sommermonaten). Im Sommer werden neben den Menschen aus der AG,  alle weiteren Mitglieder und Besucher:innen aufgerufen beim gießen zu helfen. Im letzten Sommer sind wir damit aber auch an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen. Deshalb muss eine neue Lösung her.

    Wer und wie viele würden mitbauen, alle aus der AG?: Alle die Lust haben sich am Bau der Ollas zu beteiligen, können mit Rücksicht auf die Hygienemaßnahmen gerne mitmachen. Wir rechnen mit bis zu 15-20 Menschen (mehr …)

  • Projektbesuche in Berlin

    (Gu -> nicht alle besuchten Projekte sind aufgeführt, so war ich auch noch im Allmende-Kontor und anderen Gärten)

    Projektbesuche

    Familien- und Bürgergarten am Familienzentrum „Hand in Hand“ in Weißensee.

    Das Familienzentrum ist in erster Linie Kita (im Freigelände hinterm Haus gibt es auch ein Kitagartenprojekt) und hat dann noch als Auftrag für Familien Angebote zu machen, in den Kiez hineinzuwirken. Auf Wunsch von NutzerInnen (Eltern) haben sie ein (kleines) Gartenprojekt auf der Fläche vor dem Haus begonnen. Herzstück ist ein selbstgebauter Lehmofen. Josh vom Mauergarten hat den Bau der Hochbeete angeleitet (sein System: Beet mit Stauraum und Bank) und so sind nun ein paar Beete fertig. Diese sind auf einem ziemlich schattigen Teil der Fläche aufgestellt. Ein Schild gibt es noch nicht, soll aber noch kommen. Ein großes Gartenhaus gab es schon vorher. Es sind einige Familien aktiv, doch gibt es derzeit nix zu tun. Die Beete sind bepflanzt und dank viel Regen und milder Temperaturen wächst alles gut. So richtig eingeschlagen hat es noch nicht. Sie wollen gerne noch mehr Beete bauen, doch erst dann, wenn mehr Interesse da ist. Sie gucken schonmal nach Geld vom Bezirk. Ich denke, das Projekt ist zu klein.

    Generationengarten Falckensteinstraße (Kreuzberg)

    Den Garten gibt es noch und nach wie vor wird er von SeniorInnen und Kitakindern genutzt. „Gemacht“ wird er hauptsächlich vom Hausmeister. Auch das Dach ist noch betretbar und ein paar Töpfe zum Vorziehen von Pflanzen sind hier untergebracht.

    Glogauer 13 (Kreuzberg)

    Der Garten sind wild und nicht genutzt aus. In allen Beeten wuchert es, sieht eher nach Unkraut aus. Doch auf der Website sind aktuelle Termine angekündigt. Dörte und Miren wissen auch nicht, ob noch was läuft, Elizabeth von common grounds meldet sich bisher nicht zurück.

    Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in der Ohlauer Straße (Kreuzberg)

    Auf dem ehemaligen Schulhof ist ein Minigartenprojekt entstanden. Aufgebaut mit Aufsetztrahmen mit dem Gartenbauteam der Prinzessinnengärten, die auch alle 3 (?) Wochen eine Gartensprechstunde abhalten.

    Zur Zeit ist der Bereich, in dem das Gartenprojekt ist, nicht betretbar, da Äste in den großen Bäumen drohen runterzufallen.

    Nachdem der Gartenaufgebaut und bepflanzt war, kommen nur selten BewohnerInnen von sich aus zum Gärtnern. Es ist auch hier nicht viel zu tun. Gartengeräte sind für alle nutzbar in einem der Häuser untergebracht (ziemlich enge Kammer in der es unmöglich scheint, Ordnung zu halten, so wird immer alles nur reingestopft). Wenn das Team der P-Gärten kommt, dann kommen auch einige der BewohnerInnen (und die Kinder, hier sind nur Familien untergebracht), einer der Bewohner war auch als Praktikant o.ä. mal im P-Garten dabei.

    Der Leiter der Einrichtung findet, dass die Größe des Garten so erstmal ausreicht. NachbarInnen sind nicht wirklich dabei, ab und an welche aus den Helferkreisen, dann gezielt als Unterstützung, aber nicht, da das auch ihr Gartenprojekt ist.

    Vattenfall Garten Köpenicker Straße (Mitte)

    Vattenfall betreibt zwei Gartenprojekte in Berlin, beide in Mitte. Das von mir besuchte ist direkt neben dem Kraftwerk/Werksgelände. Um das Gelände herum ist ein hoher Zaun, es gibt klar kommunizierte Öffnungszeiten und jede Menge Verbote .

    Im Garten waren bei meinem Besuch zwei Leute, die für Vattenfall den Garten „machen“. Sie erklärten mir, dass es ein Gemeinschaftsgarten sein soll oder sich hoffentlich dahin entwickelt, aber nur wenige Leute bisher zum Gärtnern kommen. Die Fläche wird aber von den umliegenden FirmenmitarbeiterInnen gerne als Pausenort und Erholungsfläche genutzt. Sie haben auch immer eine kleine Mitmachmöglichkeit für Interessierte, so hätte ich ne Pflanze einpflanzen können. Gartengeräte und alles, was man braucht, bekommt man ausgehändigt. Ich bekam dann noch eine Erntetüte und eine Schere und durfte mitnehmen, was auch immer ich wollte und reif war.

    Pyramidengarten (Neukölln)

    Im Pyramidengarten finden seit einer Weile und bis zu den Sommerferien an mehreren Wochentagen Umweltprogramme für Kindergruppen (Kitas) statt. Der Garten hat sich dafür Kindertische/stühle/gartenwerkzeug besorgt und sie machen diese finanzierten Aktionen zu dritt.

    Sie machen Naturbeobachtungsspiele, leichte physikalische Experimente und verbinden das mit dem Garten. Die Gruppen kommen regelmäßig. Finanziert wird das ganze vom Quartiersmanagement Flughafenstraß. Es ist ein Projekt, das in dieser Phase 3 über 36 Monate läuft

    Der Garten wird gut genutzt für Feiern und Versammlungen unterschiedlicher Couleur, die Beete sind vergeben und ab und an kommen türkische Frauen und ernten alle Weinblätter ab, wenn sie erwischt werden, müssen sie die Ernte wieder abgeben.

    Esperantogarten (Neukölln)

    Der Esperantogarten ist ein kleines, eingezäuntes Garten/Bühne-Projekt es Interkulturellen Theater Zentrums in Berlin. Sie haben in den Beeten eine Saison Gemüse angebaut, was ganz gut funktioniert hat und dann Blumen, was nicht gut lief. Diese Saison (die Beete sehen sehr vernachlässigt aus) haben sie Probleme mit einem Kind/Jugendlichen, der sofort immer alles ausreist und zerstört. Die Hausverwaltung hat schon darauf hingewiesen, dass es so nun nicht bleiben kann. Sie haben eine Sitzung zu diesem Fall und hoffen, eine Lösung zu finden und wieder richtig loszulegen. Auch dieses Projekt ist recht klein, doch ist die Fläche insgesamt klein. Beete und Bühne füllen es ganz aus.

    Karmagarten (Neukölln)

    Auf der Streuobstwiese im Richardplatzkiez hat der zweite Versuch einen Gemeinschaftsgarten anzulegen gestartet. Der erste wurde nie Realität, da es zu massiven Konflikten mit (Kampf)HundebesitzerInnen kam, die die Wiese als ihren Trainingsground begriffen und besetzten.

    Nun stehen einige Beete (auch in alten, runen Metallfässern) und eine Bühne wird gerade gebaut. Die Beete werden genutzt, Vandalismus ist nicht zu sehen. Eine Ecke ist rumpelig (Müll?), doch sie haben auch erst vor kurzer Zeit losgelegt. Leider war niemand da, als ich kam.

    Mitmachgarten (Wilmersdorf)

    Eine große Schrebergartenanlage in Wilmersdorf (mehrere Teile, getrennt durch Straßen) hat neben dem Vereinshaus ein kleines Stückchen Fläche einer bisherigen Parzelle zu einem Mitmachgarten umgestaltet. Die umtriebige Vereinsvorsitzende, die auch in den Berliner Gartenvernetzungsrunden aktiv ist und die Gemeinschaftsgartenszene gut kennt, wollte gerne die ganze Parzelle für das Projekt, doch sind die Strukturen eines Schrebergartens recht kompliziert. Mitreden bei solchen Umnutzungen müssen Bezirk und auch die Kleingartenverbandsebene. Ich habe vergessen, wer von beiden dagegen war, das ganze Stückchen zu einem Gemeinschaftsgarten zu machen (ich glaube der Verband). Alles dauert sehr lange, es muss offiziell eine Umnutzung genehmigt werden etc. Frau Gutzmann (VS der Anlage) sieht den Mitmachgarten (und einen Schulgarten, den sie auch auf einer Parzelle eingerichtet haben und einen „offenen Weg“) strategisch. Die Nutzung ist noch bis 2022 gesichert und danach ist unklar, was passiert. Je mehr Leute, Organisationen, Gruppen die Anlage nutzen und je offener sie mit und für die Nachbarschaft kommunizieren, desto schwieriger wird es, die weitere Nutzung als Schrebergarten nicht mehr zu genehmigen.

    Kiezgarten Fischerstraße (Lichtenberg)

    Der Kiezgarten hat 60 MitgärtnerInnen, 40 sind aktiv. Es gibt Beete, die sich Leute als Gruppe teilen und Gemeinschaftsbeete. Individuelle Beete gibt es nicht. Sie können im Boden pflanzen. Es gibt einige Bauwägen mit Werkzeug, Werkstatt, zum Aufhalten, sie haben eine Outdoorküche, Feuerstelle, ein behindertengerechtes Kompostklo und ein Bienenprojekt, das von maßgeblich vier Leuten vorangetrieben wird, aber 22 Leute sind im Verteiler! Das Interesse ist groß. Es gibt diverse Arbeitsgruppen (AG Beete, AG Bienen, AG Finanzen etc.) und die laufen gut. Der Garten ist dann auch noch ein echter Hingucker, einer meiner Lieblingsgärten in Berlin.

    Campus Cosmopolis (Mitte)

    In einem ehemaligen Hotel in der Nähe des Anhalter Bahnhofs in Berlin ist eine Flüchtlingsunterkunft. In den beiden oberen Etagen arbeiten KünstlerInnen mit den Geflüchteten. Das Projekt heißt „Zusammenkunft“ . Ein Projekt ist ein Gemeinschaftsgarten. Sie nutzen dafür die Fläche hinter dem Hotelgebäude. Es sind ein paar Beete entstanden und auch Möbel gebaut worden, so dass sich Leute hier gemütlich aufhalten können. Eins der Tiny Houses von Lee van Bo ist hier gelandet, was immer wieder Vandalismus-Attacken aushalten muss. Jetzt ist es so gestaltet, dass man ins Innere gucken kann und das hat die Situation verbessert.

    Eine Gartengruppe hat sich bisher (noch?) nicht etabliert, die Initiatorin versucht aber immer wieder, BewohnerInnen zu begeistern. Es gibt (noch nicht?) kein Schild, NachbarInnen sind auch nicht involviert bisher. Es gibt sehr viele Angebote in der Unterkunft und zu fast allen werden die Geflüchteten gezielt abgeholt, aufgesucht, immer wieder eingeladen.

    Sie wollen noch mehr Möbel bauen, das kommt bei den BewohnerInnen gut an.

    Rosenduftgarten (Kreuzberg)

    Der Rosenduftgarten existiert nun schon 11 Jahre lang und nach wie vor leitet Begzada das Projekt. Sie sind voll besetzt und viele der Frauen sind nach wie vor und von Anfang an dabei. Es sind im Laufe der Zeit Familien, Männer, Leute aus der nahen und fernen Nachbarschaft dazu gekommen. Der Garten bietet viele Workshops und Führungen an und es kommen Gruppen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen, um den Garten kennenzulernen. Das Projekt ist offizieller Teil des Park und somit auf den Parkleitsystemen verzeichnet.

    Im Moment gibt es ein paar Meinungsverschiedenheiten rund um das Bienenprojekt und der „Hauptimker“ hat den Garten verlassen.

    Interkultureller Garten Gatwo (Spandau)

    Das Gartenprojekt in einem kleinen Waldstück gegenüber eines Naturschutzgebiets ist gut belebt. Es sind hauptsächlich Menschen (auch Geflüchtete) aus der näheren Nachbarschaft (Spandau) oder aus dem SOS-Umkreis (SOS ist Träger und hat ein paar Meter weiter eine Gartenbauausbildungsstätte). Aber es kommen extra für dieses Gartenprojekt auch Menschen von weiter her (z.B. Schöneberg). Es gibt eine vor-Ort Verantwortliche, die 2x in der Woche regelmäßig da ist. Doch auch außerhalb ihrer „Präsenzzeiten“ kommen die GärtnerInnen. Organisationen, die Flüchtlinge beraten, bringen ihre Schützlinge mit, Gruppen besuchen das Projekt. Es gibt ein paar Bauwagen, u.a. der „Kunstasyl“-Wagen der Ausstellungsmacherin des Museums in Düppel zu „Flüchtige Heimat“ (sie hatten auch vor, einen GG aufzubauen, doch das hat nicht geklappt). Ein transparentes Gartenhäuschen bildet den Mittelpunkt. Hier stehen Tische und Stühle und Bänke (aus Ästen selbst bebaut), es gibt Kochmöglichkeiten und die gemeinsamen Gartentage beinhalten auch immer ein gemeinsames Kaffeetrinken, sich zusammen setzen und reden.

    Menschenkindergarten (Friedrichshain)

    Das Gartenprojekt befindet sich zwischen Kitas und einem Bürogebäude. Offen ist es für alle NachbarInnen. Der Träger veranstaltet auch Reparaturtage, es gibt einen Foodsharingschrank, einen selbstgebauten Kontiki und viele spannende Beete.

    Er bietet 16 Beete zum individuellen Gärtnern und drum herum noch reichlich Platz für Gemeinschaftsbeete. Die Gärtnerinnen und Gärtner betreuen ihr eigenes Beet und unterstützen die Bewirtschaftung der Gemeinschaftsflächen.

    Aus der Selbstdarstellung:

    – beherbergt u. a. eine Barfuß- und Blumenwiese, Insektenhotel, Kräuterspirale

    -erprobt die Effektivität von Hügelbeeten, Mulchtechniken, Keyhole Gardening, Bokashi-

    Herstellung, Terra Preta Methoden, Permakultur

    – ist mit einem Lehmbackofen und einer Feuerstelle ausgestattet, eröffnet den Zugang zu einer Food

    Sharing Box, einem Tauschladen und bietet in Kooperation mit der Volkssolidarität ein Repair Café

    hat Zugang zu Veranstaltungsräumen und ermöglicht Workshops und Themenabende,

    feiert Feste und bietet Raum für vielfältige Umweltbildungsveranstaltungen – speziell für Kinder.

    Es werden Anbautechniken getestet, Saatgut gezogen, Bodenaufbau erlernt, regionale Sorten geerntet und im Lehmbackofen Essen zubereitet. Klimafreundlich und in bester

    Qualität wird freitags in Gemeinschaft getafelt.“

    Sie waren Praxispartner des „Klimagärten“-Projekts der HU und die Koordinatorin organisiert nach wie vor Praxisworkshops zu Permakultur, spezielle Beete anlegen etc.


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  • Bienenprojekt im Kiezgarten wird ausgebaut

    (Gu aus Antrag und Projektebsuch)

    Kiezgarten Fischerstraße, Berlin

    Eine Gruppe von vier bis sechs KiezgärtnerInnen
    kümmert sich gemeinschaftlich um die Bienenvölker. Insgesamt sind 22 Personen im
    Mailverteiler der AG Bienen gelistet, diesjährige neue Mitgärtnerinnen haben
    Interesse an der AG Bienen gemeldet und möchten mitimkern.
    Derzeit betreuen wir drei Bienenvölker, die in provisorischen Styroporbeuten und
    einer Dadant-Holzbeute (Leihgabe) leben. Im nächsten Jahr möchten wir weitere
    Völker ansiedeln. Für die existierenden und neuen Völker werden Beuten und
    weitere Arbeitswerkzeuge benötigt. Gerne wollen wir mit neuen Beuten unser Wissen
    über verschiedene Haltungsformen ausbauen und weiterhin Verhaltensweisen der
    Bienen studieren.
    Wir bieten Führungen für Besucher, Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen
    (Fortschritte e. V.) und Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten Wuhlmäuse an,
    für die wir u. a. einen Schaukasten bauen wollen.  
    Wir planen nach wie vor die Umzäunung des Imkerei-Geländes mit einem
    Weidenzaun, den Ausbau des natürlichen Teiches durch Bepflanzung sowie den
    weiteren Ausbau des Unterstands einschließlich Dachbegrünung. (mehr …)

  • Brunnen endlich nutzbar im Kiezgarten Fischerstraße

    (Gu, RSS)
    Wir freuen uns mitteilen zu können, daß unser Tiefbrunnen (20m) nun behördlich abgenommen wurde und wir nun berechtigt sind unser Gießwasser (Brauchwasser) nun selbst unabhängig fördern zu dürfen.


    (http://owncloud.kiezgarten.de/public.php?service=files&t=8d486de5269949e7ecd82d7560e6feab)

    Wir bedanken uns dafür bei der Wasserbehörde des Landes Berlin, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltratgeber/de/spiu/wasserbehoerde.shtml).

    Das Brunnenwasser haben wir selbstverständlich bereits untersuchen lassen. Dafür wurde uns das Labor der berliner Wasserbetriebe (BWB) empfohlen. (mehr …)

  • AG Biodiv im Kiezgarten Fischerstraße gegründet

    (Gu, RSS)
    Im Kiezgarten Fischerstraße wurde eine neue Arbeitsgruppe gegründet; die AG Biodiversität. Sie beschäftigt sich mit der ökologischen Artenvielfalt, Flora und Fauna, der Stadtnatur auf unserem Gelände und ist für neue Interessierte offen. Die AG möchte sich zunächst ein genaueres Bild von den hier vertretenen Arten machen, sich selbst frei weiterbilden und regelmäßige Workshops veranstalten. Dazu sind z.B. schon ausgewählte Sachliteratur vorhanden, eigene kleine Seminare in Planung und u.a. der gemeinsame Besuch von Vorlesungen, als Gasthörende an einer Uni angedacht.

    (berlin/Lichtenberg) (mehr …)

  • Kiezgarten Fischerstraße macht Soliparty

    (Gu, Mailing, 20.2.2015)
    Die Freund*innen des Kiezgarten Rummelsburg [Berlin] veranstalten eine kleine Benefiz-Feier zugunsten des Projektes, mit interkulturellen Künstler*innen, am:

    Samstag, den 21. Februar 2015

    um 20:00Uhr

    in der >> Küste <<

    auf dem RAW-Gelände (ehem. Franz Stenzer Werk)
    (mit vielen Bands und DJs)


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  • Kiezgarten Fischerstraße bietet Hochbeete für Menschen mit Behinderungen

    (Gu, Mail, 29.12.1014)

    „[…] Hiermit möchten wir 2015 beginnen Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderungen die weitere Möglichkeit zu geben bei uns, in Sachen eigener Beete, mitzumachen. […]:Im Kiezgarten Fischerstraße in Berlin Lichtenberg gibt es ab dem Frühjahr 2015 fünf Kastenhochbeete aus naturbelassenem Lärchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Diese sollen vorzugsweise an Menschen mit Einschränkungen/Handicap/Behinderung zum möglichst, weitestgehend, selbstständigen Pflegen vergeben werden (gerne auch mit Begleitung o.ä.).Die Beete könnt Ihr / können Sie / können nach Euren / gärtnerischen Wünschen und Vorstellungen, in Eurer/Ihrer Freizeit, mit passenden Pflanzen gestalten / gestaltet werden. Wir helfen und beraten Euch/Sie dabei gerne, soweit wir können.Bei uns gibt es keine ständigen Verpflichtungen. Alles machen wir gemeinsam auf freiwilliger Basis und nach Absprache. Das Angebot ist kostenlos und unverbindlich. Gerne sehen wir aber jede kleine Spende, für die Pflege und Unterhaltung, dafür als sehr wertvoll an. Alle die bei uns mitmachen können freiwillig etwas dazugeben, je nach Geldbeutel. […]“

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  • Kiezgarten Fischerstraße hat sich für Solarpumpe entschieden

    (Gu, Mail, 27.11.)

    Der Kiezgarten Fischerstraße in Berlin Lichtenberg hat die Recherche für ein Pumpsystem mit Photovoltaikanlage abgeschlossen und sich frü ein System entschieden, was mehr Liter pro Stunde fördern kann, als das zuerst geplante System. Der Unterschied [ziwschen den beiden Systemen] ist immens, zwischen der Fördermenge am Tag verglichen mit der gleichen Fördermenge pro Woche.

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  • Kiezgarten Fischerstraße macht Tag der offenen Tür

    (Gu, Mail 24.8.)
    seit nun knapp einem Jahr gibt es den Kiezgarten in der Fischerstraße als neues Projekt, das sich langsam aber stetig, durch viele helfende Hände weiterentwickelt. Voller Freude haben wir festgestellt, wie positiv unser Projekt aufgenommen wird. Das gilt insbesondere für die Menschen aus der Nachbarschaft.

    Viele neue Lichtenberger*innen, Berliner*innen und auch Menschen von auswärts sind dazu gekommen und beteiligen sich nun engagiert an diesem Projekt.

    So Einiges musste und wird noch gemacht werden, damit zumindest eine grobe Struktur entstehen konnte und mit großer Begeisterung können wir auf das von uns allen bisher gemeinsam Erreichte zurückblicken, denn wir sind voll im Plan und setzen uns für unsere Ziele zusammen ein.

    Nun, da unser Garten soweit fürs Erste steht, wollen wir dies am 13.September mit einem Gartenfest begehen und gebührend zusammen feiern.

    An diesem Tag des offenen Gartens seid Ihr also alle eingeladen vorbeizuschaun, uns kennenzulernen und mit uns zu feiern.

    Genieße einen Tag mit deiner Familie oder Freunden bei Picknick, Grillen und vielem mehr in unserem Gemeinschaftsgarten.


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  • Kiezgarten Fischerstraße: 1ha Gemeinschaftsgarten mitten in Berlin-Lichtenberg

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Kiezgarten Fischerstraße ist 1ha groß und auf einer öffentlichen Fläche entstanden, die als Grünfläche im Flächennutzungsplan verzeichnet ist. Eigentlich sollte hier ein Park entstehen, doch dafür fehlte das Geld. Die Vornutzung war ein Sonnenblumenlabyrinth. Zwei Privatpersonen wollten gerne einen Gemeinschaftsgarten aufbauen und haben nach viel Recherche-Arbeit die zuständigen AnsprechpartnerInnen rausgefunden, den Trägerverein gegründet (der nur aus den 7 Gründungsmitgliedern besteht) und die Nutzung für 10 Jahre mit Verlängerungsoption übertragen bekommen. Es gibt individuelle und Gemeinschaftsbeete, Bienen, eine aus Fundsachen selbstgebaute Komposttoilette, Obstbäume, einen Bauwagen (Leihgabe) mit den Werkzeugen und Geräten, große noch verfügbare Flächen, auf denen Brennnesseln wuchern (sie haben diverse Planungen, was sie hier machen wollen). Sie sind 60 Leute, davon 40 Aktive, manche sind jeden Tag. Sie haben verschiedene AGs, wie Beete, Bienen, Streuobst, Bauen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit etc. Es gibt Plena und dann noch Treffen in den AGs.Die meisten wohnen in der Nähe, manche kommen aus anderen Bezirken.

    Sie sind altersmäßig von 18 – 60 Jahre alt plus viele Kinder. MigrantInnen sind kaum dabei und es sind hauptsächlich AkademikerInnen. Es wollen auch immer noch weitere Leute hauptsächlich individuelle Beete – diese sind aber vergeben und mehr sollen es auch nicht werden. An den gemeinschaftlichen Beeten kann sich jedeR beteiligen, da gibt es auch viel zu tun.

    Sie haben noch kein Wasser und bringen das teilweise in Kanistern von zu Hause mit, bekommen es von den umgebenden Schrebergärten oder auch mal von der Feuerwehr. Sie wollen einen Brunnen bauen (Grundwasser ist 20m tief) und wir haben u.a. das gefördert. Außerdem wollen sie Werkstätten aufbauen für handwerkliche Tätigkeiten. Noch sind sie nicht vernetzt mit den anderen Gärten in Berlin bis auf einzelne private Kontakte. Sie kennen auch die anderen Gärten in Lichtenberg nicht.

    # Kiezgarten Fischerstraße

    # Brunnen

    # Werkstatt im Garten

    # öffentliche Fläche

    # Komposttoilette

    # Bienen

    # Berlin-Lichtenberg

    #individuelle und gemeinschaftliche Parzellen

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