Schlagwort: Kinder und Jugendliche

  • Worms: Gemeinschaftsgartenfläche wird von vielen Gruppen genutzt

    (Antrag, Antworten)

    Gemeinschaftsgarten Worms

    Der Gemeinschaftsgarten in Worms, ein Projekt des Caritasverbandes Worms und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), entstand 2015 auf einem Gelände von 3.500 Quadratmetern Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet am Stadtrand von Worms.

    Zu Beginn wollten wir einen Ort schaffen, an dem Menschen ihre eigenen Fähigkeiten einbringen und ihre Ideen gemeinsam umsetzen können und sich darüber hinaus verschiedene Generationen und Kulturen begegnen und miteinander organisieren können.
    Unser Ziel: Menschen sollen miteinander Verantwortung für die Natur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft übernehmen.
    Nahrungsmittel sollen wieder wertgeschätzt, gemeinsam angebaut, geerntet und auch gemeinsam gegessen werden.

    Heute ist der Gemeinschaftsgarten in Worms ein etablierter Ort für vielfältiges, soziales Engagement und für Teilhabe. Verschiedenste Gruppen und Personen allen Alters, mit den unterschiedlichsten kulturellen und persönlichen Hintergründen, gestalten den Garten durch ihre Projekte, Angebote, Ideen und praktische Arbeit mit. An offenen Begegnungsangeboten (Mitbringpicknicks, Erntefest, Zuckerfest) sowie inhaltlichen Veranstaltungen (Outdoor-Camps, Baumschnitt- und Pflanzseminare, Bienenpflege, Gottesdienste, Schulprojektwochen) nahmen im letzten Jahr knapp 1.100 Menschen teil.

    Rund 40 verschiedene Gruppen, Vereine, Institutionen und Privatpersonen engagieren sich im Garten.

    Darüber hinaus wurde und wird der Garten durch zahlreiche weitere Gruppen und Initiativen genutzt (Pfadfinder, Pfarrgemeinden, Schulen, Kitas, Bewegung und Soziales e. V., Pflanzgruppen, Islamischer Kulturverein, BUND, Foodsharing-Initiative, Repair-Café, Stadtjugendarbeit etc.).

    Zum Bsp. pflanzt, jätet, mäht, erntet, imkert und keltert die sogenannte Nutzgartengruppe im Garten. Erträge werden geteilt, Überschüsse verteilt, wie etwa der leckere Gemeinschaftsgarten-Honig. Der BDKJ und Stadtjugendring organisieren hier Ferienspiele, die Pfadfinder gestalten hier 2 mal wöchentlich ihre Gruppenstunde, die Psychosoziale Beratung der Caritas bringt hier Gruppen zusammen, die Kinder- und Jugendhilfe setzt hier Projekte um, das Dekanat und Gemeinden feiern hier Gottesdienste und gestalten Gemeindearbeit. Auch der Islamische Kulturverein ist hier aktiv und feiert etwa das Zuckerfest.

    Es gibt Baumschnitt- und Pflanzseminare und erlebnispädagogische Angebote für Familien. Und es wird auch immer gemeinsam angepackt: sei es beim Baumschnitt, dem Anlegen einer Blühwiese, der Renovierung des Gartenhauses oder dem Errichten und Eindecken der 22 Quadratmeter- Pergola.

    Alle Gruppen und Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, den Gemeinschaftsgarten in Worms kennenzulernen (der Gemeinschaftsgarten ist auch ein Standort des kommunalen, ökologischen Projektes „Stadtwandeln“) und ihre eigenen Ideen, sowie Vorstellungen und Bedürfnisse einzubringen.

    Hier im Gemeinschaftsgarten begegnen sich Menschen verschiedener Generationen und Kulturen beim gemeinsamen Tun oder Nichtstun. Im Garten gibt es kein Hauptamt oder Ehrenamt, keine exklusive Anspruchshaltung. Es gibt gemeinschaftlich getragene Verantwortung für extrem vielfältiges, soziales Engagement an einem wunderbaren Ort.

    Projektbeschreibung:

    Bedingt durch die Corona Pandemie konnten in den letzten 2 Jahren leider kaum gemeinsame Aktivitäten zur Renovierung oder zur Etablierung neuer Projekte des Gemeinschaftsgartens durchgeführt werden. Deshalb würden wir gerne verschiedene Teilprojekte umsetzen, um den Garten wieder attraktiver und vielfältiger zu gestalten und Raum bieten für die Weiterentwicklung des sozialen und ökologischen Engagements in Worms und darüber hinaus.

    Teilprojekt 1: Anlegen eines Gemüsegartens

    Eines unserer Anliegen ist die nachhaltige und gesunde Ernährung durch das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten von selbst angebautem Gemüse. Vielen fehlt der eigene Garten, das Wissen über den Gemüseanbau oder auch die Zeit sich alleine um einen Garten zu kümmern. Unsere „Pflanzgruppe“ bringt die verschiedensten Menschen zusammen, ermöglicht den Austausch von Wissen und den Anbau von Gemüse und Kräutern für den eigenen Bedarf.

    Für die Erweiterung unseres Gemüsegartens würden wir gerne einen Hochbeetgarten anlegen und das anfallende Regenwasser unseres Gartenhauses zur Bewässerung nutzen. Hierfür bräuchten wir Materialien zum Bau der Hochbeete, sowie Container zum Auffangen des Regenwassers.

    Teilprojekt 2: Küche/Feuerstelle

    Regelmäßig finden in unserem Gemeinschaftsgarten Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen, Vereinen und Initiativen statt für die eine nutzbare Küche, sowie eine Feuerstelle unerlässlich ist, die aktuell nur rudimentär vorhanden ist. Außerdem soll ein bestehender Lehmofen wieder instandgesetzt werden.

    So wird zum Bsp. das Erntefest veranstaltet, bei dem wir gerne das selbst angebaute Gemüse in der Gemeinschaft vor Ort zubereiten und genießen würden. Auch für die Veranstaltung vom Ferienspielen, Pflanzseminaren oder die vielfältigen, erlebnispädagogischen Angebote ist eine ausgestatte Küche dringend notwendig. Für den Aufbau unserer Küche des Gartenhauses bräuchten wir Materialien in Form von Regalen, einer Arbeitsplatte mit Spültisch, sowie weitere Ausstattungsgegenstände, wie einen Geschirr und einem Ofen.

    Durch die Ausstattung mit einem umweltfreundlichen Pelletofen könnte zudem unser Garten ganzjährig durch die verschiedenen Gruppen genutzt werden und die Reichweite enorm steigern.

    Teilprojekt 3: Tierische Besucher

    Auch tierischen Besuchern soll in Zukunft unser Gemeinschaftsgarten zur Verfügung stehen. Die 5 Alpakas der Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte St. Martha des Caritasverbandes Worms leben zusammen mit den Senioren in Mörstadt. Dort leben sie auf einer großzügig angelegten Weide und werden als therapeutische Unterstützung demenzerkrankter Menschen eingesetzt. Sie besitzen eine sehr ruhige und dennoch neugierige Wesensart, wodurch es spannend ist sie zu beobachten, und mit ihnen in Kontakt zu treten. Mit ihrer offenen Art können sie Menschen Antrieb geben und sie aktivieren.

    Gerne würden wir mit den Alpakas auch den Gemeinschaftsgarten regelmäßig besuchen, um den Nutzern, wie zum Bsp. Schulen und Kindergärten oder den sozialen Diensten des Caritasverbandes, wie zum Bsp. dem psychosozialen Zentrum, der Fachstelle für Migration und nicht zuletzt der Kinder- und Jugendhilfe, ebenfalls die Möglichkeit geben mit unseren Tieren zu interagieren.

    Gleichzeitig eigenen sich Alpakas hervorragend zur Landschaftspflege. Sie verursachen durch ihre weiche Sohle kaum Trittschäden und reißen durch ihre gespaltene Oberlippe das Gras nicht heraus, sondern fressen nur die Spitzen ab.

    Gerne würden wir unsere Grünflächen durch die Beweidung mit unseren Alpakas pflegen. Hierfür benötigen wir jedoch ein adäquates, eingezäuntes Gehege und einen Unterstand.

    1)     Wem gehört die Fläche, müssen Sie eine Pacht zahlen, ist die Nutzung befristet?

    a.      Caritasverband Worms e.V.

    b.      Keine Befristung

    c.      Keine Pacht, aber gemeinsame Verantwortung für Instandhaltung, Nutzung, Gestaltung von Angeboten

    2)     Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen?

    a.      Aktuell ein Kern von ca. 10 Personen unterstützt durch weitere aktive Gruppen im Gemeinschaftsgarten

    b.      Zusammensetzung: Flüchtlingsfamilie, Studenten, Senioren, BUND

    3)     Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Gemüse/Obst und Kräuteranbau)

    a.      Streuobstwiese ca. 1000m²

    b.      Beete ca. 200m²

    4)     Wie viele Beete gibt es und wie groß sind diese?

    a.      Aktuell 8 Beete

    b.      Kräuterecke

    5)     Werden alle Beete gemeinschaftlich bewirtschaftet oder gibt es auch individuelle Beete?

    a.      Gemeinschaftliche Bewirtschaftung

    6)     Wer baut wann die geplanten Hochbeete, wie viele sollen das werden und wie viele Menschen können sich daran beteiligen?

    a.      Koordination des Aufbaus durch CV Worms

    b.      Beteiligung der Interessierten Gruppen und Privatpersonen

    7)     Werden diese Beete an bestimmte Menschen oder Gruppen vergeben?

    a.      Gemeinsame Verantwortlichkeit für die Bewirtschaftung (siehe oben)

    8)     Gärtnern auch Gruppen?

    a.      Einzelne Gruppen (z.B. BUND-Kindergruppe) beteiligen sich. Ansonsten ein Zusammenschluss von „Privatpersonen“

    9)     Wie laufen die Entscheidungen und Informationen rund um den Nutzgartenteil des Projekts?

    a.      Demokratisch!

    b.      Jeder bringt Ideen, Informationen ein: Jahresplanung

    c.      Ansonsten WhatsApp-Gruppe und direkte Kontakte / Absprachen im Garten

    10)  Was gibt es alles an Infrastruktur im Garten?

    a.      Gartenhaus

    b.      Strom

    c.      Brunnen

    11)  Ist der Garten jederzeit für die Nutzer*innen zugänglich?

    a.      Eingang mit Zahlencode (Gruppen und aktive Einzelpersonen haben diese und können diesen verantwortungsbewusst auch weitergeben) zugänglich.
    Somit auch ein spontaner Besuch von neuen Interessenten möglich (Kontaktdaten öffentlich)

    12)  Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    a.      Gartengeräte stehen in Anbau

    b.      Zugang über Schlüssel im Schlüsseltresor (passend auch für Haus und Einfahrtstor)

    c.      Handhabung siehe Punkt 11

    13)  Wie haben Sie den Garten bisher finanziert? Wie beteiligen sich die vielen Gruppen und Initiativen und die Gärtner*innen an den Kosten?

    a.      Finanzierung des Gartens und der Infrastruktur aus Eigenmitteln des CV Worms

    b.      Gruppen beteiligen sich vorrangig mit Sachspenden und Arbeitseinsätzen

    14)  Haben Sie bei der Stadt schon bezgl. Finanzierung angefragt?

    a.      Stadt Worms hat keine zusätzlichen Finanzmittel im Haushalt

    b.      Dennoch ist der Gemeinschaftsgarten Teil des Wormser Stadtwandeln (Thematische Touren – in unserem Falle Biodiversität: Gemeinschaftgarten (Urban Gardening, Imkerei, Interkulturelles – intergeneratives Miteinander)

    15)  Zur Küche/Feuerstelle: haben Sie auf nebenan.de, bei Ebay-Kleinanzeigen oder in den Lokalblättern Anzeigen aufgegeben, was Sie für die Ausstattung noch brauchen? Da ja so viele Gruppen beteiligt sind, könnte das ja gut bekannt gemacht werden

    a.      Gartenhaus diesbzgl. bereits auf diesem Wege ausgestattet.

    b.      Hauptkosten entstehen durch die Küchenarbeitsfläche, Wasserinstallation

    c.      Geplant ist das entsprechende Geschirr, damit einmal eine ausreichende Grundausstattung vorhanden ist (insbesondere für Angebote mit größeren Gruppen [Ferienspiele, Schulen, Kitas, etc.]


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  • Leipzig: Aufbau Außenküche im Wirrwuchs

    (Bericht9

    »Aus der Erde auf den Teller« – interkulturell Gärtnern im Plattenbaugebiet

    Im Laufe dieses Jahres entstand eine Außenküche für den Mitmachgarten »Wirrwuchs«, in der zukünftig die
    Ernte aus dem Garten verarbeitet sowie Veranstaltungen kulinarisch begleitet werden können. Das Projekt
    umfasste den Bau einer überdachten Küchenstation, einer überdachten Spülstrecke sowie eines Lehmofens.
    Der Küchenbau war eingebettet in ein buntes Gartenjahr.

    Umsetzung Küchenbau
    Die Planung und bauliche Umsetzung des Küchenbaus wurde von einem Ehrenamtlichen übernommen, der
    sich im Mai im Mitmachgarten meldete. Herr Borchert übernahm die Gestaltung, Planung, Anleitung und
    Umsetzung des Bauvorhabens. Über unsere Webseite ist er auf den Mitmachgarten aufmerksam geworden.
    Über die Monate entstand eine verlässliche und produktive Zusammenarbeit. Er half zudem ehrenamtlich bei
    der Umsetzung und Begleitung des Ferienprogramms in den Herbstferien.
    Ab Juni begann der Bau der Gartenküche während der Gartenöffnungszeiten, sodass sich die Besucher:innen und
    Zielgruppen in die Aktivität einbringen konnten. Herr Borchert war offen für jede Unterstützung und leite Erwachsene als auch
    Kinder bei der Baumaßnahme an. Die Gartenküche und Spülstrecke sind in der Konstruktion ähnlich aufgebaut. Beide
    bestehen aus Holz und einem Welldach. Die Küche verfügt über eine Arbeitsfläche, Stauraum für Töpfe sowie über eine
    Kochnische, die von einer Seite mit einer Schutzwand gesichert ist, damit sich v.a. Kinder nicht verbrennen. Die Küche wird
    betrieben mit einem dreiflammigen Gasherd. Die Spülstrecke besteht aus einer ähnlichen Holzkonstruktion, in die zwei
    Emailleschüsseln eingelassen wurden. Die Konstruktionen sind auf einem Holzrahmen in einer leichten und nicht im Boden
    verankerten Bauweise errichtet. Die Dächer sind mit Regenrinnen zum Sammeln von Regenwasser
    umrundet.
    Die Gartenküche und Spülstrecke wurde im mittleren Teil des Mitmachgartens errichtet. Der Standort wurde
    ausgewählt, um die verschiedenen Bereiche der Fläche etwas zu entzerren und einen Teil der Aktivitäten in
    die Mitte zu verlegen.
    Aufgrund der vorherrschenden Materialengpässen und coronabedingten Ausfällen erstreckte sich die
    Baumaßnahme des Lehmofens bis in den Dezember. In mehreren kleinen Workshopformaten während der
    Gartenöffnungszeiten gebaut wurde mit den Besucher:innen gebaut. Der Unterbau wurde fertiggestellt. Mit
    der einsetzenden Kälte im Dezember musste pausiert werden. Die Fertigstellung erfolgte im Januar. Die
    Ausstattung zum Kochen in Form von Töpfen, Pfannen, Geschirr und Besteck wurde fast ausschließlich über
    Spendenaufrufe ermöglicht.
    Obwohl die Gartenküche im Bau war, wurde seit Juni im Mitmachgarten an zwei Werktagen zu den
    regulären Öffnungszeiten ein Kochangebot für Kinder und Jugendliche umgesetzt. Dieses wurde finanziert
    durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die Stiftung Leipzig hilft Kindern und der Kreuzberger
    Kinderstiftung. Das im Garten mit den Zielgruppen angebaute Gemüse und Obst wurde gemeinsamen mit
    Kindern und Jugendlichen zu einem gesunden und nachhaltigen Essen verarbeitet. Das Projekt wurde
    durchschnittlich von 20–25 Kindern und Jugendlichen und zusätzlich auch Senior:innen, Eltern und
    Familienmitgliedern besucht. Hier zeigte sich bereits das Potenzial, welches wir mit der errichteten Küche
    zukünftig, weiter ausbauen können. Beim Kochprojekt und Küchenbau sind die verschiedenen Menschen
    aufeinander getroffen und waren gemeinsam aktiv. Es zeigte sich, dass der Mitmachgarten mit seinen
    verschiedenen Angeboten zu einem solidarischem Zusammenhalt im Quartier beiträgt.
    Die feierliche Einweihung der Gartenküche findet am 27.4.2023 statt.

    Der Mitmachgarten erhielt im September 2022 den Engagementpreis im Bereich Teilhabe und Integration der VNG-Stiftung. Dieser
    wird im April vor Ort durch den Bürgermeister für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport Heiko Rosenthal dem Team des Mitmachgartens
    überreicht. (mehr …)

  • Stand der Dinge Jakobusgärtchen

    (Mail)

    Wir haben unseren Bürgergarten am letzten Septemberwochenende mit sehr vielen interessieren Menschen, auch aus der Politik, einweihen können. Wir hatten an diesem Tag Bürgermeister-Stichwahl.

    Es war ein wunderbarer Moment, an dem wir glaube ich noch einmal zeigen konnten, wie viel so ein Garten an unterschiedlichen Gruppen und Menschen zusammen bringt. Ein absoluter Mittelpunkt ist der Jakobusgarten für Langerwehe ☺️.

    Wir als Ortsgruppe des BUND haben es mit der Luna e.V. in einem zweijährigen Projekt geschafft, viele Akteure mit ins Projekt einzubinden. Einer der wichtigsten Partner war der WVER (Wasser Verband Eifel-Rur), der den Wehebach, welcher an unserem Garten entlang fließt, auf unsere Anregung hin zu renaturiern und zugänglich zu machen. Das macht unsere Fläche noch einmal interessanter und sooooo schön! Wir konnten in Kooperation mit dem WVER eine Handpumpe an der Bach-Böschung errichten und haben dadurch kristallklares Bach-Wasser zur Bewässerung unserer Hochbeete direkt am Garten. Die Pumpe und der Jakobusgarten sind schon seit dem Frühsommer immer wieder Treffpunkt für viele unterschiedliche Gruppen und Menschen (mehr …)

  • IG Stralsund nutzen Kinder und syrische Frauen

    (Mail)
    er wird vor allem vom Kinder- und Jugendtreff für ein Kinderprojekt genutzt, sowie von unserem

    Projekt „Mütter Hand in Hand“ (im Moment nur syrische Frauen, angedacht war/ist ein interkultureller

    Müttertreff). Bei den Arbeitseinsätzen hatten wir Hilfe auch von AnwohnerInnen, sowohl deutschen als auch

    welche mit Migrationshintergrund (mehr …)

  • IG Gevelsberg: Färben mit Pflanzen

    (alerts)

    Die Geschichte des Interkulturellen Bürgergartens beginnt im Jahr 2011. Drei Monate lang planten, arbeiteten und pflanzten damals 20 Familien aus sechs Nationen. Auf einem Grundstück hinter der Städtischen Realschule, um dort etwas einzigartiges entstehen zu lassen. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und zeugt von einem multikulturellen Miteinander. „Hier sieht und erfreut man sich an greifbaren Dingen, auf die man stolz sein kann“, sagte die 1. Vorsitzende der Zukunftsschmiede Gevelsberg, Annette Bußmann. Denn alles was die Gemeinschaftsbeete sowie die mit regionalen Nutzpflanzen bestückten Familienbeete so hergeben, seien es Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbisse, Zucchini, Erdbeeren oder sizilianische Trauben, wird von den Hobbygärtnern verarbeitet und in der Gemeinschaft verköstigt.

    Kinder der Sozialen Gruppenarbeit vom Städtischen Jugendzentrum unter der Leitung von Birgit Weber und ihrem Team besuchten jetzt den Interkulturellen Bürgergarten und lernten dabei, das bunt oftmals auch gesund sein kann. Gemeinsam mit Annette Bußmann stellten sie aus Pflanzen und Gemüseabfällen natürliche Farben her, mit denen sie später dann die im Vorfeld von ihnen, unter Anleitung von Matthias Sprenger vom NABU, selbst gemachten Nistkästen bemalten.
    „In der Natur gibt es eine Reihe an Pflanzen, die färbende Eigenschaften besitzen, und die Menschen wussten damals schon genau diese Eigenschaften zu nutzen“, erzählte die Umweltpädagogin Annette Bußmann. Man verwendete zum Beispiel Pflanzensäfte oder Tiersekrete zum Färben von Stoffen, Bemalen von Papier und Geschirr, zum Schminken und zum Schreiben. Das Interesse an diesem alten Wissen erwacht mittlerweile auch wieder.

    Denn die Gewinnung von solchen Naturfarben ist ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell, welches für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe steht. Rotkohl, Zwiebelschalen, Kurkuma, Spinat oder Grünkohl – all dies stand den Jungen und Mädchen zur Verfügung. Zudem natürlich ein Mörser und eine Schale sowie Handschuhe. Hatten sie erst einmal angefangen, waren die Kinder nicht mehr zu bremsen und es entstanden viele verschiedene Farbnuancen – Rot-, Gelb-, Grün- und Blautöne.

    Von dieser Aktion zeigte sich auch Bürgermeister Claus Jacobi begeistert. Als Hobbygärtner ließ er es sich natürlich nicht nehmen, dem Ferienspaß im Interkulturellen Bürgergarten persönlich einen Besuch abzustatten.

    https://www.wp.de/staedte/ennepetal-gevelsberg-schwelm/besuch-im-interkulturellen-buergergarten-in-gevelsberg-id230164118.html (mehr …)

  • IG Gevelsberg: Färben mit Pflanzen

    (alerts)

    Die Geschichte des Interkulturellen Bürgergartens beginnt im Jahr 2011. Drei Monate lang planten, arbeiteten und pflanzten damals 20 Familien aus sechs Nationen. Auf einem Grundstück hinter der Städtischen Realschule, um dort etwas einzigartiges entstehen zu lassen. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und zeugt von einem multikulturellen Miteinander. „Hier sieht und erfreut man sich an greifbaren Dingen, auf die man stolz sein kann“, sagte die 1. Vorsitzende der Zukunftsschmiede Gevelsberg, Annette Bußmann. Denn alles was die Gemeinschaftsbeete sowie die mit regionalen Nutzpflanzen bestückten Familienbeete so hergeben, seien es Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbisse, Zucchini, Erdbeeren oder sizilianische Trauben, wird von den Hobbygärtnern verarbeitet und in der Gemeinschaft verköstigt.

    Kinder der Sozialen Gruppenarbeit vom Städtischen Jugendzentrum unter der Leitung von Birgit Weber und ihrem Team besuchten jetzt den Interkulturellen Bürgergarten und lernten dabei, das bunt oftmals auch gesund sein kann. Gemeinsam mit Annette Bußmann stellten sie aus Pflanzen und Gemüseabfällen natürliche Farben her, mit denen sie später dann die im Vorfeld von ihnen, unter Anleitung von Matthias Sprenger vom NABU, selbst gemachten Nistkästen bemalten.
    „In der Natur gibt es eine Reihe an Pflanzen, die färbende Eigenschaften besitzen, und die Menschen wussten damals schon genau diese Eigenschaften zu nutzen“, erzählte die Umweltpädagogin Annette Bußmann. Man verwendete zum Beispiel Pflanzensäfte oder Tiersekrete zum Färben von Stoffen, Bemalen von Papier und Geschirr, zum Schminken und zum Schreiben. Das Interesse an diesem alten Wissen erwacht mittlerweile auch wieder.

    Denn die Gewinnung von solchen Naturfarben ist ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell, welches für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe steht. Rotkohl, Zwiebelschalen, Kurkuma, Spinat oder Grünkohl – all dies stand den Jungen und Mädchen zur Verfügung. Zudem natürlich ein Mörser und eine Schale sowie Handschuhe. Hatten sie erst einmal angefangen, waren die Kinder nicht mehr zu bremsen und es entstanden viele verschiedene Farbnuancen – Rot-, Gelb-, Grün- und Blautöne.

    Von dieser Aktion zeigte sich auch Bürgermeister Claus Jacobi begeistert. Als Hobbygärtner ließ er es sich natürlich nicht nehmen, dem Ferienspaß im Interkulturellen Bürgergarten persönlich einen Besuch abzustatten. (mehr …)

  • Inklusives Gartenprojekt für KInder und Jugendliche in Regensburg

    (alerts)

    Im September 2019 startete der Stadtjugendring Regensburg mit einem Inklusiven Gartenprojekt, das von der „Aktion Mensch“ gefördert wird. Auf der 2.000 Quadratmeter großen Fläche rund um die Geschäftsstelle in Regensburg wird ein Ort geschaffen, an dem Kinder und Jugendliche unabhängig von einer seelischen, sozialen oder körperlichen Beeinträchtigung willkommen sind. Gemeinsam mit pädagogischer Begleitung wird das Gelände gestaltet und dient als Treffpunkt und Spielort.

    REGENSBURG Anhand von Bau-, Pflanz- und Gestaltungstagen, sowohl für feste Klassen und Gruppen als auch zu offenen Zeiten, möchte der Stadtjugendring einen Beitrag zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen leisten. Das Inklusive Gartenprojekt soll jedem Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit geben und Menschen zusammenbringen. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und die Gegebenheiten und Angebote so zu gestalten, dass jeder Mensch gleichermaßen am Projekt teilnehmen kann und sich gleichermaßen willkommen fühlt.

    Jeden Mittwoch von 15 bis 19 Uhr findet ein offener Gartentag statt. Kinder und Jugendliche können selbstständig oder gemeinsam mit Assistenzkräften und anderen Bezugspersonen ohne Anmeldung kommen. Es wird gegärtnert, gebastelt, gewerkelt, gekocht und vieles mehr! Wenn es zu kalt wird, geht es in den beheizten Gruppenraum.

    Auch Schulgruppen, Kindergartengruppen, Wohngruppen, Vereine, Verbände und andere Kinder- und Jugendgruppen sind herzlich eingeladen, den Garten zu besuchen! Hierfür werden gemeinsam Angebote und Zeiträume geplant. Möglich sind Einzeltermine und regelmäßige Angebote sowohl unter der Woche als auch am Wochenende. Bei Interesse werden ein Termin vereinbart und Projektinhalte und Weiteres besprochen. Alle Angebote sind kostenfrei! Bei Unterstützungsbedarf (kostenlos) bittet der Stadtjugendring um rechtzeitige Kontaktaufnahme. (mehr …)

  • Zukunftsgarten bei Leipzig: Finanzierung läuft aus

    (Mail)
    http://nabu-zukunftsgarten.de/
    Das Projekt läuft Ende des Jahres aus
    Tatsächlich kommen vorallem Kinder und junge Jugendliche, wir basteln und spielen viel. Gärtnern und Reparieren im engeren Sinne findet nur sporadisch statt. Außer gießen und Beeren naschen.

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  • Für Gartenprojekt für Kinder wird Bebauungsplan aufgestellt

    (alerts)

    Westerkappeln

    Alle Bedenken sind offensichtlich ausgeräumt. Der Gemeinderat hat am Mittwoch ohne große Debatte beschlossen, für das „Gartenprojekt Am Kapellenweg“ einen Bebauungsplan aufzustellen. Letzte Überzeugungsarbeit leisteten einen Abend zuvor Petra Kleen, Vorsitzende des Fördervereins Wespe, und Anja Peters, Leiterin des evangelischen Familienzentrums Am Kapellenweg.

    Ein Bebauungsplan ist – wie berichtet – notwendig, damit das jetzt rund 5500 Quadratmeter große Ackerland, künftig als „Grünfläche mit Spielplatznutzung“ gestaltet werden kann. Die Kosten für das Verfahren in Höhe von bis zu 10 000 Euro wird die Gemeinde übernehmen. Ansonsten ist die Kommune aber wohl aus der Nummer raus, wie Kleen und Peters versicherten.

    Im Grundsatz war das Gartenprojekt schon im Bauausschuss vor zwei Wochen begrüßt worden. Insbesondere Wolfgang Jonas, CDU-Fraktionsvorsitzender, befand das Vorhaben aus seiner Sicht jedoch für noch nicht „zu Ende gedacht“. „Wir sind hier so etwas wie der Aufsichtsrat der Gemeinde und müssen auch schauen, ob und welche Folgen das für die Gemeinde hat“, erklärte Jonas am Dienstag im Hauptausschuss.

    Der CDU-Fraktionssprecher begrüßte, dass so viele Akteure zusammenarbeiten wollen. Neben der Wespe als Träger und dem Kindergarten Am Kapellenweg sollen auch die Gesamtschule Lotte-Westerkappeln und die Anwohner aktiv einbezogen werden. „Es muss aber von Anfang an klar sein, wer die organisatorische und finanzielle Verantwortung trägt“, sagte Jonas und blieb zunächst ein wenig in der Rolle des Bedenkenträgers.

    Zwar sind die Pläne für das Gartenprojekt erst grob skizziert, der Rahmen, in dem sich die Beteiligten bewegen wollen, ist nach Angaben von Kleen und Peters jedoch geklärt. Ursprünglich sei die evangelische Kirchengemeinde, der die Fläche gehört und die das Gelände für zunächst 15 Jahre kostenlos an die Projektträger verpachten will, ans Familienzentrum herangetreten mit dem Vorschlag, dort so etwas wie nachhaltigen Ackerbau zu betreiben. „Das können wir nicht leisten“, betonte Anja Peters. Sie hatte aber die Idee für das Gartenprojekt. In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung sei die Frage nach der Trägerschaft aufgetaucht. „Dann sind wir angefangen, ein Netzwerk aufzubauen“, erläuterte die Leiterin des Kindergartens. „Die, die jetzt dabei sind, müssen noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“

    Ohne Personal werde das Projekt sicher nicht umsetzbar sein, meinte Jonas. Befürchtungen, die Kommune müsse helfen, konnte Peters entkräften. Eine Beteiligung des Bauhofes sei nicht vorgesehen. Laut Projektbeschreibung soll beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz für Tecklenburger Land (ANTL) ins Boot geholt werden. Der Verein“Lebens(t)raum“ ist als Gesamtkoordinator und für die professionelle Landschaftsplanung vorgesehen. Der Förderverein Wespe will mit eigenem Personal die Verwaltungsarbeit übernehmen. Und es sei vorgesehen, eine Kraft im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres einzustellen, ergänzte Petra Kleen. Die Träger, die im Moment da seien, hätten genügend Ressourcen, das Projekt zu stemmen.

    Das gilt auch fürs Finanzielle. Sicher, die Wespe bekommen Zuschüsse von der Gemeinde. Aber allein im vergangenen Jahr habe der Förderverein viermal so viele Fördermittel aus anderen Töpfen akquiriert, erklärte die Vereinsvorsitzende.

    Die von Dietmar Strecke ( CDU ) aufgeworfene Versicherungsfrage konnte Kleen ebenfalls klären. Der Förderverein sei – außer bei Vandalismus – vielfältig abgesichert. „Wir zahlen jedes Jahr hohe Summen.“

    Anja Peters hatte schließlich auch Antworten zur Parkplatzsituation. An der Heinrich-Schulte-Straße gebe es 18 Stellplätze, vor dem Kindergarten am Kapellenweg derer zehn. „Wir gehen nicht davon aus, dass das gleich am Anfang so frequentiert wird. Wir fangen ja erst an.“

    Michael Puke (SPD) bezeichnete das Projekt als „tolle Idee“, durch die Kinder und Jugendlichen auch für ihre späteres Leben Erfahrungen gewinnen könnten.

    https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Westerkappeln/3646088-Gartenprojekt-Biologische-Vielfalt-Alle-Bedenken-ausgeraeumt


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  • Stadtkolrabi: neues Projekt vom „Jungen Gemüse“

    von der Site:

    Stadtkohlrabi

    Im Projekt „Stadtkohlrabi – Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ bieten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Alternativen für die Freizeitgestaltung im Fördergebiet kennenzulernen. So lernen sie, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einzubringen und die Verbundenheit mit ihrer Umwelt und ihren Freunden zu stärken.

    Die TeilnehmerInnen erfahren ihren Stadtteil als sozial und räumlich übergreifenden Lebensraum.

    Dafür werden zahlreiche offene und geschlossene Angebote geschaffen:

    Mehrmals pro Woche bieten wir das „Kinder-Gartenlabor“ im Außengelände des Johannstädter Kulturtreffs und im Bönischgarten an. Weiterhin gibt es zusätzliche Beteiligungsangebote wie das Kirschfest und die gemeinsame Apfelernte und -verarbeitung für Kinder. In den Ferien finden mehrtägige Naturerfahrungs-Workshops statt.

    Für die jugendliche Zielgruppe bieten wir verschiedene mehrtägige Workshop-Formate  sowie  Ferienangebote zur partizipativen Stadtteilerkundung an.

    Das Projekt Stadtkohlrabi läuft von April 2018 bis Februar 2020.

    https://junges-gemuese-dresden.de/bildungsprojekte/stadtkohlrabi/

    JUNGES GEMÜSE GOES STADTKOHLRABI
    Im letzten Jahr konnten wir unsere Umweltbildungsangebote für Kinder in der Jo-
    hannstadt mit ESF-Fördermitteln durch den Stadtkohlrabi weiterentwickeln. So gibt
    es das schon bekannte Gartenlabor am Johannstädter Kulturtreff jetzt mehrmals pro
    Woche – hier gestalten Grundschulkinder ihren eigenen kleinen Garten gemeinsam.
    Drum herum gab es wieder Kirsch- und Apfelfest, im Sommer veranstalteten wir eine
    Schatzsuche an der Elbe und im Oktober bauten wir uns ein Weiden-Tipi im Garten. In-
    zwischen sind wir für die Grundschule und die benachbarte Oberschule in Johannstadt
    ein zuverlässiger Kooperationspartner zum Thema Schulgarten. (mehr …)

  • Tausendschön: Kinder stellen bee wraps her

    (Gu,RSS)

    Meere versinken in Plastikmüll. Frischhaltefolie und Alufolie sind Einwegprodukte, die viel Müll verursachen. GreenFairPlanet hat auf dem Nachhaltigkeitsmarkt eine neue, langlebige Alternative zu Frischhaltefolie angeboten: Bienenwachstücher, die in Handarbeit im Gemeinschaftsgarten Tausendschön von Kindern und Jugendlichen hergestellt wurden. (mehr …)

  • GG Benjamin Franklin mehrfach ausgezeichnet

    (Gu, Mail)
    Der GG Benjamin Franklin in Mannheim schreibt:
    „die Zwischennutzung ist für 5 Jahre festgelegt ….also bis 2021 …und wir haben bereits den Wunsch der Stadt auf dem Tisch, ob wir als Leuchtturmprojekt weiter gärtnern möchten. 

    Zudem werden wir am 15 Sep ausgezeichnet als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt „Soziale Natur – Natur für alle“

    Außerdem hat uns ein DM Markt vorgeschlagen für ihr Projekt HelferHerzen.

    Am 15 Sep beim Tag des Ehrenamtes „Wir schaffen was“ sind wir mit 115 Plätzen und 5 Projekten am Start.

    …..und ja unser soziales Projekt ist für ALLE Menschen groß und klein, inclusiv und integrativ.“


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  • neues Gartenprojekt in Mannheim

    (Gu, mail)

    es hat nun sehr lange gedauert bis wir die Finanzierung unseres Modellprojektes zusammen hatten. Nun ist es fast perfekt und wir starten am 01.01.2018 mit unserem Projekt:

    Community Gardening – Gemeinsam Gärtnern mit Kindern, Jugendlichen aus Familien mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung für ein besseres Leben im Stadtteil

    Das Projekt bezieht sich auf und rund um den Neumarkt, ein zentraler Platz im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt-West.

    Fläche des aktuellen Urbanen Gartens beträgt rund 250qm. Dazu kämen mindestens 10 Hochbeete und Baumscheibenbepflanzungen. Ansprechpartnerin bin ich. In dem Projekt gibt es dann 2 Pädagog*innen, die das Projekt vor Ort umsetzen (mehr …)

  • Ferienangebot im Weltchen in Dresden

    (Gu, alerts)

    Ferienangebot der Laurentiuskirchgemeinde in Dresden-Trachau: Im Rahmen eines von der Laurentiuskirchgemeinde veranstalteten Workshops werden große und kleine Kunststücke aus Holz hergestellt. Der Workshop endet mit der Saisoneröffnungsparty im Gemeindegarten »weltchen«.

    In der Zeit vom 20. bis 22. April 2017 können Kinder und Jugend­liche im Gemein­schafts­garten »weltchen«, Homili­us­straße, Ecke Zelen­ka­straße, heraus­finden, was man alles aus Holz anfer­tigen kann. Im Rahmen eines von der Lauren­ti­us­kirch­ge­meinde veran­stal­teten Workshops werden unter Anleitung eines erfah­renen Referenten große und kleine Kunst­stücke aus Holz herge­stellt. Der Workshop endet am 22. April, wenn die Saison­er­öff­nungs­party im »weltchen« gefeiert wird und die Arbeiten präsen­tiert werden. (mehr …)

  • P-Gärten siuchen Unterstützung für Fest vor Flüchtingsunterkunft

    (Gu, Newsletter)

     

    Wir suchen Unterstützung für das Sommerfest im/am Flüchtlingsheim Marzahn-Hellersdorf am 16.9.2016

     

    Seit Mitte 2015 gestalten wir, die Prinzessinnengärten und das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf, mit der Unterstützung der Lokalen Agenda M-H und dem Einverständnis der Betreibergesellschaft PeWoBe gemeinsam mit den Bewohner*innen – vor allem Kindern – der Unterkunft ein partizipatives Gartenprojekt: regelmäßige Gartensprechstunden, eine Erzählwerkstatt, Ausflüge (in die Prinzessinnengärten) und zwei Gartenfeste sind Inhalte davon.

    Wie durch Presse und  Studie der ASH bekannt, sind die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf nach Berichten der Bewohne­r*innen sehr schwierig. Auch die ehrenamtliche Initiative „Hellersdorf hilft“ erhob in der letzten Woche Vorwürfe gegen die Betreiberfirma PeWoBe.  PeWoBe geht nun gegen „Hellersdorf hilft“ juristisch vor und droht dem Verein mit einer Unterlassungserklärung. Vor zwei Tagen hat laut rbb nun der berliner Senat reagiert und zum 31.Oktober den Vertrag mit der Pewobe gekündigt (http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2016/08/berliner-senat-kuendigt-vertrag-mit-umstrittenem-heimbetreiber.html). Das ist schon mal gut.

    Trotzdem; dies alles, unsere eigenen Beobachtungen und das ehemalige Engagement der Heimleitung Peggy Müller in der DVU, empfinden wir als Belastung für unser Vorhaben, ein großes Gartenfest am 16.9.2016 in der Unterkunft zu starten.  Zu diesem 3. Gartenfest „Sei mein Gast“ sind, wie auch zu den Festen zuvor, Nachbar*innen und nachbarschaftliche Initiativen, Freiwillige berlinweit, Presse und Kommunalpolitik eingeladen; viele dieser Akteur*innen bringen sich aktiv ein. Somit bietet es, wie das Fest letztes Jahr gezeigt hat, für die PeWoBe eine sehr gute Möglichkeit, sich positiv zu präsentieren. Um der PeWoBe eine solche Plattform nicht zu bieten, aber gleichzeitig den Bewohner*innen das Fest zu ermöglichen, haben wir uns als Team auf die Strategie verständigt, das Fest auf der Brache vor dem Flüchtlingsheim zu veranstalten.

    Da die Fläche öffentlich, also für alle zugänglich, ist, können wir eine „Beteiligung“ aus der rechten Szene des Umfeldes nicht sicher ausschließen, daher würden wir uns sehr über eure tatkräftige und zahlreiche Unterstützung an diesem Tag freuen, ob mit Speis und Trank oder Spiel und Spaß oder einfach eurer werten Anwesenheit…


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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld: Fortbildung für MultiplikatorInnen aus Tunesien

    (Gu, alerts)

    Urban Gardening

    „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, sagte Martin Luther. Aber warum warten bis die Welt untergeht, wenn man doch gleich mit dem Pflanzen anfangen kann und damit genau diesen Untergang verhindert? In Tunesiens Hauptstadt setzen einige Kinder- und Jugendeinrichtungen auf Urban Gardening als Lernfeld für Demokratie und zivilgesellschaftliche Tugenden – und pflegen engen Kontakt nach Köln.
    Mit dabei sind auch ein Berufskolleg mit Schwerpunkt Bautechnik (Ibn Sina) sowie VertreterInnen der Stadtverwaltung und der Regierung. Eine zehnköpfige Delegation aus Tunis besuchte im August 2015 für eine Woche ihre Partnerstadt Köln, um sich zu den Themen Urban Gardening, Schulgarten und Essbare Stadt zu informieren. Herzstück des Fachkräfteaustauschs war ein dreitägiger Workshop mit den MacherInnen der Gartenwerkstadt Ehrenfeld, einem Urban Gardening Projekt in Köln-Ehrenfeld. Hier bekamen sie konkretes Fachwissen an die Hand – von Bodenkunde über Kompost und Wasserspeicherung bis zur Samenernte. Mindestens ebenso wichtig wie das Fachwissen ist aber das logistische Management im Hintergrund, damit die freiwillig Aktiven sinnvoll tätig werden können. In diesem Zusammenhang betonte der Geologe und Vorsitzende der Gartenwerkstadt Ehrenfeld Dr. Volker Emert, wie enorm wichtig die Konsensfindung sei. Aus diesem Grund waren die Psychologin Kaouther Eltaief von Ibn Sina und ihre MitstreiterInnen aus den Jugendzentren von Tunis so begeistert vom Urban Gardening: „Dieses Projekt greift starke soziale Komponenten wie Gruppendynamik und Community Building auf.“

    Gärtnern im Geistder Französischen Revolution

    Die Parole der Französischen Revolution, die der Impulsgeber für die erste Demokratie der Neuzeit war, beschreibt den Kern des Urban Gardening treffend. Denn auch hier geht es um die Freiheit, sich jeden Tag neu entscheiden zu können, ob man mitmachen möchte oder nicht. Auch Gleichheit gehört systemimmanent dazu: Alter, Gesellschaftsschicht oder religiöse Überzeugungen spielen keine Rolle. Funktionieren kann das Ganze nur, wenn alle zusammenstehen und gemeinsam anpacken. Im Großen taten das die vier tunesischen PreisträgerInnen des Friedensnobelpreises 2015 und machten damit den Anfang. Nun sind alle BürgerInnen Tunesiens gefordert, die große Vision in kleinen Schritten in ihrem Alltagsleben umzusetzen. Hier zeigt sich schnell, dass es mit der Freiheit nicht immer so einfach ist, denn sie hat zwei Seiten: Die Freiheit von Unterdrückung und Machtmissbrauch und die Freiheit für die Entscheidung, an welcher Stelle ich meine bürgerliche Verantwortung für das Gemeinwohl einbringe. Es handelt sich dabei um einen Lernprozess der gesamten Gesellschaft. Noch fehlt es an konkreten Vorbildern und Orientierungshilfen, wie Demokratie im Alltagsleben praktiziert werden kann. Eltern, LehrerInnen und BildungspolitikerInnen sind hier deshalb besonders gefordert.

    Selbstwirksamkeit erfahren

    Die Demokratie als Staatsform ist in Tunesien ja selbst gerade erst in der Pubertät: Sie weiß genau, was schiefläuft und löst sich von den autoritären Strukturen. Aber tatsächlich Verantwortung zu übernehmen, die Einsicht zu gewinnen, dass dies notwendig ist, und dann die Bereitschaft und Fähigkeit zur Umsetzung zu entwickeln – das sind Prozesse, die Zeit brauchen. Und wie beim Umgang mit pubertären Jugendlichen ist auch hier das Wichtigste: im Gespräch bleiben. Angebote entwickeln, die Lust machen auf das Abenteuer Leben. Strategien ausarbeiten, die auch in dieser schwierigen Phase Erfolgserlebnisse generieren und so die Zuversicht fördern, dass die jungen Menschen den damit verbundenen Herausforderungen auch gewachsen sind. Dafür ist das Medium Garten ideal: Auf vielfältige Weise können hier Selbstwirksamkeit und Verbundenheit erlebt werden. Die Abstimmung, welche Pflanzen gesetzt werden, trainiert Konsensfähigkeit. Mit jeder Tomate wird auch immer etwas Hoffnung gesät. Ihre Reifezeit lehrt, dass Veränderungen nicht mit einem kurzen Klick oder einer einmaligen Anstrengung zu haben sind, dass sie aber – wenn man dranbleibt – sehr wohl Früchte tragen können. Mit einem Fest, bei dem die Ernte gemeinsam zubereitet und gegessen wird, können Erfolge gefeiert und Verbundenheit geschaffen werden. SchülerInnen mit wenig Aussicht auf Ausbildung und junge Erwachsene ohne Arbeit können im Umgang mit Pflanzen Erfolgserlebnisse verbuchen, die ihr Selbstbewusstsein wieder aufrichten.

    Berührungsängste abbauen

    In jedem Fall bietet Urban Gardening eine Horizonterweiterung. Nicht nur was gärtnerisches Fachwissen angeht, sondern auch in Bezug auf Menschen, mit denen man ansonsten wenige oder gar keine Berührungspunkte teilt. So wie im Projekt von Kaouther Eltaief. Sie leitet das Gartenprojekt am Berufskolleg Ibn Sina in Tunis. Gemeinsam mit den StudentInnen entstand das Motto: „Deine Stadt – Deine Verantwortung“. Ein Flyer erläuterte die konkrete Projektidee. Mit ihm zogen die jungen Leute in Zweierteams von Haus zu Haus und warben um Teilnahme der AnwohnerInnen. Über den Erfolg ihrer Aktion waren sie am Ende selbst überrascht. „Eigentlich habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass wir es schaffen, die Nachbarschaft zu mobilisieren. Und das noch an einem Wochenende!“, so der 23-jährige Hamid. Gemeinsam mit AnwohnerInnen, den Kölner Fachleuten und dem tunesischen Team haben er und seine KommilitonInnen im November 2015 Bäume und Sträucher gepflanzt, die jetzt auf der Freifläche vor der Ausbildungsstätte stehen. Hamid hatte im Vorfeld durchaus Bedenken, wie er mit so vielen fremden Menschen umgehen sollte: „Ich habe es mir schwierig vorgestellt, mit Leuten von außerhalb, die man gar nicht kennt, in Kontakt zu treten, um so ein Projekt zu realisieren. Man unterscheidet sich dann doch auch häufig in der Mentalität. Aber es ging erstaunlich gut. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und sogar Freundschaften geschlossen.“ Mit dieser Erfahrung war er sicher nicht der Einzige. Ganz unauffällig, aber sehr nachhaltig haben dabei alle Parteien ein Gespür dafür entwickelt, wie Demokratie und zivilgesellschaftliche Tugenden im Alltag gelebt werden können. Auch Politik und Verwaltung haben das große Potenzial der zivilgesellschaftlichen Entwicklungsförderung durch Urban Gardening erkannt. Die Erfahrung, dass es nicht nur ungefährlich, sondern geradezu bereichernd und aufregend sein kann, über den eigenen Tellerrand hinauszusehen, macht in anderer Weise neugierig auf die Welt. Hamid formuliert das sehr klar: „Wir hätten das Projekt ja auch allein mit den Leuten vom Berufskolleg realisieren können. Aber dann wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Platz wieder verwahrlost. Wir sind also auf die Zusammenarbeit und Kommunikation mit der unmittelbaren Nachbarschaft angewiesen.“

    Internationalen Austausch fördern

    Der Biologe und Fachlehrer Jörg Restemeyer von der Kölner Abendrealschule (ARS) schloss sich dem Kölner Team für Tunis an, weil er von seiner eigenen Arbeit weiß, wie wichtig es ist, jungen Menschen aus schwierigen Lebenskontexten eine Perspektive zu geben. Damit, dass auch seine SchülerInnen in Köln durch sein Engagement an Selbstbewusstsein gewinnen würden, hatte er nicht gerechnet. Viele von ihnen haben selbst einen Migrationshintergrund und waren stolz darauf, dass ein Lehrer ihrer Schule bei diesem Projekt dabei war. Sie fühlten sich zugehörig und zeigten dies durch ein deutlich engagierteres Lernverhalten. Damit gaben sie den Impuls, nach Wegen der Zusammenarbeit zwischen der ARS in Köln und Ibn Sina in Tunis zu suchen. Das Auswärtige Amt wird für ein Jahr einen Schüleraustausch finanzieren. Im Vorfeld stellen sich die Jugendlichen über kurze Videoclips vor und erzählen von ihrem Leben in der jeweiligen Heimatstadt. Nach wie vor müssen die TunesierInnen zwischen Nobelpreis und Bombenattentaten, Chaos und Demokratie ihren Weg erst finden. Aber dieses Projekt zeigt: Es geht auch ohne Krieg und Bomben, selbst in der arabischen Welt. Mit einem Bruchteil an materiellen Kosten, aber einem riesigen Gewinn für die Menschen.

    http://www.nds-zeitschrift.de/nds-5-2016/demokratie-wachsen-lassen.html (mehr …)

  • weiterer GG in Bottrop entsteht

    (Gu aus alerts, 22.2.)
    Bottrop. Im Beckedahl entsteht der zweite urbane Garten der Stadt. Er wird mehr Fläche haben als der Erstling am Kulturhof. Auch ein Bunker könnte grün werden.
    Auf der Freifläche Im Beckedahl beginnen Eltern, Lehrer, Betreuer, Kinder und Nachbarn im März mit dem Anlegen des zweiten „Gemeinschaftsgartens“ an der Albert-Schweitzer-Grundschule.
    Anders als der erste Garten im Kulturhof an der Blumenstraße wird er nicht mehr von der Stadt betreut, und er wird eine Nummer größer sein. Bei einem „Visionstreffen“ wurden jetzt Ideen gesammelt für weitere Stadtgärtner-Projekte: zum Beispiel auf einem Bunker.
    Garten-Stammtisch
    Paletten werden auf dem zweiten Gemeinschaftsgarten auch zu sehen sein. Aber nicht mehr als Garten-Kisten wie an der Blumenstraße im Hof des Kulturzentrums, sondern auch als Beet-Begrenzungen.
    „Wir wollen Im Beckedahl demonstrieren, dass ein urbaner Garten deutlich größer sein kann als am Kulturhof“, sagt Carina Tamoschus, Projektleiterin beim Fachbereich Umwelt, und Dorothee Lauter vom Projektbüro Innovation City. Das Angebot vorgefertigter Beet-Kisten haben die Kindder der evangelischen Kita Beckedal und ihre Eltern dankend abgelehnt: „Wir wollen selber bauen“, ließen sie die Stadt wissen. Auch die Schüler der Albert-Schweitzer-Schule bereiten sich bereits vor auf den Gärtner-Einsatz.
    […]

    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/gemeinschaftsgaerten-in-bottrop-werden-groesser-id11581330.html#plx454798990 (mehr …)

  • Pflanzbar Wuppertal geht weiter

    (Gu, alters, 28.1.)

    Das „PflanzBar“-Team machte zusammen mit vielen Kindern und Jugendlichen aus dem umliegenden Quartier aus einer brach liegenden Wiese an der Heinrich-Böll-Straße einen bunten Gemeinschaftsgarten. Für den haben seit 1. Oktober 2015 mehrere Einrichtungen aus dem Stadtteil die Verantwortung übernommen – darunter das Jugendzentrum Heinrich-Böll-Straße, die Grundschule Mercklinghausstraße, die Gesamtschule Langerfeld und die Kita an der Samoastraße.

    Die bisherigen Macher sind glücklich und zufrieden. Sie schreiben in einer Pressemitteilung, dass „nach Zusammentragen von einem Haufen an Spenden vieler Wuppertaler Unternehmen, der Nachbarschaft, Freunden und Familienmitgliedern, nach langer Zeit des Buddelns, Bauens, Säens und Pflegens, nach zig Projekttagen bei Wind und Wetter, nach gemeinsamem Ernten, Kochen und alles Aufessen mit Profikoch, nach Verschönern des auf dem Grundstück liegenden Trafohäuschens durch ein Graffiti vom Profi“ nun Harke und Spaten an die neuen Betreiber übergeben wurden – und die Zukunft der „PflanzBar“ gesichert ist.

    http://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/pflanzbar-zum-schluss-eine-bunte-broschuere-aid-1.5722003 (mehr …)

  • Repair Café und Makerspace an der Schule

    Mathias Wunderlich hat in Haan an der Schule ein Repair Café aufgebaut, darüber gibt es auch einen Text in unserer Broschüre. Nun hat er die Schule gewechselt und dort wieder ein Repair Café eröffnet und es entsteht gerade ein ganzer Makerspace.

    Hier der ganze Zeitungsartikel:

    http://www.wz.de/lokales/kreis-mettmann/nachrichten-aus-velbert-neviges-und-wulfrath/schule-oeffnet-neues-reparatur-cafe-1.2105922

    Und ein paar Zitate:

    „Der „Makerspace“ als Labor für Experiment, Forschung und Selbermachen steht allen offen. „Ein Mal im Monat können alle, die sich dafür interessieren, gemeinsam Dinge reparieren.“ Dabei geht es einerseits darum, technisches Wissen im Umgang mit Schrauber und Co. zu vermitteln. Und um Nachhaltigkeit.“

    „Zielgruppe sind nicht allein die FASW-Schüler, sondern auch deren Eltern, weshalb im Repair Café ein bunt gemischter Haufen an der langen Werkbank sitzt. Dieses Miteinander, erzählt Mathias Wunderlich, ist ausdrücklich gewollt. Denn so lässt sich auf direktem Wege Wissen vermitteln.“

    „„Wir befinden uns hier gerade in einer Art Übergangsraum“, berichtet Mathias Wunderlich. In der vormaligen Krankenhausküche entsteht zurzeit ein Makerspace auf 130 Quadratmetern. Zukünftig soll nicht nur an der Drehmaschine gearbeitet werden. Möglichkeiten zu drechseln und zu fräsen sind ebenso geplant wie zu gießen und zu schweißen.“ (mehr …)

  • Flüchtlingsgärten in Magdeburg

    (Gu, mail, 4.11.)
    Bisher sind an 4 Unterkübften Hochbeete entstanden, zusätzlich ein Stadtteilgarten mit 15 Hochbeeten, an einer weiteren Unterkunft sollen große Erdflächen genutzt werden. Im kommenden Frühjahr möchte ich auch eine leerstehende Gartensparte vn der Stadt übernehmen, la sehen, ob das klappt. Dort sollen Flüchtlinge Obst und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.
    Es haben sich bisher etwa 20 Bürger*innen gefunden, die die Gärten betreuen, vor Allem Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Die Erwachsenen haben wohl andere Sachen im Kopf.

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  • Stadtgarten Nürnberg gut am neuen Standort angekommen

    (Gu aus Newsletter, 3.10.)
    Nach dem Umzug des Gartens Ende des letzten Jahres begannen wir im Frühjahr unsere Wurzeln auf dem Quelleparkplatz neben dem Quellegebäude zu schlagen. Wie ihr wisst, hatten wir uns für eine kleinere Fläche entschieden, um den Aufwand beim Gießen und Pflegen des Gartens zu verringern. Das war eine gute Entscheidung! Zwar blieb die Anzahl der Beete gleich, aber die Laufwege zu allen wichtigen Orten sind nun viel kürzer und damit angenehmer. Es blieb mehr Zeit für ein Schwätzchen nach getaner Arbeit 🙂

    Ankommen
    Mit Unterstützung unserer Landschaftsarchitektin Andrea-Maria entwickelten wir ein neues Raumkonzept und setzten dieses im Frühjahr um. Daraus entstanden ist ein stadtgarten, der uns schnell auf der neuen Fläche ankommen und wohlfühlen lassen hat: kompakter, mit einer wunderschönen Baumallee, vielen kleinen Winkeln zum Verweilen, einem ruhigen Ort für unsere drei Bienenvölker und offenen Außenflächen mit Beeten und Bänken für die Anwohner. Wir konnten selbst nicht glauben, wie schnell wir uns in unserer neuen Heimat wohlfühlten. Der Blick auf Quelleturm und -gebäude bei Sonnenuntergang entschädigte uns mehr als einmal für den anstrengenden Umzug.

    stadtgarten und seine Nachbarn
    Ein weiterer Grund, warum wir uns sehr schnell in der Wandererstr. 44 wohlgefühlt haben ist, dass wir noch nie so viele Gäste bei uns hatten – das Grundstück liegt wunderbar zentral und es ist ein Leichtes bei uns vorbeizuschauen und sich den Garten anzusehen, Gespräche zu führen. Wir haben den Eindruck, dass eine große Wertschätzung für unsere Arbeit im Stadtteil da ist und sind darüber sehr dankbar. Dass die Künstler des Quellkollektiv’s Ende des Jahres ausziehen werden, finden wir mehr als schade. Es geht ein kreativer Ort mit vielen engagierten Menschen. Wir drücken die Daumen, dass die neue Heimat Stabilität und Freiraum bringt.

    Biodiversität
    Wie ihr wisst, ist uns Biodiversität mit dem Thema alte, samenfeste Kultursorten ein großes Herzanliegen. Das im Februar von Bluepingu/ stadtgarten organisierte Saatgutfestival und unsere Jungpflanzenaktion haben gezeigt, dass die Anzahl der Menschen wächst, denen es wichtig ist, eine bunte Viefalt an Obst und Gemüse zu erhalten. Im stadtgarten selbst haben wir über 250 verschiedene Sorten angebaut. Ihr könnt euch vorstellen, wie bunt es in den Beeten aussah 🙂 Von einem Großteil haben wir Saatgut gewonnen. Freut euch also auch im nächsten Jahr auf die Saatguttauschbörse und unseren Jungpflanzenverkauf.

    Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Unser Umweltpädagoge Oliver hat nachgezählt und ich konnte es zunächst nicht glauben: über 450 Kinder und Jugendliche waren bei uns im Garten und haben während eines Projekttages das Projekt näher kennengelernt. Mit unserem Projektpartner „Stadt auf Rädern“ konnten wir verschiedene Bauprojekte verwirklichen: Der Bau eines Pavilion, einer Give-Box und die Renovierung eines Bauwagens, den wir zukünftig als Aufenthaltsraum nutzen und an Projekte im Stadtteil verleihen, sind daraus entstanden.

    Jeden Monat einen Kochworkshop
    Xenia hat in den vergangenen Monaten unermüdlich den Kochlöffel schwingen lassen: saisonale, vegane, fantasievolle Gerichte sind das Thema ihrer sonntäglichen Kochkurse, die auch in diesem Jahr mehr als großen Anklang fanden.

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  • Multikulturelles Jugendzentrum Westend hat seit 8 Jahren ein Gartenprojekt

    (Gu, Projektbesuch, 4.8.)
    Das MKJW gibt es seit 50 Jahren (München-Westend). Es ist ein klassisches Jugendzentrum in einem Münchner Bezirk, der 42% migrantische Bervölkerung hat. Es gibt offene Angebote, Kurse, Projekte für die 8-18jährigen NutzerInnen. Bei der Neugestaltung des Platzes vor dem Zentrum entstand auch ein kleines Gartenprojekt. Hier gärtnern 4 Kitas, ein paar NachbarInnen (Familien der NutzerInnen) und das Projekt wird auch für die pädagogische Arbeit im Jugendzentrum, das einen Bewegungs- und gesunde Ernährungsschwerpunt hat, genutzt. Den Kindern soll hier gezeigt werden, wie Gemüse wächst. Wichtig ist, so der Leiter, dass die Mitarbeitenden im Haus das Projekt tragen. Ohne deren Mitarbeit würden die Pflanzen schnell vertrocknen und alles wäre mit Unkraut zugewuchert. Mit entschieden, dass es einen Garten geben soll, hat der Kinder- und Jugendrat des Hauses, der auch mit für das Gießen und die Pflege verantwortlich ist. Sie haben keinen Gießplan o.ä., sondern gießen nach Bedarf. Die Kitas haben einen Schlüssel und kommen so an den Schlauch ran und auch 2 Nachbarinnen haben den Schlüssel (am Wochenende ist das Zentrum geschlossen). Mal klappt es, mal nicht mit dem Gießen. Das Gartenprojekt ist mit einem kleinen Zaun umgeben, doch inzwischen werden auch andere Flächen vor dem Haus gärtnerisch genutzt (eher Zierpflanzen).
    Direkter Nachbar ist der Kösk-Garten, der vor der Ex-Stadtteilbibilothek entsteht (Zwischennutzung). Sie wollen zusammen arbeiten, bzw Ressourcen teilen (Wasser, Geräte etc.)
    Das Gartenprojekt ist nur ein kleiner Teil der Arbeit des Jugendzentrums.
    Die nicht gärtnerisch genutzen grünen Flächen pflegt das Grünflächenamt. (mehr …)

  • Mobiler Garten für Flüchtlinge im Übergangswohnheim Marienfelde geplant

    (Gu aus Antrag, 24.7.)
    In einem Übergangswohnheim in Berlin Marienfelde soll „eine einfache, schnell zu errichtende Gartenlösung mit mobilen Beeten“ entstehen, „die zusammen mit den Flüchtlingen aufgebaut und bei Bedarf versetzt oder wieder abgebaut werden können. […] Von den 700 Menschen, die derzeit im Übergangswohnheim Marienfelde wohnen, sind 300 Kinder und Jugendliche. Die Heimleitung hat vorgeschlagen, zunächst Kinder und Jugendliche an die Gartenarbeit heranzuführen und den Garten im Rahmen des Kinder- und Jugendclubs aufzubauen und zu betreuen. Zu Nachbarschaftsgruppen besteht reger Kontakt.“
    Der Garten soll schrittweise aufgebaut werden, begonnen wird mit 2 Beeten und der Nutzung eines vorhandenen Beetes auf einer Fläche, die getrennt über eine Seitenstraße zugänglich ist. Sie wollen gemeinsam kochen und auch Beetpatenschaften an Interessierte aus der Nachbarschaft vergeben.
    Träger ist Himmelbeet (mehr …)

  • Jugendgarten Augsburg wächst weiter

    (Gu, Mail, 5.5.)
    Streetwork West des SJR Augsburg startete in Kooperation mit der Cityfarm Augsburg 2015 ein neuartiges Gartenprojekt. Einen interkulturellen Jugendgarten, in dem Jugendliche selber bestimmen können, was passiert und was wächst. In einem zweiwöchigen Rhythmus treffen sich die Jugendlichen vor Ort um an ihrem Projekt zu arbeiten. Der Jugendgarten ist Teil des Projekts Umweltbildung und Bildung zur Nachhaltigkeit in der Jugendsozialarbeit und wird vom bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert
    Wir treffen uns alle zwei-drei Wochen und machen immer so zwei Stunden was am Garten. Inzwischen haben wir einen neuen grünen Pavillon, einen Weidenzaun, ein Insektenhotel und zwei Beete, in denen schon was drin ist. Neue Beete sind in Arbeit. Auch die Jugendlichen werden immer motivierter… Heute wurde sogar bei Regen eifrig am neuen Beet gebuddelt…“
    Der Garten ist ganz hauptsächlich für Jugendliche, doch wird niemand abgewiesen und die Initiatorin sagt, dass es ja auch ein sehr dehnbarer Begriff ist.
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  • JugendarbeiterInnen initiieren Gartenprojekt in Steinhagen

    (Gu, Kurzrecherche)
    In Steinhagen entseht ein Gartenprojekt, was von SozialarbeiterInnen (Jugendarbeit) initiiert wird. Träger ist die AWO, Anschub in Höhe von 7500 Euro gab es 2014 vom Land, ein Landschaftsarchitekt ist mit im Boot. Direkt hinter einem Jugendhaus gibt es eine 100m2 große Fläche, auf der das Proejkt entsteht. Kinder, Jugendliche, AnwohnerInnen sind eingeladen, mitzumachen. (mehr …)