Schlagwort: Kirche

  • Garbsen: IG gibt es noch

    […] und seit einigen Jahren arbeite ich ehrenamtlich bei den Int. Gärten Garbsen mit. Dort bin ich sozusagen für den Schriftverkehr und organisatorische Fragen zuständig.

    Wie Jonas Sakolowski Ihnen bereits mitgeteilt hat, bestehen die Int.

    Gärten noch immer. Allerdings wird es immer schwieriger die Gärten auch weiterhin zu erhalten. Die bisherige Trägergemeinde ist mit einer anderen Gemeinde fusioniert. Diese neue Gemeinde (Ev.-luth. Kirchengemeinde Berenbostel Stehlingen, Stephnausstr. 22, 30827 Garbsen-Berenbostel) fungiert nun als Träger der Int. Gärten. Da die Int. Gärten auf einem Grundstück der Gemeinde liegen und das Grundstück längerfristig einer neuen Nutzung zugeführt werden soll (Bebauung mit Kindertagestätte und anderem) wird dann wohl kein Platz mehr für die Int. Gärten vorhanden sein – das wird sich allerding wohl noch einige Jahre hinziehen.

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  • Hückelhoven: Gärten im Quartier beendet

    Insta:
    Mangels Mithilfe verabschiedet sich das Team des Gartens. Zu wenig Interesse/Mithilfe.
    Garten wird von Ev. Kirchengemeinde, Schule, Jugendeinrichtung weiter genutzt

    https://www.instagram.com/p/DGa4t6gMCOx/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== (mehr …)

  • Hildesheim: Freigarten ist Ort für Alle

    (Sachbericht)

    das „freigarten“-Prinzip, dass unser Team nicht nur aus Gärtnern mit „eigenen“ Mini-Parzellen besteht, sondern auch von weiteren engagierten „Bau“-Personen verstärkt wird, hat sich bestens bewährt. So konnten wir auf vielfältige Fähigkeiten und Ressourcen zurückgreifen und das Projekt gemeinsam voranbringen. Manche Leute, haben mehr Freude zum Bauen und Gestalten, als an Gemüse und Blumen pflegen. Manche sind froh, wenn Sie nur Hecke schneiden oder Rasen mähen können. Einige Gärtnerinnen haben inzwischen einen eigenen Garten und besuchen den freigarten als Ort der Ruhe oder als Spielplatz für die Kinder. Andere haben ihre Parzelle auf Grund von anderen Interessen und Perspektiven abgegeben.

    Die Planung und Umsetzung der Gartenhütte erfolgte ohne terminlichen Zwang. Diese selbstgewählte Flexibilität hat die Bauaktion nicht nur stressfreier gemacht, sondern auch für mehr Freude im Team gesorgt. Die offene und entspannte Atmosphäre hat dazu beigetragen, dass sich jeder einbringen konnte, wann immer es passte.

    Besonders erfreulich ist, dass aus der Nutzung der Gartenhütte neue Ideen entstanden sind, die bei Projektstart noch nicht absehbar waren. Ein Beispiel ist der Wunsch nach einem Freisitz als kommunikativer Platz zum Ausruhen und für Gespräche. Dieser Freisitz wird nun als individuell angefertigter Bausatz von einem örtlichen Holzbaubetrieb geliefert und von unserem Team aufgebaut.

    Die im Vergleich zu anderen Stiftungen inhaltlich und terminlich freie Verwendung der Mittel war für unser rein ehrenamtlich durchgeführtes Projekt ein großer Vorteil. Durch die Möglichkeit, flexibel von den ursprünglichen Planungen abzuweichen und die Ziele anzupassen, konnten wir auf sich verändernde Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmenden reagieren.

    Der „freigarten“ entwickelt sich so kontinuierlich, über einen viel längeren Zeitraum als ursprünglich gedacht, zu einem Ort, der vielen Menschen Freude bringt und der, nach anfänglicher Skepsis, nun auch zunehmen in der Kirchengemeinde anerkannt wird.


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  • Köln: Kartäuser Garten ist eine Oase in der Innenstadt

    Projektbesuch

    Unweit eines Verkehsknotenpunktes ist im Innenhof einer Kirche ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Neben der Kirche grenzen eine Kita, das Gemeindejugendhaus, eine Senioreneinrichtung an die Fläche.
    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten hatte ein Pfarrer in Ausbildung, der an die Geschichte der Kirchen anknüpfen wollte. Früher war hier ein Kloster und die Mönche hatten kleine Gemüseparzellen.
    Die Gruppe kümmert sich um eine Fläche, die direkt am Eingang der Kartause ist, um Kräuter und Rosenbeete, die mal hier, mal da sind und um den Garten hinter dem Kreuzgang. Dort hinein kommt man unter der Woche immer bis 18.00h, ansonsten braucht man einen Schlüssel, für den die Gruppe ein Versteck hat.
    Es gibt Gemüsebeete und Blumenbeete, Kompost, Bienen (Rest), eine Pergola, Beeren, einen kleinen Teich und eine große Rasenfläche, die von allen Anlieger*innen genutzt wird.
    Die Gruppe ist recht konstant, sie sind eher älter (50 – 80) und so im Kern 10 Leute. Die Ernte wird geteilt, doch oft interessieren sich die Gärtner*innen nicht dafür, was mitzunehmen. Es geht eher um das gemeinsame Tätigsein, den Ort, das Soziale.
    Der Ansprechpartner ist mit Sprecher im Ernährungsrat für die AG Urbane Landwirtschaft, gut vernetzt und sieht den notwendigen Umbau der Städte als unabwendbar.

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  • Dortmund: BunteBeete auf dem Friedhof

    Auf dem “neuen Teil” des Friedhofs (Richtung Berghofen) wird seit einigen Jahren nicht mehr bestattet. Viele Grabstätten werden schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Mit dem Projekt “BunteBeete” haben wir im März 2023 begonnen einen Gemüsegarten anzulegen, um die Fläche mit neuem Leben zu füllen. Als Ort der Begegnung, des Erlebens und des voneinander Lernens.

    Dabei sind alle Generationen eingeladen:
    Von den Kindern, die hier lernen können, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst….
    …über junge und weniger junge Erwachsene, die sich an der frischen Luft im Grünen treffen wollen…
    …bis zu den Senior:innen, die vermutlich viel mehr Erfahrung im Gemüseanbau haben als wir und uns beraten können.

    Es sind alle eingeladen, egal ob mit oder ohne Erfahrung.
    Die, die vielleicht keinen eigenen Garten haben, um Gemüse anzubauen
    und die, die einfach lieber in Gemeinschaft arbeiten oder sich austauschen wollen.

    BunteBeete ist ein Gemeindeprojekt: Das heißt zum Beispiel, dass die Kindergruppe Schilder für die Beete gebastelt hat. Die Jugend hat den Unterstand von einem Graffito befreit und neu gestaltet. Eine Kindergartengruppe aus dem Guten Hirten hat mit allen Sinnen entdeckt wie Gemüse wächst. Drei Konfis haben während ihres Gemeindepraktikums voller Stolz Kartoffeln geerntet, die die Jugend bei ihrem gemeinsamen Kochen zubereitet hat. Beim Erntemarkt gab es dann Kartoffelsuppe „aus eigenem Anbau“.

    Bericht: Erster Spatenstich Bunte Beete – Einladung zum Kartoffeln pflanzen am 22.4.23

    Am 18. März haben sich etwa 15 Freiwillige im Alter von 1 bis 61 auf dem Friedhof getroffen und bei herrlichem Wetter umgegraben. Bei strahlendem Sonnenschein und super Stimmung wurden fünf Beete angelegt, in denen Bohnen, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini wachsen sollen. Der Friedhof ist sicher ein ungewöhnlicher Ort um Gemüse anzubauen. Nach der Entwidmung 2016 sind die Laufzeiten vieler Grabstädten abgelaufen und zurück bleiben Wiesenflächen, die vereinzelt zum Spazieren gehen genutzt werden. Mit dem Projekt Bunte Beete entsteht dort ein Ort der Begegnung. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit konnten sich die fleißigen Gärtner:innen kennenlernen und austauschen – nicht zuletzt bei einem gemeinsamen Picknick.

    Bunte Beete verbindet Umweltbildung mit Begegnung und Teamarbeit. Das merkt man schon bei den verschiedenen Talenten der vier Initiatorinnen: „Ich habe keinen eigenen Garten und finde es toll, dass ich hier, zusammen mit den anderen Gemüse anbauen kann“, freut sich die Inklusionsfachkraft Jasmin Schulz. „Mir ist es wichtig, dass der Friedhof ein Ort bliebt, an dem man in Ruhe spazieren gehen kann und was zu Gucken hat. Deshalb habe ich ein rundes Design für die Beete entworfen um einen Ort zu schaffen, an dem man sich gerne aufhält.“ erklärt die Lehrerin Solveig Schaup. „Meine Kinder sollen wissen, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst und wie könnten sie das besser verstehen, als wenn sie es selbst pflanzen?“ berichtet die Fotografin und Social Media-Verantwortliche Julie Thimm. Die Lehrerin Hannah Kochanek ergänzt: „Gemeinde bedeutet für mich, Gemeinschaft zu erfahren und die Welt ein Bisschen besser zu machen. Lokale Lebensmittelproduktion ist ein Schritt für die Umwelt einzustehen und die Wertschätzung für unser Essen zu fördern.“

    http://www.hoerde-evangelisch.de/friedhof/ (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten macht Winteraktivitäten

    (Antrag, Antworten)

    Wir haben einen großen Baumbestand im Luthergarten, insbesondere unsere Obstbäume
    benötigen natürlich regelmäßige Pflege und Beschnitt. Leider haben die meisten
    Gärtner*innen bei uns noch keine Weiterbildung in der Obstbaumpflege. Dies wollen wir mit
    einem kleinen Workshop im Februar ändern. Hier sollen dann die Grundlagen erworben
    werden, so dass jede Gruppe im Garten ihre Bäume selbst pflegen kann.

    Wir möchten auch über den Winter den Menschen einen Ort zum Zusammenkommen und
    Lernen und gegen die verbreitete Einsamkeit bieten. Daher beginnen wir im Januar mit einer
    Reihe „Kochen am offenen Feuer“. Dafür konnten wir eine gelernte Köchin gewinnen, die
    das Projekt alle zwei Wochen bis in den Sommer mit uns macht, uns beim Kochen begleitet
    und uns in die Kunst des Feuerkochens einführt

    1. Die Größe der Gartengruppe ist schwer zu beziffern, es haben über 400 Leute den Code zum Garten. Zu den größeren Veranstaltungen (z.B. Erntedank oder Sommerfest) kommen zwischen 30 und 60 Leute, je nach Wetter auch einmal mehr. Der feste Kern sind gerade ca 40 Leute, also die, die wirklich mit arbeiten und nicht „nur so“ in den Garten kommen um ihn zum Picknicken oder Kinder lüften nutzen. Zu den Aktionstagen sind wir meist etwas mehr als 20 Leute, da kommen dann ja auch immer die neuen Interessierten dazu, das sind pro Aktionstag (1mal im Monat) ca 3-5 Leute. Diese bekommen dann auch eine Gartenführung und werden, je nach Wunsch, auch aktiv bei den Arbeiten eingesetzt. Wenn die Neuen gleich einen Bereich haben, für den sie sich interessieren, übernehmen die Leute, die in diesem Bereich arbeiten die Neuen. Wenn nicht, bleiben sie erst einmal bei mir angedockt und wir schauen gemeinsam wo ihr Interesse liegt.
    2. Die Gartengruppen (Hühnergruppe, Backhausgruppe, Garten-der-Stille-Gruppe, Permakulturgruppe, Walacheigruppe, Bibelgarten, Werkstatt, Wellbe und Aktionstaggruppe) organisieren sich zum größten Teil selber mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Arbeiten. Bei einigen bin ich in der Organisation eingebunden und moderiere die Treffen und insbesondere die aufkommenden Konflikte. Die finanzielle Organisation des Gartens habe ich in den Händen und Gruppenübergeordnete Themen auch.
    3. Die Verbindlichkeit ist je nach Gruppe unterschiedlich, generell ist aber zu sagen, dass die Menschen, die in den Gruppen organisiert sind zum größten Teil sehr verbindlich dabei sind, zum Teil auch schon seit Jahren.
    4. Unser Gemeinschaftsgefühl wird durch Aktionstage gestärkt, bei denen wir gruppenübergreifende Aktionen angehen (den Dorfplatz aufräumen, Holz machen, etc) und zusammen Essen. Oft fühlen sich die Leute aber vor allem ihren Gruppen verbunden und definieren sich auch darüber. Auch die Feste im Jahresverlauf (Sommerfest, Erntedank, Advent, etc) stärken das Gemeinschaftsgefühl. Generell bin ich aber dabei über weitere Gartenaktionen da noch ein wenig mehr zu pushen (wie zum Beispiel das Kochangebot). Eine schöne Idee einer Gärtnerin für das Adventsfest war, dass alle einen von ihr selbstgemachten Stern im Garten an ihrem jeweiligen Lieblingsplatz aufhängen, das war auch ein schönes, weil auch gruppenübergreifendes Erlebnis.
    5. Ja, es gibt noch geflüchtete Menschen im Garten, bis auf zwei sind diese aber nicht in den Gruppen organisiert sondern nutzen den Garten für ihre Kinder oder um Beeren zu ernten, spazieren zu gehen, Leute zu treffen.
    6. Es gibt das freiwillige Gartengeld, damit decken wir aber gerade so die Pacht- und Wasserkosten. Alles andere muss so finanziert werden. Die Gruppe machen das oft intern, gerade bei Saatgut, kleinen Geräten, etc., dass sie das zusammen anschaffen und die Sachen dann innerhalb der Gruppe bleiben. Es gibt bestimmt auch einige, die für das gemeinsame Kochen etwas spenden würden, ich gehe aber nicht davon aus, dass wir damit die Kosten decken können.
    7. Die Geräte des Gartens sind je nach Wiederverkaufswert untergebracht. Spaten, Schaufeln, Harken, Handschuhe, etc. sind für alle zugänglich im Schuppen. Teurere Geräte die auch eine Einweisung brauchen sind in der Werkstatt, hier können die Leute den Code haben wenn sie eine Einführung bekommen haben. Noch teurere Geräte sind in der Werkstatt in einem extra Schrank und nur durch die Werkstattgruppe auszugeben. Und die Gruppen haben ihre individuellen Geräten in ihren eigenen Spinden. Die Geräte, die wir für den Baumschnitt anschaffen wollen, würden dann in die Werkstatt kommen und dort nach Einweisung zugänglich sein.

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  • Deutzen: Permakulturgarten auf Kirchgrund

    (Mail)

    in Bohnen-Tipi und ein Hochbeet findet man neben der Kirche St. Konrad in Deutzen, dahinter eine Wiese mit Insektenhotel und zwei neu gepflanzten Bäumen alter Apfelsorten aus der Region: „Borsdorfer“ und „Edler“ aus Leipzig. Cäcilia Reiprich, seit drei

     
     

    Jahren Geschäftsführerin des Vereins Ökokirche Deutzen, erklärt: „Das Hochbeet ist bei unseren Permakultur-Treffen entstanden. Es ist ein Schritt in Richtung Selbstversorgung. Aber man muss viel ausprobieren und seine Ideen immer wieder mit den Erfahrungen abgleichen.“ Am Beet darf man Erbsen naschen und dabei einiges lernen.
    Seit 2020 gibt es den Verein Ökokirche Deutzen. Die halbe Stelle der Geschäftsfüherin wird noch bis Ende Juni aus dem Topf der Pastoralen Projekte im Bistum Dresden-Meißen finanziert. Die ökumenische Initiative starte 2019 mit dem monatlichen „Gebet für die Schöpfung“. Reiprich betont: „Die Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren, erscheint mir zu groß, als dass wir Menschen uns nur auf uns selbst verlassen.“

    Permakultur bietet vierfachen Ertrag
    So schicken die Mitstreiter nicht nur Gebete zum Himmel, sondern holen sich auch praktische Berater oder Referenten mit Vorträgen in die Kirche. Denn es gibt große Pläne zum Tun: Das Nachbargrundstück, das der Evangelischen Kirche gehört, soll demnächst gepachtet werden. Dort soll ein Selbstversorgergarten nach Permakultur-Leitlinien entstehen. Das meint: Dauerhafte Landwirtschaft im Sinne eines sich selbst erhaltenden Gartens. Dabei wird altes Wissen über das Zusammenspiel der Natur mit ökologischer Landnutzung verbunden und ist viermal so er tragreich wie konventionelle Landwirtschaft. Allerdings dauere es rund zehn Jahre, bis man alles so ausprobiert und umgesetzt hat, bis dieser Ertrag auch geerntet werden kann, so Reiprich.
    Die Bepflanzungspläne liegen bereits vor. Beispielsweise sollen Erlen Wind abhalten und Schatten spenden, so dass der Boden den Tag über weniger austrocknet, ihr Laub ist ein guter natürlicher Dünger. Dafür werden aktuell Baum- und Buschpaten gesucht. Pflanzaktion ist am 19. November. Dass der Verein sich in Deutzen engagiert ist kein Zufall: Das Dorf südlich von Leipzig wurde wegen des Braunkohletagebaus in den 60er Jahren komplett umgesetzt, dem fiel die alte evangelische Dorfe im Kirche zum Opfer, die bis heute nicht neu gebaut wurde. Es formierte sich bereits in den 1980er Jahren eine ökmenische Öko-Bewegeung mit dem traditionellen Pfingstmontagsgottesdienst an verschiedenen Orten, wie zum Beispiel auch in Mölbis und Deutzen oder St. Konrad in Borna. In diesem Jahr besuchten rund 120 Menschen den Gottesdienst und anschließende Aktionen, viele Familien aus der Pfarrei Borna waren dabei.
    Cäcilia Reiprich, der die Arbeit des Vereins sehr ans Herz gewachsen ist, wünscht sich noch mehr Menschen aus dem Dorf für das Anliegen des Vereins zu begeistern. Andere zu einem nachhaltigen Leben einladen, sei das größte Anliegen des Projekts. Deswegen wurde im Frühjahr ein Kooperationsvertrag mit dem Bischöflichem Maria Montessouri Schulzentrum als außerschulischem Lernort geschlossen. So hat eine neunte Klasse einen Tag Bäume gepflanzt.
    Mitstreiter werden auch noch für das internationale Workcamp des ökumenischen Jugenddienstes gesucht. Ab 23. Juli bis 7. August kommen Teilnehmer unter anderem aus Brasilien, Spanien und Ungarn in die Region, leben im Bornaer Pfarrhaus und arbeiten eine Woche im Deutzener Pfarrgarten. Einige deutsche Teilnehmer fehlen noch. Zwei kostenlose Plätze für Ukrainer sind auch noch frei.

    https://www.aussicht.online/artikel/permakultur-im-kirchgarten (mehr …)

  • Berlin: Garten ensteht auf Krankenhaus-Gelände

    (Mail)
    Garten mit Streuobstwiese des Sankt Gertrauden Krankenhauses Berlin – in Kooperation mit den dort ansässigen Katharinen-Ordensschwestern.
    Ziel ist es, einen offenen GG dort aufzubauen, bei dem die Nachbarschaft dabei ist.
    das ist unser Ziel, dass wir das Okay bekommen, dass Externe (Nachbarschaft, Kirchengemeinden etc.) dort mitmachen können. Aktuell ist durch die Krankenhausreform aber alles so unklar, dass uns empfohlen wurde, erst nächstes Jahr mit dem Vorhaben an die Leitung zu heranzutreten.


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  • Berlin: Paulus Garten verbessert Wasserversorgung

    die Gruppe der ehrenamtlichen Gärtner des Paulus-Gartens umfasst etwa 10 Personen, die in unterschiedlicher Intensität tätig sind. Im letzten Jahr sind zwei Personen ausgeschieden und zwei neue dazu gekommen.

    In der Gruppe gegärtnert wird jeden Samstag von 12:00 an für zwei bis drei Stunden, manchmal länger. Seit Anfang September wollen wir nun auch mittwochs in den Abendstunden einen regelmäßigen Gruppentermin etablieren.

    Durch öffentliche Pflanz- und Mitmachaktionen – wie bei der durch die anstiftung ermöglichte Bepflanzung der Ostseite – versuchen wir, neue Mitglieder zu werben, was im letzten Jahr auch in zwei Fällen (s.o.) gelungen ist. Gleichzeitig hören aber auch andere Mitglieder wieder aufgrund anderer Prioritäten.

    Die Kontinuität der Gruppe wird vor allem durch den Vorstand und die Gruppenbesprechungen vor, in und am Ende der Gartensaison hergestellt. Zusätzlich finden regelmäßig Gespräche mit der Pfarrerin statt.

     

    (Antrag, Antworten)
    Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst die Internetseite der Kirchengemeinde, den Apostel-Paulus-Gemeindebrief, Aushänge im Glaskasten vor der Kirche und bei Aktionen auch nebenan.de sowie Plakate in den umliegenden Cafés und Restaurants.

    Neben dem Glaskasten wollen wir auch ein Schild mit unseren Gartenzeiten auf der Südseite anbringen, wozu wir aber leider noch nicht gekommen sind, da wir mit dem Bau des neuen Gartenschranks, der Bepflanzung der Ostseite und der Gartenbegrenzung mit Pfosten und Seil beschäftigt waren. Darüber hinaus haben wir bei fast allen neuen Pflanzen auf der Ostseite Namensschilder angebracht.

     

    Die Bewässerung des Paulus-Gartens erfolgt mittels Regenwasser, das in sechs an Regenrohre angeschlossene IBC-Container gespeichert wird, sowie durch Trinkwasser.

    Da die Apostel-Paulus-Kirche denkmalgeschützt ist, konnten die Container nur ebenerdig angebracht werden, um das Erscheinungsbild der Kirche nicht zu stören. Die Schwanenhälse sind aus dem gleichen Material wie die Container hergestellt und ermöglichen die Wasserentnahme per Gießkanne. Der Wasserdruck ist leider nicht so hoch, dass wir ohne Wasserpumpe die Beete per Schlauch bewässern können. Wir haben bereits Schläuche, benötigen aber einen weiteren Schlauch, damit wir auch die entfernten Beete auf der Ost- und Nordseite bewässern können.

    Wir hatten ursprünglich eine Tröpfchenbewässerung geplant, wollen nun aber aufgrund der Verstopfungsanfälligkeit sowie auch aus ökologischen Gründen per Ollas bewässern. Diese wollen wir selbst bauen. 25 Ollas erscheinen viel, sie bewässern jedoch maximal im Durchmesser 1 m, was 0,8 qm Fläche entspricht. Das bedeutet insgesamt nur rund 20 qm, was also nur eine kleine Fläche des Gartens ausmacht. Wir wollen die Bewässerung durch Ollas zunächst ausprobieren bei den Hochbeeten sowie besonders wasserbedürftigen Pflanzen und sehr trockenen Stellen. Bei guten Resultaten könnten wir auch noch mehr Ollas bauen und im Boden einbringen, da wir dadurch trockene Phasen auch in den Sommerferien überbrücken können. Insgesamt nimmt die Bewässerung einen großen Teil der ehrenamtlichen Arbeit ein und soll daher optimiert werden.

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  • Hamburg: Luthergarten-Leitung braucht mehr Stunden

    (Tel)
    Die Leitung des Luthergartens ist noch dabei, den Aufgabenstau abzuarbeiten, der sich aufgetürmt hat, da es keine Koordinierung gab. Eigentlich ist ihre Stelle dafür finanziert, dass sie den Garten auch zu einem entwicklungspolitischen Ort macht. Derzeit ist ihre halbe Stelle nur ausreichend für Garten-Orgaaufgaben. Sie muss und will Aufgaben wieder abgeben und es soll dafür ein Gartenbeirat gewählt werden.
    Es gibt einige GRuppen im Garten, wie Permakultur, Gemüse und Blumen, Hühner, Backen, Tauben, Werkstatt etc, die nicht alle selbständig sind und in manchen ist Mediation notwendig, was auch alles über sie läuft.
    Sie hat die volle Unterstützung der Gemeinde für ihre Arbeit, der Kirchengemeiderat bringt zudem eigen Ideen und Vorstellungen rund um den Garten ein. Sie macht viele Gemeindeveranstaltungen und geht auch mal zu den Sitzungen, um den Garten zu vertreten. (mehr …)

  • Aachen: Jakobsgarten Kooperation zwischen Gemeide und Stadtteilarbeit

    (Tel)

    für Kirchengemeinden ist es immer mit Durchringen verbunden, eine Fläche an eine Gruppe zu geben, die diese die ganze Zeit nutzen möchte, da zumeist kirchennahe Gruppen auch schon die Fläche nutzen (Pfadfinder etc.). Es müssen neben dem Pfarrer auch die Pastoralteams, Kichenrat und Kirchenvorstand zustimmen.
    Derzeit ist es schwierig, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu finden, vor allen Dingen für langfristige Bindung oder Verantwortungsübernahme.
    In der Kirche sind oft ältere, bewahrende Menschen aktiv, die nix ändern wollen.
    Es sollen zwar mehr und neue Menschen gewonnen werden, doch dann heißt es „was wollen die denn hier“ – eine „meins, meins, meins“ Mentalität.

    Im Stadtteil Jakobsviertel in Aacehn war eine Gemeindereferentin unterwegs in Sachen „grünes Stadtviertel“, die sich auch in der Stadtteilarbeit engagiert. Als sie die Fläche für ihre Idee eines Gartens hatte, setzte sie eine Info aif nebenan.de, die sehr erfolgreich war. Das erste Treffen fand mit 35 Leuten statt. Leider haben drei schwierige, dominate Frauen viele Interessierte weggeekelt, trotz Konfliktgesprächen. Es gab auch erst wenig Wasser, bis sie das Wasser vom Dach der Kirchen ernten durften und einen Außenhahn bekommen haben (mehr …)

  • Bremen: nur wenige Gärtner*innnen nach Corona wieder bei GG Blumenkohl dabei

    (Tel)
    Der Garten in Bremen Blumenthal wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Klimaschutz für Nachbarschaften“ vom Bremer Senat ins Leben gerufen. Als diese Förderung auslief, wurde ein Nachfolgeträger und eine Anschlussfinanzierung gesucht. Heike Schneider war damals schon Honorarkraft im Garten und hat sich um beides gekümmert. Ohne einen engagierten Kirchenmenschen wäre der Garten nicht in Blumethal entstanden und er setzte sich auch für das Fortbestehen ein. Die Kirche wurde Träger, Heike musste eintreten und ist dort nun weiter tätig. Der Bremer Senat finanzierte 15 Projekte, die im Rahmen des Bundesprogramms entstanden waren, weiter. Für den Garten läuft diese Förderung im rühjahr 2025 aus und schon jetzt ist klar, dass es keine – wenn überhaupt – nahtlose Weiterfinanzierung geben wird.
    Die Kirche/Kirchengemeinde ist nicht im Projekt involviert, findet das aber gut.
    Heike meint, dass die Kirchen derzeit keine neuen Projekte erreichen, da sie so sehr mit dem Mitgliederschwund, den leeren Kirchen und damit verbundenenen Verkäufen von Grundstücken und Gebäuden zu tun haben.
    Im Blumekohl haben die zumeist älteren Gärtner*innen nach Corona nicht wieder zurück gefunden, das Engagement ist auch eher punktuell, die Gruppe sehr geschrumpft und niemand hat Zeit, jüngere Mitgärtner*innen mit ins Boot zu holen.
    Heike macht auch Gartenprojekte für Kitas u.ä. und schätzt inzwischen Strukturen mit Angestellten. (mehr …)

  • Kleve: Garten an der Kirche

    Frau Kuhn ist Mitglied des Kirchenvorstands und hat die Verantwortung für den Garten von der pensionierten Pfarrerin übernommen. Diese war ganz aktiv u.a. hinsichtlich „Kirche findet Stadt“. Da hatten sie anfangs ein offenes Foyer, mit Kaffee und Kuchen und Gesprächen und einer Sozialarbeiterin, die bei Problemen ansprechbar war. Daraus ist irgendwie das Gartenprojekt erwachsen. Das ist direkt an der Kirche, in der Mitte der Fläche sind 2 Hochbeete, die mit Tischen und Bänken umstanden sind. Die Fläche ist ringsum bepfanzt, an der Kirche wachsen Stangenbohnen hoch. Sie sind zu 5 im Orgateam und verstehen den Garten auch als essbare Stadt. Mitmachen kann man natürlich auch. Doch Ernte- und Mitmachmöglichkeit haben sich noch nicht so gut rumgesprochen. Das Team oder Teile sind jeden Samstag vor Ort und stehen für Gespräche zur Verfügung. Was gut läuft sind die Saatgut/Pflanzentauschbörsen, zu denen man auch kommen kann, wenn man nix zu tauschen hat.
    Der Garten wrd vor allen Dingen als Treff- und Aufenthaltsmöglichkeit genutzt. Von Jugendlichen, ältere Menschen und auch von Obdachtlosen, die anfangs hier auch schliefen. Die Stadt hat sie von einem benachbarten Platz vertrieben, sie nutzen nun die Möbel. Es ist Alkohol im Spiel, es wird mal lauter und andere Bürger*innen trauen sich nicht mehr rein oder wollen nicht mehr in den Garten. Die Orga-Gruppe hat nun temporär die Bänke und Tische abgebaut, die Obdachlosen jeden Abend besucht und angesprochen, dass sie doch wo anders bitte schlafen sollen etc. Ohne Bänke und Tische sind diese Menschen nun auch nicht mehr da. Die Stadt fühlt sich nicht verantwortlich für die Obdachlosen, Streetworker*innen gibt es nicht.
    Die Gemeindemitglieder nutzen den Garten nicht, obwohl er im Gemeindeblatt immer wieder auftaucht. (mehr …)

  • Grevenbroich: Gemeinschaftsgarten als Netzwerkknotenpunkt

    (Telefonat)
    Die Gemeindereferetin hat aus privaten Interesse zusammen mit einer kleinern Ini, die auf einer bislang brachliegenden Fläche, die zum Pfarrhaus gehört, einen GG angelegt. Sie hatte bislang einen Bauerngarten 15km entfernt von ihrem Wohnort gepachtet, der nach der Saison immer untergepflügt wurde. Die Pfarrgartenfläche war bislang nur durch das Pfarrhaus gehend erreichbar. Der Pfarrer hat sich dafür eingesetzt, dass hier ein GG entstehen darf (OK des Kirchenvorstands, der die Fläche eigentlich verkaufen wollte, was aber nicht geklappt hat) und ein Tor für einen Zugang von der Straße aus spendiert. Die Gemeindereferentin hat ihre privaten Netzwerke genutzt, die Fläche wurde mit Traktor urbar gemacht, inzwischen gibt es einen Außenzapfhahn am Pfarrhaus über den via Schlauch zwei IBC Container gefüllt werden können. Über das BICK Förderprogramm (BiodiversitätsCheck in Kirchen) haben sie eine Anfangsförderung (2T Euro) bekommen und einen Berater von einer Ökostation in NRW an die Seite gestellt bekommen. Diese Beratung mit 50h/p.a. läuft insgesamt fünf Jahre. Der Berater hat den Boden beprobt und die Fläche kartiert, ihnen sagen können, wo auf der Fläche Schutt liegt, wo man anbauen kann etc. Alle Aktivitäten im Rahmen von BICK sind über BICK versichtert, so ist alles BICK-Projekt.
    Der Kirchenvorstand ist nicht interessiert an dem Garten, sie haben eher Angst, dass sie was finanzieren sollen oder was mit der Versicherung ist, mischen sich aber auch nicht ein.
    Es gibt eine Kooeration mit der Diakonie, nicht vermittelare Langzeitarbeitslose sind ab und an bei Garteneinsätzen dabei und können teilweise ihre alte Expertise dort anwenden.
    Auf einem Umweltmarkt kam es zum Kontakt mit einer Gesamtschule, die nix mit der Kirche zu tun haben wollte. Eine Lehrerein muss eine Garten AG machen und es sollte ein Gewächshaus gebaut werden. Wo die AG stattfinden und die Pflanzen dann hin sollten, war ungeklärt. Jetzt findet die AG im Garten statt.
    Die Gemeindereferentin hat vor verschiedenen Stellen Gelder eingeworben und auch einen Geld- Preis gewonnen. Das Matetial für ein Gerätehaus wurde von Lions finanziert, verabredet bei einer Kaffeebegegnung („was braucht ihr“)
    Organisiert ist der Garten so, dass es bisher 5 Beete gibt, die gemeinschaftlich bewirtschaftet werden, aber jede*r kann auch weitere Beete bauen oder im Boden gärtnern, Gruppen sind willkommen, „alles ist möglich“. Die Gemeindereferentin und oder ihre Kollegin (Engagementförderung) sind alle 2 – 3 Wochen fest vor Ort. Sie wollen aber gerne, dass der Garten unabhängig von ihnen wird und sich noch mehr Menschen dort einfinden und mitmachen. (mehr …)

  • Reinstorf: Gemeinschaftsgarten im alten Pfarrgarten

    (Mail)

    Angrenzend an das Gemeindehaus liegt im Dorf Reinstorf der alte Pfarrgarten, der mitterweile über und über mit Brombeeren überwuchert ist. Die Pastorin hegt den Wunsch, ihn in einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsgarten zu verwandeln. Eine Hand voll Menschen, darunter eben auch ich, setzen sich dafür den Hut auf. Im Gemeindehaus (das kaum noch kirchlichen Zwecken dient, die Pastorin ist längst ausgezogen) entsteht parallel ein Mitgliederladen. Daneben in der alten Pfarrscheune finden selbstorganisierte Veranstaltungen (wie eine Theaterwerkstatt und eine Dorfküche) statt. Wir möchten dazu beitragen, dass dieser Ort ein

    Begegnungs- und Lernort wird und gründen dazu derzeit den Verein Gut Leben Ostheide.

    Reinstorf liegt ca. 15 km östlich von Lüneburg, ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. In den letzten zehn Jahren haben sich hier vermehrt junge Menschen angesiedelt, die die sozial-ökologische Transformation in den Dörfern der Gemeinde voranbringen möchten. Wir haben ein enges Netzwerk auch mit lokalen Funktionsträgern wie Feuerwehr und Gemeinderat aufgebaut. Neben den klassischen Vereinen wie Landfrauen, Schützenverein und eben Feuerwehr, gibt es jedoch keinen öffentlichen Begegnungsort für gemeinsamen Tun (mehr …)

  • Berlin: weniger Vandalismus im Paulusgarten

    (antrag, antworten)

    – Materialien für Hochbeete und den Gartengeräteschrank wurden gekauft und werden in diesem Frühjahr zusammengebaut und aufgestellt. Für den Gartengeräteschrank soll zunächst der Untergrund mit Pflastersteinen (siehe Folgeantrag) vom Hausmeister und der Gartengruppe befestigt werden, um u.a. Rattenbefall vorzubeugen. Dies ist sobald wie möglich (März) vorgesehen.

    – Für die Hochbeete benötigen wir noch Muttererde (siehe Folgeantrag). Die Muttererde und die Bodenprobe konnten wir mit der ersten Förderung nicht finanzieren aufgrund der geringeren Förderung als der beantragten Summe. Wir mussten deshalb Positionen streichen, auf die Bodenprobe wollen wir nach Rücksprache mit den Prinzessinengärten nun komplett verzichten. Darüber hinaus war eine Lieferung und Verteilung der Muttererde Ende des letzten Jahres witterungsbedingt nicht sinnvoll.

    – Die Heckenpflanzen beinhalten ausschließlich essbare Sträucher. Es ist eine Obsthecke, die den Garten umfasst. Nur im Altbestand stehen einzelne nichtessbare Sträucher.

    – Die Beschilderung ist ab Sommer (nach dem Bau von Geräteschrank und Hochbeet) vorgesehen.

    – Die Gartengruppe besteht aktuell aus 9 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Durch öffentliche Aufrufe von Aktionen wie z.B. zum Start der Gartensaison 18.3. auf der Homepage der Kirchengemeinde sowie auf nebenan.de versuchen wir, weitere Nachbarn und Interessierte für den Paulus-Garten zu gewinnen. Bei den samstäglichen Gartenarbeiten kommen auch häufig Nachfragen nach Mitmachmöglichkeiten zustande.

    – Die Gruppe entwickelt sich auch angesichts der Förderungen aktuell deutlich konfliktfreier als vor einem Jahr. Die Ziele scheinen zu motivieren, für den Gartentag am 18.3., wo wir noch Pflanzen von den Prinzessinengärten abholen im März hat sich bereits ein Neuzugang angemeldet. Es scheint wenig, aber zugleich ist es für uns leichter, kontinuierlich wenig neue Personen einzubinden statt plötzlich mehrere.

    – Ernten finden statt, von der Gruppe sowie unkontrolliert durch Externe (Tomaten und Obsthecke, vor allem beim Kinderspielplatz). Durch den besseren Schutz der Pflanzen vor Verunreinigungen wird der Garten allerdings erst für die Nachbarschaft zum systematischen Ernten interessant werden (mehr …)

  • Hildesheim: freigärtner*innen wollen Gemeinschaftsplatz ausbauen

    (Mail, Antworten)

    aus dem Antrag:
    Der freigarten ist: Mehrere Kleinst-Gärten, die von einem ehrenamtlichen Gartenteam vorbereitet werden
    und zur freien Nutzung durch die Freigärtner*innen vergeben werden. Neben der Arbeit im
    „eigenen“ Garten stehen gemeinschaftliche Aktivitäten im Vordergrund (Garten-Kaffee,
    Bau-Aktionen, Schulungen und Vorträge).
    beantragt wird:
    Ausbau des Gemeinschaftsbereichs rund um den vorhandenen Ahornbaum mit einem
    kleinen ökologischen, umweltfreundlichen Gartenschuppen (ca. 4 x 3 Meter) und einem
    Sitzbereich als Treffpunkt.
    Selberbau durch die Gartengruppe mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer der
    Stadtteilinitiative und der Kirchengemeinden.

    Wem gehört die Fläche und ist die Nutzung befristet? Muss eine Pacht bezahlt werden?

    Die Fläche gehört der kath. Pfarrgemeinde St. Mauritius, Hildesheim. Die Fläche wird dem Projekt Freigarten unentgeltlich zur Verfügung gestellt. 

    Wie sind die „Kleinst-Gärten“ aufgebaut? Gibt es Zäune zwischen diesen Gärten, haben alle ihren eigenen Wasseranschluss? Gibt es einzelne Häuschen auf diesen 

    Flächen und wie groß sind diese Kleinst-Gärten?

    Jede Freigärtner*in kann selbst entscheiden, wie der Garten gestaltet wird. Topinambur darf nicht eingepflanzt werden. Der Anbau, die Pflege und Ernte von giftigen, illegalen und/oder halluzinogenen Pflanzen, Kräutern und/oder Pilzen ist verboten. Es gibt 20 cm hohe Staketenzäune oder einfach nur Holzstangen oder Bindfäden zwischen den Gärten. Alle Freigärten nutzen einen gemeinsamen Wasseranschluss. Hierbei handelt es sich um einen Regenwasser-Container, der bei Wassermangel durch Leitungswasser aufgefüllt werden kann. Es gibt keine Gartentore und keine Häuschen auf den Flächen. Die Gartenfläche beträgt pro Garten 30-50 Quadratmeter. 

    Wo befindet sich die Gemeinschaftsfläche auf dem Gelände?

    In der Mitte rund um einen Ahorn-Baum zwischen den Gärten. 

    Können die Gärtner*innen das ganze Jahr über auf die Fläche/in „ihre“ Gärten?

    Ja, die Gärten können ganzjährig genutzt werden. Zu jeder Zeit, sowohl unter der Woche als auch am Wochenende. Für das gesamte Gartengrundstück hat jede Freigärtner*in einen Schlüssel für das Gartentor.

    Gibt es befristete Nutzungszeiten pro Garten oder können die Gärtner*innen „ihre Gärten“ auch jahrelang nutzen? Was wird angebaut (Gemüse oder auch Obst, Blumen?) und wie groß sind die Beetflächen?

    Der Freigarten wird für eine Saison überlassen. Die Saison endet Ende November. Wenn die Freigärtner*in dabeibleiben möchte, kann ein Vornutzungsrecht gegenüber Interessent*innen ausgeübt werden, die noch keinen Garten haben. Der Garten kann jederzeit zurückgeben werden – auch während der laufenden Saison. Es wird hauptsächlich Gemüse angebaut. Es gibt ein paar Blumeninseln, Erdbeer-Beete und Beerensträucher. Ab 2023 sollen erste Obstbäume angepflanzt werden.

    Wie viele dieser Gärten gibt es und wie viele Gärtner*innen?

    5 Freigärten mit 9 Freigärtner*innen (Erwachsene) sowie 10 Kinder (1 – 12 Jahre)

    Zusätzlich 3 Freigärtner*innen, die nur 3 Hochbeete nutzen. 

    Wieso bereiten die Gärtner*innen die Gärten nicht mit vor?

    Die vorbereitenden Bodenarbeiten werden von älteren Menschen als zu schwer und von Familien als zu große (Termin-)Verpflichtung angesehen. Gleichzeitig finden sich immer wieder engagierte Menschen, die keinen eigenen Freigarten haben möchten, aber gerne bei der Vorbereitung der Gärten, der Pflege des Gemeinschaftsteils und bei Bau-Aktionen helfen möchten. 

    Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag/wie beteiligen sie sich an den Kosten?

    Die Freigärtner*innen zahlen keinen Beitrag. Kosten für Saatgut / Pflanzen müssen selbst übernommen werden.  

    Wer organisiert Garten-Kaffee , Schulungen und Vorträge und wie oft findet was statt? An wen richten sich die Angebote?

    Das Garten-Kaffee organisieren die Freigärtner*innen. Schulungen und Vorträge werden von der Kirchengemeinde und der Stadtteilinitiative organisiert. Es werden 4 Angebote pro Jahr angestrebt. Themenplanung für 2023: Terra preta-Workshop, Wurmkistenbau, Heilkräuter-Vortrag, Basteln für den Igelschutz. Die Angebote richten sich an alle Einwohner*innen des Stadtteils.

    Wie offen ist der freigarten? Können auch Menschen, die nicht gärtnern, die Fläche nutzen? Wie kann man mitmachen?

    Der Garten darf von 2 Familien mitgenutzt werden, die im Pfarrzentrum wohnen (Geflüchtete). Der Garten ist offen für den im Pfarrzentrum stattfindenden Spielkreis sowie von allen Mitgliedern der Gemeinde bzw. Nutzern des Pfarrzentrums. Der Garten ist für diesen Nutzerkreis offen zugänglich.

    Wie werden Entscheidungen getroffen?

    Es gilt das Konsent-Prinzip. Wenn keiner einen schwerwiegenden Einwand zu einem Vorschlag hat, kann der Vorschlag umgesetzt werden. Schwerwiegende Einwände gab es z.B. gegen Bienenhaltung. Die wurde dann nicht gemacht.

    Was wird in dem Gartenschuppen gelagert werden und wir groß soll dieser werden?

    Gartenwerkzeug, Gartenkleidung, Saatgut / Pflanzen, Spielzeug. Der Gartenschuppen soll 3 x 4 Meter groß sein inkl. Schleppdach.

    Wieso sollen Schuppen und Bank leicht auch wieder abbaubar sein?

    Wir müssen in den nächsten 5 – 10 Jahren damit rechnen, dass das Grundstück anders genutzt wird (z.B. für ein Mehrgenerationenhaus) und der Freigarten z.B. auf eine Ersatzfläche umziehen muss. Möglicherweise stehen Schuppen und Bank dann an der falschen Stelle. 

    Wie läuft die Kooperation des Fördervereins mit der Kirche? Wie beteiligt sich die Kirche an den Kosten bzw. warum nicht? Wenn es sich, wie Sie schreiben, irgendwie Teil der Kirche ist?

    Das Freigartenprojekt ist ein Teil der kirchlichen Stadtteilinitiative GEMEINSAM IN OCHTERSUM (GiO). In GiO engagieren sich christliche Menschen, nicht Institutionen. GiO ist nicht konfessionell gebunden, rechtlich von der Kirche unabhängig und spricht auch Menschen im Stadtteil an, die nichts mit der Kirche zu tun haben bzw. haben wollen. Die finanzielle Unterstützung des Freigarten-Projektes durch die offizielle Kirche besteht in dem Verzicht auf eine Pacht, die kostenfreie Nutzung von Leitungswasser und die kostenfreie Mitnutzung von Gartenmaschinen (Rasenmäher, Heckenschere etc.), der Toilette und der Küche im Pfarrzentrum. Der Förderverein kann gem. Satzung Spenden zweckgebunden annehmen und mit Zweckbindung an die Kirchengemeinde zur Verwendung in einem GiO-Projekt weitergeben.

    Haben Sie Kontakt zu den anderen Gemeinschaftsgärten in Heidelberg Hildesheim ? Gibt es eine Ansprechperson bei der Stadt? Wie unterstützt die Kommune die Gärten?

    Wir haben Kontakt zum Gemeinschaftsgarten in der Nordstadt sowie zum Godehardgarten in der Innenstadt. Eine Ansprechperson bei der Stadt Hildesheim ist mir nicht bekannt. Eine besondere Unterstützung durch die Kommune existiert meines Wissens ebenfalls nicht.

    Wie viele Menschen können und sollen sich an den Bauaktionen beteiligen? Wer wird diese anleiten?

    Bei dem Aufbau werden sich alle Freigärtner*innen beteiligen. Auf Grund der teilweise geringen handwerklichen Erfahrungen, des Alters der Freigärtner*innen und der zeitlichen Möglichkeiten soll der Gartenschuppen in Elementbauweise entstehen. Die Anleitung übernimmt ein erfahrener DIY-Experte (Rentner).


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  • Mohnheim am Rhein: ein Garten besteht, ein zweiter ist in Planung

    Ein Stadtgarten für Monheim am Rhein Wir sind eine kleine engagierte Gruppe von Bewohner:innen des Berliner Viertels in Monheim am Rhein. Angeregt durch die vielen „Urban Gardening“ Projekte im Land machen wir uns daran, einen eigenen Stadtgarten in unserem Viertel zu initiieren. 2021 haben wir am EKI Haus in der Friedenauerstrasse unsere ersten beiden Beete gebaut und im Herbst gemeinsam mit der Nachbarschaft schon einiges geerntet. Nun entsteht nun in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde, dem SKFM und anderen Partner:innen in unmittelbarer Nähe der St. Johannes Kirche ein neuer, grösserer Garten. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Entwicklung (mehr …)

  • Hamburg: Koordinationsstelle im Luthergarten ab 2023

    (NL)
    Im neuen Jahr gibt es im Garten eine Leitung. Es wird ein Raum hergerichtet (Besprechungen, Büro, eventuell kleine Bibliothek) in der rosa Kate.

    2023 werden wir unsere Rundhalle (Gewächshaus) mit einer neuen Folie bespannen, Uta und Ulla hatten dafür Gelder gesammelt, die allerdings nicht die Gesamtkosten abdecken. Aber über unsere Spendenaktion für die Folie auf der Gemeindehomepage haben einige aus dem Garten noch einmal insgesamt 125,- EUR gespendet. Und bei dem freiwilligen Gartengeld stehen wir in diesem Jahr bei 2533,- EUR! Ich finde das großartig. Ihr seid einfach toll und sorgt dafür, dass der Luthergarten eine Zukunft hat!

    Und übrigens haben wir dank Nikos und unserer Backgruppe jetzt schon zweimal in der Lutherkirche das Abendmahl mit Brot gefeiert, das im Luthergarten gebacken wurde! „ (mehr …)

  • Hamburg: Stelle für den Luthergarten

    (NL)
    Kirchlicher Entwicklungsdienst finanziert ab Frühjahr für 3 Jahre eine 19h-Stelle als Leitung des Luthergartens (Orga, Kommunikation, Bildung, Pädagogik)


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  • Bochum: LutherLab nutzt Kirche um und legt Gemeinschaftsgarten an

    (Antrag/Antworten)
    Antrag: für ÖA (Schilder), Untensilien für Lehmofen-Workshops, Materkal füpr Holzlagerbau, Toitholzhecke, Bewässerung, Nistkästenbau, Vogeltränken, Sitzmobilar, Gestaltung es Eingangbereichs der Kirche, Solaranlage für Strom für Fairteiler

    Was passiert nach 2025?

    Der Garten gehört zum Gelände des LutherLAB. Eigentümer der Immobilie, inklusive des Außengeländes ist die Ev. Kirchengemeinde. Bis Ende 2023 soll ein tragfähiges betriebswirtschaftliches Konzept erstellt werden, um die Voraussetzung zu schaffen mit dem gesamten Gelände und dem Gebäude in ein städtebauliches Förderprogramm aufgenommen zu werden. Es ist davon auszugehen und im Interesse der unterschiedlichen Akteure, dass Gebäude und das Gelände auch nach 2025 weiter im Sinne eines „Raum für Geschichte“, „Raum der Zukunft“ und „Raum der Begegnung“ zu bewirtschaften. Dem letztgenannten Bereich ist das Gartengelände zuzuordnen. Dieses Gelände ist ein Gemeinschaftsgarten für den Stadtteil. Dabei wurden und werden von uns (der Gartengruppe) bereits bestehende Netzwerke des Ortsteils (z.B. BUND, Naturfreunde) eingebunden.

    Wie nutzen die Jugendlichen den Garten (wenn sie gärtnern, wäre das erstaunlich)?

    Der Garten wird von Jugendlichen (leider) nicht aktiv gärtnerisch genutzt. Dennoch besteht eine gewisse Neugier und sie halten sich im Garten auf. Wir gehen davon aus, dass über kontinuierliche Aktivitäten und interessante Angebote, Jugendliche auch hin und wieder einbezogen werden können. Zurzeit wird der Garten von den Kindern der „Gartengruppe“ genutzt, gärtnerisch als auch als Aufenthaltsort während der Gartentage.

    Habe ich es richtig verstanden, dass es ein Gemeinschaftsgarten ist und gleichzeitig aber auch essbare Stadt?

    Die „Konzeption“ der Gartengruppe sieht vor, das Gelände als Gemeinschaftsgarten zu erhalten bzw. weiterzuentwickeln. Über die Mitgliedschaft im Verein „EssBO! Ernährungsrat Bochum“ einiger Mitglieder ist die Verbindung zur „essbaren Stadt“ geschaffen.

    Wie viele Beete gibt es im Garten und wie ist der Garten organisiert?

    Alles gemeinschaftlich, Beetpatenschaften…?

    Der Garten hat 2 kleine und 2 große Hochbeete und ca. 8 weitere ebenerdige Beetflächen (ca. zwei weitere größere sind aktuell in Planung/ eines soll noch dieses Jahr entstehen; ein weiteres im nächsten

    Jahr) für den Gemüseanbau (siehe Bilder anbei).

    Unser Garten versteht sich aber nicht nur als Obst und Gemüsegarten, sondern wir wollen in Teilen auch Räume für‘s Auge durch blühende Beete, für die Tiere mit Totholzhecken, Vogelschutzhecken oder mit Maat-, Blühwiesen und Insektenhotels schaffen. Jeden Monat entwickelt sich das Gelände ein Stück weiter. Mittlerweile ist seit 2018 aus einer brachliegenden Fläche der Gemeinschaftsgarten entstanden – organisiert durch die Gartengruppe des LutherLAB e.V. Wir treffen uns regelmäßig alle drei Wochen samstags ganztägig und haben einen stadtteiloffenen Gartentag, der auch öffentlich beworben und dazu eingeladen wird. Zu Beginn jeden Jahres stellen wir eine Jahresplanung mit Zielen und Projekten auf, die wir durchführen möchten. U. a. auch die hier beschriebenen Projekte oder das Anlegen neuer Beete. Oftmals sind es zwischen 20 bis 30 kleinere und größere Projekte pro Jahr. Zur Vorbereitung der Jahresplanung wird offen eingeladen und es werden Verantwortliche zu den einzelnen Projekten festgelegt und ein Jahreszeitplan aufgestellt. Dann machen wir uns an das gemeinschaftliche Entwickeln in Teams, und schließlich an‘s umsetzen mit der gesamten Gartengruppe, oftmals entlang der regelmäßigen Gartentage, aber zusätzlich auch noch an Workshop-Wochenenden (z. B. Brotback-Workshop am Lehmofen des Gartens, Kompostworkshop, Gartenfest etc.) oder weiteren spontanen Treffen. Viele der Veranstaltungen, die wir selber anstoßen, sollen die Stadtteilbewohnerschaft zum Mitgestalten und -machen auffordern. Unser letztes großes Gartenfest war ein schöner Erfolg. Alle unsere Veranstaltungen stehen jedem offen und werden auch so angenommen.

    Beetpatenschaften o. ä. haben wir bisher nicht in Betracht gezogen, da wir uns immer als Gruppe um alles kümmern.

    Wie groß ist nochmal die Fläche des Gemeinschaftsgartens?

    Das Gartengrundstück mit allen Hecken und Flächen ist ca. 1.300 qm groß.

    Was passiert mit der Ernte?

    Manchmal wird an den Gartentagen etwas von denen mitgenommen, die dann dabei sind oder auch bei Besuchen im Garten außerhalb der organisierten Tage (z. B. wird dann aus dem Rhabarber, Rhabarberkuchen für den nächsten Gartentag gebacken). Das meiste wird durch die Stadtteilbewohnerschaft geerntet und/oder über die Foodsharing-Schränke, die im Eingangsbereich des LutherLAB stehen, verteilt. Es ist nicht unser Ziel große Mengen selbst zu ernten, sondern den gemeinsamen Anbau und die Gartenentwicklung zu betreiben, zu lernen und viele Menschen kennenzulernen.

    Kann das Lager auch mobil gebaut werden (da ja nicht ganz sicher ist, ob der Garten dann dort bleibt und was mit dem Grundstück insgesamt passieren wird). Könnte das Material nicht auch in dem Kircheninnenraum gelagert werden?

    > Da das Kirchengebäude denkmalgeschützt ist, ist ein Bau eines

    > Holzlagers mit der unteren Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Dafür

    > haben wir einen Entwurf eines Architekten erstellen lassen und mit der

    > Behörde abgestimmt. Eine mobile Lösung nutzen wir aktuell in Form

    > eines Bauwagens. Dieser wird jedoch für die Aktivitäten, die in der

    > Kirche stattfinden nun als erweiterter Lagerraum benötigt. Da die

    > Pläne für das feste Holzlager schon länger bestehen und da es Ziel von

    > vielen Akteuren ist, den Verein und das Gebäude zu erhalten, ist das

    > Holzlager neben dem Lehmofen ein weiterer Schritt zur langfristigen Verstetigung.

    > Wir bauen das Holzlager unter Anleitung eines Zimmerers (den wir aus

    > Eigenmitteln finanzieren). Unter dem Punkt sind weiterhin Werkzeug und

    > zusätzliches Bauholz aufgeführt. der Plan sowie eine exakte

    > Kalkulation ist im PDF anbei.

    2) Bewässerung: Kann auch Wasser vom Kirchendach geerntet werden?

    > Grundsätzlich, ist das ein Ziel. Hier fehlt uns bislang noch ein

    > Anschluss, der vom örtlichen Dachdecker jedoch bislang nicht umgesetzt

    > wurde. Zwei IBCs stehen dafür bereits auf dem Gelände bereit.

    3) Backutensilien: wie oft finden die Workshops statt und was passiert mit den Utensilien in der Zwischenzeit? Wo werden diese gelagert und wer kümmert sich darum? Sind die Workshops ein neues Angebot?

    > Die Workshops sind tatsächlich ein neues Angebot, da wir uns im

    > vergangenen Jahr eher damit befasst haben, das Backen mit dem Lehmofen

    > als Gruppe zu erlernen. Nun fühlen wir uns für Workshops gewappnet.

    > Ein Workshop wurde bereits als Test erfolgreich durchgeführt. Dabei

    > ist jedoch aufgefallen, dass eine Knetmaschine und Gärkörbchen vor Ort

    > hilfreich wären. Die Utensilien würden in der Küche, die im

    > Kirchengebäude bereits besteht, gelagert werden können und auch von

    > anderen Veranstaltungen mitgenutzt werden können.

    4) Totholzhecke, Insektennistkästen, Tiertränken: haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt? Das sind zudem Projekte, die sich ggf. für ein Crowdfunding eignen würden.

    > Ja haben wir. Bislang wurde ein Hochbeet und zwei Apfelbäume von der

    > Stadt Bochum gesponsert.

    5) Solaranlage: das mit der Vorzeige-Bewässerungsanlage verstehe ich nicht. Was soll damit bewässert werden und Sie haben ja die Verbesserung der Bewässerung schon in einem anderen Projekt mit drin?

    > Die Verbesserung der Bewässerung in dem anderen Punkt betrifft im

    > Wesentlichen die Instandsetzung/Komplettierung der vorhandenen

    > Infrastruktur. Die Solaranlage soll allgemein der unabhängigen

    > Stromversorgung dienen und durch ein Mitmach-Projekt auch die

    > Machbarkeit im privaten Rahmen demonstrieren / Know-How für

    > potenzielle Anwender im Stadtteil verfügbar machen. Der gewonnene

    > Strom soll dann außer für den Betrieb von Werkzeugen und Beleuchtung

    > zur vereinfachten bzw. automatischen Bewässerung der (Hoch-)Beete verwendet werden.


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  • Berlin: Paulusgarten geht einmal um die Pauluskirche

    (Projektbesuch)

    Zunächst hat die Kirchengemeide das durch einen Nachbarn gestartete Gartenprojekt nicht weiter interessiert. Er bekam die Erlaubnis, die Flächen um die Kirche zu bepflanzen. Es kamen Menschen dazu und eine neue Pfarrerin organisierte das dann so, dass der Garten Teil des Angebots der Kirchengemeinde für die Nachbarschaft ist. Wer möchte, kann mitmachen – ohne Kirchengemeidenmitglied zu sein. Die ca. 10-köpfige Gruppe trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtern, eine bis zwei Gärtner*innen, die direkt gegenüber wohnen, gießen zwischendurch.
    Die Fläche wirkt teils wild überwuchert, teils sieht man, dass gegärtnert wird. Es gibt ein paar wenige Hochbeete, viele Sträucher und Stauden, einiges an Beeren und Kräutern und ein bisschen Gemüse. Seit kurzer Zeit haben sie mittels einer Schnur, die can 30 cm über dem Boden entlang des Gartens gespannt ist, eine ein bisschen sichtbare Markierung geschaffen, dass hier „etwa anderes anfängt“. Das Liegenlassen von Müll, das Zerdeppern von Flaschen etc. hat so ein wenig angenommen. Eine weitere Problematik ist, dass Spritzen gefunden werden und auch andere Drogen konsumiert werden. Sobald die Büsche runtergeschnitten sind, wird das weniger. Ab und an schläft auch jemand im Garten.
    Es gibt keine Schilder, die den Garten und die Möglichkeit, mitzumachen oder auch einfach zu ernten, doch das wollen sie nun angehen. Viele Interessierte denken, dass das ein Projekt der Kirche ist und sie zur Kirche gehören müssen, um mitzumachen. Viele trauen sich nicht, auch nur eine Beere zu ernten.
    Sie ernten Regenwasser von den Kirchendächern, doch es regnet nicht genug. Es gibt auch einen Wasseranschluss und seit kurzer Zeit haben sie einen Schlauch (vorher musste alles mit Kannen gegossen werden, was stundenlang gedauert hat). Werkzeug ist in einer für alle zugänglichen Kiste. Strom wird es auch bald geben, so dass elektrische Geräte angeschlossen werden können.
    Sie brauchen neue Erde und wollen auch mehr Gemüse anbauen.
    Der Garten wird regelmäßig im Gemeindebrief vorgestellt und auch auf der homepage der Kirchen wird er kurz erwähnt.

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  • Pödelwitz: Fläche für Gemeinschaftsgarten noch nicht gesichert

    (Mail)

    Für den Projektgarten läuft der Pachtvertrag 2024 aus. Wir sind jedoch in gutem Kontakt zur Kirchgemeinde und optimistisch, dass der Garten als

    Gemeinschafts- und Begegnungsort erhalten bleiben kann und arbeiten gerade an einer alternativen Fläche für die Wohnnutzung (Bauwägen). Dies würde auf der Fläche auch mehr Platz für die weitere Gestaltung des Waldgartens ermöglichen. Wir legen gerade einen kleinen Teich an und planen den Bau eines Gewächshauses. (mehr …)

  • München: Querbeeten macht Corona zu schaffen

    (Besuch)

    Auf dem Campus der katholischen FH sind zwei Beete, in denen ehemals Sträucher wuchsen und „Wildwuchs herrschte“ zu einem Nutzpflanzenbeet und einem Beet mit insektenfreundlichen Pflanzen umgestaltet worden. Begonnen haben das zwei Frauen, die nun kurz vor Abschluss stehen und nicht mehr in der „StuVe“ (Studierende-Vertretung) sind. Die aktuelle Ansprechpartnerin hat in einer Ersti-Infoveranstaltung vom Gartenprojekt gehört und war gleich dabei. Sie ist (war?) auch in der StuVe. Sie ist auch im Experimentiergarten des ÖBZ dabei und hat einen Krautgarten. Derzeit ist sie alleine im Gemeinschaftsgarten. Die FH hat nach wie vor das allermeiste online, nur ganz wenige Kurse finden in Präsenz statt und bisher war alles online. 50% der Studies wohnen außerhalb von München, die wenigsten wohnen in Laufnähe oder gar auf dem Campus. -> es sind wenige vor Ort und das Projekt hat keinerlei Prio. Es gibt in einem Stockwerk der Gebäude ein paar Zimmer für Studierende, mit denen möchte die Koordinatorin jetzt akriv Kontakt aufnehmen und deren Begeisterung für das Projekt wecken und es möglichst an der StuVe und diesem Wohnagbeot andocken. Sie selber wohnt 30 Minuten mit dem Fahrrad entfernt, kam aber wegen der Pflanzen ca 1/Woche.
    Das Gärtchen ist unbekannt in der FH. Bei der letzten, aktuellen ErstiInfoveranstaltung haben sich zwei 12 Leute in die Liste eingetragen, doch erlahmt erfahrungsgemäß das Interesse schnell. Es gibt auch kein Schild (das soll nun gemacht werden) und eine weitere Hürde ist, dass nur FH-Angehörige oder die anderen Gruppen, die das Gelände nutzten, auf das Gelände dürfen. Deer Zugang wird vor allen Dingen am Wochenende kontrolliert.
    Auf dem Gelände sind noch weitere kleine Gartenprojekte, aber sie sind nicht miteinander vernetzt und die Querbeeten-Frau wußte auch nicht, wer da gärtnert. An einer Grudnschule sind neue Hochbeete, an einem Wohnhaus für Kircheangestellte wird in Hochbeeten gegärtnert, es gibt ein Beet mit Kräutern und noch eins für Insekten, dazu eine Streuobstwiese mit Apfel- und Birnenbäumen.

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  • Wuppertal: neuer GG in Langerfeld geplant

    (alerts)

    Gegenüber dem Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde in Langerfeld gibt es eine große Wiese, die früher ein Friedhof war. Die Fläche wird aktuell nur gelegentlich für Gruppenspiele der Jugendlichen, Open-air-Gottesdienste oder Stadtteilfeste genutzt. Immer wieder sind an die Kirchengemeinde kreative Ideen herangetragen worden, was man auf dieser Wiese alles machen könnte. Viele Ideen drehten sich um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch um Begegnung und Gemeinschaft.

    Daher hat die Kirchengemeinde aus Mitgliedern des Presbyteriums und einigen Engagierten aus dem Quartiersprojekt „Tuhuus“ eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um die Wiese zu einem „Garten der Begegnung“ zu gestalten. So soll jetzt ein Begegnungsort entstehen, der Generationen verbindet sowie die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit kreativ umsetzt.

    Dafür wurde ein Ideenwettbewerb ausgerufen. Es werden „Mitmacher“ aus dem Stadtteil gesucht. Zehn Einrichtungen und Einzelpersonen sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Vorschläge eingereicht, die sie modellhaft in einer Schubkarre gestalten. Die Schubkarren werden am heutigen Samstag von 15 bis 17 Uhr am Gemeindehaus in der Inselstraße ausgestellt.

    Eine Jury prämiert die Schubkarren, aber natürlich geht niemand leer aus. In der Jury sitzen Andreas Bialas als Bezirksbürgermeister, Constanze Klee von der Gemeinschaftsstiftung der Sparkasse, Antonia Dinnebier (Geschäftsführerin von Schloss Lüntenbeck und engagierte Landschaftsplanerin) sowie Christian Buschmann, Presbyteriumsmitglied und Förster der Stadt Wuppertal.

    „Wir sind als Arbeitsgruppe begeistert von der Resonanz und den tollen Ideen. Kindergärten und Seniorengruppen beteiligen sich, aber auch Einzelpersonen. Sie bringen nicht nur gute Ideen ein, sondern auch die Bereitschaft mitzumachen. So hat beispielsweise ein Hobby-Imker sich schon bereit- erklärt, Bienenstöcke auf dem Gelände zu betreuen“, berichtet Pfarrerin Heike Ernsting. Aus den verschiedenen Ideen will die Arbeitsgruppe ein Gestaltungskonzept für die gesamte Wiese entwickeln, das, so ist die Hoffnung, mit Spenden und Fördergeldern realisiert werden kann. Interessierte sind eingeladen, an der Ausstellung und der Prämierung teilzunehmen.

    https://www.wuppertaler-rundschau.de/stadtteile/langerfeld-beyenburg/ein-garten-der-begegnung-in-wuppertal-langerfeld_aid-62837075 (mehr …)

  • Berlin-Mitte: Fotoausstellung zu

    (NL)
    Die Ausstellung „Gemeinschaftsgarten NiemandsLand“ des Fotografen Michael Becker zeigt die Entwicklung der einstigen Brache hinter der Kapelle der Versöhnung zu einem pulsierenden Gemeinschaftsgarten.

    https://waschkueche-brunnenviertel.de/fotoaustellung-gemeinschaftsgarten-niemandsland-von-michael-becker/ (mehr …)

  • München: Hochbeetgarten an der Offenbarungskirche

    (Projektbesuch)

    Auf der Grünfläche hinter der Kirche gibt es seit Herbst 2019 einen kleinen Gemeinschaftsgarten. Green City suchte einen Ort, um die Beete aus dem Nussbaumpark sinnvoll weiterzuverwenden und über einen Kontakt kamen diese Beete zur Offenbarungskirche. Schnell fanden sich Interessierte, die hier gärtnern wollten. Zunächst waren das Gemeindemitglieder (evangelischen Kirchengemeinde Sophie Scholl), die Info lief über den Gemeidebrief. Die Beete waren noch mit Erde gefüllt, so dass sie gleich Pflanzen einsetzen konnten. Die Beete werden individuell begärtnert, es gibt ab und an Treffen (eher organisatoricher Art). Green City hatte angeboten, regelmäßig vorbeizukommen und gärtnerische Tipps vor Ort zu geben, doch durch Mitarbeiterinnenwechsel und Corona fand das nie statt. Die Gärtner*innen lernen von- und miteinander.
    Die Gemeinde-Mitglieder interessieren sich für die Beete, oft gehen einige von Ihnen nach dem Gottesdienst zu den Beeten. Die eine Gärtnerin, die uns den Garten vorstellte, sagte: die Beete sind ein sozialer Treffpunkt geworden.
    Vorher wurde die Wiese für das Sommerfest u.ä. genutzt, doch niemand hat was dagegen, dass hier nun Beete sind. Sie hätten auch noch Platz, um sich ein wenig weiter auszubreiten, doch wird es bald Baumaßnahmen geben, die Fläche wird mit einer Tiefgarage unterbaut, die hintere Fassade der Kirche muss renoviert werden etc., so dass sie das erstmal abwarten.
    Ein Teil der Beete soll für diese Zeit an die Kirche, mit der sie zusammen die Gemeinde Sofie Scholl sind.
    Bis vor kurzem waren zwei Leute dabei, die nicht zur Gemeinde gehören. Diese kamen über Green City. Die Gärtnerin, die uns den Garten zeigte, hat die beiden aber in dem Jahr, in dem sie dabei waren, nie gesehen. Nun haben sie aufgehört.


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  • Saarbrücken: ökomenischer Gottesdienst im GG „Garten Eden“

    (alerts)

    Saarbrücken – Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen haben am Freitag, 3. September, mit einem Gottesdienst in Saarbrücken-Malstatt den ökumenischen Tag der Schöpfung gefeiert. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die seit 2015 jeden ersten Freitag im September den „Schöpfungstag“ feiert. […]
    Passend dazu war der Ort des ökumenischen Gottesdienstes gewählt: Im Nachbarschaftsgarten der Diakonie pflegt ein Stadtteilverein Gemüsebeete und schafft so eine Idylle direkt neben einer der Hauptverkehrsachsen. Die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung stand im Zentrum der Predigt von Joachim Hipfel, Pfarrer der Freien evangelischen Gemeinde in Saarbrücken.[…]

    Nach dem ökumenischen Gottesdienst, den Vertreter der Neuapostolischen Kirche, der Selbständig Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), der Freien evangelischen Gemeinde sowie der evangelischen und katholischen Kirche organisiert hatten, ließen die Gläubigen den Abend bei Brot und Wein im Nachbarschaftsgarten ausklingen. (mehr …)

  • Grebenhain: Kirche baut Gemeinschaftsgarten auf

    Gemeinsames ackern in Grebenhain

    20.01.21 – Das vergangene Jahr war zwar geprägt von zermürbenden Absagen, aber im Hohen Vogelsberg entwickelte sich zum Jahresende die Idee eines gemeinsamen Ackerprojekts. Im Vogelsbergkreis waren dieses Jahr nicht nur wegen der coronabedingten Hygienebestimmungen Gemeinschaftsgärten immer wieder im Fokus, sondern auch weil einige Klimabotschafter:innen der Jugendklimakonferenz 2019 in verschiedenen Netzwerken mehr Gemeinschaftsgärten im Vogelsberg forderten.

    „In der heutigen Zeit brauchen wir mehr denn je offene und partizipative Lernorte nicht nur für Kinder und Jugendliche (…), in denen interkulturelle Begegnungsräume entstehen, die sich mit dem Thema der nachhaltigen Zukunft in einem demokratischen Miteinander auseinandersetzen“ betont Lara Fahrenbach (16 Jahre aus Lauterbach) von der Klimakidsinitiative, die in Angersbach seit Februar mit Kindern gemeinsam einen Acker gestaltet.

    In Grebenhain entwickelte sich nun eine bunte Initiative, bei der neben einigen engagierten Lehrer:innen der Oberwaldschule von Beginn an auch der Förderverein der Schule mitwirkte. Lehrer Sebastian Ohlemutz suchte mit erfinderischer Offenheit nach einem geeigneten Stück Land, was auf dem derzeitigen vom Umbau geprägten Schulgelände nicht einfach war. Fündig wurde er bei Bürgermeister Sebastian Stang persönlich, der ohne zu zögern ein privates Stück Land für die Projektidee zur Verfügung stellte und selbst mit Ackergerät vorbereitete. Weitere Lehrer:innen unterstützten die Idee mit pädagogischem Fachwissen, Vernetzung und Einsatzbereitschaft.

    Lehrerin Theresia Kuttenkeuler nahm im Rahmen der Idee Kontakt zu Ackerdemia eV auf, einem bundesweiten Verein, der sich auf praktische Gemüseackerprojekte und deren Perspektive auf die sozial-ökologische Transformation mit Schulen spezialisiert hat. Die beteiligten Jugendlichen waren schnell begeistert von der Aktion und vermissten ihren Ackereinsatz schon beim ersten Schnee. „Es ist toll, einfach mit den anderen hier draußen zu arbeiten und dabei zu schwätzen“ schwärmte eine Schülerin der Oberwaldschule.

    Gemeinsam mit den Schüler:innen könnten in Zukunft viele interessierte Menschen aus der Umgebung ab Frühjahr 2021 unter Anleitung der Ackerdemia eV. den Gemüseacker bestellen. Unterstützende Funktion in der Koordination und dem Finanzierungmanagement übernimmt Ruth Martin-Weigang vom Evangelischen Dekanat Vogelsberg im Rahmen ihrer Tätigkeit in der schulbezogenen Kinder- und Jugendarbeit. Bei ihr können sich gerne Menschen melden, die Interesse am Gemeinschaftsgarten Grebenhain haben und in einer individuellen Form mitwirken möchten (Mail an martin-weigang@ekhn.de).

    Unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Programm „Demokratie leben!“ im Vogelsberg. „Die Motivation war von Beginn an zu spüren und hielt sich auch durch die Aufs und Abs verschiedener Hürden, die nicht selten Corona bildete. Der Gedankensamen war jedoch im Sommer irgendwie auf fruchtbares Land gefallen und begann zu wachsen, auch wenn die Umstände dieses Jahr nicht ideal waren, aber gerade das gibt doch Hoffnung in vielfältiger Weise“, schmunzelt Kristina Eifert, die als neue Fachstelleninhaberin „Demokratie leben!“ im Vogelsbergkreis die Initiative berät.

    https://osthessen-news.de/n11642029/gemeinsames-ackern-in-grebenhain.html

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  • Hettingenbeuern – Ministraten legen Garten an

    (alerts)

    Einweihung des Dorothea-Gartens

    Hettigenbeuern.   (sch)  Die Ministranten aus Hettigenbeuern haben in den vergangenen Wochen einen Gemeinschaftsgarten hinter der Kirche angelegt. 23 junge Gärtnerinnen und Gärtner waren hier schon seit April immer wieder sehr fleißig.

    Sie haben Unkraut gejätet, Beete angelegt und neu bepflanzt. An einigen Samstagen gab es hier Arbeitseinsätze und gemeinsam hatten sie viel Freude bei der Gartenarbeit. Es gab Pflanzenspenden, es wurden Blumen gesät und auch eine Rasenfläche, die später als Begegnungsort dienen soll, wurde gestaltet. So entstand eine grüne Oase und gleichzeitig ein neuer Treffpunkt im Freien für die Ministranten.

    „Es ist ein wirklich schöner Garten geworden“, lautete die einhellige Meinung beim Einweihungsgottesdienst am vergangenen Wochenende. Der Garten soll künftig Dorothea-Garten heißen, nach der Schutzpatronin von Pflanzen und Natur. Der gemeinsam gestaltete und zum Leben erweckte Garten wurde gesegnet und der Dank galt allen Unterstützern.

    Mit ansprechenden Texten, Gebeten und Liedern wurde für die Natur und Schöpfung gedankt. Im Beisein einiger Eltern, fast aller Beteiligten, wurde von der Idee und der Entstehung des schönen Gemeinschaftsprojektes berichtet. Der Garten lag gewissermaßen brach und es wurden kreative Ideen entwickelt, so dass hier ein schönes Projekt entstand.

    Martina Berberich, die Leitung der Ministrantenen lobte abschließend den Einsatz aller Minis, die hier arbeiteten und sich einsetzten, es sei schön wenn junge Menschen hier Interesse an Pflanzen, Natur und Umwelt entwickeln. Ein Garten macht viel Arbeit, Unkraut wächst schnell, das wurde auch deutlich und es gelte auch weiterhin sich um die Fläche zu kümmern, gab sie zu bedenken. (mehr …)

  • Eichstätt: Gottesdienst im Kapuzinergarten

    (alerts)

    Nach der corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr gibt es am Dienstag, 8. Juni, um 19.30 Uhr wieder den Garten-Eden-Gottesdienst im Kapuzinergarten Eichstätt in der Ostenstraße, welcher von der Katholischen Hochschulgemeinde Eichstätt in Kooperation mit dem Arbeitskreis (AK) Kapuzinergarten Eden in jedem Sommersemester gestaltet wird.

    Nach dem Outdoor-Gottesdienst inmitten der aufblühenden Schöpfung mit Hochschulpfarrer Pater Stefan Weig bieten Mitglieder des AK Kapuzinergarten Eden eine kurze Führung durch das idyllische Kleinod an. Für die Veranstaltung im Garten ist eine FFP2-Maske nötig.

    Die kleine grüne Oase hinter der alten Steinmauer am ehemaligen Kapuzinerkloster ist ein vielfältig genutzter Lern- und Begegnungsort. Seit 2010 gibt es den Gemeinschaftsgarten Kapuzinergarten Eden als Urban-Gardening-Projekt mitten in Eichstätt. Der unieigene Garten wird gemeinschaftlich, selbstverantwortlich und ökologisch durch den AK gepflegt und bewirtschaftet. Die Gruppe besteht aus Studierenden der KU und Eichstättern. Bis Oktober 2021 bietet der Gemeinschaftsgarten außerdem Raum für das Projekt Kapuzinergarten Eden – Klimagarten Eichstätt. Träger und Unterstützer des Projektes ist der Verein für Nachhaltigkeit e. V. Finanziell wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Programms „Kurze Wege für Klimaschutz“ gefördert.

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Messe-im-Garten-Eden;art575,4779527 (mehr …)

  • GG auf 8000m² Kichengrund in Nord-Hessen

    (alerts)
    Nach dem erfolgreichen Projekt in Angersbach gibt es nun auch in Lauterbach einen Gemeinschaftsgarten. Das erste Gartenjahr soll dort nun bald starten. Dafür sucht die Initiativgruppe, bestehend aus zahlreichen mitwirkenden Organisationen, noch Interessierte – für Solobeete sowie Gemeinschaftsbereiche.

    Initiiert und umgesetzt wurde das Gemeinschaftswerk im Asternweg in Lauterbach von Mitarbeitenden des Evangelischen Dekanats Vogelsberg, der Kirchengemeinde Lauterbach, der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte Lauterbach, der Flüchtlingsinitiative Lauterbach, der WIR-Koordinationsstelle des Vogelsbergkreises sowie engagierten Privatpersonen. Weiter heißt es in der Pressemitteilung, die Initiativgruppe hat bereits im Dezember letzten Jahres das Grundstück, das der Evangelischen Kirchengemeinde Lauterbach gehört, mit Hilfe der Baufirma Strabag von Büschen befreit und anschließend gerodet.

    Anschließend hätten die Initiatoren in digitaler Zusammenarbeit mit allen Interessierten die rund 1.200 Quadratmeter große Gesamtfläche in verschiedene Bereiche aufgeteilt: Solo-Beete, die Beete der Kita Lauterbach, ein Treffpunkt für gemeinsame Lagerfeuer zum Beispiel sowie der Gemeinschaftsacker, den alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam bepflanzen und pflegen können. „Insgesamt stehen nun 800 Quadratmeter Fläche zum beackern bereit“, erklärt Sophie Schramm vom Evangelischen Dekanat Vogelsberg voller Stolz und mit großer Vorfreude auf das neue Projekt, das gefördert wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ im Vogelsbergkreis.

    Kristina Eifert von der externen Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben“ Vogelsbergkreis, die bereits den Gemeinschaftsgarten in Angersbach maßgeblich mitgestaltet hat, sei ebenfalls begeistert von der Entwicklung des neuen Gemeinschaftsprojektes. „Der Garten ist schon ohne Bepflanzung bunt und vielfältig an Ideen, Bedürfnissen und Meinungen und das ist toll so.“

    Besonders geeignet sei die Beteiligung am Gemeinschaftsacker für Menschen, die sich zeitlich oder kräftemäßig nicht vorstellen könnten, ein Beet alleine zu versorgen, denen es mehr um den punktuellen Genuss in der Versorgung des Gemüsebeets ginge oder die erste Erfahrungen mit nachhaltigem Gemüseanbau sammeln möchten. „Die Erträge werden dann geteilt oder gemeinsam verarbeitet und verköstigt“, sagt Sophie Schramm.

    https://www.oberhessen-live.de/2021/04/17/neuer-gemeinschaftsgarten-in-lauterbach-eroeffnet/ (mehr …)

  • IG Altenkirchen: Corona und Planungen

    (Mail)

    Wir haben festgestellt, dass es uns trotz Corona gut geht. Die Zeit, die sonst mit anderen Terminen belegt war, haben wir in unserem Garten verbracht.

    Dadurch sieht es bei uns ziemlich gut aus. Das Wetter hat ja auch mitgespielt. Der Regen kam immer zur rechten Zeit. Unsere Gärtner nutzen den Garten als Treffpunkt mit Freunden, ich bin auch dankbar dafür.

    Ich möchte unseren Garten weiter öffnen. So findet bei uns alle 14 Tage ein ev. Bibelkreis statt. Die Kooperation mit der ev. Landjugendakademie findet im Aug. auch wieder statt.

    Dann gibts für die Teilnehmer einer Bildungswoche im ökologischen Gärtnern einen Sensenkurs auf unserer Wiese. Nächstes Jahr gehe ich in Rente, dann habe ich mehr Zeit.

    Aber für all die Aktivitäten braucht man die Unterstützung aller Mitglieder. Für diese Kontakte zu pflegen und zu festigen war Corona positiv und die Feststellung welchen Schatz wir in unserem Garten haben macht uns froh.

    (Mail)
    die ev. Landjugendakademie, Altenkirchen ist unser Kooperationspartner.

    Dort arbeitet Christof Diefenbach als Referent für ländliche Bildung.

    Seine Kurse sprechen unterschiedliche Menschen an.

    Er organisiert die Kurs und wir sind in den letzten drei Jahren ein Modul in der Bildungswoche gewesen. Der Bildungsurlaub jetzt steht unter dem Motto:“Natur-und Artenschutz in unseren Gärten“.

    Es nehmen 8 Leute unterschiedlichen Alters und aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Ursprünglich war der Kurs mit 16 Teilnehmern voll belegt. Naja, Corona. Bei uns können sie praktische Erfahrungen machen, wie Sensen lernen, eine Hummelburg bauen usw.

    Wir können unser Gartenkonzept erläutern und Anregungen geben. Ein Besuch im interk. Garten ist auch für andere Gruppen der LJA ein Ziel der Stadterkundung. Das ist dann ganz unverbindlich und halt nur ein Spaziergang mit Führung. Die Vernetzung ist es eben.

    Noch was Schönes: Wir haben ganz alte, kaputte Bänke und haben einen Förderantrag beim Leader-Ehrenamtsprogramm gestellt und werden gefördert. Mit wieviel Geld weiß ich zwar noch nicht. Ich denke aber wir können bald unsere vier Bänke in Ordnung bringen.


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  • neuer GG in Aachen entsteht

    (Antrag, Antworten)

    Wir, ein Netzwerk unterschiedlicher Träger im Westen Aachens, unter anderem organisiert in einer Stadtteilkonferenz und demgemeinnützigen Verein Westparkviertel e.V., planen ein „community-gardening“ Projekt. Der Garten soll auf einer, der katholischen Pfarrgemeinde St.Jakob gehörenden Wiese hinter dem Pfarrheim Jakobushaus realisiert werden.
    Das Projekt wird von der Stadtteilkonferenz befürwortet und umfassend unterstützt.

    Eine erste Befragung und ein erstes Treffen zu diesem Thema haben ergeben, dass es ein hohes Interesse besonders bei den studentischen Bewohnern und den Familien im Viertel für dieses Projekt gibt. Auch einzelne andere Gruppen wie die Pfadfinder haben ihr Interesse an der Teilnahme an diesem Projekt bekundet. Die Vielfalt der Kooperationspartner und das hohe spontane Interesse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen haben in uns die Überzeugung vom Gelingen des Projektes wachsen lassen.

    1.      Zurzeit engagieren sich ca. 10 Personen bei der Planung des Gemeinschaftsgartens. Alle möchten später auch gärtnern. Wir bewerben das Projekt zeitnah auf verschiedenen Kanälen. Instgram/Facebook/Webseite/Stele der Pfarre, Webseiten von: Stadtteilkonferenz, Westparkviertel e.V, Quartier 55+, und nebenan.de. Es werden Postkarten, Flyer und Plakate gedruckt.

    2.      Oben genannte Gruppe. Diese Gruppe erarbeitet prozessorientiert Entscheidungs-und Informationswege.

    3.      Der Garten ist ca. 460 qm groß über Tag frei zugänglich und wird über Nacht verschlossen. Es ist geplant aktiven Mitgliedern der Gruppe Schlüssel für das Tor auszuhändigen.

    Der Boden ist nicht kontaminiert. Die Hochbeete dienen der besseren Bearbeitung besonders auch für ältere Menschen.

    4.      Oben genannte Gruppe, Mitglieder der Reparaturtreffgruppe und der Pfadfinder bauen mit Unterstützung und unter Anleitung der Schreiner des Sozialwerkes Aachener Christen

    die Hochbeete. Bei der Bepflanzung unterstützen und beraten uns deren Gärtner. Einige Werkzeuge stehen aus der, durch den Stadtteil Fond unterstützten Bibliothek der Dinge zur Verfügung. Bei Bedarf werden von allen Mitarbeitenden auch private Werkzeuge mitgebracht. Auch die Werkzeuge der Gärtner und Schreiner stehen für den Aufbau zur Verfügung. Werkzeuge stehen vor Ort zur Verfügung Da die meisten anfallenden Arbeiten erst im Herbst anstehen und draußen stattfinden werden diese wohl nicht mehr all zu sehr von der Corona-Krise beeinträchtigt werden. Unsere Planungstreffen werden zurzeit draußen auf der überdachten Terrasse abgehalten.

    5.      Eine detaillierte Kostenaufstellung für das Gartengerätehaus ist mir zurzeit nicht möglich, da die Schreiner zum einen Restholz und Material verwenden wollen und das Haus auch noch nicht im Detail geplant ist. Es soll der Aufbewahrung der Gartengeräte, des Saatgutes etc. dienen.

    6.      Für ca. 10 Personen: 2 Spaten, 10 kleine Schaufeln, 5 kleine Harken, 2 Schuffeln für Bodenbeete, 1 Schubkarre, 10 Eimer, 2 Gartenscheren mittelgroß, 1 Gartenschere groß, 1 Mistgabel, Pflanzstöcke, Schnur

    7.      Das Regenfass wird an die Fallrohre des Pfarrheimes angeschlossen.

    8.      Die Beteiligung der Teilnehmer an den Kosten ist noch zu klären. Wir werden um freiwillige Spenden für das Ernten von Gemüse bitten. Die Mitglieder sind bereit auch auf eigene Kosten Samen und Pflanzen beizutragen.

    9.      Hauptamtliche: Gemeindereferentin – Planung, Lenkung, gärtnern; Quartiersmanagerin55+ – Planung, Lenkung, Öffentlichkeitsarbeit; wechselnde Mitarbeiter des Sozialwerkes – Planung, gärtnern

    10.   Wenn klar ist, dass das Projekt stattfinden kann, werden wir die örtlichen Garten Center, Holzhandel etc. für Spenden anfragen. Auch Gelder aus dem Stadtteil Fond und Spenden der Sparkasse werden wir versuchen zu bekommen.

    Da es sich um das private Geländer der Pfarre handelt weiß ich nicht, ob das Grünflächenamt uns unterstützen wird. Wir werden nachfragen. Es steht aber ein Hausmeistergehilfe der Pfarrei zur Mithilfe zur Verfügung.

    11.   Die Vernetzung mit anderen Projekten und der Besuch ähnlicher Unternehmungen wie z.B. Hirschgrün werden wir im Rahmen unser konkreten Planungen angehen. Gerne würden wir vorher eine einigermaßen gesicherte perspektive haben, dass wir das Projekt auch realisieren können bevor wir uns auf den Weg zu anderen tollen Gärten machen.


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  • Neues Gartenprojekt an Kirche in Berlin

    (ANtrag/ANtworten)

    An der Kirchengemeinde Auferstehung in Berlin Friedrichshain entsteht der Solidarischen Bürgergarten Auferstehung.
    Der öffentliche Raum ist das Symbol für (städtische) Freiheit und Ort der Integration, an dem
    verschiedene Gruppen zusammen kommen und in Austausch treten. Niemand entscheidet darüber,
    ob wir anwesend sein dürfen oder nicht. Hier ist der Aufenthaltsort, der allen offen steht, an dem
    die gleichen Rechte und Pflichten gelten und an dem öffentliche Meinungsbildung stattfindet. So
    idealistisch diese Vorstellung ist, so wenig ist sie für alle gleichermaßen Wirklichkeit, denn wir leben
    in einer vielfach geteilten Welt. Dieser Wirklichkeit möchte die Gemeinde mit dem „Solidarischen
    Bürgergarten Auferstehung“ an einem zentralen Platz einen Gegenpol gesetzt. Eine repräsentative
    Fläche von rund 400 m2 direkt vor der Auferstehungskirche wird der freien Gestaltung zum Zwecke
    des Gärtnerns überlassen. Die Teilnehmenden finden im einen nicht vorkonzipierten Ort den sie
    nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. Mit ihrem Wirken und Schaffen werden sie
    dauerhaft sichtbar. Menschen mit Beeinträchtigung werden dazu jedoch gezielt eingeladen, um
    angenommene Zugangshürden abzumildern und ihnen zu vermittelt, dass ihre Beteiligung
    erwünscht ist. So erwächst ein Platz der von allen mitgestaltet wird. Insbesondere Familien mit
    Kindern im grundschulalter und Seniorinnen haben bereits großes Interesse bekundet

    Als christliche Gemeinde sehen wir uns aufgefordert, in unserem praktischen Handeln, Antworten
    auf die konkreten Fragen von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu finden.
    Besonders letztere ist angesichts der globalen Entwicklung von Armut und Ungerechtigkeit, des
    Klimawandels und der Ausbeutung von Ressourcen sowie der Gefährdung der Lebensgrundlage auf
    dem Planeten für die Gemeinde eine dringliche Aufgabe. Als Institution der Öffentlichkeit stellt sie
    sich dieser.Auf Initiative der Pfarrerin Herrmann entstand daher 2013 die „Ideenwerkstatt
    Ökologisches Zentrum“ in enger Kooperation mit dem Umweltforum Berlin GmbH, der Evangelische
    Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie der SinnWerkstatt GbR. Seit 2008 betreibt
    die Gemeinde das natur- und erlebnispädagogische Projekt „Kinder brauchen Matsch“, bei dem
    Kinder zu integrativen Ferienfahrten eingeladen werden. Bisher gründeten sich eine Gruppe der
    Solidarischen Landwirtschaft und ein Eine-Welt-Verkaufsstand

    Mit Start des „Solidarischen Bürgergartens“ wird über eine Plakat- und Flyeraktion, begleitet durch
    Einstellungen auf den Sozialen Medien, zum Mitwirken eingeladen. In gemeinschaftlicher Aktion
    werden die bereits Aktiven erste Hochbeete sowie Sitzgelegenheiten errichten. Für die
    eigenständige Nutzung und Gestaltung des Gartens stehen durchgängig die benötigten Arbeitsmittel
    sowie ein Wasserzugang zur Verfügung.
    Neben der unmittelbaren Nutzung des Gartens von Interessierten aus der Nachbarschaft sowie der
    Gemeinde, sind als besondere Ereignisse gemeinsame Feste wie ein Sommerfest sowie Erntedank in
    Vorbereitung sowie s.g. Repair Cafés und die altbekannten „Subbotnik`s“ geplant. Wöchentlich
    findet die Ausgabe einer Gruppe der Solidarischen Landwirtschaft statt und stellt damit einen
    zentralen Anlaufpunkt für alle Interessierten dar. Ergänzt wird es ein offenes naturpädagogisches
    Kinderprogramm durch die Aktion „Kinder brauchen Matsch“ geben. Die Wasser- und Energiekosten
    werden dauerhaft durch die Ev. Kirchengemeinde Auferstehung getragen. (mehr …)

  • Umwelt-Akademie München startet essbare Preysinggärten

    (Mail)

    Einladung zum Podiumsgespräch
    Vom Reden zum Handeln im eigenen Verantwortungsbereich
    Laudato si’ und „Essbare Preysinggärten“

    mit Gemüserondell vor der Jugendkirche, Hochbeeten vor den Wohnhäusern und Beerensträuchern auf Rasenflächen und ….
    Essbare Städte sind grün und kommunikativ In einer beispielhaften Aktion werden in den alten Rundbeeten um die Jugendkirche und in neuen Hochbeeten vor den Wohnhäusern (anstelle von Rasensteinen) Beerensträucher, Kräuter, Gemüse und Salate gesät und gepflanzt, die im Herbst noch gut anwachsen können. In einem folgenden Schritt sollen statt monotonen Rasenanalgen artenreiche Blumenwiesen wachsen. Mit ihrem Vorschlag stieß die Umwelt-Akademie rund herum auf offene Ohren und unterstützt jetzt bei der Umsetzung. Die künftigen Nutzer der Gärten werden Studierende und Beschäftigte der Katholischen Stiftungshochschule, MitarbeiterInnen der Kirchlichen Einrichtungen, die Schulgemeinden des Edith Stein Gymnasiums und der neuen Grundschule sowie AnwohnerInnen sein.

    Informieren sie sich, nehmen Sie Anregungen mit in ihr Wohnquartier oder an Ihren Arbeitsplatz, fragen Sie nach 

    Wer am Podium
      Dr. Sylvia Schwitalla, Essbare Stadt Andernach
      Maria Hager Hauswirtschaftsleiterin, Kräuterpädagogin und Initiatorin
    des essbaren Schulhofs, Polling
      Dr. Christoph Schwingenstein Bio-Landwirt, Vorstand der Umwelt-Akademie e.V. 
      Dr. Nico Döring Essbare Schuhöfe, Regenwaldschutz Guatemala und
    Vorstand der Umwelt-Akademie e.V.

    (mehr …)

  • Garten der Hoffung in Otterndorf setzt weiter auf Begegnung

    (ANtrag, ANtworten)

    nach wie vor trif sich unter dem Dach der Ev. – luth. St. Severi-Kirchengemeinde
    Ott erndorf die Flochtlingseegeleitung Land uadeln, ein susammenschluss von
    Flochtlingen und Unterstotzenden verschiedener Organisatonen (Flochtlingsrat
    Niedersachsen, Kirchengemeinden …)
    Ein wichtges  rojekt ist der Gemeinschafsgarten als jegegnungs- und jildungsstätt e,
    als Ort des kulturellen Austausches und des gemeinsamen Schafens.

    Wie viele Leute sind denn gerade im Garten dabei?
    Alt-Otterndorfer sind zur Zeit acht bis neun Personen dabei,
    Zugewanderte: regelmäßig drei Familien und eine Einzelperson, ab und zu weitere.
    Durch das internationale Cafe am 1. Mai erhoffen wir uns weiter Mit-Aktivisten.
    Zusätzlich ist eine Gruppe aus dem hiesigen Hort (sieben Kinder, darunter drei
    Geflüchtete) mit einer Erzieherin dabei, ein eigenes Beet einzurichten.
    Wie viele Leute könnten noch mitgärtnern & wie wird das Projekt bekannt
    gemacht?
    Wir könnten wohl noch bis zu einem Dutzend „fester“ Hobbygärtner eingliedern.
    Die Zusammenarbeit mit der hiesigen Lokalpresse funktioniert gut bis sehr gut. Fast
    alle unsere Nachrichten (Ankündigungen, Berichte) bekommen wir zur rechten Zeit
    abgedruckt; wir nutzen auch E-mail-Rundbriefe und einen whatsApp-Verteiler.
    Würde auch eine nicht motorbetriebene Sense ausreichen?
    Das Grundstück hat sehr viele Ecken und Kanten, Zäune, Gräben usw., wo eine
    Hand-Sense nicht einsetzbar ist. Deshalb haben wir bislang eine Motorsense
    benutzt. Durch das Sensen macht das Gelände einen sehr gepflegten Eindruck, was
    einigen Beteiligten und der Kirche wichtig ist – auch um etwaigen Vorbehalten
    gegenüber diesem Projekt vonseiten der Anwohner entgegenwirken zu können.
    Eventuell können wir über einen hiesigen Händler eine gebrauchte Sense beziehen,
    um Kosten zu sparen, bislang gibt es aber noch keine.
    Wie hängen das Gartenprojekt und das Internationale Cafe zusammen?
    Die Flüchtlingskoordinatorin des DRK, deren Stelle im letzten Herbst nach drei
    Jahren nicht verlängert wurde, hatte einmal im Monat ein „Internationales Cafe“
    durchgeführt, das im Sommer mehrmals bei uns im Garten stattfand. Auch ohne
    Flüchtlingskoordinatorin möchten wir dies ab und zu im Sommerhalbjahr bei uns  
    veranstalten. Über diese Sonntagnachmittag-Treffen können wir das Projekt
    neugierigen zwanzig bis dreißig Menschen vorstellen.
    Für wie viele Teilnehmer*innen sind die Kosten für die Ausflüge berechnet?
    (Und zu Ihrer Information: bei den Reisekosten, die wir übernehmen, geht es in
    erster Linie um Besuche von anderen Gartenprojekten u.ä.)
    Gäbe es für diese Kosten auch andere Finanzierungsmöglichkeiten? (Die
    Ausflüge sind sicherlich wichtig und wertvoll für die Gartengemeinschaft.)
    Die Ausflüge sind für ca. 20-25 Personen berechnet, darunter 5-6 Alt-Otterndorfer,
    die aber ihre Kosten selber tragen. Wir werden, wie im letzten Jahr, 2 oder 3
    Fllüchtlingsfamilien einbeziehen, die inzwischen etwas weiter weg gezogen, aber
    immer noch mit dem Garten verbunden sind. So benötigen wir für jeden Ausflug 3-4
    Niedersachsen-Tickets, ggf. noch Eintritt oder einen Getränke-Gutschein; letzteres
    könnten wir eventuell durch Eigenbeteiligung finanzieren oder auf Ausflüge mit
    Eintritt verzichten.
    Mit der konkreten Planung der Ausflüge sind wir noch nicht  fertig. Inzwischen sind
    wir auch zu einer Fahrt zum BUND-Garten in Hechthausen eingeladen worden. (mehr …)

  • Schöpfungsgarten Traunstein möchte Bienen

    (Antworten)

    Unser Gartenprojekt ist auf einem sehr guten Weg: Abgesehen von unserem Erfolg in der Gemüseproduktion wird die Gartenanlage von der Bevölkerung sehr gerne angenommen. Viele Leute gehen an unserem Grundstück vorbei und nutzen es zum Spazierengehen und Schauen, auch Leute vom nahegelegen Altenheim setzen sich gerne mal auf die Bänke und genießen den schönen Garten. Wir sind momentan 14 Leute. In diesem Sommer möchten wir ein paar Bienenvölker hier ansiedeln, wir haben einen Hobby-Imker, der sich drum kümmern wird. Durch den schneereichen Winter sind am Gewächshaus leider ein paar Scheiben kaputtgegangen. Die Reparaturen führen wir selber durch, wir brauchen allerdings ein paar neue Scheiben sowie Klammern und andere Kleinteile (mehr …)

  • Nordbeet soll eigenständig werden

    (Gu, alerst)

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche feiern die Nutzerinnen und Nutzer des Nachbarschaftsgartens ‚Nordbeet‘ am Donnerstag, 27. September, das Ende ihres zweiten Gartenjahres mit einem kleinen Erntedankfest. Seit dem Frühjahr 2017 werden die 14 Parzellen von Bewohnerinnen und Bewohnern der Nördlichen Innenstadt Völklingen bewirtschaftet. Der ehemalige Pfarrgarten der Versöhnungskirche hatte viele Jahre lang brach gelegen und ist zunehmend verwildert. Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Soziale Stadt und des BIWAQ Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ wurde diese Brachfläche in den letzten drei Jahren von der Diakonie Saar zu einem interkulturellen Nachbarschaftsgarten ausgebaut.

    Bei dem Erntedankfest wird ab 15 Uhr die Gartensaison 2018 mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Tee und Kuchen beendet. Alle Nachbarn und am Projekt Interessierten sind herzlich eingeladen um sich den Garten einmal genauer anzuschauen und sich über das Projekt zu informieren.

    Die kommende Winterzeit wird zur Vorbereitung eines Vereines genutzt. Da das BIWAQ Projekt, welches sich bisher um die Organisation gekümmert hatte, zum Ende diesen Jahres regulär ausläuft, soll die Verantwortung für den Garten an die Nutzerinnen und Nutzer übergehen.


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  • In Siegburg entsteht ein IG

    (Gu aus Antrag und Antworten)

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    Antrag an die Anstiftung
     
    zur Förderung eines Gemeinschaftsgartens
     
     
     
    Der Antragsteller
     
    Der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. ist ein eingetragener
    Verein, der gemeinnützige, sozial-caritative Arbeit als eigenverantwortlicher Fachverband im Dienst
    von Kirche und Gesellschaft leistet. Die Aufgabengebiete umfassen Familien-, Jugend-, Sozial-,
    Flüchtlings-, Gefährdeten- und Gesundheitshilfe in unterschiedlichen professionellen Fachdiensten
    und ehrenamtlicher Tätigkeit.
     
    Der SKM fühlt sich Menschen in Not besonders verpflichtet und setzt sich ein für ein
    Gemeinwesen, in dem Flüchtlinge die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben. Das
    Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Religion wird als
    Bereicherung für das Gemeinwesen gesehen. Mit einem Team von engagierten, ehrenamtlichen
    MitarbeiterInnen werden die Menschen in mehreren Unterkünften begleitet. Es finden dazu
    Sprachstunden und projektbezogene Arbeit statt und eine vielfältige Alltagsbegleitung wird
    gewährt.
     
     
    Ist-Zustand
     
    Das Marienheim in der Siegburger Bambergstraße liegt in einem bürgerlichen Stadtteil. Es wird
    von der Kirchengemeinde für Gruppenangebote (Seniorentreff, Kirchenchor) und Veranstaltungen
    genutzt, u. a. findet dort das monatliches Café International. Der SKM bietet ein wöchentliches
    Upcycling-Treffen an, bei dem die Bewohner der benachbarten Flüchtlingsunterkunft, in der circa
    30 Personen (vorwiegend Familien mit Kindern) leben, und Einheimische aus dem Viertel
    gemeinsam unter Anleitung einer Schneiderin aus Kleiderspenden Neues entstehen lassen.
    Weiterhin liegen in unmittelbarer Nachbarschaft eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und eine
    Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Geflüchtete.
     
    Der umliegende Garten wird überwiegend von Kindern zum Spielen und für Veranstaltungen
    draußen genutzt.
     
     
    Projektidee
     
    Der Freiwilligendienstleistende in der Flüchtlingsarbeit des SKM ist auf die Mitarbeiterinnen
    zugekommen mit dem Wunsch, federführend mit anderen Bewohnern der Unterkunft und
    Interessierten aus der Umgebung einen gemeinschaftlichen Garten anzulegen.
        
    Phase 1
     
    Begonnen werden soll mit einem Gemüsebeet so schnell wie möglich, um die Motivation der
    Beteiligten aufrechtzuerhalten und ihre Eigeninitiative zu würdigen. Der Garten muss vorbereitet
    werden, Beete umgegraben, angelegt und abgesteckt werden. Mutterboden soll eine gute
    Wachstumsgrundlage bieten. Anschließend können erst einmal herbst- und wintertaugliche
    Pflanzen dort Platz finden. Sitzmöglichkeiten könnten einen Platz zum Austausch und für
    Erholungspausen bieten.
     
    Phase 2
     
    Auch im Jahr 2019 soll das Projekt fortgeführt werden, indem mit den Beteiligten das Gartenjahr
    vorbereitet und geplant wird. Sie werden unter Anleitung eigenständig ihre Ideen einbringen und
    weitere Beete angelegen. Durch die Sichtbarkeit in der Nachbarschaft sollen weitere Mitstreiter
    gewonnen werden.
     
    Phase 3
     
    Ziel ist es, dass sich möglichst viele Menschen aus dem nahen Umfeld daran beteiligen und so die
    nachbarschaftliche Gemeinschaft über interkulturelle Grenzen hinweg zusammenwächst. Wenn
    auch ausreichend Ernteerfolg erzielt worden ist, sollen die Produkte gemeinschaftlich verarbeitet
    und bei Festen und Veranstaltungen verzehrt werden.
     
     
    Ausblick
     
    Ab dem Jahr 2020 soll sich das Projekt verselbständigen und weitergeführt werden. Durch die
    Fluktuation in der Unterkunft können sich weitere Menschen daran beteiligen. Auch wäre es
    erstrebenswert, die umliegenden Bildungseinrichtungen miteinzubeziehen.

    Wem gehört das Grundstück und wie groß wäre die Fläche, auf der der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten entstehen soll?

    Das Grundstück gehört der Kirchengemeinde Sankt Servatius Siegburg, die auch das Grundstück für den Bau der angrenzenden Unterkunft zur Verfügung gestellt hat. Da es sich bei der Fläche für das Gartenprojekt um eine Teilfläche handelt, ist die Größe nicht genau zu bestimmen, aber es ist ausreichend Platz für mehrere Beete.

    Ist das die gleiche Fläche (umliegender Garten), der auch von den Kinder(gruppen) und für Veranstaltungen genutzt wird?

    Es soll nur der rückwärtige Teil der Außenfläche, der zwischen Marienheim und Unterkunft liegt, als Gemeinschaftsgarten genutzt werden. Für die Veranstaltungen bleibt im vorderen Teil großzügig Platz.

    Wie sind hier die Vereinbarungen zur zukünftigen Nutzung der Fläche? Soll die Fläche dann geteilt werden? Sind die bisherigen NutzerInnen des Gartens von der Planung des Interkulturellen Gartens informiert und einverstanden?

    Die Kirchengemeinde und die einzelnen Nutzergruppen der Örtlichkeit sind alle eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dies soll auch kommuniziert werden. Der Bauausschuss der Kirchengemeindehat dem Projekt zugestimmt.

    Wie lange haben Sie diese Fläche zur Verfügung? Gibt es z.B. eine zeitliche Befristung? Müssen Sie Pacht zahlen?

    Bisher ist eine zeitliche Befristung nicht vorgesehen. Eine Pacht muss nicht gezahlt werden.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und umsetzten möchte? Wie viele Geflüchtete und wie viele andere Nachbar*innen sind in dieser Gruppe jetzt schon dabei? Wie wurde die Idee eines Gemeinschaftsgartens den Geflüchteten vermittelt?

    Zentrale Figur der Idee ist der Freiwilligendienstleistende (FSJler) des SKM. Er hatte die Idee des Gartens, hat mit allen Bewohner/innen der Unterkunft gesprochen, sucht sich Hilfe unter den Geflüchteten. Durch die Betreuungskraft vor Ort wird der Kontakt zu den Nachbarn gesucht. Bei den Vorbereitungen haben sich auch schon mehrere Personen beteiligt. Da wir nicht zwischen Geflüchteten und Einheimischen unterscheiden, liegt die Zahl der Menschen, die sich beteiligen, bei circa 10 bisher.

    Wo kommt das Wasser her und wo werden die Gartengeräte untergebracht, so dass sie für alle Gärtner*innen zugänglich sind?

    Die Fläche kann über den Wasseranschluss der Unterkunft bewässert werden. Die Kosten trägt die Stadt. Die Geräte werden in unmittelbarer Nähe überdacht untergestellt.

    Ist die Fläche offen? Gibt es einen Zaun? Wie kommen die Gärtner*innen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt, allerdings ist sie über ein Tor zwischen der Unterkunft und dem Marienheim zugänglich.

    Sie schreiben, die Gärtner*innen können unter Anleitung ihre Ideen eingeben. Wer leitet wie an?

    Die Betreuungskraft vor Ort koordiniert den Bedarf. Grundsätzlich soll die Gruppe sich so viel wie möglich alleine bewegen. Sie kümmert sich mit der Unterstützung des FSJlers um Materialbeschaffung, Kommunikation und fachliche Hilfe, falls nötig.

    Wie sind Information und Kommunikation angedacht?

    Vor allem durch den persönlichen Kontakt. Bei allgemeinen Informationen über E-Mail oder per Messengerdienste, für die Nachbarn Aushänge im Schaukasten. Ansonsten auch Vorstellung des Projekts in der Zeitung und dem Newsletter des SKM und der Stadt.

    Wie viele Menschen können nach Ihren Planungen mit gärtnern? Wie viele Beete soll es geben? (für wie viele Leute sind die Gartengeräte geplant?)

    Die Gruppe soll weiter wachsen. Im nächsten Jahr sollen weitere Beete dazukommen. Je weiter die Gruppe wächst, desto mehr Geräte werden angeschafft. Da auch angedacht ist, dass sich Gruppen beteiligen (die Grundschule oder kirchliche Gruppen) ist es schwierig, eine konkrete Zahl der teilnehmenden Gärtner/innen festzulegen

    An was für Beeteinfassungen denken Sie?

    Die Beete sollen möglichst mit Steinen eingefasst werden.

    Haben Sie schon Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nach Erde gefragt?

    Die bisherige Erde wurde durch die Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Eine Anfrage bei der Stadt ist möglich. Diese beteiligt sich schon durch die Wasserversorgung.

    Wer wird das Projekt (auch wegen der Fluktuation in der Unterkunft) immer wieder neu vorstellen und für ein Mitmachen werben/die neu Interessierten begleiten?

    Der FSJler möchte auch über seinen Freiwilligendienst hinaus gärtnern und wird in Zusammenarbeit mit der Betreuungskraft vor Ort den neuen Bewohnern immer wieder vorstellen.

    Wie wird das Projekt in der Nachbarschaft und bei den möglichen Kooperationspartnern beworben?

    Durch persönliche Vorstellung bei Austauschtreffen (Kooperationspartner), persönliche Gespräche mit den Nachbarn, Berichterstattung in der Zeitung, Berichterstattung im Newsletter des SKM, eventuell Flyer, Aushänge in den Schaukästen der Kirchengemeinde (mehr …)

  • GG der Kirche soll Stadtteilgarten werden

    (Gu, alerts)
    […]
    „Das Projekt kommt in der Gemeinde gut an, denn es ist konkret und die Leute können sich so einbringen, wie es ihre Zeit erlaubt.“ Doch auch wer nur ernten möchte, ist willkommen und darf den Garten durch das unverschlossene Grundstückstor betreten. „Perspektivisch soll das hier ein öffentlicher Garten für den Stadtteil werden“, blickt Kemper voraus. Als niedrigschwelliges Angebot könne das Gartenprojekt Menschen animieren, „zwar nicht in, aber hinter die Kirche zu kommen“, sagt Löhrmann lächelnd. Zunächst aber habe die Initiative viel Bewegung in die Gemeinde gebracht, ergänzt Kemper. Zum Start habe ein Hobbyimker einen ersten Bienenstock im Garten aufgestellt, ein zweiter wird bald folgen. Der Kindergarten unternimmt regelmäßige Ernteausflüge zu den großen Holzkästen, aus der Seniorengruppe kam spontan die Zusage einer finanziellen Spende und die Eröffnungsandacht  zur Langen Nacht der Kirche am 7. September wird im Pfarrgarten stattfinden. „Wir suchen noch einen Gärtner, der Kinder und Jugendliche an das Thema Gärtnern heranführt“, wünscht sich Kemper. „Vielleicht können wir auch Flüchtlinge aus der Unterkunft bei uns um die Ecke in das Projekt miteinbeziehen.“ Urban Gardening in der Dreifaltigkeitskirche lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Projektgruppe. Von den rund 2000 Euro, die die Stiftung Dreifaltigkeit und der Gemeinde-Verein für Kinder- und Jugendarbeit der Initiative bewilligten, ist erst die Hälfte verbraucht. „Der Gartenarchitekt hat uns mit Materialspenden unterstützt“[…]
    http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2018/08/2018_08_09_1 (mehr …)

  • In HH entsteht ein GG auf einer Gemeindewiese

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    lm Hamburger Stadtteil Winterhude-Uhlenhorst hat sich eine Gruppe von etwa 30 Nachbarlnnen gefunden, die grofie Lust haben, gemeinsam zu gartnern, Natur zu erleben und Gemeinschaft zu sein.
    Die Nachbarlnnen wurden von dem Kooperatiosverbund aus Kulturverein Goldbekhaus e.V., Quartiersentwicklungsprojekt ,,Q8 Quartiere bewegen“ und Kirchengemeinde Winterhude
    Uhlenhorst im April eingeladen um die schöne Gemeindewiese auf dem Gelände der Matthauskirche als zentralen, gemeinschaftlichen Ort für jede und Jeden im Quartier und für die Nachbarschaft zu öffnen und zu ihrem vollen Potential zu nutzen. In dem urbanen Ballungsraum des Hamburger lnnenstadtviertels ist der Wunsch zu gärtnern, mit den Häinden in der Erde zu wühlen und im Grünen zu sein, mit der dichter werdenden Bebauung stetig gewachsen.
    Die Begleitung der selbststandigen Gruppe durch die Kooperationspartner fördert eine Iangfristige Bewirtschaftung der geplanten Hochbeete, die Vernetzung im Quartier mit Einrichtungen, Institutionen wie Kita und Schule sowie mit stadtteilthemen (beispielsweise die Integration von Familien mit Migrationshintergrund)und eigenverantwortliches Engagement.  Dies erreichen wir vor allem durch die Kooperation mit anderen Einrichtungen des Quartiers. Vor allem mit dem Bauspielplatz im nahegelegenen Poofimoorweg soil zusammengearbeitet werden. Gemeinsarn wollen die Gartengruppe, die Leitung vom Bauspielplatz und die Kinder und Jugendlichen des Bauspielplatzes die Hochbeete und eine Bank mit Stauraum fur Werkzeuge bauen. in dieser Saison soll mit drei Hochbeeten begonnen werden, weitere sind im nächsten Frühjahr geplant, dann z.B. auch schon ein lnsektenhotel oder die Anlage von Blumenbeeten.
    Langfristig besteht auch die Idee die Kulturarbeit aus dem Goidbekhaus mit dem Gemeinschaftsgarten zu vernetzen, sodass er eine richtige Attraktion im Stadtteil wird.

    Fläche  ca. 100 m 2   
    ohne zeitliche Befristung
    eingezäuntes Gelände, trotzdem öffentlich, da in kirchlicher Nutzung, über ständig
    geöffnetes Gartentor zugänglich
    Wasser   von der Kirche  
    möglichst auch Regenwasser nutzen (geplant wird mit 2x Regentonnen)
     
    Initiative denkt über Mitnutzung des Wassers der Kirchengemeinde  nach, dann
    würde ein Wasserzähler eingebaut werden
    Werkzeuge  Bank mit Stauraum im Gemeinschaftsgarten direkt vor Ort
    Mitbenutzung des kirchlichen Gartenschuppens (eigener Schlüssel)
    Werkzeuge erst nächstes Frühjahr, da Saison schon fast zu Ende, wenn Gruppe
    anfangen kann (vorerst Bestand von Kirche mit zu nutzen)
    Hochbeete  3 x Hochbeete für diese Saison
    kommendes Frühjahr sind weitere  Hochbeete in Planung
     
    gegärtnert wird bis auf Sträucher nicht in der Erde direkt (Kaninchen)
     
    Arbeitsgruppe „Hochbeete“ kam Anfang Juni zum ersten Mal zusammen  
    –  Material: Holz aus zweiter Hand  
    –  350€ für Befüllung: vorläufige Schätzung nach Internetrecherche (kann auch
    günstiger sein)
    * die Hochbeete werden auf dem Bauspielplatz gebaut. Die Initiative nutzt hier  
       Bauwerkzeug und -geräte. Nach Fertigstellung werden die Hochbeete auf dem  
       Geländer des Gemeinschaftsgartens aufgestellt (auf Holz dort kann nicht  
      Zurückgegriffen werden)
    Insektenhotel  Materialkosten in Planung
    Finanzierung  Die Stiftungen Alsterdorf und NORDMETALL übernehmen keine Kosten, der Garten
    ist ein Projekt von Kirchengemeinde und Q8 Winterhude-Uhlenhorst  
    Zeitplanung   diese Saison Fokus auf Aufbau, Konzept, Einarbeiten ins Thema, Kennenlernen  
    ca. August stehen die ersten Hochbeete -> einige späte Bepflanzungen auch mit
    Werkzeugbestand von Kirche möglich, die Initiative will eine vorhandene Hecke
    ausbessern  
    Netzwerke  in Planung  
    Perspektive  Konkrete Umsetzung der Gartenarbeit in 2018; Insektenhotel und Vernetzung (mehr …)

  • IG Northeim startet in die zweite Saison

    (Gu alerts)

    Das Leben im Interkulturellen Garten in Markoldendorf ist wieder erwacht: das der überwinterten Pflanzen, und auch die ersten fleißigen Helfer sind dabei, den Garten für die nächste Saison vorzubereiten. Seit nun zwei Jahren hat sich der Garten am Caspul zu einem informellen Treffpunkt ent­wickelt, an dem Kommunikation und Integration konkret gelebt werden: ein Ort des Aufbaus respektvoller ­Begegnungen und des solidarischen Miteinanders zwischen Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Marokko, Syrien und aus dem Ilmetal. Tenor der Gärtner: »Beim Gärtnern arbeiten wir Hand in Hand, sehen unsere Stärken sowie Schwächen und helfen ­einander. Nach getaner Arbeit sitzen wir gern zusammen und wenn es regnet oder die Sonne zu stark scheint, schützt uns die im letzten Jahr selbst gezimmerte Begegnungshütte.« Freude herrscht über den neuen Gehweg, der kürzlich in mühsamer »Knochenarbeit« fertiggestellt wurde.

    Die schweren Gehwegplatten fielen bei Sanierungsarbeiten in Markoldendorf an und konnten im Garten noch sinnvoll genutzt werden. Jetzt können alle sicher mit der Schubkarre hantieren und mit dem Kinderwagen bequem aufs Gelände gelangen. Finanziell ist das Projekt leider nicht gesichert.

    Eine erste deutliche Startunterstützung gab es im vergangenen Jahr seitens des Markoldendorfer Altpapier-Containers. Mit weiteren Geldspenden schlossen sich die Stadt Dassel, die Sparkasse und einige private Spender an. Bei einem privaten Bridgeturnier hatte sich jetzt Heike Fischbach anstelle von Geschenken eine Spende für den interkulturellen Garten in Markoldendorf gewünscht.

    200 Euro konnten der Initiative für Saatgut und Pflanzen übergeben werden. Die Begegnungshütte im Garten müsste einen festen Plattenboden bekommen und einige ergänzende Gartengeräte sollen für die Vielen, die im Garten arbeiten, angeschafft werden.

    https://www.einbecker-morgenpost.de/lokales/dassel/nachricht/interkulturelles-miteinander-gartengestaltung-froehlich-und-international.html (mehr …)

  • Ferienangebot im Weltchen in Dresden

    (Gu, alerts)

    Ferienangebot der Laurentiuskirchgemeinde in Dresden-Trachau: Im Rahmen eines von der Laurentiuskirchgemeinde veranstalteten Workshops werden große und kleine Kunststücke aus Holz hergestellt. Der Workshop endet mit der Saisoneröffnungsparty im Gemeindegarten »weltchen«.

    In der Zeit vom 20. bis 22. April 2017 können Kinder und Jugend­liche im Gemein­schafts­garten »weltchen«, Homili­us­straße, Ecke Zelen­ka­straße, heraus­finden, was man alles aus Holz anfer­tigen kann. Im Rahmen eines von der Lauren­ti­us­kirch­ge­meinde veran­stal­teten Workshops werden unter Anleitung eines erfah­renen Referenten große und kleine Kunst­stücke aus Holz herge­stellt. Der Workshop endet am 22. April, wenn die Saison­er­öff­nungs­party im »weltchen« gefeiert wird und die Arbeiten präsen­tiert werden. (mehr …)

  • IG Friedberg ist in einer Kleingartenanlage

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten Friedberg (IKG) ist ein gemeinwesenorientiertes Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau und besteht seit Januar 2016. Gefördert wird der Garten aus Projektmitteln (DRIN-Projekt) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und aus Mitteln des Evangelischen Dekanats Wetterau.
    Das Projekt richtet sich zuvorderst an Familien und Personen, die in der Altstadt Friedberg wohnen.
    Der Garten befindet sich noch im Aufbau und liegt in einem Schrebergartengelände in der Nähe der Friedberger Altstadt. Zurzeit wird der Garten von türkischen und bulgarischen Frauen, zum Teil mit Familienanhang, genutzt. Die Gartennutzer/innen arbeiten im Wesentlichen mit Hochbeeten. Die Größe des Gartens umfasste bisher ca. 400 qm. Eine Erweiterung auf ca. 630 qm ist jetzt erfolgt. Wegen der Hinzupachtung einer weiteren Fläche um ca. 300 qm wird derzeit verhandelt. Aufgrund der Erweiterung können weitere Gartennutzer/innen hinzugenommen werden. Es gibt bereits Anfragen.
          Wie groß ist die Gruppe der GärtnerInnen bisher?
    Derzeit gärtnern sechs Frauen und deren Familien. Durch die Grundstückserweiterung können jetzt weitere Gärtner/Innen hinzukommen.

          Sind auch deutsche GärtnerInnen mit in das Projekt involviert?
    Im letzten Jahr war auch eine deutsche Frau als Gärtnerin aktiv. Sie ist aber aus Zeitgründen nicht mehr dabei. Grundsätzlich sollen auch deutsche Gärtnerinnen aktiviert werden. Zurzeit besteht ein Kontakt zu einer deutschen Familie.

          Wie bekommen die BewohnerInnen von Friedberg Kenntnis von dem Projekt, wie kann man mitmachen?
    Über den Garten wurde umfangreich in der Presse berichtet. Ein entsprechender Flyer ist in Arbeit und wird u.a. über die Kooperationspartner weitergegeben.

          Wie offen ist die Schrebergartenanlage? Braucht man einen Schlüssel, im auf das Gelände und einen zweiten Schlüssel, um zu dem Gartenprojekt zu kommen? Wie bekommt man Zugang?
    Der Garten ist über eine Gartentür, die aus Prinzip nicht abgeschlossen wird, direkt zu erreichen. Jeder, der sich interessiert, kann sich im Garten aufhalten.

          Ist das Projekt offen für alle Interessierten (also nicht nur für sozial schwache Menschen?)
    Der Garten ist grundsätzlich offen für alle Interessierten, egal mit welchem wirtschaftlichen Status, Religion oder Herkunft.

          Wie viele Beete gibt es bisher und wieso arbeiten die Frauen in Hochbeeten (in einem Schrebergarten dürfte die Erde ja gut sein)?
    Zurzeit haben wir sieben Hochbeete und zwei ebenerdige Beete.
    Auf Empfehlung unseres Kooperationspartners NABU-Umweltwerkstatt haben wir uns dafür entschieden im Garten überwiegend mit Hochbeeten zu arbeiten, da die zur Bewirtschaftung zur Verfügung stehende Fläche (Sonne, Schatten) eher begrenzt war und es sich gezeigt hat, dass dies ein wirksamer Schutz vor Schädlingen ist. Die zwei ebenerdigen Beete haben unter den Wühlmäusen und Schneckenbefall sehr gelitten.

          Gibt es „nur“ individuelle Beete oder gibt es auch Gemeinschaftsbeete/flächen?
    Bis jetzt haben wir noch kein Gemeinschaftsbeet. Dies ist aber auf jeden Fall vorgesehen. Ebenso ein Gratisbeet.

          Wie werden Entscheidungen getroffen?
    Es besteht ein ständiger Kontakt zu den Gärtnerinnen durch regelmäßige Treffen, auch in den Wintermonaten.

    Klare Entscheidungsstrukturen müssen aber noch erarbeitet werden. Selbstentscheidungsstrukturen zu schaffen ist ein wesentliches Ziel des Gartenprojekts.

          Wie sind die Kontakte zu den anderen Schrebergärtner/Innen?
    Zu den direkten Nachbarn bestehen unterschiedlich gute Kontakte. Es besteht über den Gartenzaun hinweg ein fachlicher Austausch. Ein Nachbar hat uns Angeboten ein Teilstück seines Gartens zu übernehmen. Die Nachbarn werden immer zu unseren Festen eingeladen. Grundsätzlich ist ein Wohlwollen gegenüber dem Interkulturellen Garten festzustellen.

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  • in Recklinghausen entsteht der VestGarten

    (Gu, Workshops, Antrag, Antworten auf Fragen)
    Im September 2015 organisierte der Initiator des GG zusammen mit der VHS im Rahmen der Aktivitäten der LA21 drei Veranstaltungen zum Thema urbanes Gärtnern. U.a. fand eine Bustour zu bestehenden GGs im Ruhrgebiet statt – und die TN wollten dann auch so ein Projekt in Recklinghausen. Sie haben 40 Interessierte im Verteiler, der harte Kern besteht aus 15 Leuten. Auf einer pachtfreien Fläche des Ökumenischen Zentrums Arche (Nutzungsvertrag und das OK des Bistums in Münster liegen vor) legen sie seit Ende APril 2016 auf 1000m² einen GG an – die Fläche für die Gemüsebeete ist dabei zunächst 140m².
    Wegen vieler Kanninchen und einem nicht ganz sauberen Bodens wollen sie in Hochbeeten gärtnern. Es soll Palettenbeete geben und außerdem höhenflexibel verstellbare Hochbeete (in einer Nut geführte, herausnehmbare Planken aus zersägten Paletten), um Anpassungen an die absinkende Beetfläche, an unterschiedliche NUtzerInnen und die Höhe der Pflanzen machen zu können. Die Beet werden in Zusammenarbeit mit den Werkstätten des Diakonischen Werks erstellt. Sie wollen auch mit dem „selbsbewässernden“ Beet, was mal für das Allmende-Kontor gebaut wurde, experimentieren.
    Für die Wasserevrsorgung müssen sie anfangs noch Trinkwasser (Kirche) nutzen, wollen dann aber Regenwasser einer nahen Turnhalle nutzen, brauchen dafür aber noch die Zugangsberechtigung für das Schulgelände.
    Interessant ist auch, dass sie eine Konstruktion bauen wollen, die als Tisch und dann aufgeklappt als Stauraum genutzt werden kann – was wieder in Kooperation mit dem Diakonischen Werk laufen soll. Finanzieren wollen sie das Projekt, neben einer Förderung von uns, durch Spende, Zuwendungen anderer und Eigenleistungen (Gartenfeste z.B.). Wassergeld ggf durch Umlage auf die GärtnerInnen.

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  • IG in Völklingen entsteht im Rahmen von Sozialer Stadt und BIWAQ

    (Gu aus alerts)

    Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche

    06.05.2016  

    In der Sitzung am 28. April 2016 hat der Völklinger Stadtrat einstimmig zugestimmt, die Planungen für die Errichtung eines interkulturellen Nachbarschaftsgartens an der Versöhnungskirche voranzutreiben. Es handelt sich um ein Projekt, das im Rahmen und im Zusammenwirken der beiden Förderprogramme „Soziale Stadt“ und BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) verwirklicht werden soll.

    Der frühere Pfarrgarten befindet sich von der Moltkestraße gesehen rechtsseitig der Kirche und soll künftig in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk von Bürgern aus dem Quartier gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Der Grundstückseigentümer, die evangelische Versöhnungskirchengemeinde, hat dazu ihr grundsätzliches Einverständnis erklärt.

    Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entsteht dabei neben kleinen Parzellen, auf denen Kräuter und Gemüse angebaut werden können, ein Gemeinschaftsbereich, der das Miteinander der Nutzer fördern soll. In mehreren Werkstätten wurden bereits einige Interessenten gefunden, mit denen zusammen ein Grobkonzept für die Gestaltung erarbeitet worden war. Auf Grundlage dieses Konzeptes gilt es nun einen Förderantrag im Programm „Soziale Stadt“ zu stellen und so die Erstherrichtung der Flächen und der Hauptwege finanzieren zu können, so dass möglicherweise noch in dieser Saison die ersten Spatenstiche getätigt werden können.

    http://www.voelklingen.de/index.php?id=656&tx_ttnews[tt_news]=2007&cHash=b2692be5229ff23878d181854da34395 (mehr …)

  • BUND legt GG in Lahr (Schwarzwald) an

    (Gu aus alerts)

    DER GARTEN des Lahrer BUND ist am Samstag auf den Weg gebracht worden. Die Idee ist ein offener Gemeinschaftsgarten für die Lahrer in der Innenstadt bei der Kirche St. Peter und Paul. An jedem regenfreien Samstag findet dort künftig von 14 bis 17 Uhr ein Gartentag statt, dann ist mindestens ein Mitglied der Gartengruppe vor Ort. Jeder kann gärtnern, aber auch ernten.
    http://www.badische-zeitung.de/lahr/erster-spatenstich–121203764.html (mehr …)

  • Pater legen Gemeinschaftsklostergarten an

    (GU, alerts, 7.4.)

    Als Kirchenmänner folgen wir mal einem Trend“, sagt Pater Markus Mönch SCJ und lacht. An vielen Stellen gerade in Großstädten sprießen kleine Gärten in Hochbeeten aus dem Boden, so auch in der Berliner Kommunität der Herz-Jesu-Priester. „Wir legen einen urban garden an, den ersten klösterlichen in Berlin“, ergänzt Pater Mönch, selbst Herz-Jesu-Priester. „Klosterkräuter im Kistenbeet. Urban gardening mit Geist“ heißt der lehrreiche Pflanz- und Gesprächsnachmittag, zu dem die Gemeinschaft alle Interessierten in den Innenhof ihres Klosters in Prenzlauer Berg lädt.
    Aus grau mach grün! „Nicht mit Hokuspokus wollen wir unseren zubetonierten Innenhof schöner gestalten“, ergänzt Pater Ryszard Krupa SCJ. „Sondern mit Hochbeeten, die für Blümchen, Kleingemüse und allerlei Kräuter ein Zuhause sein sollen.“ Unter fachkundiger Anleitung wird ein offener „Klosterkräutergemeinschaftshochbeetgarten“ angelegt, aber auch über Pflanzen in der Bibel und Schöpfung gesprochen und die Ordensmänner stellen mit den Gästen sogenannte „Seedbombs“ her. Mit „Saatbomben“ können verwaistes Plätze, Baumscheiben oder Verkehrsinseln „mit einem Wurf bepflanzt werden“, erklärt Pater Mönch. Guerilla-Gärtnern nennt er das.

    http://www.berliner-woche.de/prenzlauer-berg/kultur/berlins-erster-urbaner-klostergarten-d98414.html (mehr …)