Schlagwort: Kirchengemeinde

  • Garbsen: IG gibt es noch

    […] und seit einigen Jahren arbeite ich ehrenamtlich bei den Int. Gärten Garbsen mit. Dort bin ich sozusagen für den Schriftverkehr und organisatorische Fragen zuständig.

    Wie Jonas Sakolowski Ihnen bereits mitgeteilt hat, bestehen die Int.

    Gärten noch immer. Allerdings wird es immer schwieriger die Gärten auch weiterhin zu erhalten. Die bisherige Trägergemeinde ist mit einer anderen Gemeinde fusioniert. Diese neue Gemeinde (Ev.-luth. Kirchengemeinde Berenbostel Stehlingen, Stephnausstr. 22, 30827 Garbsen-Berenbostel) fungiert nun als Träger der Int. Gärten. Da die Int. Gärten auf einem Grundstück der Gemeinde liegen und das Grundstück längerfristig einer neuen Nutzung zugeführt werden soll (Bebauung mit Kindertagestätte und anderem) wird dann wohl kein Platz mehr für die Int. Gärten vorhanden sein – das wird sich allerding wohl noch einige Jahre hinziehen.

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  • Hildesheim: Freigarten ist Ort für Alle

    (Sachbericht)

    das „freigarten“-Prinzip, dass unser Team nicht nur aus Gärtnern mit „eigenen“ Mini-Parzellen besteht, sondern auch von weiteren engagierten „Bau“-Personen verstärkt wird, hat sich bestens bewährt. So konnten wir auf vielfältige Fähigkeiten und Ressourcen zurückgreifen und das Projekt gemeinsam voranbringen. Manche Leute, haben mehr Freude zum Bauen und Gestalten, als an Gemüse und Blumen pflegen. Manche sind froh, wenn Sie nur Hecke schneiden oder Rasen mähen können. Einige Gärtnerinnen haben inzwischen einen eigenen Garten und besuchen den freigarten als Ort der Ruhe oder als Spielplatz für die Kinder. Andere haben ihre Parzelle auf Grund von anderen Interessen und Perspektiven abgegeben.

    Die Planung und Umsetzung der Gartenhütte erfolgte ohne terminlichen Zwang. Diese selbstgewählte Flexibilität hat die Bauaktion nicht nur stressfreier gemacht, sondern auch für mehr Freude im Team gesorgt. Die offene und entspannte Atmosphäre hat dazu beigetragen, dass sich jeder einbringen konnte, wann immer es passte.

    Besonders erfreulich ist, dass aus der Nutzung der Gartenhütte neue Ideen entstanden sind, die bei Projektstart noch nicht absehbar waren. Ein Beispiel ist der Wunsch nach einem Freisitz als kommunikativer Platz zum Ausruhen und für Gespräche. Dieser Freisitz wird nun als individuell angefertigter Bausatz von einem örtlichen Holzbaubetrieb geliefert und von unserem Team aufgebaut.

    Die im Vergleich zu anderen Stiftungen inhaltlich und terminlich freie Verwendung der Mittel war für unser rein ehrenamtlich durchgeführtes Projekt ein großer Vorteil. Durch die Möglichkeit, flexibel von den ursprünglichen Planungen abzuweichen und die Ziele anzupassen, konnten wir auf sich verändernde Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmenden reagieren.

    Der „freigarten“ entwickelt sich so kontinuierlich, über einen viel längeren Zeitraum als ursprünglich gedacht, zu einem Ort, der vielen Menschen Freude bringt und der, nach anfänglicher Skepsis, nun auch zunehmen in der Kirchengemeinde anerkannt wird.


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  • Köln: Kartäuser Garten ist eine Oase in der Innenstadt

    Projektbesuch

    Unweit eines Verkehsknotenpunktes ist im Innenhof einer Kirche ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Neben der Kirche grenzen eine Kita, das Gemeindejugendhaus, eine Senioreneinrichtung an die Fläche.
    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten hatte ein Pfarrer in Ausbildung, der an die Geschichte der Kirchen anknüpfen wollte. Früher war hier ein Kloster und die Mönche hatten kleine Gemüseparzellen.
    Die Gruppe kümmert sich um eine Fläche, die direkt am Eingang der Kartause ist, um Kräuter und Rosenbeete, die mal hier, mal da sind und um den Garten hinter dem Kreuzgang. Dort hinein kommt man unter der Woche immer bis 18.00h, ansonsten braucht man einen Schlüssel, für den die Gruppe ein Versteck hat.
    Es gibt Gemüsebeete und Blumenbeete, Kompost, Bienen (Rest), eine Pergola, Beeren, einen kleinen Teich und eine große Rasenfläche, die von allen Anlieger*innen genutzt wird.
    Die Gruppe ist recht konstant, sie sind eher älter (50 – 80) und so im Kern 10 Leute. Die Ernte wird geteilt, doch oft interessieren sich die Gärtner*innen nicht dafür, was mitzunehmen. Es geht eher um das gemeinsame Tätigsein, den Ort, das Soziale.
    Der Ansprechpartner ist mit Sprecher im Ernährungsrat für die AG Urbane Landwirtschaft, gut vernetzt und sieht den notwendigen Umbau der Städte als unabwendbar.

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  • Dortmund: BunteBeete auf dem Friedhof

    Auf dem “neuen Teil” des Friedhofs (Richtung Berghofen) wird seit einigen Jahren nicht mehr bestattet. Viele Grabstätten werden schon seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt. Mit dem Projekt “BunteBeete” haben wir im März 2023 begonnen einen Gemüsegarten anzulegen, um die Fläche mit neuem Leben zu füllen. Als Ort der Begegnung, des Erlebens und des voneinander Lernens.

    Dabei sind alle Generationen eingeladen:
    Von den Kindern, die hier lernen können, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst….
    …über junge und weniger junge Erwachsene, die sich an der frischen Luft im Grünen treffen wollen…
    …bis zu den Senior:innen, die vermutlich viel mehr Erfahrung im Gemüseanbau haben als wir und uns beraten können.

    Es sind alle eingeladen, egal ob mit oder ohne Erfahrung.
    Die, die vielleicht keinen eigenen Garten haben, um Gemüse anzubauen
    und die, die einfach lieber in Gemeinschaft arbeiten oder sich austauschen wollen.

    BunteBeete ist ein Gemeindeprojekt: Das heißt zum Beispiel, dass die Kindergruppe Schilder für die Beete gebastelt hat. Die Jugend hat den Unterstand von einem Graffito befreit und neu gestaltet. Eine Kindergartengruppe aus dem Guten Hirten hat mit allen Sinnen entdeckt wie Gemüse wächst. Drei Konfis haben während ihres Gemeindepraktikums voller Stolz Kartoffeln geerntet, die die Jugend bei ihrem gemeinsamen Kochen zubereitet hat. Beim Erntemarkt gab es dann Kartoffelsuppe „aus eigenem Anbau“.

    Bericht: Erster Spatenstich Bunte Beete – Einladung zum Kartoffeln pflanzen am 22.4.23

    Am 18. März haben sich etwa 15 Freiwillige im Alter von 1 bis 61 auf dem Friedhof getroffen und bei herrlichem Wetter umgegraben. Bei strahlendem Sonnenschein und super Stimmung wurden fünf Beete angelegt, in denen Bohnen, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini wachsen sollen. Der Friedhof ist sicher ein ungewöhnlicher Ort um Gemüse anzubauen. Nach der Entwidmung 2016 sind die Laufzeiten vieler Grabstädten abgelaufen und zurück bleiben Wiesenflächen, die vereinzelt zum Spazieren gehen genutzt werden. Mit dem Projekt Bunte Beete entsteht dort ein Ort der Begegnung. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit konnten sich die fleißigen Gärtner:innen kennenlernen und austauschen – nicht zuletzt bei einem gemeinsamen Picknick.

    Bunte Beete verbindet Umweltbildung mit Begegnung und Teamarbeit. Das merkt man schon bei den verschiedenen Talenten der vier Initiatorinnen: „Ich habe keinen eigenen Garten und finde es toll, dass ich hier, zusammen mit den anderen Gemüse anbauen kann“, freut sich die Inklusionsfachkraft Jasmin Schulz. „Mir ist es wichtig, dass der Friedhof ein Ort bliebt, an dem man in Ruhe spazieren gehen kann und was zu Gucken hat. Deshalb habe ich ein rundes Design für die Beete entworfen um einen Ort zu schaffen, an dem man sich gerne aufhält.“ erklärt die Lehrerin Solveig Schaup. „Meine Kinder sollen wissen, dass Gemüse nicht im Supermarktregal wächst und wie könnten sie das besser verstehen, als wenn sie es selbst pflanzen?“ berichtet die Fotografin und Social Media-Verantwortliche Julie Thimm. Die Lehrerin Hannah Kochanek ergänzt: „Gemeinde bedeutet für mich, Gemeinschaft zu erfahren und die Welt ein Bisschen besser zu machen. Lokale Lebensmittelproduktion ist ein Schritt für die Umwelt einzustehen und die Wertschätzung für unser Essen zu fördern.“

    http://www.hoerde-evangelisch.de/friedhof/ (mehr …)

  • Hamburg: Luthergarten macht Winteraktivitäten

    (Antrag, Antworten)

    Wir haben einen großen Baumbestand im Luthergarten, insbesondere unsere Obstbäume
    benötigen natürlich regelmäßige Pflege und Beschnitt. Leider haben die meisten
    Gärtner*innen bei uns noch keine Weiterbildung in der Obstbaumpflege. Dies wollen wir mit
    einem kleinen Workshop im Februar ändern. Hier sollen dann die Grundlagen erworben
    werden, so dass jede Gruppe im Garten ihre Bäume selbst pflegen kann.

    Wir möchten auch über den Winter den Menschen einen Ort zum Zusammenkommen und
    Lernen und gegen die verbreitete Einsamkeit bieten. Daher beginnen wir im Januar mit einer
    Reihe „Kochen am offenen Feuer“. Dafür konnten wir eine gelernte Köchin gewinnen, die
    das Projekt alle zwei Wochen bis in den Sommer mit uns macht, uns beim Kochen begleitet
    und uns in die Kunst des Feuerkochens einführt

    1. Die Größe der Gartengruppe ist schwer zu beziffern, es haben über 400 Leute den Code zum Garten. Zu den größeren Veranstaltungen (z.B. Erntedank oder Sommerfest) kommen zwischen 30 und 60 Leute, je nach Wetter auch einmal mehr. Der feste Kern sind gerade ca 40 Leute, also die, die wirklich mit arbeiten und nicht „nur so“ in den Garten kommen um ihn zum Picknicken oder Kinder lüften nutzen. Zu den Aktionstagen sind wir meist etwas mehr als 20 Leute, da kommen dann ja auch immer die neuen Interessierten dazu, das sind pro Aktionstag (1mal im Monat) ca 3-5 Leute. Diese bekommen dann auch eine Gartenführung und werden, je nach Wunsch, auch aktiv bei den Arbeiten eingesetzt. Wenn die Neuen gleich einen Bereich haben, für den sie sich interessieren, übernehmen die Leute, die in diesem Bereich arbeiten die Neuen. Wenn nicht, bleiben sie erst einmal bei mir angedockt und wir schauen gemeinsam wo ihr Interesse liegt.
    2. Die Gartengruppen (Hühnergruppe, Backhausgruppe, Garten-der-Stille-Gruppe, Permakulturgruppe, Walacheigruppe, Bibelgarten, Werkstatt, Wellbe und Aktionstaggruppe) organisieren sich zum größten Teil selber mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Arbeiten. Bei einigen bin ich in der Organisation eingebunden und moderiere die Treffen und insbesondere die aufkommenden Konflikte. Die finanzielle Organisation des Gartens habe ich in den Händen und Gruppenübergeordnete Themen auch.
    3. Die Verbindlichkeit ist je nach Gruppe unterschiedlich, generell ist aber zu sagen, dass die Menschen, die in den Gruppen organisiert sind zum größten Teil sehr verbindlich dabei sind, zum Teil auch schon seit Jahren.
    4. Unser Gemeinschaftsgefühl wird durch Aktionstage gestärkt, bei denen wir gruppenübergreifende Aktionen angehen (den Dorfplatz aufräumen, Holz machen, etc) und zusammen Essen. Oft fühlen sich die Leute aber vor allem ihren Gruppen verbunden und definieren sich auch darüber. Auch die Feste im Jahresverlauf (Sommerfest, Erntedank, Advent, etc) stärken das Gemeinschaftsgefühl. Generell bin ich aber dabei über weitere Gartenaktionen da noch ein wenig mehr zu pushen (wie zum Beispiel das Kochangebot). Eine schöne Idee einer Gärtnerin für das Adventsfest war, dass alle einen von ihr selbstgemachten Stern im Garten an ihrem jeweiligen Lieblingsplatz aufhängen, das war auch ein schönes, weil auch gruppenübergreifendes Erlebnis.
    5. Ja, es gibt noch geflüchtete Menschen im Garten, bis auf zwei sind diese aber nicht in den Gruppen organisiert sondern nutzen den Garten für ihre Kinder oder um Beeren zu ernten, spazieren zu gehen, Leute zu treffen.
    6. Es gibt das freiwillige Gartengeld, damit decken wir aber gerade so die Pacht- und Wasserkosten. Alles andere muss so finanziert werden. Die Gruppe machen das oft intern, gerade bei Saatgut, kleinen Geräten, etc., dass sie das zusammen anschaffen und die Sachen dann innerhalb der Gruppe bleiben. Es gibt bestimmt auch einige, die für das gemeinsame Kochen etwas spenden würden, ich gehe aber nicht davon aus, dass wir damit die Kosten decken können.
    7. Die Geräte des Gartens sind je nach Wiederverkaufswert untergebracht. Spaten, Schaufeln, Harken, Handschuhe, etc. sind für alle zugänglich im Schuppen. Teurere Geräte die auch eine Einweisung brauchen sind in der Werkstatt, hier können die Leute den Code haben wenn sie eine Einführung bekommen haben. Noch teurere Geräte sind in der Werkstatt in einem extra Schrank und nur durch die Werkstattgruppe auszugeben. Und die Gruppen haben ihre individuellen Geräten in ihren eigenen Spinden. Die Geräte, die wir für den Baumschnitt anschaffen wollen, würden dann in die Werkstatt kommen und dort nach Einweisung zugänglich sein.

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  • Deutzen: Permakulturgarten auf Kirchgrund

    (Mail)

    in Bohnen-Tipi und ein Hochbeet findet man neben der Kirche St. Konrad in Deutzen, dahinter eine Wiese mit Insektenhotel und zwei neu gepflanzten Bäumen alter Apfelsorten aus der Region: „Borsdorfer“ und „Edler“ aus Leipzig. Cäcilia Reiprich, seit drei

     
     

    Jahren Geschäftsführerin des Vereins Ökokirche Deutzen, erklärt: „Das Hochbeet ist bei unseren Permakultur-Treffen entstanden. Es ist ein Schritt in Richtung Selbstversorgung. Aber man muss viel ausprobieren und seine Ideen immer wieder mit den Erfahrungen abgleichen.“ Am Beet darf man Erbsen naschen und dabei einiges lernen.
    Seit 2020 gibt es den Verein Ökokirche Deutzen. Die halbe Stelle der Geschäftsfüherin wird noch bis Ende Juni aus dem Topf der Pastoralen Projekte im Bistum Dresden-Meißen finanziert. Die ökumenische Initiative starte 2019 mit dem monatlichen „Gebet für die Schöpfung“. Reiprich betont: „Die Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren, erscheint mir zu groß, als dass wir Menschen uns nur auf uns selbst verlassen.“

    Permakultur bietet vierfachen Ertrag
    So schicken die Mitstreiter nicht nur Gebete zum Himmel, sondern holen sich auch praktische Berater oder Referenten mit Vorträgen in die Kirche. Denn es gibt große Pläne zum Tun: Das Nachbargrundstück, das der Evangelischen Kirche gehört, soll demnächst gepachtet werden. Dort soll ein Selbstversorgergarten nach Permakultur-Leitlinien entstehen. Das meint: Dauerhafte Landwirtschaft im Sinne eines sich selbst erhaltenden Gartens. Dabei wird altes Wissen über das Zusammenspiel der Natur mit ökologischer Landnutzung verbunden und ist viermal so er tragreich wie konventionelle Landwirtschaft. Allerdings dauere es rund zehn Jahre, bis man alles so ausprobiert und umgesetzt hat, bis dieser Ertrag auch geerntet werden kann, so Reiprich.
    Die Bepflanzungspläne liegen bereits vor. Beispielsweise sollen Erlen Wind abhalten und Schatten spenden, so dass der Boden den Tag über weniger austrocknet, ihr Laub ist ein guter natürlicher Dünger. Dafür werden aktuell Baum- und Buschpaten gesucht. Pflanzaktion ist am 19. November. Dass der Verein sich in Deutzen engagiert ist kein Zufall: Das Dorf südlich von Leipzig wurde wegen des Braunkohletagebaus in den 60er Jahren komplett umgesetzt, dem fiel die alte evangelische Dorfe im Kirche zum Opfer, die bis heute nicht neu gebaut wurde. Es formierte sich bereits in den 1980er Jahren eine ökmenische Öko-Bewegeung mit dem traditionellen Pfingstmontagsgottesdienst an verschiedenen Orten, wie zum Beispiel auch in Mölbis und Deutzen oder St. Konrad in Borna. In diesem Jahr besuchten rund 120 Menschen den Gottesdienst und anschließende Aktionen, viele Familien aus der Pfarrei Borna waren dabei.
    Cäcilia Reiprich, der die Arbeit des Vereins sehr ans Herz gewachsen ist, wünscht sich noch mehr Menschen aus dem Dorf für das Anliegen des Vereins zu begeistern. Andere zu einem nachhaltigen Leben einladen, sei das größte Anliegen des Projekts. Deswegen wurde im Frühjahr ein Kooperationsvertrag mit dem Bischöflichem Maria Montessouri Schulzentrum als außerschulischem Lernort geschlossen. So hat eine neunte Klasse einen Tag Bäume gepflanzt.
    Mitstreiter werden auch noch für das internationale Workcamp des ökumenischen Jugenddienstes gesucht. Ab 23. Juli bis 7. August kommen Teilnehmer unter anderem aus Brasilien, Spanien und Ungarn in die Region, leben im Bornaer Pfarrhaus und arbeiten eine Woche im Deutzener Pfarrgarten. Einige deutsche Teilnehmer fehlen noch. Zwei kostenlose Plätze für Ukrainer sind auch noch frei.

    https://www.aussicht.online/artikel/permakultur-im-kirchgarten (mehr …)

  • Berlin: Paulus Garten verbessert Wasserversorgung

    die Gruppe der ehrenamtlichen Gärtner des Paulus-Gartens umfasst etwa 10 Personen, die in unterschiedlicher Intensität tätig sind. Im letzten Jahr sind zwei Personen ausgeschieden und zwei neue dazu gekommen.

    In der Gruppe gegärtnert wird jeden Samstag von 12:00 an für zwei bis drei Stunden, manchmal länger. Seit Anfang September wollen wir nun auch mittwochs in den Abendstunden einen regelmäßigen Gruppentermin etablieren.

    Durch öffentliche Pflanz- und Mitmachaktionen – wie bei der durch die anstiftung ermöglichte Bepflanzung der Ostseite – versuchen wir, neue Mitglieder zu werben, was im letzten Jahr auch in zwei Fällen (s.o.) gelungen ist. Gleichzeitig hören aber auch andere Mitglieder wieder aufgrund anderer Prioritäten.

    Die Kontinuität der Gruppe wird vor allem durch den Vorstand und die Gruppenbesprechungen vor, in und am Ende der Gartensaison hergestellt. Zusätzlich finden regelmäßig Gespräche mit der Pfarrerin statt.

     

    (Antrag, Antworten)
    Die Öffentlichkeitsarbeit umfasst die Internetseite der Kirchengemeinde, den Apostel-Paulus-Gemeindebrief, Aushänge im Glaskasten vor der Kirche und bei Aktionen auch nebenan.de sowie Plakate in den umliegenden Cafés und Restaurants.

    Neben dem Glaskasten wollen wir auch ein Schild mit unseren Gartenzeiten auf der Südseite anbringen, wozu wir aber leider noch nicht gekommen sind, da wir mit dem Bau des neuen Gartenschranks, der Bepflanzung der Ostseite und der Gartenbegrenzung mit Pfosten und Seil beschäftigt waren. Darüber hinaus haben wir bei fast allen neuen Pflanzen auf der Ostseite Namensschilder angebracht.

     

    Die Bewässerung des Paulus-Gartens erfolgt mittels Regenwasser, das in sechs an Regenrohre angeschlossene IBC-Container gespeichert wird, sowie durch Trinkwasser.

    Da die Apostel-Paulus-Kirche denkmalgeschützt ist, konnten die Container nur ebenerdig angebracht werden, um das Erscheinungsbild der Kirche nicht zu stören. Die Schwanenhälse sind aus dem gleichen Material wie die Container hergestellt und ermöglichen die Wasserentnahme per Gießkanne. Der Wasserdruck ist leider nicht so hoch, dass wir ohne Wasserpumpe die Beete per Schlauch bewässern können. Wir haben bereits Schläuche, benötigen aber einen weiteren Schlauch, damit wir auch die entfernten Beete auf der Ost- und Nordseite bewässern können.

    Wir hatten ursprünglich eine Tröpfchenbewässerung geplant, wollen nun aber aufgrund der Verstopfungsanfälligkeit sowie auch aus ökologischen Gründen per Ollas bewässern. Diese wollen wir selbst bauen. 25 Ollas erscheinen viel, sie bewässern jedoch maximal im Durchmesser 1 m, was 0,8 qm Fläche entspricht. Das bedeutet insgesamt nur rund 20 qm, was also nur eine kleine Fläche des Gartens ausmacht. Wir wollen die Bewässerung durch Ollas zunächst ausprobieren bei den Hochbeeten sowie besonders wasserbedürftigen Pflanzen und sehr trockenen Stellen. Bei guten Resultaten könnten wir auch noch mehr Ollas bauen und im Boden einbringen, da wir dadurch trockene Phasen auch in den Sommerferien überbrücken können. Insgesamt nimmt die Bewässerung einen großen Teil der ehrenamtlichen Arbeit ein und soll daher optimiert werden.

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  • Hamburg: Luthergarten-Leitung braucht mehr Stunden

    (Tel)
    Die Leitung des Luthergartens ist noch dabei, den Aufgabenstau abzuarbeiten, der sich aufgetürmt hat, da es keine Koordinierung gab. Eigentlich ist ihre Stelle dafür finanziert, dass sie den Garten auch zu einem entwicklungspolitischen Ort macht. Derzeit ist ihre halbe Stelle nur ausreichend für Garten-Orgaaufgaben. Sie muss und will Aufgaben wieder abgeben und es soll dafür ein Gartenbeirat gewählt werden.
    Es gibt einige GRuppen im Garten, wie Permakultur, Gemüse und Blumen, Hühner, Backen, Tauben, Werkstatt etc, die nicht alle selbständig sind und in manchen ist Mediation notwendig, was auch alles über sie läuft.
    Sie hat die volle Unterstützung der Gemeinde für ihre Arbeit, der Kirchengemeiderat bringt zudem eigen Ideen und Vorstellungen rund um den Garten ein. Sie macht viele Gemeindeveranstaltungen und geht auch mal zu den Sitzungen, um den Garten zu vertreten. (mehr …)

  • Aachen: Jakobsgarten Kooperation zwischen Gemeide und Stadtteilarbeit

    (Tel)

    für Kirchengemeinden ist es immer mit Durchringen verbunden, eine Fläche an eine Gruppe zu geben, die diese die ganze Zeit nutzen möchte, da zumeist kirchennahe Gruppen auch schon die Fläche nutzen (Pfadfinder etc.). Es müssen neben dem Pfarrer auch die Pastoralteams, Kichenrat und Kirchenvorstand zustimmen.
    Derzeit ist es schwierig, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu finden, vor allen Dingen für langfristige Bindung oder Verantwortungsübernahme.
    In der Kirche sind oft ältere, bewahrende Menschen aktiv, die nix ändern wollen.
    Es sollen zwar mehr und neue Menschen gewonnen werden, doch dann heißt es „was wollen die denn hier“ – eine „meins, meins, meins“ Mentalität.

    Im Stadtteil Jakobsviertel in Aacehn war eine Gemeindereferentin unterwegs in Sachen „grünes Stadtviertel“, die sich auch in der Stadtteilarbeit engagiert. Als sie die Fläche für ihre Idee eines Gartens hatte, setzte sie eine Info aif nebenan.de, die sehr erfolgreich war. Das erste Treffen fand mit 35 Leuten statt. Leider haben drei schwierige, dominate Frauen viele Interessierte weggeekelt, trotz Konfliktgesprächen. Es gab auch erst wenig Wasser, bis sie das Wasser vom Dach der Kirchen ernten durften und einen Außenhahn bekommen haben (mehr …)

  • Kleve: Garten an der Kirche

    Frau Kuhn ist Mitglied des Kirchenvorstands und hat die Verantwortung für den Garten von der pensionierten Pfarrerin übernommen. Diese war ganz aktiv u.a. hinsichtlich „Kirche findet Stadt“. Da hatten sie anfangs ein offenes Foyer, mit Kaffee und Kuchen und Gesprächen und einer Sozialarbeiterin, die bei Problemen ansprechbar war. Daraus ist irgendwie das Gartenprojekt erwachsen. Das ist direkt an der Kirche, in der Mitte der Fläche sind 2 Hochbeete, die mit Tischen und Bänken umstanden sind. Die Fläche ist ringsum bepfanzt, an der Kirche wachsen Stangenbohnen hoch. Sie sind zu 5 im Orgateam und verstehen den Garten auch als essbare Stadt. Mitmachen kann man natürlich auch. Doch Ernte- und Mitmachmöglichkeit haben sich noch nicht so gut rumgesprochen. Das Team oder Teile sind jeden Samstag vor Ort und stehen für Gespräche zur Verfügung. Was gut läuft sind die Saatgut/Pflanzentauschbörsen, zu denen man auch kommen kann, wenn man nix zu tauschen hat.
    Der Garten wrd vor allen Dingen als Treff- und Aufenthaltsmöglichkeit genutzt. Von Jugendlichen, ältere Menschen und auch von Obdachtlosen, die anfangs hier auch schliefen. Die Stadt hat sie von einem benachbarten Platz vertrieben, sie nutzen nun die Möbel. Es ist Alkohol im Spiel, es wird mal lauter und andere Bürger*innen trauen sich nicht mehr rein oder wollen nicht mehr in den Garten. Die Orga-Gruppe hat nun temporär die Bänke und Tische abgebaut, die Obdachlosen jeden Abend besucht und angesprochen, dass sie doch wo anders bitte schlafen sollen etc. Ohne Bänke und Tische sind diese Menschen nun auch nicht mehr da. Die Stadt fühlt sich nicht verantwortlich für die Obdachlosen, Streetworker*innen gibt es nicht.
    Die Gemeindemitglieder nutzen den Garten nicht, obwohl er im Gemeindeblatt immer wieder auftaucht. (mehr …)

  • Reinstorf: Gemeinschaftsgarten im alten Pfarrgarten

    (Mail)

    Angrenzend an das Gemeindehaus liegt im Dorf Reinstorf der alte Pfarrgarten, der mitterweile über und über mit Brombeeren überwuchert ist. Die Pastorin hegt den Wunsch, ihn in einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsgarten zu verwandeln. Eine Hand voll Menschen, darunter eben auch ich, setzen sich dafür den Hut auf. Im Gemeindehaus (das kaum noch kirchlichen Zwecken dient, die Pastorin ist längst ausgezogen) entsteht parallel ein Mitgliederladen. Daneben in der alten Pfarrscheune finden selbstorganisierte Veranstaltungen (wie eine Theaterwerkstatt und eine Dorfküche) statt. Wir möchten dazu beitragen, dass dieser Ort ein

    Begegnungs- und Lernort wird und gründen dazu derzeit den Verein Gut Leben Ostheide.

    Reinstorf liegt ca. 15 km östlich von Lüneburg, ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. In den letzten zehn Jahren haben sich hier vermehrt junge Menschen angesiedelt, die die sozial-ökologische Transformation in den Dörfern der Gemeinde voranbringen möchten. Wir haben ein enges Netzwerk auch mit lokalen Funktionsträgern wie Feuerwehr und Gemeinderat aufgebaut. Neben den klassischen Vereinen wie Landfrauen, Schützenverein und eben Feuerwehr, gibt es jedoch keinen öffentlichen Begegnungsort für gemeinsamen Tun (mehr …)

  • Berlin: weniger Vandalismus im Paulusgarten

    (antrag, antworten)

    – Materialien für Hochbeete und den Gartengeräteschrank wurden gekauft und werden in diesem Frühjahr zusammengebaut und aufgestellt. Für den Gartengeräteschrank soll zunächst der Untergrund mit Pflastersteinen (siehe Folgeantrag) vom Hausmeister und der Gartengruppe befestigt werden, um u.a. Rattenbefall vorzubeugen. Dies ist sobald wie möglich (März) vorgesehen.

    – Für die Hochbeete benötigen wir noch Muttererde (siehe Folgeantrag). Die Muttererde und die Bodenprobe konnten wir mit der ersten Förderung nicht finanzieren aufgrund der geringeren Förderung als der beantragten Summe. Wir mussten deshalb Positionen streichen, auf die Bodenprobe wollen wir nach Rücksprache mit den Prinzessinengärten nun komplett verzichten. Darüber hinaus war eine Lieferung und Verteilung der Muttererde Ende des letzten Jahres witterungsbedingt nicht sinnvoll.

    – Die Heckenpflanzen beinhalten ausschließlich essbare Sträucher. Es ist eine Obsthecke, die den Garten umfasst. Nur im Altbestand stehen einzelne nichtessbare Sträucher.

    – Die Beschilderung ist ab Sommer (nach dem Bau von Geräteschrank und Hochbeet) vorgesehen.

    – Die Gartengruppe besteht aktuell aus 9 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern. Durch öffentliche Aufrufe von Aktionen wie z.B. zum Start der Gartensaison 18.3. auf der Homepage der Kirchengemeinde sowie auf nebenan.de versuchen wir, weitere Nachbarn und Interessierte für den Paulus-Garten zu gewinnen. Bei den samstäglichen Gartenarbeiten kommen auch häufig Nachfragen nach Mitmachmöglichkeiten zustande.

    – Die Gruppe entwickelt sich auch angesichts der Förderungen aktuell deutlich konfliktfreier als vor einem Jahr. Die Ziele scheinen zu motivieren, für den Gartentag am 18.3., wo wir noch Pflanzen von den Prinzessinengärten abholen im März hat sich bereits ein Neuzugang angemeldet. Es scheint wenig, aber zugleich ist es für uns leichter, kontinuierlich wenig neue Personen einzubinden statt plötzlich mehrere.

    – Ernten finden statt, von der Gruppe sowie unkontrolliert durch Externe (Tomaten und Obsthecke, vor allem beim Kinderspielplatz). Durch den besseren Schutz der Pflanzen vor Verunreinigungen wird der Garten allerdings erst für die Nachbarschaft zum systematischen Ernten interessant werden (mehr …)

  • Berlin: Paulusgarten geht einmal um die Pauluskirche

    (Projektbesuch)

    Zunächst hat die Kirchengemeide das durch einen Nachbarn gestartete Gartenprojekt nicht weiter interessiert. Er bekam die Erlaubnis, die Flächen um die Kirche zu bepflanzen. Es kamen Menschen dazu und eine neue Pfarrerin organisierte das dann so, dass der Garten Teil des Angebots der Kirchengemeinde für die Nachbarschaft ist. Wer möchte, kann mitmachen – ohne Kirchengemeidenmitglied zu sein. Die ca. 10-köpfige Gruppe trifft sich jeden Samstag zum gemeinsamen Gärtern, eine bis zwei Gärtner*innen, die direkt gegenüber wohnen, gießen zwischendurch.
    Die Fläche wirkt teils wild überwuchert, teils sieht man, dass gegärtnert wird. Es gibt ein paar wenige Hochbeete, viele Sträucher und Stauden, einiges an Beeren und Kräutern und ein bisschen Gemüse. Seit kurzer Zeit haben sie mittels einer Schnur, die can 30 cm über dem Boden entlang des Gartens gespannt ist, eine ein bisschen sichtbare Markierung geschaffen, dass hier „etwa anderes anfängt“. Das Liegenlassen von Müll, das Zerdeppern von Flaschen etc. hat so ein wenig angenommen. Eine weitere Problematik ist, dass Spritzen gefunden werden und auch andere Drogen konsumiert werden. Sobald die Büsche runtergeschnitten sind, wird das weniger. Ab und an schläft auch jemand im Garten.
    Es gibt keine Schilder, die den Garten und die Möglichkeit, mitzumachen oder auch einfach zu ernten, doch das wollen sie nun angehen. Viele Interessierte denken, dass das ein Projekt der Kirche ist und sie zur Kirche gehören müssen, um mitzumachen. Viele trauen sich nicht, auch nur eine Beere zu ernten.
    Sie ernten Regenwasser von den Kirchendächern, doch es regnet nicht genug. Es gibt auch einen Wasseranschluss und seit kurzer Zeit haben sie einen Schlauch (vorher musste alles mit Kannen gegossen werden, was stundenlang gedauert hat). Werkzeug ist in einer für alle zugänglichen Kiste. Strom wird es auch bald geben, so dass elektrische Geräte angeschlossen werden können.
    Sie brauchen neue Erde und wollen auch mehr Gemüse anbauen.
    Der Garten wird regelmäßig im Gemeindebrief vorgestellt und auch auf der homepage der Kirchen wird er kurz erwähnt.

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  • neues Gartenprojekt mit Geflüchteten in Otternberg

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Unter dem Dach der Ev-luth. St. Severi Kichengemeinde Otterndorf triff sich seit Jahren die Flüchtlingsbegleitung (Zusammenschluss von Flüchtlingen und Unterstützenden verschiedener
    Organisationen (DRK, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Kirchengemeinden, …) Im Rahmen ihrer Arbeit hat die Gruppe das anliegende Konzept für einen Gemeinschaftsgarten entwickelt.
    Dafür stellt die ev. Kirchengemeinde gegen sehr geringe Pacht ein schönes Stück Land hinter dem Otterndorfer Friedhof für eine gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Das Projekt ist offen für jede/n, die/der sich am Gemeinschafts-Garten beteiligen möchte. Wichtige Inhalte des Projektes sind die allgemeine Organisation des Projektes, die Herrichtung des Gartens inklusive des kleinen Gartenhauses, die Pflanzung von Gemüse im Garten und im Gewächshaus, die Pflanzung von Obst, der Anbau von Salat und Kräutern, sowie die Organsiation und Durchführung von Begegnungsmöglichkeiten, wie Festen, gemeinsamen Essen und Trinken, etc. Das geerntete Gemüse und Obst ist für den Eigenverbrauch bestimmt, was übrig bleibt,
    wird einvernehmlich aufgeteilt und weitergegeben z.B.  für die Tafel Cuxhaven e.V.

    > – wie viele Leute sind die Planung des Projekts involviert?

    -In die direkte Planung sind momentan ca. 6 Personen involviert, dies soll aber noch auf die Geflüchteten, die hauptsächlich mitarbeiten, ausgebaut werden.

    > – wie groß ist die Gruppe, die gärtnern möchte und wie viele Flüchtlinge sind dabei?

    – Die gesamte Gruppe umfasst eine Anzahl von mindestens 20 – 30 Personen, die aber noch weiter wachsen soll. Wir setzen da auf das besser werdende Wetter. Ca. +/- 15 Geflüchtete sind dabei.

    > – wo sind die Flüchtlinge untergebracht und wie weit ist das von dem Gartengrundstück entfernt?

    – Die Flüchtlinge wohnen in Otterndorf und der Umgebung, z.T. in eigenen Wohnungen, z.T. in Wohnungen, die von der Gemeinde gestellt wurden, d.h. tlw. wohnen Sie nur 200 m Luftlinie entfernt, tlw. ca. 6-8 Kilometer, wenn sie ein wenig außerhalb wohnen.

    > – was war vorher auf der Fläche, wie groß ist diese, gibt es einen Zaun und wie ist die Fläche bewachsen (Bäume etc.)?

    – Das Grundstück hat ca. 700 qm, es lag ca. 5 Jahre brach und wurde vorher als Kleingarten genutzt. Es gibt einen Zaun.
    Es gibt bereits ca. 15 Obstbäume auf dem Grundstück. 8 Beerensträucher haben wir bei Hagebau gekauft. Ansonsten ist es mit Gras bewachsen, tlw. ist es schon umgegraben worden.

    > – wie viele Beete sollen entstehen und wie groß sollen diese werden?

    – Ca. 200 qm wollen wir für Gemüse- und Kräuterbeete nutzen, eine genaue Anzahl kann ich Ihnen nicht nennen.

    > – soll es alles individuelle Beete werden oder sind auch gemeinschaftliche Beete geplant?

    – Es sollen vor allem gemeinschaftliche Beete geplant werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Teil des Gartenhaus als Gewächshaus zu nutzen.

    > – wie werden die Gartengeräte untergebracht und wie sind diese zugänglich für die GärtnerInnen?

    – Die Gartengeräte werden in einem Schuppen auf dem Gelände untergebracht, das mit einem Vorhängeschloss gesichert ist und sind zugänglich, wenn die Person mit dem Schlüssel für das Schuppenschloss anwesend ist bzw. der Schlüssel vorher übergeben wurde.

    > – wie können weitere Interessierte dazu kommen und wie erfahren diese von dem Gartenprojekt?

    – Wir schreiben regelmäßig Artikel für die hauseigene Zeitschrift „Wir vom DRK“, laden die Presse zu Festen ein oder machen Ankündigungen beim internationalen Café in Otterndorf oder in der Zeitung, sodass weitere Interessierte angesprochen werden. Außerdem haben wir an einigen Stellen Flyer ausgelegt.

    > – ist geplant, dass die GärtnerInnen (bis auf die Geflüchtete), etwa bezahlen? Wie sollen die laufenden Kosten und die Pacht (die wir z.B. nicht übernehmen) finanziert werden?

    Es ist nicht geplant, dass die GärtnerInnen etwas bezahlen. Die laufenden Kosten wie die Pacht werden durch Spenden an die Flüchtlingsinitiative Land Hadeln, deren Spendenkonto über die Kirche läuft, finanziert. Diese Spenden sollen aber in der Regel Flüchtlingen zugute kommen, daher erhoffen wir uns finanzielle Unterstützung von Ihrer Stiftung. Die Pacht können wir selbst übernehmen.

    > – wie offen ist der Garten? Kann man jederzeit rein? Braucht man einen Schlüssel, gibt es ein Zahlenschloss?

    – Der Garten ist komplett offen, man kann ihn jederzeit betreten und braucht auch keinen Schlüssel. Lediglich am (Garten-)Haus haben wir ein Vorhängeschloss mit 5 Schlüsseln angebracht, an der zweiten Tür ist ein bks-Schloss.
    Für den Schuppen haben wir ein Vorhängeschloss.

    > – Können auch Leute, die nicht mit gärtnern, den Garten nutzen?

    – Auch Leute, die nicht mit gärtnern, können den Garten nutzen und sind z.B. zu Festen eingeladen.


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  • In Isny entstent ein GG – eine Stiftung übernimmt die Finanzierung

    (Gu aus alerts)

    Schon beim Isnyer Frühlingsmarkt ist das Interesse der Besucher groß gewesen, mehr über den Gemeinschaftsgarten zu erfahren. Viele fragten nach der Möglichkeit, Werkzeuge wie Spitzschaufeln, Spaten und Schubkarren für das Projekt zu spenden, heißt es in einer Pressemitteilung der Waisenhausstiftung Siloah. Auch Johannisbeersträucher, stachelfreie Brombeeren, Erdbeerpflanzen und ähnliches als Bepflanzung des „Naschgartens“ für die Kinder wurden von den Marktbesuchern den Planern des Gemeinschaftsgartens angeboten.Am Samstag, 30. April, um 10 Uhr ist es nun soweit. Alle Spender, Helfer und Interessierte sind herzlich eingeladen, am Gemeinschaftsgarten-Projekt in Siloah teilzunehmen oder Werkzeuge und Pflanzen abzugeben […] Die Waisenhausstiftung Siloah in Isny finanziert den Aufbau eines Gemeinschaftsgartens als Plattform für ein besseres Kennenlernen der vielen neuen Menschen in Isny.
    Träger des Projekts ist die Evangelische Kirchengemeinde, die auch zweckgebundene Spenden unter dem Stichwort „Gemeinschaftsgarten“ entgegen nimmt.

    Isnyer Bürger, Familien und Flüchtlingsfamilien können kleine Parzellen zwischen drei und sechs Quadratmeter auf dem Gelände des ehemaligen Kinderdorfes in Siloah unentgeltlich nutzen, um eigenes Gemüse, Obst oder Blumen anzubauen. Im Zentrum der Anlage entsteht ein sogenannter Naschgarten für Kinder, Kindergärten, Horte oder Schulklassen, den die Kleinen unter Anleitung selbst bewirtschaften.

    http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Treffpunkt-Gemeinschaftsgarten-_arid,10440151_toid,403.html (mehr …)