Schlagwort: Kita

  • Dresden: Strieskanne hat wenig Kontakt mit Nachbarschaft

    Die Strieskanne musste vor 5 Jahren umziehen, von einer ganz öffentlichen Fläche nun auf eine umzäunte, recht versteckte Fläche. Die liegt hinter einer Kita, im Zaun wurde eine Tür zum GG eingebaut. Die Venovia (?) Wohnungsbaugesellschaft hat ein großes Beet für die Kita dort eingerichtet. Das Beet darf nur die Kita nutzen, der Hausmeister der Kita gießt auch nur dieses Beet. Als mal eine Gärtnerin in diesem Beet (ich glaube das einzige, bei dem direkt in der Erde gegärtert wird, hier wurde der Boden ausgetauscht) was gepflanzt und das dann beerntet hat, gab es große Aufregung. Direkte Anwohner*innen sind nicht dabei, der Garten wird musstrauisch beäugt. Die Gruppe vermutet, dass sie als linke, alternative Gruppe gesehen werden. Sie machen allen gemeinschaftlich, haben einiges für Insekten (auch das wurde direkt in die Erde gepflanzt), Hochbeete, die teiweise auseinander fallen, einige Häuschen. Wasser bekommen sie nur über Regenwasser, das sie überall, wo möglich sammeln. Gegenüber gibt es große Häuser, sie haben noch nicht rausgefunden, wen sie da ansprechen könnten.

    Die aktive Gruppe ist 8 – 10 Leute groß, es kamen dieses Jahr auch zwei dazu. Ein Schild gibt es gerade nicht, sie wollten das alte Logo so umarbeiten, dass es auch digital nutzbar ist – und das wurde dann nicht gemacht und ohne Logo wollten sie kein Schild aufstellen.

    Was ihnen fehlt ist ein Kompostklo, was sie einfach bauen wollen. Sie sind einer der Ufer-Projekte-Gärten. Diese treffen sich beim Gartentreff „Orgegano“ und letztes Mal lief der Austausch zu Komposttoiletten und was mit den Fäzes gemacht wird.

    Die Fläche was versiegelt, drunter ist ein großer, leerer Öltank. Ein paar Platten wurden entfernt.

    Sie haben einen Container mit großen Fenstern, durch den Umzug hat sich einiges verzogen, so dass der nicht richtig nutzbar ist.
    Sie wollen mal bei den OWs und ggf. auf nebenan.de nach Expertise und Lust zum Helfen fragen.

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  • Potsdam: Umzug Integrationsgarten

    (Tagesspiegel-Artikel), hat Carla W. mir am 24.07. geschickt)

    Integrationsgarten Neuer Treffpunkt im Schlaatz

    Der Schlaatz bekommt einen neuen Integrationsgarten. Das bisherige Gelände an der Weidenhof-Grundschule muss dem neuen Sportforum weichen und findet neben der Integrationskita am Falkenhorst einen neuen Platz. „Ab Herbst dann größer, stärker und mit Vereinscafé“, heißt es auf der neuen Homepage mit dem künftigen Namen des Gartens: Nuthegold.

    Die Vorsitzende Frauke Havekost und ihr Stellvertreter Alexander Wietschel freuen sich auf die neuen Möglichkeiten an der Nuthe. Das künftige Areal, das bis Oktober bezogen werden soll, biete mehr Raum für Veranstaltungen. Damit könnten weitere Zielgruppen erreicht und ein neuer Treffpunkt im Schlaatz geschaffen werden, so die Hoffnung des Vorstands.

    Im Auftrag der Stadt baut der Kommunale Immobilienservice (Kis) ein neues Vereinshaus, das im Rohbau mit Dach errichtet ist. Bereits vorhanden ist ein Amphitheater, das künftig für Veranstaltungen genutzt werden soll. Im Haus sei auch ein Café geplant. „Gäste können dann einfach zu uns kommen, wenn sie auf ihre Kinder warten, uns beim Gärtnern zuschauen, einem Chor zuhören oder Kaffee trinken wollen“, sagt Wietschel. Der Garten solle ein Ort des Zusammenkommens, zum Innehalten und Niederlassen ohne Zwänge werden. Er hoffe auf einen Schmelztiegel für den Schlaatz. Ein solcher Ort der Zusammenkunft fehle.

    Doch zunächst muss der neue Garten wachsen. Der Schatten der in mehr als 20 Jahren gewachsenen Bäume des bestehenden Gartens wird fehlen. „Wir werden neue Obstbäume pflanzen und erstmal keine Äpfel ernten können“, sagt Havekost. Sie spüre die Schwere über den Verlust bei den Gärtnerinnen und Gärtnern. Insgesamt 14 Familien unterschiedlicher Nationen gärtnern regelmäßig. Alle bringen eigene Erfahrungen und unterschiedliche Gemüsesorten in den Garten.

    Für das neue, größere Projekt wurde der Verein Nuthegold gegründet. Bisher wurde der Integrationsgarten vom Brandenburgischen Kulturbund getragen. Für Umzug und Neupflanzungen habe der Verein kein Etat, sagt Frauke Havelkost. Sie gehe von Unterstützung durch den Kis aus, auch um schwere Findlinge an den neuen Standort zu bringen.

    Die Stadtverwaltung kündigte die Errichtung von Spielgeräten an: eine Rutsche, Schaukeln und Trampoline. Mit einem unterfahrbaren Sandspieltisch, Sprechrohren und weiteren Objekten, die verschiedene Reize ansprechen, würden inklusive Spielangebote geschaffen, die für alle Schlaatz-Bewohner zugänglich sein sollen. Zudem würden Picknick-Bänke aufgestellt und trockenresistente Klimabäume gepflanzt, die bald Schatten spenden sollen.

    Mit angrenzenden Rasenflächen entstehe ein neuer Grünzug zwischen Nuthe und Wohnbebauung, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Künftig sollen neben Anwohnern und Spaziergängern auch Kinder der benachbarten Kita die Angebote nutzen.

    Jahrzehntelange Integration

    Der Verein Nuthegold will das Programm ausbauen. Schon bisher gab es in dem aus dem Schulgarten der Weidenhofschule hervorgegangenen Integrationsgarten eine DJ-School, eine Fahrrad-Fahrschule, Workshops und 2024 ein Musikfestival.

    Das gemeinsame Gärtnern sollte zunächst bei der Integration von Aussiedlerfamilien aus Russland helfen. Einige blieben bis ins Rentenalter. Vor zehn Jahren kamen dann neue Schlaatz-Bewohner aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Bei der Integration helfen auch die Koch-, Näh- und Malkurse der „Brückenbauerinnen“ des Gartens.

    Die Bauarbeiten für das Sportforum haben im vergangenen September begonnen. Die Stadt investiert knapp 38 Millionen Euro in den Bau von zwei Zweifeld-Sporthallen und Außenanlagen. An dem Projekt hatte es intensive Kritik vom Schlaatzrat, dem Alexander Wietschel ebenfalls angehört, gegeben.

    https://epaper.tagesspiegel.de/index.html?articleId=doc81mvilnhsuu10sn2kfr9&app=pnn

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  • Berlin: KulturKompost sucht neue Gärtner*innen

    Besuch
    Der GG KulturKompost im Prenzlauer Berg, liegt direkt am Velodrom. Von außen sieht die Fläche langgezogen und nicht sehr groß aus, doch besteht der Garten aus verschiedenen, verschlungenen Bereichen. Es wird in Hoch- und ein paar Flachbeeten gegärtnert, es gibt eine Bar, eine Bühne, mehrere gemütliche Aufenthaltsorte mit Sitz- und Lümmelmöglichkeiten, Bildungsbereiche für Kooperationen mit Kitas und anderen Kindergruppen, Obstbäume und -sträucher und einen Teil, der urbane Wildniss ist.

    Leider gab es einen Brandanschlag, die ganze Technik, einige der Häuschen, Sitzbereiche etc. sind verbrannt. Viele aus der Gruppe haben sich seitdem zurück gezogen.

    Die Fläche entdeckt haben Anwohner*innen durch ihre  Hunde, die auf die Fläche liefen. Sie haben wohl einen Vertrag und sind nicht gefährdet. Die Kerngruppe besteht noch aus 8 – 10 Leuten, es waren vorher viel mehr. Sie machen viele kulturelle Veranstaltungen auf der Fläche, Theater, Hörspielabende, Soliperformances.

    Bisher haben sie sich nicht mit anderen Gärten vernetzt und haben keine ÖA gemacht „das hatten wir nicht nötig“, so die eine Gründerin Christin. Nun brauchen sie mehr Mitmacher*innen, die Fläche ist groß und es sind auch Experimente hier möglich, Gruppen können die Fläche nutzen, Sachen können ausprobiert werden.
    Nach dem Brand haben die Gärtner*innen vor allen Dingen Geld aus der eigenen Tasche in das Projekt gesteckt. Sie nehmen bei den Veranstaltungen ein bisschen was ein. Bei Aufrufen, dass Hilfe gebraucht wird, kommen auch noch einige, doch nicht mehr so wie früher.

    Bewässerung: sie haben kein Wasser auf der Fläche. Ab und an kommt die Freiwllige Feuerwehr, macht da Übungen, wofür sie auch schon mal auf aufbauen, was eingetreten werden kann und gießt dann die Beete.

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  • GG auf 8000m² Kichengrund in Nord-Hessen

    (alerts)
    Nach dem erfolgreichen Projekt in Angersbach gibt es nun auch in Lauterbach einen Gemeinschaftsgarten. Das erste Gartenjahr soll dort nun bald starten. Dafür sucht die Initiativgruppe, bestehend aus zahlreichen mitwirkenden Organisationen, noch Interessierte – für Solobeete sowie Gemeinschaftsbereiche.

    Initiiert und umgesetzt wurde das Gemeinschaftswerk im Asternweg in Lauterbach von Mitarbeitenden des Evangelischen Dekanats Vogelsberg, der Kirchengemeinde Lauterbach, der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte Lauterbach, der Flüchtlingsinitiative Lauterbach, der WIR-Koordinationsstelle des Vogelsbergkreises sowie engagierten Privatpersonen. Weiter heißt es in der Pressemitteilung, die Initiativgruppe hat bereits im Dezember letzten Jahres das Grundstück, das der Evangelischen Kirchengemeinde Lauterbach gehört, mit Hilfe der Baufirma Strabag von Büschen befreit und anschließend gerodet.

    Anschließend hätten die Initiatoren in digitaler Zusammenarbeit mit allen Interessierten die rund 1.200 Quadratmeter große Gesamtfläche in verschiedene Bereiche aufgeteilt: Solo-Beete, die Beete der Kita Lauterbach, ein Treffpunkt für gemeinsame Lagerfeuer zum Beispiel sowie der Gemeinschaftsacker, den alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen gemeinsam bepflanzen und pflegen können. „Insgesamt stehen nun 800 Quadratmeter Fläche zum beackern bereit“, erklärt Sophie Schramm vom Evangelischen Dekanat Vogelsberg voller Stolz und mit großer Vorfreude auf das neue Projekt, das gefördert wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben“ im Vogelsbergkreis.

    Kristina Eifert von der externen Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben“ Vogelsbergkreis, die bereits den Gemeinschaftsgarten in Angersbach maßgeblich mitgestaltet hat, sei ebenfalls begeistert von der Entwicklung des neuen Gemeinschaftsprojektes. „Der Garten ist schon ohne Bepflanzung bunt und vielfältig an Ideen, Bedürfnissen und Meinungen und das ist toll so.“

    Besonders geeignet sei die Beteiligung am Gemeinschaftsacker für Menschen, die sich zeitlich oder kräftemäßig nicht vorstellen könnten, ein Beet alleine zu versorgen, denen es mehr um den punktuellen Genuss in der Versorgung des Gemüsebeets ginge oder die erste Erfahrungen mit nachhaltigem Gemüseanbau sammeln möchten. „Die Erträge werden dann geteilt oder gemeinsam verarbeitet und verköstigt“, sagt Sophie Schramm.

    https://www.oberhessen-live.de/2021/04/17/neuer-gemeinschaftsgarten-in-lauterbach-eroeffnet/ (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten am Krebskontor entsteht

    (Antrag/Antworten

    Ein garten für den offenen Kunstraum Krebs-Kontor

    Einleitung

    Der „Hamburger Krebs-Kontor“ (www.krebskontor.de) ist ein offener Kunstraum. Neben Atelierräumen bietet er Werkstätten für Holzarbeiten, Töpferei, Siebdruck und analoge Fotografie. Die Räume werden ohne finanzielle Unterstützung von außen durch die Gemeinschaft getragen und können von Menschen aus dem Quartier im Rahmen von offenen Werkstätten und Austauschveranstaltungen genutzt werden.

    In diesem Frühjahr beginnt die Entwicklung des Gemeinschaftsgarten, mit dem zusätzlich zu den Arbeitsräumen ein Ort für Gartenarbeit und Entfaltung geschaffen werden soll. Der Garten soll neben den Nutzern des Krebs-Kontors auch einer benachbarten Kindertagestätte für ein eigenes Hochbeet zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus soll ein „kuratiertes Hochbeet“ entstehen, in dem Pflanzen und Kunstwerke miteinander angesiedelt werden. Mit dieser wechselnden „Hochbeetausstellung“ soll die Überlagerung von Kultur und Natur, die jeder Form des Gartens, zugrunde liegt, unterstrichen werden.

    Für die Anlage von Boden- und Hochbeeten im Stadtgarten bitten wir Sie um finanzielle Unterstützung.

    Hintergrund

    Der „Hamburger Krebs-Kontor“ befindet sich in einem alten Kontorgebäude am Rand des Schanzenviertels. Die Räume wurden 60 Jahre lang als Lager für Feinkostprodukte (Hummer und Krebssuppen etc.) verwendet. Im Souterrain des Gebäudes wurden in 5 Räumen lebende Krebse für die Gastronomie gehalten.

    Mit der Geschäftsaufgabe der Feinkostfirma im Frühjahr 2018, konnten die ungewöhnlichen Räume angemietet werden. Nach 4-monatiger Renovierung in Eigenleistung wurde ein besonderer Ort geschaffen, der finanziell durch die Nutzergemeinschaft getragen wird. Auch die Werkstätten für Holz- und Tonarbeiten, Siebdruck und Fotografie wurden in Eigenleistung aufgebaut. Neben ca. 20 regelmäßigen Nutzern werden die Siebdruckwerkstatt, das Fotolabor und die Holzwerkstatt für Menschen aus dem Quartier im Rahmen von offenen Werkstätten geöffnet. Die Öffnung der Töpferei wird im Laufe des Jahres erfolgen. Weiterhin wird eine Papier- und Farbenwerkstatt aufgebaut.

    Zum Objekt gehört auch ein ca. 300m2 großer Garten, der nun ebenfalls entwickelt werden soll. Ziel ist es, die Fläche möglichst effizient auszunutzen und gleichzeitig einen Raum für Entfaltung zu erhalten, der den Nutzern der offenen Werkstätten zu Verfügung steht. In diesem Sinne sollen mehrere Boden- und Hochbeete (sowie ein kleiner Dachgarten auch einem im Garten stehenden, ehemaligen Kühlhaus) angelegt werden. Neben den Nutzern der Werkstätten, sollen auch die Kinder einer benachbarten Kindertagesstätte ein Hochbeet pflegen können. Die Kita verfügt über einen sehr kleinen Außenbereich, so dass ein Beet auf ihrem Gelände nicht denkbar ist. Den Kindern einen kostenlosen Zugang zum Garten des Krebs-Kontors zu ermöglichen, ist eine Bereicherung für das ganze Projekt, unterstreicht aber auch unsere Verbundenheit zum umliegenden Quartier.

    Da sich der Krebs-Kontor als offener Kunstraum versteht, möchten wir unsere kulturelle Ausrichtung auch im Bereich des Gartens ausdrücken. In unseren Augen sind Gärten eine Überlagerung von kulturellen und natürlichen Erzeugnissen. Gärten sind menschengemacht, indem ihnen eine künstliche Struktur auferlegt und Pflanzen kontrolliert angesiedelt werden. Anderseits steht im Garten das Natürliche mit seiner Entfaltung und seinem Zerfall im Mittelpunkt.

    In diesem Sinne soll ein „kuratiertes Hochbeet“ geschaffen werden, für das im Laufe der Vegetationsperiode mehrere Künstler als Kuratoren Verantwortung übernehmen. Im Rahmen der kleinen Ausstellungen sollen vergängliche und dauerhafte Kunstwerke zusammen mit Pflanzen angesiedelt und ausgestellt werden, um den kulturellen Charakter des Gartens hervorzuheben.

    Wie groß ist denn die Gruppe der potentiellen Gärtner*innen, mit denen das Projekt gemeinsam geplant und umgesetzt wird? Woher kommen die Leute und wie haben sie von dem geplanten Gartenprojekt erfahren? Sind das andere (weitere) Menschen, die bisher nicht im Krebskontor dabei sind?

    Die Gruppe der Gartennutzer umfasst ca. 10 Personen plus ca. 10 Kinder aus der benachbarten Kita. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Nutzer des Krebskontors und einen kleineren Teil nicht unmittelbar Beteiligte. Letztlich haben aber alle Nutzer über einen Besuch einer Veranstaltung im Kontor oder über andere Nutzer vom Gartenprojekt erfahren. Wir hoffen durch regelmäßige Gartenveranstaltungen den Kreis der Nutzer (für den gesamten Krebskontor) zu erweitern.

    Wie viele Menschen können insgesamt mitgärtnern?

    Wir gehen davon aus, dass die Fläche des Gartens letztlich für 20-25 Menschen Raum zum Gärtnern bietet (abgesehen vom Kita-Beet). Da wir den Krebskontor gerade an allen Enden entwickeln, möchten wir in diesem Jahr aber nur etwa die Halbe Fläche entwickeln.

    Wie offen soll das Gartenprojekt sein? Ist das Gelände jederzeit zugänglich? Wie kommen die Gärtner*innen ansonsten auf die Fläche?

    Der Garten ist tagsüber von 8 bis ca. 20 Uhr frei zugänglich. Außerhalb dieses Zeitraums können nur regelmäßige Nutzer den Garten durch ein Tor betreten. Regelmäßige Nutzer können einen Schlüssel bekommen. 

    Wie viele Beete insgesamt wird es geben (also Boden- und Hochbeete) und wie wird das Gartenprojekt organisiert sein? Soll es eher individuellen Beete geben (auch für Gruppen) oder gemeinschaftliche?

    Es sollen erst einmal 4 Hochbeete (100x150cm) und ein Bodenbeet (500x150cm) angelegt werden. Die Hochbeete sollen als Gruppenbeete organisiert werden, das Bodenbeet gemeinschaftlich.

    Wo ist das Gartenwerkzeug untergebracht und wie kommen die Gärtner*innen daran?

    Im Garten steht ein alter Schuppen, der von den vorherigen Mietern als Kühlhaus verwendet wurde (Wir verwenden ihn als Lager für die Siebdruckwerkstatt). Zwischen dem Schuppen und einer angrenzenden Halle haben wir ein ca. 20m2 großes Dach angebracht, unter dem Gerätschaften und Materialien untergebracht werden können. Dieser Bereich ist tagsüber frei zugänglich.

    Wo gibt es Wasser? Bzw. wie ist das geregelt?

    An der Außenwand des Kontors befindet sich ein Wasserhahn, der vom Garten aus frei zugänglich ist.

    Wer wird wann die Hochbeete bauen? Bauen die Kinder nicht mit? Wenn ich es richtig verstanden habe, soll eins der Hochbeete, für das Sie Materialien beantragt haben, an die Kita übergeben werden? Beteiligt sich die Kita an den Materialkosten?

    Die Hochbeete werden sobald eine Finanzierung gefunden wurde den Nutzern unter Anleitung eines pensionierten Gärtners gebaut. Unter den Nutzern des Kontors befinden sich auch verschiedene Handwerker. Werkzeuge sind in der Holzwerkstatt des Kontors vorhanden.


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  • Färbergarten, Kinderaktivitäten und Workshops im Interkultureller Garten Laatzen

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Der Interkulturelle Garten hat sich in den letzten Jahren als Ort des demokratischen Gemeinwesens etabliert und wird von den Teilnehmern und Mitbürgern intensiv genutzt.Diese Entwicklung der lebendigen und vielfältigen Kultur wollen wir mit diesem Jahr stärken und in 3 weiteren Phasen Generationsübergreifend ausbauen.
    Ausserdem wollen wir den Garten für die Öffentlichkeit durch gezielte Aktionen und Projekte öffnen. Anliegern und potenziele neuen Teilnehmern sollen von unseren Workshops und den neu anzulegenden Schaugarten provitieren.
    Den Gartenteilnehmern und anderen Intressierten aus den unterschiedlichsten Kulturen wollen wir „unsere“ heimischen und z.T historischen Gemüsesorten, deren Anbau und Verarbeitung in diesenWorkshops nahe bringen. (in Koopeartion mit dem Großen Freien)
    Diese Regelmäßige offene Workshops beinhalten Themen heimischer Gemüseanbau und dessen Pflege, Kompostierung, Bodenverbesserung und Nutzung und Pflege der Gemeinschaftsflächen. Sie dienen zur nachhaltlichen Weiterentwicklung des Interkulturellen Gartens, der sich im letzten Jahr auch als außerschulischer Lernort bewährt hat. Deshalb wollen wir partizipativ und an dem Gemeinwohl orient das Konzept des Gartens um einen Färbergarten(80qm) erweitern und relevante Institutionen wie Kindergärten und Schulen mit einbeziehen.

    Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nutzt? Wie viele Erwachsene sind dabei und haben diese individuelle Beete?

    Wir haben insgesamt 16 Beete, davon sind 14 Beete an Menschen aus 8 verschiedenen Kulturen vergeben, die diese regelhaft zu zweit (Familie) bearbeiten.

    Also 28 Personen. Dazu kommen ca 8-10 Kinder aus den Familien.

    2 Beete hat jukus e.V. eins für kids kitchen und eins was zum Färbergarten werden soll.

    Wie viele Beete gibt es in dem Gartenprojekt und wofür werden diese genutzt?

    14Beete werden von den TN selber genutzt um Naschobst und Gemüse anzubauen

    Die Gemeinschaftsflächen sollen für einen Schaugarten genutzt werden.

    Wie offen ist der Garten? (Braucht man einen Schlüssel etc.)

    Es gibt ein Tür zum Garten die immer für alle offen ist.

    Beteiligen sich die Schulen, Kitas, Gruppen an den Kosten des Gartenprojekts?

    Nein wir erheben nur eine Umlage von 1€ pro Kind für das gesunde Essen vor Ort

    Wer wird den Färbergarten anlegen und wie soll dieser dann genutzt werden?

    Der Färbergarten wird von mir als Dozent und leidenschaftlicher Gärtner und einer Gärtnerin/Biologin angelegt. Nutzen wollen wir Ihn mit Kindern und den TN des Interkulturellen Gartens um „alte Färbetechniken aus verschiedenen Kulturen zu lernen und weiter zu geben.

    Ist der im Antrag erwähnte Schaugarten der Färbergarten?

    Nein der Schaugarten wird auf einem Teil der Gemeinschaftsflächen errichtet.

    Dort sollen „Historische Gemüse Sorten“ aus dem Großen Freien (https://www.dasgrossefreie.com) angebaut werden.

    Sind die 10 Tonnen Erde für die Anlage des 80m2 großen Färbergartens gedacht?

    Nein die 10 Tonnen Erde sind für alle Gemeinschaftsgärtner und Gemeinschaftsflächen gedacht, um den Boden zu verbessern.

    Gibt es bei der Stadt Laatzen (Grünflächenamt) die Möglichkeit, torffreie Erde zu erhalten?

    Nein leider nicht. Der Bauhof unterstützt uns und übernimmt die Abfuhr von Strauchabfällen Pflege des Außengeländes,um den Garten herum. Erde ist aber auch bei der Stadt „Mangelware“ diese beziehen sie selber über: https://www.aha-region.de/kompost.html bei der auch wir unsere Erde kaufen möchten.

    Wie sind die Geräte untergebracht? Wie zugänglich sind sie?

    Wir haben einen Bauwagen in dem die Gartengeräte untergestellt sind.

    Jeder Teilnehmer hat einen Schlüssel und hat jederzeit Zugang zu den Werkzeugen.


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  • Querbeet Leipzig macht wöchentlich Angebot für Kitakinder

    (Gu, Newsletter)

    Hier wächst Zusammenhalt

    Veröffentlicht am

    Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens

    Wie schon in den vergangenen Jahren gärtnern wir einmal in der Woche zusammen mit Kindergartenkindern aus der integrativen Kindertagesstätte Eisenbahnstraße. In diesem Jahr gestalten wir ein gärtnerisches Projekt zum Thema „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“. Gemeinsam mit den vier bis fünfjährigen Gärtnern entdecken wir die Grundsätze der Permakultur. Dazu haben wir nach dem Vorbild der Maya ein Drei-Schwestern-Beet angelegt, auf dem Mais, Kürbis und Bohnen sowie Blumen und Kräuter in einem harmonischen Austausch miteinander gedeihen. Zudem haben wir ein Bohnentipi erbaut, welches bei hoffentlich kräftigem Wuchs ein gutes Versteck für die kleinen Gärtner*innen bieten soll.
    Wir möchten zusammen mit den Kindern erfahren wie unser Gemüse entsteht, was es für das Wachsen benötigt und wie wir es verarbeiten können. Die Kinder sollen die unterschiedlichen Arten der Pflanzen kennenlernen, vom Setzen der ersten Saat über die Pflege der Pflanzen bis hin zu Ernte und Verarbeitung.

    Das Projekt „Hier wächst Zusammenhalt! Permakultur als natürliches Beispiel eines harmonischen Zusammenlebens“ wird gefördert durch die Stiftung trias, die LeipzigStiftung sowie durch das Umweltamt der Stadt Leipzig. (mehr …)

  • Gleisbeet startet mit neuen Kooperationen in die neue Saison

    (Gu, mail)
    Es werden wie immer verschiedene Arbeitsgruppen zu Themen wie z. B. Bau oder Pflanzen gegründet, an denen ihr euch beteiligen könnt, aber nicht müsst ;). Für euer Wohl sei gesorgt, wir sind natürlich wieder mit unserem Feuerkessel & dem Soli Tresen startklar.

    Außerhalb von unseren regelmäßigen Workpartys werden wir in diesem Jahr intensiver mit neuen und alten Partnern, wie SONED e.V oder unserem direkten Nachbarn das NIRGENDWO zusammenarbeiten und einen 72 h PDC (Permacultur Design Course) in den Monaten Mai – Juli anbieten. Für genaue Infos checkt unsere FB-Seite und Webpage auf der wir weitere Infos veröffentlichen werden!! Neben all den Workshops und -Partys begrüßen wir den Zuwachs der Kiezrabauken Charlottenburg! (mehr …)

  • Mag´s Bewohnergarten: Kita dabei

    (GU, Mail, 21.7.)
    […] „Seit Januar ist ein Beet an die angrenzenden Kiga/Kita vergeben, wegen des Streiks der ErzieherInnen ist allerdings nicht allzuviel passiert, ich denke das wird besser. Größere Probleme haben wir mit dem „Verschwinden“ von Gartengeräten, die gemeinschaftlich genutzt werden.“


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  • Mauergarten: gemeinsames Bauen und Reparaturcafé

    (Gu, Mailing, 21.7.)
    Von 17 bis 20 Uhr kann, wer defekte Küchengeräte, Stühle u.a. wieder in Funktion bringen lassen möchte, im Freizeiteck (Graunstrasse Ecke Gleimstrasse) das Reparaturcafé besuchen! […] Am kommenden Samstag, 25.07., wird ab 14 Uhr im Garten an dem neuen Wasserschuppen und evtl. an weiteren Holzmöbeln gebaut.“
    Sie diskutieren gerade über eine Komposttoilette (Sie wollen einen Kreislauf herstellen -> Terra Preta für die Beete)

     ²
    Bezüglich des Andockens interessierter Kindergärten brachte Barbara folgenden Vorschlag ein:
    Die KiTas sind relativ weit vom Garten entfernt. Daher wäre eine Alternative, in den KiTas vor Ort gemeinsam mit fachkundigen Eltern Hochbeete zu bauen und ihnen zu Beginn Unterstützung beim Gärtnern zu bieten. Interessenslage wird noch eruiert; ggf. können hierfür auch wieder Fördergelder rekrutiert werden.“ (mehr …)

  • IG Potsdam macht viele pädagogische Angebote für die Umgebung

    (Gu aus Projektbericht)
    […] „Im Stadtteil Schlaatz arbeiten wir eng mit den Schulen, den Horteinrichtungen, den Kitas, mit Vereinen, Initiativen und freien Trägern zusammen. Unsree Angebote werden von der Weidenhofgrundschule, der Schule am Nuthetal, der Internationalen Schule Babelsberg, der Max Dortu Schule, dem Einstein Gynmasium, dem URANIA Schulhaus, der Kita Nuthespatzen, der Kita Kinderhafen, Hort Schulkinderhaus, der Kita Kinderland, der Kita Nutegeister regelmäßig bzw. mehrfach genutzt.
    Für das Projektehaus Babelsberg, das Familienzentrum, der Kinderklub, den Schulpaten der Schule am Nuthetal und den Sozialarbeitern sind wir zunehmend Partner bei der Umsetzung von Projekten.
    […] Die Nachfrage nach der Schulgarten AG ist nach wie vor so hoch, das wir Altersbegrenzungen und einen Anmelestopp geben mussten […] Wöchentlich kommen Schulklassen, Hortgruppen und KITA-Gruppen in den Integrationsgarten und nutzen die Projektangebote“

    Die Gelder aus „Soziale Stadt“, mit denen das alles bisher finanziert wurde, brechen weg, da das Programm ausläuft. Sie sind aktiv „in Richtung Flüchtlinge“, nehmen an Treffen zum Thema teil (neue Nachbarschaften) und haben auch schon ein Fest mit Flüchtlingsfrauen im Garten gefeiert (mehr …)

  • Oase Unperfekt aus Mühlheim/Ruhr eröffnet Anfang April

    (Gu aus Antrag und Nachfragen, 20.3.)
    Auf einer Brachfläche in Mühlheim/Ruhr (2.823 m²) entsteht der Gemeinschaftsgarten „Oase Unperfekt“ mit individuellen Beeten und Beeten für Schulen, Kitas, Vereine aus Mühlheim. Bisher ackern dort 12 Familien und Kinder aus Kita und Schule, sowie der Verein zur Betreuung Langzeitarbeitsloser). Sie haben 3000 Euro von der Sparkasse für einen Zaun und ein Tor eingeworben und beantragen bei uns Geld für Gartengeräte, Regentonnen u.ä.
    Weitere Infos:

    Wie viele Leute nutzen den Garten gärtnerisch? Sie schreiben 12 Familien, 1 Grundschule, 1 Kita etc.

    _Bei den 12 Privatpächtern handelt es sich überwiegend um Familien mit jeweils zwei bis drei Kindern, teilweise auch um Einzelpersonen. Die Grundschule, die Kita und der Styrumer Treff werden sich als institutionelle Pächter mit wechselnden Gruppen (teilweise auch Eltern) an den Gartenaktivitäten beteiligen. Die Gruppen werden wahrscheinlich jeweils aus ca. 5 bis 15 Personen bestehen. Die Gemeinschaftsfläche darf von weiteren Bürgern genutzt werden. Insgesamt werden ca. 50 Personen den Garten regelmäßig bewirtschaften und ca. weitere 100 Personen unregelmäßig. In Vorbereitung ist zur Zeit eine Kooperation mit der benachbarten Gesamtschule. Hierüber wird die Zahl der Nutzer nochmal erheblich größer.

    Wie oft sich die SchülerInnen und die Kita und der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?
    _Den Pächtern steht es frei, wann, in welchem Rhythmus und in welcher Häufigkeit sie ihre Parzellen nutzen. Jeder Pächter bringt seine eigenen Gartengeräte mit. Größere Geräte sind im Schuppen gelagert, zu dem jeder Pächter einen Schlüssel hat.
    Der Garten soll ab April jeden Samstag von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie an einem noch festzulegenden Wochentag auch für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Diese regelmäßige Öffnungszeit bietet die Gelegenheit des gemeinsamen Gärterns und Kennenlernens, gleichzeitig können so auch Außenstehende den Garten kennen lernen.

    Was macht der Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Garten?

    _Styrumer Treff, Verein zur Betreuung von Langzeitarbeitslosen, bietet Langzeitarbeitslosen unterschiedliche Beschäftigungsangebote an, in deren Rahmen nun auch die Parzelle in der Oase Unperfekt genutzt wird. Im Rahmen einer Garten-Arbeitsgruppe wird die Parzelle bewirtschaftet.

    Wie läuft die Kommunikation zwischen den Gruppen und wie werden Entscheidungen getroffen?
    _Koordiniert wird das Projekt Oase Unperfekt vom Stadtteilbüro Styrum. Für den Austausch untereinander werden regelmäßig „Runde Tische“ veranstaltet.Jeder „Runde Tisch“ dient dem Austausch zwischen den Gärtnern, Freunden und Kooperationspartnern, der konzeptionellen Weiterentwicklung und der Organisation und Abstimmung von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Zusätzlich gibt es  in jedem „Runden Tisch“ kurze Inputs / Vorträge zu inhaltlichen Themen rund ums ökologische Gärtnern. In den Runden Tischen werden Entscheidungen konsensorientiert getroffen.

    Wie viele Parzellen in welcher Größe gibt es und können noch weitere geschaffen werden?
    _Zurzeit sind 450 qm verpachtet – die Parzellen gibt es in 10 qm, 20 qm und 30 qm. 40 qm sind für ein Flüchtlings-Projekt reserviert. Doris Reckebeil, Ursula Vollbring, Johannes Vollbring und Knut Binnewerg und Ulrike Simonis wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch Flüchtlinge (es gibt eine große Flüchtlingsunterkunft an der Gustavstraße, fußläufig in etwa 10 min zu erreichen) in der Oase Unperfekt das Glück des Gärtnerns erleben dürfen. Es soll einmal wöchentlich an einem Wochentag eine festen Garten-Termin geben, in dem die Flüchtlinge zunächst unter Anleitung der Ehrenamtlichen und dann zunehmend selbständig gärtnern. Doris Reckebeil ist Ansprechpartnerin der Gruppe. Auf der Gemeinschaftsfläche können weitere Parzellen für interessierte Anwohner geschaffen werden, die das Gärtnern ohne eigene Parzelle ausprobieren möchten. Diese Gemeinschaftsfläche kann bei Bedarf auch in weitere Parzellen umgewandelt werden. Damit besteht die Möglichkeit noch 10 weitere Pächter aufzunehmen.

    Wie ist die Wasserversorgung des Gartens geregelt? Wo kommt das Wasser her?
    _An das Gartengrundstück grenzt der Friedhof Styrum. Der Friedhof stellt dem Projekt netterweise den Wasseranschluss zur Verfügung. Nach Absprache mit dem zuständigen Friedhofsgärtner können die Wassertanks der Oase Unperfekt über diesen Anschluss befüllt werden. Da dieses Verfahren etwas aufwändig ist, wird zu Beginn der Saison ein „Runder Tisch“ zum Thema „Richtig Gießen“ stattfinden, wo ein sparsamer und gezielter Umgang mit Wasser im Nutzgarten thematisiert wird.


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