Schlagwort: Kleingartenanlage

  • IG entsteht in Kleingarten in Dettum/Sickte

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    das Projekt Gemeinschaftsgarten ist eine Initiative des Vereins MiteinanderBunt, der sich im Dezember 2015 gegründet hat und als gemeinnützig anerkannt worden ist.

    Für das Projekt haben wir ebenfalls im Dezember 2015 einen ca. 400qm großen Garten im Kleingartenverein in Dettum in der Samtgemeinde Sickte gepachtet. Es ist möglich, langfristig weitere Gärten zu pachten und für das Projekt zu nutzen. Ein Gartenplan wurde bereits erstellt und am 6.4.2016 wird bei einem ersten Arbeitstreffen mit den interessierten GärtnerInnen mit der Umsetzung begonnen.
    die Idee, einen Gemeinschaftsgarten in der Samtgemeinde Sickte zu initiieren besteht zwar schon seit einiger Zeit, wir haben jedoch erst in diesem Jahr begonnen, unsere Ideen zu konkretisieren und umzusetzen. Wir haben einen Gartenplan entwickelt und gestern in einer ersten gemeinsamen Gartenaktion begonnen, diesen umzusetzen. Hilfreich bei unserer Planung war Ihre Internetseite „Wie baue ich einen Gemeinschaftsgarten?“ Vielen Dank dafür.

    In unserer Planungsgruppe sind wir zur Zeit 4 Frauen. Gestern bei unserem Arbeiseinsatz waren wir über 30 Personen, darunter das Vorbereitungsteam, 2 Paten, ca. 10 Kinder , der Rest waren ca. 1/3 Männer und 2/3 Frauen (aus Somalia, Liberia, Syrien, Aserbaidschan und anderen afrikanischen Ländern). Der Eifer war sehr groß, wir haben viel geschafft und alle hatten viel Spaß. Besonders eifrig waren die Kinder.

    Das Projekt haben wir bekannt gemacht durch ein Schreiben an die Paten mit der Bitte, die Informationen an die von ihnen betreuten Menschen weiterzugeben. Außerdem haben wir unser Gartenprojekt bekanntgemacht in anderen bestehenden Projekten  unseres Vereins, wie z. B. im Chor, der Kleiderkammer, bei den Fußballspielern „Black Panthers“ etc.

    Ab der nächsten Woche haben wir einen regelmäßigen Tag, an dem jemand aus dem Planungsteam  im Garten anwesend sein wird (freitags ab 15.00 Uhr – ca. 18.00 Uhr). Der Gartenverein ist jederzeit geöffnet und auch der Garten. Wenn erst einmal die Beete angelegt sind, wird auch die Möglichkeit bestehen, jederzeit im Garten zu arbeiten.

    Weiterhin planen wir monaliche  workshops mit jahreszeitlichen Themen und gemeinsamen Aktionen.

    Ein Vorstandsmitglied unseres Vereins ist Imker und er plant, 2 Bienenvölker ab ca. Juni in den Garten zu bringen.

    Da wir keinen Fertigbau-Montage-Holzhäuser finanzieren, sie aber ein neues brauchen, haben sie sich umgeguckt und nun sieht es so aus, als ob syrische Flüchtlinge, die auch im Garten dabei sind, in Kooperation mit einer Schule mobile, faltbare Häuschen bauen (eigentlich, um diese dann auch mit nach Syrien zu nehmen) (mehr …)

  • Kleingartenverein in Essen legt auf freier Parzelle GG an

    (Gu alerts, 8.4.)

    Eine gute Gelegenheit hat „Zollverein mittendrin“ beim Schopf gepackt: Weil an der Vinzenzstraße, am Fuß der Halde Zollverein, eine Gartenparzelle zurück gegeben wurde, kann sie nun einen Gemeinschaftsgarten für den Bezirk anbieten. Am Sonntag, 17. April, sind alle Stoppenberger Gartenfreunde von 14 bis 17 Uhr auf das ehemalige Grabeland eingeladen.

    Unter dem Motto „Experiment Kleingarten“ soll unweit des Restaurants „Fünf Mädelhaus“ ein Ort für Bewohner aus dem Stadtbezirk VI – Zollverein entstehen, an dem sie gemeinsam gärtnern, bauen und experimentieren können. „Ursprünglich hatten wir für 2017 ein partizipatives Projekt im grünen Bereich geplant. Dann wurde zufällig ein Garten auf dem Grabeland zurückgegeben. Mit Blick auf die ,Grüne Hauptstadt“ war das eine schöne Gelegenheit, das Projekt sofort zu starten“ […] Carlos Tobisch vom Verein „die Urbanisten“ wird Basiskenntnisse zum Thema „Urban Gardening“ vermitteln und Praxisbeispiele vorstellen, die die Besucher inspirieren sollen. Sein Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.

    Beim „Experiment Kleingarten“ entscheiden die Teilnehmer gemeinsam, wie sie die Gartenflächen nutzen möchten. „Sie kann dem Erholen dienen, zum Bauen von Hochbeeten oder zum Anpflanzen von Gemüse“, sagt Claudia Wagner. Dazu könne sie sich Pflanzen-Tauschbörsen, eine Plattform für „Land Art“ oder auch einen Ort zum Lernen und Upcyclen, also die Wiederverwertung von Gegenständen, vorstellen. „Wir sammeln Dinge, aus denen Neues entstehen kann, z. B. Fahnen von Katernberger Vereinen, die zu einem Sonnensegel zusammengefügt werden könnten.“

    Kleingarten wird zum Experiment | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/nord-west-borbeck/kleingarten-wird-zum-experiment-id11714394.html#plx1233543090 (mehr …)

  • Umweltgarten mit Geflüchteten in Kelingartenanlage am Tempelhofer Berg entsteht

    (GU, Mail)

    • Umweltgarten für Geflüchtete am Tempelhofer Feld„, Träger ist der Verein Tempelhofer Berg e.V. in Kooperation mit der Initiative Seelengärten, Berlin. Findet 2016 statt in der KGA Tempelhof der Bahnlandwirtschaft Bezirk Berlin und wird 2017 weitergeführt auf einem vom Trägerverein angepachteten Grundstück, das dem Bundeseisenbahnvermögen gehört und unmittelbar an die KGA angrenzt. Arbeitstitel “ Interkultureller Garten 103+“. Der Umweltgarten bzw. die Umweltgärten sind Teil einer ganzen Reihe von Integrationsprojekten auf und am Tempelhofer Feld. Eine entsprechende graphische Aufbereitung (erstellt von der AG Village/ thf open.port) und das Poster zum Umweltgarten sende ich Dir hier mit [-> in der Projektablage zu finden.]

    Wir planen ab 2017 auf dem BEV Gelände einen Garten mit einer Mischung aus Hochbeeten und ebenerdigen Beeten, der gemeinsam mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte bewirtschaftet wird. Geplant ist eine Gemeinschaftsfläche, ab 2016 Bienenhaltung. Vorgesehen sind bisher nach Absprache mit den Grundstücks-Eigentümern (die z.T. noch aussteht) die Errichtung eines Teehäuschens, eines Backhauses und einer Sommerküche. Geschaffen werden soll ein Areal, das es ermöglicht, zur Ruhe zu kommen und Perspektiven zu entwickeln. Hierfür ist lagebedingt eine Schallschutzmassnahme notwendig. Erste Schritte in dieser Richtung haben wir unternommen (mehr …)

  • Interkultureller Garten in Stralsund entsteht in Kleingartenanlage

    (Gu aus ANtrag und ANtworten auf Fragen)

    In einem Kleingarten werden drei Parzellen zusammengelegt, um einen IG zu starten. Es gibt sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Flächen. Sie starten damit, die Gemeinschaftsfläche urbar zu machen, regelmäßige Gartentage werden durch eine Gärtnerin betreut.

    1.    Sie schreiben „nachdem ein Aufruf gestartet wurde, wird eine Informationsrunde angesetzt“: Wie viele Leute sind jetzt schon in der Gruppe, die plant und dann auch gärtnern möchte?

    Es sind bereits 11 Teilnehmer in der Gruppe, welche sich Ende März treffen und die weitere Planung vorzunehmen. Weitere Interessierte haben sich erkundigt bzw. gemeldet.

    2.    Wie setzt sich diese Gruppe zusammen? Wie viele MigrantInnen sind schon dabei?

    Es ist eine Gruppe mit Erwachsenen unterschiedlichen Alters, welche nicht nur sozial benachteiligt sind. Es sind bereits drei MigrantInnen interessiert daran teilzunehmen. Weitere Flüchtlinge werden zurzeit über das Projekt persönlich informiert und akquiriert.

    3.    Wie groß ist die Fläche und sind die Parzellen mit Zäunen voneinander abgetrennt?

    Die 3 Parzellen mit insg. 300 qm sind ohne Zwischenzäune.

    4.    Wie offen ist der Zugang zu der Schrebergartenanlage? Kann man da jederzeit ein und ausgehen?

    Die Gartensparte ist mit Toren versehen und verschlossen, um vor Vandalismus zu schützen. Der Garten ist jederzeit nach Absprache selbstständig zugänglich. Die Gärtnerin, welche es anleitet, hat einen Schlüssel sowie 2 weitere Schlüssel stehen zurzeit zur Verfügung. Das Stadtteilzentrum (wo Schlüssel lagert) ist in unmittelbarer, 2minütigen Fußmarsch, zu erreichen.

    5.    Wie groß ist der Anteil der Gemeinschaftsbeete geplant?

    Das wird mit den Teilnehmern gemeinsam besprochen und entscheidet die Gartengruppe.

    6.    Wie machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt?

    Über Pressemitteilungen, TV-Berichte (FAS, NDR), Flyer, Aushänge, Emailverteiler, facebook, Mund zu Mund Propaganda, Flüchtlingsnetzwerke, über die Wohnungsbaugesellschaften, Tag der offenen Tür, Gartenfeste, Erntedankfest, Teichhoffest, Teilnahme an Gartentage des Kreisverbandes,

    7.    Was passiert, wenn mehr als 20 Leute mitmachen wollen?

    Es dürfen mehr als 20 Personen mitmachen. 20 sollte als Richtwert gelten. Falls Vergrößerungsbedarf besteht, dann stehen noch weitere benachbarte Parzellen zur Pacht zur Verfügung.

    8.    Können auch Leute aus nicht benachteiligten Gruppen mitmachen?

    Es können alle Bürger, jeglichen Alters, Herkunft und sozialen Status mitmachen.

    9.    Wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben?

    Die Entscheidungen werden gemeinsam in Gesprächsrunden getroffen. Derzeit gibt es eine Telefonliste, welche in der Hand der Projektkoordination ist, und welche sicherlich zu Telefonpatenschaften erweitert wird. Eventuelle Sozialen Medien können ergänzt werden, sofern alle Teilnehmer Zugriff darauf haben. 

    10.Wer koordiniert das Projekt? Jemand vom Sozial-kulturellen Förderverein? Wie lange kann das Projekt begleitet werden?

    Das Projekt koordiniert meine Wenigkeit, ich bin Mitglied im Förderverein. Darüber hinaus bin Stadtteilkoordinatorin und leite das Projekt „Stadtteilzentrum Knieper West“. Es gibt eine Gärtnerin, welche die Umsetzung mit den Teilnehmern im Garten koordiniert und begleitet. Die Kommunikation zwischen Koordinatorin  (Projektantragstellerin, PR, Quartiersarbeit) und der Gärtnerin werden in regelmäßigen Treffen stattfinden. Gartengesprächsrunden werden auch von mir begleitet. Das Projekt kann derzeit bis 04/2018 begleitet werden, wobei bereits jetzt eine Verstetigung der Stadtteilarbeit ersucht wird.

    11.Wozu wird in einem Kleingarten Erde gebraucht?

    Es müssen Teilstücke erneuert, Grasflächen umgegraben und aufgefüllt sowie Blumenbeete angelegt werden

    12.Was soll mit den beantragten Materialien gemacht werden?

    Mit den Materialien soll der Garten urbar gemacht sowie bewirtschaftet werden (die Parzellen wurden ein Jahr nicht genutzt und über ein Jahr nicht gepflegt), Komposter, Kräuterschnecke und/oder Hochbeet etc. gebaut werden. Auch das wird mit den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet.

    13.Zahlen die Leute, die gärtnern, einen Beitrag?

    Der Gemeinschaftsgarten war angedacht ohne Beiträge zu organisieren. Es soll ein ganzheitliches Projekt werden. Sicherlich ist gerade der Beginn finanziell zu unterstützen. Die folgenden abfallenden und benötigten Sämerein können z.B. über eine Gartentauschbörse getauscht und durch Spenden erweitert werden oder durch Umlage auf alle Teilnehmer.

    14.Wie sollen die laufenden Kosten finanziert werden?

    Diese werden mit Unterstützung von Kooperationspartnern finanziert.


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  • IG in Stralsund entsteht in Schrebergartenanlage

    (Gu aus Antrag, 17.3.)
    Der Sozial-kulturelle Förderverin Stralsund hat drei Parzellen in einem Kleingartenverein gepachtet, eine Erweiterung ist wohl möglich. Sie wollen ein Gartenprojekt hauptsächlich für sozial benachteiligte Menschen aufbauen. Aus dem Antrag geht nicht hervor, ob es schon eine Gruppe gibt und wie weit sie tatsächlich sind.
    Es soll Gemeinschaftsbeete und individuelle Beete geben. (mehr …)

  • IG in Freidberg geplant

    (Gu au alerts)
    […]
    Starten will das Dekanat mit einem Schrebergarten an der Usa als Keimzelle. Der Pachtvertrag mit der Stadt Friedberg sei unterzeichnet, teilte das Dekanat jetzt mit. Langfristig werde eine Ausweitung auf Teile eines nahen Ackers angestrebt. Befördert hat das Projekt der Umstand, dass die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) drei Millionen Euro für Projekte in der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stellt.

    Als Kooperationspartner konnte das Dekanat nach eigenen Angaben die Stadt Friedberg, das Diakonische Werk Wetterau, die Kinderfarm Jimbala, den Nabu, die evangelische Familien-Bildungsstätte und das Internationale Zentrum Friedberg gewinnen. Alle Organisationen wollen das Projekt nach ihren Möglichkeiten unterstützen.[…]

    http://ndp.fnp.de/lokales/wetterau/Gaerten-als-Kulturbruecke;art677,1885500 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten in Kleingartenanlage in Dresden entsteht

    (Gu, Mail)
    „Der Gemeinschaftsgarten in der Kleingartenanlage ist folgendermaßen konstruiert:
    2 Mitglieder sind Pächter der Fläche, alle anderen dauerhaften Mitgärtner werden Vereinsmitglieder im Kleingartenverein, der Rest wird als Besucher gewertet.

    Bisher hat das Projekt ca. 6 Regelmäßige Teilnehmer, da der Garten noch nicht sehr hergerichtet ist, da auf den Einhalt von Zusagen des Stadtverbandes der Dresdner Kleingärtner gewartet wurde. diese scheinen sie aber nicht einhalten zu wollen, so dass der Garten jetzt allein sich kümmern will und mehr Mitglieder wirbt. Er ist schon im Gartennetzwerk Dresden verortet.
    http://www.dresden-pflanzbar.de/gaerten/exotischer-gemeinschaftsgarten-coschuetz/“

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  • Insitut für urbane Botnik in Braunschweig übernimmt Kleingartengelände

    (Gu aus Antrag, 22.12)
    Seit März haben sie eine Fläche gesucht, nune ine gefunden und da am 1.12. losgelegt und der Verein hat derzeit 20 Mitglieder. Sie wollen einen Lernort schaffen, der sich aus den Beeten heraus entwickelt.
    Neben den Beeten (siehe Antworten auf meine Fragen) gibt es auch eine Gemeinschaftshütte, die auf dem Teil des als Gemeinschaftsgarten („die Schatzinsel“) genutzen Teil steht.

    a) Wir haben die Aufteilung des Geländes (11 ca. 700m² große Parzellen) im großen beibehalten und lediglich Zäune und Tore an einigen Stellen geöffnet, sodass die Parzellen mehrere „Eingänge“ haben. Zur Zeit werden

    5 Parzellen von Gruppen (2-10 Gärtner*innen) für den privaten Anbau von Gemüse genutzt. Da jedoch nicht alle Projektteilnehmer die Verantwortung für ein eigenes Beet übernehmen wollen, gibt es auf einer Parzelle einen großen Gemeinschaftsgarten (die „Schatzinsel“). 2 Parzellen sind für Hühnerhaltung vorgesehen. 3 Parzellen sind zur Zeit noch nicht für das Projekt nutzbar.

    b) Es handelt sich nicht um eine klassische Kleingartenanlage. Das Gelände hat ein Eingangstor, welches unverschlossen ist. Die Gärtner*innen können also jederzeit auf das Gelände. Alle Gartentore auf dem Gelände sind offen. Sollte sich herausstellen, dass wir das Tor zum Gelände verschließen müssen, so werden wir ein Schloss mit Zahlencode nutzen. Der Code ist dann nur Projektteilnehmern bekannt (wir haben diese Lösung bereits erfolgreich ausprobiert).

    c) Wir haben den Verein gegründet, um das Projekt nach Außen vertreten zu können. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 1 Euro im Monat. Wir nutzen das Geld um unsere Internetseite, Mailverteiler und andere organisatorische Dinge zu finanzieren. Grundsätzlich wünschen wir uns, dass möglichst alle Projektteilnehmer dem Verein beitreten. Der Gemeinschaftsgarten auf der „Schatzinsel“ soll jedoch die Tore weit öffnen für Menschen, die sich nicht zu sehr an das Projekt binden wollen. Wir haben die Öffnungszeiten der Schatzinsel speziell für Nicht-Mitglieder eingerichtet.

    d) Wir wollen langsam wachsen und machen deshalb nur sehr wenig Werbung für das Projekt. Hauptsächlich von Mund zu Mund. Mehrere Menschen wurden über unsere Internetseite auf das Projekt aufmerksam, auch unsere Mitarbeit bei der Transition-Town Braunschweig macht das Projekt nach Außen sichtbar.

    e) Das Gelände hat eine Größe von ca 8000m². Zur Zeit sind etwa 15 Einzelbeete angelegt. Wir haben zunächst Platz für ca. 40 Einzelbeete vorgesehen. Es gibt jedoch keine feste Geländeeinteilung, die eine genaue Anzahl an Beeten vorgibt. Das große Gemeinschaftsbeet hat eine Fläche von ca 80m². Einige Einzelbeete sind 40m² groß. Andere Beete nur 5m².

    f) Wir haben den Verein als Außenvertretung mit Zwei Vorständen und einem Schatzmeister. Um eine verbindliche Aufgabenverteilung zu erreichen, haben wir weitere 13 Posten im erweiterten Vorstand eingerichtet. Wir treffen uns alle 2 Wochen zum Planungstreffen. Hier besprechen wir alle Projektbezogenen Dinge. Zu den Planungstreffen sind alle Projektteilnehmer eingeladen. Das Protokoll jedes Planungstreffen hängt für alle sichtbar in der Gemeinschaftshütte aus.

    g) Das Gelände besitzt weder Wasser-, Abwasser-, noch Elektrizitätsanschlüsse. Die Pacht wird über Spenden und eingebrachte Arbeit (wir übernehmen Abriss-, Aufräum- und Entsorgungsarbeiten in einigen Parzellen) finanziert.

    Grundsätzlich gilt für das Institut für urbane Botnik, dass gewählte Strukturen verändert werden. Es handelt sich um eine große Experimentierfläche.


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  • Einnahmequellen der Gemüsewerft und Kurzinfos zu den TN des Erstiworkshops

    (GU, Workshop 30/31.5.)
    Die Gemüsewerft in Bremen hat einen angestellten Gärtner und ermöglicht es Menschen mit psychischen Behinderungen, stundenweise beim Gärtnern dabei zu sein. Sie haben viel Geld der Aktion Mensch bekommen – und müssen in fünf Jahren den Betrieb auf eigene Füße gestellt haben, sprich Einnahmen generieren. Das läuft gut an. Sie haben dieses Jahr schon 2 Gartenbauaufträge gehabt (Lehr- und Bildungsgarten auf dem Dach einer VHS, wo nun 30 Kurse stattfinden werden und Gartenprojekt auf dem Gelände eines Flüchtlingsheims. Dieses Gartenprojekt gehört zu dem Projekt „Kulturgärten“ des IG Walle e.V. und einmal pro Woche geht jemand aus dem IG in das Heim, um mit den Flüchtlingen zu gärtnern. Nachbarn sind noch nicht dabei), Hopfenanbau für eine Braumanufaktur – sie bekommen pro Flasche einen Anteil, Verkauf an 2 Restaurants und Verbrauch im eigenen Café. Sie wollen nächstes Jahr zudem Stauden und einjährige Pflanzen verkaufen, da gibt es laut Michael einen Markt vor allen Dingen für ausgefallenere Sachen. Auch soll die Pilzzucht im Bunker bald losgehen. Dieser ist ausgebaut und erfüllt nun alle Richtlinien und Auflagen. Sie suchen aber nach größeren Flächen, um den Anbau des Gemüses ausweiten zu können. Auf dem Nachbargrundstück wollen sie mit einem anderen Träger zusammen u.a. Gartendiners veranstalten.
    Es gibt nun inzwischen im hinteren Teil Leute, die gemeinschaftlich gärtnern. Alles Frauen, hauptsächlcih 50plus, die ihre Geräte in einem eigenen Häuschen unterbringen. Sie haben die Kästen, Erde, Geräte alles von der Gemüsewerft bekommen (hatten wir mal finanziert) und es sind ca. 15 Leute. Michale trennt die beiden Teile des Gartens auch sprachlich („wir“ – „die“).

    In Wismar entsteht ein Gemeinschaftsgarten in einem Kleingarten – bzw wird diese Fläche von dem Kleingartenverein ausgegliedert und die Stadt übernimmt es (Deal extra für den Gemeinschaftsgarten). Sie bekommen da 3 Parzellen, die zusammen gelegt werden und dann 1500m² ergeben.

    In Jena haben sie nun begonnen, mit den Flüchtlingen, die direkt neben dem Projekt untergebracht sind, zu gärtnern. Sie stellen fest, dass das gemeinschaftliche Gärtnern nicht elicht für die Leute ist. Viele wollen die Sachen für sich selber haben, es gibt viele Konflikte zwischen den Flüchtlingen, sich für andere zu engagieren ist einigen völlig fremd.

    In Darmstadt haben sie seit 11/2 Monaten einen Verein gegründet (16 Gründungsmitglieder) und noch keine Fläche. Daher haben sie losgelegt auf kleineren Flächen in der Stadt (Inselbeet, Aktionstage). Die Stadt ist ihnen wohlgesonnen.

    In HH-Bergedorf gibt es auch noch keine Fläche, aber sie haben eine im Blick (2400m² groß). Sie sind zu neunt und machen zunächst auch Aktionen, um mehr Unterstützung und mehr Leute für ihre Ideen zu finden. Sie sind von Transition Town inspiriert.


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  • In Worms startet BUND Gartenprojekt für junge Leute

    (Gu aus alerts, 2.3.)
    URBAN GARDENING BUND-Kreisgruppe startet in Herrnsheim Kleingarten-Projekt für junge Leute
    […] Als die Herrnsheimerin Heide Denig vor gut einem Vierteljahr auf Michael Leukam vom BUND zukam, war dieser sofort Feuer und Flamme. Ihr Vater hatte das fast 1000 Quadratmeter große Grundstück in einer Kleingartenanlage gegenüber dem Herrnsheimer Schlosspark sein Leben lang liebevoll gepflegt. […] Jetzt stellt sie das Gelände dem BUND kostenfrei zur Verfügung. […]Das Grundstück samt Wasseranschluss ist also da, eine Erstausstattung an Werkzeugen und Pflanzmaterial inklusive Gartenhäuschen ist ebenfalls vorhanden. Jetzt fehlen nur noch Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 28 Jahren, die den Garten in Eigenregie bewirtschaften wollen. Geschwister, Jugendgruppen, Schulklassen – egal in welcher Konstellation können sich Interessierte zusammentun und beim BUND melden. Regeln gibt es nahezu keine, außer, dass die Obstbäume stehen bleiben müssen (das ist Bedingung von Heide Denig) und dass die Nachbarn nicht beeinträchtigt werden (das ist Projektkoordinator Leukam wichtig). „Ansonsten können sich die Jugendlichen hier austoben und pflanzen, ernten, feiern“, so Leukam.
    Besonderer Vorteil: Der Herrnsheimer Boden ist fruchtbar und wertvoll, sagt der BUND. Für Leukam und seine BUND-Kollegen ist das Projekt ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Leukam will die Resonanz abwarten. „Wir haben auch schon diverse Jugendgruppen angesprochen, ob Interesse besteht.“ Das Jugendparlament hat er beispielsweise ebenso angefragt wie die studentische Vereinigung „Green Up Your College“. BUND-Mitglied muss man nicht zwingend sein, aber natürlich hofft die Naturschützer-Vereinigung auf das eine oder andere Nachwuchsmitglied. (mehr …)