Schlagwort: Kleingartenpark

  • Berlin: der urbane Waldgarten im Kleingartenpark wird eröffnet

    (Besuch)
    Auf einer Ausgleichfläche für den Bau der A100 für Kleingärten, ensteht der Urbane Waldgemeinschaftsgarten. Das Projekt ist eine Mischung aus innovativer Kleingartenanlage, Umweltbildungsangeboten und dem Waldgarten. Die Fläche ist 3ha groß und noch sind die durch Firmen ausgeführten Bauarbeiten im vollen Gange. Eröffnet werden soll Anfang Juni. Danach darf die Waldgartengruppe auf das Gelände, die Öffentlichkeit aber noch nicht. Die Gruppe hat zusammen geplant, während und druch Corona gab es einige Fluktuation. Vor kurzem wurde der Verein gegründet, mit 44 Gründungsmitgliedern. Der Waldgarten besteht aus 5 Zonen, für die jeweils eine Gruppe zuständig ist. Alle, die mitmachen, sollen Vereinsmitglieder werden und das Mitmachen im Waldgarten soll der erste Schritt in das Projekt sein. Wer will, kann dan (möglichst zusätzlich) eine der Kleingartenparzellen pachten. Diese Parzellen werden kleiner als die druchschnitten KG-Parzellen in Berlin und in Clustern um den Waldgarten herum aufgebaut. Ob es nur eine Hütte für alle in einem solchen Cluster geben soll etc. müssen die Pächter*innen miteinander entwickeln.
    Es gibt auch noch eine 1000m² große Umweltbidlungsfläche für die Arbeit mit Kindern (Schulen), dafür hat Julia 1/2 Stelle in dem Projekt. Kim hat auch 1/2 Stelle im Projekt und ist für die (gemeinschafts)gärtnerische Entwicklung zuständig. Sie ist zusätzlich beim Bezirksverband der KG angestellt, die Träger vor Ort sind und kann ihre Stunden recht flexibel handhaben, so dass es mehr als 20 Stunden für den Waldgarten Zeit hat.

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  • Tanzabend im IG Lahr

    (alerts)

    Zu einem Tanzabend in den interkulturellen Garten im Kleingartenpark auf dem LGS-Gelände laden am Donnerstag, 15. August, um 20 Uhr, Phoebe Wacker von Eigentanz und das Mehrgenerationenhaus Lahr alle tanz- und bewegungsinteressierten Menschen ein.

    Im Licht des Vollmonds wird zwischen Blumen, Kräutern, Gemüse, und Bäumen getanzt, zunächst unter Anleitung, später auch frei, einzeln und mit anderen zusammen. Auch die in Lahr entwickelten interkulturellen Tänze können an diesem Abend ausprobiert werden.

    Der Tanzabend findet bei jeder Witterung statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung erforderlich. (mehr …)

  • In HH soll ein Kleingartenpark mit Gemeinschaftsgartenanteilen entstehen

    (Gu, alerts)

    Neugraben-Fischbek könnte Trendsetter in der Modernisierung des Hamburger Kleingartenwesens werden: Der Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg, die Behörde für Umwelt und Energie sowie die Harburger Bezirksverwaltung unterstützen den SPD-Vorschlag zu einem Kleingartenpark mit der Möglichkeit zum gemeinschaftlichen Gärtnern in dem Stadtteil. Die Behörde für Umwelt schließt allerdings den ursprünglich gedachten Standort nördlich der Bahnstrecke und des geplanten Wohnquartiers „Fischbeker Reethen“ vor allem wegen der problematischen Nähe zu dem EU-Vogelschutzgebiet „Moorgürtel“ aus. Jetzt soll eine Lösung innerhalb des Neubaugebiets „Fischbeker Reethen“ her. Der Geschäftsführer des Landesbundes der Gartenfreunde hat im Harburger Stadtplanungsausschuss an den Bezirk appelliert, die Idee des Kleingartenparks umzusetzen. „Wir begrüßen, dass neue Gärten in Hamburg geschaffen werden sollen. Das hat es in den vergangenen 20 Jahren so nicht gegeben“, sagte Dirk Sielmann. Das Besondere in Fischbek wäre, dass Gärten in der Nähe von Geschosswohnungsbau geschaffen würden und nicht weit ab von dort, wo die Menschen lebten.

    Die Idee des Kleingartenparks ist ein urbaner Trend und kommt einer Revolution des bisherigen Kleingartenwesens gleich. Es geht dabei nicht um die Aneinanderreihung von Parzellen, nicht selten von hohen Hecken abgesteckte Claims einzelner Nutzer, zuweilen von Gartenzwergen bewacht. Vielmehr würden Menschen aus Mietshäusern die Gelegenheit erhalten, in gemeinschaftlichen Gärten ihr Gemüse zu pflanzen. Vorbilder gibt es in Kopenhagen und Berlin. Hamburg ist noch nicht so weit: Die Planungskonferenz im Stadtteil Groß-Borstel hat im Jahr 2010 das Ziel formuliert, dass die Kleingärten sich perspektivisch zu einem Kleingartenpark mit öffentlich zugänglichen Grünflächen verändern sollen. Auch bei der Gestaltung der Autobahndeckel entlang der A7 ist die Idee von Kleingartenparks in der Diskussion.

    „Uns schwebt vor, dass Kleingärten geschaffen werden, von denen die Öffentlichkeit etwas hat“, sagte Dirk Sielmann. Urban Gardening könnte als gemeinschaftlicher Schnuppergarten angeboten werden. Eine andere Idee der gemeinschaftlichen Nutzung: Mehrere Senioren aus einem Wohnquartier könnten zusammen einen Garten bewirtschaften, schlägt Sielmann vor.

    Das Kleingartenwesen habe sich in den vergangenen zehn Jahr verändert. Die Mitgliederschaft sei heute eine andere. 60 Prozent der Mitglieder seien in dem Zeitraum ausgewechselt worden, sagte Sielmann. Soll heißen: Die Zeit ist reif für öffentliche, gemeinschaftliche Gärten in der Stadt. Der Landesbund der Gartenfreunde strebe das naturnahe Gärtnern an. „Wir wollen keinen Anschluss an das Sielnetz. Das wäre eine Vorstufe von Bauland“, sagte Dirk Sielmann. Mit dieser Aussage dürfte der Geschäftsführer der Gartenfreunde Bedenken bei den Planern der Stadt ausgeräumt haben. […]

    Die Behörde für Umwelt erkennt den Bedarf für zusätzliche Kleingärten in Fischbek an. Im geplanten Wohnquartier „Fischbeker Reethen“ werden mehr als 2000 zusätzliche Wohneinheiten entstehen, mehr als die Hälfte davon im Geschosswohnungsbau. Die Behörde für Umwelt schlägt deshalb vor, einen Kleingartenpark innerhalb des 70 Hektar großen Plangebiets zu realiseren. Mindestens 25 Kleingärten könnten in den „Fischbeker Reethen“ entstehen, sagte Maja Berghausen und fügte hinzu: „100 wären besser.“

    Potenzial innerhalb des Plangebiets sieht auch Hans-Christian Lied. Eine Idee, wie ein Kleingartenpark gelingen könnte, hat Harburgs Stadtplaner auch schon: Zusätzlich zu einer größeren Gartenfläche könnten in dem Wohnquartier mehrere kleine Garten-Satelliten entstehen.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article209549175/In-Fischbek-Die-Kleingaerten-der-Zunkunft.html (mehr …)