Schlagwort: Kleingartenverein

  • Leipzig: Hildegarten und Dill

    (Projektbesuche)

    Der Dill Gemeinschaftsgarten ist in einer Kleingartenanlage. Vorher war hier eine Brache, auf einem Teil steht auch eine alte Laube (davor ist Wiese, hier ist noch Platz für weitere Beete oder andere Infrastruktur). Losgelegt haben sie im Jahr 2020.
    Der Garten ist von Anfang an als inkluisver Garten geplant worden, die Beete sind unterfahrbar und es gibt eine rolligerechte Bank. Neben den Hochbeeten (viele davon sind nach der Methode des „Gärtnern im Quadrat“ gestaltet), gibt es weitere Hochbeete und ein paar Flachbeete, sowie eine Kräuterspirale und einen Färbergarten (in Hochbeeten). Sie haben eine Laube wieder fit gemacht, die für Workshops u.ä. genutzt wird, es gibt ein Tomatendach. Sie machen viele Workshops und sind Einsatzstelle für Bundesfreiwiligendienst. Im Kleingarten sind sie recht bekannt.

    Der Hildegarten ist Teil des Bürgerbahnhof Plagwitz und wächst dort seit 2015. Neben der Gemeinschaftsgartenfläche, die der Stadt gehört, pflegt die Gruppe den nebenan liegenden Obstbaumgarten. Das war Auflage der Stadt.
    Im Hildegarten gibt es hauptsächlich individuelle Beete, die allermeisten direkt im Boden. Den Boden untersucht hat niemand, es wurde eine 50cm Schicht „guter Boden“ aufgeschüttet. „Doch die meisten machen sich da keinen Kopf“. Es gibt auch gemeinschaftlich genutzte Flächen, Beete, eine Kräuterspirale, Heilkräuter, Beeren.
    Vom alten Bahnhof ist noch einiges an Struktur da, so ein Stück einer Ankunftshalle, die für Workshops genutzt wird. Hier haben sie was angebaut, um es winddichter zu machen, denn der Hildegarten liegt direkt in einer der Frischluftschneisen.
    Sie haben einige Kompostklos auf der Fläche, eine Schuppen für die Geräte und – die Hauptattraktion – einen alten Zug, zumindest einen Teil davon. Schienen dafür sind verlegt worden/waren noch da (?), der Zug wurde mit 2 großen Krähnen in den Garten gehieft. Der Gruppe ist wichtig, die Vergangenheit der Fläche sichtbar zu machen.
    Um den Zug gibt es Streit mit der Stadt, Eigentlich genau so genehmigt, gab es da einen Wechsel und das Bauamt sagt nun, dass der Zug so nicht stehen bleiben kann, sondern 5 m verrückt werden muss, was aber gar nicht geht. Die Nutzung ist also noch nicht freigegeben, die Gruppe träumt davon, den Zug innen so umzugestalten, dass Workshop- und Gruppenräume entstehen.
    Es gibt auch einen kleinen Spielplatz im Garten und ein Gewächshaus.
    Probleme: Vandalismus, Diebstahl, Wasser. Die Glasscheiben (Gewächshaus, Zug) werden immer mal wieder eingeworfen, teure, nur kurz zwischengelagerte Geräte werden geklaut, inzwischen wird alles Werkzeug, was ein bisschen was wert ist zumindest im Winter mit nach Hause genommen.
    Wasser haben sie nur Regenwasser, doch regnet es nicht oft genug. (mehr …)

  • Siegen: Kleingartenverein Unterm Sender entwickelt sich weiter

    Wir sind eine der 9 Siegener Kleingartenanlagen und ein bisschen stolz darauf, dass wir uns als Verein mächtig weiterentwickeln konnten. Es gibt einen Gemeinschaftsgarten, in dem man ein Beet pachten kann, wir haben die Offene Ganztagsschule der benachbarten Grundschule mit Ihren mobilen Beeten zu Gast, das Kreisklinikum hat einen Garten für die Arbeits-Therapie bei uns und eine Studentengruppe der Uni Siegen hat gleich einen Verein gegründet und von uns die Parzelle dazu gepachtet.

    Abgesehen davon haben wir 75 Gärten mit je rund 300qm Fläche in schönster Lage Siegens. (mehr …)

  • Berlin: neuer Garten in Neukölln entsteht

    (Besuch)
    In Britz hat der Verein „Kulturschafft e.V.“ eine große Gartenfläche von einem Bildungsträger übernommen. Die Fläche gehört wohl mal zu der angrenzenden Kleingartenanlage, wurde vom Bezirk dann aber als Abstellfläche für Baumittel etc. für den Bau der A100 gewidmet. Die A100 Bauarbeiten fanden dann ganz ohne diese Fläche statt. Ein Bildungsträger hat eine Weile Alphabetisierungskurse und Gärtnern angeboten, die Fördergelder liefen aus und ein neuer Träger wurde gesucht. So kam Kulturschafft zu der Fläche. Sie müssen 50 Euro Pacht pro Monat zahlen und haben einen Vertrag, der recht kurzfristige Laufzeiten hat, die aber, wenn keine Kündigung erfolgt, weiterlaufen.
    Der Träger ist ein Kulturverein, die Mitglieder sind hauptsächlich Künstler*innen, eigene Räumlichkeiten haben sie nicht. Sie wissen noch nicht so genau, was sie mit der Fläche machen wollen, im Verein gibt es Interesse an SoLaWi, aber auch an gemeinschaftlichem Gärtnern. Einige wollen Angebote für Kinder machen. In der direkten Nachbarschaft ist eher Gewerbe und Schulen, Wohnbebauung gibt es nicht angrenzend an die Fläche. Sie wollen mit den Schulen und Kitas kooperieren, haben Kontakt zu BENN Britz (QM), eine der Frauen war bisher beim Campus Dammweg dabei, sie kennen die Prinzessinnengärten und auch den Flamingo-Garten.

    Sie wollen mit Geflüchteten gärtnern, denken an einzelne Parzellen und gemeinschaftliche Flächen, viel für Kinder und eine Zone soll „Wildniss“ bleiben. Die benachbarten Kleingärtner*innen haben Interesse daran, dass auf der vollgewucherten Fläche bald wieder etwas passiert.

    -> sie wollen nun ersteinmal intern klären, in welche Richtung sie gehen wollen, dann Kooperationspartner*innen ausloten und dann eine Infoveranstaltung machen, um mehr Leute zu werden.

     

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  • Hochheim: Kleingartenverein für Gemeinschaftsgarten gegründet

    Für unseren Garten ist jetzt der erforderliche Bauantrag eingereicht. Unser Clubhaus sowie die zugehörige Infrastruktur wird ab Frühjahr 2024 errichtet (Zu- und Abwasser, Solaranlage, Toiletten, Wassertanks, etc.). Aktuell vollenden wir die Umzäunung des Grundstücks und werden ab Ende August den eigentlichen Nutzgarten sowie die Streuobstwiese anlegen. Vor zwei Wochen haben wir schon ein Kürbisfeld angelegt.

    Um einen GG aufzubauen, muss der Träger einen KG gründen, da die Fläche entsprechend gewidmet ist. (mehr …)

  • Otterndorf: Garten der Hoffnung hat sich vergrößert

    (Mail)

    sie haben nicht mehr 700 qm sondern 1000 qm Garten. Außerdem hat die Kirche das Pachtland an einen Kleingartenverein übergeben (mehr …)

  • Siegen: Gemeinschaftsgarten ensteht auf Kleingartenparzelle

    (Antrag, Antworten)

    Auf unserer Parzelle 75 entsteht gerade ein Gemeinschaftsgarten, in dem viele
    Pächter eines Beetes gemeinsam Gärtnern können. Jede/r hat seinen eigenen
    Bereich und eben viele Dinge gemeinsam: Schuppen,Werkzeuge, Kompost,
    Regenwasser und Frischwasser, Ideen und gegenseitige Unterstützung.

    Als klassische Kleingartenverein möchten wir neue Wege gehen. Wir merken bei den
    Bewerbungen zu einer großen Parzelle, dass 300qm mit Laube zuviel des Guten sind
    und man sich da erstmal rantasten möchte. 15qm Beet sind da schon viel
    übersichtlicher und man ist auch nicht alleine. Urlaubsvertretung, gemeinsame
    Beschaffung und Planung schaffen Selbstvertrauen und Machbarkeit. Auf der
    Parzelle wird es viele Beerensträucherund einen Apfelbaum geben. Die Erträge teilen
    sich die Gemeinschaftsgärtner.

    Uns liegt dieIntegration benachteiligter Bevölkerungsteile am Herzen. Wir verbinden
    das mit dem gemeinsam Nenner aller,dem Gärtnern, so naturverbunden wie möglich
    und sinnvoll:

    MobileHochbeete für die GartenAG der benachbarten Offenen
    Ganztagsschule der Grundschulehttps://www.giersberggrundschule.de/

    Therapiegarten fürdie ErgotherapiePsychiatriedesKlinikumsSiegen

    https://klinikumsiegen.de/therapie/ergotherapiepsychiatrie/

    Studentengarten: Wir unterstützen eine Gruppe vonStudentender Pluralen
    Ökonomik
    https://www.wiwi.unisiegen.de/wiwi/pluraleoekonomik/
    Gemeinschaftsgarten für alle, die sich andere Wegevorstellen können als den
    klassischen Kleingarten in Eigenregie

    Prominent am Haupteingang unserer Anlage gelegen entsteht der
    Gemeinschaftsgarten auf400qm einer ehemaligen Kleingartenparzelle. Die Laube
    musste samt Bodenplatte entfernt werden.Zunächstals Obstgarten konzipiert,
    wurdedaraus derGemeinschaftsgartenmit für uns völligneuer Konzeption.

    Alle Gemeinschaftsgärtnerinnen sollen auch Vereinsmitglieder sein undihr Beet auch
    pachten und jeweils eigenverantwortlich hegen und pflegen.Die gesamte Fläche wird
    aber in gemeinschaftlicherRegie betrieben.

    Am 18. April trafen sich Interessierte undhabenzusammen dieersten Schritte
    konzipiert (Anwesenheitsliste undProtokoll anbei).Wir starten mit vier Pächterinnen
    umzu Beginndie Komplexitätnicht zu hoch werdenzulassen und erhöhen die Anzahl
    mit der Zeit.

    Antworten

    • Wie teuer ist denn der Mitgliedsbeitrag für eine Parzelle im Gemeinschaftsgarten?
      Für ein Beet nehmen wir jährlich €30 als Kostenbeitrag (Wasser, Versicherung Schuppen/Werkzeuge, …) und €45,- als Mitgliedsbeitrag (u.a. Vereinshaftpflicht, Zugang zur Toilettenanlage)
    • Habt ihr da eine soziale Staffelung oder wie geht ihr damit um, wenn Menschen mit gärtnern wollen, sich aber den Mitgliedsbeitrag nicht leisten können?
      Die Kosten haben wir mit den ersten Pächterinnen abgestimmt und erhielten die Rückmeldung, dass das so passt. Wenn sich jmd aus Kostengründen nicht beteiligen könnte, reduzieren wir den Beitrag noch mal um 50%. Wir sind aber der Meinung, dass ein gewisses Engagement auch finanziell da sein muss
    • Gibt es die Möglichkeit, auch erst mal „zu schnuppern“, bevor man in den Verein eintritt, um das gemeinschaftliche Gärtnern auszuprobieren?
      Haben wir noch nicht besprochen – Bisher war es für uns ein integrativer bestandteil auch Mitglied zu sein und sich im Verein wohl zu fühlen.
    • Wie wollt ihr das Projekt bekannt machen, wie können Neuinteressierte dazu kommen? Und wann wollt ihr es öffnen?
      Das Projekt ist ab sofort offen. Man sich über die Website bewerben. Wir bewerben den Verein mit all seinen Angeboten Möglichkeiten über unsere Website, (ebay-)Kleinanzegen und den Bezirksverband und über das Urban gardening projekt in Siegen (Lea Burwitz)
    • Habt ihr eine Skizze von der Gemeinschaftsgartenparzelle? Mich interessiert, wie die Beete zueinanderstehend geplant sind
      Skizze anbei
    • Wie viele Menschen könnten im Gemeinschaftsgarten dabei sein?
      Wir starten mit vier und wollen auf max 10 ausbauen

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  • Hochheim: Gemeinschaftsgarten ensteht auf Kleingartengelände

    Sie haben eine 6.500 qm große Fläche gepachtet, die als Ackerfläche genutzt wird, aber seit mehreren Jahren brachliegt. Der für das Gebiet geltende Bebauungsplan sieht für die Fläche „Wohnungsferne Gärten (Klein- und Eigentümergärten)“ vor, was bedeutet, dass das Bundeskleingartengesetz Anwendung findet. Das macht alles recht kompliziert, der Verein konnte nicht selber als Pächter/Betreiber des Gartens auftreten. („Nur gesondert anerkannte Kleingartenvereine (sog. gemeinnützige Kleingärtnerorganisationen), die ausschließlich oder überwiegend kleingärtnerische Zwecke verfolgen, dürfen in Hessen eine Kleingartenanlage verwalten und können als Zwischenpächter zwischen Eigentümer und den Pächtern einzelner Kleingartenparzellen auftreten. Selbst wenn wir also „Kleingärtnerei“ als zusätzlichen gemeinnützigen Zweck in die Satzung aufnehmen würden, wäre dies wegen der Regelung im BKleingG nicht ausreichend, da dort eine „ausschließliche oder überwiegende“ kleingärtnerische Ausrichtung des Vereins gefordert wird.“). Daher gründen Sie nun tatsächlich noch einen Kleingartenverein.

    • Wie groß ist die Gruppe der (potentiellen) Gärtner*innen und wie groß ist die Kerngruppe?

    Unser Verein hat jetzt 80 Mitglieder. Unser Vorstand besteht aus 9 Mitgliedern. Das Gartenteam hat sich jetzt mehrfach getroffen und besteht bis jetzt aus 20 Mitgliedern. Sobald es los geht und die Flächen angelegt sind, rechnen wir aber mit weiteren Interessenten.

    • Wer plant den Garten und wer setzt die Planungen um? Wer ist an der Anlage des Gartens beteiligt?

    Der Garten wird von unserem Verein zusammen mit einem Architekturbüro geplant. Der Nutzgarten im speziellen wird von den beiden Leiter:innen unseres Gartenteams mit den Mitgliedern geplant. Die beiden Leiter:innen sind Gärtner und arbeiten beruflich als Angestellte im Botanischen Garten der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz.

    Das Team plant wie die Gemeinschaftsfächen genutzt werden sollen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit ein Privatbeet anzulegen, wenn man für sich selbst etwas anpflanzen will. Die übrige Fläche werden wir mit Feldfrüchten wie z.B. Kürbissen nutzen. Insgesamt steht für den Nutzgarten 1000 Quadratmeter zur Verfügung. Hinzu kommt noch eine Streuobstwiese von 1500 bis 2000 qm.

    • Wie kann man mitmachen?

    Einfach bei uns melden via Mail an gartenteam@thomasmore.de oder vorstand@thomasmore.de oder man lernt uns bei einer unserer Aktivitäten kennen bei denen wir über unser Projekt informieren.

    • Was an Infrastruktur gibt es auf der Fläche inzwischen?

    Es gibt einen Baucontainer. Strom und Wasser werden im Laufe des Jahres verlegt. Für die Übergangszeit dient der Wassertank. Wir werden beim Bewässern und Nachfüllen von den örtlichen Winzern unterstützt bis wir eine eigene Leitung haben. Ein Blockbohlenhaus mit Toiletten und Küche soll im Herbst 23 oder Frühling 2024 errichtet werden. Die Stromversorgung erfolgt über eine PV-Anlage die zum Zweck der Einspeisung des Überschusses aber auch ans Netz angeschlossen wird und um für eine zuverlässige Versorgung bei schlechtem Wetter zu sorgen.

    Die Fläche ist insgesamt 6.500 qm groß. Der Rest der Fläche wird durch Wege, Wildblumenwiese, einen verpflichtenden Parkplatz für KFZ und Fahrräder sowie Imkerhütte und Werkzeugschuppen genutzt.

    • Haben Sie das Projekt schon in der Nachbarschaft vorgestellt?

    In der Nachbarschaft, in der Stadt und in der Presse.

    • Gibt es Kooperationspartner*innen?

    Wir stehen in Kontakt mit Schulen und Kindergärtnerin. Allerdings werden wir erstmal in diesem Jahr das Gelände erschließen bis 

    • Wie viele Beete soll es insgesamt geben? Ich nehme an, die Hochbeete sind nur ein Teil? Wie wird der Garten organisiert? Gibt es individuelle Beete oder wird gemeinschaftlich gegärtnert?

    Siehe oben.

    • Muss man Vereinsmitglied werden, um mit dabei sein zu können?

    Nein, es gibt die Möglichkeit auch ohne Mitgliedschaft das Projekt kennen zu lernen. Langfristig möchten wir die Leute aber gerne für eine Mitgliedschaft gewinnen.

    • Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen Zugang dazu?

    In unserem Container und später in einem Werkzeugschuppen der per Smartlock für alle Gärtner:innen zugänglich ist. 

    • Handelt es sich bei den Hochbeetkästen um „Fertigprodukte“, die so wie sie sind aufgestellt werden können? (bitte beachten Sie, dass bei uns das Material zum Bau von Hochbeeten förderfähig wäre)

    Es handelt sich um Bausätze (Winkel, Schrauben, Bretter


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  • Berlin: Konkrete Planung für den Schleifengarten

    (NL9

    […]
    Beim Schleifengarten tut sich viel, dank des tollen Engagements der Projektpartner und von vielen Helferinnen und Helfern aus den Bornholmer Gärten und dem Kiez. Inzwischen sind die alten Garagen mit Hilfe der früheren Mieterinnen und Mieter abgerissen, ebenso die bisherigen Zäune. Die Fläche wurde mit Unterstützung des Bezirksamts Pankow geebnet. Ein neuer Zaun mit großem Tor kommt im Januar oder Februar. Zum Jahreswechsel geht die Fläche vom Stadtbezirk an den Kleingartenverein Bornholm I e.V. über. Bis dahin darf die Baustelle nicht betreten werden.
    Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Bezirk sowie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die das Pilotprojekt vorantreiben und großzügig fördern, sowie der gemeinnützigen Gesellschaft soulgardenberlin, die den Prozess zum Aufbau des Schleifengartens begleitet und organisiert, wurden schon viele Schritte in die Wege geleitet – darunter öffentliche Kieztreffen und eine Beteiligung über unsere Homepage www.schleifengarten.de. Für das berlinweite Pilotprojekt für einen Gemeinschaftsgarten als Teil einer Kleingartenanlage wurde nun auch die Förderung durch die Senatsverwaltung bewilligt. Da sie nur für dieses Haushaltsjahr gilt, bestellt eine Arbeitsgruppe bereits eine Grundausstattung mit Gewächs- und Gerätehaus, Materialien für Hochbeete sowie Arbeits- und Gartengeräte. Unsere Kleingartenanlage rechnet alles noch bis Dezember ab, zum Jahresanfang wird das Material geliefert und im Verein zwischengelagert. Im neuen Jahr kümmern wir uns auch um einen Anschluss von Wasser und Strom auf dem Gelände. Der Rest hängt von Euch Schleifengärtnerinnen und Schleifengärtnern ab. Dafür wurden ja schon Arbeitsgruppen gebildet – vielen Dank dafür!

    Was ist bei dem Projekt grundsätzlich zu beachten? Es handelt sich um einen Gemeinschaftsgarten auf einer Kleingartenfläche. Deshalb ist klar: Der Schleifengarten ist vorrangig ein Garten zum Gärtnern in Gemeinschaft, als Naturerlebnis auch für Kinder und sozialer Ankerpunkt für unseren Kiez. Als Teil der Kleingartenanlage orientiert er sich an der Gartenordnung des Bezirksverbandes der Kleingärtner, die naturnahes Gärtnern vorschreibt. Also: viele Nutzpflanzen, kein Dünger, nicht alles kann mit Geräten und Möbeln vollgestellt werden. Die Fläche ist zudem gemeinnützig und alle Nutzerinnen und Nutzer sollten bitte Rücksicht auf die umliegenden Gärten nehmen. Das schließt einige gewünschte Nutzungen aus und das sollten alle von vornherein wissen: Der Garten wird kein Spielplatz (Trampolin), kein Freizeitpark (Pool oder Sauna), keine Hundewiese (dafür ist die Fläche leider zu klein). Es darf auch keinen gewerblichen Verkauf von Speisen und Getränken geben, eine Abgabe gegen Spenden ist allerdings erlaubt. Keine Sorge, viele Eurer Ideen und Vorschläge werden trotzdem möglich sein und gemeinsam umgesetzt: eine bunte Gemeinschaftsfläche, viele Hochbeete, neue Ideen zum Bauen, Gärtnern und Gestalten. Wir laden Euch zum Austausch mit uns Gärtnerinnen und Gärtnern von Bornholm I ein und stehen für Hilfe und Beratung jederzeit zur Verfügung.

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  • Gemeinschaftskleingarten in Dresden

    (Mail)

    Der Verein Sommerfrische e.V. hat von seinen knapp über 100 Gärten fast 30 Kleingartenparzellen, die gemeinschaftlich von mehreren Familien bewirtschaftet werden, da der Vereinsvorstand das anstrebt. Das sind alles feste angemeldete Kleingärtner die in Kleingruppen fest Parzellen zugeordnet sind. Einen freien Gemeinschaftsgarten gibt es nur für Kinder in der Anlage. Aber es sind halt auch gemeinschaftliche Gruppen ohne vorher sich zu kennen. (mehr …)

  • Kulturgarten Lüneburg: wenig Leute

    (Mail)

    Gerade sind wir relativ wenige Menschen, weil das gemeinsame Gärtnern im letzten Jahr so nicht möglich war. 
    Zwei, drei Personen sind aber aktuell noch aktiv und wir konnten im Oktober bei einem Interessiertentreffen neue Menschen gewinnen, die dann hoffentlich ab Frühjahr so richtig einsteigen. Interesse ist nach wie vor vorhanden 🙂 
    In Rücksprache mit dem Gartenverein, bei dem wir die Parzelle haben, haben wir uns geeinigt, dass bis Mai geschaut wird, ob die Gruppe wieder richtig aktiv wird oder wir den Garten ggf. doch weitergeben (mehr …)

  • neuer IG entsteht in HH

    (Mail)
    Unser Büro hat in Hamburg im Auftrag des Bezirksamts Hamburg-Nord das Quartiersmanagement am Ohkamp (Fuhlsbüttel Nord) übernommen. Dieses wurde im Zusammenhang mit der Entstehung einer Unterkunft für Geflüchtete eingerichtet. Ziel ist die Unterstützung der Integration der Geflüchteten in die Nachbarschaft.

    Ein Projektwunsch der aus der Bewohnerschaft der Unterkunft und aus der Nachbarschaft an uns herangetragen wurde ist die Umsetzung eines „Gartens für Alle“. Hierfür haben wir nun zwei Parzellen in einem Kleingartenverein gepachtet.

    Es hat sich bereits eine Gruppe von Interessierten aus Bewohner*innen der Unterkunft, aus der Nachbarschaft und dem NABU (Kindergruppe mit Kinder aus der Unterkunft) gebildet, die sich dort einbringen möchten. Unterstützen bei der Umsetzung wird uns Rico Horn, ein Permakultur-Experte. 


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  • IG Osnabrück: Langzeitarbeitslose bauten den Garten. Naturnahes Lernen im Mittelpunkt

    (Gu, alerts)

    „Bei uns im Mütterzentrum treffen sich viel Kulturen und Nationen“, sagt die Vorsitzende des „Vereins Mütterzentrum Osnabrück e.V.“, Malu Piepenbrink, die selbst aus Brasilien kommt. Gemeinsam ist ihnen, „dass die meisten nur kleine Wohnungen haben und kein Grün drumherum“, so Piepenbrink. „Dafür haben wir jetzt diesen großen gemeinsamen Garten.“ Und in dem duftet es an diesem Sonntag nach Würstchen und Kaffee, nach frisch gemähtem Gras und frischen Kräutern. Der „interkulturelle Garten Sonneneck“ ist ein echtes Paradies: die Wiese zum Herumtollen, der große Sandkasten mit Matschanlage, der Rutschhügel, die Sonnensegel. Und dazu Hochbeete für Kräuter und Gemüse, Obstbäume, Blumen, ein Grillplatz, Bänke und Sitzsäcke, Holzhütten für Werkzeug, Spielzeug und Toiletten. „Wir haben hier zwei Kleingärten zusammenlegt“, sagt Malu Piepenbrink. 

    Von der ersten Idee bis zur Garteneröffnung am Sonntag hat es Jahre gedauert. „Das erste Problem war, überhaupt einen Garten zu finden“, sagt Anna-Maria Schmitz-Hülsmann vom Mütterzentrum. „Die meisten Kleingartenvereine haben gleich abgewunken; die wollten uns und unsere Kinder nicht.“ Fündig geworden ist das Mütterzentrum dann im Kleingartenverein Süd in Nahne. „Die Vorsitzende, Anna Böer, hat uns in allem unterstützt“, sagt Malu Piepenbrink.

    Doch wie macht man aus einer heruntergekommenen Grünfläche oben auf dem Berg und ganz am Ende des Weges einen Garten? Unter anderem mit Hilfe der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. „Das Mütterzentrum ist mit der Frage auf uns zugekommen, ob wir das Projekt finanziell unterstützen können“, sagt Michael Prior, Geschäftsführer der Bohnenkamp-Stiftung. „Was uns daran gefiel ist, dass es um naturnahes Lernen geht, das liegt uns besonders am Herzen.“ Und, dass die Stiftung das Projekt nicht nur bezahlen sollte, sondern auch begleiten konnte. „Wir haben das Mütterzentrum mit der Möwe zusammengebracht, weil wir es gut fanden, dass ein soziales Unternehmen diesen Garten baut.“

    „Für uns war das auch ein Glücksfall“, sagt Thomas Schulke, Betriebsleiter der Möwe, einer gemeinnützigen GmbH. „Wir beschäftigen viele Langzeitarbeitslose, Migranten und Flüchtlinge. An einem sozialen Projekt zu arbeiten, war für unsere Leute etwas besonders Schönes.“ Das aber mit viel Arbeit verbunden war. „Jeder Stein und jeder Sandsack musste mit der Schubkarre hier rauf befördert werden“, sagt Schulke. Und neben Kraft war auch Geduld erforderlich. „Es gab immer wieder neue Ideen, die umgesetzt werden sollten. So manches Mal haben wir etwas, das schon halb fertig war, wieder umgeplant.“

    Auch sonst war manchmal der Wurm drin. „Zweimal wurde eingebrochen, und Werkzeug wurde gestohlen“ (mehr …)

  • GG hat Fläche einer ex Sonnenbadeanstalt

    (Gu aus Manifest)

    Als Projekt „Stadtgarten Sonnenbad“ haben wir uns erstmals im November 2014 zusammengefunden. Zwei Brachflächen und auch Reste der alten Sonnenbadeanstalt „Sonnenbad“ wurden uns vom Verband der Kleingärtner und vom Vorstand der Gartensparte „Prießnitz“ zur Verfügung gestellt. Diese mussten und müssen urbar gemacht werden. Der Kampf gegen die „Brombären“ dauert an!
    Es gibt viel zu tun und zwar in vielerlei Hinsicht. Neben der Gartenarbeit ( säen, jäten, pflanzen…) gibt es diverse Bauprojekte, die umgesetzt werden wollen. Aus dem Bereich des Urban Gardening werden ebenfalls Ideen, wie zum Beispiel der Kartoffelturm, umgesetzt. Auch hier sind weitere Anregungen gern gesehen!
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  • Statt Demenzgarten legen Kleingärtnern eine Nachbarschaftsgarten an

    (Gu, alters)

    Die Gartenfreunde Botnang geben nicht auf. Seit Jahren versuchen sie, vier Parzellen zwischen der Paul-Lincke-Straße und dem Gerhard-Winkler-Weg sinnvoll zu nutzen. Die rund 1000 Quadratmeter große Fläche ist stark abschüssig. Zudem liegen viele und teilweise sehr große Wurzeln unter der Erde, sagt der Vorsitzende Wolfgang Zaumseil. Kleingärtner habe es schon lange keine mehr gegeben, die diese Grundstücke pachten wollten. 2013 fanden dann erste Gespräche mit den Humanisten Baden-Württemberg statt, die in Kooperation mit der Demenzinitiative Stuttgart-West, den Demenzlotsen und eben den Botnanger Gartenfreunden den ersten Garten für Menschen mit Demenz in Stuttgart schaffen wollten. Bis zu 30 000 Euro wollten die Humanisten in dieses Pilotprojekt investieren. „Doch nach rund zwei Jahren ist das Vorhaben an zu hohen Auflagen gescheitert“, sagt Zaumseil. Die Gründe sind vielschichtig: Unter anderem war die gewünschte Anfahrt über den Gerhard-Winkler-Weg ein Problem. Die Frage nach den sanitären Anlagen war noch nicht geklärt. Und im Hinterkopf war dann auch noch die eventuelle Erweiterung des benachbarten Friedhofes. Zwar weiß auch beim Garten-, Friedhofs- und Forstamt niemand, ob sie jemals kommt, aber wenn es irgendwann doch einmal passieren sollte, wären die rund 30 000 investierten Euro wohl verloren. Botnang kommt also für die Humanisten und für den Garten für Menschen mit Demenz nicht mehr in Frage, aber das Projekt ist deshalb noch nicht beerdigt. „Wir sind an anderer Stelle dran“, sagt Projektleiterin Heike Degen-Hientz von den Humanisten. Ende April könne sie mehr sagen.

    Doch auch die Gartenfreunde haben nach dem Scheitern des Gartens für Menschen mit Demenz den Kopf nicht in den Sand gesteckt. „Wir haben nun ein anderes Projekt für diese Flächen in Arbeit“, sagt Wolfgang Zaumseil. Es gehe um einen Nachbarschaftsgarten. Verschiedene Projektpartner sollen auf der Fläche der Gartenfreunde kleine Beete bekommen, die sie selbst bepflanzen und beackern können. Der benachbarte Kindergarten Spitalwald, das Familien- und Nachbarschaftszentrum, die Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt als Träger in der Betreuung der Flüchtlinge sowie die beiden Grundschulen hätten schon Interesse bekundet, sich an dem Projekt beteiligen zu wollen. Zudem sollen auf einem Teil der Fläche Imker die Gelegenheit bekommen, Bienenvölker unterzubringen.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-botnang-gartenfreunde-wollen-ort-der-begegnung-schaffen.410fb573-8e8a-40cf-bf44-e7c6eec57391.html (mehr …)

  • Kleingartenkolonie hat Platz für Gemeinschaftsgarten frei

    (Gu aus AGKleinstlawi, 4.5.)
    „Zur Zeit gibt es das wunderbare Angebot in der Gartenkolonie „Am Volkspark“einen Gemeinschaftsgarten zu gründen. Wenn jemand Interesse hat und ev. amallerbesten sogar ein Grüppchen bereits weiß, mit dem er oder sie dortaktiv werden möchte, bitte bei der Vorsitzenden der KolonieFrau Dr. Gabriele Gutzmann melden.“ In Berlin. (mehr …)

  • Kurzinfos zu den Gärten, die bei dem Zweiti-Workshop in Nürnberg dabei waren

    (Gu, Workshop in Nürnberg 11/12.10.)
    Der Frauengarten Trier hat von der Glücksspirale Gelder für Holz für Hochbeete bekommen und sie machen bei „Tier aktiv im Team“ mit, bei dem Firmenteams sich in gemeinnützigen Einrichtungen engagieren. Sie treffen sich 1x Woche im Garten und wer dabei ist, trifft die Entscheidungen. Der Garten ist ein Projekt des Frauennotrufs und dort angestellte Frauen leiten das Gartenprojekt, was ein Schutzraum für Frauen ist.
    Der Fächergarten Karlsruhe hat keine Trägerschaft, sondern ist als lose Gruppe mit 30 Aktiven (und 15 ganz Aktiven) organisiert. Sie haben 1x Woche Plenum, wer da ist, entscheidet.
    Auch Düsselgrün aus Düsseldorf hat keine Trägerschaft, sondern ist eine lose Bürgerinitiative. Bestimmte Leute übernehmen Aufgaben, es gibt ein Orgatreffen (wer da ist, entscheidet), sie machen einen Gartenrundbrief und sind auf Facebook aktiv. Noch immer wissen sie nicht, ob sie auf der Fläche bleiben können. Auch haben sie derzeit keine Versicherung, da das im Rahmen der Trienale lief. Am 19.11. hat sich ein Bürgermeister und ein zuständiger Mensch der Stadt mit Presse angekündigt. Sie werden nun nachfragen, was für ein Termin das ist, was da passieren soll etc.
    Der Kulturgarten in Lüneburg hat einen Schwerpunkt auf der Arbeit mit Flüchtlingen. Sie sind Teil der Willkommensinitiative (= Träger) und haben eine große Parzelle in einem Kleingartenverein bekommen. Der KG-Vorstand hat in seiner eigenen Anlage eine Parzelle einer syrischen Familie gegeben, um sie zu unterstützen. Pacht verlangt der Verein nicht und auch eine Ablöse musste nicht gezahlt werden. Er möchte weitere KG-Vereine für die Arbeit mit Flüchtlingen gewinnen. Im Kulturgarten sind 10 Leute im Kernteam. Sie wollen eigentlich Flüchtlinge für langfristiges Mitgärtnern gewinnen, doch da ist bisher nicht so viel Interesse dran. Eine Familie ist voll dabei, die anderen (hauptsächlich junge Männer) kommen zu Events.
    Bei den Gärten der Begegnung in Bayreuth sind auch Flüchtlingen im Fokus. Teilweise werden sie erreicht, hauptsächlich über presönliche Kontakte. Eine der GarteninitiatorInnen, die sich aus dem Gartenengagement herausgezogen hat, ist noch aktiv bei „Bunt statt braun“ und macht diverse Veranstaltungen und Kurse mit und für Flüchtlinge (u.a. Kinder) im Garten wie Hausaufgabenbetreuung mit Nistkastenbau. Im Garten haben sie inziwschen eine Regenwasserzisterne und ein Weidenhaus mit einer Veranstaltungsfläche. Im Vorstand sind 6 Leute, die Sitzungen sind offen für alle und wer da ist, kann auch mitentscheiden, doch es kommen keine GärtnerInnen. Sie bekommen regelmäßig städtische Unterstützung (finanziell)
    Im Mauergarten in Berlin gibt es inzwischen auch für die Gemeinschaftsbeete Verantwortliche (Paten). Sie sind 50 Vereinsmitglieder und 90 Mitmachende und es gibt 100 Beete (individuelle und gemeinschaftliche). Sie haben derzeit mit einer schwierigen Person zu kämpfen, die den Vorstand dazu gebracht hat, zurück zu treten.
    Der Wurzelgarten Oldenburg ist auch in einer Kleingartenanlage. Sie haben keinen Schlüssel zu einer bestimmten Tür, die auch abgeschafft werden soll, doch noch stets eifrig von den KleingärtnerInnen abgeschlossen wird. Auf dem Gelände ist das Projekt schwer zu finden, es gibt noch kein Schilderleitsystem. Wichtige Leute aus dem Vorstand sind derzeit im Ausland (Auslandsemester) und sie sind dabei, neue Strukturen zu entwicklen, um Veranswortlichkeiten ohne Überforderungen zu schaffen. Entscheidungen fallen im wöchentlichen Plenum und per Mail
    Auch im Gmünder Weltgarten sind ein paar Flüchtlinge dabei. Im Gmünd gibt es über eine andere Organisation ZuverdienstMöglichkeiten (1 Euro) für Flüchtlinge, in die auch der Garten einbezogen ist. Der Garten tritt ein wenig auf der Stelle, es werden viele Ideen und „man müsste/man könnte“ formuliert, doch umgesetzt wird wenig. Die InitiatorInnen halten an ihren Idealen fest, doch die Realität sieht wohl anders aus, so dass sie sich auf das konzentrieren wollen, was derzeit geht.
    Der Stadtgarten Nürnberg muss wohl noch dieses Jahr umziehen – doch eine Fläche gibt es noch nicht. Jedenfalls keine, auf die sie wollen. Sie haben das Quelledach angeboten bekommen, was für die unakzeptabel ist, da sie sich explizit als sichtbarer Teil der Stadt verstehen. Der Umzug bietet die Chance, den Garten zu verkleinern, damit sie wieder mehr Zeit haben für Begegnungen, Projekte etc. und nicht alle immer verpflichtet sind, z.B. gießen zu müssen.


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  • IG Kiel hat Schwerpunkt auf Arbeit mit Flüchtlingen

    (Gu aus alerts vom 30.9.)
    […] Um ihnen sprichwörtlich beim Wurzeln-Schlagen in der neuen Heimat zu helfen, bietet Annette Tempelmann von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migranten in Schleswig-Holstein (ZBBS) das Projekt „Interkultureller Garten“ an.
    Im Rahmen der Interkulturellen Woche konnten Besucher zusammen mit den Hobbygärtnern gestern sehen, wie dieser Ort der Begegnung am Kieler Ostufer wächst und wie die Menschen den Garten bisher bereichert haben. Außerdem konnten sie gemeinsam die erste Ernte feiern. […]
    Hinter dem Hans-Geiger-Gymnasium direkt an den Kleingärten lag eine rund 1200 Quadratmeter große Fläche im Besitz des Kleingartenvereins brach. Die Fläche sollte an die Stadt zurückgehen, damit sie für das Projekt genutzt werden kann. „Früher waren hier drei Kleingärten, deren Fundament und Schutt haben wir noch gefunden“, erzählt Tempelmann.
    Ein Gartenbaubetrieb half, die Fläche begehbar zu machen. Vor rund einem halben Jahr dann begannen die ersten Grabe-Arbeiten. Drei Mal war Tempelmann mit einer Hand voll Helfer aus dem Iran und aus Afghanistan vor Ort, legte erste Beete an – zum biologischen Anbau von Obst, Gemüse und Zierpflanzen. „Das Projekt muss wachsen und braucht seine Zeit.“ Auch Deutsche sind willkommen.
    Gefördert wird das Projekt mit insgesamt 62 000 Euro von der Robert-Bosch-Stiftung, der Stadt Kiel und Bingo. Kritik hagelte es vor einiger Zeit von einem Gast des Forums für Migranten, bei dem Tempelmann das Projekt vorstellte. „Wer bezahlt das alles nach Ablauf des Projekts?“, wollte er wissen. Schließlich könnten auch andere Projekte das Geld gut gebrauchen. Tempelmanns Antwort: „Wir erhoffen uns Synergien und vielleicht entstehen auch Arbeitsmöglichkeiten.“

    http://www.shz.de/lokales/kiel/erste-ernte-im-interkulturellen-garten-id7803081.html (mehr …)

  • IG Burghausen hat neuen Träger: einen Kleingartenverein

    (Gu aus google alerts, 2.7.)
    „Vom zarten Pflänzchen zur kräftigen Pflanze – der Interkulturelle Garten in Burghausen hat die ersten Gartenjahre überstanden und wechselte pünktlich zum 1. Juli vom „Gewächshaus“ des Bayerischen Roten Kreuzes zur „Freilandkultur“ des Obst- und Gartenbauvereins Raitenhaslach. Der Wechsel in der Trägerschaft wurde mit einer kleinen Zeremonie auf dem Gartengelände vollzogen, bei der BRK-Direktor Josef Jung symbolisch einen Spaten an Gartenbau-Vorsitzenden Gunter Strebel übergab.

    Stadträtin Sabine Bachmeier betonte, dass Burghausen als von Internationalität und kultureller Offenheit geprägte Stadt das Projekt Interkultureller Garten von Anfang an begrüßt und tatkräftig gefördert habe. Für die Startphase sei es sehr wichtig gewesen, einen Träger zu finden, der die organisatorische und soziale Begleitung über einen längeren Zeitraum gewährleisten konnte. Mit dem BRK, der in seiner Sozialwerkstatt eigens eine für den Interkulturellen Garten zuständige Sozialpädagogin angestellt hatte, bekamen die Burghauser Bürger aus unterschiedlichen Herkunftsländern einen verlässlichen Partner für die Gründerjahre des Gartens.“
    Quelle: http://www.heimatzeitung.de/lokales/landkreis_altoetting/burghausen/1350278_Interkultureller-Garten-verpflanzt-sich.html (mehr …)

  • IG Lüneburg eröffnet

    (von FB bei uns gepostet)

    in Lüneburg gibt es nun einen interkulturellen Garten, in dem mit Flüchtlingen zusammen gegärtnert wird. Die Eröffnung letzten Samstag war ein voller Erfolg, und wir würden uns freuen, wenn ihr das weitererzählen würdet. Hier der Link zum Zeitungsartikel, sowie ein Link zu unserem Bericht: 
    http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/163132-gaertnern-gegen-die-vorurteile

    http://www.willkommensinitiative.de/nachrichtenleser/fluechtlinge-buergermeister-sonnenschein.html

    Die Gruppe trifft sich 2x die Woche und sie haben sich für die Fläche im Kleingartenverein entschieden

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