Schlagwort: Kleve

  • Kleve: Garten an der Kirche

    Frau Kuhn ist Mitglied des Kirchenvorstands und hat die Verantwortung für den Garten von der pensionierten Pfarrerin übernommen. Diese war ganz aktiv u.a. hinsichtlich „Kirche findet Stadt“. Da hatten sie anfangs ein offenes Foyer, mit Kaffee und Kuchen und Gesprächen und einer Sozialarbeiterin, die bei Problemen ansprechbar war. Daraus ist irgendwie das Gartenprojekt erwachsen. Das ist direkt an der Kirche, in der Mitte der Fläche sind 2 Hochbeete, die mit Tischen und Bänken umstanden sind. Die Fläche ist ringsum bepfanzt, an der Kirche wachsen Stangenbohnen hoch. Sie sind zu 5 im Orgateam und verstehen den Garten auch als essbare Stadt. Mitmachen kann man natürlich auch. Doch Ernte- und Mitmachmöglichkeit haben sich noch nicht so gut rumgesprochen. Das Team oder Teile sind jeden Samstag vor Ort und stehen für Gespräche zur Verfügung. Was gut läuft sind die Saatgut/Pflanzentauschbörsen, zu denen man auch kommen kann, wenn man nix zu tauschen hat.
    Der Garten wrd vor allen Dingen als Treff- und Aufenthaltsmöglichkeit genutzt. Von Jugendlichen, ältere Menschen und auch von Obdachtlosen, die anfangs hier auch schliefen. Die Stadt hat sie von einem benachbarten Platz vertrieben, sie nutzen nun die Möbel. Es ist Alkohol im Spiel, es wird mal lauter und andere Bürger*innen trauen sich nicht mehr rein oder wollen nicht mehr in den Garten. Die Orga-Gruppe hat nun temporär die Bänke und Tische abgebaut, die Obdachlosen jeden Abend besucht und angesprochen, dass sie doch wo anders bitte schlafen sollen etc. Ohne Bänke und Tische sind diese Menschen nun auch nicht mehr da. Die Stadt fühlt sich nicht verantwortlich für die Obdachlosen, Streetworker*innen gibt es nicht.
    Die Gemeindemitglieder nutzen den Garten nicht, obwohl er im Gemeindeblatt immer wieder auftaucht. (mehr …)

  • GG in Kleve Vorbild für andere Städte

    (Gu, alerts)

    Der Gemeinschaftsgarten in der Klever Innenstadt wird zur Attraktion – positive Resonanz von der SPD-Fraktion und der Hochschule Rhein-Waal. Viel Lob erhielt der Verein Essbares Kleverland anlässlich eines Besuches der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Geldern in Kleve. Bei einem Treffen am Gemeinschaftsgarten Herzogbrücke am Klever Opschlag informierte sich die SPD-Fraktion darüber, wie ein solches Projekt auch in Geldern angestoßen und verwirklicht werden kann.

    Der Garten am Spoyufer hat sich zu einer wahren Attraktion in der Schwanenstadt entwickelt. In direkter Nachbarschaft zum Spoykanal wachsen auf städtischem Grün Kürbisse, Auberginen, Schwarzkohl, Kräuter und weitere nützliche Pflanzenarten.

    In diesem Jahr waren bereits vier Schulklassen zu Besuch und auch die Hochschule Rhein-Waal ist bereits aufmerksam geworden. Mehrfach gab es schon eine Zusammenarbeit mit der Fakultät für nachhaltige Landwirtschaft und Gartenbau. „Die Resonanz aus der Bevölkerung ist positiv“, so Jürgen Ramisch vom Klever Verein Essbare Stadt.

    Anfängliche Sorgen vor Vandalismus hätten sich nicht bestätigt. Es besteht keine Pflicht zur Übernahme von Aufgaben, Grundkenntnisse sind nicht erforderlich und Mitgliedsbeiträge gibt es nicht. Es gibt eine Menge Sympathisanten, tatkräftige neue Mitstreiter/innen werden aber noch gesucht. Neben dem Garten in der Klever Innenstadt, findet sich ein weiterer in Bedburg-Hau.

    Die Idee geht zurück auf die Bewegung des „Urban Gardening“ (Städtisches Gärtnern), die in der Millionenstadt New York ihren Anfang nahm.

    Die Mitglieder der Geldener SPD-Fraktion zeigten sich beeindruckt von dem Erfolg des Klever Gemeinschaftsgartens. Nach der politischen Sommerpause wollen sie sich damit beschäftigen, wie ein ähnliches Modell auch auf Geldern übertragen werden kann […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/klever-gemeinschaftsgarten-am-spoyufer-wird-vorbild-fuer-geldern-aid-1.7014801 (mehr …)

  • Gartenprojekt in Kleve hat gestartet

    (Gu aus alerts vom

    Seit der in Gründung befindliche Verein „Gemeinschaftsgärten essbares Kleverland“, der von Herbert Looschelders Sozial- und Ökologiestiftung unterstützt wird, die Fläche von der Stadt vor etwa vier Wochen überlassen bekommen hat, hat sich das Bild verändert: Tomaten, Paprika, Salat und Kräuter haben die Vereinsmitglieder ehrenamtlich angepflanzt. Die Idee, die hinter dem Projekt „Die essbare Stadt Kleve“ steckt: Jeder kann mitgärtnern, jeder kann miternten. Umgeben wird die Fläche von einem Staketenzaun.“ Es gibt wohl ein paar Irritationen auf Seiten der Stadt, was die Gestaltung angeht.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/stadt-und-stiftung-diskutieren-ueber-staketenzaun-am-opschlag-garten-aid-1.4378534 (mehr …)