Schlagwort: Klima

  • Bonn: Vernetzung der Gärten auf Sparflamme

    2024 haben wir ein Vernetzungstreffen geschafft, sehr nett mal wieder, sogar die Verwaltung war da und hat sich tipps abgeholt https://bonnimwandel.de/essbare-stadt-netzwerktreffen-24/ Der Mensch der das Treffen 25 machen wollte hat aber nicht so richtig funktioniert,  Gärtner:innen sind halt lieber in ihren Gärten und haben genug damit zu tun. Immerhin, eine Person hat dann ihren Gemeinschaftsgarten auf unsere Karte eingetragen… https://www.bonn4future.de/de/karte .

    Unser Netzwerktreffen wird dieses Jahr im Frühjahr stattfinden als Saatgut-Pack-Aktion, wir haben hier die tolle  Biostation Bonn/Rhein-Erft, die selbst Autochtones Saatgut macht

    Woran es fehlt? Am Urban Gardening Koordinator, der genau dann Fragen beantwortet, wenn die Leute Zeit haben (betreutes Gärtnern), und an Motivation schon wieder 5 Anträge zu schreiben um vielleicht einen bewilligt zu bekommen

    [von Bonn im Wandel, Ini, die die Gärten abbildet und bisher vernetzt hat, jetzt aber in Richtung Pop-Up Klimawerkstätten geht] (mehr …)

  • Stuttgart: Inselgrün hat sich vergrößert und wird gefördert

    es ist immer noch Inselgrün, wir mussten zwar wiederholt umziehen und doch sind wir noch da uns sollen auch erhalten werden.
    Aktuell sind wir auch auf einem guten Weg zum essbaren Quartier, bzw. der ersten essbaren Strasse in Stuttgart.
    Sie sind FuturePoint der Stadt Stuttgart und werden vom Stuttgarter-Klimainnovationsfond und The Nature Conservacy auf dem Weg zum essbaren Quartier gefördert.
    https://jetztklimachen.stuttgart.de/klima-innovationsfonds-projekt-essbares-quartier

    Infos auch hier: https://www.stuttgart-meine-stadt.de/file/68b0399b6a889a12940ffaf2 (mehr …)

  • Hessen: Land will Bürgergärten fördern

    (alerts)
    […]

    Das Land Hessen will mehr Bürgergärten in den Städten, deshalb werden sie mit Mitteln aus dem Programm „Zukunft Innenstadt“ vom Land gefördert. Auch der Gemeinschaftsgarten in Oberursel, der dieser Tage eingeweiht wurde und den Namen „Orschelgarten“ trägt, wurde in das Programm aufgenommen. Die Lokale Oberurseler Klimainitiative (LOK) konnte für eine Partnerschaft gewonnen werden. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins und vielen Freiwilligen wurden Fundamente gesetzt, Hochbeete aufgestellt, mit Erde gefüllt und bepflanzt. Die aktuell 21 Beet-Parzellen werden durch die LOK vergeben und bewirtschaftet. An drei zusätzlichen „öffentlichen“ Beeten mit neun Parzellen können Bürger auch einfach selbst etwas ernten, zumindest dann, wenn ein Infoschild anzeigt, dass das Gemüse reif ist.

    Bürgermeisterin Antje Runge erläuterte bei der Einweihung das Urban Gardening Projekt: „Wir wollen unsere öffentlichen Plätze in Oberursel vom Bahnhof bis zur Bleiche aufwerten, in dem wir sie erlebbar machen, etwas für das Klima tun und gleichzeitig schöner gestalten. Dabei entsteht ein grüner Weg, der Plätze und Grünflächen umfasst und das Zusammenleben fördert. Zum Mitmachen bei dem Gartenprojekt sind Oberurseler eingeladen, die Lust am Gärtnern haben.“

    Im Mittelpunkt sollen die Liebe zur Natur, nachhaltige Anbaumethoden und der Verzicht auf künstliche Pflanzenschutz- und Düngemittel stehen. „Wir wollen dabei ein Bewusstsein für Bodengesundheit und Biodiversität schaffen. Das, was hier im Gemeinschaftsgarten funktioniert, kann auch vor der eigenen Haustür oder auf dem Balkon umgesetzt werden. So kann Klima- und Artenschutz gelingen, wenn viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten.“, unterstreicht Martin Böttner, für das Kernteam der LOK.
    […]
    https://www.taunus-nachrichten.de/oberursel/nachrichten/oberursel/urban-gardening-oberursel-id183255.html

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  • Nürnberg: Entsiegelung für die Klimaoase in der Südstadt

    (NL)

    Für diesen Sommer wird der Platz vor der Gustav-Adolf-Kirche zur Klimaoase. 
    Ein Ort zum Mitmachen, Zusammenkommen und Zukunft gestalten – für mehr Erfrischung, Zusammenhalt und Gesundheit in der Südstadt.

    Der Platz zwischen Südstadtbad und Gustav-Adolf-Kirche an der Allersberger Str., wird für diesen Sommer schöner, kühler und gesünder. Mit euch und für euch! Der Platz wird verschönert, begrünt, teilweise entsiegelt. Wir wollen Regenwasser sammeln, Sitzgelegenheiten bauen und Veranstaltungen rund ums Thema ausrichten, den Platz in Kooperationen bespielen. Mit dabei sind u.a. auch die Essbare Stadt und das TransforMA aus Mannheim, die TH Nürnberg Fakultät Architektur/Fakultät Sozialwissenschaften, und viele mehr! 

    MACH MIT
    Engagieren kannst du dich auch: Mach mit bei unseren Bautagen oder komm zum großen Ideen-Jam am 18.05. wo wir noch mehr Ideen für die Klimaoase sammeln. Im Rahmen des Ideen-Jams hast du außerdem die Chance auf eine von uns vergebene Projektförderung!

    Komm vorbei, nutz den Platz, triff andere Menschen und gestalte mit.
    So entsteht ein Ort, der gerecht, lebendig und widerstandsfähig ist.

    https://www.waswaerewenn2035.de/aktuelle-veranstaltungen/

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  • Braunschweig: SC Projekt „Open Cultures“

    Klima von unten – ein Angebot zur Beteiligung
    am Projekt „Open Cultures“
    Projekt Open_Cultures
    -> Wie kann Klimawissen in nachhaltiges
    Leben der Bewohner*innen übersetzt
    werden?
    -> Welche Gestaltungsprinzipien müssen für
    die klimaangepasste Stadtentwicklung und
    Raumplanung berücksichtigt werden?
    3 Sub-Labs
    Sub-Lab 1: OPEN_Plannning „Climate from the Roots“
    untersucht die Rolle von Partizipation bei der Schaffung
    von klima-sensiblen Formen der Stadtgestaltung (soziale
    Dimension).
    Fokus auf urbnes Gärtnern und auf
    Energiegemeinschaften
    WP 1: Citizen Science Actions
    Welchen Einfluss haben Gärtnerinnen und Gärtner auf das
    (Stadt-) Klima? Was können wir gemeinsam bewirken?
    WP 2: Mobile Climate Garden
    Wie erreichen wir Menschen außerhalb unserer Gärten?

    (aus Doku Stadtgrüntag 2024 https://stadtgruentag.inbraunschweig.org/fileadmin/user_upload/Documents/2024_SGT/01_Feldmann_3_SGT_2024-08-31__1_.pdf (mehr …)

  • Freiburg: essbares Waldkirch macht Klimagespräch zu lokalen Wasserkreisläufen

    Erhaltung lokaler Wasserkreisläufe in der Klimakrise – Film und Diskussion

    Die BI Essbare Stadt Waldkirch lädt zusammen mit dem Klimaschutzarbeitskreis Waldkirch und dem Kino-Verein Klappe 11 zum nächsten öffentlichen ‚Waldkircher Klimagespräch‘ zum Thema „Erhaltung lokaler Wasserkreisläufe in der Klimakrise“ ein. Die Veranstaltung findet am 22. Januar um 19:30 Uhr im Haus der Jugend, Fabrikstr. 16, in Waldkirch-Kollnau statt.

    Zum Einstieg wird der mehrfach ausgezeichnete Film „Water is Love – Ripples of Regeneration“ (mit deutschen Untertiteln) gezeigt. Der Film veranschaulicht die große Bedeutung von Wasser für das Klima und zeigt anhand von erfolgreichen Beispielen in Portugal, Indien und Kenia, wie durch dezentrale Ökosystemgestaltung Wasserreserven aufgebaut werden können.

    Anschließend wird Dr. Heike Puhlmann von der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburgdezentrale Wasserrückhalteprojekte im Wald in unserer Regionvorstellen.
    Als weitere Diskussionspartner sind Stadtförster Dieter Loos, die neue Forstbezirksleiterin in Waldkirch Carla Wiest, der Leiter des Tiefbauamts Tobias Brenzinger und Klimaschutzmanager Markus Dangel anwesend.

    Zum Einstieg empfehlen wir den Animationsfilm auf unserer Webseite www.essbare-stadt-waldkirch.de

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  • Leipzig: Teil der Klimacoach-Ausbildung im Stadtgarten Connevitz

    Als ausgebildeter Klima-Coach lernst du wie du deine Erfahrungen, dein Wissen und deine Motivation zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch an deine Mitmenschen und Nachbar*innen weitergeben kannst. Unser Klimacoaching-Angebot gibt dir notwendigen Impulse – kostenlos, zertifiziert und natürlich nachhaltig.

    Die Ausbildung wird im Rahmen des Projektes „Gemeinsam. Klimakompetent. Leben.“ vom Umweltamt der Stadt Leipzig und der Verbraucherzentrale Sachsen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen realisiert. Die Ausbildungsmodule finden als Präsenzworkshops statt.

    DIE MODULE IM ÜBERBLICK

    KLIMAFOLGEANPASSUNG, ÖKOLOGIE UND URBAN GARDENING
    Wir helfen dir zu verstehen, wie sich die biologische Vielfalt in deiner Region sichern lässt und führen dich in das Konzept „Urban Gardening“ ein. Am Ende des Workshops weißt du, wie eine klima- und artenfreundliche Gestaltung von Beet, Balkon und Kleingarten aussieht.

    12.10.2024 | Urban Gardening | 10 bis 15 Uhr | Stadtgarten Connewitz, Kohrener/ Ecke Burgstädter Straße, 04277 Leipzig

    https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/klima-coaches (mehr …)

  • Freiburg: Klimagarten baut Wasserspeichermögliuchkeiten aus

    (Antrag/Antworten)

    Anfang des Jahres hatten wir 200 Euro bewilligt.
    Sie haben nun eine nachhaltigere Lösung gefunden (gar keine Plastikplane mehr, nur noch eine Holzkonstruktion, konkret Bau eines Tomatendachs, das mit einer Regenrinne versehen wurde, sodass das Wasser kontrolliert ablaufen und im Container zur Wasserspeicherung landen kann) und diese auch schon zusammen mit einer Schulklasse gebaut.

    Wir sind ein fester Kern von
    etwa 12 Personen und in der Großgruppe etwa 30 Personen. Neuinteressierte kommen je
    nach Saison dazu. Wir haben feste Gemeinschaftstage an Samstagen und regelmäßige
    Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch
    wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und es ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten
    der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es
    Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet
    werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Aktionstagen dazuzukommen und so die
    Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen, ob die Person bestimmte
    Aufgaben übernehmen kann und nach einiger Zeit zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen
    möchte und kann.
    Bisher bewässern wir unseren Garten mit dem Wasser aus dem angrenzenden Bach. Das
    wird bisher stillschweigend geduldet. Jedoch war der letzte Sommer sehr trocken und
    daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung. Hierfür
    haben wir bereits einen Antrag auf Finanzierung einer Wasserspeichermöglichkeit bei
    Anstiftung gestellt und bewilligt bekommen. Ein Dach aus Plexiglas auf Holzpfosten mit
    Regenrinne aus Metall zur Ableitung des Regenwassers konnte bereits realisiert werden.
    Hierfür wurden die von der Anstiftung bereits bewilligten 200 Euro verwendet. Nun
    möchten wir einen IBC Container anschaffen, in dem das vom Dach abgeleitete
    Regenwasser aufgefangen werden kann. Anschließend soll der Container an Rankhilfen
    mit Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzt werden. (mehr …)

  • Neuwied. ReThink legt Klimagarten an

    (Antrag und Antworten)

    So wurde bereits
    eine Online-Leihplattform für Alltagsgegenstände ins Leben gerufen, sowie Upcycling- und
    Nachhaltigkeits-Workshops durchgeführt. Weiterhin organisieren wir regelmäßige Repair Cafés und
    dorfweite Hof- und Gartenflohmärkte, und konnten dank einer früheren Förderung der anstiftung
    einen florierenden Gemeinschaftsgarten im Ortsteil Heimbach-Weis aufbauen.
    Nun wollen wir auf einem neu gepachteten Grundstück im Ortsteil Oberbieber einen Klimagarten
    anlegen, mit dem wir die Prinzipien der ökologischen Gartenarbeit vermitteln, auf die
    Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur aufmerksam machen, und Wege für den
    Umgang mit selbigen aufzeigen wollen. Der Ort soll auch ein Treff-, Informations- und
    Erholungspunkt für die Menschen der Region sein.
    Die Arbeit am Klimagarten wurde bereits begonnen, doch ist noch viel Arbeit erforderlich, um aus
    dem neuen Grundstück einen naturnahen Arbeits- und Begegnungsort zu machen.
    Auf dem 2600m² umfassenden Grundstück (Hochstraße 68, 56566 Neuwied / Oberbieber) wurden
    bereits 1000m² zu einer insektenfreundlichen Blühwiese umgewandelt. Auf weiteren 1000m² wird
    der Neuwieder Klimagarten entstehen.
    Dieser Teil des Grundstücks wurde ordnungsgemäß von ReThink e.V. für eine Mindestlaufzeit von
    10 Jahren gepachtet, der Eigentümer erhebt jedoch als Unterstützung für das Projekt keinen
    Pachtzins. Die Kellerräume eines angrenzenden Wohnhauses können als Lagerfläche genutzt
    werden, ebenso kann von dort Strom und im Bedarfsfall Wasser bezogen werden. Das Regenwasser
    vom Hausdach kann für den Garten genutzt werden.
    Es hat sich bereits eine Gruppe von über 20 aktiven Helfer*innen gefunden, die mit Fortschreiten
    des Projekts sicher noch anwachsen wird.
    Anschließen kann sich jede*r Interessierte, um Versicherungsschutz und Haftung zu gewährleisten
    wird ein Beitritt zu ReThink e.V. empfohlen.
    Es gibt eine vereinsunabhängige Chatgruppe aller Helfer*innen für Planung und Koordination, in der
    auch gemeinsam Entscheidungen getroffen werden.
    Wir werden in unregelmäßigen Abständen Pressemitteilungen veröffentlichen, um über den
    Fortschritt des Projekts zu informieren und die Thematik der Klimawandelanpassung ins öffentliche
    Bewusstsein zu rücken. Bereits jetzt wird das Projekt von Stadtverwaltung und Politik mit großem
    Interesse wahrgenommen und verfolgt.
    Als primäre Maßnahmen müssen als Infrastruktur Wege angelegt und Wasserversorgung
    sichergestellt werden. Weiterhin entsteht ein kleiner Platz als Treff- und Diskussionsort.
    Parallel werden klima- und insektenfreundliche mehrjährige Stauden und Sträucher, sowie Bäume
    als Schattenspender und zur Stabilisierung des Erdbodens gesetzt. Ebenso werden mehrere
    (Hoch)beete für den Anbau von Obst und Gemüse angelegt, an deren Pflege sich Anwohner*innen,
    örtliche Vereine und die benachbarte Kindertagesstätte beteiligen wollen.
    Zur zusätzlichen Förderung der Biodiversität werden mehrere Benjeshecken angelegt.
    Während und nach der Anlage des Gartens werden wiederkehrende Workshops abgehalten, in
    denen die angewendeten Techniken und Prinzipien erklärt und praktisch demonstriert werden.
    Die Erträge des Gartens werden nach der Ernte unter allen Teilnehmer*innen kostenlos aufgeteilt.
    Eine Gewinnung von Saatgut für die kommende Saison ist geplant.
    Die laufenden Kosten des Projekts werden teils durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden an
    ReThink e.V. finanziert. Gegebenenfalls werden weitere Fördergeber für zukünftige Teilprojekte
    hinzugezogen.

    • Was war vorher auf dem Grundstück?
      • Früher eine Gärtnerei, anschließend lag da Gelände über 20 Jahre brach. Der kleine Wald, der sich derweil gebildet hatte, musste vergangenes Jahr gerodet werden.
    • da Politik und Verwaltung das Projekt mit großem Interesse wahrnehmen, haben Sie dort schon nach Fördermöglichkeiten nachgefragt?
      Das haben wir. Fördermittel seitens der Stadt bestehen nicht, uns wurden jedoch ein paar öffentliche Förderprogramme empfohlen.
      Die meisten davon haben jedoch andere Schwerpunkte, eines würde jedoch konkrete ökologische Einzelprojekte, wie das Anlegen der Benjeshecke, fördern. Sollten wir ein passendes Teilprojekt haben, bei dem Geldmittel erforderlich sind, werden wir darauf zurückkommen.
    • Handelt es sich bei den beantragten Pflanzen und dem Saatgut um Gemüse, Obst und/oder Kräuter?
      Hauptsächlich mehrjährige, klimaresistente Pflanzen: Stauden, (Obst)sträucher, Obstbäume. Für die Beete werden wir auch „normales“ Obst und Gemüse setzen, auch eine Kräuterspirale ist vorgesehen. Im Vordergrund steht anfangs aber eine Auswahl resilienter, mehrjähriger Pflanzen, die einen echten Beitrag zur Biodiversität leisten.
    • Sollen Schilder und Infotafeln selber gebaut werden? Sind die 100 Euro Materialkosten?
      Die Informationen der Schilder, beispielsweise Erklärung des Begriffs „Klimagarten“, zur Wasserspeicherung etc., würden wir gerne wetterfest drucken lassen. Die werden dann auf selbstgebauten Holzschildern montiert. Diese Schilder werden in erster Linie aus Holzresten gebaut, so dass die 100€ für den professionellen Druck vorgesehen sind. 
    • 50 Euro für den Bau von Hochbeeten: haben Sie die anderen Materialien auf anderen Wegen bekommen? Wie viele Hochbeete sollen gebaut werden und wofür wollen sie die 50 Euro einsetzen?
      Wir haben bereits viel Material wie Paletten, Folie und mehr aus verschiedensten Quellen bekommen.
      Die 50€ sind für Schrauben, Winkel und Verstrebungen angesetzt. 
      Zu Beginn werden lediglich 3 Hochbeete gebaut, die übrigen Starter-Beete werden ebenerdig angelegt.  
    • Wie viele Beete für den Anbau essbarer Pflanzen wird es geben?
      Wir starten mit den erwähnten 3 Hochbeeten, hinzu kommen 5-6 ebenerdige Beete.
      Wenn sich mehr Interessierte für die Gartenarbeit und die Pflege der Beete finden, haben wir ausreichend Flächen eingeplant um diese zu erweitern.

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  • Berlin: GG Wachsen lassen ausgezeichnet

    1. Preis beim Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2024 in der Kategorie Begrünung/ Klimaschutz- und anpassung!
    Seit 2010 gestalten wir unseren Gemeinschaftsgarten konsequent naturnah und wünschen uns, beispielhaft für andere Gärten in der Stadt zu sein.

    Naturnahe unversiegelte Flächen in der Stadt sind als Klimaanpassungsmaßnahme unerlässlich. Sie senken Temperaturen, fangen Starkregen auf, verbessern die Luftqualität und ermöglichen zu jeder Jahreszeit einen erholsamen Aufenthalt im Freien. Sie sind Raum für Naturerfahrungen und Natur- und Umweltbildungsangebote. Bepflanzungen mit gebietsheimischen Pflanzen und Gehölzen fördern die Artenvielfalt und bieten Lebensräume.
    Der Verlust der Artenvielfalt und Biodiversität ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Neben dem Einsatz von Pestiziden und Monokulturen macht der enorme Verlust von Lebensräumen vielen Tieren zu schaffen. Unser Naturgarten ist ein Trittsteinbiotop für Wildbienen, Insekten und Vögel, wir bieten Nahrung und Wasser, Nist- und Wohnmöglichkeiten wie Totholz, Steinbiotope, Benjeshecken und Brachflächen. Seit dem Sommer 2023 sind Zauneidechsen bei uns eigezogen, eine streng geschützte Art in Berlin!
    Wir freuen uns über die Anerkennung des Bezirks Belin Mitte durch die Verleihung des 1. Preises und sagen hier noch einmal herzlich Dankeschön!

    Die Pflege und Gestaltung unseres Gartens wird gefördert durch die Postcode Lotterie. (mehr …)

  • Stuttgart: Kleine Wildnis als Klimaaktion

    (Besuch)
    In Stuttgart Hedefingen gibt es eine kleine Gruppe, die sich für die essbare Region Stuttgart einsetz. Bisland zu viert, nun zu sechst (da es wohl 2 Stellen geben wird). Es gibt ein paar kleine Beete, die von Nachbar*innen gepflegt werden. An der Kirche mussten sie ein wenig zurück rudern, da sie ungefragt einen kleinen Obstbaum gepflanzt hatten auf einer angrenzenden Fläche (neben dem Beet) und die Kirchengemeinde nun skeptisch ist.
    Sie haben 4 große verwilderte Gärten übernommen, in einem wird richtig viel angebaut, die anderen haben Obstbäume und Beeren und an manchen kleinen Stellen auch Gemüse. Sie zahlen Pacht und sind Teil der Kleingartenvereinsstruktur und darüber versichtert. Die Verträge haben sie privat abgeschlossen, einen Träger nutzen sie nur für Anträge.In einem steht eine Jurte, es gibt es (edle) selbstgebaute Komposttoilette, Lauben mit Werkzeug und vieles mehr. In einem der Gärten sind drei Bäume gepflanzt für verstorbene Menschen oder Gruppen. Eine Kurdin (bei der Gedenkfeier kamen über 50 Leute und der Baum wird immer mal wieder besucht), für eine Transperson, die sich wegen Diskriminiserungen verbrannt hat (bei der Feier kam niemand aus der Transcommunity) und für die Gruppe nigerianischer Widerstandkämpfer gegen die Umweltkatastophe im Delta, die (länger her) gehängt wurden.

    Flächen für die Beete (außerhalb der Gärten) zu bekommen, was recht schwierig. Das Friedhofs/Garten/Forstenamt hat immer abgelehnt. Die Gruppe ging über den Bezirksausschuss und dann ging es. Inzwischen gibt es auch einen Stadtbeschluss (?) dass Stuttgart essbare Stadt werden soll und dafür ist Geld eingestellt, das u.a. für 2 Stellen für die Aktiven und 1 Stelle im Amt gewidment ist. Noch ist das Geld nicht da.

    Die Gruppe ist klein, aber dedicated. Sie verstehen ihr Engagement als absolut notwendig in Abgesicht der Klimakrise. Ein Bildungsprojekt, ein Projekt, das vernetzt und Bezüge herstellt. Sie haben ein eigenes Logo entwickelt und verschenken alles, was geerntet wird, auch den Saft und die Marmelade, die aus dem Obst gemacht wird. Sie wollen, dass es in jedem Stadtteil ein essbares Projekt gibt.

    Sie verstehen ihre Gärten als Stadtteilgärtnerei, die Pflanzen für all die essbaren Inseln in Hedelfingen züchtet und dann abgbt.

    Sie sind gut vernetzt mit den anderen Gärten in Stuttgart und recht unzufrieden mit der kommunalen Anlaufstelle. Diese empfinden sie als sehr schwach, die machen nur das mit den Anträgen und 2x p.a. eine Austauchrunde. Keine Workshops o.ä., es geht nix weiter voran. Sie zucken auch immer mit den Achseln, wenn die Gärten Unterstützung bei der Verhandlung mit anderen Ämtern wollen (denen die Flächen gehören). Die Kleine Wildnis Gruppe wird immer wieder auf die Ansprechpartnerinnen verwiesen, die dann aber nicht weiter helfen.

    Sie wollen einen Humusworkshop für das Netzwerk machen, haben schon alles organisiert, wollen einen gemeinsamen Kompostplatz für die Gärten anlegen. Die Stadt macht das nicht, doch fördern wollen sie diese Initiative auch nicht. Bei uns wollen sie das nicht beantragen, da sie das nicht zielführend finden, das NICHT über die Fördermittel der Stadt laufen zu lassen.

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  • Lauterbach: Stadtgarten entsteht

    (ANtrag, ANtworten)

    • Wie können weitere interessierte Nachbar*innen mitmachen? Werben Sie dafür? Ja, wir hatten kürzlich einen schönen Zeitungsartikel in der lokalen Presse und daraufhin hat sich gerade heute eine Nachbarin gemeldet. Außerdem planen wir zusammen mit anderen Gemeinschaftsgärten die Gründung eines Netzwerkes am 19.4. in Lauterbach und hoffen so, Kräfte zu bündeln und mehr Menschen für einen/unseren Gemeinschaftsgarten zu begeistern. Im Anschluss an das Netzwerktreffen, wo wir uns erstmal kennen lernen wollen, veranstalten wir eine Pflanzen- und Gerätetauschbörse, zu der alle Interessierte eingeladen sind und sich über die Gemeinschaftsgärten informieren können – praktischerweise liegt unserer gleich in der Nähe der Veranstaltung.
    • Wer wird die Beete bauen, wie sind diejenigen, die dann gärtnern, daran beteiligt? Ich glaube, die Frage verstehe ich nicht ganz und hoffe, Sie sind mit meiner Antwort zufrieden. Die Beete sind aufgeteilt wie im aktualisierten Antrag geschrieben. Wir haben gemeinsam die Vorbereitungsarbeiten gemacht – es fehlt noch die Erde, die wir geschenkt bekommen und für die wir nur die Transportkosten übernehmen werden. Wahrscheinlich werden wir nächste Woche einen gemeinsamen Arbeitseinsatz diesbezüglich haben. Wir die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst u.a. sind wir gemeinsam verantwortlich, die anderen Beete werden von den jeweiligen Leuten alleine bewirtschaftet. Wir haben einen gemeinsamen Pflanztermin im Mai vereinbart, bei dem uns jemand mit Gartenexpertise zur Seite steht. Wer baut Bank und Kompost? Für den Bau des Komposts, den wir gemeinsam anlegen wollen, planen wir einen Termin im Mai/Juni. Für den Bau der Bank und der Hochbeete, die wahrscheinlich nur von einem Teil der Gemeinschaft gebaut werden soll, haben wir noch keinen Termin.
    • Gibt es eine „Gartengruppe“ an der Fachhochschule? Was passiert, wenn die aktuell Auszubildenen fertig sind? Die „Gartengruppe“ der Fachhochschule bildet sich gerade um drei Lehrkräfte und deren Schüler*innen und soll sich als fester Bestandteil der Ausbildung der Erzieher*innen verstetigen. Auf Initiative des klimafairein sind in Lauterbach und anderen Gemeinden in Kitas Gemeinschaftsgärten entstanden. Wenn Auszubildende schon Erfahrung in diesem Bereich mitbringen, dann kann die Idee einer nachhaltigen Bewirtschaftung eines Gemeinschaftsgarten und all der positiven Effekte, die das hat, weiter zu den Kindern und in die Familien getragen werden.
    • Auf welche Beete beziehen sich die beantragten Samen/Pflanzen? Die beantragten Samen/Pflanzen beziehen sich auf die die Bepflanzung der Gemeinschaftsbeete (Kartoffelbeet, Erdbeer-/Zwiebelbeet, Färberpflanzen, Kräuter- und Duftpflanzenbeet) und die Bepflanzung der Randbereiche mit Beerenobst.

    vielen Dank für Ihre Mail. Wie schön, dass es einen zweiten Gemeinschaftsgarten in Lauterbach geben wird. Haben Sie mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche Kontakt? https://urbane-gaerten.de/urbane-gaerten/gaerten-im-ueberblick/gemeinschaftsgarten-lauterbach Ja, wir stehen mit dem Gemeinschaftsgarten der Kirche in Kontakt und planen zusammen mit den Verantwortlichen ein Netzwerktreffen für alle Gemeinschaftsgärten in der Region Vogelsberg und im Anschluss daran eine Pflanz- und Gartengerätetauschbörse in Lauterbach.

    • Was bedeutet die Flächenangabe von 2 x 400m²? Handelt es sich um zwei Flächen, die nicht zusammenhängen? Ja, es handelt sich um zwei Flächen. Auf der einen sollen Beete entstehen und  die andere (ist im Moment Rasenfläche) wollen wir zunächst erst einmal für Veranstaltungen und Aktionen nutzen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten hier auch noch Beete entstehen.
    • Wie ist die Kooperation mit der Zweikopf Agentur zu verstehen, die ja das Grundstück pachtet – das ist ja eine Werbeagentur. Und welche Rolle wird das Gartenprojekt in der Arbeit der Agentur spielen? Was für Veranstaltungen und Aktionstage werden von der Werbeagentur ausgerichtet werden? Die Zweikopf Agentur hat das Grundstück gepachtet – darauf stehen Lagerhallen der ehemaligen Gärtnerei, die die Agentur nutzt, um Equipment etc. zu lagern. Die Grünflächen des Grundstückes wurden bisher nicht genutzt und lagen brach. Wir vom klimafairein und das Team der Agentur kennen uns gut und haben die Idee gemeinsam entwickelt. Die Angestellten und die jungen Chefs der Agentur haben sich bisher an Arbeitseinsätzen beteiligt und wollen bei der Gartenbewirtschaftung unterstützend mitwirken.

    Als gemeinsame Veranstaltungen des Gartenteams, bei der sich das Team der Agentur im Ehrenamt einbringen wird, sind die Eröffnung des Gartens, ein Erntedankfest und ein Jahresabschlussfest geplant. Über weitere Veranstaltungen, die die Agentur alleine auf dem Grundstück durchführen möchte, haben wir bisher nicht gesprochen.

    • Ist der Vertrag für die Nutzung der Fläche als Gemeinschaftsgarten befristet? Muss eine Pacht gezahlt werden? Nein, der Vertrag ist nicht befristet und wir bezahlen keine Pacht.
    • Wer hat das Grundstück Ende letzten Jahres bearbeitet und wie wurde das finanziert? Das Kernteam aus den drei Initiatoren (Mitglieder des klimafaireins, Team der Zweikopf Agentur und Pflege- und Verwaltungspersonal von Hephata) und deren Freunde/Familienangehörige haben das Grundstück für die Einrichtung als Gemeinschaftsgarten im Ehrenamt bearbeitet – diese Arbeiten waren reine Vorbereitungsarbeiten, weil das Grundstück überwuchert und unzugänglich war.
    • Wie groß ist denn die Gruppe, die mitplant und wie groß die Gruppe, die gärtnern möchte? Das Kernteam besteht aus 7 Leuten. Außerdem haben wir noch 2 Personen, die uns bezüglich Gärtnerexpertise fachlich zur Seite stehen. Die Gruppen, die gärtnern möchten, bestehen zum einen aus Schüler*innen der Vogelsbergschule Lauterbach (Färbergarten) und zum anderen aus den Bewohner*innen des Seniorenheimes (Rollibeete). Weiterhin werden die Bewohner*innen des Hauses am Kirschberg um die Gemüsebeete kümmern und wir planen, die Bürger*innen der Stadt Lauterbach mit einzubeziehen.
    • Sind im Kernteam Menschen aus der Nachbarschaft dabei? Ja – sowohl Hephata als auch die zweikopf Agentur befinden sich in der Nachbarschaft.
    • Gibt es ein Schild an der Fläche, die auf das Vorhaben hinweist mit Kontaktmöglichkeit? Ja, es hängt ein Banner, auf dem das url der Webseite angegeben ist und dort gibt es die Möglichkeit über einen Button, an uns schreiben kann.

    Wenn ich es richtig verstehe, sind derzeit hauptsächlich andere Einrichtungen an der Planung und dem Aufbau des Gartens beteiligt? Wie werden die Nachbar*innen denn in den Aufbau des Gartens einbezogen? Es gab bereits einen Artikel in der lokalen Presse. Das große Interesse hatte uns ein bisschen überfordert, da wir noch in der Planungsphase steckten und viele Dinge klären mussten, um eine vernünftige Basis für den Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Große Teile des Kernteams sind unmittelbare Nachbarn zum Gemeinschaftsgarten. Nichts desto trotz ist es für uns  wichtig, im nächsten Schritt weitere Nachbar*innen bzw. Bürger*innen aus der näheren Umgebung einzubinden.  Daher planen wir im Rahmen der oben genannten Pflanzentauschbörse (am 19.4.24) einen Infostand zum neu entstehenden Gemeinschaftsgarten und wollen die Menschen zu einem Eröffnungsfest im Mai einladen.

    • Wie und wie viele Gärtner*innen werden beim Bau der Beete, des Komposts und der Sitzbank beteiligt? Wie viele Hochbeete sind geplant? Sollen alle Hochbeete Rollibeete werden? Wie viele Erdbeete soll es geben?

    Hier eine Skizze des Anbauplans: Wir planen zwei Rolli-Hochbeete, 1 Färberpflanzen Beet, 1 Kräuterbeet, 1 Experimentierbeet, 1 Beerenobst-Beet, 3 Gemüsebeete (alle 8 m lang)

    Die Workshops für das Erstellen der Beete, des Komposts und der Sitzbank sollen öffentlich sein – wir wollen die Werbetrommel rühren – nicht mehr als 10 Personen sollen diese Aktionen umfassen. Wir wollen insbesondere hierüber Menschen für den Garten begeistern und Interesse wecken in der Gemeinschaft aktiv zu werden.

    • Bitte beachten Sie, dass unsere Förderung auf den Eigenbau durch die Gartengruppe abzielt. Dies passt zu unserem Konzept: Wir wollen alle Baumaßnahmen in Eigeninitiative mit dem Input bzw. unter Anleitung von Fachexpert*innen durchführen.
    • Bitte fächern Sie die Kosten für die Gartengeräte weiter auf. Wo werden die Geräte untergebracht und wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang? Die Geräte werden in einem kleinen Geräte- Schuppen (der uns gespendet wurde und den wir noch aufbauen müssen) untergebracht  – wir wollen einen Schlüsseltresor aufstellen, der Code  wird an die Mitwirkenden weitergegeben.
    • Wie beteiligen sich die Gärtner*innen und die Kooperationspartner an den Kosten für den Garten und die Planungen? Für das erste Jahr wollen wir den Gemeinschaftsgarten über Förderung, Spenden und  Eigenmittel des Kernteams finanzieren. Für die folgenden Jahre wollen wir uns noch mit allen Mitwirkenden absprechen, da gibt es noch keine finale Entscheidung.
    • Was ist mit „Sicherung der Wege“ gemeint? Aktuell sind die Steinplatten der Wege durch die Witterung und die Nichtnutzung der letzten Jahre etwas schief geworden. Diese wollen wir begradigen und ggf. an manchen Stellen für Ältere bzw. körperlich Eingeschränkte einen Handlauf montieren.
    • Bitte beachten Sie, dass Stromversorgung bei uns nicht förderfähig ist – verstehe ich das richtig, dass dann auch die Materialien zur Stromversorgung nicht förderfähig sind?
    • Woher kommt das Wasser für den Wassertank? Wir planen über die Dachrinne der Lagerhalle, Regenwasser aufzufangen.
    • Wie wird der Garten denn organisiert? Wird alles gemeinschaftlich bewirtschaftet? Wie laufen Informations- und Entscheidungsflüsse? Was passiert mit der Ernte? Geplant ist, das sich ein Team findet, dass Arbeitseinsätze, Veranstaltungen und Feste im Garten koordiniert – das darf sich entwickeln und muss nicht zwingend das jetzige Kernteam sein. Im Moment arbeiten wir noch an der Kommunikation und Organisation des Gemeinschaftsgartens, nächster Termin dafür ist übernächste Woche – vielleicht hätten Sie da für uns ein paar Tipps. Grundlegende Strukturen, die eine möglichst breite Partizipation der Mitwirkenden bei wichtigen Entscheidungen gewährleistet, müssen also noch erarbeitet werden. Für den Informationsfluss werden wir einmal die üblichen internen Kommunikationswege über E-Mail und Apps nutzen und zum anderen die Öffentlichkeit über Social Media, Presse und unsere Webseite auf dem Laufenden halten.

    Das Färberpflanzen- und Experimentierbeet wird von den Schüler*innen der Vogelsbergschule bewirtschaftet, die Rolli-Beete werden vornehmlich von den Senioren und dem Pflegeteam des Altenheims bewirtschaftet und der Rest wird vom allen anderen inklusive den jungen Leuten vom Haus am Kirschberg bewirtschaftet.

    Als erste Regel gilt: Wer gärtnert, erntet! Zweite Regel: Für die Veranstaltungen und Workshops wird die Ernte verarbeiten! Dritte Regel: da wir noch keine Erfahrung über das Ausmaß der Ernte haben, tendieren wir dazu alles, was übrig ist, zu verschenken (z.B. an die Lauterbacher Tafel e.V.)

    • Haben Sie beim Grünflächenamt der Stadt nach Erde etc. gefragt? Nein, das haben wir nicht gemacht. Fördert die Stadt das Projekt? Die Stadt wird an einem Förderwettbewerb teilnehmen und unsere Veranstaltungen hierüber unterstützen, sollte der Wettbewerb positiv verlaufen. Eine weitere Förderung ist seitens der Stadt Lauterbach nicht vorgesehen.


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  • Leipzig: klimaangepasstes Gärtnern bei den Nachbarschaftsgärten

    (Insta)
    m Rahmen des stadtweiten Projekts „Grüne Höfe“ vom BUND hat der Nachbarschaftsgärten e.V. 2023 in Lindenau ein Sukkulentenbeet angelegt. Vielen Dank an dieser Stelle- der Workshop hat super Spaß gemacht und wir freuen uns dieses Plus auf unsere Fläche haben zu können. Das Besondere am Sukkulentenbeet (eine gute Option auch für Dachbegrünungen) ist, dass geringe Erdbodentiefe und einfach Böden den ausgewählten Pflanzen reichen. Diese können, durch ihre wassserspeichernenden Blätter, lange Trockenphasen ideal überstehen. Neben dem Sukkulentenbeet gibt es auf der Vereinsfläche in Lindenau heimische Gehölze, eine Totholzecke, Steinstrukturen, Hochbeete und wilde Ecken – mit all diesem tragen wir zu einem urbanen Schutzraum für Insekten, Vögel, Kleintiere und einer Verbesserung des Stadtklimas bei. (mehr …)

  • Hamburg: Agroforst im Mamorgarten

     „Marmorgarten.“ Ein in St. Georg sich entwickelnder Klimagarten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg. In diesem skalierten Agroforstsystem zeigen wir, wie mit Klimawandel vor der eigenen Haustür kreativ umgegangen werden kann

    https://klimaoase-marmorgarten.de/
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  • Berlin: Himmelbeet baut Verdustungsbeete

    Bei dem Realexperiment “Verdunstungsbeete“ geht es um die Verstetigung eines Projekts in Kooperation mit der TU Berlin, bei dem die Herstellung und Leistungen von Verdunstungsbeeten erforscht wurde. In der Gartenstraße (vor dem Eingang des himmelbeets) werden wir im Rahmen von partizipativen Workshops gemeinsam ein Parklet aufbauen, in dem ein solches Verdunstungsbeet integriert werden soll. Als neuartiges Klimamodul bietet unser KlimaParklet dabei nicht nur mehr Raum für die Menschen im Kiez, sondern kühlt durch die klimafreundliche Bepflanzung und den Verdunstungseffekt auch die direkte Umgebungsluft.
    (Teil von Gartenleistungen II)
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  • Urbane Waldgärten im Programm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ förderfähig

    (Mail -von urban gardening Freiburg mit Zitat von Jennifer Schulz auf LinkedIn
    „Ein Traum wird wahr: Urbane Waldgärten können als „Naturoasen“ in Kommunen deutschlandweit mit einem Zuschuss von 80 bis 90 % gefördert werden!

    Das Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ wurde gestern von BMUV und KFW veröffentlicht und ermöglicht Kommunen die Beantragung von 80-90% der Kosten für Maß­nahmen mit „denen inner­örtliche Grün­flächen naturnah gestaltet und umgestaltet, Stadt­bäume gepflanzt und Natur­oasen geschaffen werden können. Gefördert werden Anschaffungen, Dienstleistungen Dritter sowie Personalkosten.“https://bit.ly/49gTufi

    Urbane Waldgärten werden dabei im Modul C „Schaffung von Naturoasen“ als förderfähige Maßnahmen aufgeführt.

    Ganz phantastisch ist an dem Förderprogramm, dass Kommunen den Zuschuss zwar beantragen, den Zuschuss aber auch weiter­leiten können (z.B. an Vereine, kommunale Wohnungs­unternehmen, etc.).

    ????‍♀️ D.h. an alle Vereine, Wohnungsbaugesellschaften und Initiativen die einen urbanen Waldgarten realisieren wollen: wendet Euch an Eure Kommune um Kooperationspotentiale ???? und Möglichkeiten auszuloten und eine Beantragung anzuschieben!

    Für Fragen rund um das Förderprogramm und die Beantragung steht die KFW und das Kompetenzzentrum Natürlicher Klimaschutz zur Verfügung. Für inhaltliche Fragen und Unterstützung rund um Erfahrungen zur Projektentwicklung und Realisierung bieten wir im Projekt Urbane Waldgärtenbit.ly/48ZP8t9demnächst verschiedene Schulungsformate an (tba). Inhaltliche und rechtliche Hintergründe und Erfahrungen zur Projektentwicklung sind im Bericht „Waldgärten im urbanen Raum“ zu finden.https://bit.ly/482Pcr5“ […]

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  • Berlin: Workshop zu Rassismus, Pilze und Klima im himmelbeet

    • Samstag, den 3. Februar, trifft sich die Pilz AG wieder. Im MaHalla gibt es jetzt jeden ersten Samstag des Monats ein Vernetzungstreffen. Alle Details sind unten.
    • Habt ihr Lust, selbst einen Klima-Workshop im Soldiner Kiez zu organisieren? Unsere Kollegin Caterina bietet im Rahmen des Projekts „Klima im Kiez“ eine Veranstaltungsreihe an. Mehr Infos dazu findet ihr unten.

    Innerhalb des Projektes Klima im Kiez bieten wir kostenlose Workshops für Schulen, Kitas und Einrichtungen im Soldiner Kiez an. Wir suchen Kooperationspartner, um die Anwohner*innen vom Soldiner Kiez zu erreichen, auch zum Beispiel Senior*innen oder Menschen, die Barriere erfahren. Ihr

    Ende 2023 hatten Mitarbeitende und Pächter*innen des himmelbeets die Möglichkeit, an einem Critical Whiteness-Workshop teilzunehmen. Bei dem Workshop ging es um Sensibilisierung für Rassismus, um das himmelbeet weiterhin als einen vielfältigen, offenen und sicheren Garten zu gestalten.

    Lese den Beitrag dazu hier!
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  • Berlin: Himmelbeet Projekt „Klima im Kiez“ und Kooperationsangebot

    (NL)

    Es gibt bei uns eine Stelle frei! Wir sind auf der Suche nach einer Person, die die Projektleitung vom Klima im Kiez übernimmt.

    https://www.himmelbeet.de/projekt/klima-im-kiez-leichter-sprache

    ——

    Eine neue Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung in Berlin Mitte!

    Der Bezirk Mitte richtet für 2024 und 2025 eine Koordinierungsstelle für Natur-, Umwelt-, Klima- und Nachhaltigkeitsbildung in Mitte ein. Dafür stehen pro Jahr 80.000 € zur Verfügung. 


    Das beinhaltet: bestehende Angebote im Bezirk Mitte sammeln und verbreiten, aufsuchende
    Beratung, Netzwerkarbeit, Umsetzung von Bildungsangeboten.
    Wir freuen uns über diese Koordinierungsstelle und möchten die Umsetzung gerne unterstützen. Wir hoffen, dass auch die
    Gemeinschaftsgärten im Bezirk Mitte als wichtige Lernorte einbezogen werden!

    Wenn ihr eine Initiative sucht, über die ihr euch auf diese Koordinierungsstelle bewerben kannst oder eine Initiative, die eine gemeinsame Umsetzung realisieren möchte, dann wendet euch an uns! Wenn ihr eine Einreichung plant und später die Koordinierungsstelle durchführen wirt, freuen wir uns auf Kontaktaufnahme!
     

    Weitere Infos hier!
     
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  • Gartenpolylog entwickelt mit EU-Partnern weitere Lernplattform

    Die letzten Monate lag der Fokus in unserem Erasmus+Projekt darauf, e-learning-Module zu erstellen, mithilfe derer sich Gärtner*innen und Entscheidungsträger*innen zum Thema Klimawandel in Gemeinschaftsgärten informieren können. Diese Lernmaterialen sollen im Frühjahr 2024 online veröffentlicht werden und stehen dann auch euch zur Verfügung! In vier Kapiteln wird besprochen, wie Gemeinschaftsgärten Klimaherausforderungen begegnen und wie sie als Bildungsorte wirken können.

    Im nächsten Schritt wird es – voraussichtlich im Februar – eine Testphase geben, in der die Nutzer*innenfreundlichkeit unserer Lernplattform geprüft und verbessert wird (mehr …)

  • Stade: Gartenkeimzelle ist nun da

    (Mail)
    wir haben vor einigen Tagen unsere Klimakiste angeliefert bekommen, der die Grundlage für unser Gartenprojekt ist. Direkt nach der Urlaubssaison in 1-2 Wochen geht es da mit der Einrichtung vom Gewächshaus und Materiallager los, zudem haben wir Hochbeete mit Sitzfläche im Containerlook und eine Palettenlounge gebaut, die mit in die Bepflanzung einbezogen werden.


    (mehr …)

  • Coswig: Interkultureller Garten will mehr fürs Klima tun

    (Mail)

    Unsere Arbeit läuft mit vereinten Kräften aber die Mitglieder werden nicht mehr, zumindest der konstante Teil wird auch aus Altersgründen weniger. Wir arbeiten sehr viel dann mit Gruppen anderer Einrichtungen gemeinsam zusammen, so bleibt oft auch der eine oder andere als „Fastmitglied“ hängen und unterstütz uns. Viele Mitglieder bringen auch ihre Familien mit, so daß immer ein buntes und reges Treiben bei uns vorhanden ist.

    Nur machen uns die Trockenheit und die Klimabedingungen zu schaffen. Trotz Brunnen ist es oft schwer, alle Pflanzen optimal zu versorgen. Energie hat auch ihren Preis und daher versuchen wir mit Wasserressourcen vom Regen zu bewässern.

    Uns kam der Gedanke für unsere Insekten und auch das Kleinklima im Garten einen Naturteich anzulegen (mehr …)

  • Potsdam: Wendeschleife ich Nachbarschaftstreff

    (Antrag/Antworten)


    Das Projekt Wendeschleife(KonradWolfAllee Ecke SlatanDodowStraße)ist eineInitiativeder Sozi-
    alenStadt ProPotsdam gGmbHin der Gartenstadt Drewitz, einemOrtsteil von Potsdam, der sichseit
    2011auf dem Wegzumersten emissionsfreien Stadtteil Potsdamsbefindet.Unser KlimaundGemein-
    schaftsgartenbefindetsicham Ort einer ehemaligen Straßenbahnwendeschleifeund ist durchseine
    Einbindungin dasBegegnungszentrumoskar.inder Lage,viele Menschen mit seinerQuartiersarbeit
    zuerreichen.

    Das Herz der Wendeschleife bildet der Klimaund Gemeinschaftsgarten, der 2017 eröffnet wurdeund
    ein offenes Angebot an das StadtquartierDrewitzdarstellt. Neben dem ökologischen, gemeinschaftli-
    chen Gärtnern werden hier in grüner Atmosphäre Workshops, Feste und Aktionen durchgeführt.Die
    wichtigstenZiele des ProjektssinddieAktivierung der Anwohner*innenund Sensibilisierung für öko-
    logische Themen und Nachhaltigkeit, niedrigschwellige Naturerfahrungenund gemeinschaftliches
    ökologischesGärtnern.

    DiePflege und Bepflanzung derBeetedes GemeinschaftsgartensvonBeetpat*innen, demTeam Wen-
    deschleifeund weiteren Interessierten übernommen.DieBeetpat*innenstimmen sich regelmäßig
    mit dem Projektteam ab und übernehmenteilweiseauch die Betreuungdes wöchentlichen offenen
    Gärtnerns sowie dieGestaltung von Workshops.

    • Wie groß ist denn die Gruppe, die gärtnert?

    Es ist schwer eine Zahl zu nennen. Durch die Beetpat*innen und deren Zugehörige gibt es 23 aktive und sehr regelmäßige Gärtner*innen. Beim offenen Gärtnern können an schönen Tagen noch 5-10 dazukommen. 

    • Wer ist das Team Wendeschleife und wie groß ist dieses?

    Das Team Wendeschleife besteht aus Norbert Fadtke (Bundesfreiwilligendienst), Christine Klüh (Bundesfreiwilligendienst), 2 Ehrenamtlerinnen und mir (Francie Großhennig, Umweltlotsin des oskar.Begegnungszentrum).

    • Was meinen Sie damit, dass die Mitarbeiter*innen (vom Team Wendeschleife? Von der Sozialen Stadt) Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer*innen hat? Ist der Garten für die Gärtner*innen nicht „mein Gemeinschaftsgarten“? Wird das Gärtnern und werden die Aktivitäten hauptsächlich von den Mitarbeiter*innen geplant und umgesetzt?

    Bei der Durchführung von Festen haben wir Hilfe von Ehrenamtlichen die beispielsweise Stände betreuen oder bei der Vorbereitung helfen. Natürlich ist es für die Gärtner*innen „mein Gemeinschaftsgarten“, diese planen und bepflanzen die Beete, wir entwickeln gemeinsam den sprechenden Raum, sie beteiligen sich in ihren zeitlichen Möglichkeiten an den Workshops und den Festen. Aber beispielsweise für die Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit sind vorrangig wir verantwortlich und die Gärtner*innen beteiligen sich in ihren Möglichkeiten. Bei baulichen Aktivitäten machen wir gemeinsame Termine. Bei größeren Bauaktionen versuchen wir auch andere Anwohner*innen aus dem Stadtteil zu aktivieren und einzubeziehen (wie es beispielsweise bei dem Tauschregal geplant ist).

    • Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (Obst/Gemüse- und Kräuteranbau)?

    Ich schätze das dies aktuell ca. 150 qm sind.

    • Wie viele Beete gibt es? Was genau dürfen die Beetpat*innen? Und wie wird man Beetpatin?

    Es gibt 15 Hochbeete für Beetpat*innen und 12 Gemeinschaftsbeete. Viele der Beetpat*innen sind schon seit mehreren Jahren aktiv, jedoch werden auch jedes Jahr wieder Beete frei. Normalerweise werden diese dann auf unseren Kanälen ausgerufen und Interessierte können sich persönlich, telefonisch oder per Email melden. Bei sehr vielen Bewerber*innen werden Familien bevorzugt. Da ich erst dieses Jahr angefangen habe und mir noch keinen kompletten Überblick über die freien Kapazitäten verschaffen konnte, wird dies wohl etwas später erfolgen müssen. 

    • Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernten werden beispielsweise bei gemeinsamen Kochaktionen wie  dem monatlichen Klimakochen verwendet, für Feste wie das Erntedankfest oder auch zum mit nach Hause nehmen. Leider kommt es durch unsere komplette Offenheit der Fläche vor, dass bei Nacht und Nebel ohne zutun der Gärtner*innen geerntet wird.  

    • Wie ist der Gemeinschaftsgarten/das Gärtnern organisiert? Läuft alles gemeinschaftlich? Wie und von wem werden die Entscheidungen getroffen, wie laufen die Informationswege?

    Zum Einen gibt es feste Termine für das offene Gärtnern (ab Saisoneröffnung jeden Mittwochnachmittag), diese werden dann in der Öffentlichkeitsarbeit kundgetan. Zum anderen können alle Beetpat*innen jederzeit gärtnern. Die Kommunikation erfolgt sowohl persönlich bei den Treffen, wie auch über die Whatsapp-Gruppe. Dies wird zum regen Austausch und auch für Entscheidungsfindungen genutzt. Entscheidungen, wie zum Beispiel die Gartenregeln werden gemeinsam getroffen. Entscheidungen über beispielsweise die Anpassung des Mietvertrags trifft das oskar.Begegnungszentrum als Mieter der Fläche.

    • Beteiligen sich die Gärtner*innen an den Kosten für den Garten? Wie haben Sie die Aktivitäten bisher finanziert?

    Die Gärtner*innen beteiligen sich durch ihre Arbeitsleistung ,kleinere Sachspenden und bezahlen die Pflanzen/das Saatgut für ihr Beet. Das Begegnungszentrum oskar. somit auch die Wendeschleife wird durch die Landeshauptstadt Potsdam gefördert. Im Rahmen dieser Förderung sind Kosten für die beantragten Anschaffungen nicht enthalten. Wir strecken immer unsere Fühler nach beispielsweise übriggebliebenem Holz, auch gebrauchbarer Sperrmüll oder Geräten aus und holen dieses dann zu uns.

    • Kommen auch Gärtner*innen außerhalb vom Gartentag am Mittwoch?

    Ja, eigentlich ist an schönen Tagen fast immer jemand anzutreffen.

    • Wie ist die Wasserversorgung bisher gewährleistet?

    Mittels Standrohr befüllen wir unsere 2 IBC Container.

    • Wer baut wann die Hochbeete, werden diese dann vergeben und wie viele Menschen können beim Bau mitmachen?

    Die Hochbeete sollen beim offenen Gärtnern gemeinschaftlich gebaut werden. Dies wird vorher an möglichst viele durch die Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert. Wenn es vorher Interessierte gibt, werden diese dazu eingeladen sogleich ihr zukünftiges Hochbeet mit aufzubauen und den Platz mit zu bestimmen. Damit man noch sinnvoll arbeiten kann, sollten pro Hochbeet allerhöchstens 5 Personen beteiligt sein. Wer nicht schraubt und sägt, kann sich ja beispielsweise schon mit der Folie beschäftigen oder anfangen Erde für die Füllung zu beschaffen.

    • Wer pflegt den Minzgarten, wer erntet dort und was passiert mit der Ernte?

    Der Minzgarten wird in der Anfangsphase von unserer Bundesfreiwilligen gepflegt und sukzessive in die Hände interessierter Anwohner*innen übergeben welche sich bereits aktiv im Wohngebiet beteiligen. Geerntet wird von Anwohner*innen, Gärtner*innen und geplant ist vor allem auch bei Workshops. Die Ernte soll für heiße und kalte Getränke, backen und kochen für Workshops und Feste verwendet werden.

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  • Berlin: Kiez- und Kubizgarten, Bellermanngarten

    (Besuche)
    Der Kiezgarten Schliemannstraße ist aus der Einreichung zu einem Wettbewerb im Jahr 2000 „Ideen für den Kiez“ des QM enstanden. Die Idee gewann und wurde von einer Frau eingereicht, die ihre Diplomarbeit zu Community Gardens in New York geschrieben hatte. Es gab keine Fläche, doch das Versprechen: wenn ihr eine Fläche findet, bekommt ihr bis zu 10.000DM (das Wettbewerbsgeld). Die Gruppe suchte zunächst per Handzelttel Mitstreiter*innen und gärtnerte dann 2 Jahre theoretisch. In dieser Zeit klärten sie Organisationsform, Zusammenarbeit, was sie gerne wie anbauen wollen. Dann endlich fanden sie eine Fläche: die Ausgleichsfläche eines Neubaus (daneben). Der Boden wurde ausgetauscht, Erde geliefert – zusätzlich zu dem Wettbewerbsgeld, von dem sie nur 1000DM brauchten. 2003 fand die erste Aussaat statt. Es gibt keinen Vertrag, nur eine alte Vereinbarung, von der Kerstin die einzige Kopie hat. Für Wasser zahlen sie nix, Wasser bekommen sie über ein Standrohr/Anschluß ist im Garten.
    Sie treffen sich nicht regelmäßig, doch ab und an schiebt jemand was an und dann kommen die anderen dazu. Es gibt aber immer ein gemeinsames Planungstreffen im Winter und immer ein gemeinsames Kartoffelessen auf der Fläche. Sie nutzen keine Social Messenger, sondern die Infos laufen via Mail oder Telefon.
    2005 sollte die Brachfläche vor dem Garten für Parkplätze zwischengenutzt werden, was abgewendet werden konnte. Die Gärtner*innen wurden dann sogar gefragt, was für Vorstellungen sie von der Weiterentwicklung der Brache haben. Ihre Wünsche nach einem eher ruhigen Bereich und Obstbäumen wurden erfüllt.
    Es gab immer wieder Müll auf den Bänken im Garten. Die Lösung: jemand organisierte eine Mülltonne. Diese hat das Problem gelöst. Die Mülltüten legen die Gärtner*innen an die auf der Fläche aufgestellten Müllkörbe und die Stadtreinigung nmmt diese dannauch mit.

    Der Bellermanngarten ist im Rahmen des „Klimakiez“ im Wedding entstanden. Zwei Diagonalsperren auf den Straßen leiten den Verkehr um, dsa Viertel ist verkehsberuhigt. Durchommen müssen aber die Rettungswagen, so das auf der entstandenn Fläche nur am Rande gegärtnert werden kann. betreut wird das Gartenprojekt von der GruppeF. Es sind 12 Beete, die aus aufgeschnittenen IBC-Containern entstanden sind. Die in der Wilden17 vorgezogenen Tomaten wurden göeich in der ersten Nacht geklaut. Bis auf Blumen und Kräuter wird alles andere auch ausgebuddelt. Direkt neben den Beeten ist eine Wasserpumpe. Inmitten der Beete ist eine große Sitzmöglichkeit entstanden.
    Perpektivisch soll hier sowas wie eine Art Superblock entstehen.

    Kubiz-Garten
    Der Garten hat am Eingang zur Straße hin einen Teil mit individuellen Beeten und hinter dem Haus gibt es eine große gemeinschaftliche Wiese mit Obstbäumen und Stauden, an die sich wieder ein Teil mit indiviuellen Beeten anschließt. Die Gartengruppe ist Teil des Kollektivs, die ds Kubiz organisiert. Einige wohnen auch dort. Alle, die a Kubiz dabei sind, sollen/leisten einen Beitrag zur Selbstorganisation. Die Aufgabe der Gartengruppe ist das „Inschußhalten“ der ganzen Außenfläche. Sie sind 30, die meisten haben Interesse am Gemüseanbau. Die Fläche gehört dem Kubiz, sie ist aber jederzeit offen für die Nachbarschaft. Es gibt Hühner, eine Sommrküche mit Lehmofen und Bienen. Sie bilden sich regelmäßig zu Obstbaumschnitt fort.
    Als die Hühner neu waren, was das eine große Attraktion für die Nachbarschaft. Sonntags wurde eine Band vor das Gehege gestellt und dann guckte eine wechselnde Gruppe begeistert Hühner.

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  • Berlin: Planungen für den Bellermanngarten im Gesundbrunnenviertel

    (NL)

    „In Abstimmung mit dem Straßen- und Grünflächenamt sowie dem Quartiersmanagement Badstraße beraten wir gerade über die Rahmenbedingungen der Gartennutzung.

    Das erste Treffen der neuen Gartengruppe (also Euch!) ist für März angesetzt, gebaut werden soll der Garten dann im April. Dazwischen haben wir noch einiges mit Euch zu beraten, zu entwerfen und auszuklabüstern! Weitere Informationen folgen an dieser Stelle!

    Eins steht schon fest: für die Hochbeete, Sitzgelegenheiten und andere Ausstattungselemente wollen wir so weit wie möglich auf neue Materialien verzichten und recherchieren bereits fleißig zu Upcycling und nachhaltigen Lösungen. Wir freuen uns schon sehr, uns mit Euch dazu auszutauschen!

    Ende Februar wird schon mal ein Infohäuschen am Kiezblock aufgestellt, um auf den zukünftigen Garten aufmerksam zu machen und das uns in den kommenden Monaten als Materiallager zur Verfügung stehen wird.

    Wir freuen uns riesig, dass Ihr dabei seid und mit uns den ersten Kiezblock in Berlin Mitte zu einem grünen Ort der Begegnung macht. So geht Klimaanpassung im Kiez!“

    -> Auftrag hat GruppeF

    Info an mich war. Der Träger GruppeF hat seit 2 Jahren ein Projekt im Quartiersmanagementgebiet Badstraße und ein Ergebnis dieses Projektes „KlimaKiez“ hat das Straßen- und Grünflächenamt Berlin-Mitte das neue urban-gardening-Projekt geplant. Es wurden also die entsprechenden Bürgerbefragungen durchgeführt und der Nachbarschaftsgarten war der Hauptwunsch der Anwohnenden, da sich das mit dem Ziel Verbesserung des Stadtklima durch Stadtgrün deckt, wird dieses Projekt nun weiter geplant. (mehr …)

  • Grebenhain: Kirche baut Gemeinschaftsgarten auf

    Gemeinsames ackern in Grebenhain

    20.01.21 – Das vergangene Jahr war zwar geprägt von zermürbenden Absagen, aber im Hohen Vogelsberg entwickelte sich zum Jahresende die Idee eines gemeinsamen Ackerprojekts. Im Vogelsbergkreis waren dieses Jahr nicht nur wegen der coronabedingten Hygienebestimmungen Gemeinschaftsgärten immer wieder im Fokus, sondern auch weil einige Klimabotschafter:innen der Jugendklimakonferenz 2019 in verschiedenen Netzwerken mehr Gemeinschaftsgärten im Vogelsberg forderten.

    „In der heutigen Zeit brauchen wir mehr denn je offene und partizipative Lernorte nicht nur für Kinder und Jugendliche (…), in denen interkulturelle Begegnungsräume entstehen, die sich mit dem Thema der nachhaltigen Zukunft in einem demokratischen Miteinander auseinandersetzen“ betont Lara Fahrenbach (16 Jahre aus Lauterbach) von der Klimakidsinitiative, die in Angersbach seit Februar mit Kindern gemeinsam einen Acker gestaltet.

    In Grebenhain entwickelte sich nun eine bunte Initiative, bei der neben einigen engagierten Lehrer:innen der Oberwaldschule von Beginn an auch der Förderverein der Schule mitwirkte. Lehrer Sebastian Ohlemutz suchte mit erfinderischer Offenheit nach einem geeigneten Stück Land, was auf dem derzeitigen vom Umbau geprägten Schulgelände nicht einfach war. Fündig wurde er bei Bürgermeister Sebastian Stang persönlich, der ohne zu zögern ein privates Stück Land für die Projektidee zur Verfügung stellte und selbst mit Ackergerät vorbereitete. Weitere Lehrer:innen unterstützten die Idee mit pädagogischem Fachwissen, Vernetzung und Einsatzbereitschaft.

    Lehrerin Theresia Kuttenkeuler nahm im Rahmen der Idee Kontakt zu Ackerdemia eV auf, einem bundesweiten Verein, der sich auf praktische Gemüseackerprojekte und deren Perspektive auf die sozial-ökologische Transformation mit Schulen spezialisiert hat. Die beteiligten Jugendlichen waren schnell begeistert von der Aktion und vermissten ihren Ackereinsatz schon beim ersten Schnee. „Es ist toll, einfach mit den anderen hier draußen zu arbeiten und dabei zu schwätzen“ schwärmte eine Schülerin der Oberwaldschule.

    Gemeinsam mit den Schüler:innen könnten in Zukunft viele interessierte Menschen aus der Umgebung ab Frühjahr 2021 unter Anleitung der Ackerdemia eV. den Gemüseacker bestellen. Unterstützende Funktion in der Koordination und dem Finanzierungmanagement übernimmt Ruth Martin-Weigang vom Evangelischen Dekanat Vogelsberg im Rahmen ihrer Tätigkeit in der schulbezogenen Kinder- und Jugendarbeit. Bei ihr können sich gerne Menschen melden, die Interesse am Gemeinschaftsgarten Grebenhain haben und in einer individuellen Form mitwirken möchten (Mail an martin-weigang@ekhn.de).

    Unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Programm „Demokratie leben!“ im Vogelsberg. „Die Motivation war von Beginn an zu spüren und hielt sich auch durch die Aufs und Abs verschiedener Hürden, die nicht selten Corona bildete. Der Gedankensamen war jedoch im Sommer irgendwie auf fruchtbares Land gefallen und begann zu wachsen, auch wenn die Umstände dieses Jahr nicht ideal waren, aber gerade das gibt doch Hoffnung in vielfältiger Weise“, schmunzelt Kristina Eifert, die als neue Fachstelleninhaberin „Demokratie leben!“ im Vogelsbergkreis die Initiative berät.

    https://osthessen-news.de/n11642029/gemeinsames-ackern-in-grebenhain.html

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  • Eichstätt: Gottesdienst im Kapuzinergarten

    (alerts)

    Nach der corona-bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr gibt es am Dienstag, 8. Juni, um 19.30 Uhr wieder den Garten-Eden-Gottesdienst im Kapuzinergarten Eichstätt in der Ostenstraße, welcher von der Katholischen Hochschulgemeinde Eichstätt in Kooperation mit dem Arbeitskreis (AK) Kapuzinergarten Eden in jedem Sommersemester gestaltet wird.

    Nach dem Outdoor-Gottesdienst inmitten der aufblühenden Schöpfung mit Hochschulpfarrer Pater Stefan Weig bieten Mitglieder des AK Kapuzinergarten Eden eine kurze Führung durch das idyllische Kleinod an. Für die Veranstaltung im Garten ist eine FFP2-Maske nötig.

    Die kleine grüne Oase hinter der alten Steinmauer am ehemaligen Kapuzinerkloster ist ein vielfältig genutzter Lern- und Begegnungsort. Seit 2010 gibt es den Gemeinschaftsgarten Kapuzinergarten Eden als Urban-Gardening-Projekt mitten in Eichstätt. Der unieigene Garten wird gemeinschaftlich, selbstverantwortlich und ökologisch durch den AK gepflegt und bewirtschaftet. Die Gruppe besteht aus Studierenden der KU und Eichstättern. Bis Oktober 2021 bietet der Gemeinschaftsgarten außerdem Raum für das Projekt Kapuzinergarten Eden – Klimagarten Eichstätt. Träger und Unterstützer des Projektes ist der Verein für Nachhaltigkeit e. V. Finanziell wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des Programms „Kurze Wege für Klimaschutz“ gefördert.

    https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Messe-im-Garten-Eden;art575,4779527 (mehr …)

  • In Dießen soll ein GG entstehen

    (Mail, Tel)
    Wir (vier Dießener) sind im Moment dabei, die „Klimalobby Dießen“ zu gründen und damit verschiedene konkrete Projekte zum Klimaschutz und zur Umweltbildung anzustoßen. Eines davon ist das Vorhaben „Gemeinschaftsgarten“. In Dießen würde ich im nächsten Schritt die Gemeinde ansprechen, ob evt. eine gemeindliche Fläche zur Verfügung stehen könnte.
    -> sie wissen noch nicht so genau, ob es eher ein Selbsternteprojekt wie in der Nachbargemeiden werden soll
    auf jeden Fall wollen sie das Projekt gemeinschaftlich mit Interessierten planen (mehr …)

  • Für 1 Jahr. Pop Up Gemeinschaftsgarten in Bremen

    (Mail)

    Wir möchten dort während der ca. einjährigen Zwischennutzung einen Gemeinschaftsgarten für alle entstehen lassen und damit nicht nur einen Ort der Begegnung im Stadtteil erschaffen und das Miteinander durch gemeinsames, nachbarschaftliches Gärtnern fördern. Darüber hinaus soll eine kleine Bühne entstehen, für kleinere künstlerische Veranstaltungen. Zudem möchten wir durch Informationen zum ökologischen Fußabdruck, praktische Tipps für den Alltag oder eventuell kleinere Workshops z.B. zu den Themen Klimaschutz, Ernährung oder biologische Vielfalt/Bedeutung der Bienen das stets aktuelle Thema der Klimakrise aufgreifen (mehr …)

  • Agroforst: Kombi aus SoLAWi und Gemeinschaftsgarten entsteht

    (Antrag/Antworten)

    hiermit  bewerben  uns  um  eine  Förderung  für  ein  innovatives,  gemeinschaftliches  Agroforst-
    Projekt. Auf einem Acker in Alfter bei Bonn schaffen wir – das Klima*Kollektiv – gemeinsam mit
    der  Solawi  Alfter  einen  Ort  für  die  Teilhabe  an  solidarischer,  regenerativer  und
    klimaresilienter  Landwirtschaft  und  gehen  damit  einen  Schritt  in  Richtung  lokaler
    Ernährungssouveränität. Unser Projekt trägt den Namen Plan B³, als Kürzel für Baum, Beet,
    Blume. In einem dynamischen Baum-Feld-System kombinieren wir den Anbau von Nuss- und
    Obstbäumen  mit  dem  Anbau  von  Gemüse  und  Blumen.  So  vielgestaltig  wie  der  geplante
    Gartenbau, sind auch unsere Motivationen und Ideen, die wir auf der Fläche verwirklichen wollen.
    Der Projektkreis Plan B³ setzt sich bisher aus insgesamt 14 Personen zusammen, darunter
    Landwirt*innen,  Klimaaktivist*innen,  Hobby-Gärtner*innen,  Pädagog*innen,  angehende
    Obstbäuer*innen,  Solawi-Mitglieder,  Studierende  und  Auszubildende  aus  Alfter  und  Bonn.
    Gemeinsam  wollen  wir  auf  dem  1  ha  großen  Projekt-Acker  einen  vielfältigen
    Gemeinschaftsgarten  schaffen.  Der  erwartungsgemäß  wachsende  Projektkreis  von  Plan  B³
    wird im kommenden Jahr Umweltbildungsangebote, wie Mitmachaktionen aufbauen. Angeleitet
    durch  die  Solawi  Alfter  werden  permanente  Gemüsebeete  angelegt,  bestellt,  gepflegt  und
    beerntet werden. Damit werden zum einen die Solawi-Mitglieder versorgt. Daneben werden die
    Obst-  und  Nussbäume  sowie  weitere  Gemüse-Gemeinschaftsbeete  gemeinschaftlich  genutzt
    und  die  Ernte  unter  allen  Beteiligten  geteilt  werden.  Wir  wollen  einen  interkulturellen
    Begegnungsort  stadtnaher  Landwirtschaft  schaffen,  an  dem  sich  auch  unterschiedliche
    Generationen begegnen können. Ziel ist es die Teilhabe an Landwirtschaft, Gärtnern und Natur
    zu ermöglichen. Alle sind eingeladen, Praxiserfahrungen zu sammeln – vom Pflanzen übers Säen
    und  Gemüseernten  über  die  Pflege  von  Obst-  und  Nussbäumen  bis  hin  zum  Mosten  und
    Genießen  von  frischem  Obst  und  Gemüse!  Wir  möchten  voneinander  lernen  und  unsere
    Begeisterung  für  die  Erzeugung  landwirtschaftlicher  Produkte,  für  das  Gärtnern  und  für  die
    Bedeutung landwirtschaftlicher Nutzflächen als Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere
    weitergeben. Groß und Klein können  
    Neben  Blühstreifen  aus  regionalem  Saatgut  soll  auch  der  Anbau  von  Schnittblumen  auf  der
    Fläche Platz finden. Hierbei wählen wir insektenfreundliche Arten und Sorten und orientieren uns
    an Leitmotiven des “Slow Flower Movement”. Ziel ist es, von weit her importierte und unter
    hohem  Einsatz  von  Pestiziden  und  Düngemitteln  produzierte  Blumen  durch  ein  lokales
    biologisches Angebot zu ersetzen. 

    Der Projekt-Acker liegt am Ortsrand von Alfter Oedekoven und damit 5 km vom Bonner HBF /
    Uni Bonn und 3 km von Alfter Zentrum / Alanus Hochschule Alfter entfernt. Erreichbar ist die
    Fläche in 10 / 20 min mit dem Fahrrad sowie mit dem ÖPNV innerhalb von rund 50 / 10 min
    (Bonn / Alfter Zentrum). Der Projekt-Acker wird von der Solawi Alfter durch einen 40-jährigen
    Pachtvertrag von einem Landwirt aus Alfter gepachtet.

    November  2020:  Der  zuvor  beschriebene  Plan  B³-Projektkreis  ist  im  November  für  einen  2-
    tägigen  Planungsworkshop  erstmalig  auf  dem  Projekt-Acker  zusammengekommen.  Hierbei
    haben  wir  gemeinsam  einen  Entwurf  für  die  Gestaltung  des  Projekt-Ackers  entworfen  (s.
    Anhang). In Kleingruppen wurden Wissen, Wünsche und Vorstellungen geteilt, sodass wir uns
    Schritt für Schritt dem finalen Entwurf annäherten. Für das Design-Wochenende hatten wir zwei
    Agroforst-Experten des Defafs e.V. (Deutscher Fachverand für Agroforstwirtschaft) eingeladen.
    Die  gemeinsame  Arbeitsatmosphäre  und  der  Wissensaustausch  zwischen  Expert*innen
    verschiedener  Bereiche,  Praktiker*innen  und  Akademiker*innen  war  sehr  inspirierend.  Eine
    solche  Zusammenarbeit  von  Personen  aus  verschiedenen  Lern-  und  Arbeitsumfeldern  findet
    unserer Meinung nach zu selten statt, obwohl hierin enorme Potenziale liegen. Wir freuen uns
    auf zukünftig zum Projekt stoßende Menschen und eine zunehmend diverse Gruppenstruktur
    des Projektkreises Plan B³.
    14.-20.  Dezember  2020:  Gemeinschaftliche  Mitmachaktionen  unter  dem  Titel:  „Dieses  Jahr
    Weihnachten Bäume pflanzen, anstatt zu fällen!“ (Pflanzung von 300 Haselnusssträuchern, 9
    Pfirsichbäumen,  60  Walnussbäumen,  250  Blumenzwiebeln).  Corona-angepasst  finden  die
    Pflanzungen  in  festen  Kleingruppen  über  eine  Woche  hinweg  verteilt  statt.  Um  viele  neue
    Menschen zu erreichen und eine Gruppe an Helfer*innen aufzubauen, haben wir hierfür aktiv
    lokale Werbung gemacht, z.B. über die Bonner Projekte “Bonn im Wandel”, das Netzwerk der
    “Neuen Stadtgärtnerei” sowie über die Universität Bonn und die Solawi Alfter. Wir möchten die
    Teilnehmenden für das Projekt begeistern und ermuntern, ihre Ideen einzubringen.  
    Januar:  Im  Januar  möchten  wir  im  Rahmen  von  weiteren  Mitmachaktionen  permanente
    Gemüsebeete anlegen und eine Infotafel (inkl. Kontaktdaten) am Projekt-Acker aufstellen. Über
    die Einrichtung einer Plan B³-Projekt-Website möchten wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen,
    beispielsweise für die Ankündigung von Mitmachaktionen und Umweltbildungs-Terminen für die
    kommende Saison.
    Februar: Pflanzung von 60 Esskastanienbäumen im Rahmen von Mitmachaktionen. 

    • Wie machen Sie Plan B³ bekannt (auf der Seite vom Klima Kollektiv habe ich es z.B. noch nicht entdeckt), wie können dann weitere Interessierte mitmachen?

    Für die die kommende Woche anstehende Pflanzaktion haben wir über unser persönliches Umfeld geworben (Bekannten- und Freundeskreis, Gruppen in denen wir aktiv sind). Dadurch, dass die Mitglieder von Plan B³ alle in Bonn und Alfter wohnen und zum Teil seit vielen Jahren in der Klima- und Umweltschutzbewegung aktiv sind, konnten wir hierfür auf zahlreiche Kanäle zurückgreifen. Um zukünftig eine breitere und noch diversere Öffentlichkeit zu erreichen, richten wir im Januar eine eigene Plan B³ Website ein und möchten die Gruppe und das Projekt aktiv bewerben. Auf dem Projekt-Acker wollen wir am Wegrand eine Infotafel mit Projektbeschreibung und Einladung, uns zu kontaktieren und uns und das Projekt bei einer der Mitmach-Aktionen oder der monatlich geplanten Gruppen-Treffen kennenzulernen. Geplant ist für kommendes Frühjahr auch die Gründung eines eigenen vom Klima*Kollektiv losgelösten gemeinnützigen Vereins. Timo, der Ihnen genannte Ansprechpartner vom Klima*Kollektiv ist zwar einer der Mitinitiatoren der Gruppe Plan B³, eine eigenständige Rechtsform und ein eigenständiger Internetauftritt scheint aber langfristig sinnvoll. Gerne hätten wir den Antrag schon ausgehend von einer eigenen Rechtsform gestellt, da Plan B³ sich aber erst Anfang November aus verschiedenen bereits aktiven Gruppen frisch gegründet hat, war uns das in der Kürze der Zeit leider nicht möglich. Wir hoffen, dass Sie hierfür Verständnis haben. Über die Rückläufe für unserer „Mobilisierung“ für die Pflanzaktionen und auch in Gesprächen mit Dozent*innen, haben wir bereits gemerkt, dass das Projekt auf verschiedenen Ebenen auf großes Interesse stößt. Das stimmt uns mit großer Zuversicht, mit guten Kapazitäten ins kommende Jahr zu starten. Gleichzeitig wäre ein Start-Förderung für uns zum aktuellen Zeitpunkt enorm wertvoll, da gerade jetzt zu Anfang viele Investitionen getätigt werden müssen.

    • Wie grenzen sich SoLaWi-Gemüsebeete und Gemeinschaftsgarten(beete) voneinander ab? Wie viele SolaWi-Beete und wie viele Gemeinschaftsgartenbeete soll es geben?

    Auf der Fläche sind insgesamt 16 Gemüsebeet-Blöcke geplant (s. Karte). Davon sollen 3 volle Gemüsebeete, nach Bedarf auch mehr, der gemeinschaftlichen, freien Nutzung zur Verfügung stehen.

    • Sind die Obst- und Nussbäume auch für die SoLaWi oder gehören die „nur“ zum Gemeinschaftsgarten?

    Die Obst- und Nussbäume gehören dem Gemeinschaftsgarten und sollen gemeinschaftlich von Plan B³ gepflegt und beerntet werden. Die Ernte soll zwischen allen Beteiligten geteilt werden. Auch eine gemeinsame Weiterverarbeitung (z.B. Nussmus) im Rahmen von Workshops und Aufteilung der Nussprodukte wäre denkbar. Da auch Menschen aus der Solawi Alfter in Plan B³ aktiv sind, muss noch abschließend geklärt werden, welche Anteile letzendlich auch der Solawi für die Weitergabe an die Mitglieder zur Verfügung gestellt werden.

    • Wie wird der Gemeinschaftsgartenteil organisiert? Wer entscheidet, was dort angebaut wird, sollen diese Beete gemeinschaftlich gepflegt werden, wie werden Aufgaben verteilt und wie soll die Ernte verteilt werden? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungen?

    Das ist z.T. noch nicht abschließend geklärt und wird von der Gemeinschaft an zukünftigen Mitgärtner*innen entschieden werden. Gemeinsam mit der Solidarischen Landwirtschaft Alfter könnte vorgezogenes Gemüse und Saatgut bezogen werden, Anbau und Ernte in den Gemeinschaftsbeeten können kooperativ mit der Solawi Alfter, sollen aber ohne großen Extra-Aufwand für die Solawi erfolgen. Angedacht sind zum jetzigen Zeitpunkt regelmäßige gemeinschaftliche Plan B³-Gartentage. Daneben erfolgt die Kommunikation des Plan B³ – Projektkreises derzeit über Telegram für eine direkte Kommunikation, Trello für Organisation und Strukturierung. Wichtige Entscheidungen werden möglichst per Konsens und vor allem während gemeinsamer Treffen getroffen – online oder Vorort auf dem Projekt-Acker.

    • Wo sind die Gartengeräte untergebracht und wie haben alle, die gärtnern wolle, Zugang dazu?

    Bisher werden Gerätschaften der Solawi Alfter, die in Alfter Oedekoven lagern, oder eigens mitgebrachtes Werkzeug (z.B. auch Handschuhe) verwendet. Plan B³- Projekteigene Werkzeuge sollen noch angeschafft werden. Es gibt nun einen neuen Bauwagen, der im kommenden Jahr auf dem Feld als Werkzeugschuppen dienen soll. Dieser muss den Winter über dafür noch hergerichtet werden.

    • Wie ist die Wasserversorgung organisiert und wie werden die Kosten dafür auf SoLaWi und Gemeinschaftsgarten verteilt?

    Der Projekt-Acker verfügt über einen Wasserhydranten. Das Bewässerungssystem soll für alle Beetblöcke in einem installiert werden (Wassersprenkler & Tröpfchenbewässerung) und während der Saison mit der Solawi abgestimmt organisiert werden – sodass mal Menschen von Plan B³ den Wasserhahn öffnen/schließen mal die Solawi-Gärtner*Innen. Die Kosten für das Bewässerungssystem und die Wasserkosten werden entsprechend der von der Solawi/ Plan B³ begärtnerten Flächen anteilig berechnet (bei 3 von 16 Blöcken Gemeinschaftsbeetfläche –> rund 17 % von Plan B³ getragen, der Rest von der Solawi Alfter).

    • Wer würde die Schnittblumen ernten und werden diese dann verkauft?

    Die Blumen sollen zunächst versuchsweise auf kleiner Fläche angebaut werden – in der kommenden Saison auf der Fläche eines halben Beetblocks. Die Blumen sollen in erster Linie dem Projektkreis dienen und je nachdem als Deko für Feste gespendet werden. Daneben ist angedacht, Pflücktagen und Bumenbinde-Workshops gegen Spende anzubieten. Die Idee auf dem Feld auch Schnittblumen anzubauen, stammt von einer in Plan B³ aktiven ehemaligen Klimaaktivistin und Mutter, die gebürtig aus den Niederlanden stammt, wo das Slow FLower Movement schon verbreiteter ist. Wir wollen durch den lokalen nachhaltigen Anbau im kleinen Stil Alternativen zu konventionellen Schnittblumen aufzeigen, die meist unter ökolgisch und sozial unzureichenden Standards angebaut und z.T. von weit her importiert werden (chemi. synthetische Pestitzide uund Düngemittel, schlechte Entlohnung). Daneben möchten wir die Insektenvielfalt auf unserem Feld erhöhen und das Projekt durch eine ästhetische Komponente bereichern.

    • Habt ihr auch Flächen für Feste, zum Verweilen, zum Verarbeiten, für Workshops etc. geplant?

    Hierfür ist insbesondere das Innere des „Walnussbaum-Kreises“ im Zentrum der Fläche vorgesehen (auf Zeichnung besser zu erkennen). Hier sollen zukünftig jahreszeitliche Feste, Workshops und Treffen stattfinden.

    Zu Anbau und Ernte mit der Solawi: Gemeinschaftliche Arbeiten von Plan B³ könnten also gleichzeitig mit Pflanz-/ Erntetagen der Solawi stattfinden, aber auch völlig unabhängig (vermutl. teils teils) je nachdem wie die Plan B³-Gartengruppe sich organisieren möchte zukünftig. 

    Wer alleine, spontan gärtnern möchte kann dies natürlich auch unabhängig von solchen Tagen tun. 


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  • neuer GG in Göttingen entstanden

    /ANtrag/Antworten

    Offener Nachbarschaftsgarten Helmsgrund, BMU Förderung von August 2019 – September 2021 mit 3 Stellen und Sachmitteln (insgesamt 111.385 Euro)

    Die Fläche gehört der Stadt Göttingen, bzw. der „milden Stiftung“, einer Stiftung der Stadt Göttingen.
    Wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag.
    Die Pacht beträgt jährlich 324,- Euro
    Die Fläche ist Landschaftsschutzgebiet und wurde zuvor als extensives Gras-Mäh-land von einem Landwirt genutzt. Für den Nachbarschaftgarten haben wir von der Stadt eine bedingte Befreiung von den Auflagen des Landschaftschutzes bekommen, da der offene Nachbarschaftsgarten im Interesse der Allgemeinheit ist.
    Wasser bekommen wir von einem nahegelegenen Hydranten und füllen von dort aus unsere IBC-Tanks.
    Die Aufgabe der Projektleiterinnen liegten vor allem in“Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“

    Stellenbeschreibungen:
    MA1
    :
    In Kooperation mit MA2 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt. Die Mitarbeiterin soll eine Pädagogische Ausbildung und einen pädagogischen Abschluss haben und viel praktische Erfahrungen damit, Menschen zu motivieren. Sie soll Erfahrungen in der Gruppenleitung mitbringen und in der Mediation von Konflikten. Ebenso gute pädagogische Fähigkeiten in der lebendigen Vermittlung von Wissen und dem Erstellen von Lehrinhalten und – Materialien. Auch praktische Kenntnisse im ökologischen Gärtnern sind Voraussetzung, sowie gute und sichere Kontaktfähigkeit. MA2 :
    In Kooperation mit MA1 wird hier die Projektleitung übernommen und es ist notwendig, dass die Mitarbeiterin über profunde Erfahrungen in Projektorganisation verfügt und über gute und sichere Kontaktfähigkeit. Die Mitarbeiterin wird für die gärtnerische Planung und fachliche Anleitung der Nachbarschaftsgruppe zuständig sein. Deshalb soll sie eine qualifizierte Ausbildung zur Gartenbauingenieurin mitbringen, sowie Erfahrungen im Aufbau von Gemeinschaftsgärten haben. Darüber hinaus soll die grafische Gestaltung und technische Ausführung von Flyern und Plakaten übernommen werden.
    MA3:
    Die Hauptaufgabe des Mitarbeiters auf der 450,- Euro-Stelle liegt in praktischen gärtnerischen sowie in handwerklichen Arbeiten. Erfahrungen damit, sich in Gruppen einzubringen und gute und sichere Kontaktfähigkeit werden auch benötigt.

    Die Förderung vom Bundesumweltministerium wird mit Sicherheit NICHT verlängert. Voraussetzung für die 2-Jahresförderung war, dass wir im Antrag plausibel machen, wie wir das Projekt verstetigen wollen.
    Und das meinte ich auch mit dem „Aufbau und Pflege tragfähiger sozialer Strukturen“
    So haben wir einen verlässlichen Rythmus aufgebaut: Jeden Mittwoch nachmittag  gemeinsames Gärtnern und (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) um 15 Uhr Besprechung, die dann jeweils von einer anderen Person aus der Gartengruppe moderiert wird und  im email-Verteiler als Protokoll geschrieben. Alle 4 Wochen (bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) gibt es einen Themen Mittwoch um 17 Uhr. Bislang hatten wir: Wildkräuter“wanderung“ über die Fläche: was wächst denn da?, Herstellung einer Ringelblumensalbe, und Samengewinnung.
    Alle 4 Wochen Freitags gibt es ein „Forum“ (Bis zum 2. Lockdown auch durchgeführt) bei dem Themen besprochen werden, die etwas mehr Zeit brauchen und die Mittwochs-Besprechung sprengen würden.
    Bisher hatten wir: wie wollen wir miteinander umgehen?, Ideensammlung für die Gestaltung der Gartenfläche und Erstellung eines Konzepts für Infotafeln zum Klimaschutz.
    Diese regelmäßige rythmische Struktur ist ein Teil der Verstetigung.  Auch, dass wir die Moderation der Besprechungen begonnen haben, kreisen zu lassen.

    Mit der Öffentlichkeitsarbeit um potentielle Mitgärtner/innen zu gewinnen ist das so eine Sache in Zeiten von Corona.
    Wir haben kleine Flyer, die wir Leuten in die Hand drücken, die vorbeischauen, weil der Garten an ihrer Spaziergangsroute liegt. Diese Flyer in ( bereits vorhandenen ) Zettelboxen am vorbeiführenden Spazierweg zum Mitnehmen bereitzustellen, davon haben wir bislang abgesehen, denn wir sind bereits etwa 10 Leute. Es gibt oben am Garten eine Infotafel, die auch rege von Spaziergängern gelesen wird und wir haben auch einige Stühle dort am Bauwagen stehen, wo sich sonntags Spaziergänger einfach mal draufsetzen können und das auch tun.

    Bei Nebenan.de hat der Garten eine offene Gruppe und somit auch  Öffentlichkeit. Dort haben wir vor dem Lockdown auch unsere Treffen, vor allem die Themennachmittage und das Forum bekannt gegeben. (mehr …)

  • Postcodelotterie fördert Düsselgrün

    (alerts)
    Vor fast fünf Jahren ist der Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ in Oberbilk von der Haifastraße auf die Fläche am WGZ-Park an der Stahlwerkstraße umgezogen. Seitdem kann dort jeder gärtnern, denn der Garten ist für die Nachbarschaft. Mit der Unterstützung von 20.000 Euro geht nun ein großer Wunsch der Aktiven in Erfüllung: Der Umbau zum klimagerechten Gemeinschaftsgarten kann erfolgen.

    Wer die vertrocknete Wiese rund um den Gemeinschaftsgarten hinter dem Hauptbahnhof sieht, kann ermessen welchen Aufwand die Nachbarschaft betreiben muss, um den Gemeinschaftsgarten „düsselgrün“ gedeihen zu lassen. Denn das Pflanzen in den Beeten funktioniert nicht ohne ausreichende Bewässerung und Schatten gibt es kaum auf der Fläche. Nach fast fünf Jahren haben die Hobby-Gärtner ihre Erfahrungen gemacht und wissen auch, was sie noch alles verbessern wollen. Doch die Pläne müssen finanziert werden.

    Dies ist nun durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie möglich. Mit über 20.000 Euro fördern sie den Gemeinschaftsgarten düsselgrün in Oberbilk. Damit kann die Gartenfläche hinter dem Hauptbahnhof runderneuert und zum „klimagerechten Gemeinschaftsgarten“ umgebaut werden. „ Durch die Mittel haben wir und mit uns alle NachbarInnen die Chance, das Projekt auf ganz neue Füße zu stellen,“ freut sich Anika Füger vom Gemeinschaftsgarten.

    Mit dem Förderungsbeitrag soll die bauliche Substanz des Gartens umgestaltet und an die geänderten klimatischen Bedingungen angepasst werden. Zahlreiche Hochbeete sollen erneuert und mit Bewässerungssystemen und Schattenspendern ausgestattet werden. Dass der Stadtgarten aus Hochbeeten besteht, liegt nicht nur an der Qualität der Erde, die darin besser angereichert werden kann. Die ursprünglich Idee war auch die Wildkaninchen vom Räubern abzuhalten. Allerdings haben sich die städtischen Kaninchen an die Umwelt angepasst und klettern auch in Hochbeete.
    https://www.report-d.de/Duesseldorf/Aktuelles/Duesseldorf-Jubel-im-Gemeinschaftsgarten-duesselgruen-Postcodelotterie-gibt-20.000-Euro-fuer-Neugestaltung-131321

     

    Die Mümmelmänner denken, der Garten sei extra für sie anglegt

    Die Neugestaltung umfasst außerdem die Gemeinschaftsflächen, so dass für Gärtner*innen und Nachbarschaft noch mehr Aufenthaltsqualität geschaffen wird. In der Vergangenheit wurden schon häufig Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten abgehalten, die in den nächsten Wochen gemäß der aktuellen Hygieneregeln so zügig wie möglich wieder anlaufen sollen. Geplant sind Vorträge und Workshops sowie wöchentliche offene Treffen, an denen unter Anleitung und öffentlich am Umbau der Fläche gearbeitet wird. Interessenten sind herzlich eingeladen sich zu engagieren. (mehr …)

  • Nordstadtgarten: ein Interkultureller Garten in Kassel

    (Antrag, Antworten)
    2019 ist im strukturschwachen Bezirk Nordstadt in Kassel ein Garten entstanden. Ziel: Begegnung, klimafreundliche Ernährung, kultureller Austausch. Anfangs gab es Geld für professionelle Gärtner*innen Unterstützung und Unterstützung durch „Essbare Stadt“. Als das Programm auslief, wollte ein Großteil der Gruppe weiter machen.

    • Was ist denn das Projekt „Kultur macht stark“?

    Kultur macht stark ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Rahmen dieses Programmes wurde der Gemeinschaftsgarten für ein Jahr gefördert. Nun hat sich die dabei entstandene Gruppe dazu entschieden den Garten weiter zu führen. Projektbezogene Seite: https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/alles-banane-von-wegen-1884.html

    • Auf was für einer Fläche ist der Garten entstanden, wem gehört diese, wie groß ist diese und was für eine Art von Vertrag gibt es (Befristung?)

    Die Fläche gehört der Stadt Kassel und wurde dem Projekt vom Umwelt- und Gartenamt zu Verfügung gestellt. Es besteht bisher kein Vertrag, aber die die Erlaubnis die Fläche weiter zu nutzen. Wahrscheinlich könnte auch ein Pachtvertrag geschlossen werden, welcher jedoch regelmäßig Kosten mit sich bringen würde. 

    . Die Gesamtfälche ist 3,000 quadratmeter, wovon die Hälfte bewaldet ist. Auf der Wiese wurden Walnussbäume gepflanzt. Dazwischen haben wir zwei Beete mit einer Gesamtfälche von 230 Quadratmeter angelegt. Es besteht noch Raum für ca. weitere 150 Quadratmeter Beetffäche

    • Wie groß ist die Gruppe?

    Die große ist dynamisch, aber so ca 10.

    • Wie ist der Garten organisiert? Wie viele Beete gibt es? Sind das individuelle oder gemeinschaftliche Beete?

    Der Garten ist gemeinschaftlich organisiert.

    • Wie werden von wem Entscheidungen getroffen?

    In gemeinsamer Absprache

    • Wie erfahren Interessierte vom Garten, wie kann man mitmachen?

    Durch Mundpropaganda und Internet

    • Wo sind (und sollen) die Gartenwerkzeuge untergebracht? Wie kommen die Gärtner*innen daran?

    Wir haben letztes Jahr eine Hütte für die Werkzeuge gebaut

    • Woher kommt das Wasser?

    Der Nachbar Michael Schmidt hat eine Pumpe mit der er Grundwasser bekommt. 

    • Was gibt es sonst noch auf dem Gelände neben Beeten?

    Einen soliden Tisch und Bänke die in den Boden verankert wurden. 


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  • IG Coswig geht weiter in Richtung klimagerechtes Gärtnern

    (Antrag/Antworten)

    der IG Coswig möchte Teile der Fläche umnutzen und dort essbare Wildsträucher pflanzen.
    Das gemeinsame Gärtnern findet weiterhin statt. Es gibt keine Anordnung, die dagegen spricht. Wir halten den Sicherheitsabstand ein und können uns gut auf unserer großen Fläche verteilen. Die Arbeit in Zweiergruppen auch kein Problem. Von den betagteren Mitgliedern bleiben die Meisten jetzt  zu Hause, zur Sicherheit. Allerdings haben sich in den letzten Monaten auch einige Coswiger gemeldet, die mitmachen wollen. Wir sehen, wie sich alles entwickelt.

    Zu unserem Beeten: Wir bauen Gemüse an wie geplant, lediglich auf der Fläche der Südseite wollen wir das Gemüsebeet um einen Streifen von ca. 2 x 15 m verkleinern, um hier einheimische Wildsträucher zu pflanzen. Diese sollen die schon bestehende Gehölzstruktur in ihrer Breite ergänzen und damit das Gelände auch ökologisch aufwerten. Es sollen Kornelkirsche sein, Schlehe, Felsenbirne, Hagebutte, Mirabelle/Wildpflaume (kein Wildgehölz, würde aber auch in die Reihe passen) Diese Sträucher zeigen, was für Früchte essbar sind, diese Pflanzen benötigen (längerfristig!)  weniger Wasser.

    Daher ist es sinnvoll, auf einem kleinen Teil der Fläche Pflanzen zu setzen, die mit weniger Wasser auskommen als Gemüsekulturen. Wir haben in Sachsen ein zunehmend trockneres Klima.

    In der Anwuchsphase  ist es sinnvoll, diese Pflanzung mit Rindenmulch zu bedecken, damit die Verdunstung herabgesetzt wird. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass der Sommer wieder heiß und trocken wird, da müssen wir die Neupflanzung regelmäßig wässern.

    Wir haben auch Wildsträucher Hagebutte und Kornelkirsche selbst vermehrt, aus Sämlingen und Steckhölzern und können damit schon an die 5, 6 meter des Streifens bepflanzen.

    Wir hatten vor, einen Blühsaum vor die Gehölzreihe zu setzen, aber das gibt Probleme mit dem Wässern der Sträucher. Außerdem brauchen wir den Platz für den Gemüseanbau.

    Wir werden den Baubetriebshof Coswig fragen, ob er uns Rindenmulch zu einem günstigen Preis liefern kann. 

    – Den gedachten Bau des Unterstandes können wir zu einer späteren Zeit realisieren, davon haben wir erst einmal abgesehen. Dieses Vorhaben ist verschoben.

    –  wir haben einen Pferdehalter in der Nähe, er kommt aus Weinböhla. Er hat uns schon zu einem sehr guten und fairem  Preis Pferdemist gebracht und kann dies auch wieder machen. Es ist der günstige Lieferant in der Umgebung, wir haben die Preise und auch die Qualität des Stallmistes verglichen. In Coswig gibt es noch 2 weitere Fuhrunternehmen/Pferdehalter. Das eine Unternehmen hat uns sehr strohigen Stallmist gebracht, wenig Nährstoffe und teurer Transport. Das andere coswiger Unternehmen liefert zwar gute Qualität , verlangt aber einen höheren Preis als der Fuhrunternehmer aus Weinböhla. Er muss auch einen Preis verlangen, um seine Kosten für Maschinen, Sprit, Arbeitszeit zu decken. Wir pflegen einen guten Kontakt und geben ihm in der Saison auch mal einige kleine Gemüsegeschenke mit, damit sein Preis so niedrig bleibt.


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  • Klimaschutzgarten Leinenlos

    (Antrag/Antworten)

    Wir, eine Gruppe von aktuell 8 Menschen, möchten 2020 einen offenen Gemeinschaftsgarten
    gründen. (Wir sind offen für weitere Mitgärtner*innen und werden dazu mit Aushängen und einer
    Website öffentlich einladen)
    Wir träumen von einem Garten, der die Natur erleben lässt und uns zeigt, wie wir unseren Einfluss
    auf die Welt positiv gestalten können.
    Wir wollen Klimaschutz erlebbar machen und Kollektive Selbstversorgung erforschen, das heißt
    herausfinden, wie eine Versorgung mit Lebensmitteln ohne Megakonzeren, Supermärkte und
    Ausbeutung lokal und gemeinsam funktionieren kann, indem wir Umwelt und Natur schützen. […]
    Wir haben ein bisher ungenutztes Grundstück zur Verfügung gestellt bekommen, einen Garten mit
    einem großen Kirschbaum, 7 alten Apfelbäumen und einer alten Hütte darauf. In diesem ca.
    2200qm großen Garten wollen wir den Gemeinschaftsgarten „Leinenlos“ initieren.
    Im angrenzenden Haus gibt es im Heizungsraum ebenerdig eine Toilette, die von uns
    unproblematisch benutzt werden kann und Strom und Wasseranschluss gibt es auch. Über einen
    Zufahrtsweg ist es möglich Material einfach zum Garten zu bringen.

    – „wem gehört das Grundstück, wie haben Sie/die Gruppe es gefunden?“

    Antwort: Das Grundstück gehört einer Nachbarin des Funkenhauses (www.gelebteutopie.de/funkenhausprojekt). Nicole Herford hat das Haus und Garten 2018 gekauft, nachdem es 20 Jahre leer stand und stellt es dem „Kollektiv für gelebte Utopie“ zur Verfügung. Im Haus bestehen inzwischen zwei WG´s.

    Rechtlich war es bisher so, dass es nur mündliche Absprachen gab, da sich beide Parteien sehr gut verstehen und auch gemeinsam über Foodsharing und andere Projekte verbunden sind. Jetzt wird das Ganze aber mit einem Mietvertrag zwischen dem Verein des „Kollektiv für gelebte Utopie“ und Frau Herford auch formal geregelt. Das „Kollektiv für gelebte Utopie“ stellt nun uns als Gartengruppe das Grundstück zur Verfügung.

    – „wie lange können Sie es für den Gemeinschaftsgarten nutzen?“

    Antwort: Wir gehen von einer permanenten Nutzung aus, die uns Frau Herford und das „Kollektiv für gelebte Utopie“ zugesagt haben. Rechtlich wird ein langjähriger Mietvertrag für das Haus und Grundstück angestrebt

    (15 oder 20 Jahre) mit anschließender Übernahme durch Kauf.

    – „wird eine Pacht fällig und wenn ja, wie hoch ist diese?“

    Antwort: Nein. Das Grundstück wird uns unentgeldlich zur Verfügung gestellt.

    – „wo liegt das Grundstück/wie ist es in andere Bebauung eingebettet?“

    Antwort: Die Adresse ist Leinestrasse 20. Der Zugang ist über den Wanneweg/Feldweg. Es liegt zwischen weiteren brachliegenden Gärten, Schrebergärten, Hinterhöfen und einer Pferdekoppel.

    – „Wohnen da gleich in der Nähe Leute?“

    Antwort:

    Ja, es ist mitten im Dorf.

    – „Wie gut erreichbar ist es mit ÖPNV? „

    Antwort:

    Gut erreichbar. Bushaltestelle ist „Greene Kirche“, der Bahnhof ist „Kreiensen“. Vom Bahnhof dort ist es ein entspannter Spaziergang 1,5km zwischen den Feldern im Leinetal und über die Leine (Fluss) durchs Dorf zum Garten. Die Bahn fährt von Göttingen 27 Minuten und von Hannover 46 Minuten.

    – „wie setzt sich die Gruppe zusammen, die den Garten gründen möchte?“

    Antwort:

    Ich bin mir nicht sicher, wie sie die Frage meinen. Die Gruppe besteht bisher aus: Zwei ausgebildete Gemüsegärtner*innen, einem Wildnispädagogen und Obstbaumpfleger, einem Rettungssanitäter, einem Rentner, einer FSJ´lerin, eine Vendo-Trainerin, und einer Hausfrau.

    Alter zwischen 19 und 74 Jahren.

    – „Sind Sie alle schon vorher aus anderen Zusammenhängen miteinander bekannt?“

    Antwort:

    Nein, wir haben uns hier in Greene kennengelernt und sind durch die Möglichkeit den Garten zu starten zusammengekommen.

    – „wie werden jetzt schon, im Planungsstadium, noch weitere Menschen einbezogen?“

    Antwort:

    Die Gruppe wächst stätig an. Da die Treffen bisher im Funkenhaus Seminarhaus stattfinden sind bei den Treffen regelmässig mehr Menschen dabei, die dort zu Besuch sind. Am „Tag des Bodens“ am 5. Dezember wurde im Funkenhaus öffentlich zum Funkenabend eingeladeun und ein Film gezeigt und wir dort haben auch Werbung für den Garten gemacht. Mit unseren Nachbarn sind wir immer wieder in Gesprächen und haben schon Jungpflanzen angeboten bekommen, wie sie beim vom vorziehen übrig haben werden.

    – „Oder andere Organisationen?“

    Antwort:

    Wir haben das Bausyndikat angefragt, ob sie uns unterstützen würden und sie haben zugesagt. Wir haben den Permakulturgarten der Uni Göttingen für Ideen besucht und Menschen, die dort aktiv sind waren auch bei uns.

    Von der Firma VerguTech, die auch in der Leinestrasse sitzt, können wir uns einen Pritschenwagen ausleihen falls wir mal größere Sachen transportieren müssen. Von einer Nachbarin können wir, wenn sie ihr Pferd nächstes Jahr in ihren Garten stellt, Pferdemist für den Kompost bekommen.

    – „Wie wollen Sie die laufenden Kosten (Wasser etc.) finanzieren?“

    Antwort:

    Oh stimmt, die laufenden Kosten habe ich garnicht im Antrag aufgeführt.

    Bisher können wir nur grob abschätzen, Wasser zum Giesen und Benzin für den Rasenmäher, wir rechnen mit maximal 400-600€, falls wir es dieses Jahr nicht schaffen genug Regenwasser aufzufangen. Die Kosten des Gartens, die wir nicht durch Förderung decken können, wollen wir durch den Solibeitrag decken, wie ich ihn in der nächsten Frage beschreibe.

    – „Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für den Garten?“

    Antwort:

    Nein, keinen festgelegten Beitrag .Wir wollen den Garten tauschlogikfrei gestallten. Das heißt, allen Menschen die Teilnahme ermöglichen, unabhängig von finanziellen Möglichkeiten.

    Wir wollen einen Solibeitrag mit einer Bieter*innen-Runde nutzen, ähnlich wie es Solidarische Landwirtschaften machen.

    Dazu werden wir bei einem Treffen im Frühjahr alle (zu erwartenden) Ausgaben für das Jahr auflisten und die Summe Betrag als errechnen. Im zweiten Schritt schreiben dann alle auf einen Zettel wie viel sie geben können und wollen. Wenn die Zettel addiert werden sehen wir also ob wir genug Geld haben. Wenn ja, werden alle Gebeten in den nächsten Wochen das Geld in die Gartenkasse zu geben und alles ist gut. Wenn nicht müssen wir als Gruppe entscheiden, wo wir sparen können und wollen.

    (Der mit den Solibeiträgen zu erreichende Betrag häng natürlich stark davon ab, ob wir eine Förderung von Ihnen bekommen können =D )

    – „Wie viele Beete wollen Sie zu Beginn „errichten“?“

    Antwort:

    Ca. 240qm Beetfläche incl. Gründüngung, Bienenweide, Kompost- und Hügelbeeten und wir wollen Knoblauch auf die Baumscheiben pflanzen und Bohnen an den Zaun.

    -Was passiert mir der Ernte?

    Die Menschen, die im Garten gärtnern und zu besuch sind können sie essen. Wir wollen einen Solartrockner bauen und teile der Ernte trocknen sowie Milchsauer einmachen. Wir wollen im Sommer bei unseren Gruppenabenden gemeinsam Kochen und wenn wir Vorzeigbares ernten auch gerne den Menschen, die uns unterstützen, schenken.

    – wie groß ist die Hütte und was genau wollen Sie da ausbauen? Auf was bezieht sich die Kalkulation?

    Die Hütte ist ca. 4 mal 8 Meter. Wir wollen sie als Aufenthaltsraum im Garten und Unterstand nutzen. Bevor wir sie gemütlich machen können, muss jedoch das verfaulte Holz ausgetauscht werden und das Dach repariert werden. Wir haben nur Materialkosten kalkuliert, da wir professionelle Unterstützung vom Bausyndikat bekommen und die das benötigte Werkzeug mitbringen können.

    – wer wird die Bauaktionen/projekte machen und wie erfahren Interessierte davon und wie kann man dann mitmachen?

    Antwort:

    Wir werden Bauwochen organisieren bei denen auch Menschen da sind die Anleiten können und Einführungen in Werkzeug, Arbeitssicherheit etc.

    geben. Zu diesen Bauwochen laden wir über die Garten-Website, versch.

    Newslettern und mit Aushängen am Garten und im Dorf ein. Wir können die Seminarküche im Funkenhaus, sowie die Seminarschlafräume nutzen, wenn Menschen von weiter weg herkommen oder im Garten zelten. Teilnahme ist dann vorheriger Anmeldung, damit wir Essen planen können und kostenlos, da wir uns mit Essen über Foodsharing versorgen.

    – wie wollen Sie Pflanzenkohle herstellen (die Edelstahlgefäße), das ist dann kein KonTiKi? (haben Sie unser Praxisblatt [1] zum Thema schon entdeckt und auch beim Selbstbautenpraxisblatt [2] gibt es da einiges

    zu?)

    Antwort:

    Wir wollen die Pflanzenkohle in den drei Kaminöfen des Seminarhauses herstellen, wenn diese ohnehin zum Heizen befeuert werden.

    Hier ist das Video, in dem der Prozess gezeigt wird, dass uns inspieriert hat. Der große Vorteil hierbei scheint die effiziente Nutzung der frei werdenden Energie im Vergleich zu anderen Verfahren, die wir recherchiert haben: https://www.youtube.com/watch?v=jxBUqk2M3Y8

    *Danke für den Tip zum Praxisblatt, da schaue ich gleich mal rein.

    – wo würden die Bücher, die Sie beantragt haben, lagern, wie kommen Interessierte da ran?

    Antwort:

    Die Bücher würden wir gerne direkt im Garten in der Hütte lagern, Interessierte können während der Öffnungszeiten, der Plena und während den Seminaren und Bauwoche darin schmöckern, verleihen würden wir die Bücher wahrscheinlich nur an feste Gartengruppen-Mitglieder oder in Ausnahmefällen.

    – „was für ein Gartenhäcksler schwebt Ihnen vor? Und wäre so ein Gerät nicht aus ausleihbar?“

    Antwort:

    Wir hätten gerne einen Walzen-Häcksler, wegen der reduzierten Lautstärke und vor allem, weil er das Hächselgut verdrückt und dadurch schneller kompostierbar macht. Bisher haben wir keinen Kontakt um einen auszuleihen. Da wir gerne viel Mulchen wollen, auch mit Kompost-Holzhäckseln, würden wir gerne viel häckseln, auch Strauchschnitt aus der Nachbarschaft, sodass wir bei einem ausgeliehen Gerät wahrscheinlich den Verschleiß durch die Arbeitsstunden auch bezahlen müssten.


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  • IG Golgipark steht vor Veränderungen

    (Mail)

    Gerade sind wir da noch in der Neufindungsphase. Das Theater hat ja seit einem Jahr eine neue Intendanz. Mittwoch habe ich ein Brainstorming mit dem Festspielhaus zur Zukunft des Gartens. Ich werde vorschlagen in Richtung eine Klima- und Schaugartens zu gehen (mehr …)

  • KEBAP HH: Garten auf dem Bunkerdach steht in den Startlöchern

    (Mail)

    Bei uns steht dieses Jahr wieder viel auf dem Programm, unter anderem beginnen wir im Rahmen unserer „Klimaküche für Altona“ (im Förderprogramm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ der Nationalen Klimaschutzinitiative), den Dachgarten auf dem Bunker zu planen (mehr …)

  • neues Projekt im IG Coswig: Trockenkünstler

    (Gu aus Antrag/Mails)

    Trockenkünstler“ im Interkulturellen Garten – Gemeinsames anlegen, gestalten und pflegen von Nutzpflanzen mit hoher Trockenheitstoleranz

    (Aufgrund der ständigen Erfahrungen mit dem Klimawandel und den nötigen Schutzmaßnahmen für die Pflanzen möchten wir gern ein Stück unseres noch nicht kultivierten Gartenlandes nutzen, um Rahmenbedingungen zu schaffen auch Pflanzensorten an extremen Standorten (Sandboden, Trockenheit, kein Schatten) anzubauen. Dies ist eine Idee von Teilnehmern aus Pakistan und Indien, welche in ihren Herkunftsländern fast ausschließlich unter solchen Bedingungen ihre Flächen bewirtschaften mußten.  Wir möchten dazu auch die vorhandenen Steine mit verwenden und aus diesen Naturmaterialien die Pflanzen schützen und entsprechende Refugien für sie entstehen lassen.)

    1.       Ausgangssituation

    Unser Verein lebt von einer lebendigen Projektarbeit beim gemeinsamen Gärtnern der Nationen. Während der Treffen und beim Arbeiten sind regelmäßig Austausche da. Die Zugewanderten berichten von Anbaubedingungen ihrer Herkunftsländer, berichten über Pflanzen, welche auch bei uns heimisch sind aber hier keinen direkten Verarbeitungswert haben und zum Unkraut deklariert werden, in ihren Ländern hingegen werden diese als Nutzpflanzen auf großen Feldern angebaut z.B. Grüner und Roter Fuchsschwanz. Sie enthalten viele Mineralien wie Eisen und Magnesium und ganz viel Vitamin C. Es gibt dazu noch andere Beispiele. Ebenso gibt es bei uns eine Palette mit trockenresistenten Pflanzen, welche eine gemeinsame Ernte und Verarbeitung zulassen. Im zurückliegenden Sommer wurden die Teilnehmer mit der extremen Witterung konfrontiert. Wir hatten viele Schäden und Verluste an den angebauten Kulturen. Diesem wollen wir teilweise entgegenwirken und Kulturen auch für solche Bedingungen anbauen. Es sollen Beerensträucher wie Holunder, Sanddorn, Schlehe und Hasel gepflanzt werden. Natürlich sollen nur gebietseigene Pflanzen verwendet werden.

    Was ist geplant?

    Der Standort des Trockengartens wurde vollsonnig gewählt. Das A und O der Bodenvorbereitung besteht durch das Abmagern der vorhandenen Fläche. Dies geschieht durch Sand und feinen Kies (z.B. Splitt). Dieser wird eingefräst und je nach vorhandenem Sandanteil im Boden eingebracht. Der teilweise vorhandene lehmige Boden wird mit zusätzlichem Kies (Wand kies / Roh kies) verbessert. Wir wollen Elemente gestalten in Verbindung mit Steinen, Wurzeln, Holz und die entsprechenden Pflanzen.

    Es sollen folgende Kräuter und Gräser für die Fläche verwendet werden: Flausch-Federgras, Blaues Schillergras, Seggen, Schwingel, Thymian, Lavendel, Katzenminze, Blauraute, Mädchenhaar-gras und Färberkamille. Diese Kräuter und Gräser sollen nach dem Verblühen geerntet und ge-trocknet werden und teilweise für Tees verwendet werden oder für die Herbst- und Winter-dekoration im Rahmen von Begegnungstagen für alle Interessierten.

    Gleichzeitig möchten wir den Teilnehmern eine Exkursion in den Findlingspark Nochten ermöglichen. Hier sollen sie Kenntnisse und Informationen sammeln zur Rekultivierung von Naturlandschaften. Hier werden Vorträge (auch mehrsprachig) zu aktuellen Themen (z.B. Geologie, Rekultivierung von Brachen und ehemaligen Bergbaugebieten, Teichbau, Landschaftsgestaltung für Pflanzen an extremen Standorten usw.) angeboten. Ebenso gibt es eine „hauseigene“ Gärtnerei, wo entsprechende Pflanzen zu erwerben sind.

    Wir möchten mit einer Führung den Park mit seinen Besonderheiten und seiner Einzigartigkeit besichtigen. Auch soll diese Exkursion das Wissen der Teilnehmer erweitern, auch mal über die täglichen Arbeitsprozesse hinausschauen, die Horizonte erweitern und so zu einer gelingenden Integration beitragen. Das Erfahrene und Gesehene soll dann gemeinsam im Interkulturellen Garten umgesetzt werden.


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  • Kirchplatzgärtchen goes Klimawerkstatt

    (Gu, Mail)

    ja aus dem Gärtchen hat sich die Klimawerkstatt entwickelt , ein Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative, das klimaneutrale Angebote rund um Erde & Ernährung und Energie & Materie zum Leben bringt für 2018/19 und ein nettes Team um mich rum beschäftigt. Das war nach 5 Jahren Kirchplatzgärtchen ein guter Schritt.
    Das Kirchplatzgärtchen gibt es aber immer noch und verstärkt auch wieder mehr in 2019.
    Link zum Gesamtprojekt: www.klimawerkstatt-frankfurt.de


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  • Essbare Stadt Kassel: KlimaKOSTmobil ist bewilligt

    (Gu, aus Antrag)

    Das Vorhaben KlimaKOSTmobil zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Kasseler Stadtteilen
    Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zu den Themenbereichen
    Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung, urbanes Gärtnern und Umweltgestaltung anzubieten und
    Möglichkeiten für klimafreundliche Alltagspraxis in den Nachbarschaften zu eröffnen.
    In zwei Stadtteilen beabsichtigt das Vorhaben mit weiteren Stadtteilakteuren und
    Kooperationspartnern folgende regelmäßige Angebote und Maßnahmen umzusetzen:
    > Projektwerkstätten im Sandershaus: Mit regelmäßiger Klimaküche, Workshops zum Verarbeiten
    sowie Veredeln lokaler Lebensmittel, Apfelsaftpressen im Herbst und Bauworkshops zu Solardörrern,
    Hochbeeten, Kompost & Co.
    > Umweltbildung im Forstfeldgarten: Ein jahreszeitlich gestaffeltes offenes Workshop-Programm
    zu Theorie und Praxis des urbanen Gärtnerns mit den Themen klimagerechte Ernährung und
    klimagerechter Konsum. Die Themen für Aktionen und Workshops sind u.a. Anlage und Pflege von
    Gartenparzellen, Pflanzen- und Bodenkunde, Kompost-Nutzung, Baumpflege und Permakultur.
    > E-mobile Projektwerkstätten & Lastentransport: Ein E-Lastenrad erlaubt gemeinsame Ernte-
    und Verteilungsfahrten, die modularen Aufbauelemente ermöglichen eine multifunktionale Nutzung,
    z.B. als MobileKlimaKüche, als Smoothie-Mobil, zum Transport von Werkzeug, Pflanzgut, und
    beinhaltet Bau- Bastel- und Bildungsmaterialen für Angebote an Schulen und Kitas in den Stadtteilen.
    > Stadtteilspaziergänge und -rundfahrten: Gemeinsam die Viertel und deren Potentiale für eine
    grüne und gemeinsame Gestaltung bzw. Nutzung erkunden, zu Fuß oder mit dem Rad. In jeweils
    sechs bis sieben Stationen pro Rundgang werden Pflanzen, Umwelt, Klima, Wohnen, Bauen und
    Nahversorgung erkundet bzw. einbezogen. Die Stationen geben somit einen Input zu
    „Klimaschutztipps für eine Essbare Stadt“, nach der Methode des Stationen-Lernen entsprechend
    dem Konzept Nachhaltige Bildung und globales Lernen, für Jung und Alt. (mehr …)

  • Dachgemeinschaftsgarten in Vilich-Mühldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…]

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/mein-blatt/schaufenster-bonn/beuel/hochbunker-vilich-buergerverein-laedt-zum-kennenlernen-des-projekts-hochbunker-ein-31245250 (mehr …)

  • Gemeinschaftsgarten auf dem Dach in Vilich-Müldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…] (mehr …)

  • 2 neue Projekte im Himmelbeet

    (Gu, NL)

    Das trim tab Collective ist eine Initiative der Weddinger Projekte himmelbeet, Baumhaus und Weddingwandler. Ziel ist es, in Bezug auf klimaschonendes Alltagshandeln in der Nachbarschaft zusammen den nächsten Schritt zu gehen. Themenschwerpunkt ist das Essen, von der Erzeugung und den Bezugsquellen bis zur Verarbeitung und der Aufklärung zu den Auswirkungen von Konsum. Das trim tab Collective schafft dazu eine Plattform, wo sich Einzelpersonen und Initiativen treffen und klimafreundliches Handeln im Alltag gemeinsam praktizieren und weiterentwickeln können. Wir finden, dass ökologisches und soziales Klima in der Nachbarschaft nur zusammen gedacht werden können. Im Projektes legen wir also Wert darauf, dass Menschen aus dem Kiez sich begegnen und über das Thema Essen miteinander in Interaktion treten.

    Dezember 2017 bis November 2019 | zusammen mit: Das Baumhaus | Weddingwandler |  gefördert von: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

    Remmi Demmi & Radieschen

    Gemeinschaftlich etwas zu schaffen um es mit anderen zu teilen ist ein grundlegendes Anliegen beim gemeinschaftlichen Gärtnern in der Stadt. Dabei muss es nicht immer um Pflanzen und Erde gehen. In diesem und im nächsten Jahr  werden zusammen mit einer inklusiven Orga-Gruppe zwei eintägige Garten-Festivals organisiert, die das kreative Potential einer inklusiveren Gesellschaft sichtbar machen. Bei DIY-Workshops, gemeinschaftlichen Kochaktivitäten und inklusiven Kunstdarbietungen wird gezeigt, wie Barrieren im freizeitlichen Miteinander entkräftet werden können. Das Festival-Programm wird gemeinsam erarbeiten in Kooperation mit sozialen Einrichtungen und deren Klienten  die teilweise seit Jahren in unserem Gemeinschaftsgarten mitwirken oder den Ort gerade für sich entdecken. Wichtig ist uns dabei, dass schon bei der Vorbereitung genügend Raum für das Entwickeln von Ideen und gegenseitige Kennenlernen bleibt. Zielgruppen des Projektes sind von der Gesellschaft behinderte Menschen mit geistigem und/oder körperlichem Mehrbedarf, Fachkräfte der kooperierenden sozialen Einrichtungen wie auch ehrenamtlich engagierten Gartenaktivist*innen. Der erste Festivaltag wird im September 2018 stattfinden.

    2018 bis Juli 2019 | zusammen mit: verschiedene soziale Träger aus der Nachbarschaft |  gefördert von: Aktion Mensch


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  • neues aus dem Gallus Garten (Ffm)

    (Gu, RSS)

    Seit zwei Jahren wächst und gedeiht der Gallus Garten in der Schneidhainer Straße. Zu der anfänglich improvisierten Gartenfläche  sind inzwischen zwei professionell gestaltete Flächen  mit Hochbeeten, Kräuterspirale, Barfußpfad, Gartenhütte und Gewächshaus hinzugekommen. Anlässlich des Klimapicknicks sprach Frankfurter Beete vor Ort mit Initiatorin Jessica Wiegand über die weitere Entwicklung des multikulturellen Gemeinschaftsgartens.

    Frankfurter Beete: Der Gallus Garten ist ja mit rund 1.400 Quadratmetern ziemlich groß. Wie nutzt ihr die drei Flächen?

    Jessica Wiegand: Jede Fläche hat ihre Besonderheit: Auf Fläche 2 gärtnern derzeit Familien mit ihren Kindern und Kindergartengruppen in den Hochbeeten. Deshalb gibt es auch einen Zaun, damit die Kids nicht weglaufen können. Des Weiteren steht dort die Gartenhütte und der Barfußpfad. Fläche 3 beherbergt den Gemeinschaftsgarten. Hier gärtnern Menschen ohne Kinder, aber auch der afrikanischer Kulturverein, die Tagestätte Sonnenschein, betreutes Wohnen und andere Institutionen. Wassertank, Insektennisthilfen und Komposthaufen  gibt es auf  allen drei Flächen.

    Frankfurter Beete: Kümmern sich die Freizeitgärtner nur um ihr eigenes Beet?

    Jessica Wiegand: Nein. Jeder, der ein Hochbeet betreut, muss auch gemeinschaftliche Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel die Pflanzen der Kräuterspirale und Rankbögen gießen.

    Frankfurter Beete: Was passiert derzeit auf Fläche 1?

    Jessica Wiegand:  Die Fläche wird gerade umgebaut. Dort sollen wieder eine Holzplattform für Veranstaltungen stehen, Obstbäume und Beerensträucher sowie Hochbeete zur Vergabe und zum gemeinschaftlichen Gärtnern, in denen dann  auch jeder ernten darf. Wir werden das entsprechend beschildern.

    Frankfurter Beete: Welche weitere Neuerungen gibt es?

    Jessica Wiegand:  Auf Fläche 1 wird ein Bikeport mit E-Lastenrad eingerichtet. Das Lastenrad wird uns vom VCD zur Verfügung gestellt. Ab Mitte Juni sind wir dann eine offizielle Verleihstelle.

    Frankfurter Beete: Warum findet ein Klimapicknick im Garten statt?

    Jessica Wiegand:  Aufhänger der Veranstaltung ist die Kinderrechtskampagne vom Frankfurter Kinderbüro. Wir haben uns mit einem Picknick beteiligt. Bei der Vorbereitung halfen uns viele Kinder und die beiden Gärtnerinnen Ingrid und Ruth. Auch Umweltlernen in Frankfurt und die Greenpeace Jugend waren vor Ort. Eine Kollegin aus dem Mehrgenerationenhaus hat zudem mit den Kindern ein kleines Buch zum Thema Tierschutz und Tierwohl verfasst, das präsentiert wurde.

    Frankfurter Beete: Alle Flächen und Bauten im Gallus Garten sehen inzwischen sehr professionell aus. Hat euch jemand geholfen?

    Jessica Wiegand:  Ja. Der Garten wurde vom Planungsbüro Beuerlein/Baumgartner  und uns entworfen. Durch Mittel des Stadtplanungsamtes zur Verbesserung des Wohnumfelds konnten wir die notwendigen Kosten decken. Bei der Ausführung der einzelnen Gewerke hat die Firma Immo Herbst den Zuschlag bekommen. Aber auch das Grünflächenamt half mit. Inzwischen sind übrigens alle Hochbeete vergeben. Anhand der Schilder in den Beeten kann man sehen, wer dort gärtnert.

    Frankfurter Beete: Kommen nur Gärtner hierher?

    Jessica Wiegand:  Nein. Es kommen auch viele Leute einfach so vorbei und genießen den Garten. Vor allem ältere Damen besuchen uns gerne und erzählen, wie es früher hier war.

    Frankfurter Beete: Wie sieht die gärtnerische Planung derzeit bei euch aus?

    Jessica Wiegand:  Einmal pro Monat gibt es eine offene Garten AG, zu der jeder kommen kann. Die Termine stehen in unserem Blog. Bei den Treffen entscheiden wir gemeinsam, wie es mit dem Gallus Garten weitergeht. Auch das Quartiersmanagement ist über die Aktive Nachbarschaft mit involviert.

    Frankfurter Beete: Was steht als nächstes an?

    Jessica Wiegand:  Wir planen wieder ein Herbstfest, das voraussichtlich am 20. Oktober stattfindet. Dann wird auch Fläche 1 offiziell eingeweiht. Zudem hoffen wir darauf, auch dieses Jahr wieder kleine Minze & Musik-Feierabendkonzerte durchführen zu können. Ende Juni wird voraussichtlich der Bikeport eingeweiht und in der ersten Sommerferienwoche ist das „junge Museum unterwegs“ im Gallus Garten mit Nachmittagsangeboten für Kinder.


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  • Geld für den Westgarten

    (Gu, RSS)

    Der Westgarten geht in die zweite Saison!
    Er ist Teil der Initiative „Kurze Wege für den Klimaschutz“ und in diesem Moment reift in seinen Beeten schmackhaftes Gemüse heran.

    Am 27. Januar 2018 veranstalten wir von 11:00 – 13:00 Uhr im Gewächshaus im Union Gewerbehof den Westgarten-Winterworkshop: Wie betreibt man eine Aquaponikanlage?
    Weitere Infos zu dieser Veranstaltung:
    Westgarten-Winterworkshop

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  • GG Urban Botnik ausgezeichnet

    (Gu)

    Braunschweiger Klimaschutzpreis Die urbane BOTNIK war Teil bei der Verleihung des Braunschweiger Klimaschutzpreises. Ausgezeichnet wurde unser Projekt mit einem Anerkennungspreis. (mehr …)