Schlagwort: Klimaanpassung

  • Trier: solidarischer GG will zu Waldgarten werden

    (Antrag, Antworten)
    Im Gemeinschaftsgarten gibt es bereits einen diversen Bestand an Bäumen und
    Sträuchern. Der Fläche des heutigen Gemeinschaftsgartens gehörte früher zu einer
    Baumschule. Dort wurden in den 1990ern Obstbäume gepflanzt. Später übernahm
    „Transition Trier e.V.“ die Fläche und pflanzte dort 2013 weitere Obstbäume, essbare
    Sträucher und erste Stauden. 2017 wurde der Gemeinschaftsgarten „SoLaWi
    Trier“ gegründet, der zunächst als Untergruppe des Transition Trier e.V. agierte und
    seit 2025 von einem eigenen gemeinnützigen Verein getragen wird. In den letzten
    Jahren ist ein strukturreicher, vielfältiger Gemeinschaftsgarten entstanden, der im
    Nahbereich der Stadt Trier nicht nur Möglichkeit zur Erholung bietet, sondern
    inzwischen auch Weiterbildungsaufgaben übernimmt. Der Garten soll eine
    klimaorientierte Weiterentwicklung erfahren, indem die bereits bestehenden sowie
    neu angelegte Teilbereiche mit Baumbestand zu einem Waldgarten erweitert werden
    sollen. Zu diesem Zweck ist eine für den Garten erhebliche Investition von 1000 Euro
    notwendig, um Bäume, Sträuc

    Wie groß ist die Gruppe, die regelmäßig im Gemeinschaftsgarten gärtnert? Wie groß ist die Kerngruppe, die den Garten organisiert?

    Das Garten- und Handwerksteam (Kerngruppe) besteht aus vier Personen. Diese werden von Praktikant*innen und freiwilligen Helfer*innen unterstützt. Der Gemeinschaftsgarten steht allen Interessierten offen, egal ob Vereinsmitglied oder nicht. Es ist schwierig zu sagen wie viele Menschen genau mitgärtnern, weil einige Personen regelmäßig und andere sporadisch vorbeikommen. Wir schätzen, dass 10-20 Menschen regelmäßig aktiv sind und ca. 30-40 unregelmäßig. Neben dem Gärtnern gibt es auch noch viele weitere Aufgaben, wie zum Beispiel die Arbeit im Vorstand, das in Stand halten von Strukturen, Sauber machen, Veranstaltungen organisieren, etc. Diese werden auch von Mitgliedern übernommen.

    Gibt es Fluktuation und wie erfahren Menschen von den Mitmachmöglichkeiten?

    Auf unserer Homepage steht, dass man gerne bei uns mitmachen kann. Neue Menschen rufen oft vorher an oder schreiben eine E-Mail. Dann verabreden wir uns mit Ihnen persönlich, zeigen Ihnen den Garten und laden die Person ein auf unseren E-Mailverteiler aufgenommen zu werden.

    Offene Mitmachtage werden per E-Mail kommuniziert und finden meist 1–2-mal die Woche statt, oft auch öfters.

    Es wurde an die Mitglieder kommuniziert, dass man telefonisch auch außerhalb der offenen Mitmachtage Aufgaben erfragen kann. Einige Mitglieder haben auch feste Aufgaben oder kennen sich selbst gut genug im Garten aus, sodass diese eigenständig arbeiten können.

    Über den Mailverteiler erreichen wir etwa 300 Personen, wobei es auch sein kann, dass nur eine Person aus einer Familie oder WG die E-Mail erhält, aber dann die Info weitergeben kann.

    Es gibt Fluktuation und es kommen auch regelmäßig neue Menschen dazu. Das Garten- und Handwerksteam fluktuiert im Kern nicht, aber es kann sein, dass Menschen temporär oder länger dazu stoßen und intensiv im Garten mitarbeiten und organisieren.

    Die Mitglieder-Fluktuation ist im Vergleich zu anderen Projekten (Erkenntniss über persönlichen Austausch mit anderen Projekten) jedoch relativ gering. Menschen steigen meist aus dem Projekt aus, wenn sie wegziehen (besonders Studierende) und kommen oft dazu, weil sie neu in der Stadt sind und gezielt nach einem solchen Projekt suchen.

    Wem gehört die Fläche, habt ihr einen Vertrag für die Nutzung(en) und wie war das mit der Pacht?

    Die Fläche gehört der Stadt Trier. Ursprünglich wurde die Fläche von unserem Trägerverein Transition Trier e.V. gepachtet, welcher sich aktuell auflöst. Seit diesem Jahr haben wir einen eigenen Verein. Wir stehen im Austausch mit der Stadt Trier und haben bereits die Zusage für die Übernahme der Pacht erhalten. Aktuell ist der neue Pachtvertrag bei der Sachbearbeiterin in Arbeit. Wir erwarten, dass wir ihn spätestens Anfang November unterschreiben können.

    Was passiert mit der Ernte?

    Bei uns im Verein unterscheiden wir zwischen ordentlichen und Fördermitgliedern. Alle ordentlichen Mitglieder bekommen wöchentlich eine Liste mit Infos darüber was aktuell geerntet werden kann. Es werden regelmäßig Führungen angeboten, in denen die Standorte der Pflanzen und Erntetechniken gezeigt werden. Einige Pflanzen werden auch von dem Gartenteam geerntet und dann den Mitgliedern zur Abholung hingestellt. Alle Menschen sind eingeladen im Garten zu naschen ????. Wenn wir Umweltbildungsprojekte anbieten, dann ernten wir auch immer etwas und bieten dies zur Verkostung an.

    Es gibt ca. 150 ordentliche Vereinsmitglieder. Diese ernten primär im Garten oder nutzen den Garten auch einfach als Erholungs- und Freizeitfläche, häufig mit ihren Kindern.

    Wer entscheidet wann, welche Pflanzen gekauft werden? Habt ihr da einen Übersicht über die Kosten der Wunschpflanzen oder wie geht da die Planung dann weiter?

    Eine erfahrene Gärtnerin aus dem Gartenteam hat bereits einen Vorschlag inklusive Kostenübersicht formuliert. Sobald die Finanzierung geklärt ist, wird die Wunschliste als TOP in der monatlichen Vorstandssitzung aufgenommen und abgestimmt. Wir werden auch eine Rundmail versenden, in denen Mitglieder noch Wünsche äußern können. Über die gärtnerische Umsetzbarkeit entscheidet dann das Gartenteam.

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  • Nürnberg: Entsiegelung für die Klimaoase in der Südstadt

    (NL)

    Für diesen Sommer wird der Platz vor der Gustav-Adolf-Kirche zur Klimaoase. 
    Ein Ort zum Mitmachen, Zusammenkommen und Zukunft gestalten – für mehr Erfrischung, Zusammenhalt und Gesundheit in der Südstadt.

    Der Platz zwischen Südstadtbad und Gustav-Adolf-Kirche an der Allersberger Str., wird für diesen Sommer schöner, kühler und gesünder. Mit euch und für euch! Der Platz wird verschönert, begrünt, teilweise entsiegelt. Wir wollen Regenwasser sammeln, Sitzgelegenheiten bauen und Veranstaltungen rund ums Thema ausrichten, den Platz in Kooperationen bespielen. Mit dabei sind u.a. auch die Essbare Stadt und das TransforMA aus Mannheim, die TH Nürnberg Fakultät Architektur/Fakultät Sozialwissenschaften, und viele mehr! 

    MACH MIT
    Engagieren kannst du dich auch: Mach mit bei unseren Bautagen oder komm zum großen Ideen-Jam am 18.05. wo wir noch mehr Ideen für die Klimaoase sammeln. Im Rahmen des Ideen-Jams hast du außerdem die Chance auf eine von uns vergebene Projektförderung!

    Komm vorbei, nutz den Platz, triff andere Menschen und gestalte mit.
    So entsteht ein Ort, der gerecht, lebendig und widerstandsfähig ist.

    https://www.waswaerewenn2035.de/aktuelle-veranstaltungen/

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  • Leipzig: Teil der Klimacoach-Ausbildung im Stadtgarten Connevitz

    Als ausgebildeter Klima-Coach lernst du wie du deine Erfahrungen, dein Wissen und deine Motivation zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch an deine Mitmenschen und Nachbar*innen weitergeben kannst. Unser Klimacoaching-Angebot gibt dir notwendigen Impulse – kostenlos, zertifiziert und natürlich nachhaltig.

    Die Ausbildung wird im Rahmen des Projektes „Gemeinsam. Klimakompetent. Leben.“ vom Umweltamt der Stadt Leipzig und der Verbraucherzentrale Sachsen in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen realisiert. Die Ausbildungsmodule finden als Präsenzworkshops statt.

    DIE MODULE IM ÜBERBLICK

    KLIMAFOLGEANPASSUNG, ÖKOLOGIE UND URBAN GARDENING
    Wir helfen dir zu verstehen, wie sich die biologische Vielfalt in deiner Region sichern lässt und führen dich in das Konzept „Urban Gardening“ ein. Am Ende des Workshops weißt du, wie eine klima- und artenfreundliche Gestaltung von Beet, Balkon und Kleingarten aussieht.

    12.10.2024 | Urban Gardening | 10 bis 15 Uhr | Stadtgarten Connewitz, Kohrener/ Ecke Burgstädter Straße, 04277 Leipzig

    https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/klima-coaches (mehr …)

  • Freising: Knollen und Co: Träger von drei Gärten, Streuobstwiese, Vereinshaus

    Knollen und Co gibt es seit 9 Jahren, gestartet mit einem Garten, um gemeinschaftlich gärtnern zu können. Dann wurde ihnen zwei private Grundstücke angeboten, eine Streuobstwiese und auch das Grundstück mit diversen Häuschen der Sudentendeutschen Landmannschaft. Sie haben alles genommen und nutzen die Grundstücke hauptsächlich gemeinschaftlich. Nur im Garten „Panama“ gibt es individuelle Beete. Hier grenzt ein Naturschutzgebiet an, die Pflanzen überwuchern sehr schnell auch den Garten immer wieder. Weiter hinten auf dem Gelände ist ein Weiher. Der Hauptansprechpartner fällt gerade aus, die anderen Gärtner*innen verstehen sich nicht als Gruppe, sie kümmern sich eher nur um ihre eigenen Beete.

    Der Auengarten ist der jüngeste Garten in der Trägerschaft (seit 2021). Hier gibt es vier große Beete und sie versuchen, Teile der 4-Felder Wirtschaft umzusetzen. In allen Gärten gibt es Gartenhäuschen für die Gerätschaften, Wasser (meist gibt es Brunnen, die geschlagen wurden), im Auengarten gibt es Solar. Auf der riesengroßen Streuobstwiese gibt es keine Gerätschaften oder andere Infrastruktur, sie schaffen es hier auch nicht, die Bäume abzuernten. Unklar ist hier die Versicherungslage, Träger ist wohl der Landschaftspflegeverband.

    Im Garten Cocgane gibt es Bienen, der Garten ist durch einen Weg zweigeteilt, hier wächst eine sehr große Vielfalt an Gemüse. Neulich ist der Garten mal ganz überschwemmt worden, das Wasser stand sehr hoch und hat alles unter sich begraben. Die meisten Pflanzen haben das überlebt. Es gibt eine Außenküche, doch seitdem der Verein das Haus der Sudentendeutschen mit voll ausgestatteter Küche nutzen kann, passiert hier viel weniger. Auch Gruppen nutzen den Garten, nächste Woche kommt eine Gruppe afrikanischer Frauen mit Kindern. Nebenan wird ein Gebäude saniert und soll Unterkunft für Geflüchtete werden, die dann hoffentlich den Garten mitnutzen. Bisher haben die Versuche, Geflüchtet einzubeziehen, nicht so gefruchtet, die Menschen haben andere Themen.

    Organisiert sind die Gärten üebr regelmäßige (Planungs)treffen und Gartentage vor Ort, zu denen auch immer Ansprechpartner*innen da sind.
    Die Vorstandsleute wünschen sich, dass aus jedem Garten eine Person mehr koordiniert und dann auch mit dem Vorstand kommuniziert, doch das klappt noch nicht gut.

    Noch sind die meisten Arbeiten auf wenigen Schultern, was beim Gründer Till zu Ermüdungserscheinungen führt, er ist nicht mehr zu motiviert.

    Sie haben letztes Jahr Umweltbildungsangebote mit externen Referent*innen angeboten, finanziert über die Postcode, dieses Jahr haben sie keine Förderung und machen das mit Bordmitteln.

    Wenn etwas in der Zeitung über sie steht, errreicht das hauptsächlich ältere Leute. Der Workshio „Klima und Boden“ stand im Lokalteil der SZ und es kamen auch üebr 80-jährige, die von anderen per Mail angemeldet wurden.

    Sie haben nun Kontakt zum Liegenschaftsamt, da sie damit liebäugeln, auch noch im Freisinger Norden eine Garten aufzubauen (da wohnt die eine Vorstandsfrau). Bisher haben sie diesen Kontakt noch gar nicht gehabt.

    Sie suchen eigentlich auch noch mehr Mitmacher*innen.
    Sehr bekannt und mit langer Warteliste ist ein Selbsternteprojekt eines Landwirts, was an einer vielbefahren Kreuzung liegt und somit sehr sichtbar ist.
    Mit dem IG am Schafhof haben sie nicht viel zu tun, sie wissen voneinander.

    Das GRunstück von dre Sudentendeutschen Landmannschaft können sie erstmal nutzen, es gehört wohl einer Stiftung und noch ist unklar, was damit passiert. Der bisherige Verein ist aus Altersgründen der Mitglieder da nun weg. Hier haben sie große Lagerflächen, einen Versammlungsort und ein Grundstück, auf dem auch gegärtnert werden kann. Das pflegt ein Vereinsmitglied.

    Sie suchen Gelder für die Vernetzungsarbeit/die Vorstandsarbeit/die Koordination. (mehr …)

  • Berlin: GG Wachsen lassen ausgezeichnet

    1. Preis beim Umwelt- und Klimapreis Berlin Mitte 2024 in der Kategorie Begrünung/ Klimaschutz- und anpassung!
    Seit 2010 gestalten wir unseren Gemeinschaftsgarten konsequent naturnah und wünschen uns, beispielhaft für andere Gärten in der Stadt zu sein.

    Naturnahe unversiegelte Flächen in der Stadt sind als Klimaanpassungsmaßnahme unerlässlich. Sie senken Temperaturen, fangen Starkregen auf, verbessern die Luftqualität und ermöglichen zu jeder Jahreszeit einen erholsamen Aufenthalt im Freien. Sie sind Raum für Naturerfahrungen und Natur- und Umweltbildungsangebote. Bepflanzungen mit gebietsheimischen Pflanzen und Gehölzen fördern die Artenvielfalt und bieten Lebensräume.
    Der Verlust der Artenvielfalt und Biodiversität ist eine der größten Bedrohungen unserer Zeit. Neben dem Einsatz von Pestiziden und Monokulturen macht der enorme Verlust von Lebensräumen vielen Tieren zu schaffen. Unser Naturgarten ist ein Trittsteinbiotop für Wildbienen, Insekten und Vögel, wir bieten Nahrung und Wasser, Nist- und Wohnmöglichkeiten wie Totholz, Steinbiotope, Benjeshecken und Brachflächen. Seit dem Sommer 2023 sind Zauneidechsen bei uns eigezogen, eine streng geschützte Art in Berlin!
    Wir freuen uns über die Anerkennung des Bezirks Belin Mitte durch die Verleihung des 1. Preises und sagen hier noch einmal herzlich Dankeschön!

    Die Pflege und Gestaltung unseres Gartens wird gefördert durch die Postcode Lotterie. (mehr …)

  • Leipzig: klimaangepasstes Gärtnern bei den Nachbarschaftsgärten

    (Insta)
    m Rahmen des stadtweiten Projekts „Grüne Höfe“ vom BUND hat der Nachbarschaftsgärten e.V. 2023 in Lindenau ein Sukkulentenbeet angelegt. Vielen Dank an dieser Stelle- der Workshop hat super Spaß gemacht und wir freuen uns dieses Plus auf unsere Fläche haben zu können. Das Besondere am Sukkulentenbeet (eine gute Option auch für Dachbegrünungen) ist, dass geringe Erdbodentiefe und einfach Böden den ausgewählten Pflanzen reichen. Diese können, durch ihre wassserspeichernenden Blätter, lange Trockenphasen ideal überstehen. Neben dem Sukkulentenbeet gibt es auf der Vereinsfläche in Lindenau heimische Gehölze, eine Totholzecke, Steinstrukturen, Hochbeete und wilde Ecken – mit all diesem tragen wir zu einem urbanen Schutzraum für Insekten, Vögel, Kleintiere und einer Verbesserung des Stadtklimas bei. (mehr …)

  • Berlin: Himmelbeet baut Verdustungsbeete

    Bei dem Realexperiment “Verdunstungsbeete“ geht es um die Verstetigung eines Projekts in Kooperation mit der TU Berlin, bei dem die Herstellung und Leistungen von Verdunstungsbeeten erforscht wurde. In der Gartenstraße (vor dem Eingang des himmelbeets) werden wir im Rahmen von partizipativen Workshops gemeinsam ein Parklet aufbauen, in dem ein solches Verdunstungsbeet integriert werden soll. Als neuartiges Klimamodul bietet unser KlimaParklet dabei nicht nur mehr Raum für die Menschen im Kiez, sondern kühlt durch die klimafreundliche Bepflanzung und den Verdunstungseffekt auch die direkte Umgebungsluft.
    (Teil von Gartenleistungen II)
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  • Freiburg: Klimagarten baut Wasserversorgung aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Klimagarten arbeitet bereits mit
    Mulchanbau, um die Menge des benötigten Gießwassers zu reduzieren. Jedoch reicht dies als
    Maßnahme noch nicht aus um den Klimagarten langfristig und nachhaltig zu bewirtschaften und
    lange Trockenperioden zu überstehen. Die langfristige und nachhaltige Nutzung des Klimagartens und
    das Ermöglichen von genügend Gießwasser ist das Ziel des Antrages. -> Wasserspeicherung in IBCs

    • Wie groß ist der Garten und wie groß die Fläche, auf der gegärtnert wird?

    Der Garten ist etwa 600qm groß und etwa die Hälfte wird bewirtschaftet.

    • Wem gehört die Fläche und habt ihr da einen langfristigen Nutzungsvertrag?

    Die Fläche gehört der Stadt und wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag der über den Verein Treffpunkt e.V. läuft

    • Wie groß ist die Gruppe, wie entwickelt sich die Gruppe? Kommen auch Neuinteressierte dazu?

    Wir sind ein fester Kern von etwa 12Personen und in der Großgruppe etwa 30Personen. Neuinteressierte kommen je nach Saison dazu.

    • Gibt es eine wirkliche Gemeinschaft bei euch im Garten? Wie integriert ihr Neuinteressierte?

    Wir haben feste Gemeinschaftstage (Freitagnachmittag), Aktionstage, regelmäßige Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch ist wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Gemeinschaftsnachmittagen oder Aktionstagen dazuzukommen und so die Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen ob die Person bestimmte Aufgaben übernehmen kann und zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen möchte und kann.

    • Wie läuft die Bewässerung bislang?

    Eine Wasserentnahme aus dem angrenzenden Bach wird stillschweigend geduldet bisher. Jedoch hat dieser im Sommer sehr wenig Wasser und daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung.

    • Mit welchem Wasser soll der IBC-Container befüllt werden und wer kümmert sich darum?

    Der Container soll mit Regenwasser befüllt werden, welches wir durch eine Plane auffangen wollen.Wir werden eine feste Orgagruppe für die Bewässerung organisieren. Diese wird bei der im Frühjahr stattfindenden Teameinteilung besprochen.

    • Mit welchen Pflanzen soll er bepflanzt werden?

    wir wollen den Container mit verschiedenen Pflanzen wie Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzen.

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  • Gartenpolylog entwickelt mit EU-Partnern weitere Lernplattform

    Die letzten Monate lag der Fokus in unserem Erasmus+Projekt darauf, e-learning-Module zu erstellen, mithilfe derer sich Gärtner*innen und Entscheidungsträger*innen zum Thema Klimawandel in Gemeinschaftsgärten informieren können. Diese Lernmaterialen sollen im Frühjahr 2024 online veröffentlicht werden und stehen dann auch euch zur Verfügung! In vier Kapiteln wird besprochen, wie Gemeinschaftsgärten Klimaherausforderungen begegnen und wie sie als Bildungsorte wirken können.

    Im nächsten Schritt wird es – voraussichtlich im Februar – eine Testphase geben, in der die Nutzer*innenfreundlichkeit unserer Lernplattform geprüft und verbessert wird (mehr …)

  • IG Coswig geht weiter in Richtung klimagerechtes Gärtnern

    (Antrag/Antworten)

    der IG Coswig möchte Teile der Fläche umnutzen und dort essbare Wildsträucher pflanzen.
    Das gemeinsame Gärtnern findet weiterhin statt. Es gibt keine Anordnung, die dagegen spricht. Wir halten den Sicherheitsabstand ein und können uns gut auf unserer großen Fläche verteilen. Die Arbeit in Zweiergruppen auch kein Problem. Von den betagteren Mitgliedern bleiben die Meisten jetzt  zu Hause, zur Sicherheit. Allerdings haben sich in den letzten Monaten auch einige Coswiger gemeldet, die mitmachen wollen. Wir sehen, wie sich alles entwickelt.

    Zu unserem Beeten: Wir bauen Gemüse an wie geplant, lediglich auf der Fläche der Südseite wollen wir das Gemüsebeet um einen Streifen von ca. 2 x 15 m verkleinern, um hier einheimische Wildsträucher zu pflanzen. Diese sollen die schon bestehende Gehölzstruktur in ihrer Breite ergänzen und damit das Gelände auch ökologisch aufwerten. Es sollen Kornelkirsche sein, Schlehe, Felsenbirne, Hagebutte, Mirabelle/Wildpflaume (kein Wildgehölz, würde aber auch in die Reihe passen) Diese Sträucher zeigen, was für Früchte essbar sind, diese Pflanzen benötigen (längerfristig!)  weniger Wasser.

    Daher ist es sinnvoll, auf einem kleinen Teil der Fläche Pflanzen zu setzen, die mit weniger Wasser auskommen als Gemüsekulturen. Wir haben in Sachsen ein zunehmend trockneres Klima.

    In der Anwuchsphase  ist es sinnvoll, diese Pflanzung mit Rindenmulch zu bedecken, damit die Verdunstung herabgesetzt wird. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass der Sommer wieder heiß und trocken wird, da müssen wir die Neupflanzung regelmäßig wässern.

    Wir haben auch Wildsträucher Hagebutte und Kornelkirsche selbst vermehrt, aus Sämlingen und Steckhölzern und können damit schon an die 5, 6 meter des Streifens bepflanzen.

    Wir hatten vor, einen Blühsaum vor die Gehölzreihe zu setzen, aber das gibt Probleme mit dem Wässern der Sträucher. Außerdem brauchen wir den Platz für den Gemüseanbau.

    Wir werden den Baubetriebshof Coswig fragen, ob er uns Rindenmulch zu einem günstigen Preis liefern kann. 

    – Den gedachten Bau des Unterstandes können wir zu einer späteren Zeit realisieren, davon haben wir erst einmal abgesehen. Dieses Vorhaben ist verschoben.

    –  wir haben einen Pferdehalter in der Nähe, er kommt aus Weinböhla. Er hat uns schon zu einem sehr guten und fairem  Preis Pferdemist gebracht und kann dies auch wieder machen. Es ist der günstige Lieferant in der Umgebung, wir haben die Preise und auch die Qualität des Stallmistes verglichen. In Coswig gibt es noch 2 weitere Fuhrunternehmen/Pferdehalter. Das eine Unternehmen hat uns sehr strohigen Stallmist gebracht, wenig Nährstoffe und teurer Transport. Das andere coswiger Unternehmen liefert zwar gute Qualität , verlangt aber einen höheren Preis als der Fuhrunternehmer aus Weinböhla. Er muss auch einen Preis verlangen, um seine Kosten für Maschinen, Sprit, Arbeitszeit zu decken. Wir pflegen einen guten Kontakt und geben ihm in der Saison auch mal einige kleine Gemüsegeschenke mit, damit sein Preis so niedrig bleibt.


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  • Gemeinschaftsgarten auf dem Dach in Vilich-Müldorf

    (Gu, alerts)

    […]
    Reichlich Arbeit hatten die Ehrenamtlichen des Bürgervereins in den letzten 12 Monaten geleistet, um den Ausbau des Dachgartens voran zu treiben. Zwar hinkte der Baufortschritt dem Zeitplan etwas hinterher, aber der veranschlagte Kostenrahmen wurde bisher zu einhundert Prozent eingehalten. Die 18 Pflanzkübel, die bereits im Vorfeld auf dem Dach des Hochbunkers aufgestellt wurden, haben ihre ersten Erträge schon erbracht. Doch warum Hochbeete auf einem Hochbunkerdach in fast 15 Meter Höhe bewirtschaften?

    Dazu Christine Exner, die mit ihrer Familie eine Patenschaft für ein Hochbeet übernommen hat: „Wir sind von dem Projekt des Bürgervereins begeistert. Die Erträge unseres Hochbeetes stehen für uns nicht im Vordergrund. Viel wichtiger ist es für uns hier wieder einen Platz zu haben, wo man sich noch trifft und Gemeinschaft pflegen kann. Vilich-Müldorf hat in den vergangenen zwei Jahren durch die Schließung der Sparkassenfiliale und des Tante Emma Ladens zwei Orte des Zusammentreffens verloren. Hier ist jetzt ein neuer Platz entstanden. Wir kommen gerne mit unseren Enkeln hier her, um die Bienen und Hummeln an den bunten Blumenkübeln zu beobachten und konnten ganz nebenbei auch schon einige Zucchinis und Salate aus unserem Hochbeet ernten.“

    Die Hochbeete sind Teil des LoTGar-Projektes, das vom Bundesumweltminsterium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird. LoTGar ist die Abkürzung für „Wie man lokal Treibhausgasemissionen im Urban-Gardening in Kleingärten reduzieren und Nachbarn zum Klimaschutz motivieren kann. Der Dachgarten auf dem Mühlenbachbunker des Bürgervereins Vilich-Müldorf e.V., der zum umwelt- und klimafreundlichen Gärtnern motivieren soll, wird am 23. September mit der Eröffnung des Dachgarten-Cafés eingeweiht.[…] (mehr …)

  • IG Magdeburg bekommt Umweltpresi

    (Gu, alerts)

    In Magdeburg ist heute der diesjährige Umweltpreis der Landeshauptstadt für Projekte verliehen worden, die der Reduzierung von Treibhausgasen dienen. Überreicht wurde der mit insgesamt 11.500 Euro dotierte Preis durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Die Landeshauptstadt hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2050 95 Prozent der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 einzusparen. Die Verleihung des Umweltpreises für Projekte im Klimaschutz dient diesem Ziel.

    Preisträger sind der Verein KanTe e.V., die Grundschule „Am Pechauer Platz“, Das Repair-Café, das Zentrum für Produkt-, Verfahrens- und Prozeßinnovation GmbH, die Hochschule Magdeburg-Stendal, die Euroglas GmbH und der Verein Grünstreifen e.V.

    „Mit dem Umweltpreis der Landeshauptstadt Magdeburg ehrt die Stadtverwaltung herausragende Leistungen zur Förderung der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper auf der Preisverleihung im Gesellschaftshaus. „Die eingereichten Beiträge dokumentieren eindrucksvoll den großen Ideenreichtum, das Engagement und das Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt.“ […]

    Als Preisträger in der Kategorie Jugend und Private wurde der Verein KanTe e.V. für sein Projekt „Interkultureller Garten“ ausgezeichnet. Das 2011 gegründete Projekt befindet sich auf einer ehemaligen Brachfläche in der Neuen Neustadt und hat eine Fläche von 2.600 m2. 30 Gärtner aus sieben verschiedenen Ländern bewirtschaften den Garten. Damit dient er als Plattform für Begegnungen von Menschen verschiedener kultureller Herkunft. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Förderung der Stadtökologie. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Vermittlung der Bedeutung der Biodiversität für das Ökosystem, eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Konsumverhalten und dem Umgang mit Ressourcen. Der Verein KanTe e.V. erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.


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  • Ffm beschließt Förderprogramm zu Klimaanpassung

    (Gu, alerts)

    Frankfurt wird grüner – das hat der Magistrat am Freitag beschlossen. Beziehungsweise einen Topf mit Zuschüssen, die Frankfurt grüner machen sollen. Im sogenannten Förderprogramm Klimaanpassung stehen zehn Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre bereit, um in grüne Fassaden, Dächer und Hinterhöfe investiert zu werden. Wer ein solches Projekt plant, kann sich 50 Prozent der Kosten von der Stadt zurückholen, und eine Gratis-Beratung gibt es obendrauf. Sobald die Stadtverordneten den Beschluss abgesegnet haben, nimmt das Umweltamt Anträge an.

    Schon am kommenden Freitag, 30. Juni, wird die Stadt beim Klima sehr konkret: Da eröffnet Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Klima-Piazza auf dem Roßmarkt. Bis Mittwoch, 5. Juli, dauert die Frankfurter „Woche zur Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen jeden Tag von 10 bis 21 Uhr.

    Zu einigen Workshops und Terminen können sich Interessenten schon anmelden: Um Dachgartenbegrünung geht es am kommenden Samstag um 13.30 Uhr; Urban Gardening ist das Thema am folgenden Sonntag (mehr …)