Schlagwort: Klimagarten Freiburg

  • Gartenbesuche in Freiburg

    Mit mit unterwegs war die Ansprechpartnerin für GGs der Stadt Monika und die Wandel-Garten Koordinatorin Monica.

    Wandelgarten (Vauban): direkt an einer Tramendhaltestelle (Wendeschleife war das bisher) entstand der Garten auf dem Gelände des Vereins „Autofrei wohnen“ -> Menschen, die keine Stellplätze bauen mussten, deren Flächen sind dort vereinigt. Mit auf dem Gelände ist ein sehr großer Weiden“palast“, der aber gerade radikal runtergeschnitten wurde. Niemand hatte sich gekümmert, die Weiden waren nicht mehr in den Palast einfelchtbar. Es ist noch offen, wie es hier weitergeht. Hinter dem Weidenpalast möchten beide Gruppen gerne Obstbäume (Maulbeerbäume) anpflanzen. Dazu gibt es eine Fördermöglichkeit über die Stadt.
    Gerade ist die Gruppe nicht ganz so groß (seit Corona) und Monica macht sehr viel. Doch kommen auch immer mal wieder neu Interessierte und manche bleiben auch. Einige sind von Anfang an dabei (Gruppe scheint mir vom Altersdurchschnitt eher 50/60 plus). Der Garten ist inzwischen gut eingewachsen, zur Straße hin mit essbaren Beerensträuchern. Es gibt Erdbeete und Hochbeete, individuelle und gemeinschaftliche Beete. Ein Schwerpunkt liegt auf Kompostierung, hier haben sie eine Wurmfarm, machen Bokashi etc. Sie hatten ein Regenwurmprojekt und sind sehr an Terra Preta und anderen Bodenaufbereitungsmethoden interessiert. Ein Projekt, was sie dazu machen heißt „Boden gut machen“: Sie bekommen Biogut von einem Café. Wasser können sie i.d.R. – bis auf den Hochsommer – aus dem Bach entnehmen (anstrengend, Gießkanne in den Bach halten, volle Gießkanne in die Schubkarre hiefen etc.), doch wenn der Pegel der Dreisam zu niedrig ist, dann dürfen sie auch aus diesem Bach nix mehr entnehmen. Mit Fördergeldern von uns haben sie das Häuschen mit einer guten Regenrinne ausstatten können, die das Wasser nun in einen IBC Kanister führt. Wasser von diesem Kanister füllen sie in hochgebockte IBCs um, so dass sie mit dem Gefälle arbeiten können. Für das Umfüllen bräuchten sie eine Pumpe, so könnte das erheblich erleichtert werden. Um möglichst Wasser im Boden zu halten, haben sie die Wege mit in Wasser getränkter Weellpappe ausgelegt und oben drüber eine dicke Schicht Mulch aufgebracht. Bringt wohl eine ganze Menge.
    Ein Problem: es wird immer mehr Gemüse geklaut. Ein Schild haben sie zwar, doch das stellen sie wegen Vandalismusgefahr immer nur auf, wenn jemand da ist. Was etwas genützt hat sind bunte DinA4 Zeichnungen von Kindern und Erwachsenen mit netter Beschriftung an den Beeten. Sie sind in Freiburg und mit den anderen Gärten gut vernetzt. Auch Wassertonnen aus Metall und andere Gegenstände wurden schon geklaut.

    Klimagarten (Weingarten): für den ältesten und wohl größten (Monika B. von der Stadt) Gemeinschaftsgarten wurden in einer Guerilla Aktion 2012 die Grundlage gepflanzt. Sie wollten damit auf die Klimakrise und das Thema Ernährung aufmerksam machen. Der Klimagarten ist heutzutage 600m² groß, einer der Initiator*innen gärtnert „wild“ auf der anderen Seite des Baches, was die Stadtverwaltung toleriert, da er ein Urgestein der Szene ist. Im Klimagarten kommt das Wasser auch aus einem Bach, hier ist es noch ok, daraus zu schöpfen. Der Garten hat keinen Zaun, ist öffentlicher Grund und soll das auch blieben. Die ca. 25-köpfige Gruppe hat an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, doch sind diese von manchen Seiten nicht sichtbar -> es wird viel fremdgeerntet. Dazu hatten sie auch mal Schilder, da gab es gleich Beschwerden beim Amt, dass die das nicht dürfen, da das ja eine öffentliche Fläche ist. Monika B. berichtet, dass sich viele Bürger*innen mit allen Möglichen Fragen und Beschwerden ans „Amt“ richten. Ihre Amtskollege*innen auch aus anderen Abteilungen haben wohl bis heute eh nicht verstanden, was so ein Gemeinschaftgarten soll…Alle Veränderungen der Gärten auf öffentlichen Flächen werden auch aus der Stadtverwaltung heraus genau beobachtet und kommentiert.
    Der Klimagarten darf kein Häuschen oder ähnliches aufstellen, so sind die Geräte in einer großen Kiste. Unter einem großen Baum stehen Tische und Stühle, die dort dann angekettet werden. Davon ist noch nix weggekommen. Die Gruppe ist bunt gemischt, alte, junge, Deutsche, Menschen aus anderen Herkunftsländern, aber keine Geflüchteten sind dabei. Es werden auch vermeindlich exotische Pflanzen angebaut, so z.B. schwarzer Sesam. Die koranische (?) Gärtnerin bringt das Saatgut aus ihrer Heimat mit und versucht auch, es zu vermehren. Es gibt individuelle und gemeinschaftliche Beete, man muss wissen, wo welche sind. 
    Onboarding: man kann ein paar Mal zum Mitgärtnern kommen, erfährt da jede Menge, gärtnert auf den Gemeinschaftsbeeten und erst danach kann man, bei Interesse, ein eigenes Beet bekommen.

    Urbaner Garten (Weingarten): dieser recht kleine Garten ist auf einer Abstandgrünfläche entstanden und soll derzeit wiederbelebt werden. Organisiert wird er schon länger vom QM. Da ist es wohl so, dass alle Neuen diesen Arbeitsbereich bekommen und aber nur ca 1h/Woche dafür Zeit haben. Es gibt ein paar Hochbeete (Material fällt teilweise auseinander) und 2 Erdbeete. Nur 2 Beete werden derzeit wirklich genutzt/gepflegt. Der Garten wird aber viel zum Sitzen, Picknicken, sich Treffen genutzt. Menschen aus den gegenüber liegenden Hochhäusern wurden noch nicht erreicht. Es gibt aber auch niemanden, der/die Zeit und Engagement da reinsteckt. Die Ansprechpartnerin würde den Garten gerne wieder aufbauen und sucht nun nach Möglichkeiten, diese Aufgabe auch auf andere Schultern zu verteilen (Beratung: Uni, Freiwilligenzentrum, FSJ, Organisationen im Viertel). (mehr …)

  • Freiburg: Klimagarten baut Wasserspeichermögliuchkeiten aus

    (Antrag/Antworten)

    Anfang des Jahres hatten wir 200 Euro bewilligt.
    Sie haben nun eine nachhaltigere Lösung gefunden (gar keine Plastikplane mehr, nur noch eine Holzkonstruktion, konkret Bau eines Tomatendachs, das mit einer Regenrinne versehen wurde, sodass das Wasser kontrolliert ablaufen und im Container zur Wasserspeicherung landen kann) und diese auch schon zusammen mit einer Schulklasse gebaut.

    Wir sind ein fester Kern von
    etwa 12 Personen und in der Großgruppe etwa 30 Personen. Neuinteressierte kommen je
    nach Saison dazu. Wir haben feste Gemeinschaftstage an Samstagen und regelmäßige
    Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch
    wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und es ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten
    der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es
    Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet
    werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Aktionstagen dazuzukommen und so die
    Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen, ob die Person bestimmte
    Aufgaben übernehmen kann und nach einiger Zeit zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen
    möchte und kann.
    Bisher bewässern wir unseren Garten mit dem Wasser aus dem angrenzenden Bach. Das
    wird bisher stillschweigend geduldet. Jedoch war der letzte Sommer sehr trocken und
    daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung. Hierfür
    haben wir bereits einen Antrag auf Finanzierung einer Wasserspeichermöglichkeit bei
    Anstiftung gestellt und bewilligt bekommen. Ein Dach aus Plexiglas auf Holzpfosten mit
    Regenrinne aus Metall zur Ableitung des Regenwassers konnte bereits realisiert werden.
    Hierfür wurden die von der Anstiftung bereits bewilligten 200 Euro verwendet. Nun
    möchten wir einen IBC Container anschaffen, in dem das vom Dach abgeleitete
    Regenwasser aufgefangen werden kann. Anschließend soll der Container an Rankhilfen
    mit Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzt werden. (mehr …)

  • Freiburg: Klimagarten baut Wasserversorgung aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Klimagarten arbeitet bereits mit
    Mulchanbau, um die Menge des benötigten Gießwassers zu reduzieren. Jedoch reicht dies als
    Maßnahme noch nicht aus um den Klimagarten langfristig und nachhaltig zu bewirtschaften und
    lange Trockenperioden zu überstehen. Die langfristige und nachhaltige Nutzung des Klimagartens und
    das Ermöglichen von genügend Gießwasser ist das Ziel des Antrages. -> Wasserspeicherung in IBCs

    • Wie groß ist der Garten und wie groß die Fläche, auf der gegärtnert wird?

    Der Garten ist etwa 600qm groß und etwa die Hälfte wird bewirtschaftet.

    • Wem gehört die Fläche und habt ihr da einen langfristigen Nutzungsvertrag?

    Die Fläche gehört der Stadt und wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag der über den Verein Treffpunkt e.V. läuft

    • Wie groß ist die Gruppe, wie entwickelt sich die Gruppe? Kommen auch Neuinteressierte dazu?

    Wir sind ein fester Kern von etwa 12Personen und in der Großgruppe etwa 30Personen. Neuinteressierte kommen je nach Saison dazu.

    • Gibt es eine wirkliche Gemeinschaft bei euch im Garten? Wie integriert ihr Neuinteressierte?

    Wir haben feste Gemeinschaftstage (Freitagnachmittag), Aktionstage, regelmäßige Gartenbesprechungen, gemeinsame Feste und machen zusammen Ausflüge. Dadurch ist wird die Gruppengemeinschaft gepflegt und ist gewährleistet, dass es Möglichkeiten der Begegnung gibt und nicht einfach jeder für sich alleine gärtnert. Zudem gibt es Gemeinschaftsbeete, welche von der Gesamtgruppe organisiert und bewirtschaftet werden. Neuinteressierte sind eingeladen an den Gemeinschaftsnachmittagen oder Aktionstagen dazuzukommen und so die Gruppe kennenzulernen. Dann wird gemeinsam besprochen ob die Person bestimmte Aufgaben übernehmen kann und zum Beispiel ein eigenes Beet pflegen möchte und kann.

    • Wie läuft die Bewässerung bislang?

    Eine Wasserentnahme aus dem angrenzenden Bach wird stillschweigend geduldet bisher. Jedoch hat dieser im Sommer sehr wenig Wasser und daher suchen wir eine langfristige und schonende Möglichkeit der Bewässerung.

    • Mit welchem Wasser soll der IBC-Container befüllt werden und wer kümmert sich darum?

    Der Container soll mit Regenwasser befüllt werden, welches wir durch eine Plane auffangen wollen.Wir werden eine feste Orgagruppe für die Bewässerung organisieren. Diese wird bei der im Frühjahr stattfindenden Teameinteilung besprochen.

    • Mit welchen Pflanzen soll er bepflanzt werden?

    wir wollen den Container mit verschiedenen Pflanzen wie Mini-Kiwis und Mirabellensträuchern bepflanzen.

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  • Tübingen: im Klimagarten wird zusammen mit Jugendlichen ein Kompostklo gebaut

    (Tel, Antrag)

    Die Entwicklung und der Bau eines Kompostklos in Kooperation mit dem Waldhaus, Fynn Zimmermann.

    Wir haben uns für eine abschließbare Bauvariante für die 13/14-Jährigen Kinder, die maßgeblich am Bau beteiligt wären, entschieden, wobei der wertvolle Ökologie-Nachhaltigkeits-Bewußtseinsschaffende Aufklärungseffekt an erster Stelle steht.
    Bau dauert ca. 1 Woche, vom Klimagarten ist das Bauteam und weitere Interessierte beteiligt (ca. 10 Leute), der Träger, der mit den Jugendlichen arbeitet, steuert die Häfte der Kosten bei.

    Der Nutzen für die Beete im Klimagarten:
    Kompost-Klo-Bau zur Gewinnung von Terra Preta

    Im Klimagarten gärtnern derzeit ca. 40 Personen (teilweise machen einzelne TN Pause oder sind nur temporär dabei und steigen evtl. später wieder mit größerem Einsatz ein). Richtig aktiv schätze ich ungefähr 20 Personen, die sich für die Beete, Gemeinschaftsflächen und Gartenaktionen, das Imkern mit den 6 Bienenvölkern, Kooperation mit den Stadtpiraten und der Adolf-Reichwein-Schule, Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz, Arbeitscamps mit dem Waldhaus und vielen anderen interessanten Aktionen und Projekten engagieren.

    Die Fläche beläuft sich auf ca. 600 qm
    Der Vertrag mit GuT (Garten- und Tiefbauamt), Monika Borodko-Schmidt ist unbefristet und wir pflegen ein sehr gutes Verhältnis miteinander.

    Ein Teil der 26 Beete ist in personenbezogener Verantwortlichkeit, wobei alle mitgärtnern, es gibt Gemeinschaftsbeete, Schülerbeete, ein Stadtpiratenbeet, sonst einige Obstbäume, Nussbäume, Erlen, Vogelhäuschen, wir machen unseren eigenen Kompost (derzeit 5 natürliche in Paletten eingefasste Behälter, ein Hochbeet für Menschen im Rollstuhl also inklusive, ein Hochbeet aus Sandstein für alle, ein Hügelbeet, Brombeeren, Himbeeren, einen großen Kräuterhalbkreis, eine Gerätekiste, eine Kiste für alles andere, von Samen bis Imkerausrüstung) das Wasser bekommen wir vom Bach, der direkt am Garten wunderschön entlang mäandert. ‚Bisher haben wir Wasser aus dem Bach zum Gießen genommen und GuT mit Umweltschutzamt sind darüber informiert, wir haben bisher keine Schöpfrechte benötigt.

    Die Infrastruktur:
    Im Dietenbachpark gibt es viele Wiesen zum Turnen und Grillen, Obstbaumwiesen, Amphibienterrains, ein Volleyballfeld, einen See, eine Skaterbahn, Spielplätze, Callinatic Geräte, Tischtennisplatten, Abenteuerspielplatz, Grillstellen, Pferde, Slakline-Pfosten, Holzplattformen, viele wunderschöne schattenspendende Bäume und tolle Menschen, die den Park genießen.

    Der Standort des Kompostklos wäre vermutlich auf der Fläche zwischen den Bienen und dem Parkplatz im hinteren Bereich Nähe des Fußweges.


    Stand der Entwicklung: beim Bauprojektleiter, Fynn Zimmermann angefragt und Zusage erhalten, GuT Bewilligung angefragt, wird erfolgen, zwei Modelle erhalten Sie zur Ansicht im Anhang, ein konkreter Bauplan wird nach Bewilligung entwickelt, bzw. das Modell wird konkretisiert.
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  • Waldgarten Wiehre auf gutem Weg

    (Aus Bericht)

    […] Die langen, zermürbenden Verhandlungen haben auch dazu geführt, dass einige unserer Leute abgesprungen sind.

    2017 haben wir dann dadurch Aufwind bekommen, dass sich eine Studentengruppe unserem Projekt angeschlossen hat. So ist es uns 2017 gelungen viele Dinge in Angriff zu nehmen und wir sind beständig dabei unsere Gartenträume zu verwirklichen.

    Hier im Überblick der Stand der Dinge:

    Was alles gemacht wurde:

             Durch gezielte Pflanzungen (z.B. Steinklee) haben wir die Qualität des Bodens verbessern können, der ursprünglich sehr verdichtet und zum Teil aus Bauschutt bestand.

             Beerensaumen angelegt (Johannisbeeren, Jostabeeren, Stachelbeeren, Himbeeren)

             Hochstämmige Bäume gepflanzt (zum Teil mit Unterstützung von Freiburg packt an)

             Pflanzstreifen angelegt und mit niederstämmigen Apfelbaumunterlagen bepflanzt

             3 kleine, umrandete Beete geschaffen (z.B. für Vermehrung)

             Wurmtürme eingesetzt (mussten wegen Auflagen der Stadt wieder abgebaut werden)

             3 Hochbeete gebaut

             3 Kompostmieten angelegt, von denen wir einen bereits für unsere Hochbeete verwerten konnten.

             Werkzeugkiste gebaut und zum Teil mit Werkzeug bestückt

             Reichlich Ernte (insbesondere Josta- und Johannisbeeren, sowie Himbeeren, aber auch Gemüse (Tomaten, Mangold, Zucchini, Kürbis, Chilies, Bohnen)

             Fläche gepflegt und mit der Sense gemäht (regelmäßig jeweils kleine Stücke, statt die ganze Wiese auf einmal, um Ruckzugsgebiete für die Amphibien zu erhalten und den Komposthaufen nicht zu überdimensional aufzuhäufen.

             Sehr bunt gemischte Gruppe von Menschen zusammen gebracht, die zwar nicht geflüchtet, dennoch aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen stammen und sehr unterschiedliche persönliche Hintergründe haben. (Alter/Beruf/Hintergrund/Nationen wir sprechen Englisch)

    Was lief gut?

    Reichliche Ernte von Früchten/Beeren trotz relativ geringen Aufwands (1x wöchentlich Gärtnern, trotz Widrigkeiten in Waldnähe und trotz vieler Spaziergänger, die auch mit Hund jederzeit am Garten vorbeikommen und sich ebenfalls bedienen. (Zaun ist seitens der Stadt nicht gestattet)

             Viele Nachbarn des Gartens/Spaziergänger nutzen die neu geschaffene Fläche sowohl für die Ernte als auch zum Entspannen und Ausruhen (im Schatten der Bäume)

             Es ist eine gute Mischung zwischen Nutzung und Rückzugsfläche für Natur entstanden (den Waldnahem Teil des Gartens bearbeiten wir sehr spärlich und mähen ihn auch nicht regelmäßig. Die Fläche hat insgesamt einen sehr naturbelassen Character der einen positiven Einfluss auf Biodiversität hat.

             Da wir keine ‘normalen’ Baumaterialien nutzen dürfen ist alles von Hand und mit natürlichen Materialien (Baumschnitt/Stämme) aus der unmittelbaren Umgebung gebaut, ohne Nägel oder Schrauben.

             Lerneffekt: Wissen wird in der Gruppe vermittelt, z.B. zum Thema Kompost, Sorten, Samen, Pflanzungen, Obstanbau

             Zusammenarbeit mit anderen urbanen Gärten (Beschaffung von Saatgut etc.)

    Was kann noch besser werden?

             Viel Volatilität bei den teilnehmen Personen (auch hinsichtlich deren Engagement)

             Orga-Aufwand ist einfach sehr hoch und frisst wertvolle Zeit vom Gärtnern

             Zusammenarbeit mit GuT könnte besser sein. (z.B. werden wir praktisch nie informiert wenn an oder auf der Fläche irgendetwas seitens der Stadt gemacht wird.

             Ertrag könnte gesteigert werden hätte auch positive Auswirkungen auf die Motivation

             Möglichst arbeitsarme/kostengünstige/low-tech Lösungen müssen her um diverse praktische Probleme wie Wässern und Schnecken in den Griff zu kriegen

             Bewässerung, da die Fläche sehr groß ist, ist es sehr mühselig das Wasser mittels Gießkannen auf der Fläche zu verteilen (insbesondere in sehr heißen Sommern, so wie 2018 und 2015. Wegen Auflagen der Stadt dürfen wir keine Regentonnen aufstellen. 

             Garten könnte noch “einladender” werden zum Verweilen (Sitz- und Liegemöglichkeiten, Schattenspender – was durch Auflagen der Stadt nur begrenzt möglich ist)

             Garten könnte noch informativer werden (Beschilderung über Sorten, Anbau, Zubereitung etc. – was jedoch durch Auflagen nur sehr eingeschränkt möglich ist)  

             PR/Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation nach außen um noch mehr Leute zu erreichen und aufmerksam zu machen (Events z.B. aber wer hat Energie/Zeit dafür?)  


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  • Klimagarten Freiburg ergreift Maßnahmen gegen Werkzeugklau

    (gu aus Antrag)

    Wir gärtnern auf einem ca. 600 m² großen Areal im Dietenbachpark und sind eine interkulturelle Gruppe
    von Gärtner*innen, die durch die Lage des Gartens auch immer wieder mit Menschen aus vielen
    unterschiedlichen Kulturen ins Gespräch über’s Gärtnern (warum in der Stadt, wieso zum Schutz
    des Klimas,…) kommt. Der Kern unserer Gruppe wächst derzeit von 7 Menschen kontinuierlich
    weiter, dazu kommen noch Menschen, die einzelne Beete in Projekten mit Kindern und Behinderten
    bearbeiten, sowie einige weitere Menschen, die gerne punktuell mitarbeiten.
    […]
    Leider ist es in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass unser offen im Garten aufbewahrtes
    Arbeitsgerät abhanden kam wie z.B. unsere Schubkarre, Hacken, Rechen, Eimer. Deshalb haben wir
    jetzt mit Hilfe einer Reha-Werkstätte in Freiburg eine größere Kiste mit Schloß im Garten
    aufgestellt. Außerdem kam es in den letzten Jahren immer wieder vor, dass unser Gemüse fremd
    geerntet wurde, oft schon vor Ausreifung. Über  Samengewinnung konnten wir da gar nicht
    nachdenken. Selbst deutliche Hinweisschilder, dass diese Pflanze für Saatgutgewinnung kultiviert
    wird, verhindern das Fremdernten nicht immer

    -> sie bringen Werkzeuge etc. nun in Kisten unter (mehr …)

  • In Freiburg gibt es schon 19 GG

    (Gu, alerts)

    Die Freiburger Soziologin und Urban-Gardening-Aktivistin Jenny Lay-Kumar zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines Internationalen Workshops zur Entwicklungszusammenarbeit, der diese Woche an der Evangelischen Hochschule (EH) stattfindet, das Urban-Gardening-Projekt in Weingarten. […]
    Dieter und Lioba Schneyinck haben den Klimagarten vor rund vier Jahren im Dietenbachpark gestartet, damals waren sie Pioniere und sorgten entsprechend für Aufsehen. Inzwischen gibt’s in Freiburg 19 Urban-Gardening-Projekte, überall bauen Menschen gemeinsam Gemüse und Obst an, und auch die Ernte ist für alle da. Zwölf der Gärten seien auf städtischem Parkgelände, sagt Jenny Lay-Kumar. Das sei ungewöhnlich: In anderen Städten würden meist eher brach liegende Flächen für den gemeinschaftlichen Anbau genutzt.
    […]
    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ohne-solidaritaet-gruent-wenig-im-klimagarten–122287480.html (mehr …)

  • Klimagarten Freiburg läuft gut

    (Gu aus Antrag, 23.2.2015)
    Seit 2 Jahren gibt es den 600m2 großen Klimagarten in Freiburg. Sie haben im Sept. 2012 mit vorgezogenen Pflanzen im Park auf 2 kleinen Beeten (insgesamt ca. 10m²) angefangen und mit einem Antrag auf Überlassung einer 50m2 großen Fläche beim Rat der Stadt für Aufmerksamkeit gesorgt. Es wurden dann 600m2 bewilligt und eine akzeptable Nutzungsvereinbarung abgeschlossen. Die Stadt hat ein Hinweisschild aufgestellt und es kamen immer mehr MItgärtnerInnen, auch aus unterschiedlichen Ländern. Sie sagen, dass der Klimagarten plastik- und herrschaftsfrei ist und sie ihn nach Permakulturprinzipien betreiben. Sie machen auf einer großen Tafel aufmerksam auf andere Veranstaltungen/Institutionen, wie critical mass, vegane Rezepte, Montagsmahnwachen.
    Sie bantragen Förderung für Gartengeräte, Holz, Draht und Sämereien

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