Schlagwort: Kochen

  • Berlin: Gemeinschaftsgarten im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde

    Bis Dezember gibt es jeden Monat Workshops und Sprechstunden im Rahmen des Projektes „Quartiersküche Germaniagarten – Gemeinsam schmeckt’s am besten“! Sie sind kostenlos und für alle offen, jeder und jede ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist jederzeit und ohne Anmeldung möglich, daher gerne einfach vorbeikommen, mitmachen und die Nachbarschaft beim gemeinsamen Gärtnern und Kochen kennenlernen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, wenn sich der Termin beispielsweise kurzfristig ändert, kann man sich über den unten stehenden QR-Code für den E-Mail-Verteiler zum Projekt anmelden.
    Die Hochbeete im Garten der Serbisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde sind Gemeinschaftsbeete und sind für alle im Kiez zugänglich und nutzbar. Wenn es Interesse gibt, auch außerhalb der Ackersprechstunde bei der Pflege zu helfen, kann sich gerne an das QM-Team gewendet werden. Wir sind per E-Mail und Handy erreichbar. Lieblingsrezepte, Allergien, Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen können gerne angekündigt werden, sodass beim Kochen und Essen niemand vor einem leeren Teller sitzt.

    https://qm-germaniagarten.de/projektfonds/termine-fuer-quartierskueche-germaniagarten-mit-garten-und-kochworkshops/ (mehr …)

  • Hamburg: Obstbaumschnitt und Zusammenkunft im Winter

    (Sachbericht)

    Wir haben in einen tollen Baum- und Gehölzschnittworkshop abhalten können, der mit 22
    Teilnehmer*innen sehr gut besucht war. Wir haben die Werbung für den Workshop lediglich
    intern über unseren Newsletter geschickt und haben eigentlich mit weniger Leuten
    gerechnet. Aber das Thema hat wohl einen Nerv getroffen und so kamen trotz Kälte am
    03.Februar so viele Menschen zusammen. Unsere Workshopleitung hatte sich noch
    Unterstützung mitgebracht und so konnten auch wirklich alle einmal selbst Hand anlegen.
    Ohne die Sägen, Astscheren und die Axt wäre das nicht möglich gewesen. Es ist durchweg
    gut gelaufen, ein Glück hatte die Kochgruppe genügend Essen gekocht, so konnten wir alle
    Teilnehmenden auch noch mit Suppe versorgen. Die Werkzeuge sind nun in unserer
    Werkstatt untergebracht. Nach einer kleinen Einweisungen können sich alle Gärtner*innen
    die Werkzeuge ausleihen. Im Anhang findet ihr Fotos des Workshops.

    Die zweite Förderung von der anstiftung haben wir für unsere Winter- und
    Frühlingskochreihe „Kochen am offenen Feuer“ erhalten. Mit unserem neuen Dreibein und
    den passenden Töpfen haben wir die Samstage am Feuer verbracht. Die Idee eines
    Angebotes, dass auch im eher leeren Gartenwinter einen Ort zum Zusammenkommen
    bietet, ist gut angekommen. Da wir eine gelernte Köchin als Anleitung hatten, haben einige
    das Angebot auch genutzt um sich den einen oder andren Kochtrick abzuschauen. Das
    Angebot war gut besucht, je nach Wetter hätten es aber auch noch mehr Teilnehmende sein
    dürfen. (mehr …)

  • Berlin: im GG Frische Briese arbeiten 6 Leute

    Besuch
    in einem der neuen Gärten, die das P-Garten Team aufbaut, ist die Frische Briese auf einem Parkdeck im Rollberg Kiez in Neukölln. 6 Leute aus dem P-Garten Team arbeiten hier, jeweils mit ein paar Stunden  „wir haben Schichten“. Finanziert durch das QM. Bisher sind ein paar wenige Erwachsene bei den Gartentagen dabei und sehr viele Kinder, die unbetreut hingeschickt werden.
    Das Team macht viele Kooperationen, oft wird gekocht. Dafür haben sie eine mobile Küche auf Rädern.

    Jugendliche, die die Fläche vorher schon genutzt haben, nutzen sie weiter (ohne zu gärtner), die Menschen aus den angrenzenden Häusern beobachten eher, was dort passiert. Niemand aus dem Team kommt direkt aus der Nachbarschaft, sie sind – laut Ana – ein bisschen wie ein Ufo da gelandet.
    Der Kooperationspartern Wohnungsbau kooperiert nicht wirklich. Letztes Jahr wurde das Wasser (Anschluß ist vorhanden!) erst im September angestellt, auch dieses Jahr ist es noch nicht an – und das bei hochsommerlichen Temperaturen. Das heißt für das Team, dass Wasser organisiert werden muss. Mit einem Lastenrad z.B.

    Ana ist ansonsten im Team der „Parkwächter“ und macht so eine Art Spielmobilangebote mit grünen Themen und Utensilien in bestimmten Parks

    (mehr …)

  • Otterndorf: Garten der Hoffung

    (Projektbericht)

    Im Jahr 2022 begann unsere Saison bereits im Januar mit einer größeren Aktion, noch die letzten Bestandteile des von den Vorbesitzern eingegrabenen Mülls zu beseitigen und im Februar mit Reparaturarbeiten auf Grund von Sturmschäden. Anfang März machten wir uns dann an die Vorbereitung der Beete, Ende April die übliche Einsaat (Kartoffeln, Karotten, Rote Bete, Porree, Zwiebeln, Mangold, Bohnen, Erbsen, Kohlrabi, Zucchini, Kürbis). All diese Aktionen wurden von unserer Kerngruppe (8 Menschen mit deutschem Pass, eine Frau aus Pakistan und 1 Familie aus dem Iran) durchgeführt. Im März und April war z.T. sehr schönes Wetter, so dass zum Kaffeetrinken auch andere dazukamen (zwei afghanische Familien, die länger nicht da gewesen waren; eine syrische Familie, die inzwischen leider wieder weggezogen ist und die irakischen Kinder mit ihrer Patin).

    Natürlich fühlten wir uns von dem russischen Einmarsch in der Ukraine betroffen, und einige von uns haben an der Mahnwache im benachbarten Ort teilgenommen. In der Folgezeit hatten wir auch die mittlerweile angekommenen ukrainischen Geflüchteten in den Garten eingeladen. Diese haben sich jedoch hier in der Region eigenständig organisiert und suchen keine weiteren Verbindungen.

    Das im letzten Jahr angelegte Kräuterbeet hat sich gut etabliert. Am 1. Mai haben wir mit frischem Bärlauch und diversen getrockneten Kräutern einen Stand auf dem Otterndorfer Bauernmarkt gemacht, der allerdings leider nicht so gut frequentiert wurde.

    Die wichtigste Neuerung in diesem Jahr ist das Foliengewächshaus, in dem wir mit den zu Hause vorgezogene Gurken- und Tomatenpflanzen in diesem Jahr endlich einmal eine gute Ernte hatten. Die Himbeer-, Joster- und Johannisbeersträucher konnten wir mit dem Stiftungsgeld durch 4 neue Heidelbeersträucher ergänzen, die alle gut angewachsen sind.

    Zu den beiden internationalen Cafés im Mai und Anfang Juli kamen diverse lange bekannte Familien von Geflüchteten, die sich mittlerweile in Deutschland mit fester Beschäftigung und Auto gut etabliert haben: die befreundete kurdische Familie aus Buxtehude, eine syrische Familie und 3 afghanische Familien. Bemerkenswert ist bei allen, dass die Kinder durchweg sehr gute Schulleistungen zeigen – zwei ältere Söhne einer afghanischen Familie haben wegen ihrer sehr guten Abschlusszeugnisse inzwischen besonders begehrte Lehrstellen bei einer Bank und in einer Stadt-Verwaltung bekommen.

    Ab Juli haben wir unseren Plan umgesetzt, regelmäßig im Garten zu kochen. Bis Anfang Oktober kam fast jeden Samstag der neue große Suppentopf oder unsere große Pfanne zum Einsatz. Mit wechselnder Verantwortung wurde gemeinsam geschnippelt und gebrutzelt, bis sich dann um 13 Uhr zwischen 10 und 18 Personen zum Essen einfanden. Auch die Wespen, die sich in der Zwischendecke ein Nest gebaut haben und um den Kochtopf schwirrten, wenn wir wegen Regen im Haus gekocht haben, konnten weder die Erwachsenen noch die Kinder schrecken. Die für den Notfall bereitgelegten Zwiebeln kamen gar nicht zum Einsatz.

    In der Sommerzeit sind auch zwei neue Interessierte hinzugekommen, die kontinuierlich dabei geblieben sind: eine Kolumbianerin mit ihrem (jugendlichen) Sohn, die beide großes Interesse an Gartenarbeit zeigen und eine Kurdin mit ihren zwei kleinen Kindern, die sich gleich mit dem iranischen Mädchen angefreundet haben, so dass wir jetzt auch eine „Stamm-Kindergruppe“ im Garten aufweisen können.

    Neu ist das Interesse an Kinder-/Jugendlichen-Geburtstagsfeiern. Zunächst wünschten sich 2 Jugendliche aus einer der afghanischen Familien „endlich mal eine Geburtstagsfeier“, die wir mit mehrstöckiger Torte, Girlande und Singen im Garten veranstalteten. Das iranische Mädchen ergriff dann eigenständig die Initiative, zu ihren 4. Geburtstag noch weiteren Gäste einzuladen, nämlich Freundinnen aus dem Kindergarten mit ihren Müttern, die vorher noch nie im Garten gewesen waren). Dem iranischen Jungen, der am 24.12. 15 Jahre alt geworden ist, haben wir versprochen, seine Geburtstagsfeier in diesem Sommer nachzuholen.

    Individuelle Förderung in deutscher Sprache fand wieder das ganze Jahr über statt. Im September konnte der Verein für die sonst mit ihren Sprachkursen immer nur unentgeltlich tätige Mitstreiterin für einen Frauen-Anfängerinnen-Sprachkurs Geld von der Samtgemeinde bekommen.

    Im Herbst kam es an mehreren Samstagen dann wieder zur Apfel- und Birnenernte, die dieses Jahr extrem reichhaltig ausfiel. Da wir im Frühjahr noch einmal einen Fachmenschen für Baumschnitt und Versorgung der Obstbäume hinzugezogen hatten, gab es in diesem Jahr fast keine Schadstellen an den Äpfeln. An der Apfel- und Birnenernte nahmen viele Leute teil, auch eine deutsche Frau kam neu dazu, die sich von nun an sporadisch an Garten-Aktionen beteiligen will. Die großen Mengen an Obst konnten wir nicht alle verarbeiten, deshalb haben wir sie zu einer Apfelsaftpresse gebracht, was uns ca. 350 l Apfelsaft beschert hat, von dem wir noch das ganze nächste Jahr etwas haben werden.

    Auch dieses Jahr war geprägt von der Sorge um die Familien in den Herkunftsländern. Seit dem 19. November stehen die selbstverwalteten Gebiete in Nord-Syrien und Nord-Irak (Rojava, Maxmur, Sengal) unter Dauer-Beschuss; die brutale Reaktion des iranischen Regimes auf die Demonstrationen; und die katastrophale Hungersnot in Afghanistan sowie der Ausschluss der Frauen dort aus jeglicher Öffentlichkeit lässt die betroffenen Familien schlecht schlafen und nicht zur Ruhe kommen. Wegen des fehlenden Einspruchs der deutschen Regierung bezüglich des türkischen Angriffs haben wir eine Mahnwache vor dem Kreisbüro der Grünen in Cuxhaven mit organisiert. Ansonsten macht uns der Krieg in der Ukraine und all diese anderen Ereignisse sprachlos und hilflos.

    Das multikulturelle Initiativen-Treff Hadler Forum besteht weiter wie im letzten Jahr. Da die Einschränkungen wegen Corona langsam wegfallen, wollen wir im nächsten Jahr überlegen, neben der Beratung noch mehr Gesprächskreise zu initiieren. Mit den Mitgliedern des Kleingartenvereins haben sich einige zaghafte Berührungspunkte ergeben: bei einer gemeinsamen Aktion zur Befestigung der Wege oder bei der Teilnahme von 2 Mitgliedern unserer Gruppe an einem Skatturnier. Da es inzwischen in der Kleingartenkolonie auch junge Familien gibt, wollen wir versuchen Kontakte zu „unseren“ Geflüchteten-Familien herzu­stellen.

    Nicht alles, was wir uns ausdenken, können wir umsetzen, uns fehlen neue Mitstreiter und Mitstreiterinnen. Die Gartenarbeit wird für einige aus unserer Gruppe altersbedingt immer beschwerlicher, und es kamen im letzten Jahr im Umfeld Krankheiten und Todesfälle hinzu, die den einen oder die andere zeitweise von Aktivitäten abgehalten haben. Es gab aber auch ein sehr schönes Ereignis: die iranische Familie hat im Oktober gleich doppelten Zuwachs bekommen, und wir freuen uns schon darauf, die Zwillings-Babys im Frühling im Garten zu begrüßen.

    Ausblick

    Für 2023 planen wir zunächst ein größeres Frauenfest zum internationalen Frauentag am 8. März. Dies soll uns auch dazu dienen, neue Interessierte für den Garten zu gewinnen. Die Broschüre über 6 Jahre Gemeinschaftsgarten soll bis dahin fertig sein.

    Im Garten wollen wir uns schwerpunktmäßig mit der Verbesserung der Bodenqualität beschäftigen. Das Pflanzhaus wird wieder mit Tomaten- und Gurkenpflanzen bestückt, die wir zu Hause vorziehen. Den Gemüsegarten werden wir etwas weniger vielfältig gestalten, um Arbeit zu reduzieren. Die Kräuter werden wir weiter pflegen, trocknen und verarbeiten. Möglichst werden wir noch einmal eine Fachfrau dazu einladen. Ansonsten soll alles so bleiben, wie es ist: 1. Mai, Zuckerfest, Erntefest; Deutschkurse, Kaffeetrinken, Mittagessen kochen, Kinder­spielen … ein schönes, buntes Jahr 2023.


    (mehr …)

  • Querbeet Leipzig: Filme, Kochen, Kosmetik

    (Gu, NL)

    das Polyloid-Filmfest gastiert diesen Freitag und Samstag bei uns im Unterholz. Und unsere Großleinwand bietet genug Platz für alle Augenpaare, die sich dort fangen wollen. Für diese haben wir die Leipzig-Premiere DARK EDEN und den Film DAS SALZ DER ERDE auf der Spule! Gekrönt wird alles von der Anwesenheit der Regisseurin von Dark Eden am Samstag. Für leibliche Belange gibt es regional-faire Getränke und ein Energiebad auf dem beteppichten und mit Stühlen ausgelegten Gras. Für weitere Infos bitte hier entlang

    Am 15.9. wimmelt es bei uns vor bunten Leuten, denn im Rahmen des BUNTEGA-Festes beherbergt unsere kleine Oase einen Syrisch-Koch-Workshop und einen Workshop zum Weben. Alle Details baldigst auf der QB-Seite…

    Am 11. Oktober gehört das Querbeet den Damen und Herren vom Seniorenbüro Inge & Walter, die Naturkosmetik herstellen. Wir freuen uns über die neugierigen Gäste und wünschen gutes Gelingen.  (mehr …)

  • Designer planen mobile Küche für GGs

    (gu, alerts)

    eine von 10 „stadtoasen“, für die man abstimmen beim Social Design Award kann:
    Mobile Forage and Field Yield Kitchen

    Social Design Award

    In Gemeinschaftsgärten wird gemeinsam gepflanzt, gegossen, gepflegt und geerntet. Aber gegessen wird die Ernte dann meist nicht gemeinsam, sondern die wandert zu Hause in den Kochtopf. Dabei verbindet ein gemeinsames Mahl doch, haben sich die Designer des Berliner Büros Ellery Studio überlegt. Aber weil eine Einbauküche in den Urban-Gardening-Flächen nicht untergebracht werden kann, haben sie eine mobile, zusammenklappbare Küche entworfen. Solche gibt es zwar schon, aber das Modell von Ellery Studio sieht eine Variante mit Solaranlage, pedalbetriebenem Generator, Wassertank, Herd und Ofen vor. Lehrmaterial über Gemüse und Obst sowie Rezepte sollen die Küche um ein didaktisches Element ergänzen. Über das Kochen und gemeinsame Essen der Ernte sollen nach der Vorstellung der Designer „Immigranten, Teenager und andere unterrepräsentierte Gruppen“ an Gemeinschaftsgärten herangeführt werden. (mehr …)

  • Kochkurs für GärtnerInnen des IG in Frankfurt/Oder

    (Bericht von Najeha)

    Das Seminar war für die GärtnerInnen im Interkulturellen Garten, mehrere von den Teilnehmerinnen haben einegeistige Behinderung, durch den Garten versucht die Organisatorin, sie in Bewegung zu bringen, damitsie normal mit den anderen im Garten aktiv werden.

    Die Stadt Frankfurt-Oder hat viele Flüchtlinge aufgenommen, der Grund ist,die Stadt hattefrüher90000 Einwohner, heute sind es nur 60000, wie mir Frau Krause erzählte.

    Die meisten Flüchtlinge (die noch nicht interviewt wurden) wohnen in normalen Wohnungen, weil viele Wohnungen leerstehen.

    […] Im Garten tauchen nicht viele Flüchtlinge auf, außer dem iranischen Arzt Herr Farrokh und Samar.

    Ich habe Frau Kurzwelly gefragt: Warum sind wenig Flüchtlinge im Garten?

    Die Antwort war, dass ein aktives Mitglied im Garten sehr anstrengend ist und viel verlangt.

    Am nächsten Tag, als ich mit diesem Mitglied im Garten war, habe ich gemerkt, wie anstrengend diese Frau wirklich ist.

    Als Beispiel:Samar hat eine schöne Parzelle mit Kräutern, viele Tomatenpflanzen, manche Blätter sind krank, und das Mitglied verlangt von Samar, die kranke Blätter abzumachen, nicht auf dem Kompost zu werfen, sondern mit nach Hause zunehmen. Die arme Samar versteht nicht, was die andere will.

    Am Samstag den 01.Oktober um 10:00 Uhr haben 13 Frauen und ein mutiger Mann (Herr Farrokh), darunter drei neue geflüchteteFrauen aus Palästina und Syrien sich im Raum getroffen und warteten auf die Erklärung: Was wird heute gekocht?

    Am Anfang habe ich über die Esskultur in den Irak berichtet, dann drei Gerichte vorgestellt und die Teilnehmerinnen in drei Gruppen geteilt. Sie sollten ein Gericht wählen und bei der Vorbereitung mitmachen.

    Ich habe versucht, das Engagement der Flüchtlinge zuzeigen und anzuerkennen. Die Organisatorin hat nur Schritt für Schritt fotografiert.

    Die Veranstaltung war informativ und eine Gelegenheit, dassdie neuen Geflüchteten mit den Deutschen zusammenkommen, sich kennenlernen und austauschen.


    (mehr …)

  • Outdoorküche imi Himmelbeet wächst

    (Gu, RSS)

    Endlich ist sie da: Unsere Outdoor- Küche für tuml und die ganze Nachbarschaft. „Outdoor“ ist englisch und bedeutet „Außen“ oder „Freiland“.

    Im Juli gedacht, geplant und entworfen. Dann wurde beim Gartendienstag mit dem Bau begonnen.

    Zunächst sind ein Klärbeet und ein Waschtisch entstanden.

    In der Spüle können wir ab jetzt unser Geschirr selbst abwaschen. Natürlich mit ökologischer Seife!

    Das Abwasser wird direkt in das Klärbeet geleitet. Das ist ein Hochbeet, das mit Kies und Sand befüllt ist. Hier wachsen besondere Pflanzen: Stauden, Gräser, Wasserpflanzen. Kies, Sand und die Pflanzen filtern Dreck und Essensreste heraus und klären das Abwasser.


    Hurra! Pünktlich zum Sommerfest ist unser Steinbackofen fertig geworden.

    Hier backen wir ab sofort Pizza, Brote und leckere Kuchen- einmal pro Woche am Backtag und hin und wieder auch am tuml – Samstag.

    Kochen, backen, abwaschen…was fehlt noch? Richtig. Ein Küchenarbeitstisch: zum Schneiden von Gemüse und Obst, zum Verlesen von Kräutern und zum Verrühren aller Zutaten! (mehr …)

  • Salz in der Suppe bei Querbeet geht in die dritte Runde

    (Gu, Newsletter)

    Ende des Monats startet unser Projekt „Salz in die Suppe“ die dritte Runde. Im Rahmen eines ganztägigen Kochkurses zeigen uns Menschen aus unterschiedlichen Ländern, wie man traditionelle Gerichte der jeweiligen Landesküche zubereitet. Am 27. August kochen wir georgisch!
    Wir treffen uns um 12 Uhr im Garten in der Neustädter Straße 20. Da wir nur zehn Plätze anbieten können, bitten wir euch um eine Anmeldung per Mail an info@querbeet-leipzig.de

    Gespannt dürft ihr auch schon auf den September sein, wo u.a. dieses Jahr unser Flimmergarten-Filmfest stattfindet.

    -> Querbeet, Leipzig (mehr …)

  • Inselgarten: neuer IG in Planung in Berlin

    (Gu, mail, 16.2.)
    Das Garten Projekt steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen. Wir werden morgen Abend ein Treffen veranstalten, bei dem wir die Interessierten erst einmal kennenlernen und schauen, wer sich was vorstellen kann. Der Zusammenhang mit Über den Tellerrand besteht primär darin, dass es ein interkultureller Garten wird und wir dort Geflüchtete und Beheimatete zusammenbringen möchten. Darüber hinaus ist in Planung, die Ernte, die es hoffentlich in einigen Monaten geben wird, bei gemeinsamen Koch-Events zu verarbeiten. […] Ende Februar werden wir außerdem einen kleinen Workshop machen, bei dem sowohl wir selbst als auch unsere Gärtner/-innen mehr darüber lernen, was wir wie anpflanzen können und wie der Garten konkret aufgebaut werden soll.
    -> Berlin-Schöneberg


    (mehr …)

  • Artikel über IG Coswig

    Gärtnern verbindet die Nationen

    Im Interkulturellen Garten gärtnern zunehmend auch Asylbewerber. Ab Januar 2016 ist nun ein neues Projekt geplant.

    Von Nicole Czerwinka

    Wirtschaften im Interkulturellen Garten Coswig e.V. Cornelia Obst und Johannes Hoppe sind hier bei einer Kontrolle der Erdbeerpflanzen.
    Wirtschaften im Interkulturellen Garten Coswig e.V. Cornelia Obst und Johannes Hoppe sind hier bei einer Kontrolle der Erdbeerpflanzen.
    © Arvid Müller

    Coswig. Es sind nur knapp 7 000 Quadratmeter Gartenland in der Jaspisstraße in Coswig. Doch für die Stadt erfüllt diese Fläche eine wichtige Bedeutung. Denn hier trifft sich der Verein Interkultureller Garten seit 2009 jede Woche zweimal, um die Nationen zu vereinen. Rund 25 Mitglieder zählt dieser Verein heute. Acht davon sind russlanddeutsche Spätaussiedler, die zum Teil seit Jahrzehnten schon in Coswig leben. Eben jene Bürger Coswigs, für die der Interkulturelle Garten einst gegründet wurde. Ziel war es, sozial benachteiligten Bürgern sowie Migranten in der Stadt eine Chance, eine Aufgabe zu geben und sie aktiv ins Leben mit einzubinden. „Gegärtnert wird schließlich überall und die Sprache lernt sich auch viel besser, wenn man mit anderen zusammenarbeitet“, sagt Cornelia Obst, eine der Mitbegründerinnen des Vereins – und selbst Gartenbauingenieurin.

    Seit diesem Jahr kommen nun auch zunehmend Asylbewerber bei den Arbeitseinsätzen in der Jaspisstraße vorbei. Manche kommen nur einmal. Ein Grüppchen von etwa fünf bis sechs Leuten schaut jedoch schon regelmäßig vorbei. „Wir sind kein reiner Arbeitsgarten, sondern wollen auch Gemeinschaft pflegen. Wer will, kann die Kinder mitbringen, und vor dem Vereinshaus gibt es eine Feuerstelle, das ist unser Eventplatz“, sagt Cornelia Obst. Nach den Arbeitseinsätzen wird hier nicht selten gemeinsam gegrillt und geschwatzt.

    Neues entdecken

    Im Herbst kamen etwa zwei Kosovo-Albaner regelmäßig bei den Einsätzen vorbei. „Die mussten für ein Beet Mist und Grünschnitt anschleppen und haben das gern getan. Wer bei der Arbeit mit anpackt, wird von den anderen auch akzeptiert. Da unterscheiden sich die Spätaussiedler und die Deutschen nicht“, sagt Cornelia Obst. Bei der praktischen Arbeit können die Asylbewerber die Sprache besser lernen. Zudem baue das gemeinsame Gärtnern auf beiden Seiten Vorurteile ab.

    Und manchmal lerne man sogar noch etwas dazu. Denn gegärtnert wird zwar überall auf der Welt, aber die Geschmäcker sind verschieden: „Ein Pärchen aus Sibirien und Moldawien hat bei uns mal Schwarzen Nachtschatten angebaut. Das kennen wir hier nur als Unkraut und zudem ist es bei uns als giftig bekannt“, sagt Cornelia Obst. Doch in Sibirien gelten die Beeren des Gewächses als Delikatesse. „Sie werden dort oft in die Piroschki eingebacken – und schmecken leicht süßlich“, erzählt Cornelia Obst. Ein anderer Gärtner armenischer Herkunft berichtete, dass bei ihm zu Hause Rhabarber mit Salz und Ei serviert würde. „Bei der Vorstellung, dass wir den hier als süßes Dessert verzehren, verzog er das Gesicht“, erinnert sich Cornelia Obst.

    Das Tor steht immer offen

    Solcherlei Rezepte aus verschiedenen Ländern will sie im Interkulturellen Garten im kommenden Jahr noch verstärkt austauschen. Ab Januar sollen sich die Gärtner bei der Aktion „Wilde Küche im Begegnungsgarten“ regelmäßig am Feuer treffen, um gemeinsam Rezepte aus der Heimat zu kochen. Jeder kann die Zutaten selbst mitbringen oder vorher gemeinsam mit den anderen einkaufen gehen. „Das Feuer hat auch ein bisschen Symbolcharakter, schon früher haben sich die Menschen am Feuer getroffen – außerdem sind wir so nicht auf den Sommer festgelegt. Am Feuer sitzen kann man auch im Januar“, sagt Cornelia Obst. Sie erhofft sich dabei auch eine engere Vernetzung der Teilnehmer. „Beim Kochen kommt man dann wieder ins Gespräch, kann sich gegenseitig helfen, wenn jemand mal was braucht“, sagt sie.

    Sie hofft, dass auch dieses Projekt wieder vermehrt Asylbewerber in den Garten locken wird. „Wer Lust hat, kann jederzeit bei uns vorbeischauen, das Tor steht immer offen“, sagt sie. Einmal hat sie das Projekt schon im Asylbewerberheim in Radebeul vorgestellt. Darauf kamen gleich fünf Leute und wollten mitmachen. Nur eines ist Cornelia Obst wichtig: Auch am Feuer soll sich jeder bei den Treffen einbringen – der eine macht Salat, der andere besorgt die Getränke. „Diese Arbeitsteilung schafft eine Gemeinschaft, das ist eine gute Basis für Gespräche und Integration funktioniert nur im Dialog“, sagt sie.

    http://www.sz-online.de/nachrichten/gaertnern-verbindet-die-nationen-3287855.html (mehr …)

  • weitere Infos zum IG in Arnstadt

    (Gu, Mail 30.7.)
    Angefangen, wenn man so etwas überhaupt belegen kann, hat der Garten im Sommer letzten Jahres. Am 05.Juli 2013 war der Startschuss im Beisein meiner Chefin, Landrätin Petra Enders. Einen Tag vorher haben wir noch unzählige Kräuterpflanzen gekauft.
    Die Idee habe ich schon länger mit mir herum getragen. Ursprünglich wollte ich eine Kooperation von Stadtverwaltung und Volkshochschule mit dem Hintergedanken von der Stadt kostenlos ein attraktives Grundstück für einen interkulturellen Garten zu bekommen. Ich war aber nicht erfolgreich.
    Dann spielten wieder einmal Zufälle eine Rolle. Im sogenannten Tafelgarten des „Johannes-Falk-Projekt“ einer Aktion des Marienstifts Arnstadt war noch Platz. Mit dem Leiter des Projekts bin ich gut bekannt und dann musste nur noch der Direktor des Marienstifts den Pachtvertrag unterschreiben und es konnte losgehen. 
    Der „Garten der Vielfalt und Toleranz“ (kurz interkultureller Garten) wird als Veranstaltung/Kurs der Volkshochschule Arnstadt-Ilmenau geführt. 1-2 mal in der Woche treffen sich die eingeschriebenen Teilnehmer (Asylbewerber, im weitesten Sinne Migranten aller Herren Länder und einige wenige Deutsche), um gemeinsam Deutsch zu lernen, zu Gärtnern, zu kochen und gemeinsam zu essen. Das ist ein offenes sehr niederschwelliges Angebot ohne jegliche Verpflichtung seitens der Teilnehmer.
    Finanziert wird das Projekt aus Haushaltsmitteln der Volkshochschule. Außerdem nutzen wir ab und zu Projektmittel(Artikel vom 30.07.14). Saatgut erhalten wir von der Sarah Wiener Stiftung. Und dann wird und ab und zu Pflanzgut geschenkt. In der derzeit laufenden Projektwoche haben wir auch die Unterstützung einer Mitarbeiterin einer Gartenbaufirma, leider regnet es gerade sehr oft und die Gestaltung unseres Gartens kommt nicht so richtig voran.

    Seit wann besteht das Projekt seit Juli 2013

    Wie groß ist denn die Fläche? ca. 200qm

    Und wie viele Beete gibt es? Kräuterbeet, verschiedene Gemüsebeete, insgesamt 6

    Wie viele Leute machen mit? bis zu 20, bei gesonderten Projektwochen auch mehr

    Sind es hauptsächlich AsylbewerberInnen und Flüchtlinge? Ja, aber über die Presse werden immer wieder Einheimische aufgefordert mitzumachen.

    Wie ist das Projekt organisiert? als Kurs der vhs Arnstadt-Ilmenau


    (mehr …)

  • Querbeets internationale Diner

    (Gu aus alerts vom

    Schöner Blogeintrag über ein georgisches Diner (im Rahmen des Projekts „Salz in der Suppe“) bei Querbeet in Leipzig. Die InitiatorInnen kaufen zusammen mit AsylbewerberInnen und MigrantInnen ein, kochen Gerichte aus deren Heimat und laden zu einem Gartenfest der Begegnung in der Neustädter Straße ein. Nach Syrien und dem Irak stand diesmal Georgien auf der Speisekarte. :
    http://leipzigdiscovery.com/2014/07/27/schlemmen-wie-gott-in-georgien/

    (mehr …)