Schlagwort: Köln

  • Köln: Demogarten ist Ort der Heilung

    Die Tagung Ende Juni im Heilkräutergarten resoniert bis heute nach und prägt mehr und mehr unsere Arbeit im Demogarten.

    Ich hatte damals ja schon ein bischen erzählt…wir bauen auf so 700 m2 Gemüse, sind ein team aus 5 Gärtner_innen, wovon 4 ezidische Frauen aus Shengal sind. Wir arbeiten außerdem sehr eng mit der Frauengruppe „Frauen in porz“ zusammen, wo meine Kolleg_innen sehr empowernde und trauma-sensible Arbeit mit einer Gruppe an Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung leisten. Die Kolleg_innen selber kommen u.a. aus kurdisch-feministschen Kämpfen aus dem Iran, was ihre Haltung und Arbeit radikal prägt.

    Bisher haben wir im Gartenprojekt vor allem Zugang und Teilhabe zu gesunder, regionaler Ernährung zentriert, und dabei einen starken Fokus auf Ernährungssouveränität als Teil der Stadtteilsarbeit gehabt. Da der Garten sehr stark von den Frauen frequentiert wird, wächst unser Anspruch an den Garten als Ort der Heilung. Dafür kam die Tagung in Berlin genau zum richtigen Augenblick. Wir haben daraufhin begonnen, regelmäßige Heilkräuterworkshops gemeinsam zu gestalten. Mittlerweile treffen wir uns wöchentliche, machen Erzähl-circles zu Rezepten und Heilkräutern aus der Kindheit der Frauen, aus den unterschiedlichen Regionen, und verarbeiten so viel wie möglich von unseren eigenen Kräutern selber. 

    Das waren bisher unterschiedlichste Teemischungen, Tinkturen, Fire Cidres und Salben aus Schafsgarbe. Das, was wir herstellen, verteilen wir an die Frauen und das direkte Umfeld. 

    Es ist bisher alles recht klein, ohne Internetauftritt und basiert sehr auf unseren direkten Beziehungen und Freundschaften, aber der Effekt ist wahrlich wunderbar und das Feedback der Mitmachenden immer sehr sehr positiv. Immer wieder wird uns rückgemeldet, wie gut das Zusammensein, das Erzählen, das Arbeiten mit den Händen, das gemeinsame Lachen und Weinen tut, das Draußen-Sein.

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  • Köln: Schulgarten Teil des GG Sülzer Triangel

    (Insta)

    Unser Sülzer Triangel kooperiert sein Anbeginn mit dem Schulgarten der Theodor-Heuss-Realschule in Köln Sülz.

    Heute möchten wir uns einmal für diese tolle Zusammenarbeit bedanken.

    Die THR beschreibt die Kooperation mit dem Schmitzundkunzt wie folgt sehr nett:

    „Unser Schulgarten ist zugleich das grüne Klassenzimmer für die komplette Schulgemeinschaft.
    Wir fördern das Unterrichten im Freien und ermöglichen eine direkte Verbindung zu Natur.
    Dabei ist jedes Fach, jede Arbeitsgemeinschaft und explizit jeder
    Schulangehörige eingeladen, hier zu arbeiten und sich zu erholen.
    Es gibt einen Garten der Jahreszeiten, einen Wildblumen-Streifen,
    eine Totholzhecke, Hochbeete und ein Bienen- Hotel. Ein kleiner
    Gartenteich dient als Insektentränke für heiße Sommertage. Obstbäume
    laden Insekten und Kinder zum Naschen ein. In dem angrenzenden Bereich,
    den wir mitnutzen, gibt es einen Kompost, eine Wurmkiste, ein
    Bewässerungssystem und eine Arbeitsinsel.
    Das Herzstück des Schulgartens bildet der Sitzkreis, in dem fast jede
    Stunde beginnt und endet. Er besteht aus Baumstämmen, die das
    Grünflächenamt Köln uns spendet. Die Stämme sind Abfall aus der
    Baumpflege. Unser Wildblumenstreifen fördert die Biodiversität, indem
    er Lebensraum und Nahrung für verschiedene Insekten, wie Bienen und
    Schmetterlinge bereitstellt. Er ist das Restaurant für unsere eigenen
    Wildbienen.“

    Wollt ihr mehr Hintergrunddaten zum Schulgarten?

    Dann lest gerne alle Facts zum Schulgarten über die folgende Wettbewerb Seite:
    https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/2025-schulgarten-theodor-heuss-realschule-koeln-04304378/ (mehr …)

  • Köln: GG entsteht auf Platz vor Kirche

    (Antrag, Antworten)

    TOM: Ein Garten für die Nachbarschaft“

    Im Kölner Stadtteil Meschenich, wo Menschen mit vielfältigen Hintergründen, Geschichten und Lebensweisen zusammenkommen, entsteht mit dem „Garten der Nachbarschaft“ ein lebendiger Ort der Begegnung. Hier wird Gemeinschaft gefördert, Natur erlebbar gemacht und Wissen generationsübergreifend weitergegeben. Der Garten hat für den sozial stark benachteiligten Stadtteil Meschenich einen unschätzbaren Mehrwert für das Zusammenleben der Menschen, die sich in Lebensstilen, Kulturen, Herkunft, Nationalität, etc. stark voneinander unterscheiden.

    Der Garten bietet bereits Sitzgelegenheiten, eine (im Frühjahr) blühende Insektenwiese und einen Bienenstock – ein Paradies für Mensch und Natur. In Zukunft werden hier naturverbundene Workshops für Groß und Klein, gemeinsame Pflanzaktionen sowie eine direkte Verarbeitung der Ernte durch Kinder stattfinden. Vom Beet direkt auf den Teller – oder direkt in den Mund!

    Besonderen Wert legen wir auf den Schaffensprozess: Der Garten soll nicht nur Erholungsraum sein, sondern auch zum Mitmachen und Lernen einladen. Deshalb kooperieren wir mit der örtlichen Grundschule und den Kindergärten, um Kindern praxisnahes Wissen über nachhaltiges Gärtnern, Artenvielfalt und Ernährung zu vermitteln.

    Der „Garten für die Nachbarschaft“ ist mehr als nur ein grüner Fleck in Meschenich – er ist ein Ort des Miteinanders, des Lernens und der Inspiration. Gemeinsam lassen wir hier etwas wachsen!

    Die Fläche gehört der evangelischen Kirche, mit der der Förderverein Soziales Meschenich einen Mietvertrag geschlossen hat. Als Untermieter des Fördervereins hat das Kinder und Jugendzentrum die Nutzungsüberlassung über die Innenräume und dem Außengelände, also dem „Garten der Nachbarschaft“. Die Miete in Höhe von 500,– Euro wird vom Kinder- und Jugendzentrum getragen.

    Die Gartengruppe umfasst ca. 40 bis 50 Personen, darin enthalten sind alle Generationen. Die Kerngruppe – also diejenigen, die regelmäßig „mitarbeiten“, an Veranstaltungen teilnehmen und an Entscheidungsprozessen beteiligt sind, sind etwa 15 bis 20 Personen.

    Der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird der Garten über Facebook, Instagram, Printmedien, Mund zu Mund Propaganda und Informationen, die Projektmitarbeiter:innen in ihren Angeboten geben. Mitmachen kann jeder / jede der / die Interesse hat.

    Aktuell gibt es drei kleine Gemüse- und Kräuterbeete. Weitere sind in Planung und sollen umgesetzt werden, sobald dafür die finanziellen Mittel vorhanden sind. Ebenso in Planung ist ein Kompost sowie ein Gewächshaus. Ein Außenwasserhahn ist vorhanden. Individuelle Parzellen gibt es nicht. Die gesamte Fläche wird gemeinschaftliche bewirtschaftet.

    Wie groß ist die Fläche, auf der tatsächlich gegärtnert wird (die kleinen Hochbeete) und wie denken Sie, wird diese, wenn weitere Hochbeete gebaut sind?

    Die Fläche, auf der gegärtnert wird, beträgt ca. 450qm. Darin enthalten ist sind auch die Flächen der Hochbeete.

    Kann/könnte auch im Boden angebaut werden? Wie ist die Fläche beschaffen ((teil)versiegelt?)

    Größtenteils. Vorhanden sind aber auch gepflasterte Gehwege  und Beete.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnert? Sind das auch Menschen aus der Nachbarschaft wird mit (Kinder)Gruppen gegärtnert?

    Die Gruppe umfasst ca. 20 Personen. Es sind sowohl Kinder, Jugendliche als auch deren Familien. Grundsätzlich aber sind alle Bürger*innen aus Meschenich herzlich willkommen.

    Machen Sie die Möglichkeit, mit Gemüse und Kräuter anzubauen, extra publik? Gibt es regelmäßige Gartentage oder wie kommt die Gartengruppe zusammen?

    Nein, die Begegnungsstätte und der dazugehörige Garten ist den Bürger*innen bereits vielfach bekannt. Ebenso die Angebotsstruktur des Kinder- und Jugendzentrums, so dass auf Werbekampagnen verzichtet werden kann. Der Garten spricht sich durch Mund zu Mund Propaganda rum, zumal das Kinder- und Jugendzentrum ohnehin stark frequentiert ist.

    Es wird Gemüse angebaut, welches selbstverständlich auch geerntet wird. Mit der Ernte wird gemeinsam und an mehreren Tagen gekocht. „Überschüssige Ernte“ von den Teilnehmenden zum Verbrauch mit nach Hause genommen werden.

    Wer koordiniert die Gartengruppe, wer ist Ansprechpartner*in?

    Ansprechpartnerin ist die Sozialraumkoordinatorin und Projektleiterin Nadine Henke. Sie ist es auch, die die Gruppe koordiniert.

    Was wird schon angebaut, was soll angebaut werden und wer entscheidet das?

    Paprika, Kräuter, Salat, Bohnen, essbare Blumen, Beeren, etc. Es wird gemeinsam mit allen Teilnehmer*innen und den gegebenen Umständen  entschieden. 

    Was passiert mit der Ernte?

    Die Ernte wird in Kochaktionen verarbeitet und oder für Workshops aus dem Bereich Gesundheit / Ernährung genutzt. Darüber hinaus wird in der Einrichtung täglich für mehr als 60 Kinder und Jugendliche gekocht.


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  • Köln: Kartäuser Garten ist eine Oase in der Innenstadt

    Projektbesuch

    Unweit eines Verkehsknotenpunktes ist im Innenhof einer Kirche ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Neben der Kirche grenzen eine Kita, das Gemeindejugendhaus, eine Senioreneinrichtung an die Fläche.
    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten hatte ein Pfarrer in Ausbildung, der an die Geschichte der Kirchen anknüpfen wollte. Früher war hier ein Kloster und die Mönche hatten kleine Gemüseparzellen.
    Die Gruppe kümmert sich um eine Fläche, die direkt am Eingang der Kartause ist, um Kräuter und Rosenbeete, die mal hier, mal da sind und um den Garten hinter dem Kreuzgang. Dort hinein kommt man unter der Woche immer bis 18.00h, ansonsten braucht man einen Schlüssel, für den die Gruppe ein Versteck hat.
    Es gibt Gemüsebeete und Blumenbeete, Kompost, Bienen (Rest), eine Pergola, Beeren, einen kleinen Teich und eine große Rasenfläche, die von allen Anlieger*innen genutzt wird.
    Die Gruppe ist recht konstant, sie sind eher älter (50 – 80) und so im Kern 10 Leute. Die Ernte wird geteilt, doch oft interessieren sich die Gärtner*innen nicht dafür, was mitzunehmen. Es geht eher um das gemeinsame Tätigsein, den Ort, das Soziale.
    Der Ansprechpartner ist mit Sprecher im Ernährungsrat für die AG Urbane Landwirtschaft, gut vernetzt und sieht den notwendigen Umbau der Städte als unabwendbar.

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  • Köln: Waldgarten geplant

    Im Moment befindet sich der Garten in Gründung, wir haben die Zusage der Stadt aber noch nicht der Hochschule. Einer der Punkte an denen wir arbeiten müssen ist die kaum sinnvolle Forderung der Stadt alles nach Projektende – wann auch immer das ist – rückzubauen. Wir arbeiten ja schließlich an einer langfristigen ökosozialen Transformation.
    Es dauert also noch – wenn es zu lange dauert ziehen wir die Gründung eines eV in Betracht, dann sind wir hier freier. Alles was über die Fakultät läuft, bedarf im Moment eben noch der Klärung vieler Fragen und möglicher Bedenken. 

    Projektgruppe hatte schon einen Antrag gestellt:
    „Der Vielwald ist ein Forschungsprojekt der KISD | TH Köln am Campus Südstadt und
    wird von einer Gruppe engagierter Studierender getragene. Im Rahmen der Lehrveran-
    staltung Food Systems erforschen die Studierenden des Studiengangs Integrated Design
    wie ein derartiger Waldgarten Teilhabe engagierter BürgerInnen ermöglicht und so
    lokale, nachhaltige, regenerative Transformation anregt und neue Wege der Stadtpla-
    nung geht. Auf der Grundlage der Analyse unterschiedlicher Vergleichbarer Fallstudien
    – von Taiwan über Spanien, Belgien, Holland und Frankreich bis hin zu Pionierprojekten
    in Deutschland wurde ein auf den konkreten Ort an der Maternusstrasse angepasstes
    Modell eines urbanen Waldgartens entwickelt. Von Anbeginn an arbeiten wir kollabo-
    rativ mit lokalen Stakeholdern an einem Ort, der die unmittelbare Nachbarschaft mit
    einer Schule, Geschäften, Café und Restaurant und vielen interessierten und engagierten
    BürgerInnen um soziale, nachhaltige und pädagogische Werte bereichern soll.
    Ergänzt wird der Ansatz um die Erprobung von Einsatzmöglichkeiten regionaler Pflan-
    zen im Rahmen der Arbeit an Materialforschungsprojekten in der KISD. Darüber hinaus
    dient der Vielwald als Forschungsobjekt für Materialforschung an der TH Köln

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  • Köln: NeuLand zieht um

    Beitrag zum Umzug von einer der Gründer*innen: https://www.meinesuedstadt.de/neuland-betreten-in-eigener-sache/

    Mail von Judith: ja, Kraftakt beschreibt es ganz gut, es war unbeschreiblich – Vorstand vier Tag a je 10 Stunden am Umzugsplatz, Gabelstapler, die trotz Schutzmatten in den neuen Oberboden einsacken, ständiges Anpassen und NeuVerlegen dieser schweren Platten, dazu Freitag in strömendem Regen und Sturm der Abtransport unserer alten schrottreifen Klo und Küchencontainer per Kran, zuletzt der Café-Bauwagen bei Dunkelheit, der dann fast nach vorn gekippt wäre, verschlammte Menschen – aber wie der Club zusammengehalten hat – unfassbar. So ein mega Erlebnis mit vielen rührenden Momenten, Abschied, Gelächter, Krisen, Geschrei, Rückenschmerzen – und unser Team Catering hat uns die ganze Zeit durchversorgt, bis zuletzt aus dem Bauwagen am alten Standort – der nur zwei Tage später aussieht, als hätte es uns nie gegeben – der Hammer.

    Wir wickeln noch ab (und zahlen uns dumm und dämlich, weil die Stadt ja nix macht) und holen im Laufe der kommenden Tage noch paar „Reste vom alten Gelände, die Stahlplatte vom Lehmofen, Natursteine, eine große Tischbank, um uns DANN endlich nur noch auf den Aufbau des neuen Gartens zu konzentrieren. Ca 60-70 menschen waren unterschiedlich oft und unterschiedlich lang und mit unterschiedlichen skills dabei, der harte Kern so 40.

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  • Köln: neue Gärten durch die essbare Stadt

    (NL)

    Gärtnern im Knast (Mitarbeiter*innengarten und aber auch ein Teil für die Inhaftierten soll entstehen) https://essbare-stadt.koeln/kohlrabi-und-co-hinter-gittern-im-klingelpuetz/

    Firmengarten bei REWE: Schon im vergangenen Jahr hat REWE West auf ihrem Firmengelände in Hürth einen ca. 1.200 m² großen Nutzgarten angelegt. REWE West hat sich selbst das Ziel gesetzt, dass mit dem Gemüse aus dem Garten etwa 20% des Gemüses in der Kantine ersetzt werden.

    Mietergarten Wohnungsbaugesellschaft: mit der Aachener SWG wurden Hochbeete für Mieter*innen im Mai eröffnet. Diese übernehmen Patenschaften. Auch das Wohnumfeld wurde mit essbaren Pflanzen bestückt.

    In Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln veranstalten wir eine Workshop-Reihe zur Essbaren Stadt! Die Themen rund ums urbane Gärtnern richten sich an Gemeinschaftsgarten-Initiativen, Gartenlabor-Pächter:innen und weitere Interessierte.
    Im März waren wir auf Wildkräuter-Tour in und um den Lehrgarten des Kreisverbands der Kölner Gartenfreunde in Müngersdorf. Im April waren wir zum Thema „Smartes Wassermanagement“ im Demogarten in Finkenberg und haben dort ein Dach gebaut, das zum Sammeln von Regenwasser und als Tomatenunterstand dient. Der Workshop im Juni fand im Kartäusergarten in der Südstadt statt – dort dreht sich alles um den Bodenaufbau in (Hoch)beeten.

    und es gibt weitere Initiativen (mehr …)

  • Kön: neuer Gemeinschaftsgarten geplant

    (Mail)

    Das Projekt gesund hoch3 hat zum Ziel , gesundheitliche Chancengleichheit in den Kölner Stadtteilen Mühlheim, Buchforst und Buchheim zu verbessern. Über das Projekt gibt es eine Arbeitsgruppe in Buchforst, die sich insbesondere mit umweltsbezogenen Themen auseinander setzt (Müll-Situation in Buchforst, Baum(scheiben)patenschaften und Stadtbegrünung)

    Ziel der AG ist die Nachbarschaft bzw. das Veedel grüner und umweltbewusster zu gestalten. In diesem Rahmen würde eine kleine Gruppe engagierter Buchforster:innen u.a. gerne ein Gartenprojekt in der eigenen Wohnungseigentümer:innengemeinschaft ins Leben rufen. Dafür brauchen Sie die Unterstützung der Nachbarschaft.

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  • Köln: Ernährungsrat startet Projekt „Essbares Wohnumfeld“

    (NL)

    Im August konnte unser neues Projekt “Essbares Wohnumfeld” starten. Die Koordination dafür hat Jörn Hamacher übernommen, der zuvor bereits ehrenamtlich als stellvertretender Sprecher im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt” aktiv war. Im Fokus des Projekts stehen zwei unterschiedliche Formen der Gemeinschaftsgärten: zum einen, wie der Projekttitel schon verrät, Nachbarschaftsgärten im Wohnumfeld von Kölner:innen mit schlechteren Teilhabechancen und zum anderen mit Firmengärten Unternehmen bzw. Arbeitgeber:innen. 
    Derzeit geht es darum, das Projekt in den Kölner Sozialräumen bei Firmen bekannt zu machen, damit im Winter schon konkrete Projekte für die neue Gartensaison gestartet werden können. Eingebracht hat Jörn das Projekt u.a. in die Stadtteilkonferenzen Mülheim-Nord/Keupstraße und Stammheim, hat bei der anstehenden Platzumgestaltung an der Piccolomini-Straße in Holweide beraten. „

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  • Kölner Kleingärten sollen sich öffnen

    (alerts)

    „Kleingärten haben Konjunktur in Köln“, attestierte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Gärten hätten nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökologische Funktion. Zu Kriegszeiten dienten die Gärten in erster Linie der autarken Versorgung der Bürger mit Obst und Gemüse, hatten einen konkreten Nutzen und dienten nicht nur der Idylle. „Wir wollen wieder in diese Tradition treten“, so die Oberbürgermeisterin. Projekte, bei denen auf brachliegenden Flächen Gemeinschaftsgärten angebaut würden, hätten großes Potential. Umweltministerin Heinen-Esser bestätigte die gestiegene Nachfrage am Kleingartenwesen und Urban Gardening gerade durch junge Leute.
    Dafür jedoch, so Joachim Bauer vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, müssten die vorhandenen Kleingartenflächen neu aufgeteilt und dadurch mehr Menschen zugänglich gemacht werden. 192 Kleingarten-Anlagen gibt es in Köln, sie befinden sich größtenteils auf Grundstücken der Stadt. 600 Quadratmeter große Schrebergärten müssten in mehrere Kleingärten unterschiedlicher Parzellengröße umgewandelt werden, um die gestiegene Nachfrage bedienen zu können, so Bauer. Der Verband müsse sich für neue Formen des Gärtnerns öffnen. Dazu müsse auch die Gartenordnung in eine zeitgemäße Form gebracht werden.

    Eine weitere Herausforderung für die Zukunft des Kleingartenwesens brachte der Vorsitzende der Kreisverbandes Armin Wirth zur Sprache: Es werde immer schwieriger, Menschen zu finden, die ehrenamtlich die Vorstandsarbeit in den Vereinen übernehmen.

    https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/koeln/kreisverband-koelner-gartenfreunde-e-v–feierte–urban-gardening–wird-immer-beliebter-36180820 (mehr …)

  • Stadt Köln legt Gartenlabore an

    (Tel)

    Gartenlabore Olpener Straße und Am Schlagbaumsweg

    zuklappen

    Schaffung neuer Formen des urbanen Gärtnerns

    Die Bezirksregierung Köln hat mit Zuwendungsbescheid vom 1. August 2018 das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 550.000 Euro genehmigt, der Förderanteil beträgt 80 Prozent.

    Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Das beauftragte Planungsbüro A 24 Landschaft aus Berlin erarbeitet dazu gerade Konzepte, die in einem Bürgerbeteiligungsverfahren vorgestellt und diskutiert werden sollen. Dabei sollen zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien entwickelt und umgesetzt werden, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden. Es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, sodass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die Angebote richten sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben.

    Als erste Maßnahme werden auf der Fläche an der Olpener Straße dieses Jahr vorgepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt.
    https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf67/gartenlabore_infoblatt_final.pdf

    Gartenlabor in Köln-Höhenberg: Stadt vergibt kostenlos Gemüsegärten

    Im Rahmen des Projekts „Gartenlabore“ können Bürgerinnen und Bürger bald in Köln-Höhenberg nach Herzenslust Gemüse anbauen und ernten. Auf einer Ackerfläche nahe der Haltestelle Frankfurter Straße stellt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, das das Projekt betreut, ab Mai dieses Jahres 40 vorbepflanzte Gemüsegärten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Dort sollen demnächst Kräuter, Salat, verschiedene Gemüsesorten wie Kohlrabi, Kartoffeln, Möhren, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und vieles mehr wachsen. Die Parzellen sind zwischen 50 und 100 Quadratmeter groß. Das Angebot richtet sich an alle Gartenfreunde der umliegenden Stadtteile. Auch Schul-, Jugend- und Kindergartengruppen sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bei einer Informationsveranstaltung am Samstag, 30. März 2019, 11 bis 13 Uhr, in der Kirche St. Elisabeth, Höhenberger Straße 15, 51103 Köln-Höhenberg, stellt sich das Projektteam vor, erläutert Details und steht für Fragen zur Verfügung. Auch wird erklärt, nach welchen Kriterien die Vergabe der Parzellen erfolgt. Anschließend können Interessierte die Gärten erkunden. Das Projekt ist Teil des von der EU geförderten Integrierten Handlungskonzepts „Grüne Infrastruktur Köln – Vielfalt vernetzen“, das der Rat der Stadt Köln zur Stärkung der Grünen Infrastruktur beschlossen hat. Es hat die Aufgabe, Grün- und Erholungsflächen besonders in strukturschwachen Gebieten zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten. Vor allem Menschen in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren sollen dadurch neue Zugänge zur Natur erhalten.

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  • Kölner Netzwerk leistet Praxishilfe

    (Mail)

    Am letzten Sonntag gab es die Klausur der Gemeinschaftsgärten Köln. Es waren immerhin fünf von sieben Gemeinschaftsgärten des Netzwerks anwesend. Dazu haben wir u. a. beschlossen, dass wir künftig stärker den existierenden Gemeinschaftsgärten unter die Arme greifen wollen.

    Beispielsweise soll es zweimal im Jahr einen gemeinsamen Gartentag geben. Der gastgebene Gemeinschaftsgarten denkt sich Aufgaben aus und am Ende gibt es ggf. Lagerfeuer und etwas zu Essen. Das soll unser Wir-Gefühl stärken, Verbindungen zu Talenten erschließen und die Gärten auf ein neues Niveau heben. Im Herbst könnte beispielsweise Querbeet Brüsseler Platz Kompostmieten bekommen.
    […]

    Die zweite Maßnahme ist die Hilfe zu Selbsthilfe während der Netzwerktreffen. Wir schauen wie wir Probleme einzelner Gärten lösen. D. h. niemand soll mehr allein mit Problemen im Regen stehen und soll sich auf die Hilfe anderer Gemeinschaftsgärten verlassen können (mehr …)

  • Zentralbiblio Köln macht Veranstaltung zum gemeinschaftlichen Gärtnern

    (Gu, RSS)

    Die Zentralbibliothek der Stadt Köln lädt Interessierte am 14. Februar 2019 zur Veranstaltung „Verliebt in die Natur – Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln“ ein. Los geht es um 17:30 Uhr im 1. Obergeschoss der Zentralbibliothek. Mit dabei sind auch Frank vom Ernährungsrat Köln und Umgebung und Volker von der Gartenwerkstadt Ehrenfeld.

    Die Zentralbibliothek möchte Menschen aus Köln die Möglichkeit geben sich übers gemeinschaftliche Gärtnern zu informieren. Frank wird über das Projekt und den Aktionsplan „Essbare Stadt Köln“ berichten. Volker wird einen Vortrag über die Gemeinschaftsgärten von Köln halten und zeigen, wie diese entstanden sind, was diese tun, wie diese zusammenarbeiten und welche Herausforderungen und Chances das gemeinschaftliche Gärtnern bietet. Zum Abschluss werden Frank und Volker gemeinsam eine Pflanzkiste zusammenbauen.

    In Begleitung zur Veranstaltung gibt es ebenfalls Ausstellungen auf der 1. und 3. Etage der Zentralbibliothek. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine kleine Rallye zum Thema „Verliebt in die Natur“ mitzumachen und ein Buch zum Thema urbanes Gärtnern zu gewinnen. Weitere Infos findet ihr hier: https://stadtbibliothekkoeln.blog/tag/urban-gardening/ (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld bietet 2018 Workshops an

    (Gu, RSS)

    In unseren Gemeinschaftsgärten Vitalisgarten und HELGA bieten wir euch im Jahr 2018 Workshops und Mitmachaktionen. In der Reihe wird es um Pflanzkisten, Kompostmieten, ein Gewächshaus, Insektenhotels, die Flotte Lotte, das nachhaltige Gärtnern und weitere Themen gehen.

    Am 20. Januar 2018 startet um 14 Uhr in HELGA der Workshop „Bau von Pflanzkisten“. Ihr erfahrt welches Material ihr für die Konstruktion benötigt und wo ihr es euch umsonst zur Verfügung steht. Anschließend folgt der Bau einer Pflanzkiste und wir bieten euch Tipps wie ihr eure Pflanzkiste befüllt. Erde könnt ihr beispielsweise gerne von uns bekommen (mehr …)

  • Neuland organisiert Barcamp essbare Stadt mit

    (Gu, Newsletter)

    Barcamp Essbare Stadt Köln“ am 13. Januar 2018

    Am 13.1. im Friedrich-Wilhelm-Gymnasium am Waidmarkt: Das Barcamp Essbare Stadt

    Der Startschuss für mehr Gemeinschaftsgärten, Obst- und Nussbäume, Beerensträucher, Hinterhof-, Balkon-, Firmengärten, Bienenweiden auf Verkehrsinseln – alles, was Köln ein stückweit „essbarer“ macht!

    Habt ihr eine Idee für euer Veedel? Eine möglichen Standort im Auge? Sucht ihr Mitstreiter für ein Projekt? Oder wollt ihr einfach nur mal hören, was das eigentlich ist – die Essbare Stadt?


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  • Erster Gipfel Essbare Stadt in Köln

    (Gu, aus Newsletter)

    Am 28. April 2017 fand der erste Gipfel „Essbare Stadt“ in der Feuerwache statt. Initiiert vom Ernährungsrat Köln und der Agora Köln wollen wir gemeinsam ein Konzept für das Gärtnern in der Stadt bzw. fürs produktives Grün erstellen.

    Am späten Freitagnachmittag und frühen Abend versammelten sich etwa 80 Bürgerinnen und Bürger im Großen Forum der Alten Feuerwache. Auf dem ersten Gipfel ging es vor allem darum Interessierte ins Boot zu holen und genau zu definieren worum es gehen soll. Gesucht ist ein Konzept bzw. ein Aktionsplan für die Essbare Stadt Köln. In Köln und Umgebung wollen wir vermehrt Lebensmittel anpflanzen und viele Menschen daran beteiligen. Das Themenspektrum reicht also vom Gemüseanbau in Grünanlagen bis zur Solidarischen Landwirtschaft. Gemeinschaftsgärten werden natürlich auch behandelt und so sind auch die Grundlagen für die Gartenwerkstadt Ehrenfeld Teil des Konzepts. Wichtig sind vor allem die Rahmenbedingungen fürs Gärtnern in der Stadt. Wie kommen beispielsweise Interessierte in die Hand von Flächen? Wie schaffen wir aber auch, dass wir naturverträglich Gärtnern und die Biodiversität fördern?

    Nach der Einführung ins Thema und der Vorstellung von städtischen Interessen bildeten wir zahlreiche Themengruppen. In diesen wurde vor allem projektbezogen diskutiert, d. h. es ging zunächst einmal nicht um Rahmenbedingungen. Am Ende wurden exemplarisch Ziele aufgestellt. Beispielsweise könnte 2025 jedes Veedel einen Gemeinschaftsgarten bekommen, jeder Balkon bepflanzt sein und es wäre toll, wenn 100 ha für Selbsterntegärten zur Verfügung stünden. (mehr …)

  • Gemeinschaftsgartennetz in Köln gegründet

    (Gu, Mail)

    Neues Netzwerk gegründet

    GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN

    Köln, 17.1.2017 – „Gemeinschaftsgärten Köln“ ist das neue Netzwerk der urbanen Gartenbewegung in Köln. Fünf Gemeinschaftsgärten haben sich unter dem Motto „Mehr Vielfalt ins Grün“ zusammengeschlossen, um auf der Grundlage des “Urban Gardening Manifests”  von 2014  ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Dem Netzwerk können sich weitere Gartengemeinschaften und Kleingartenvereine anschließen.

    ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT SEIT 2011

    Seit Jahren engagieren sich Kölner Gemeinschaftsgärten mit unterschiedlichen Schwerpunkten für Umweltbildung, Klima- und Umweltschutz, Biodiversität und Nachhaltigkeit. Mit ihrem Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit, Flüchtlingshilfe und partizipativen Stadtentwicklung sehen sie sich in der Tradition des Kölner Parkschöpfers Fritz Encke als Orte des „sozialen Grüns“.

    Im Ausschuss “Urbane Landwirtschaft und Essbare Stadt“ des “Ernährungsrats für Köln und Umgebung“ entwickeln sie im Dialog mit dem Grünflächenamt und anderen Partnern ein Konzept für Essbare Stadt, Ernährungssouveränität und regionale Nahrungsmittelproduktion.

    Das von den Gemeinschaftsgärten initiierte Saatgut-Festival – veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzplanzenvielfalt (VEN) und der Volkshochschule – wurde mit Platz 1 des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 ausgezeichnet. Es findet am 4. März zum zweiten Mal statt.

    NACHHALTIGKEIT IN KöLN: INITIATIVEN MüSSEN GESTäRKT WERDEN

    Die Mitglieder des Netzwerkes möchten darauf hinwirken, bürgernahe Grünkonzepte in Köln besser zu integrieren. Unter anderem setzen sie sich für den Schutz bestehender und die Förderung neuer Gärten ein. Urbane Gemeinschaftsgärten tragen dazu bei, dass Köln die globalen Klimaschutzziele erreicht und Anschluss an das internationale Niveau grüner Stadtentwicklung findet, wie es in anderen deutschen Städten wie Berlin und Hamburg bereits auf den Weg gebracht wurde.

    Als verbesserungswürdig sehen die Netzwerkmitglieder in diesem Licht auch das „Ganzheitliche Umweltbildungskonzept“ (UBK), das der Ausschuss Umwelt und Grün des Kölner Rats am 2. Februar diskutieren soll. Das von der Stadt vorgelegte Konzept zeigt aus Sicht des Netzwerks zwar gut, dass Köln mehr Umweltbildung braucht und dass eine bessere Koordination dringend notwendig ist. Auch der empfohlene Fördertopf von 50.000 Euro für Kölner Initiativen ist zu begrüßen. Während die Stadt jedoch den eigenen Bedarf klar bemisst, lässt das Konzept eine gründliche Auseinandersetzung mit den Initiativen vermissen.

    ENGEREN DIALOG GEFORDERT

    Allein die Gemeinschaftsgärten haben in den vergangenen Jahren tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Workshops, Veranstaltungen, Gartenclubs und bei Mitmachangeboten weitergebildet. Sie haben kostenfreie Naturerlebnisorte mitten in der Stadt aufgebaut. Diese Entwicklung spiegelt das UBK nach Meinung des Netzwerkes nicht wieder. Auch der derzeitige Bedarf zahlreicher Initiativen, etwa an logistischer Unterstützung und Flächen, wird nicht reflektiert.

    Das UBK sollte deshalb aus Sicht der „Gemeinschaftsgärten Köln“ um konkrete Ideen ergänzt werden, wie Initiativen gestärkt werden können. Dazu ist ein enger Dialog zwischen Stadt und Zivilgesellschaft erforderlich, wie er auch in anderen deutschen Städten, etwa in Nürnberg, geführt wird.

    “In Metropolen wie New York, Paris oder Toronto ist klar, was die Stadt leistet und was die Initiativen beitragen. Ein solcher verlässlicher Rahmen sollte auch ein Ziel für Köln sein“, sagt Eike Wulfmeyer vom Campusgarten der Universität zu Köln.

    “Wir wünschen uns, dass die Stadt die Leistungen und Potenziale der Initiativen anerkennt und uns mit ins Boot holt“, sagt Dorothea Hohengarten vom Kölner NeuLand e.V.. „Wir sind da, wir bieten Kompetenzen und Vernetzung an, und wir wollen mitgestalten“.

    Die Gründungsmitglieder von GEMEINSCHAFTSGÄRTEN KÖLN – MEHR VIELFALT INS GRÜN sind:

    Kölner Neuland e.V.
    VHS Biogarten Thurner Hof
    Gartenwerkstadt Ehrenfeld e.V.
    Campusgarten der Universität zu Köln
    Pflanzstelle Kalk / Grenzenlos Gärten e.V.

    Einen persönlichen Ansprechpartner des Netzwerkes stellt im halbjährlichen Wechsel jeweils ein Gemeinschaftsgarten, beginnend mit dem Kölner Neuland e. V.

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  • GG Fink in Köln legt nächstes Jahr richtig los

    (Gu, mail)

    Geplant sind wöchentliche Treffen mit interessierten Kölnern in Zusammenarbeiten mit geflüchteten Menschen, die sich in die Gestaltung, Anbauplanung und Umsetzung der Idee des interkulturellen Gemeinschaftsgarten einbringen möchten. Im vergangenen Jahr sind viele organisatorische  Dinge und rechtliche Fragen zu erledigen gewesen, wie Sie ja durch Ihre Kontakte zu Jens Tippkötter wissen. Im kommenden Jahr möchten wir die gärtnerische Arbeit intensivieren und die Gestaltung des Gemeinschaftsgartens voranbringen (mehr …)

  • neues GG-Netzwerk in Köln gegründet

    (Gu, Newsletter)

    Gemeinschaftsgärten Köln

    Am 01. November 2016 gründete sich das neue Netzwerk „Gemeinschaftsgärten Köln“ der Kölner urbanen Gartenbewegung unter dem Motto „Mehr Vielfalt ins Grün“. Durch das Netzwerk hoffen wir das gemeinschaftliche Gärtnern stärker fördern zu können. Grundlage des Netzwerks stellt das „Urban Gardening Manifests“ von 2014 dar, das die Vorteile von Gemeinschaftsgärten verdeutlicht. Wir betreiben Umweltbildung, Klima- und Umweltschutz, leisten einen Beitrag zur Biodiversität, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung und versuchen Flüchtlinge zu integrieren.

    Neuland wird die operativen Geschäfte des Netzwerks für das erste halbe Jahr übernehmen. Als erstes werden wir versuchen Probleme von Gemeinschaftsgärten zu lösen. Beispielsweise könnte der Zugang zu Kompost und Wasser verbessert werden. Außerdem benötigen viele Gärten Unterstützung bei der Abfuhr von Müll und Grünschnitt.

    Darüber hinaus wollen wir politisch aktiv werden und hoffen, dass wir in Bezug auf die „Essbare Stadt“ gemeinsam mehr erreichen können. Wir sind bereits im „Ernährungsrat für Köln und Umgebung“ aktiv und versuchen die regionale Produktion von Gemüse, Obst und Kräutern zu fördern.

    Die Gründungsmitglieder der Gemeinschaftsgärten Köln sind die Folgenden: Biogarten Thurner Hof, CampusGarten der Universität Köln, Carlsgarten, Gartenwerkstadt Ehrenfeld e. V., Kölner Neuland e. V. und Pflanzstelle Kalk. (mehr …)

  • urban gardening in Köln ausgezeichnet

    Die Kölner Gemeinschaftsgärten aus dem Netzwerk Urbanes Grün Köln (NUGK) haben den 1.Platz des Umweltschutzpreises der Stadt Köln 2016 gewonnen. Gemeinsam hatten die Gärten, darunter der Kölner Neuland-Garten aus der Südstadt, der Biogarten Thurner Hof, die Pflanzstelle aus Kalk, die Ehrenfelder Gartenwerkstadt sowie Uni- Campus- und Pantaleonsgarten, das 1. Saatgutfestival in der VHS im Rautenstrauch-Joest Museum organisiert.

    Zu der Tauschbörse, besonders für alte und heimische Saaten, kamen im März fast 1500 Menschen. Den 2. Platz des Umweltschutzpreises teilten sich The Good Food, eine junge Lebensmittel-Retter-Initiative und die EnergieGewinner, ein Projekt für dezentrale Stromversorgung. Der Kölner Umweltschutzpreis ist mit 3000€ für den 1. Platz und für die 2. Plätze mit je 1500€ dotiert.

    http://www.meinesuedstadt.de/urban-gardening-k%C3%B6ln-ausgezeichnet

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  • Gartenbahnhof Ehrenfeld: zweiter Anlauf Gärtnern mit Flüchtlingen und Kulisse für Krimi

    (Gu aus Newsletter)

    Gärtnern mit Flüchtlingen geht weiter

    Bereits im letzten Jahr waren wir in der Geisselstraße aktiv und versuchten Flüchtlingen das Gärtnern näher zu bringen. Der Erfolg war gemischt: Lubica und eine georgische Familie hatten sich vom Gärtnern anstecken lassen, doch unsere Pflanzkisten wurden von Kindern heimgesucht. Pflanzen wurden ausgerissen, in die Kisten wurde gepinkelt und Farbe geschüttet. Aufgrund der Misserfolge pausierte das Geisselgärtnern und wir warteten auf bessere Rahmenbedingungen. Karmela nahm im Sommer erneut Kontakt zum Flüchtlingswohnheim auf. Es gibt nun einen Wohnheimleiter und neue Flüchtlinge, die Lust zum Gärtnern haben.

    Im August ging es also mit dem Geisselgärtnern weiter: Zunächst machten sich Karmela, Katharina und Volker auf die Suche nach Mitstreitenden. Die waren schnell gefunden und so befreiten wir zunächst die Pflanzkisten von Müll und Beikräutern. Darüber hinaus füllten wir die Kisten mit weiterer Erde. Einiges Material war verschwunden und musste nachgefüllt werden. Während zwei weiteren Terminen pflanzten Karmela, Aniko und Katharina mit Flüchtlingen aus Syrien und Osteuropa verschiedene Kräuter von unserer Kräuterspirale, Himbeerableger und einen Sommerflieder aus dem Gartenbahnhof. Eingesetzt wurden ebenfalls Endiviensalat und Aloe Vera und sie säten außerdem Sonnenblumen. Für die meisten Pflanzkisten fanden wir erfreulicherweise Beetpaten. Zusätzlich säuberten wir den Grünstreifen an der Hofwand. Wir planen momentan auch noch den Bau eines großen Hochbeetes und sind deshalb gerade auf der Suche nach stabilen langen Brettern und vier Balken.

    Die Syrerinnen Nora und Halil scheinen begeisterte Gärterninnen zu sein. Sie waren auch an unseren anderen Aktivitäten interessiert. Aus diesem Grund griffen beide uns tatkräftig am 27. August beim dritten Teilumzug unter die Arme. (ve)

    Einsatz in Köln

    Am 11. Februar 2016 bekam der Gartenbahnhof Besuch von einem großen Fernsehteam. Die Constantin Entertainment GmbH hatte an diesem sonnigen Tag den Gartenbahnhof als Location ausgewählt und Dreharbeiten für eine neue Kriminalserie für das Vorabendprogramm von Sat 1 durchgeführt. Mehr als 30 Leute waren vor Ort tätig und brachten etwa 13 Minuten Sendezeit in den Kasten. Es geht um einen Mord an einem Gemeinschaftsgärtner, der von einem Jugendlichen im Affekt erschlagen wird. Der Jugendliche hatte sich an der Gemeinschaftskasse im Garten zu schaffen gemacht und war dabei ertappt worden.

    Von uns waren Maria, Katharina, Kosta, Carlo und Volker mit von der Partie. Wir begutachteten abwechselnd die Dreharbeiten und passten auf, dass unser Gemeinschaftsgarten keinen Schaden abbekam. Außerdem spendeten wir trockenes Feuerholz für ein ordentliches Feuer. In einer Szene unterhalten sich GärtnerInnen am Lagerfeuer und gehen schließlich im Streit auseinander. Zum Drehen wurde sogar unser Frühbeet eingesetzt. Wir legten eine Palette quer, flux war der Kameramann in Position und konnte das Geschehen von weiter oben filmen.

    Interessant was alles für so einen Dreh aufgefahren werden muss. Es waren ein halbes Dutzend Darstellende und über 20 Mitarbeitende mit von der Partie. Wegen der Nachtszenen wurden Scheinwerfer installiert und es kamen Kameras auf Stativen zum Einsatz. Diese Folge mit dem Titel „Zurück zur Natur“ lief schließlich, wie wir erst jetzt durch Carlo erfuhren, am 06. April 2016 in Sat 1. Hier ist der Link zur entsprechenden Folge. (ve)


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  • Freifunkter arbeiten an Zugang für den Gartenbahnhof

    (Gu, Newsletter)

    Am 23. Juli fand beim Chaos Computer Club Köln (C4) ein Freifunk-Workshop statt. Dabei geht es darum, ein öffentliches Netzwerk aus privaten Routern zu erstellen, quasi als Alternative zum Internet. Am späten Nachmittag kamen etwa 20 der Teilnehmer zum gemeinsamen Grillen mit uns Gemeinschaftsgärtnernden zum Gartenbahnhof. Gleichzeitig fand der Gärtnertreff statt, bei dem wir Unkraut jäteten und Bohnen, Kohlrabi, Rüben, Mangold und Möhren ernteten. […] Obwohl die beiden Gruppen recht viel unter sich blieben, gab es auch einige interessante Gespräche zwischen Gärtnern und Hackern und voraussichtlich werden wir in Zukunft gelegentlich weitere gemeinsame Aktionen durchführen.
    Die Freifunker haben uns Folgendes geschrieben:
    Am 23. und 24. Juli 2016 fand unter anderem auch im Gartenbahnhof der Freifunktag statt. Es wurden bei Camping Atmosphäre gegrillt, gemashed, gebastelt und auch Kontakte wurden geknüpft, mit Freifunkern aus der ganzen Republik wurde über die Zukunft des Projekts diskutiert. Freifunk, ein Projekt des Chaos Computer Club Cologne.ev C4, welches zum Ziel hat eine alternative Infrastruktur zu bieten. An weiteren Projekten wie die Anbindung des Gartens über eine Richtfunkstrecke wird gearbeitet. (mehr …)

  • Teil eines Sporthochschulkurses: Mitanpacken im GG

    (Gu, RSS)

    Gartenbahnhof Ehrenfel, Köln:
    Am 19. Juli 2016 erhielten wir Unterstütung durch eine Truppe SportstudentInnen, die bei uns in der Vitalisstraße kräftig anpackten. Die Aktion war Teil eines Sporthochschulkurses bei dem Helge den jungen Leuten in einer Modul-Verantaltung die “Natur, Bewegung und Gesundheit” näher bringt. Ein Teil des Moduls besteht darin einer gemeinnützigen Garteninitiative unter die Arme zu greifen. Beim letzten Mal waren die StudentInnen im Gartenbahnhof aktiv (mehr …)

  • AG des Ernährungsrats Köln zu UG

    (Gu aus Newsletter)

    Der Ausschuss Urbane Landwirtschaft / Essbare Stadt setzt sich für den Erhalt von Flächen im innerstädtischen und stadtnahen Raum ein – sowohl für professionelle Erzeuger als auch für Gemeinschaftsgärten, sowie für neue, innovative Lösungen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Stadt.

    Unter dem Leitspruch „Für eine ernährungsgerechte Stadtplanung“ bearbeiten die Arbeitsgruppen des Ausschusses aktuell die folgenden Themen:

    Ziel 1: Lobby-Arbeit
    Um Einfluss auf die Stadtplanung zu nehmen, soll der Ernährungsrat in strategisch relevante Bürgerbeteiligungsprozesse eingebunden werden. Konkrete Anliegen dieser Arbeitsgruppe sind die Kommunikation der Vorteile urbaner Landwirtschaft für Stadtklima, Lebensqualität, Stadtbild und sozialen Zusammenhalt;  sowie die Priorisierung konkreter Anliegen, wie beispielsweise die Förderung der Begrünung von Neubauten.

    Ziel 2: Landwirtschaftliche Flächen in Köln 
    Durch Ermittlung von Flächeneigentümern, Lobby-Arbeit bei Flächenvergabe und Unterstützung der innerstädtischen Kölner Landwirte sollten alle Flächen, die aktuell landwirtschaftlich genutzt werden, erhalten und wenn möglich, geeignete Flächen für eine nachhaltige Form der Landwirtschaft umgebrochen werden können. Die solidarische Landwirtschaft kann dabei ein Zusammenschluss von (jungen) Städtern sein, die vorhandene Höfe, in denen kein Familienbetrieb mehr möglich ist, übernehmen oder Kleinbauern, die ihren Betrieb sonst aufgeben müssten, unterstützen. Andererseits sollen auch geeignete (nicht kontaminierte) Brachflächen mithilfe des Kataster- oder Liegenschaftsamts identifiziert und aktiv für Gemeinschaftsgärten freigegeben werden.

    Ziel 3: Selbstversorger-Modellviertel
    In einer Laborsituation, möglicherweise in einem Neubaugebiet wie der Parkstadt Süd, soll beispielhaft an einer kleinräumigen Einheit gezeigt werden, wie ein autofreies, mit Solarenergie und essbaren Pflanzungen an und auf Gebäuden bestücktes Viertel funktioniert und seine Bewohner mit einigen Grundnahrungsmitteln versorgt. Diese Arbeitsgruppe kooperiert mit Verein Kölner NeuLand e.V.

    Zu Repräsentanten des Ausschusses für den Ernährungsrat wurden Dorothea Hohengarten und Florian Sander gewähl (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld; Teilumzug und Diebstahl und Brandanschlag

    (Gu aus Newsletter)

    Unser Teilumzug steht vor der Tür: Am 04. Juni 2016 brauchen wir ab 10 Uhr eure Hilfe! Transporter und Anhänger gesucht!

    Wir wollen Pflanzen in Töpfen, Bretter, Paletten und andere Sachen in die Vitalisstraße umziehen. Außerdem müssen wir die Brandreste unseres Wintergartens beseitigen. Wer von euch hat ggf. noch eine Transportmöglichkeit? Wir haben bisher nur einen Transporter zur Verfügung. Eine weitere Transportmöglichkeit wäre natürlich sehr hilfreich. Selbstverständlich benötigen wir auch eure Muskelkraft. Wir sind gespannt, was wir an dem Samstag alles geschafft bekommen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit!

    Wir begannen in der Vitalisstraße zu gärtnern. Zunächst befreiten wir etliche Erdbeerpflänzchen vom wuchernden Wildkraut, schnitten Büsche zurück und räumten das Schrebergartenhäuschen auf. Außerdem galt es noch eine Wiese zu bändigen… Momentan sind wir regelmäßig am Freitag Spätnachmittag in der Vitalisstraße anzutreffen. Wir suchen auf alle Fälle noch weitere interessierte GärtnerInnen, welche dieses Kleinod zu einem fruchtbaren Stück Land machen.

    Wintergarten abgefackelt

    In der Nacht zwischen dem 18. und 19. Mai 2016 wurde im Gartenbahnhof eingebrochen und unser Wintergarten in Brand gesteckt. Dieser brannte vollständig nieder und steckte einen Barwagen von Jack in the Box in Brand. Nachbarn verständigten gegen 5.30 Uhr die Feuerwehr, wodurch das Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Neben dem Wintergarten mussten wir feststellen, dass unsere Weinrebe und weitere Stauden Brandschäden davon trugen. Die Weinernte an dieser Rebe fällt dieses Jahr jedenfalls aus. Wir sind entsetzt und sehr traurig über diesen Brandanschlag. Was soll das?

    In den letzten Jahren gab es verschiedene Brände auf dem ehemaligen Güterbahnhof von Ehrenfeld. Es wurden bereits Container, ein Wohnwagen und andere Gegenstände in Brand gesetzt. Treibt da ein Serientäter oder eine Serientäterin sein oder ihr Unwesen? Unser Wintergarten und der Barwagen von Jack waren jedenfalls nicht das erste Brandopfer. […]

    In unser Gartenhäuschen wurde eingebrochen: Der oder die Täter entfernten die Bretter von der Tür und stahlen mindestens einen Zimmermannshammer, eine Zange, einen Kuhfuß und eine Schubkarre. Der Einbruch hängt wohl mit dem Brandanschlag zusammen. Wir fanden den gestohlenen Hammer in der Asche des Wintergartens wieder. Da war leider nur noch das Metallgerüst übrig.

    An den beiden folgenden Gartentreffen galt es die Überreste unseres ehemaligen Wintergartens aufzuräumen. Da waren nur die traurige Reste übrig und das Wegräumen verbreitete wenig Freude. Die verkohlten Balken und Bretter stapelten wir am Rand und die mit Scherben versehene Asche luden wir in Schubkarren und fuhren diese weg. Einem großen Teil der verkohlten Holzreste entledigten wir uns in einem reinigenden Feuer. Übrig bleibt eine kahle Stelle, die deutlich macht, dass wir hier einen Verlust erlitten haben. (ve)

    Nach dem Brandanschlag war unsere Stimmung getrübt, aber wir wollten trotzdem unsere Südfrüchte-ins-Freie-Feier abhalten. Das war auch gut so, denn neue Leute kamen in den Gartenbahnhof.

    Zunächst galt es unsere Südfrüchte zusammenzustellen. Robert hatte dankenswerterweise für uns Tomaten, Paprika und Kürbisse vorgezogen. Bei der Übergabe der vorgezogenen Tomaten war leider etwas schief gelaufen. Vermutlich ließen Leute Pflanzen mitgehen. Wir hatten deshalb zunächst nur wenige Pflanzen zur Verfügung. Durch Spenden von Karin, Manuela und Christian konnten wir das Pflanzendefizit aber wieder wettmachen. Danke! Was uns allerdings noch fehlt sind Chili-Pflanzen.

    Zum 10. International Sunflower Guerilla Gardening Day verabredeten sich am 01. Mai 2016 spontan einige Kids mit ihren Eltern im Gartenbahnhof Ehrenfeld. Der Motto des Tages war: Geht raus, pflanzt Sonnenblumen und begrünt eure Stadt

    Zur Historie: 2016 ist das 10. Jahr (kleines Jubiläum :-)) an dem die Guerrilla GärtnerInnen in Brüssel den 01. Mai zum „International Sunflower Guerilla Gardening Day“ ausgerufen haben.

    Nun wollten wir dies zum Anlass nehmen, um mit Kindern und deren Eltern Samenbälle mit Sonnenblumensamen zu machen. Karin stellte das notwendige Saatgut zur Verfügung, Aniko besorgte zusätzliches Material und wir konnten übrig gebliebene Erde des Gartenbahnhofs nutzen.

    […]
    Das nächste Kinderprogramm findet voraussichtlich am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 15 Uhr statt. Wir wollen uns auf dem ehemaligen Güterbahnhof umschauen was es für Müll auf dem Gelände zu finden gibt. Aus dem Müll planen wir kleine und grosse „Skulpturen“ zu basteln.


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  • essbare Stadt Köln?

    (Gu, Mail)
    es gibt ein Beschlussvorlage zum Konuept „essbare Stadt Köln“ für den Ausschuss für Umwelt und Grün. Dieser ist in der Dateiablage unter urbane Gärten/Politik abgelegt.

    Die Beschlussvorlage:

    „Der Ausschuss Umwelt und Grün beschließt das gesamtstädtische Konzept „Essbare Stadt“ und beauftragt die Verwaltung bei der Neuanlage von Grünanlagen, und der Gestaltung von Freiflächen die Anpflanzung von essbaren Pflanzen zu berücksichtigen.“

    wurde geändert in:

    Der Ausschuss Umwelt und Grün beschließt das gesamtstädtische Konzept „Essbare Stadt“ und beauftragt die Verwaltung bei der Neuanlage von Grünanlagen, der Umgestaltung von bereits bestehenden Grünanlagen, bei Ersatzpflanzungen und der Gestaltung von Freiflächen, der Anpflanzung  von essbaren Pflanzen möglichst den Vorzug zu geben. Unter dem Begriff „essbare Pflanzen“ werden hierbei sowohl Obstbäume, als auch fruchttragende und für den menschlichen Verzehr geeignete Sträucher, Hecken und sonstige Kleingehölze verstanden. Um Diversität zu fördern und Kulturgut zu erhalten sind bevorzugt alte Sorten auszuwählen.

    Den jeweiligen Bezirksvertretungen und dem Ausschuss Umwelt und Grün ist jährlich ein Bericht über die erfolgten Pflanzungen vorzulegen.

    Die Verwaltung soll im Zuge der Grundstücksvergabe bei der Bereitstellung der Flächen für die Kostenrechnung die gesamt eingesparten Kosten und die Jährlich eingesparten Kosten durch die private Grünpflege gegeneinander aufrechnen. Hierbei sind negative Kosten dem Haushalt in den Haushalt zu integrieren.


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  • Vorlage für Essbare Stadt Köln geht in die BVen der Stadt

    Hier sind auch die Gemeinschaftsgärten mit dabei, in Köln stehen die unterschiedlichen Garteninitiativen unter der Klammer „essbare Stadt“: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=58033&voselect=15137 (mehr …)

  • Neuigkeiten aus der Gartenwerkstatt Ehrenfeld

    (Gu aus Newsletter, 2.8.)

    Kistenableger gesucht: Wir möchten gerne weitere Kistenableger bilden. Die ersten Pflanzkisten von uns werden bereits vom Kölner Künstler Theater am Grünen Weg und vom Kat 18 in der Südstadt genutzt. Auch ihr könnt ab dem Herbst von uns Pflanzkisten mit Erde bekommen! Weiter lesen …

    Rothehausrad: Die Gartenwerkstadt Ehrenfeld nutzt seit Neuestem das Rothehausrad. Dieses Lastenrad wird gemeinschaftlich von etwa 20 begeisterten RadlerInnen vornehmlich aus Ehrenfeld genutzt. Wir haben vereinbart, dass wir das Rad etwa 12 mal im Jahr nutzen und freuen uns über diese umweltfreundliche Transportmöglichkeit. Weiter lesen …

    Neues von der Geisselstraße: Die Gestaltung des Hinterhofs des Flüchtlingswohnheims in der Geisselstraße bringt Menschen zum Zusammenzuarbeiten! Auf einer Seite des Hofs stehen mittlerweile sieben Pflanzkisten. Weiter lesen …

    Menschenrechtsfestival: Am 18. Juli 2015 fand das dritte Menschenrechtsfestival statt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und hatten einen gut besuchten und hübschen Stand. Weiter lesen …

    (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld nutzt Lastenrad

    (GU, RSS; 18.7.)
    […] Diesen Samstag Nachmittag war das Menschenrechtsfestival angesagt. Wir hatten den Organisatoren versprochen einen Pflanzkistenworkshop zu veranstalten und so galt es zunächst das Material herüber zu transportieren. Das ging nur mit dem Rothehausrad. Wir nutzten dieses gemeinschaftlich genutzte Lastenrad seit einigen Wochen.[…] (mehr …)

  • Gartenbahnhof Ehrenfeld will erwachsene Flüchtlinge erreichen

    (Info von Najeha, 26.5.)

    “ […] Heute hat sich die Truppe der Geisselstraße das erste Mal getroffen. Es gibt einige Erfolge zu vermelden, wobei wir noch keinen Durchbruch bei den erwachsenen Flüchtlingen erzielt haben. Wir wünschen uns, dass Erwachsene sich für die Pflanzkisten verantwortlich fühlen und anfangen zu Gärtnern.

    Einen ersten Bericht über unser Projekt haben wir in unserem Gartenbrief veröffentlicht:

    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/05/xxxv-gartenbrief-mai-2015/#5

    Seit dem haben wir neue Pflanzen angebaut, die bis jetzt überlebt haben. Die fünfte Pflanzkiste haben wir heute gefüllt und eingesät. Wir kommen zumindest mit wenigen Erwachsenen in Kontakt.“

    Die Gruppe wünscht sich Beratung von Najeha, Volker schlägt eine Skype-Sitzung vor


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  • Infos von Shimeles

    (per Mail an Gu)
    Auszug aus den Infos
    . Willkommenskultur mit Handwerks-Kunstprojekt anregen und praktisch umsetzen.(per Mail)

    Der Kern Gedanke des Projektes Interkulturalität in Garten, Handwerk und Kunst (Kulturelle Vielfalt sichtbar machen) findet weitere praktische Umsetzung in Form von Projekt „Kulturstühle

    Die Idee dazu ist: Alte Holzstühle werden gesammelt aus Büros, Schulen, private Haushalte, etc… und werden von verschiedenen Menschen (bei Bedarf unter Anleitung) bemalt.

    Nach der Bemalung werden die Stühle in verschiedenen Straßenecken in der Stadt aufgestellt. Und ein Teil der bunt bemalten Stühle werden in der Stadtmitte vor dem alten Rathaus aufgetürmt!

    An der Aktion sollten viele Göttinger Bürger, wie möglich daran teilnehmen. Somit werden Kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht und durch das Mitmachaktion Berührungsängste abgebaut.

    Die Internationalen Gärten wurden für eine weitere Kooperation angesprochen. Die Handwerks-Kunst Gruppe der Internationalen Gärten ist Kooperationspartner und plant paar Stühle mit verschiedenen Motiven und dem Vereinslogo zu bemalen.

    Das Projekt wird von Jugendhilfe Sud Niedersachsen gefördert. Werkstatt und Bastelgeräte stellt das Haus der Kulturen e.V. zur Verfügung. Die Anleiterin ist Berufskünstlerin.

    6.Handwerksprojekte in IGGÖ 2015 in der Umsetzungsphase: kleingartenwerkstatt(plant letztes Jahr aber nicht umgesetzt wegen Mangel an Kapazität), Komposttoilette, Bienenkastenbau(als Workshop wo auch andere IGs daran teilnehmen können). Der Verein möchte einen Förderantrag an die Stiftung gestellt.

    7. Bau von Bienenkasten geplant für April, wurde verschoben. Der Workshopsanleiter begründet es damit, dass es im Garten die Voraussetzung dafür nicht gegeben ist: Stabile Werkbank, die Werkzeuge zum fein arbeiten. Es wird angestrebt Zugang zum eine Schul-Werksttat (Montessouri schule) und Zugang zu einer Städtische Werkstatt für jugendliche zu bekommen.

    12. Das Miteinander stärken über Handwerks-kunst Projekte

    Filz Geschichten aus aller Welt in Melbertshofen, München

    Es findet Jeden Dienstagnachmittag, Kostenfrei

    Gestalten mit schafffswolle-Dabei wird Geschichten erzählt und gestaltend Erinnerungsbilder aus Filz gebaut.

    13. Ein Interkulturellen Gartenclub für Kinder in Neuland Köln, Info per Mail

    „ Die Belegung der Wohnheime in direkter Nachbarschaft zu Neuland hat sich leider erneut verzögert. Jetzt ist sie für Mitte Mai geplant. Es werden Familien sein aus Bosnien Herzegowina, Kosovo, Serbien, Albanien, aus Syrien und der Türkei.
    Wir planen u.a. einen Interkulturellen Gartenclub für Kinder.Dabei handelt es sich um ein regelmäßiges Angebot, das Kinder aus der Nachbarschaft und Flüchtlingskinder zusammenbringt. Bei der Kräuterrally durch den Garten, der Beschäftigung mit Krabbeltieren/Insekten oder der Regenwurmkiste/Kompost sind alle Kinder eingeladen, zusammen zu gärtnern und zu spielen „


    (mehr …)

  • Crowdfunding Gartenbahnhof Ehrenfeld erfolgreich

    (Gu, RSS, 20.4.)
    Sie haben Geld gesammelt für Wasser- und Bodenanalyse. das Ergebnis: alle geprüften Stoffe liegen unter oder im Bereich der sogenannten Vorsorgewerte und halten sogar sämtliche Richtwerte für Kinderspielflächen ein. Bei unserem genutzten Boden handelt es sich gemäß der Analyse um einen ganz natürlichen Boden, bei dem die Schadstoffe ein normales Vorkommen aufweisen
    Zur Kampagne:
    https://www.betterplace.org/de/projects/24432-gemeinschaftliches-gartnern-im-gartenbahnhof-ehrenfeld

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  • Flüchtlingsprojekt vom Gartenbahnhof Ehrenfeld

    (Gu, Mail, 14.4.)
    „Das Flüchtlingsprojekt ist noch recht jung. Da geht es um eine ehemalige Grundschule in der Flüchtlinge (teils länger) untergebracht sind. Der triste Hinterhof ist ein Trauerspiel und bietet Platz fürs urbane Gärtnern. Der Plan ist, dass die Flüchtlinge mit uns Pflanzkisten bauen und dann dort selbstständig in Kisten gärtnern. Bisher haben wir die Kisten allerdings meist allein bzw. mit Kindern gebaut. Viele Erwachsene haben wir noch nicht gewinnen können. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
    Von der Bezirksvertretung Ehrenfeld haben wir aus Stadtverschönerungsmitteln fürs Kistenbauen 3000 EUR erhalten. Das ist gar nicht so einfach dafür so viel Geld auszugeben. Vermutlich wird es nicht so teuer werden und die Restmittel werden dann ggf. für ein anderes noch zu erfindendes Projekt verwendet.
    Wenn du dir den Gartenbrief vom Februar anschaust, erfährst du noch ein bisschen mehr:
    http://www.gartenwerkstadt-ehrenfeld.de/2015/02/xxxii-gartenbrief-februar-2015/(mehr …)

  • Dringlichkeitsantrag der Grünen und SPD in Köln für städtisches Förderkonzept urban gardening

    (Gu aus alerts, 14.1.2915)

    Antrag im Ausschuss Umwelt: Städtisches Förderkonzept für Urban Gardening

    13.01.15 | Ratsfraktion, Umwelt, Anträge & Anfragen

    SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
    Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat

    An den Vorsitzenden
    des Ausschusses für Umwelt und Grün
    Herrn Jochen Ott Herrn
    Oberbürgermeister Jürgen Roters

    Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates
    Städtisches Förderkonzept für Urban Gardening

    Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
    sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

    die o.g. Fraktionen bitten Sie folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün am 13.01.2015 zu nehmen:

    Beschluss:
    Die Verwaltung wird beauftragt ein städtisches Förderkonzept für Projekte des Urban Gardening auf der Basis der vom Land NRW für 2015 vorgesehenen Fördermittel in Höhe von 100.000,00 € zu erarbeiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.

    Begründung:
    Urban Gardening ist eine inzwischen weltweit verbreitete und auch in Deutschland, NRW und insbesondere in Köln wachsende Bewegung. Das Urban Gardening hat nicht aus-schließlich private Flächen im Fokus, sondern auch öffentlich zugängliche, beispielsweise auch Brachflächen oder Parkgaragendächer. Angebaut werden kann letztlich alles, was auch auf wenig Platz gedeiht. Wildkräuter, bestimmte Gemüse, regionale Obstsorten, Wildblumen.
    Für die Einwohner von Großstädten stellt der urbane Garten einen ganz neuen Bezug zur Natur da. Ein Garten als Ort der Ruhe und (Rück-)Besinnung – das ist im Grunde das Wesen des Urban Gardenings. Zentral ist dabei auch die Offenheit der Gärten für jedermann.
    In nahezu allen deutschen Großstädten gibt es bereits Vereine, die Urban Gardening propagieren und umsetzen.

    In Köln existieren bereits eine Vielzahl von Initiativen zum Urban Gardening, die teilweise mit der Stadt kooperieren oder vollkommen eigenständig sind wie z.B. die Schulgärten oder die Garten-Clubs der GAG. Das Thema spielte auch eine zunehmende Rolle bei den Bewerbungen und Prämierungen für den diesjährigen Umweltschutzpreis der Stadt Köln. Insbesondere für die Kategorie Kinder-, Jugend und Schülergruppen kamen rund 25 % der Bewerbungen aus dem Handlungsfeld Urban Gardening. Das zeigt, welche Bedeutung das Thema inzwischen in einer Großstadt wie Köln hat.

    Im Landeshaushalt NRW für das Jahr 2015 stehen Fördermittel i.H.v. 100.000€ für Programme des Urban Gardening zur Verfügung. Köln soll sich für die Weiterentwicklung bereits erfolgreich bestehenden Projekte und Konzeptionierung neuer Ideen finanzielle Unterstüt-zung im Rahmen des Förderprogramms sichern.

    Neben dem notwendigen Verwaltungsaufwand zur Erstellung eines Förderkonzepts soll die Umsetzung nach der Bewilligung von Fördermitteln ohne zusätzlichen Haushaltsaufwand erfolgen.
    Bei der Erarbeitung des Förderkonzeptes sollen folgende Akteure und Themenschwerpunkte besondere Berücksichtigung finden:
    – Grundschulen
    – dauerhafte Flüchtlingsunterkünfte
    – Möglichkeiten durch Zwischennutzung
    – Förderung des bürgerschaftlichen Engagements

    Die zentrale Zielsetzung eines solchen Förderkonzeptes muss die Umwelt- und Ernährungsbildung und Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts sein.

    Begründung der Dringlichkeit:
    Am 17.12.2014 hat der nordrheinwestfälische Landtag den Haushalt 2015 verabschiedet und damit die o.g. Fördermittel i.H.v. 100.000 Euro bereitgestellt. Vor dem Hintergrund der not-wendigen Zeit zur Erarbeitung eines Konzeptes durch die Verwaltung, kann die nächste Sitzung des Ausschusses am 03.03.2015 nicht abgewartet werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Dr. Barbara Lübbecke            Jörg Frank
    SPD-Fraktionsgeschäftsführerin      GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer

    http://www.gruenekoeln.de/ratsfraktion/antrag-im-ausschuss-umwelt-staedtisches-foerderkonzept-fuer-urban-gardening.html

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  • NRW-Haushaltsauschuss stellt für 2015 100.000 Euro für urbane Gardening bereit

    (Gu aus alerts, 2.12.)

    Die Kölner SPD-Ratsfraktion freut sich über den erfolgreichen Antrag von SPD und Grünen im Landtag NRW, im Haushalt 2015 Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro für Urban Gardening Projekte zur Verfügung zu stellen. Martin Börschel, Vorsitzender der Kölner SPD-Ratsfraktion dazu: „Köln hat auf diesem Gebiet viel zu bieten. Wir werden uns für die Weiterentwicklung und finanzielle Unterstützung erfolgreich bestehender Konzepte wie den Schulgärten oder den Garten-Clubs einsetzen.“ Dem Vorsitzenden des Kölner Umwelt und Grün Ausschusses, Jochen Ott, ist Urban Gardening ein besonderes Anliegen: „Urban Gardening bringt Kinder und Erwachsende unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe zusammen, stärkt den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und leistet einen wertvollen Beitrag zur ökologischen Bildung.“

    Urban Gardening ist ein weltweiter Trend, der auch in Deutschland, NRW und Köln immer mehr Anhänger findet. Urban Gardening hat nicht ausschließlich private, sondern auch öffentlich zugängliche Flächen, wie beispielsweise Brachflächen oder Parkgaragendächern im Fokus. Angebaut werden kann letztlich alles, was auch auf wenig Platz gedeiht. Wildkräuter, bestimmte Gemüse, regionale Obstsorten oder Wildblumen. Für die Einwohner von Großstädten wie Köln stellt Urban Gardening einen ganz neuen Bezug zur Natur her. Ein Garten als Ort der Ruhe und Besinnung – das ist im Grunde das Wesen des Urban Gardenings. Zentral ist dabei die Offenheit der Gärten für jedermann. In Köln existiert bereits eine Vielzahl von Initiativen zum Urban Gardening, die teilweise mit der Stadt kooperieren oder auch vollkommen eigenständig sind.

    http://koelnspd.de/koelnspd-begruesst-landesinitiative-zu-urban-gardening/7419/

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  • Planungen für die Fläche Güterbahnhof Köln

    (Gu aus Link von CM vom 8.6.)

    Das Kooperative Gutachterverfahren sieht ein Mix von zwei Entwürfen für die Bebauung des Güterbahnhofs vor. Gemäß der beiden Konzepte gäbe es zwei Orte an denen ein Gemeinschaftsgarten entstehen könnte.

    Am 15. Mai 2014 wurde das Endergebnis des Kooperativen Gutachterverfahrens in Bezug auf die Entwicklung des ehemaligen Gürterbahnhofs verkündet. Es stellte sich aber heraus, dass es nur ein vorläufiges Ergebnis ist und zwei Teams nun bis zum Herbst einen endgültigen Plan entwickeln (siehe Blog der Aurelis).

    Der Jury des Gutachterverfahrens gefiel der Ostteil des Plans von Trint und Kreuder und Lill und Sparla sowie der mittlere Teil von Lorenzen und Becht am besten. Im Endeffekt müssen sich also zwei Architektenbüros zusammen setzen und einen gemeinsamen Entwurf vorlegen.

    Urban Gardening im Westen

    Die Entwürfe sehen auch das “Urban Gardening” auf dem Gelände vor. Gemäß des Konzepts von Lorenzen und Becht bliebe der Gartenbahnhof Ehrenfeld selbst noch während der zweiten Bauphase am jetzigen Ort in der Mitte des Güterbahnhofs. Erst für die dritte Bauphase müsste demnach der mobile Gemeinschaftsgarten umziehen. Den urbanen GärtnerInnen stände schließlich ein Areal im äußersten Westen des Geländes zur Verfügung.

    Noch ein Garten im Osten?

    Der Clou an der gesamten Sache ist, dass Trint und Kreuder und Lill und Sparla das urbane Gärtnern stattdessen im Osten vorgesehen haben. Dort sehen sie das Gärtnern auf einem großen Gebäudedach über Jack in the Box vor.

    Quelle: http://www.koeln-kann-nachhaltig.de/zwei-urbane-garten-fur-den-guterbahnhof/ (mehr …)

  • Gasmotorenfabrik

    > das alte zu Hause der Dingfabrik organisiert sich offenbar, nachdem die Gebäude9-Sache soviel Wirbel aufgeworfen hat:
    > http://gasmotorenfabrik.net (aus einer mail der Dingfabrik-mailingliste) (mehr …)