Schlagwort: Kollekt Jardin Nürnberg

  • Nürnberg: Kollekt Jardin feiert 5jähriges

    wir freuen uns, Sie herzlich zu unserem fünfjährigen Jubiläum des gemeinnützigen Gemeinschaftsgartens Kollekt Jardin e.V. einladen zu dürfen! Dieses besondere Ereignis möchten wir nutzen, um Ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung und die Ermöglichung unseres Projekts zu danken.

    Die Jubiläumsfeier findet auf unserem Vereinsgelände (Adolf-Braun-Straße 40), am 31. August ab 15 Uhr statt. 

    Programm:

    15h Workshops für Groß und Klein (Textilspace – nimm Dein T-Shirt mit und bedrucke es! Improtheater & Parcours)
    16h Open Stage & HipHop Beats mit Lusus Naturae, moderiert von Nino Berry
    18h Überraschungsprogramm
    19h Cillout Session
    20:30h Cat Nation LIVE und mit feuriger Begleitung
    22h DJ Elektro Party mit Silent Disco (Tom Foxcock & OVERFLOW aka Old Schepperhand)

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  • Nürnberg: Bewässerung im Kollekt Jardin

    Bewässerungssystem
    Das neue Bewässerungssystem ist angeschafft und wurde im Rahmen des „PopUpEvents“ von 1000
    Tanks für Nürnberg bereits im GoGarten einem Funktionstest unterzogen. Hierfür haben wir mit der
    Firma eine Kooperation angestoßen, sodass die Schläuche für das PopUpEvent gesponsert wurden.
    Das System wurde mit einem IBC-Tank gekoppelt und durch das natürliche Gefälle ist für die
    permeable Unterflurbewässerung keine Pumpe notwendig, was für die Urbanen Gärten eine große
    Arbeitserleichterung ist. Sobald die Grüne Bühne fertiggestellt ist, werden wir die IBC-Tanks
    installieren und die Schläuche anschließen. Dafür ist bereits wieder eine Aktion mit den Projekttagen
    des ISKA Nürnberg geplant, wo uns Firmen aus der Region tatkräftig unterstützen.
    Leider hat sich durch die Nacharbeiten aus dem letzten Jahr die Installation des
    Bewässerungssystems noch verzögert und konnte nicht fertiggestellt werden. Jedoch sind wir sicher,
    dass wir das System mit einer Aktion im Frühling im Zuge der Solarinstallation fertigstellen können.
    Da wir eine größere Förderung von der Sparkasse Nürnberg (Zukunftsstiftung) erhalten haben,
    werden wir uns ein besseres Solarsystem zulegen, welches auch Energie in das Netz einspeisen kann.
    Da eine Installation im Winter relativ ineffizient ist, haben wir uns entschieden damit auch noch bis
    zum Mai zu warten. (mehr …)

  • Nürnberg: Kollekt Jardin verbessert Regenwasserversorgung

    (Antrag, Antworten)

    Unser Solarsystem (12V) besteht bereits im Kollekt Jardin e.V., ist jedoch sehr schwach ausgestattet
    und mit einer kaum leistungsfähigen Batterie versehen. In Kooperation mit dem Projekt „1000 Tanks
    für Nürnberg“ von der Essbaren Stadt und dem Gartennetzwerk Nürnberg, möchten wir ein
    effizientes Bewässerungssystem mit Stromspeicher und Filteranlage bauen, welches es ermöglicht
    das Regenwasser in einem Nutzund Bewässerungskreislauf mehrfach zu verwerten.

    Das Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Systems, welches die Nutzung und die Verteilung von
    gesammeltem Regenwasser ermöglicht. Außerdem die Wiederverwendung von Regenwasser und
    eine Schaffung von nachhaltigen Kreisläufen miteinem hohen Nachahmungswert. Die
    Verschwendung der wertvollen Ressource Regenwasser soll vermieden werden und dessen Erhalt
    durch eine effiziente Nutzung gefördert werden.

    Das Projekt „1000 Tanks für Nürnberg“ ist eine Kooperation zwischen der Essbaren Stadt, dem
    Gartennetzwerk Nürnberg und damit allen urbanen Gärten der Stadt. Erreicht werden sollen
    Bürger*Innen, die sich für die Wasserthematik interessieren und eine Notwendigkeit für die
    Schaffung solcher Systeme sehen. Somit entsteht ein großangelegter Wissenstransfer über alle
    Kanäle, die uns zur Verfügung stehen.

    Was genau wollt ihrhier bauen aus dem Holz bauen und wo soll dieser Bau dann stehen oder integriert werden? Welches
    Solarsystem wäre das? Wie viel Meter Tropfschläuche plant ihr? Was entsteht noch im Rahmen von „100 Tanks für
    Nürnberg“ und wo wird das dokumentiert?

    Damit wirein Gefälle von den Tanks zu den Beeten erreichen, werden die Tanks übereinanderunderhöhtauf einem
    Holzgerüstaufgestellt,sodassnach unten hinein Druckentsteht und wirmit möglichst wenig Stromverbrauch das Wasserso
    weit wie möglichbefördernkönnen.Diese zwei Haupttanks können das Wasser dann in einen Dritten (direkt bei den Beeten
    gelegenen) IBCTank leiten. Die zwei Haupttanks werden an einer der Ecken der Dachterrasse (vorne links) integriert sein,
    sodass sie einendoppeltenNutzen haben (Wasserspeicher, Dachstütze). Natürlich werden wir auch eine Solarpumpe
    einbauen, welche jedoch nur bei zu niedrigem Wasserstandzur Beförderungeingesetzt werden soll.Zwischen den

    Haupttanks und dem Dritten Tank bei den Beeten wird noch ein Fass integriert, welches einen selbstgebauten Filter aus Kies,
    Sand und Aktivkohle besitzt, um das Brauchwasser aus der Küche wieder in den Kreislauf einzubringen. Der Dritte Tank ist
    dann mit den Tropfrohrenund einer Pumpe verbunden, sodass von dort aus per Knopfdruck die gesamte Fläche(unterirdisch)
    bewässert werden kann.Für ein bestimmtes Solarsystem haben wir uns noch nicht entschieden, da unser Elektriker das alles
    selbst bestellt und dieTeile meistens aus China kommen.Sicher ist jedoch, dass die Batterie etwa 1.500,€ und vier
    Solarmodule rund 500,€ kosten werden. Unsere Beetfläche beträgt ca. 80 m² und pro m² Fläche benötigt man ca. 3 Meter
    Schlauch. Daher kommen wir auf etwa 240 Meter Tropfrohr.
    Im Rahmen von 1000 Tanks für Nürnberg entsteht momentan sehr vielUnterschiedlichesmit unterschiedlichen
    Zielsetzungen. Viele der Gemeinschaftsgärten haben sich bestimmte ZieleimRahmen des Projektsgegeben (Speicherung
    von Wasser, Bewässerung, Forschung,Zugangzu Wasser) undarbeiten Konzepte aus, wie diese Ziele realisiert werden
    können. Es wird im Bereich der Forschungbeispielsweiseauch mitder TH Nürnbergzusammengearbeitet, um
    wissenschaftliche Daten zu sammeln.Die Dokumentation des Projekts läuft über das Management Tool SLACK.
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  • Nürnberg: Kollekt Jardin hat bald Hühner und will eigen Gartenwährung einführen

    Kollekt Jardin hat die Anfrage eines hühnerhaltenden Paars aus München, ob ihre Hühner in den Garten ziehen können. Die Gruppe hat sich dafür ausgesprochen.
    Sie haben einen Teich angelegt und dort nun Goldfische. Der Teich ist tief genung und so gestaltet, dass die Fische den Winter über drin bleiben können. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen haben sie Insektenhotels angelegt.Bei einem Erntedankfest haben sie gemeinsam alles geerntet, was im Garten reif war, im Garten gekocht und gemeinsam gegessen.
    Bestimmte Aufgaben, wie das Kompostklo zu leeren, klappen nicht gut. Sie sind dabei, eine Art „Planspiel“ zu entwicklen, bei dem es auch eine eigene Gartenwährung geben soll, die für bestimmte Tätigkeiten ausgegeben wird und dann für z.B. Getränke eingelöst werden kann. Diese Idee hat die Kerngruppe mit Hilfe der Methode „Art of Hosting“ entwickelt.
    Es gibt einen regelmäßig stattfindenen Gesprächskreis zu „inneren Anliegen“, die miteinander weiterentwicklet werden sollen. Und einen „Regenbogenpfad“, der die eigene Motivation (im Garten, aber auch für alle anderen Themen nutzbar) kläen helfen soll. (mehr …)

  • Nürnberg: Kollekt Jardin baut Gewächshaus und Ofen

    (Antrag, Antworten)

    Zuerst zum Gewächshaus. Jedes gute Gartenprojekt braucht natürlich ein schönes Gewächshaus.
    Bisher haben wir unsere Jungpflanzen bei den Mitgliedern zuhause vorgezogen, was aber leider ab
    einer gewissen Größe einfach nicht mehr funktioniert. Mit dem Gewächshaus können wir unsere
    Pflanzen zentral an einem Ort vorziehen und haben dadurch einen besseren Überblick über die
    vorgezogenen Arten und Sorten, sowie eine verlässlichere Chance, dass die Pflanzen auch keimen.
    Außerdem gibt es einige Arten, die durch eine längere Vegetationsphase im Gewächshaus wesentlich
    höhere Erträge bringen und gerade im Hinblick auf die klimatischen Veränderungen (siehe
    vergangenes Jahr Regen, Stürme, etc.) den Schutz brauchen. […] Der Bau soll im Laufe des Frühjahrs stattfinden, sodass wir zu Beginn des
    Sommers (ca. Juni / Juli) die ersten Pflanzen darin pflanzen können. Die Vorzucht im Gewächshaus
    wird dieses Jahr leider noch nicht klappen.

    Das zweite Projekt ist ein Backofen. Der Ofen soll nicht nur zum Brotbacken geeignet sein, sondern
    mehrere Funktionen haben (backen, trocknen und grillen). Damit wollen wir bei größeren
    Veranstaltungen, wie beispielsweise unserem Sommerfest, die Gäste bewirten und im Herbst unser
    Obst und Gemüse trocknen, um es so haltbar zu machen. Wir kooperieren mit verschiedenen
    Gartenprojekten der Stadt über das Gartennetzwerk Nürnberg und würden diese Ressource darüber
    selbstverständlich auch teilen. Außerdem möchten wir die Nachbarschaft dazu einladen, in den
    Sommermonaten einmal monatlich bei uns im Gemeinschaftsgarten Brot zu backen, wofür wir
    vorher in Workshops zusammen Sauerteig ansetzen. Die Idee kam von einem kurdischen
    Vereinsmitglied, welches früher genau das in seinem Dorf regelmäßig einmal in der Woche machte.
    Dieses Mitglied wird den Bau des Ofens auch leiten und hat bereits eine Skizze und eine Materialliste
    erstellt. Die Genehmigung dafür haben wir von der Stadt ebenfalls bereits erhalten. Der Bau soll
    ebenfalls im Frühjahr starten und wird sich durch die Zwischenschritte (Bodenplatte, Fuß, Dachplatte,
    Dach) jedoch etwas in die Länge ziehen. Wir rechnen damit, dass wir den Ofen zum Sommerfest im
    Juli/August einweihen können.

    Unser Mietvertrag (Liegenschaftsamt Nürnberg/ SUN) läuft auf unbefristete Zeit mit einem Jahr Kündigungsfrist. Unser letzter Mietvertrag (von privat) hatte eine Befristung, der aktuelle aber nicht mehr. Vielleicht war das ein Missverständnis. Ich hänge hier nochmal den relevanten Teil des aktuellen Mietvertrages an.

    Wie in jedem Verein fluktuieren die Mitgliederzahlen natürlich auch bei uns. Durch Corona sind zuerst einige ausgetreten, da sie sich den Beitrag nicht mehr leisten konnten und wegen den Kontaktbeschränkungen eher ängstlich waren. Im Laufe des letzten Jahres sind dann aber auch wieder einige neue dazugekommen. Aktuell haben wir 27 aktive Mitglieder. Wir rechnen in 2022 mit einem erneuten Zuwachs, da einerseits in der Gartengruppe seit Herbst neue Leute dabei sind, die noch keine Mitglieder sind und andererseits ein größeres partizipatives Projekt über Jugend für Europa geplant ist, wofür wir im Laufe der nächsten Woche eine zu- oder absage bekommen. Da es schon das dritte Projekt bei Jugend für Europa ist, gehen wir stark von einer Zusage aus.

    Wir wollen schon lange eine – gemeinsam mit den Naturfreunen gestaltete – Informationstafel bauen, was wir bis jetzt aber noch nicht geschafft haben. Zum Ende des letzten Jahres haben wir von der Kulturoase Nürnberg einige Sachen gespendet bekommen (mobiles Pop-Up-Cafe, Sitzgelegenheiten & Tische), darunter auch eine Litfaßsäule, die wir jetzt vorerst als Informationssäule anbringen werden. Zukünftig soll diese in einen Natur-Erlebnis-Parcours über das Gelände eingebaut und als Ausgangspunkt dafür verwendet werden.

    Mit Global Art Nürnberg gibt es regelmäßige Kooperationen und wir haben mit ihnen einige Veranstaltungen bei uns auf dem Gelände durchgeführt (z.B. Global Art Sommer-Camp, Global Art Jams, Sommerfest, Workshops). Außerdem haben wir letztes Jahr zwei Veranstaltungen mit we integrate e.V. durchgeführt, wo ehrenamtliche eingeladen und gemeinsam Zukunftsvisionen entwickelt wurden, sowie einige Fragen zur Verbesserung der Arbeit zwischen Stadt und Vereinen erarbeitet wurden. Diese Kooperation wird sich im Laufe des nächsten Jahres auch noch vertiefen.

    Die Komposttoiletten funktionieren soweit ganz gut, sind aber durchaus noch verbesserungswürdig. Wir haben zwei separate Behälter für flüssige und feste Hinterlassenschaften. Die flüssigen kommen direkt auf unseren normalen Kompost (ca. 50 Liter pro kubikmeter) und die festen werden in separaten Komposten verwertet, die mindestens zwei Jahre ablagern. Die separaten Komposte (feste Exkremente) haben wir bis jetzt noch nicht auf unsere Pflanzenbeete verteilt, sondern nur als Kompost für Büsche, Bäume und Zierpflanzen verwendet. 

    Unsere Holzwerkstatt ist praktisch durchgängig in Benutzung durch die Vereinsmitglieder und war auch schon eine Hilfe für größere Bauvorhaben anderer Vereine (z.B. eine Bühne der Oldschool Grasshoppers, Künstler von Global Art, Workshops der Naturfreunde). Mit der Fahrradwerkstatt haben wir im letzten Jahr ein Projekt bei Jugend für Europa durchgeführt und sie „CycleTower“ getauft, da es sich dort nicht mehr nur um Fahrräder dreht, sondern ums Re- und Upcycling von allen möglichen Gegenständen. Das Projekt verlief leider auch nur mäßig, da es coronabedingt schwierig war zu planen und alle Einrichtungen, die wir angefragt haben, keine Besuche außerhalb ihres Hauses machen wollten. Unser nächster Schritt wird sein, das mobile Pop-Up-Cafe von N-ORT zu einem Repaircafé auszubauen und dieses in den Sommermonaten regelmäßig zu bespielen.

    Da die aktuellen Bauvorhaben von professioneller Natur sind, werden diese nicht als Gemeinschaftsprojekte durchgeführt, sondern erfordern viel Fachwissen und Genauigkeit. Natürlich werden unsere Mitglieder über die Bausessions darüber informiert und sind herzlich dazu eingeladen dabei zu helfen (wir brauchen bei jeder Bausession mindestens 2-3 Helfer), jedoch werden die wichtigen Schritte immer von Fachkundigen geleitet bzw. durchgeführt. Diese sind zwei Landschaftsgärtner (Barham Ismael und Leon Müller), zwei Schreiner (Joris Pauli und Basti Eins), sowie unser Allroundtalent Thomas Steinbauer (Schreiner, Elektriker, Maurer). 

    Unsere Idee ist es, im Laufe der Sommermonate (ca. Juli bis September) eine Workshopreihe für die Nachbarschaft anzubieten, bei der gemeinschaftlich Natur-Saueteig angesetzt und dieser am folgenden Tag in unserem Ofen aufgebacken wird. Das Ganze soll über das neue Projekt bei Jugend für Europa (nature me & you) durchgeführt werden. Es gibt bei immer fünf Projektteilnehmer, die die Workshops organisieren und leiten. Die Werbung wird über Flyer direkt in die Briefkästen der Nachbarschaft verteilt. Für die Herstellung der Teige werden wir wahrscheinlich ins Naturfreundehaus gehen, da es dort mehr Küchenwerkzeuge gibt und auch der Stromanschluss stabiler ist, als bei unserer Küche. 

    Das Haltbarmachen wird mit einem Trockenschrank funktionieren, der nach dem Backen bei Resthitze in den Ofen gelegt wird. Das ist ein relativ einfaches Prinzip mit einem Wellblechboden und einem Holzkasten mit Löchern darüber. Durch den Holzkasten kommt die Hitze nur von unten über das Wellblech an die Früchte. (mehr …)