Schlagwort: kommunales Grundstück

  • Erfurt: Stadt erwägt Pachtzahlungen

    Stadt plant für die Nutzung kommunaler/öffentlicher Flächen , dass die „symbolische Nutzungsgebühren“ durch Pachtzahlungen in Höhe von 20% des Bodenwerts ersetze werden sollen.

    Stadt beruft sich auf die Vorgaben der Thüringer Kommunalordnung, wonach die verbilligte Überlassung kommunaler Flächen unzulässig sei, doch seine Ausnahmen möglich, wenn öffentliches Interesse bestehe, so wie bei Integrations- und Bildungsarbeit oder Umweltschutz. So eine „Unterwertüberlassung“ brauche eine spezielle Förderrichtlnie.

    -> Dafür stellen gerade einige Gärten Anträge. Grüne unterstützen.

    https://www.pressreader.com/germany/thuringer-allgemeine-erfurt/20250624/281857239517229

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  • Pullach: erste Schritte zum Aufbau des Gartenprojekts

    (Mail)

    nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im Pullacher Bürgerhaus mit Michael v. Ferrari aus Haar am 2.3. hat sich eine Gruppe von 12 Gärtnerinnen gebildet, die sich schon 2x getroffen hat und nun an die Umsetzung eines Solidarischen Gemeinschaftsgartens direkt am S-Bahnhof Pullach geht. Das Umweltamt stellt uns eine ca. 100 qm große Fläche zur Verfügung auf einem künftigen Baugrundstück und seit 2 Jahren für die Gemeinde-Aktion „Blühendes Pullach“ genutzt wird. Am kommenden Freitag trifft sich die Gruppe wieder, um die Fragen um Umzäunung, Wasserversorgung, Aufteilung der Beete, Düngung und Bepflanzung zu diskutieren. Geklärt werden muss u.a. auch, ob wir eine Gerätekiste selber bauen oder kaufen, wie das „Ernten für jedemann“ geregelt werden soll. 


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  • Heidelberg: neuer GG entsteht

    (Antrag und Antworten)

    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen. 

    1
     
     
    Gemeinschaftsgarten Bergheim West  
    Aufbau eines urbanen Gartens zur generationen- und herkunftsübergreifenden
    Begegnung der Menschen im Quartier
     
    Kontakt und Ansprechpartner*innen:
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, Bergheimer Straße 152. 69115 Heidelberg
    kontakt@hd-bergheim.de / T 06221 7282182
    Antonia Bugla und Franziska Ritter
     
    Die Fläche
    Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
    Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
    berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
    wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
    Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
    beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
    schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
    wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
    den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
    Aufenthalt und Verweilen einladen.  
    Abbildung 1: Übersicht über Areal
     
    Ziel, Inhalt und Maßnahmen
    Mit den Bewohner*innen des westlichen Bergheims soll ein Gemeinschaftsgarten auf einem
    Teilbereich des Areals entstehen. Wir wollen einen Ort der kulturellen, sozialen und genera-
    tionenübergreifenden Vielfalt und des nachbarschaftlichen Miteinanders schaffen, unmittel-
    bar in der Lebensumgebung. Dabei greifen wir auf erste gemeinsame Gartenprojekte in den
    Hinterhöfen der Wohnumgebung zurück, in denen wir mit den Nachbar*innen bereits ge-
    meinschaftlich Gemüse, Kräuter und Blumen pflanzen. Die Erfahrung zeigt: das Gärtnern
    bringt Menschen unterschiedlicher Sprache, verschiedenen Alters und Lebenssituation zu-
    sammen. Am Beet finden Nachbarschaftsgespräche statt, Begegnungsräume entstehen. Aus diesen Begegnungen haben sich Interessierte für eine Mitwirkung an einem größeren
    Gemeinschaftsgarten gefunden. Dieses Engagement gepaart mit der einmaligen Chance
    einer Flächennutzung in unmittelbarer Wohnumgebung wollen wir aufgreifen. Sobald die
    essentiellen Strukturen geschaffen sind (Fläche geebnet, Grundausstattung der Gartengerä-
    te vorhanden, Saat- und Pflanzgut da) können wir mit der Arbeit beginnen. Wir sind bereits
    im engen Austausch mit Gemeinschaftsgartenprojekten in anderen Stadtteilen, die uns eine
    enge Unterstützung im Aufbau zugesichert haben. Über die Plattform nebenan.de haben wir
    ein Netzwerk von Hobby-Gärtner*innen, die uns mit Ablegern ihrer Gärten unterstützen wol-
    len.

    Wer wird wann was bauen? Wann soll es mit den Bauvorhaben durch die Gruppe losgehen? Wir werden im Januar 2022 mit der Gruppe starten,. Die Restmittel für die „Erstaustattung“ versuchen wir über Solidarbeiträge der Gärtner*innen, Spenden der Nachbar*innen und auch über Kleinbeträge aus dem Nachbarschaftsfonds (siehe Website), hier max. 500 Euro zu erwarten, zu stemmen.

    Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnern möchte? – Aktuell haben wir rund 10 Personen, die am Aufbau des Gartens mitwirken würden. Auch haben wir die Unterstützung von Institutionen im Stadtteil (wie das Seniorenzentrum Bergheim oder der Coworking Space), die über den geplanten Gemeinschaftsgarten informiert sind und bereits Gestaltungsideen eingebracht haben sowie ihre Zielgruppen für eine Mitwirkung am Garten mobilisieren können.

    Wie groß ist die Fläche, die zum Gemeinschaftsgarten werden soll? – Die Fläche, die für die Bewirtschaftung zur Verfügung steht und für uns gefräst wird, umfasst ca. 100 qm. Die Fläche ist von Büschen und Bäumen eingesäumt, dadurch geschützt und bietet natürliche Schattenplätze. Neben der zu bewirtschaftenden Fläche stehen also noch ergänzende Bereiche zum Aufhalten, Spielen, Picknicken etc. bereit.

    Ist die Fläche schon gefräst, sprich der Gemeinschaftsgarten kann  nun da entstehen? Die Fläche wird aufbereitet, sobald wir den Startschuss geben können, sobald also die Förderzusage der Anstiftung vorliegt und wir richtig loslegen können. Wir stecken sozusagen in den Startlöchern (mehr …)

  • Markt Schierling legt GG an

    (alerts)
    Der Markt Schierling im Landkreis Regensburg hat deswegen einfach einen Garten für jedermann angelegt. In dem sogenannten Gemeinschaftsgarten gibt es zehn Beete. Sieben davon warten jetzt auf Menschen, die dort gerne ihre eigenen Sachen anpflanzen möchten. Die Beete können auch geteilt werden. Wasser und etwas Werkzeug stellt der Schierlinger Bauhof. Bürgermeister Kiendl freut sich: der Gemeinschaftsgarten liefert einen beachtlichen Beitrag zur körperlichen und seelischen Gesundheit gerade jetzt in dieser gestressten Corona-Zeit!“

    https://www.charivari.com/schierling-legt-garten-fuer-alle-an-98817/(mehr …)

  • MerseGrün: ein neuer GG in Düsseldorf

    (Antrag/Antworten)

    • Wie groß ist die Fläche und wie ist sie beschaffen (Grünfläche? Beton?…)

    Die Fläche ist ca. 770 qm groß. Das Gelände wurde von einer Gartenbaufirma im Auftrag der Stadt für uns aufbereitet. Es ist ein etwas abschüssiges Gelände, mit zwei Terrassen und einer größeren ebenen Fläche. Es wurde Mutterboden aufgeschüttet und zwei Wege (Waasergebundene Wegedecke) an den Terrassen angelegt. Entlang der Wege wollen wir die Hochbeete aufbauen und unten, auf der ebenen Fläche Bodenbeete, u.a. mit Kartoffeln.

    • Wann genau wird die Nutzungsvereinbarung vorliegen und was bedeutet, dass sie jetzt schon die Erlaubnis zum Gärtnern haben? Liegt Ihnen diese schriftlich vor?

     Wir wissen leider nicht genau, wann uns die Nutzungsvereinbarung vorliegen wird. Eine Frau aus der Gruppe hält den Kontakt zum Gartenamt. Ihr liegt eine E-Mail vor, in der uns die zuständige Dame aus dem Gartenamt die vorzeitige Nutzung erlaubt hat.

    • Müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel? Ist die Nutzung der Fläche für den Gemeinschaftsgarten befristet?

    Nein, eine Pacht fällt nicht an und es war bisher keine Rede von einer Befristung. Die Fläche ist kein zukünftiges Bauland, sondern war im Bebauungsplan immer als Grünfläche geplant. Daher sehen wir keine Gefahr, dass die Stadt nachträglich eine Befristung vereinbaren will.

    • Wie viele Beete soll es geben/auf welche Anzahl haben Sie die Erde berechnet? Soll es „nur“ Hochbeete geben oder auch „Erde“beete?

    Ein Mitglied der Gruppe konnte sehr günstig Material (Palettenrahmen) für den Bau von 14 Hochbeeten kaufen. Ob wir diese alle aufbauen werden ist noch nicht entschieden. Ich habe die Menge an Erde und Humus also für eine kleinere Anzahl von ca. 6 Hochbeeten à ca. 16 x 40 l Erde/Humus, mithilfe eines Internetrechners berechnet. Auch den Preis habe ich aus verschiedenen Online-Shop-Preisen ermittelt. Wir haben noch keine Angebote eingeholt, z.B. bei größeren Firmen. Also könnte es sein, dass wir viel mehr Erde für den kalkulierten Preis bekommen.

    Außer den Hochbeeten möchten wir auch 4 Gemüsebeete und 2 Kartoffelacker auf dem Boden anlegen. Außerdem soll auch noch einen Wildblumenwiese entstehen, damit wir auch den Bienen etwas zu bieten haben. Der aufgeschüttete Mutterboden ist sehr lehmhaltig und muss entsprechend noch mit anderer Erde aufbereitet werden.

    • Wenn es jetzt noch keinen Geräteschuppen gibt, wo werden die Gartenwerkzeuge und -geräte bis dahin untergebracht und wie sind diese dann zugänglich für die Gärtner*innen?

     Wir hatten nicht geplant, alle Werkzeuge auf einmal anzuschaffen. Bis der gemeinsame Schuppen fertig ist, muss jeder was mit nach Hause nehmen oder es wird in die Gartenschuppen der beiden Häuser untergebracht, die in direkter Nachbarschaft zur Gartenfläche liegen.

    • Haben Sie Kontakt mit dem Grünflächenamt und dort nachgefragt, ob Erde und Mulch für den Gemeinschaftsgarten zur Verfügung gestellt werden könnte? Woher haben die anderen Düsseldorfer Gemeinschafsgärten ihre Erde?

    Wir haben über ein Mitglied der Gruppe Kontakt zum Gartenamt (s.o.). Bisher haben wir nicht noch einmal nach Erde oder Mulch gefragt, da die Stadt ja bereits Mutterboden hat aufschütten lassen und die ganze Fläche für uns so hat herrichten lassen. Es wurden außerdem bereits einige Johannesbeerbüsche und zwei Bäume gepflanzt. Ich gehe davon aus, dass wir einfach nicht noch mehr erwarten können.

    Es gab zwar bereits Kontakt aus unserer Gruppe bspw. zu „Düsselgrün“, eine Gartengruppe aus Bilk, aber es wurde nicht danach gefragt, woher sie ihre Erde bekommen haben.

    • Wie laufen Entscheidungswege und wie wird in der Gartengruppe miteinander kommuniziert und informiert?

    Bisher haben wir uns recht regelmäßig alle zwei Monate getroffen. Seit März wollten wir eigentlich alle zwei Wochen samstags gemeinsam arbeiten.

    Ansonsten kommunizieren wir per E-Mail kommuniziert und seit kurzem per Signal (ähnlich wie Whatsapp). Entschieden wird gemeinschaftlich, meistens im Konsens, wenn nötig per Abstimmung.

    • Und ganz wichtig: wie wollen Sie derzeit mit den Beschränkungen wegen der Corona Pandemie loslegen? Was können Sie wie machen? Wer würde welche Arbeiten machen (können)?

    Vergangenes Wochenende bspw. haben sich Zweiergruppen per Signal verabredet und bereits vier Hochbeete aufgebaut. Andere haben Füllmaterial für die unterste Schicht gesammelt. So in etwa wollen wir weitermachen. Außerdem zieht jede*r Zuhause auf der Fensterbank bereits Pflanzen vor.


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  • Offenburg: vielfältige Unterstützung für urban gardening

    (alerts)

    OFFENBURG. Ein grünes Band soll Offenburg durchziehen: Die Stadt will die gärtnerische Nutzung städtischer Grünflächen fördern und Material für Angebote wie Naschgärten und Urban Gardening zur Verfügung stellen. Sogenannte Naschbäume wurden bereits im Frühjahr in der Waldbachsenke gepflanzt, in ein paar Jahren sollen Vorbeikommende sich an den Früchten bedienen können. Ein zweites Projekt, eine Gartenanlage mit sechs Hochbeeten, ist bei der Minigolfanlage im Bürgerpark zusammen mit einer Bürgerinitiative entstanden.

    Es wächst, blüht und gedeiht in den sechs aus altem Palettenholz selbst gefertigten Hochbeeten und der übrigen Gartenanlage. Kürbisse, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Gurken, Karotten und vieles mehr können inzwischen geerntet werden, 30 verschiedene Kräuter und insektenfreundliche Zierpflanzen ergänzen die grüne Pracht. Hinter dem Urban Gardening steckt die Idee, versiegelte urbane Flächen nutzbar zu machen und ein Bewusstsein für den saisonalen und ökologischen Anbau von Lebensmitteln zu wecken, wie Günter Schulz, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter beim BUND seine Erfahrungen ins Projekt einbringt, erklärte.

    Die Initiative für das Offenburger Gartenbauprojekt stammt von Aline Goetz und Anika Brändlin. „Ursprünglich war der Gedanke: Schade, dass viele, die in der Stadt wohnen, nicht gärtnern können“, so die Initiatorinnen.

    Inzwischen hat sich eine generationenübergreifende Gruppe von 15 Personen gefunden, die das Projekt unterhalten und gemeinsam planen, hacken, pflanzen, jäten – und jetzt die Ernte einbringen können. In der Gemeinschaft mache es Spaß, man könne auch von den Erfahrungen der anderen lernen, erklärte Goetz.

    Der Platz bei der Minigolfanlage war schnell gefunden, von der Stadt gab es grünes Licht. „Das ist ein Superprojekt. Gut gelegen“, lobte Philip Denkinger, Abteilungsleiter Grünflächen und Umweltschutz bei der Stadt. „Wir haben den Platz zur Verfügung gestellt, logistische Hilfe angeboten und über die Technischen Betriebe Erde kommen lassen. Außerdem sei eine Werkzeugkiste bereit gestellt worden. Das Gießwasser war zunächst ein Problem, weil man keine Auffangbehälter hatte. Also wurden Regentonnen aufgestellt, die das Wasser von den Dachflächen der Minigolfanlage auffangen, für trockene Zeiten stellt die Stadt den Wasseranschluss der Anlage zur Verfügung. „Beim ersten Treffen hat jeder etwas Geld gespendet“, so Goetz, Unterstützung gab es vom BUND-Umweltzentrum, Sachspenden von Privatpersonen. Dann konnte das Projekt am 19. Mai mit 140 Euro an den Start gehen. Material wurde gesammelt, die Hochbeete gebaut, „Setzlinge hatten viele schon zuhause“, erinnern sich die Initiatorinnen an die Anfänge. Stolz präsentierten die Freizeitgärtner beim Pressetermin ihr grünes Paradies und den Lohn ihrer Mühen: leckere reife Früchte, gelbe Melonenstücke und selbstgebackenes Brot mit Kräuterbutter.

    Auch die Kinder Tim und Ronja hatten eifrig mitgeholfen, zwei eigene Kinderbeete wurden ebenfalls angelegt. Im idyllischen Garten summen die Bienen, Schmetterlinge sind unterwegs, Vögel zwitschern in den nahen Bäumen. Alles wird rein biologisch angebaut, ohne Pestizide und Kunstdünger. „Gegen Blattläuse spritzen wir nur mit Brennnesseljauche“, sagt Anika Brändlin, andere Schädlinge würden von Hand abgesammelt. Jeder könne sich hier einbringen, wie er wolle, in den Gießkalender trage man sich regelmäßig ein, die wöchentlichen Termine habe man auf Dienstagabend und Samstagnachmittag gelegt. Einmal im Monat finde ein Gruppentreffen statt. Geplant seien eine Kräuterspirale, Beerenobst, ein Naschbeet mit verschiedenen Erdbeersorten und eine Blumenwiese mit heimischen Arten.
    „Wir werden neue Interessengruppen auf jeden Fall unterstützen“, stellte Philip Denkinger in Aussicht. Es sei jedoch wichtig, dass die Initiative von den Bürgern komme und auch nachhaltig weiterentwickelt werde. Durch diese Arbeit entwickle man auch eine gewisse Identität zum Garten und zur Stadt. (mehr …)

  • Strieskanne legt los

    (Antrag)

    Dresden/Strieskanne, Träger: Ufer-Projekte Dresden e.V.

    Bald ist es soweit und der Gemeinschaftsgarten „Strieskanne“ geht in die
    erste Saison. Das gepachtete Grundstück wartet auf viele fleißige Hände und
    kreative Köpfe, die die bisherige Brache hoffentlich bald aufblühen und
    Früchte tragen lassen! Wir beginnen mit einer Planungswerkstatt im April
    und wollen daran anschließend in einem von UFER-Projekte e.V.
    angeleiteten Workshop die ersten Hochbeete bauen.
    Im Moment bilden wir eine Kerngruppe aus drei Nachbar*innen, die bisher
    Planung und Organisation übernommen haben. Seit Januar 2019 sind wir Teil
    von UFER-Projekte e.V. und erfreuen uns der geballten Erfahrung und
    Kompetenz und der vielen tollen Menschen, die uns immer mit Rat und Tat
    zur Verfügung stehen. Im Hintergrund wartet eine Interessengemeinschaft
    aus ca. 20 Menschen aus der Nachbarschaft darauf, losgärtnern zu können.
    Leider fehlen uns noch die finanziellen Mittel für sämtliche Materialien, die
    es braucht, um einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Auf der Fläche fehlt
    ein Wasseranschluss. Die Stadt hat zwar zugesagt, uns beim Sicherstellen der
    Infrastruktur zu unterstützen. Bis dafür jedoch eine dauerhafte Lösung
    gefunden ist, wollen wir zumindest vorübergehend IBC-Container aufstellen.
    Außerdem benötigen wir gebrauchte Europaletten, Schrauben,
    Akkuschrauber, Schubkarre, Teichfolie, Gießkannen, Schaufeln, Rechen,
    Sandkastenbaumaterial & Sand.
    Dafür würden wir uns über eine finanzielle Unterstützung sehr freuen.
    Grundsätzlich versuchen wir, möglichst viele Materialien – u.A. aus der
    Nachbarschaft – wiederzuverwenden.

    alerts:
    Unter dem Namen „Strieskanne“ soll an der Spenerstraße 36 in Dresden-Striesen ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Das Grundstück – gegenwärtig ungenutzt – gehört der Stadt. Begärtnert werden soll davon eine Fläche von 600 Quadratmetern.

    Die Initiative, auch in Striesen einen Gemeinschaftsgarten zu gründen, ging von Striesener Einwohnern aus. Sie vernetzten sich über das Online-Portal nebenan.de. Schließlich ergriffen die 32-jährige Jana Himstedt, ihr Mann und Gerda Berger die Initiative, knüpften Kontakte zur Stadt und zum Ufer-Projekte Dresden e.V., der die Trägerschaft übernommen hat.

    Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Am Sonnabend, 6. April, ist 14 bis 18 Uhr im Sommerkiosk Vegibunt, Wormser Str. 69, Eingang Kleingärten „Flora I“, eine Planungswerkstatt anberaumt. Am Sonnabend, 13. April, ist 10 bis 18 Uhr vor Ort auf der Spenerstraße „Bau-Workshop & Ufer-Allmende-Tag“. 10 Uhr werden Hochbeete und Gartenmöbel gebaut, 15 Uhr können Leihgeräte vom Ufer-Projekte e.V. ausprobiert werden. (mehr …)

  • Fläche von Tortuga wird erweitert

    (alerts)

    FRANKFURT/MAIN

    Unter dem Motto „Tortuga bittet zum Rendezvous“ haben die Aktiven um Anna Palm und Kuwe Fritz, die das Gemeinschaftsgarten-Projekt im vergangenen Jahr initiierten, zu einem Informationsabend in den Gemeindesaal eingeladen – auch weitere Initiativen, die sich im Stadtteil, für die Umwelt und ein nachhaltiges Leben engagieren, sind mit dabei und haben Informationsstände aufgebaut.

    Dazu zählt unter anderem Transition Town Frankfurt. Das ist ein Verein, der sich dafür einsetzt, einen nachhaltigen Wandel in der Mainmetropole anzustoßen. Die Eschersheimer Tortuga-Initiative ist als Arbeitsgruppe ein Teil von Transition Town und wird als Projekt aus dem Programm „Kurze Wege für den Klimaschutz“ von der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Neben den Info-Ständen ist auch eine Kleidertauschbörse in der Eingangshalle zum Gebäude aufgebaut.

    Die Idee zu dem Gemeinschaftsgarten am Wasserturm, der auf einer etwa 100 Quadratmeter großen und frei zugänglichen Fläche an der Straße am Lindenbaum/Ecke Kirchhainer Straße und in der Verwaltung des Grünflächenamts liegt, sei entstanden, um Möglichkeiten der Begegnung im Stadtteil zu schaffen, beschreibt es Palm. […]

    Im Tortuga-Garten werden Pflanzen und Blumen in Hochbeeten angebaut. Neben den regelmäßigen Treffen (siehe Info-Text) werden auch Workshops angeboten. Teilnehmer können sich dabei zum Beispiel ein eigenes mobiles Hochbeet fertigen. Ein solches Exemplar haben Palm und Fritz an ihrem Infostand aufgestellt, das gleichzeitig auch ein Beispiel für Nachhaltigkeit ist: „Das lässt sich einfach bauen und man kann bereits vorhandenes Holz nutzen“, erklärt Palm.[…]

    Erweiterte GartenflächeDie Fläche, auf der die Hochbeete bisher aufgebaut sind, soll demnächst sogar noch ein wenig größer werden. „Fünf bis sechs zusätzliche Hochbeete sind geplant“, erzählt Palm. Das Grünflächenamt habe hierfür sein Einverständnis gegeben.

    https://www.fnp.de/frankfurt/damit-stadt-noch-gruener-wird-11839353.html (mehr …)

  • Interkultureller Garten Regensburg entsteht auf anderem Gelände

    (Tel)
    Der Besitzer der Fläche, auf dem der IG in Regensburg geplant war (und auf der Transition Town auch ein Gebäude gepachtet hat und dort Veranstaltungen macht) ist rassistisch und somit wird dort kein IG aufgebaut. Die Gruppe hat an anderer Stelle eine kommunale Fläche und es sind nun auch mehr Leute.
    Sie müssen noch klären, ob die Komposttoilette, deren Bau wir im Kontext des Gartens gefördert haben, umziehen kann.
    Zudem gibt es beim Gartenbauamt eine Ansprechperson für Gruppen mir einer Liste möglicher Flächen. Die Liste bekommt Transition Town nicht. Die Anfragen sollen von Transition Town gebündet werden, das Amt möchte nicht, dass sich viele Einzelen an es wenden. (mehr …)

  • Bunte Beete Celle

    (Alerts)

    Aus der brachliegenden Fläche eines ehemaligen Spielplatzes an der Ecke Hostmannstrasse/Blumlage soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Celle und der Stadt Celle möchte die Gruppe „Bunte Beete“ einen solches urbanes Gartenprojekt zur Begegnung und zum gemeinsamen Gärtnern einrichten. Gestern erfolgte die „Spatenübergabe“ mit Stephan Ohl, Mitglied von „Bunte Beete“, Liliane Steinke, vhs-Leiterin, sowie Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge.

    „Hätte die Stadt Celle unseren Antrag nicht berücksichtigt, wäre die Idee unserer Nachbarschaft schon im Keim erstickt“, erzählt Ohl. Die Übergabe des Geländes durch die Stadt in private Hände erfolgte bereits am 1. Februar. Seitdem wurde fleißig geplant. Der Oberbürgermeister habe erfreut auf den Antrag reagiert: „Schon vor drei Jahren im Wahlkampf habe ich das Thema der Urban Gärten angerissen, jedoch keine Resonanz bekommen. Ich kenne das Prinzip der Gemeinschaftsgärten aus der Großstadt und freue mich über das große Engagement der Gruppe“. Sein Wunsch sei es, bei genügend Interesse der Bürger eine größere Fläche zur Verfügung zu stellen.

    Für Celle ist es nun schon der dritte Gemeinschaftsgarten, jedoch der erste mit Fokus auf das Urban Gardening. Mit der Trägerschaft durch die vhs Celle tritt „Bunte Beete“ auch dem Projekt „Offene Pforte“ bei, das private Gärten der Öffentlichkeit zugänglich macht. Auch für die vhs Celle ist diese Planung eine Besonderheit, sagt Steinke: „Anstatt nur ein paar Mal im Jahr Begehungen zu veranstalten, soll dieser Ort ein Platz der Begegnung sein. Die Menschen sollen ihn nicht nur besuchen, sondern auch gemeinsam Gärtnern. Wir möchten Neugierde am Garten wecken. Das Lernen findet beim Urban Gardening durch Machen statt“.

    Neben den Hochbeeten aus alten Blumenkästen aus der Celler Innenstadt soll auch ein künstlicher Nistplatz für Wildbienen geschaffen werden. „Die Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Wer uns unterstützen möchte und noch alte Gartengeräte im Schuppen liegen hat, kann uns gerne Spenden zukommen lassen“, so Ohl.

    Am 1. Mai soll der offizielle Startschuss erfolgen. Ab 11 Uhr lädt „Bunte Beete“ ein, gemeinsam mit anderen die Hochbeete aufzustellen und mit Erde zu befüllen. Der Garten werde für bis zu 20 Mitglieder Platz haben, mit bisherig neun Mitgliedern sind noch einige Plätze frei. Wer „Bunte Beete“ beitreten möchte, kann sich an die vhs Celle wenden. (mehr …)

  • Essbare Stadt Borken bekommt weiteres Grundstück

    (Gu aus Antrag/Antworten)

    Direkt gegenüber des bisherigen Grudnstücks eines der GGs der Essbaren Stadt Borken wird die Fläche frei. „Es gibt eine
    ordentliche Komposttoillette, eine Gartenhütte, ein Gewächshaus, mehrere Obstbäume und am wichtigsten, einen Brunnen!
    Bisher wird unser Garten durch die kommunale Stadtbegrünung mittels Wassertanks beliefert, die
    mit Regelmäßigkeit bzw. Zuverlässigkeit nicht viel am Hut haben. […]
    Es handelt sich hier um eine Fläche von ca. 250m².
    Um weitere Naturfreunde zu finden, wollen wir hier zusätzlich noch vier Beetparzellen und drei
    Hochbeete errichten, die dann von Interessenten bewirtschaftet werden können.

    Es geht hier nur um die Gegenstände auf dem Gelände, die vom Vorbesitzer abgekauft werden sollen. (Wasserpumpe, Gartenhaus, Geräteschuppen, Gewächshaus, Toilettenhaus)
    Der Vertrag ist unbefristet.

    Was für eine Flächennutzungskategorie ist das? Gibt es Auflagen, was dort passieren kann oder auch nicht?

    Es ist eine Brachliegende Fläche der Stadt Borken, die vor Jahrzenten an einzelne Besitzer aufgeteilt wurde, um dort private Selbstversorgung zu betreiben. Es ist reines Garten/Ackerland ohne genauere Auflagen. Es ist KEIN Bauland.

    Wer will die Fläche kaufen?Die Stadt Borken Der Verein? Kauft nur die Gegenstände (s.o.). Geht diese dann in das Vereinsvermögen über? Wie wird sichergestellt, welche Nutzungen dann dort stattfinden können?Über den Pachtvertrag der Stadt Borken, wie bereits mit dem vorhandenen Grundstück geschehen. Soll es immer eine Freifläche bleiben z.B.?Ja.

    Wie teuer ist die Fläche (Gesamtsumme)?Es geht hier nur um die Gegenstände im Wert von 2000€. Wenn wir die nicht kaufen, lässt die Stadt Sie verschrotten und wir haben nur reines Ackerland ohne die notwendigen Anlagen.

    Wie finanzieren Sie diese Summe und was passiert, wenn die Summe nicht zusammen kommt?Die Stadt hat uns vorgestern zugesagt, 500€ zu dazu zu schießen. Weitere 350€ kommen aus unserem Verein. Ggf. weitere 150€ durch die Mitgliederversammlung oder Spenden.

    Wenn die Summe nicht zusammen kommt, bleibt alles beim alten und der Garten wird an eine andere Privatperson abgetreten.

    Wie offen wäre der Zugang, wenn der Verein dort den Gemeinschaftsgarten ausweitet?

    Wir müssen momentan unseren Garten mit einem Zahlenschloss absichern. Wir sind dieses Jahr Opfer von starken Vandalismus geworden und lassen deshalb nur noch Mitglieder rein. Mitglied werden kann jeder kostenlos. Wir sind ein offener gemeinnütziger Verein.


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  • neuer GG in Kreuzberg legt ohne Genehmigung los

    (gu, projektbesuch)

    In Kreuzberg entsteht auf einer Fläche, die dem Jugendamt gehört, der urban garden. NachbarInnen haben die völlig vermüllte, sich hinter Wohnhäusern und einem Jugendclub befindliche Fläche, die jahrelang brach lag, aufgeräumt und in mobilen Beeten angefangen zu gärtnern. Eine Genehmigung des Bezirks haben sie noch nicht. Sie sind ca. 10/11 Leute, die Orga hängt hauptsächlich an einer Person. Sie meint, sie sind zu wenige für die Fläche. Wasser haben sie nicht, nur einen IBC Container, der aber nicht an ein Dach (Regenwasser) angeschlossen ist, den sie mit Gießkannen mühselig füllen. Kinder sind sehr interessiert, gerade aus arabisch sprachigen Familien, die Eltern sind noch nicht erreicht. Die Kinder sind sehr fordern.

    Noch haben sie keine richtige ÖA gemacht, da ja noch nix fix ist, aber sie haben schon Geld aus einem bezirklichen Ehrenamtstopf eingeworben.

    Unterstützung, z.B. Gartenwissen, wollten sie vom Allmende-Kontor und P-Garten. Allmende-Kontor hat nie geantwortet, P-Garten würde nur gegen Bezahlung beraten.

    In der Berliner Vernetzung sind sie noch nicht.


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  • neues Gartenprojekt in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Grundstück und der bereits begonnene Ausbau des Standortes zu einer nachhaltigen, ökologisch orientierten Bildungs- und Begegnungsstätte öffnet Möglichkeiten und Tore für Menschen jeden Alters, Profession und Herkunft. Kleine GärtnerInnen von 5 Jahren bis hin zu HelferInnen Ü50 bauten bereits (Hoch-)Beete mit Gemüse oder üben sich am Weidebau. Kleine Obstbäume wurden gepflanzt und erste Insektenhotels gemeinsam mit den Kindern errichtet. Es existieren eine Feuerstelle, ein Kompost sowie eine Outdoorküche und ein Lehmofen. Eine Schaffamilie hält die Grasflächen begeh- und nutzbar. Vier Bienenvölker wurden angeschafft und ein kleiner Teich läd bereits zum Beobachten ein. Für die zweite Jahreshälfte 2017 ist in gemeinsamer Planung der Ausbau des Gemeinschaftsgartens durch ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale beschlossen wurden. Zudem sollen Geräteschuppen und Unterstände fertiggestellt bzw. in Stand gesetzt und mit Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung versehen werden. Der Bau eines Baumhauses soll fortgesetzt und beendet werden.

    Ziel des Projektes ist neben dem gemeinsamen Gärtnern (die Erträge kommen den GärtnerInnen, HelferInnen sowie den Unternehmungen des Vereins, bspw. beim Outdoorkochen zu Gute) die Schaffung einer Begegnungsstätte, die Wachsen, Erleben und Lernen von und in der Natur möglich macht. Dabei werden die Ressourcen, Ideen und Wünsche aller Projektteilnehmer berücksichtigt und in die Ausgestaltung des Projektes einbezogen. Regelmäßige große Arbeitseinsätze für Instandhaltungsarbeiten finden mindestens einmal monatlich statt. Interessierte am Gärtnern, der weiteren Bepflanzung sowie der Pflege der Tiere besuchen das Basecamp mehrfach unter der Woche. Der Pachtvertrag läuft bis 2027 mit Aussicht auf 2037, was eine längerfristige und nachhaltige Nutzung des Grundstückes gewährleistet.

    Wem gehört die Fläche und wer baut die Bildungs- und Begegnungsstätte? Ihr Verein? Wann beginnt der Bau und wie wirkt sich das auf die Fläche des Gemeinschaftsgartens aus?

    Die Fläche gehört der Stadt Chemnitz und der Walden e.V. hat diese vom Liegenschaftsamt der Stadt für die nächsten 10 Jahre gepachtet, mit Option auf Verlängerung um weitere 10 Jahre.Der Gemeinschaftsgarten nimmt bisher auf dem 11000qm großen Grundstück eine Fläche von 1200 qm ein. Der im Antrag beschriebene Ausbau des Grundstücks zu einer Bildungs-und Begegnungsstätte ist nicht mit schwerwiegenden Baumaßnahmen verbunden. Der langfristige Plan geht vom Bau eines Blockhauses für die Gruppenarbeit des Walden e.V. aus, wird jedoch in den nächsten 4-5- Jahren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar sein. Da das Grundstück groß genug ist, schließen sich Gemeinschaftsgarten und Gruppenhaus nicht aus.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Zahlen Sie Pacht? Ist die Fläche umzäunt? Wie kommen die GärtnerInnen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt und es gibt tägliche Öffnungszeiten von 10.-22.00 Uhr. Außerdem gibt es einen Schlüsselsafe für alle bisher am Projekt beteiligten AkteurInnen. Interessierte können sich in den Öffnungszeiten an die GemeinschaftsgärtnerInnen wenden.
     

    Wie groß ist die Gruppe, die jetzt schon gärtnert und wie davon sind Erwachsene? Wie viele aus der Gruppe sind keine Vereinsmitglieder? Ist das Projekt offen für alle Interessierten? Wie wird es beworben? Gibt es z.B. ein Schild auf/an der Fläche?

    Der Walden e.V. besteht insgesamt nur aus 8 Mitlgiedern. Davon wohnen nur 4 in Chemnitz. Die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen besteht aus derzeit 18 Erwachsenen und ungefähr 12 Kindern. Das Projekt ist für alle Interessierten offen und wird durch ein Schild am Tor zum Grundstück beworben.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden? Wie groß sind diese Beete?

    Da wir erst seit 01.01.2017 tätig sind, gibt es bisher nur 7 Hochbeete mit einer jeweiligen Größe von 1×2 Metern und 2 weitere Beete mit einer Größe von 2x3m.

    Gibt es Zeiten, zu denen Sie erlebnispädagogisch auf der Fläche arbeiten? Oder sind Teile der Fläche dafür „reserviert“? Können die GärtnerInnen „trotzdem“ jederzeit auf die Fläche?

    Der Platz wird auch zur erlebnispädagogischen Gruppenarbeit vom Walden e.V. genutzt. Durch die Größe des Platzes (11000qm) ist eine Trennung vom Gemeinschaftsgartenprojekt realisiert. Ein kleines Birkenwäldchen trennt den Platz in zwei fast gleichgroße Flächen. Erfahrungsgemäß finden die erlebnispädagogischen Angebote außerdem am Vormittag statt und die GemeinschaftgärtnerInnen kommen meist am Nachmittag. Bei der gleichzeitigen Platznutzung gab es bisher keine Probleme.

    Wie nutz der Verein mit seiner erlebnispädagogischen Ausrichtung die Fläche?

    Wie oben beschrieben besteht das Grundstück aus zwei großen Flächen. Der Walden e.V. nutzt das Grundstück für Tagesprogramme mit Schulklassen.

    – Gemeinsames Kochen am Feuer

    – Bogenschießen

    – Kooperations- und Interaktionsübungen

    – Problemlöseaufgaben

    – Niedrige Seilelemente

    – Council

    Wie läuft die interne Kommunikation? Zahlen die GärtnerInnen was fürs Gärtnern?

    Der Walden e.V. ist Pächter des Grundstücks und finanziert mit den pädagogischen Programmen die Pacht.

    Die GemeinschaftsgärtnerInnen und die Mitglieder des Walden e.V. sorgen sich zusammen um die Pflege des Platzees und veranstalten gemeinsame Treffen, sowie Arbeitseinsätze. Für die Nutzung des Gartens wird kein Geld bezahlt oder verlangt.

    Welche der für die Bauvorhaben aufgelisteten Materialien sind bereits vorhandene, weitergenutzte Materialien?

    Alle aufgelisteten Materialien müssen erst besorgt werden.

    Woher bekommen Sie die Materialien?

    z.T. aus Baumärkten (z.B.Werkzeug), z.T. aus Holzwerkstätten und aus einem Steinbruch nahe Chemnitz

    Haben Sie bezüglich der Materialien Kontakt zum Grünflächenamt/Kieswerken o.ä. aufgenommen?

    Ja. Wir haben beim Grünflächenamt der Stadt Chemnitz nach Erde gefragt und wir wurden an kommerzielle Anbieter weiter verwiesen.

    Sind Sie vernetzt mit den anderen Gartenprojekten in Chemnitz?

    Wir haben Kontakt zum Projekt „Nia Domo“ im AJZ e.V. in Chemnitz und kennen ein paar MacherInnen des Projektes „Bunte Erde“.


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  • neuer IG in Köln ensteht

    (Gu, Gespräch, Antrag, Beantwortung von Fragen)

    Habt ihr das Grundstück „sicher“? Habt ihr da einen Vertrag? Wie groß ist die Fläche? Ja das Gelände ist sicher, Vertrag unterschrieben und wir haben es erstmal unbegrenzt zur Verfügung.

    Wie lange könnt ihr auf der Fläche bleiben? Erstmal keine Einschränkung

    Wie ist die Wasserversorgung da geregelt? Wie ist die Fläche beschaffen? Könnt ihr da im Boden gärtnern? Es gibt einen Hydranten und wir wollen Wasser sammeln u.a. über eine Regenrinnen am Seecontainer.

    Müsst ihr was für die Fläche bezahlen? 19,90 € pro Monat

    Wie groß ist die Gruppe, die dort gärtnern möchte jetzt schon? 10-15 Personen

    Wie viele Geflüchtete sind dabei? Bisher nur eine Person

    Wie weit weg sind die Unterkünfte? Wie ist die Fläche für (potentielle) GärtnerInnen erreichbar? 5 Wohnheime sind fußläufig erreichbar und die Bahnanbindung ist auch passabel.

    Habt ihr das Projekt dort schon vorgestellt? Habt ihr Kontakt zu den BewohnerInnen? Erste Kontakte zum Schrebergartenverein und zu Schulen im Veedel sind geknüpft, sollen aber intensiviert werden. Wir haben KOntakt zum DRK und zum Interkulturellen Dienst in Köln.

    Was habt ihr auf der Fläche vor? Individuelle Beete oder alles gemeinschaftlich oder eine Mischung? Da wird noch am Konzept gearbeitet.

    Woher bekommt ihr Gartengeräte, Materialien für die Beete etc.? Spenden

    Wenn ihr den Container habt, was passiert dann? Wir nutzen den Container zum Lagern von Werkzeugen etc. er soll die Arbeit an vielen anderen Dingen möglich machen.

    Beteiligt sich die Stadt oder der Bezirk (Veddel) finanziell an dem Projekt? Anträge sind geschrieben bzw. in der Vorbereitung #
    #

    Wir finanzieren einen gebrauchten Seecontainer, den sie als Lager für Werkzeuge, Gartengeräte, Materialen brauchen, um richtig loslegen zu können.

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  • In Sennfeld bei Schweinfurth entsteht GG

    (Gu aus alerts)

    […] Auf einem kleinen Acker bei Sennfeld entsteht jetzt ein Gemeinschaftsgarten. Die Fläche, die die Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hat, ist schon frei geschlagen und gemäht. Ein Landwirt aus der Umgebung hilft beim Pflügen. […] Bei einem Kleinanzeigenportal hatte Greer nach Mitstreitern gesucht, als einer der Ersten meldete sich Peter Henkel vom Sennfelder Verein für Gartenbau und Landespflege. Henkel ist im Ort gut vernetzt, sprach mit Bürgermeister Emil Heinemann wegen des Ackers und hat natürlich Ahnung, was den Anbau von Obst und Gemüse angeht. Greer und Henkel sind jetzt quasi das Führungsduo im Gemeinschaftsgarten. […] Mittlerweile gibt es auch eine Facebook-Gruppe („Gemeinschaftsgärten – Urban Gardening Schweinfurt und Umgebung“),
    Jeder kann der Gruppe beitreten und so viel helfen, wie er kann und möchte. Saatgut und Pflanzen besorgen, Unkraut jäten, Erde umgraben, säen, pflanzen, gießen, wässern, pflegen, ernten – es gibt viel zu tun.
    Auch Sponsoren sind natürlich herzlich willkommen. Zwei Bio-Höfe aus der Region haben schon ihre Unterstützung zugesagt, ein Bauer aus der Umgebung hilft mit dem Pflug, ein Pferdehalter spendet Mist, der Obst- und Gartenbauverein will Geräte zur Verfügung stellen.

    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Obst-Gemuesegarten-Obstgarten-Youtube-Gemeinschaftsprojekt-Gemeinschaftsgarten;art763,9229544 (mehr …)

  • Gartenprojekt für Einheimische und Geflüchtete in Bad Urach geplant

    (Gu, alerts, 9.3.)
    […] Bei der Stadtverwaltung und besonders auch beim Arbeitskreis Asyl fand Zürcher offene Türen. Das Projekt alleine schultern, kommt für ihn aber nicht in Frage. Und so ließ sich auch Wilfried Gollmer von der Idee des „Urban gardening“ begeistern. Mit ihm fand Zürcher einen Profi, ist Wilfried Gollmer doch durch seine langjährige Arbeit im Verschönerungsverein mit Gärtnern und Planen vertraut. […] Nach der Besichtigung mehrerer Grundstücke war auch Diana Schmid-Grammel vom Arbeitskreis Asyl begeistert von der Brachfläche des städtischen Anwesens unweit des Vertriebsgeländes der Post. Wie eine kleine Halbinsel schiebt sich das Grundstück zwischen die Erms; darum ist mit Inselgarten schon der passende Name für das Projekt gefunden.  […] Geplant sind etwa zehn kleine Parzellen, die jeder Nutzer für sich selbst anlegt und pflegt. Darüber hinaus soll es eine freibleibende Fläche zum gemeinsamen Verweilen und für Kinder geben, die ausdrücklich erwünscht sind, sollen doch gerade sie Säen, Wachsen, Pflegen und Ernten bewusst erleben.
    Alles Weitere soll ebenfalls gemeinschaftlich geplant werden, wie beispielsweise die Gestaltung und Entwicklung des Grundstücks. „Jeder darf sich mit seinen Ideen, Begabungen und Möglichkeiten einbringen“, sagen die Initiatoren. Dabei wünschen sich die Akteure bei Bedarf fachliche Begleitung. Hier hat sich die Stadtverwaltung gleichfalls schon offen gezeigt. So wurde den Akteuren bereits für die Startphase die Unterstützung der Stadtgärtnerei zugesagt. Schon diesen Monat soll es mit gemeinsamen kleinen Arbeitseinsätzen losgehen. Wer Interesse an einer kleinen Gartenparzelle besitzt, kann sich ab sofort melden. Außerdem werden für das Projekt Gartengerätschaften aller Art benötigt, die als Spende entgegengenommen werden.“

    http://www.swp.de/muensingen/lokales/ermstal/Bunt-wie-das-Leben-Gemeinschaftsgarten-entsteht;art5662,3723907 (mehr …)

  • In Ratzeburg entsteht der Paradiesgarten

    (Gu aus Antrag)
    Wir möchten in der schönen,aber etwas vernachlässig twirkenden Ecke Ratzeburgs am Domsee einen gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Garten anlegen
    DerRatzeburger Paradiesgarten“ Die Größe der beiden Flächen beträgt knappe 300 qm und gehören der Stadt. Wir können sie unentgeltlich nutzen. Es gibt weitere Flächen, falls das Projekt Bedarf an Erweiterung hat.
    Es wird alles ehrenamtlich organisiert. Mitmachen kann jeder, der dazu Lust hat – auf unterschiedlichen Ebenen. Planungen und Entscheidungen sollen möglichst gemeinschaftlich getroffen werden.
    Der erste Spatenstich erfolgte durch den Bürgermeinster, Stadtgärtner, dem Vorsitzende des Trägervereins.
    Ein Treffen mit 15 Interessierten fand danach stat. Sie wollen noch im November eine Infotafel und eine Aufbewahrungskiste für Werkzeuge bauen
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  • 98.000 Euro Anschub für neuen Gemeinschaftsgaretn in Iserlohn

    (Gu aus alters, 18.7.)
    „Ein weiteres Projekt in der südlichen Innenstadt kann jetzt mit finanzieller Unterstützung rechnen. „Der Bürgerverein Iserlohner Südstadt e.V. erhält für das „Open Gardening“ an der Freitreppe am Fritz-Kühn-Platz eine Förderung in Höhe von 97.614 Euro von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Scheffler.
    In der Innenstadt von Iserlohn wird ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten eingerichtet. Die Stadt stellt dafür auf einem zentral gelegenen Parkplatz eine Fläche von etwa 300 qm zur Verfügung. Weitere Aktivitäten sind Workshops, Seminare und Angebote zur Umweltbildung. Eine zentrale Intention des Projektes ist es, durch die gemeinsame Gartenarbeit Verbindungen zwischen den Bewohnern des multikulturellen und benachteiligten Stadtteils zu schaffen. Die Förderung dient als Anschlussfinanzierung, langfristig soll der Garten finanziell unabhängig sein. […]“
    http://www.lokalkompass.de/iserlohn/politik/michael-scheffler-gartenprojekt-in-der-suedlichen-innenstadt-kann-beginnen-d565786.html (mehr …)

  • In Konstanz 2ten Nachbarschaftsgarten sind Flüchtlinge dabei

    (Gu, alerts, 19.5.)
    […] zu den 16 ersten Mitgliedern eines neuen 400 Quadratmeter großen Nachbarschaftsgartens Mühlenweg. Er schließt die Begegnung mit Flüchtlingen ein. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Gartenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersverein Miteinander in Konstanz aus der Taufe gehoben. Die Gruppierung GemeinsamGarten bringt auf dem Gelände Flüchtlinge und Konstanzer zusammen. […].Der BUND reagiere mit dem neuen Nachbarschaftsgarten auf die permanenten Nachfragen nach solchen Projekten, sagt Geschäftsführerin Antje Boll. Die Möglichkeiten, am Palmenhausgelände, also dem Sitz des BUND in Konstanz, gärtnern zu lassen, seien schon seit langem ausgereizt. Vor zwei Jahren seien die Umweltschützer von Anfragen überrollt worden, als sie in Allmannsdorf Obstbäume zur Miete anboten. Mit Hilfe einer ehemaligen Praktikantin habe der BUND in der Stadt nach Flächen gefahndet, die für weitere biologisch und gemeinschaftlich bewirtschaftete Stadtgärten in Frage kommen, und etwa ein Dutzend ausfindig gemacht. Eine davon war die reine Grünfläche am Ortsrand. Bei der Stadt sei sie mit dem Anliegen für einen weiteren Nachbarschaftsgarten auf offene Ohren gestoßen. Diese stelle nicht nur die Fläche zur Verfügung, sondern habe die Technischen Betriebe geschickt, um das Areal von der Grasnarbe zu befreien, und so die leichtere Anlage der Beete zu ermöglichen. Auch Humus und Rindenmulch für die Wege zwischen den Beeten seien dem Gartenprojekt zur Verfügung gestellt worden. Renate Gauß vom städtischen Planungsbüro bekräftigt, sie halte den Gemeinschaftsgarten fürs soziale Miteinander für sinnvoll und für das Erleben wie viel Arbeit in der Produktion von Gemüse steckt.

    Die Idee, gemeinsam mit anderen einen Garten zu bewirtschaften, trifft den Nerv der Zeit. Eine kleine Notiz über die Pläne genügte, die Menschen zu mobilisieren. „Es gab schon Wartelisten vor der Gründung“, sagte Antje Boll. […] . Eine Anwohnerin hofft, dass das Quartier mit dem Garten einen Treffpunkt bekommt. Diese fehle nämlich noch. Kim Müller sieht das Gartenprojekt im Zusammenhang mit einer internationalen Bewegung, die an Bedeutung gewinne. Menschen schlössen sich zusammen, setzten auf Zusammenarbeit und regionale gemeinsame Produktion. Erste Station solcher Entwicklungen seien oft Nachbarschaftsgärten. (mehr …)

  • Stadt Ettlingen möchte urgan gardening fördern und sucht Orientierung

    (Gu, Tel, 7.5.)
    Der Leiter des Grünflächenamts möchte für den OB der Stadt Ettlingen einen Beratungstermin mit Gu machen. Sie haben Flächen und wissen nicht so genau, wie sie nun herausfinden, ob und welche Art von Interesse es bei den BürgerInnen gibt und was für eine Form von urban gardening für ihre Stadt „passend“ wäre. Es ist noch niemand an sie herangetreten mit dem Wunsch nach einer Fläche oder anderer Form von Unterstützung (mehr …)

  • Interkultureller Garten entsteht in Dietmannsried

    (Gu, Mail, 8.3.2015)
    „Die Gemeinde steht glücklicherweise hinter unserem Projekt, da
    inzwischen 44 Flüchtlinge bei uns leben, die besser integriert werden
    sollen. Sie stellt unserem Verein „Soziales Dietmannsried“ ein ca. 900
    m² großes Grundstück kostenfrei zur Verfügung, das wir gemeinschaftlich
    mit dem Imkerverein nutzen sollen. Dieser möchte dort einen kleinen
    Lehrbienenstand errichten. Sollte der Garten gut angenommen werden, ist
    die Gemeinde bereit, das Grundstück zu vergrößern, da sich auch das
    Gelände drumherum in Gemeindebesitz befindet. Das Gelände wurde bis vor
    zwei oder drei Jahren von einem Gemeindemitarbeiter als Garten genutzt.
    Dieser hat dort die ganzen Pflanzen für die Gemeinde hochgezogen. Somit
    sind ein großes Gewächshaus und diverse Hütten bereits vorhanden.
    Oberhalb des Grundstückes befinden sich Kindergarten und Schule und auch
    das Seniorenzentrum ist nicht weit entfernt.
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  • Erste Schritte zum Kösk-Gartenprojekt im Münchner Westend

    (Gu, Treffen, 25.2.)
    Die Stadtbibliothek im Münchner Westend wir von KünstlerInnen projektgebunden zwischengenutzt. Träger ist der KJR, der dann da wohl in ca. 3 Jahren auch seine Geschäftsstelle hin verlegen will (vermutlich Neubau). Die Zeit bis dahin soll neben den Kunstprojekten auch ein Garten den Ort mit Leben erfüllen. Unsere Kollegin Ina hat losgelegt, vier andere Interessierte sind mit im Boot und sie suchen nun den/die richtige/n Ansprechpartner/In von Seiten der Stadt für eine vertragliche Regelung. Bisher war das eine Odyssee, doch jetzt hat Ina eine Frau gefunden, die für das Gebäude und die Fläche zuständig ist. Die Gruppe möchte, dass die Wege und die Bäume weiterhin vom Gartenamt betreut werden, einiges klären und wissen, wer für was Verantwortung trägt und was sie machen können.
    Sie haben derweil angefangen, im Gebäude anzusäen und Kontakte zu Nachbareinrichtingen (zumindest einer, die mit migrantischen Frauen arbeitet) aufzunehmen. Sie wollen die Nachbarschaft noch informieren und zum mitmachen einladen. Dem KJR ist wichtig, dass Jugendliche erreicht werden. Das könnte mit Kunstaktionen gelingen, die auch den Gartenraum mit einbeziehen oder Pflanzen. Ideen dazu sind Moosgraffiti, Färberpflänzen, Fotos.
    Sie werden einen Anschubantrag bei uns stellen für Gartengeräte, Material für Hochbeetebau. (mehr …)

  • Garten und mehr entsteht an Flüchtlingsunterkunft in Leipzig

    (Gu aus Sachbericht, 8.1.2015)

    Im Dezember 2012 übernahm die RAA die soziale Betreuung für eine Flüchtlingsunterkunft in einem stadteigenen Wohnhaus. 70 Flüchtlinge und deutsche Mieter wohnen in dem Haus. Es gab nur einen kleinen Hof und sonst keine Möglichkeiten, sich draußen aufzuhalten oder zu spielen, aber 2 vermüllte Grundstücke direkt am Haus. Sie haben 2014 die Eigentums- und Nutzungsfragen geklärt – ein Grundstück gehört der Stadt, hier haben sie einen 3-Jahres-Pachtvertrag abgeschlossen, das andere Grundstück gehört einem Privateigentümer, der ihnen die temporäre Nutzung auch vertraglich gestattet. Zusammen mit den Rootsgardeneren, den BewohnerInnen, Nachbarn und Interessierten haben sie geplant, dass es eine Mischung aus gemütlichen, überdachten Aufenthaltsbereich mit Grill, sowie Spiel-und Sportflächen und Beete für alle geben soll. Sie haben die Grundstücke entmüllt (6 Container Müll u.a.), teilweise Mutterboden aufgeschüttet und Rasen gesät oder Rollrasen verlegt, es entstanden ein Sankasten, ein gepflasterter Grillbereich und ein großes Gemeinschaftsbeet sowie Blumenbeete. Im Sommer gab es aus verschiedenen Gründen eine Pause. Im Frühling 2015 wollen wir mit den Holz- und Beetarbeiten weiter machen.

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  • RübenAcker: weiteres Gartenprojekt in Hannover Hainholz

    (Gu, Mail und Recherche, 1.12.)

    RübenAcker, Hainholz – im Aufbau –

    erster Spatenstich Frühjahr 2013
    erste Aussaat Mai 2014
    Parzellen 7
    besonderes

    – Grabelandparzelle auf städtischen Grund
    – ehemals ‚Zukunftsgarten‘ der IGS-Büsingweg

    Das Gartendreieck Hainholz wird Stück für Stück realisert. Ursprünglich wollten wir 3 Gärten unter der Trägerschaft der ISG in Hainholz haben. Den Teegarten, den Rübenacker und die Baumschule. Da dieser Plan aber nicht gänzlich verwirklicht werden konnte haben wir 2013 immerhin den ehemaligen Schulgarten „Zukunftsgarten“  zur kostenfreien Nutzung bekommen. Unter dem Namen „Rübenacker“ wird dort ab dem Frühjahr 2014 in 7-10 Parzellen interkulturelles Gärtnern angeboten. Die benachbarte „Baumschule“ wird von einer freien Gartengemeinschaft genutzt, mit der wir aber freundschaftlich verbunden sind und mit der wir Arbeitskraft und Geräte und Netzwerke teilen.

    http://www.isghannover.de/unsere-gaerten/ruebenacker/

    Das Gartenprojekt befindet sich gegenüebr vom TeeGarten. Zudem ist im RübenAcker gerade eine kleine Lichtinstallation des spanischen Konzept-Künstlers Ernesto Gonzales

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  • IG Sonnengarten Solln gut angekommen

    (Gu, Projektbesuch, 30.10.)

    Die beiden Münchner Gartenprojekte „Kulturgarten“ und „Bienengarten“ (beide in Hadern) mussten ja umziehen. Es gibt nun ein Projekt in Soll, den Sonnengarten und eins in Pasing, den Bienengarten. Es sind ein paar GärtnerInnen mitgezogen. In Soll hat die auch schon im Bienengarten aktive Gartensprecherin (die auch in Solln – zusammen mit zwei anderen diese Aufgabe übernommen hat) zusammen mit einer Vorbereitungsgruppe schon im Frühjahr des Jahres Grundstücke gesucht und über Herrn Ernstberger (Stadt München) ein kommunales Grundstück gefunden. Nebenan hat sich dann gleich ein Krautgarten angesiedelt. Der Bezirksausschuß hat das Vorhaben des IGs zunächst abgeleht. Sie mussten das OK von allen AnwohnerInnen einholen und es haben nicht alle ihr OK gegeben. Danach kam raus, dass der BA das gar nicht so hätte verlangen dürfen – und nun also ist der Garten dort entstanden. Sie wissen die Historie des Grundstücks nicht, doch war vorher lange eine Brache dort. Der IG und auch der Krautgarten haben „Erdbeete“. Der Sonnengarten ist sehr viel kleiner als der Bienengarten vorher. Sie haben einen Zaun gebaut und ein Häuschen und haben ein paar IBC-Kanister. Doch Wasser haben sie noch nicht. Der Hydrant ist auf der anderen Seite der Straße, der Krautgarten will nicht das Wasser mit ihnen teilen (es gab da Konflikte, da der IG das zunächst nicht wollte), ein Wasseranschluß ist teuer. Doch sie wollen in die Richtung eigener Wasseranschluß gehen. Im IG sind nicht viele MigrantInnen. Alle Parzellen waren gleich belegt, es gibt eine Warteliste. Es sind auch ein paar Kinder (nur teilweise mit ihren Eltern) dabei, die vorher auf der Brache gespielt haben. Die Eltern hatten die Idee, so dass die Kinder weiter den Ort nutzen können, nur eben auf andere Weise. Es gab schon ein paar Konflikte zwischen Koordinatorin und einer türkischen Familie, die in einem kleinen Mediationsverfahren aufgelöst werden konnten: Missverständnisse der gegenseitigen Erwartungen. Zu den monatlischen Treffen kommen 2/3 der GärtnerInnen. Nun wollen sie noch wöchentliche Gartentage einführen, so dass es die Möglichkeit gibt, gemeinsam vor Ort zu sein und besser in Konatkt zu kommen.

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  • Gemeinschaftsgarten in Bad Tölz

    Gu, Mai, 30.10.

    Der „Tölza Garten“ Ist das ein offener Gemeinschaftsgarten mit Gemüse/Kräuteranbau?
    Die 3.000 Quadratmeter große Fläche gehört der Stadt Bad Tölz (sie hatte sie im Jahr 2009 von der Kirche gekauft, da es ab da keine Mönche mehr gab (ehemaliges Franziskanerkloster).
    Der Bund Naturschutz hat eine Vereinbarung mit der Stadt getroffen, dass wir die Fläche für 0 Euro nutzen dürfen. Der Vertrag geht erst einmal auf fünf Jahre. Mit Option auf Verlängerung.
    Sie sind dabei, Beete anzulegen. In der ersten Saison sind 8 Beete und drei „Behelfsbeete“ entstanden. Es gibt sowohl Gemeinschaftsbeete als auch individuelle Anteile.
    Der feste Kern umfasst etwa zehn Leute. Sie haben noch nicht wirklich eine feste Struktur (auch was Entscheidungen angeht) gefunden. Im Moment werden Entscheidungen so getroffen, dass wir entweder eine Besprechung ansetzen und dann mehrheitlich entscheiden oder auch per Mail. Bilder sind beim Projekt abgelegt

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  • IG in Dietmannsried geplannt

    (Gu, Mail, 27.10.

    „unser Verein „Soziales Dietmannsried“ bekommt von der Gemeinde Dietmannsried ein Gartengrundstück zur Verfügung gestellt, das zentral zwischen Seniorenzentrum, Kindergarten, Schule und Wohnhaus unserer Flüchtlinge liegt. Auf dem Grundstück ist eigentlich alles vorhanden – angefangen von einer Toilette über eine voll eingerichtete Küche, ein großes Gewächshaus, diverse Geräteschuppen und eine Grillstelle bis hin zu ausreichend Parkplätzen.  Wir würden auf dem Grundstück gerne einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten ins Leben rufen, um unseren Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, sich zu betätigen und unter die Leute zu kommen. So haben sie eine Chance, schneller die deutsche Sprache zu erlernen. Es soll ein zentraler Treffpunkt werden zum gemeinsamen Arbeiten, Entspannen und Lernen sowie zum kulturellen Austausch. Im barrierefreien Eingangsbereich könnten Hochbeete für die Senioren aufgestellt werden. Für interessierte Bürger, die Flüchtlinge und Kindergarten/Schule soll es dann Hügelbeete geben. Auch die örtlichen Imker könnten eventuell integriert werden. Des Weiteren wären Umweltbildungsmaßnahmen geplant, die von Naturerlebnispädagogen und Allgäuer Wildkräuterführerinnen angeboten werden können.

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  • Franz Marc Museumsgarten Kochel macht Auftakt mit Picknick

    (Gu, Projektbesuch, 30.9.)

    Auf einer Fläche, die an den Parkplatz des Franz Marc Museums in Kochel grenzt und die der Gemeinde gehört, soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen. Auf der Fläche gibt es noch ein paar bewirtschaftete Parzellen und eine Teilfläche (auf der auch mal Parzellen waren), die ca. 600m2 groß ist, ist alles zugewuchert. Auf diesem Teilstück soll der Gemeinschaftsgarten entstehen. Mit dabei ist wohl die Grundschule, die Museumspädagoginnen wollen den Garten für ihre Arbeit nutzen, Flüchtlinge aus der nahen Unterkunft sind eingeladen mitzumachen und AnwohnerInnen.
    Beim gestrigen Picknick waren bis auf die Schule alle „Zielgruppen“ dabei und es wurde (von den Deutschen) überlegt, was ggf. von den gewucherten Pflanzen bleiben soll und was der kommunale Bauhof beseitigen/rausreißen soll. So wird wohl in der Mitte eine Art Beereninsel erhalten bleiben, die meisten anderen Sachen sollen gerodet werden, so dass die Fläche dann für´s Anbauen genutzt werden kann. Sie wollen diese Rodungsarbeiten noch dieses Jahr machen, um sichtbarer zu machen, dass hier ein Garten entstehen soll. Kontakt zu den Flüchtlingen ist über Menschen gewährleistet, die in der Unterkunft z.B. Deutschkurse geben und sich auch für den Garten interessieren.
    Frau Klingsöhr-Leroy, die Museumsdirektorin hat das Projekt initiiert und ist noch voll dabei, will aber bald jemanden finden, der/die das Projekt koordiniert. (mehr …)

  • Ig Dresden fährt zweigleistig

    (Gu, Projektbesuch im Workshoprahmen, 21.9)
    Der IG Dresden ist seit 2005 auf seiner Fläche, die einst eine vermüllte Schutthalde war. Sie haben die Fläche gesäubert und urbar gemacht und Elbenaushuberde bekommen. 1/3 der Fläche ist Gemeinschaftsfläche, 2/3 sind Beete. Jeden März melden dich die GärtnerInnen und sagen, ob sie weitermachen wollen oder nicht. Bisher gab es immer eine Fluktauation von 10 – 20 %. Leute legen dann ambitioniert los und machen aber doch nicht weiter, was für die Leute auf der Warteliste doof ist, denen abgesagt wurde. Außerdem ziehen Leute weg, verändern sich beruflich oder ihre private Situation. Doch dieses Jahr ist mehr als in den letzten Jahren auffällig, dass Flächen nicht richtig bewirtschaftet werden, Leute nicht kommen. Sie hatten in 2014 viele Aktionen, z.B. haben sie im Hygienemuseum einen temporären Garten aufgebaut und auch in der tschechischen Botschaft in Berlin. Eventuell ist das insgesamt zu viel.
    Sie haben auch keine Arbeitstreffen mehr, die sie früher 1x Monat hatten, um zusammen die Gemeinschaftsflächen in Schuß zu halten. Danach wurde immer gemeinsam gegessen. 2013/14 haben sie das nicht mehr gemacht und das fehlt. Es gibt aber noch immer alle 14 Tage ein Plenum. Sie hatten sogar eine Art Minijob, der von einer Frau besetzt war, die 1x Woche im Garten war und ansprechbar für alle Themen. Das wurde aber gar nicht angenommen. Sie sind 80 Mitglieder im Verein, ungefähr 10 Asylsuchende aktuell und es gibt 20 – 30 Beete und gestaffelte Mitgliedsbeiträge plus einen Beitrag der sich nach Beetgröße bemißt.
    Die Fläche war einst städtisch, gehört nun dem Land und jetzt soll der Garten einem Parkplatz weichen. Vor ein paar Jahren wurde einfach ein Mobilfunkmast mitten in den Garten gepflanzt.
    Sie haben – wegen des Parkplatzes – die Fläche gekündigt bekommen. Im Vertrag gibt es eine Monatsfrist, sie haben gut 1 3/4 Jahr Zeit bekommen. Die Stadt hat ihnen außerdem vier Ausgleichsflächen angeboten und für eine (gegenüebr vom Johannstadtgarten) haben sie sich entschieden. Sie fahren nun zweigleisi: sie bereiten einen Umzug vor, wollen eine Aufstellung machen, was die Sachen im Garten wert sind, was mitnehmbar ist und was verloren ginge, Kosten schätzen, auf der neuen Fläche entscheiden, welche Bäume bleiben sollen, was gebraucht und gemacht werden muss etc. Und sie kämpfen dafür, bleiben zu können. Sie Stadt weiß davon und hat Verständnis für die Parallelität. Sie hatten bis zu dem drohenden Umzug nie was mit der Stadt zu tun – sie müssen 1000 Euro Pacht zahlen und hatten immer wieder vergeblich versucht, die Stadt dazu zu bringen, dass ihnen die Pacht erlassen wird. (mehr …)

  • neuer Gemeinschaftsgarten in Dresden geplant

    (Gu, Mail 9.9.)
    Ich habe gerade ein Gartengrundstück in Coschütz/Gittersee von der Stadt Dresden gepachtet. Jetzt suche im Mitstreiter, die an der Gartengestaltung teilnehmen wollen. Der Garten ist ca 1200m² groß liegt und leicht an einem Hang, es stehen ein paar mittelgroße Bäume da und als Herzstück ein wunderschöner Bauwagen.

    Sebastian ist offen für Ideen anderer, will selber mit Wasserversorgungsmöglichkeiten experimentieren und könnte sich auch Tierhaltung vorstellen (mehr …)