(Sachbericht)
Seit Mai 2020 gibt es unser Inspirationshochbeet mit Wünschetafel. Hier kann man konkret
seine Wünsche und Ideen weitergeben. Jede*r kann sich mit einbringen – das Konzept des
Südstadt-Gärtlas ist nicht abgeschlossen und wird ständig gemeinschaftlich weiterentwickelt.
In 2021 hat sich das Südstadt-Gärtla kontinuierlich weiterentwickelt und vergrößert. Mit Anpflanz-
Tag, Bautag, Zero-Waste-Feierabend-Picknick, einer Lesung, Nachbarschaftstreff u.v.m. ist das
Gärtla ein belebter Treff-Ort geworden.
Das neue Willkommens-Schild wurde aus nachwachsenden, recycelten Materialien handgefertigt,
und bezieht auch die Nachhaltigen Entwicklungsziele („SDGs“) mit ein. Spielerisch kann man an
den fünf Holzwürfeln drehen und entdecken, was die jeweiligen Entwicklungsziele ganz konkret mit
dem Südstadt-Gärtla und mit mir selbst zu tun haben.
Bewährt hat sich:
Ein regelmäßiger „Gärtla-Tag“ zum „einfach vorbei kommen“: Donnerstag ist Gärtla-Tag!
Jeden Donnerstag, 17:30-18:30 Uhr (im Herbst schon von 16:30 – 17:30 Uhr) ist „Gärtla-Zeit“: hier
treffen wir uns regelmäßig zum gemeinsamen Gärtnern, Ratschen oder Vespern (solange es
wettertechnisch noch geht). Einfach dazukommen!
Lebensmittel-Retter*innen kommen vorbei
Manchmal kommt auch Werner von den Lebensmittelrettern mit geretteten Lebensmitteln vorbei,
die jede*r mitnehmen kann. Das ist sehr beliebt bei Gärtla-Freund*innen und Passant*innen.
Winter-Planungstreffen – monatliche Planungstreffen im Winter, um für das kommende Jahr zu
planen und auch in Kontakt zu bleiben. Auch hier können Neue / Interessierte dazu kommen.
Manche sind eher am „Machen“ interessiert, weniger am (strategischen) Planen.
Aufbau eines Aufbau eines Gärtla-E-Mail-Verteilers, regelmäßige Rundmails mit Terminen (1-2 Mal pro Monat), Telegram-Gruppe zur niederschwelligen Kommunikation untereinander
Gleich nach Aufbau der ersten Hochbeete wurden einige Beete mutwillig zerstört, bzw. die
Aufsatzrahmen geklaut. Das haben wir ernst genommen und als Signal-Wirkung auch die Polizei
eingeschaltet. Es gab auch einen Pressebericht darüber. Außerdem haben wir daraus gelernt, und
die Rahmen festgeschraubt, damit man sie nicht einfach runternehmen kann.
Wir haben aber bewusst kommuniziert, dass wir mit fröhlichem Tatendrang weitermachen. Eine
interessante Erfahrung bei einem Gartenprojekt, das jederzeit öffentlich zugänglich ist, da es ein
städtisches Park-Grundstück ist.
Viele Anwohner*innen nutzten die öffentliche Fläche als Hundeklo, bevor wir es als urbanen
Gemeinschaftsgarten gestaltet hatten. Es ist schon besser geworden, wir haben Hinweisschilder
aufgestellt, und je schöner bzw. größflächiger das Gärtla geworden ist, desto weniger Hundekot ist
vorhanden. Das Problem ist aber noch nicht gelöst. (mehr …)





