Schlagwort: Komposttoilette

  • Waldkappel: Fläche des Fuchsgartens gehört Genosseschaft

    (Antrag/Antworten)

    Wir haben 19 Beete, á 3m^2 (ca.) an Gemüsebeet. Ein Hügelbeet (ca. 10m lang), einen Waldgarten …(die Größen sind auf der karte). 109/4 ist der Gemeinschaftsgarten. Die Fläche gehört der Genossenschaft Region im Wandel Kooperative. 

    Die Nutzung ist unbefristet. Die Fläche gehören der Genossenschaft, die Wiederrum Menschen aus dem Netzwerk gehören und quasi die Pacht zahlen, ebenso die anliegenden Wohngebäude. Es ist quasi ein Gemeinschaftsgarten, den die Genossenschaft abbezahlt, weil es ihr Eigentum ist und zur Verfügung stellt.

    Verantwortlich sind wir ca.6 Menschen, mitmachende ca. 40 plus weitere lose Menschen, die ab und an mitmachen (ca 100/ Jahr). 

    Alle Beete sind Gemeinschaftlich, dieses Jahr mit einigen individuellen Verantwortungen. Patenschaften machen wir dieses Jahr und einige Beete ganz gemeinsam, trotzdem koordiniere ich den garten

    Ich koordiniere den Garten und die Menschen. Auf ihren Beeten spreche ich mit Ihnen die Fruchtfolge ab, sonst entscheiden sie individuell. Den Gesamtgarten und Waldgarten hüte ich. Man kann mitmachen, in dem man sich meldet. 

    Wir wollen zwei Kompostklos im Turnus nutzen. Wir wollen, dass Menschen nicht ins Haus müssen, um auf Toilette zu gehen. Die Fäzes lagern wir dann in den IBC Tanks, deswegen brauchen wir sei. Nach ca. Einem Jahr kommen sie zu den Bäumen und Sträuchern. 

    Das Wasser kommt vom Dach, teilweise wird es schon von dort abgefangen, an manchen Stellen fehlen noch die Rinnen. 

    Die Geräte sind in der Scheune direkt am Garten. Die Scheune ist für alle offen. 

    Ich kümmere mich um den Kompost. 


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  • Magdeburg: Vitopia Gemeinschaftsgarten – Kompostplatzbau in Kooperation mit Hochschule

    (Antrag, Antworten)

    Am Stadtrand Magdeburgs, mitten im Herrenkrugpark, liegt die ehemalige Parkgärtnerei.
    Das Grundstück wurde 2012 durch die Vitopia-Genossenschaft gekauft und inzwischen
    sind ein gemütliches, familienfreundliches Café, eine Herberge und selbstverwalteter
    gemeinschaftlicher Wohnraum entstanden. Auf dem Außengelände befindet sich der
    Gemeinschaftsgarten mit Gemüsebeeten, altem Baumbestand, sowie Gartenbereiche
    rund um das Café mit Plätzen, die zum Austauschen und Verweilen einladen, wie ein
    Pavillon und die Lagerfeuerstelle. Das Wohnhaus wurde mit viel ehrenamtlicher Mithilfe
    nach ökologischen Gesichtspunkten saniert und beispielsweise Trocken-Trenn-Toiletten
    eingebaut, um perspektivisch Kreisläufe durch ein Kompostkonzept besser schließen zu
    können. Ökologische und soziale Projekte sind für die über 100 Mitglieder der
    Genossenschaft, des Kultopia-Vereins und der Wohngemeinschaft wichtige
    Anknüpfungspunkte, um sich gemeinsam für eine lebenswertere Zukunft einzusetzen und
    in die Gesellschaft zu wirken.

    GG

    Der Vitopia-Garten ist von Anfang an durch viele Hände mitgestaltet worden. Neben den
    etwa 15 Menschen aus der Wohngemeinschaft bringen sich Mitglieder aus Verein und
    Genossenschaft ein. Es haben schon mehrere BFD-Freiwillige (u.a. aus Syrien) Projekte
    umgesetzt und es finden immer wieder auch Menschen ohne vorherige Berührungspunkte
    zu uns und machen mit. Mit der Zeit hat sich der Garten sehr entwickelt. Es gibt nun eine
    große Fläche für den Anbau von Gemüse und über das Grundstück verteilt zahlreiche
    Obstbäume, Beete, Ecken und Nischen, die gestaltet und gepflegt werden. Auch ein Imker
    hatte hier schon seine Bienen stehen

    Bisher haben wir in mehreren kleinen Behältern kompostiert, um das anfallende Material,
    wie Gemüse- und Pflanzenabfälle und Schnittgut vom ganzen Gelände, wieder zu
    vererden. Diese stoßen inzwischen an ihre Grenzen und wir haben uns entschlossen,
    einen neuen Kompostplatz zu bauen. Dafür hat sich eine Arbeitsgruppe von vier Personen
    ausgiebig informiert und beraten lassen.
    Ein Studierender der Hochschule, der hier fleißig mitgärtnerte, hat seine Masterarbeit über
    für uns geeignete Kompostierungsverfahren geschrieben, sodass perspektivisch – in
    Kooperation mit der Hochschule – sogar unsere Komposttoiletten in den Kreislauf
    eingebunden werden können. Ein Verfahren mit mehreren Kompostierungsstufen und
    möglichst hohen Temperaturen soll am Ende, nach ca. zwei Jahren, die hygienische
    Sicherheit gewährleisten. Diesen Plan möchten wir nun umsetzen.
    Um den Kompostplatz langfristig nutzen zu können und – mit Blick auf die
    denkmalgeschützten Gebäude – schön zu gestalten, möchten wir die Komposter aus
    Ziegelsteinen mauern. Diese können wir von mehreren Abriss-Baustellen recyclen, wofür
    wir schon Zusagen haben. Den Transport und die Aufarbeitung der Steine organisieren wir
    ehrenamtlich. Ebenfalls versuchen wir, Materialien für die Überdachung des Komposts
    wiederzuverwenden, indem wir die Unterkonstruktion aus Holzresten bauen. (mehr …)

  • Freiburg: Wandelgarten will Boden und Wasserversorgung verbessern

    (Antrag, Antworten)

    Aktivitäten für die wir eine Förderung beantragen:

    A) Aktivitäten zur Senkung des Wasserbedarfs aus dem Dorfbach (dessen Wasserstand in
    vergangenen Sommern bereits in Notbereiche geraten ist und unsere einzige Wasserquelle ist)

    1. Mehr Regenwasser speichern unter Verwendung von zwei IBC-Containern.

    2. Den älteren Menschen das Gießen erleichtern durch Schlauchanschluss an den IBC-
    Container.

    3. Dachfläche, Regenrinne und Abfluss des Geräteschuppens erweitern, um mehr
    Regenwasser speichern zu können.

    B) Aktivitäten zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit

    1. Kompost-Kur: Da die (Aushub-)Erde, die wir 2020 von der Stadt Freiburg erhalten haben
    besonders viele Steine und so gut wie keinen Humus hatte, ist die Wasserhaltefähigkeit
    der Erde sehr gering. Damit die Beete das Wasser besser speichern können, haben wir
    ihnen Anfang 2021 (angeregt durch Marie von „Wurzelwerk“, www.wurzelwerk.net) 10 –
    15 cm Kompost gegönnt.

    2. Bewirtschaftete Fläche verbessern durch Anlage von 7 „Kompostbeeten“ nach Marie
    von „Wurzelwerk“.

    C) Aktivitäten zur Förderung der Artenvielfalt

    1. Mehr (Beeren-)Sträucher pflanzen, die das gesamte Gartensystem unterstützen:
    Wasserhaushalt, Pilze (Mykorrhiza) im Boden, Nahrung für Menschen und Tiere (Vögel) –
    angeregt durch Dr. Noemi Stadler Kaulich (Dynamischer Agroforst) und Dr. Markus Strauß.

    2. Weiterer Anbau von alten oder wenig bekannten samenfesten Kultur- und
     Wildpflanzen

    3. Anlage eines Bereiches für die Jungpflanzenanzucht unter der rechten
    Dacherweiterung des Gartenhäuschens

    D) Aktivitäten zur Förderung der Bildungsarbeit und von Veranstaltungen

    1. Erneuerung der Eingangstafel

    2. Anlage einer kleinen Komposttoilette und eines einfachen Pissoirs unter der linken
    Dacherweiterung des Gartenhäuschens

    • Wie habt ihr bisher Regenwasser geerntet, woher kommt das restliche Wasser?

    Bisher haben wir das Regenwasser über das Dach unserer Gerätehütte (6 qm) in einer üblichen grünen Wassertonne (300 l) geerntet. Das reicht aber nicht weit, zumal die Dachrinne viel zu schmal ist und das Abflussloch zu klein ist. (Außerdem habe ich Bedenken, dass das Regenwasser durch die Dachpappe verseucht wird).
    Darüber hinaus haben wir Zugang zum Dorfbach, einem kleinen, flachen Bach, der etwa 40 m bis 75 m von den Beeten entfernt ist. Von dort ist es uns nicht erlaubt das Wasser mit einer Pumpe zu entnehmen. Wir dürfen es mit Gießkannen holen, die aber besonders im Sommer, wenn der Wasserstand sehr niedrig ist, nur schwer zu füllen sind. Und gerade dann sind auch viele Mitgärtner:innen verreist. Das Wasser des Dorfbaches ist recht kalt – was ja der Frische zugute kommt – für die Pflanzen aber zu kalt sein kann. Deshalb haben wir auch das Wasser zum Aufwärmen vorab in die Wassertonne befördert.

    • Wer wird die Arbeiten zur Erweiterung der Dachflächen machen?

    Fünf Mitgärtner:innen (darunter eine praktisch begabte Architektin) und ein Gärtner aus dem Garten, wo ich die letzten Terra Preta Kurse veranstaltet habe. Wir hatten auch einen Beratungstermin mit einem Fachmann.

    Ja, das können wir gerne machen. Eine Beschreibung, wie Kompostbeete angelegt werden, findest du hier.
    [Übrigens leitet der Link unter dem Webinar „Kompost – Das Gold des Gärtners“ bei mir nicht zur Präsentation].

    • Die Kosten für den Kompost habt ihr schon bezahlt?

    Ja, ich hatte unser Vorhaben vorab mit dir telefonisch besprochen. Du fandest unser Vorhaben gut und wolltest dich dafür einsetzen, dass die Kosten für den Kompost von der anstiftung übernommen werden. Die Mittel, die wir dafür derzeit verwendet haben, sind Eigenmittel für unser Projekt „Füttert die Regenwürmer!“, für das wir eine 80%ige Förderung über die Deutsche Postcode Lotterie erhalten haben. Ich hatte – statt den Antrag fertig zu stellen – u.a. die Vorstellung des WandelGartens beim ersten „Gärten im Gespräch“ am 8.4.2021 vorbereitet.

    • Wie lange habt ihr die Fläche sicher?

    Wir haben sie solange sicher, wie dort keine Garage gebaut werden muss. Sie müsste gebaut werden, falls viele Haushalte, die derzeit autofrei leben, sich entscheiden würden ein eigenes Auto haben zu wollen und jeweils ca. 25.000 € (der Preis ist noch vom Jahr 2000 – die Baukosten dürften inzwischen deutlich höher liegen) für den Bau der Garage aufbringen würden. Unser Stadtteil ist mit ca. 30 Carsharing-Fahrzeugen recht gut versorgt. Außerdem gibt es eine gute Straßenbahnanbindung und drei Busslinien. Der Verein für autofreies Wohnen e.V. kümmert sich darum, dass die Fläche als Gemeinschaftsgarten, Erholungs- und Kulturraum erhalten bleibt. Er mietet Garagen an für Menschen, die aus irgendeinem Grund doch ein eigenes Auto brauchen (rechtlich dürfen die Menschen nicht einfach selbst eine Garage anmieten).

    • Sind die Kosten für die Komposttoilette und die Eingangstafeln die Kosten für das Material zum Bau?

    Ja. Nur Materialkosten, soweit möglich auch gebraucht.

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  • Landolfshausen: Gemeinschaftsgarten Teil eines Umweltpädagogikprojekts

    (Antrag/Antworten)

    Erdumdrehung e.V. macht umweltpädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulen. Es gibt einen Schulgemeinschaftsgarteb u.ä. Es gibt aber auch einen Nachbarschaftsgarten

    Wem gehört das Grundstück, was war vorher auf diesem Grundstück, ist die Nutzung
    befristet, müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
    • Das Grundstück gehört Andreas und Franziska Huhn (Aus dem Vereinsvorstand von
    Erdumdrehung e.V.)
    • Das Grundstück wurde bis 2020 von Schafen und Pferden beweidet und war an einen
    biologisch wirtschaftenden Landwirt aus dem Dorf verpachtet. Es ist nicht bekannt,
    dass in den letzten 10 Jahren Kunstdünger oder Pestizide auf der Fläche ausgebracht
    wurden.
    • Das Grundstück ist zunächst für 15 Jahre gepachtet. Es wird eine Pacht in Höhe von
    250 € pro Jahr gezahlt.
     Wie kommunizieren Sie die Möglichkeit des Mitgärtners und wie viele Menschen können
    Parzellen bewirtschaften?
    • Parallel zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens von Erdumdrehung e.V. sind wir
    dabei das Gartennetzwerkes Göttinger Land zu entwickeln.
    • Die Planungen und Absprachen dazu erfolgen seit fast einem Jahr. Es sind bereits 20
    Gärten mit dabei und es gibt im Landkreis noch weitere. Die Homepage dazu ist in
    etwa 4 Wochen online.
    • Auf der Homepage gibt es eine Gartenbörse, die Gärtner*innen und Gärten
    vermittelt.
    • Ebenso erfolgt die Bekanntgabe durch die Kontakte des Vereins Erdumdrehung e.V.
    • Für die Erstellung der Homepage und für die Bekanntgabe durch Printmedien stehen
    für das Gartennetzwerk Göttinger Land bereits Gelder zur Verfügung.
    • Es können in dem Garten von Erdumdrehung e.V. etwa 20-25 Erwachsene Personen
    intensiv Gärtnern und Ernten. Dazu sind Kinder in dem Garten sehr willkommen.
     Wie groß ist die Gruppe, die die Parzellen nutzt? Wie viele Parzellen gibt es und wie viele
    davon werden gemeinschaftlich genutzt?
    • Bisher sind neben den Bildungsgruppen 5 feste Familien (10  Erwachsene) die den
    Garten mit bewirtschaften.
    • Es gib bisher 3 Parzellen mit 50 m² / 90 m² und 300 m² Dazu kommt die
    Streuobstwiese, die Schaf und Hühnerweide.
    • Die 90 m² werden von drei Familien unter Eigenregie genutzt.
    • Die Bildungsgruppen arbeiten nur auf dem „großen Acker“ die Pflege übernehmen
    die „privaten Nutzer“, da die Ernte großteils in die Sommerferien fällt, in denen
    keine Kindergruppen kommen, so haben alle etwas von dem großen Gemüseacker.
    • Es gibt noch weitere Fläche von 270 m² die für den Gemüseanbau geeignet ist und
    nutzbar gemacht werden kann. Je nach bedarf auch für individuelle Parzellen. Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für ihre Parzelle?
    • Nein
     Wie kommunizieren diese Gärtner*innen untereinander und wie sind Sie in die
    Weiterentwicklung des Projekts eingebunden?
    • Das Projekt steht am Anfang seiner Entwicklung, bislang erfolgt die Kommunikation
    und die Weiterentwicklung des Projektes persönlich bei der Arbeit. Die Koordination
    und Absprachen übernimmt Franziska Huhn
     Wie sind die Parzellen organisiert? Können die Gärtner*innen diese dauerhaft nutzen oder
    ist das jeweils für eine Saison?
    • Die Parzellen stehen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung
     Wo sind die Gartengeräte für die Gartengruppe bisher untergebracht?
    • Der Gemeinschaftsgarten grenzt an das Wirtschaftsgebäude der Familie Huhn
    • Dort werden bislang die Gartengeräte gelagert und es ist dort ein Wasseranschluss
    vorhanden
     Woher kommt das Wasser?
    • Neben dem Leitungswasser ist auf dem Grundstück ein Brunnen sowie der Zugang
    zu einem Bach. (Auf die Angaben der Gemeinde zur Oberflächenwasserentnahme
    wird geachtet.)
     Sind die Gruppen, die regelmäßig aktiv sind, die angegebenen Kinder-, Schul- und
    Jugendgruppen?
    • Nein, auch die „freiwilligen“ Gärtner*innen
    • Es gibt noch keinen festen Termin für offene Gartennachmittage zum Gärtnern, sie
    sind aber in Planung
     Wie beteiligen sich die Träger dieser Gruppen an den Kosten des Gartens?
    • Die Schulklassen und Kitas zahlen für die Nutzung des Gartens. Davon wird sowohl
    ein Honorar an den Teamer sowie eine Nutzungspauschale für den Garten gezahlt.
    Die geplanten Einnahmen stehen für die Weiterentwicklung des Gartens zur
    Verfügung.
     Was genau meinen Sie mit Gartenprogramm?
    • Das Gartenprogramm betrifft die Bildungseinrichtungen. Diese kommen mit drei fest
    gelegten Terminen in den Garten und sähen, jäten, ernten und Kochen ihre Ernte am
    Lagerfeuer.
     Wie wird das „Toilettenproblem“ derzeit gelöst? Was passiert mit den Hinterlassenschaften,
    wenn es eine Komposttoilette gibt und wer kümmert sich darum?
    • Die Toilettennutzung erfolgt bislang im privaten Wohnhaus
    • Der Ausbau einer „öffentlichen“ Toilette ist in Vorbereitung• Die Pflege der Kompossttoilette übernimmt Andreas Huhn
    • Die Kompostierung der Hinterlassenschaften erfolgt auf dem Gelände.
    • Die Verteilung des Kompostes erfolgt nicht auf den Anbauflächen.
     Wer und wie viele würden wann die Toiletten, den Werkzeugschuppe, den Unterstand bauen
    und wie beteiligen sich die Gärtner*innen des Parzellenteils daran? Bitte fächern Sie die
    Kosten für die Materialien noch ein wenig auf
    • Der Bau der Kompossttoillette erfolgt als „Workshop mit den Parzellennutzern, dazu
    sind auch Interessierte für das Thema eingeladen. Im Rahmen des Gartenerzwerkes
    Göttinger Land sind mehrere Workshops zum Thema Komposstoillette und deren
    „Hinterlassenschaften“ mit einem Fachreferent geplant, da das Thema viele Gärten
    betrifft und es viele offene Fragen dazu gibt.
    • Der Bau der Hauptkonstruktion des Unterstands und des Geräteschuppens erfolgt
    durch die erwachsenen Gartennutzer*innen. Das Gestalten und und „Bretter
    annageln“ erfolgt durch die Kinder. Sowohl die der Familien als auch der
    Bildungsgruppen.
     Ist der „Große Gemüseacker der Teil, auf dem die Gruppen tätig sind ?
    • Die Gruppen sind nur auf dem großen Gemüseacker tätig. Die Pflege benötigt aber
    auch außerhalb der Gruppen Unterstützung und erfolgt gemeinschaftlich. Die Ernte
    v. a. in den Sommerferien wird aufgeteilt.
     Für wen beantragen Sie das Saatgut und die Jungpflanzen?
    • Da die Bewirtschaftung gemeinschaftlich erfolgt sind das Saatgut und die
    Jungpflanzen auch für die Nutzung der Bildungsgruppen vorgesehen. Ich verstehe,
    wenn das kritisch gesehen wird, eine Trennung ist da nur schwer möglich. Der
    Posten kann sonst gerne aus der Förderung entnommen werden. (mehr …)

  • Im IG Bad Sooden-Allendorf wird eine Komposttoilette gebaut

    (GU aus Antrag und ANtworten)

    die Gartengemeinschaft möchte eine Komposttoilette (Bausatz) bauen:

    –     Ist der Garten nicht in direkter Nachbarschaft des Familienzentrums und die Gärtner*innen können die Toilette des Familienzentrums nutzen?

               Der Garten liegt nicht in direkter Nachbarschaft, zu Fuß benotigt man 15 min zum Familienzentrum. Die öffentlichen Toiletten der Stadt liegen ebenfalls entfernt und kosten pro Nutzung 50 Cent.

     –     Wer wird die Toilette denn leeren?

                       Geplant ist über den Gartenrat zwei Gartennutzer zu finden/wählen die dafür verantwortlich sind.

     –     Was passiert mit dann mit dem Inhalt?

                       Es soll sich bei diesem Klo um ein Trennklo handeln, somit fallen Urin und Fäzes getrennt an. Der Urin kann 1:8 mit Wasser gemischt als Dünger ausgebracht werden, die Feststoffe werden in einem Thermokomposter kompostiert und dann auf Nicht-Nahrungs-Beete ausgebracht.

                      

     –     Wie viele Leute können/werden beim Bau der Toilette mitmachen?

             Aus den bisherigen Erfahrungen anderer Einsätze rechne ich mit 5-7 Leuten,die beim Bau helfen werden.

     –     Woher bekommen Sie das Werkzeug für den Bau?

             Die Werkzeuge kommen teils aus dem Familienzentrum, teils aus privaten Haushalten.


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  • Hirschgrün: Komposttoilette bedroht

    (Gu, Mail)

    Bei uns in Aachen geht es zumindest gleich ereignisreich los. Wir haben in den letzten zwei Jahren zusammen mit den Ingenieuren ohne Grenzen eine Modell Trocketrenntoilette in unserem Gemeinschaftsgarten HirschGrün gebaut (in Zukunft wollten wir sie als Komposttoilette nutzen). Dieser Bau wurde als Ausnahmebau in unseren Pachtvertrag aufgenommen, zusammen mit unserem Bildungsprojekt mit dem „NRW denkt nachhaltig Preis“ ausgezeichnet und finanziell durch die Anstiftung unterstützt. Soweit so gut. Nur hat die Aachener Politik und Verwaltung jetzt (kurz vor Nutzungsbeginn) entdeckt, dass es diese Toilette niemals hätte geben dürfen, da lt. Landesgesetzgebung alle Toiletten in Innenstädten in NRW an die Kanalisation angeschlossen sein müssen.


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  • Komposttoilettenbauworkshop mit Kante im entstehenden Gemeinschaftsgarten Dübener Heide

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Die  Kompost-Toilette  entsteht  auf  einer  im  Aufbau  befindlichen  Gemeinschafts-Waldgartenfläche  bei  Kemberg.  Sie  soll  im  Rahmen  eines Workshops am  23.  Sept.
    2017  zum  Start  der  Einrichtung  dieser  Gartenfläche  erbaut  werden.  Der  Workshop wird  geleitet  von  dem  aus  Berlin  stammenden  „Kollektiv  für  angepasste  Technik“
    (KanTe, https://kante.info/). 
    Die  Waldgartenfläche  wird  als  Teil  des  in  der  Dübener  Heide  gelegenen  Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ entwickelt 1. In der Projektbeschreibung sowie in der  Budgetierung des Projektes ist der Bau einer Kompost-Toilette nicht enthalten.  
    Dieser Projektansatz ist im Verlaufe der Projektumsetzung  durch Teilnehmer an die Projektleitung herangetragen wurden und soll im Anschluss an die theoretische Erarbeitung der Grundlagen von Komposttoilettenanlagen. als eigenständiges Projekt praktisch umgesetzt werden.
    Der beantragende Verein Dübener Heide e.V. ist Träger des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BLUE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beantragt und bewilligt.
     Das  Projekt  dient  dazu,  die  Potenziale  von  Gemeinschaftsgärten  resp.  des  Urban Gardening für den ländlichen Raum zu ergründen.  
     Die  fraglichen  Potentiale  sind  auf  die  Aufgaben  des  Naturparks  und  seiner  Schutzzwecke bezogen: Gemeinschaftsgärten sollen in ihrer Eignung geprüft werden, in wie weit sie sich als Plattform für Kommunikation, (interkulturelle) Integration, Umweltbildung, Kultur, Attraktionsräume für junge und urbane Zielgruppen und als Beispiel umweltgerechter Landnutzung nutzen lassen. Insofern werden auf allen vom Projekt unterstützten Gartenflächen kein Kunstdünger und keine Pestizide verwandt.
     Das Projekt führt auf Basis einer Workshop-Reihe in das Thema Gemeinschaftsgärten als  (halb-)öffentliche  Lernorte  für  die  Umweltbildung  ein  und  initiiert  und  begleitet  in
    Anknüpfung  an  zu  erfassende  Vorortinitiativen  die  Errichtung  von  zwei  (Pilot-)  Gemeinschaftsgärten-Projekten in der Region. In einer dieser Flächen soll die beantragte  
    Komposttoilette erbaut werden.

    Die Toilette wird mobil gebaut, da nicht klar ist, ob auch langfristig Leute auf dieser Fläche gärtnern werden.

    Wir haben in unserem Gartenprojekt im Teil Sachsen-Anhalt bisher eine motivierte Kerngruppe aus 6-8  Personen die im Umkreis von 2 – 5 km zur Workshopfläche und potentiellen Waldgarten wohnen. Zusätzlich kommen einige aus dem sächsischen Teil der Dübener Heide.  Dabei handelt es sich auch um Leute, die selber Gärtnern und auch thematisch verwandte Seminare anbieten und das Projekt unterstützen wollen; einige kommen auch aus Interesse an den Workshopthemen . Dem gesamten Projekt wind ca. 25 Personen zugeordnet die bei unterschiedlichen Workshops anwesend waren.
    Die jetzt anvisierte Fläche und die Idee zu diesem Workshop wurde von den Teilnehmern der durch unsere bisherigen Workshops gebildeten Kerngruppe vorgeschlagen, zu dem auch der Besitzer der Fläche gehört, und von unserem Projekt aufgenommen.
    Leider ist die anzustrebende zusätzliche erweiterte Grupp des Gartenprojektes noch nicht vorhanden; diese muss vom Projekt weiter aufgebaut werden . Das soll auch über möglichst interessante Workshops geschehen. Der Komposttoilettenworkshop unter Leitung von KanTe bietet sich da an. Was dann später auf dieser Fläche angebaut werden soll, wird von den Teilnehmern entschieden.
    Zeitlich sind wir durch die späte Bewilligung des Projektes im Jahresverlauf leider etwas hinterher, so dass der Workshop für dieses Gartenprojekt recht spät ins Jahr gerutscht ist. Aufgrund der Rahmenbedingungen des Förderprogramms können wir den Workshop jedoch nicht verschieben (mehr …)

  • Infos zum Gemeinschaftsgarten Bad Säckingen

    (gu aus antrag und nachfragen)

    Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
    Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.

    Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.

    Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.

    Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.

          Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.

         Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)

          Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?

         Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)

         Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
    Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.

          Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?

         Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.

          Ist die Nutzung der Fläche befristet?

         Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt

          Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?

         Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.

          Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?


    Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.

    Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?

    Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner  ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
    Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten.


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  • Gartenutopie Chemnitz hat Bibilothek und Küche

    Das Projekt wurde im November 2014 gegründet und wirtschaftet derzeit auf ca. 3000m². Die Fläche für Gemüsebeete (ohne Hochbeete) beträgt ca. 270m².

    Der begrenzende Faktor sind die Ressourcen zur Pflege der Beete und das verfügbare Gießwasser. Zur Infrastruktur gehört eine Komposttoilette, ein kleiner Bauwagen für Gartengeräte,

    mit Bibliothek und Küche und ein kleiner Bauwagen als Wohnwagen. Wir möchten den Gemüseanbau und Techniken zur Bodenverbesserung und Pflanzengesundheit erlernen.

    Unser vorrangiges Ziel ist der nachhaltige

    Gemüsebau ohne Verwendung synthetische Pflanzenschutz- und Hilfsmittel. Für die Einhegung des Areals und zum Zwecke des Vogelschutzes im Herbst vergangenen Jahres

    eine Wildgehölzhecke angepflanzt. In nächster Zukunft ist die Ausweitung der Speicherkapazität für Regenwasser, die Pflanzung von Obstbäumen und eventuell ein kleines Gewächshaus geplant.

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  • Neues aus dem Stadtwaldgarten (Marburg)

    (Gu, mail)

    Der Garten hat 20 bewirtschaftete Parzellen, die genaue Anzahl der Personen ist unübersichtlich, weil es sich gerade einbürgert, dass die Leute sich von Freunden und Bekannten helfen lassen, die auf die Art dann auch Mitgärtner sind. Eigentlich sehr schön, weil die Parzellen gepflegter sind und die Leute sonst kein Gartenstück bekommen könnten, weil alles vergeben ist. Fluktuation ist weiterhin vorhanden, das liegt an der allgemein großen Fluktuation im Stadtteil.

    Im Frühling haben wir ein neues Gartenhaus bekommen, in dem sich die Leute aufhalten können, das ist schön und kommunikativ. Der Gratisgarten wurde erweitert und wird gut genutzt von der Bevölkerung. Es wird dort auch alles mögliche gepflanzt, ohne dass ich immer sagen kann, wer da aktiv war.

    Im Abenteuergarten wurde eine Komposttoilette gebaut, die auch vom interkulturellen Garten genutzt werden kann.

    Wir haben für einen blinden türkischen Jugendlichen ein Hochbeet gebaut, das nach dem Prinzip des Square foot gardening angelegt ist. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren, und es klappt gut.


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  • Rückmeldungen von Shimeles August/September

    Rückmeldungen August-Oktober 2015/Shimeles

    1.      Per mail an shimeles

    „… die Kontakte zu dem Übergangswohnheim sind besser als die zur Nachbarschaft, doch langsam läuft auch das an. Viele Anwohner spenden Dinge, auch ein Kleingärtner von nebenan unterstützt uns sehr tatkräftig.

    Von einem öko-Soßenhersteller, der im gleichen Gebäude produziert haben wir einen kostenlosen Wasseranschluß bekommen, was total super ist!

    Alles in Allem wächst der Garten und wird auch immer mehr zu einem Bestandteil (wie Du meintest „Brücke“) der Hochschule!

    Jeden Mittwoch machen wir ein Gartenessen, das immer sehr gut besucht ist.

    Wir wollen einen Werkstatt und Workshop Bauwagen errichten und fangen an in Kontakt mit der Lokalpolitik zu treten. „

    (Shimeles)

    # Bermudagarten Berlin, Infrastruktur

    2.      IG Nortof Mitte (Nahe Kiel, Schleswig Holstein), Tel.Gespräch mit Sh

    Julia Bielke heisst die Ideengeberin. Sie hat eine Kollegin die ihr ehrenamtlich zur Seite steht.

    Dabei sind Flüchtlinge aus Irak, Syrien, Eritrea

    Der Garten ist neu. Angefangen in April 2015.Das Grundstück ist städtisch, eine verwilderte es Grundstück mit 2 Häusern die in 2-3 Jahren abgerissen werden.

    Sie will denn Garten nicht nur für „Asylbewerber“ sondern für alle Menschen als Begegnungsstätte. Sie steht 2 Feste Nachmittage im Garten und eine andere Rentnerin steht 2 fest Nachmittage dadurch ist die Präsenz abgesichert.

    In Mai hatten sie gemeinsame Aktionen gehabt wo 40 Personen teilgenommen hatten.

    Auch die Asylbewerber haben das Buffet mit ihren Speisen bereichert.

    Sie macht alles mit viel Herzblut und investiert viel ehrenamtliche Zeit. Was zu schaffen macht ist es die Versicherungsfragen: Wer ist verantwortlich wenn im Garten etwas passiert?

    Kontaktadresse: Julia Bielke, 24589 Nortof, E-Mail: Julia-beilke@web.de

    Ich habe sie beraten zu Themen hauptsächlich: Trägerschaft, Organisation, Versicherung, Gruppenaufbau

    Sie wusste nicht über die Stiftung. Nachdem ich sie auf die Arbeit und die Homepage aufmerksam gemacht hatte, und sie den Homepage gelesen hat, war sehr beeindruckt von so viele Infos zu verschiedene Themen!

    (Shimeles)

    # IG Nortof „Mitte“

    3.      Internationaler Garten in Witzenhausen

    Eine der Initiatorin Monika Nikisch, hatte bereits 2007, den ersten Wochenendseminar der „Mobilen Akademie der anstiftung“, in Göttingen   zum Thema Interkulturelle Kommunikation und Kooperation besucht.

    Jetzt plant sie mit eine kollegin einen Internationale Gärten, in Witzenhausen.

    Shimeles

    # Garten in Planung, Witzenhausen

    4.      Jurtenbau, Richtfest Einladung per Mail

    Der Kultur Gärten Arbergen, hat eine Jurte gebaut. Danach haben die Jurtenbauer, GärtnerInnen und Nachbarn des laden zum Richtsfet ein.

    Ich wurde sowohl zum mitbauen als auch zun Richtfest eingeladen worden. Leider könnte ich nicht daran teilnehmen.

    Shimeles

    # IG Kultur Garten Arbergen, Handwerk

    5.      Komposttoilette gebaut

    Nach lange Jahre Diskussion wurde in eine Gemeinschaftsarbeit eine Designer Komposttoilette in Friedensgarten gebaut. Die Materialkosten wurden über die anstiftung finanziert. Anleiter war ein privater Fachmann.

    Shimeles

    # IG Göttingen, Handwerk

    6.      Hochbeet aus Stroh,per Mail an Sh

    „… Wir haben im letzten Jahr in unserem Gemeinschaftsgarten in Nettingsdorf mit Stroh-hochbeeten experimentiert. Wir haben Tomaten, Paprika, Chili, Kürbis, Basilikum, Melanzani angebaut. Die erste Zeit war eine sehr trockene Periode, sodass wir mit dem Gießen kaum nachgekommen sind, dann kam eine längere Regenperiode, die den Faulprozess etwas beschleunigt hat.

    Von der Struktur des Gartens hats schon sehr schön ausgeschaut, die Erträge waren allerdings nicht so üppig wie erwartet und wie gesagt durch die Witterung auch pflegeintensiver als erwartet. Dafür konnten wir die Ballen im Herbst schön einarbeiten in die Erde. Heuer haben wir als Hochbeete Palettenaufsätze verwendet. Zucchini, Chili, Kürbisse und Tomaten sind uns noch nie so gut gelungen.“

    Shimeles

    # IG Nettingsdorf, Handwerk

    7.      Stubengarten, per Mail an Shimeles

    „…Leider hat die Stadt bis heute die Veränderungssperre nicht aufgehoben und auch die angekündigte Entscheidung vor der Sommerpause liegt nicht vor. So können wir leider nichts an Vorhaben vergeben. Hinzugekommen ist noch, dass wir das Gelände auch zur externen Prüfung der Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf den mittelalterlichen Keller u.ä. . m. zur Zeit gegeben haben. Auch hier stehen die Ergebnisse noch aus. Daher können wir diesbezüglich nur abwarten.

    Wenn Resultate zur Nutzbarkeit vorliegen, werden wir uns wieder melden.“

    (Shimeles)

    # Stubengarten, Witzenhausen, Handwerk/Infrastruktur

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  • Mauergarten: gemeinsames Bauen und Reparaturcafé

    (Gu, Mailing, 21.7.)
    Von 17 bis 20 Uhr kann, wer defekte Küchengeräte, Stühle u.a. wieder in Funktion bringen lassen möchte, im Freizeiteck (Graunstrasse Ecke Gleimstrasse) das Reparaturcafé besuchen! […] Am kommenden Samstag, 25.07., wird ab 14 Uhr im Garten an dem neuen Wasserschuppen und evtl. an weiteren Holzmöbeln gebaut.“
    Sie diskutieren gerade über eine Komposttoilette (Sie wollen einen Kreislauf herstellen -> Terra Preta für die Beete)

     ²
    Bezüglich des Andockens interessierter Kindergärten brachte Barbara folgenden Vorschlag ein:
    Die KiTas sind relativ weit vom Garten entfernt. Daher wäre eine Alternative, in den KiTas vor Ort gemeinsam mit fachkundigen Eltern Hochbeete zu bauen und ihnen zu Beginn Unterstützung beim Gärtnern zu bieten. Interessenslage wird noch eruiert; ggf. können hierfür auch wieder Fördergelder rekrutiert werden.“ (mehr …)

  • viel Handwerk in den IG Gö geplant

    (Gu aus Antrag)
    Die Leute der IOG Gö haben handwerklich noch viel vor in diesem Jahr. So wollen sie im Geißmarer Garten eine Bieneninfotafel mit Schaukasten bauen, um SchülerInnen, SpaziergängerInnen und andere Interessierte mehr um das Bienenprojekt und Imkern vermitteln zu können. Bei Bau können auch Leute dabei sein, die nicht Mitglied im Verein sind. In beiden Gartenprojekten des Verein soll nun tatsächlich eine kleine Werkstatt aufgebaut werden und in Grone gibt es nach ausführlicher Diskussion die Entscheidung für den Bau einer Komposttoilette.


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  • KompostkloBau in der Hellen Oase

    (Gu, Newsletterm 24.5.)
    „vom 13.-17. Juli 2015 wird gemeinsam gezimmert, gebaut und gelernt!“ Ein Kompostklo wird in der Hellen Oase (Berlin) gebaut. (mehr …)

  • KEBAP-Garten baut mobile Komposttoilette

    (Gu aus Antrag, 15.3.)
    Das Hamburger Gartenprojekt von KEBAP braucht eine Toilette (für die GärtnerInnen und die BesucherInnen ihrer Veranstaltungen). Sie wollen eine mobile Komposttoilette bauen und haben einige Gespräche dazu geführt.

    „Wir sind auf dem Gelände, auf dem wir gärtnern offiziell geduldet. Wir haben auf unserem letzten Treffen mit der Bezirksverwaltung und dem Träger des Sanierungsgebietes über das Aufstellen der Toilette und das weitere Vorgehen gesprochen. Auch das Aufstellen der Komposttoilette wird geduldet, wenn wir die Toilette in „unser Gesamtensemble“ integrieren. Das hatten wir sowieso vor. Unsere Erfahrung ist, daß wir in unserer Nische sehr viel machen können, solange wir nicht im einzelnen nach Erlaubnis fragen. Alle wollen nur informiert sein. das werden wir auch in diesem Fall so handhaben.

    Wir führen gerade einen absurden Streit wegen dem einzigen Mal, daß wir versucht haben, eine offizielle Genehmigung (für unser KEBAPmobil) zu erhalten. Wir haben dort gerade eine Eingabe und Widerspruch beim Bezirk laufen. Heute hat mich sogar ein CDU Abgeordneter angerufen und mir versichert, daß er sich für uns einsetzen werde, und den Vorgang für groben Unfug hält.

    Daher glaube ich, daß es keine Problem mit der Aufstellung einer Komposttoilette in unserem Hinterland geben wird, solange wir nicht nach einer offiziellen Genehmigung fragen. Auch wird das ganze ja mobil gebaut und ist daher auch auf-und abbaubar.“

    Wir fördern die Materialien für die Toilette, die sie in einer Art Workshop bauen werden


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  • Low_Tech Kollektiv macht Workshop zu Trockentrenntoiletten für Berliner Gärten

    (Gu, Mail, 13.1.)

    Workshop: Trockentrenntoiletten/Komposttoiletten in Gemeinschaftsgärten
    [
    Vis a vis des Gemeinschaftsgartens „Helle Oase“ in Berlin-Hellersdorf]
    Der Workshop richtet sich vorrangig an bereits aktive Gemeinschaftsgärtner_innen.
    Zum Thema:
    Neben der Tatsache, dass sie kein Wasser brauchen, haben Trockentrenntoiletten (TTC) und Komposttoiletten noch einen entscheidenden Zusatznutzen: die angesammelten “menschlichen Abfallstoffe” können wieder in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden.  “Gartenfit” gemacht, liefern sie wertvollen Dünger. Für viele Gemeinschaftsgärten ist daher das Schaffen einer solchen nachhaltigen Sanitärlösung ein wichtiges Thema.
    Der Workshop beschäftigt sich u.a. mit Fragen wie “Was passiert physikalisch-biochemisch in Kompostklo und TTC?”,  “Wie ordnet sich Kompostklo/TTC in das System Garten ein?”, “Was ist bei Planung,  Bau und Betrieb einer Kompost-/Trockentrenntoilette zu beachten?”, “Wie können Varianten in der Praxis aussehen?”. In Kleingruppen und im Plenum werden gemeinsam Lösungen erarbeitet, die die Teilnehmer_innen in die eigenen Gartenprojekte mitnehmen können.
    Workshopleitung: Julia und Ariane vom Ingenieur_innen-Kollektiv für angepasste Technik (www.KanTe.info)
      Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
    Um kleine kulinarische Beiträge zum gemeinsamen Pausenbuffet wird gebeten.

    Der Workshop wird gefördert aus Mitteln der Haleakala-Stiftung.

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  • Kiezgarten Fischerstraße: 1ha Gemeinschaftsgarten mitten in Berlin-Lichtenberg

    (Gu, Projektbesuch, 21.8.)

    Der Kiezgarten Fischerstraße ist 1ha groß und auf einer öffentlichen Fläche entstanden, die als Grünfläche im Flächennutzungsplan verzeichnet ist. Eigentlich sollte hier ein Park entstehen, doch dafür fehlte das Geld. Die Vornutzung war ein Sonnenblumenlabyrinth. Zwei Privatpersonen wollten gerne einen Gemeinschaftsgarten aufbauen und haben nach viel Recherche-Arbeit die zuständigen AnsprechpartnerInnen rausgefunden, den Trägerverein gegründet (der nur aus den 7 Gründungsmitgliedern besteht) und die Nutzung für 10 Jahre mit Verlängerungsoption übertragen bekommen. Es gibt individuelle und Gemeinschaftsbeete, Bienen, eine aus Fundsachen selbstgebaute Komposttoilette, Obstbäume, einen Bauwagen (Leihgabe) mit den Werkzeugen und Geräten, große noch verfügbare Flächen, auf denen Brennnesseln wuchern (sie haben diverse Planungen, was sie hier machen wollen). Sie sind 60 Leute, davon 40 Aktive, manche sind jeden Tag. Sie haben verschiedene AGs, wie Beete, Bienen, Streuobst, Bauen, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit etc. Es gibt Plena und dann noch Treffen in den AGs.Die meisten wohnen in der Nähe, manche kommen aus anderen Bezirken.

    Sie sind altersmäßig von 18 – 60 Jahre alt plus viele Kinder. MigrantInnen sind kaum dabei und es sind hauptsächlich AkademikerInnen. Es wollen auch immer noch weitere Leute hauptsächlich individuelle Beete – diese sind aber vergeben und mehr sollen es auch nicht werden. An den gemeinschaftlichen Beeten kann sich jedeR beteiligen, da gibt es auch viel zu tun.

    Sie haben noch kein Wasser und bringen das teilweise in Kanistern von zu Hause mit, bekommen es von den umgebenden Schrebergärten oder auch mal von der Feuerwehr. Sie wollen einen Brunnen bauen (Grundwasser ist 20m tief) und wir haben u.a. das gefördert. Außerdem wollen sie Werkstätten aufbauen für handwerkliche Tätigkeiten. Noch sind sie nicht vernetzt mit den anderen Gärten in Berlin bis auf einzelne private Kontakte. Sie kennen auch die anderen Gärten in Lichtenberg nicht.

    # Kiezgarten Fischerstraße

    # Brunnen

    # Werkstatt im Garten

    # öffentliche Fläche

    # Komposttoilette

    # Bienen

    # Berlin-Lichtenberg

    #individuelle und gemeinschaftliche Parzellen

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