Schlagwort: Konflikte

  • Hatting: Gartengemeinschaft wächst

    der Gemeinschaftsgarten wächst und gedeiht. 😉

    Inzwischen ist eine Outdoorküche entstanden und vielleicht schliesst sich noch ein weiterer Garten an.

    Die Fläche ist in Privatbesitz, Verein wollen sie ohne Eintragung. und: „Bei uns ist der Sonderfall, daß wir Eigentümer der Gärten sind und die(se) „Gemeinschaft“ seit Jahrzehnten zerstritten ist.“ Trotzdem wächst und gedeiht es. (mehr …)

  • Monheim: Gartengründer will Selbstorga stärken

    (Tel)
    In Monheim hat eine zivilgesellschaftliche Initiative vor ein paar Jahren zwei kleine Gartenprojekte im Berliner Viertel gegründet. Im Viertel wohnen viele Einwander*innen/Menschen, deren Eltern oder Großeltern mal eingewandert sind, es ist wegen der baulichen Lage etwas abseits vom Rest der Stadt.

    Die Gärten wurden als selbstorganisierte Projekte gegründet, in denen die Mitmachenden miteinander die Gegenwart und Weiterentwicklung umsetzen.
    Durch den Neubau einer soziokulturellen Einrichtung zog ein Teil dieser Einrichtung in das Viertel, mit dabei: städtische Angestellte, u.a. ein Künstler, der über die Stadt finanziert wird und auf Projektsuche war. Er hat sich dann für das Gartenprojekt engagiert, auch andere (?) Verwaltungsleute haben sich dann da eingemischt und wollen die Projektentwicklung, was dort wir läuft und wie Entscheidungen getroffen werden, bestimmen.
    Der Projektgründer sagte, er sei da dann rausgemoppt worden.

    Das Projekt verliert das, um was es geht: dass die Menschen lernen, sich selber zu organisieren, selber wirksam zu sein! Das möchte er verhindern und ab 2025 wieder in das Projekt einsteigen.
    Auch Fördermittel soll die Gruppe selber akquirieren, Konflikte selber lösen, ein eigenständiges Projekt bleiben

     

     

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  • Leipzig: Querbeet plant moderierten Zukunftsworkshop

    (Antrag/Antworten)

    […] waren die letzten Jahre für unseren Verein mir einigen
    Herausforderungen verbunden. Insbesondere die Umzüge, um nicht von Räumungen zu reden,
    änderten die Situaton des Vereins grundlegend, da sich die ehrenamtliche Arbeit von einem
    großen Garten nun auf zwei kleinere Flächen verteilt. Dazu kommt, dass Querbeet Trägerschaf für
    zwei weitere Gärten übernommen hat.
    Aktuell betreibt Querbeet vier Gärten: den Ludwigsgarten und den ehemaligen Schulgarten am
    Bernhardi-Platz in Leipzig Volkmarsdorf sowie den Mitmachgarten Wirrwuchs und das gerade
    entstehende Projekt Kinderzukunfsland in Leipzig Paunsdorf. Die beiden erst genannten werden
    im Wesentlichen durch ehrenamtliche Mitglieder betrieben. Für die beiden Gärten in Paunsdorf
    werden mit Personalmiteln gefördert.
    Neben der veränderten Situaton des Vereins, hat sich auch die Lebenssituaton vieler Mitglieder
    geändert, sodass einfach weniger Kapazitäten für die ehrenamtliche Arbeit existeren. Dadurch
    fällt es auch neueren Mitgliedern schwerer, in der Gruppenstruktur anzukommen.
    Wir haben uns als Gruppe deswegen dafür entschieden, einen Workshop durchzuführen, der zwei
    Ziele verfolgt. Zum einen wollen wir über aktuelle Konfikte sowie bessere Verantwortungs- und
    Kommunikatonsstrukturen reden. Zum anderen wollen wir uns darüber austauschen, was die
    einzelnen Mitglieder vom Verein erwarten, was sie selbst einbringen können und wollen, und wie
    eine gemeinsame Vision für den Verein aussehen könnte.
    Wir möchten für diesen Workshop gerne eine externe Moderaton beaufragen, um alle Mitglieder
    gleichberechtgt einbinden zu können.

    – wie groß ist die Gruppe, die sich um die Gärten vom Verein aus kümmert, bisher?
    Wir haben 37 Vereinsmitglieder, darunter sind aber auch stille Mitgliedschaften. Die verschiedenen Gartenprojekte arbeiten weitestgehend selbstständig, es gibt aber auch viele personelle Überschneidungen. Bei Veranstaltungen helfen Personen aus allen Gärten, auch wenn diese nicht in ihren „Hauptgärten“ stattfinden. Dazu kommt ein relativ großer Dunstkreis, von ca. 20 bis 30 Menschen, die bei den Projekten mitwirken, aber eben kein Vereinsmitglied sind. Deswegen sind die Fragen nicht so leicht zu beantworten. Ich versuche das eher in der nächsten Frage. Ich glaube, das ist zielführender.

    – wie viele Menschen gärtnern in den jeweiligen Gärten und wie sind die einzelnen Gärten organisiert?
    Ludwigsgarten:
    Das Gartenprojekt befindet sich auf einer Brachfläche, zu der auch Menschen aus der Nachbarschaft Zugang haben. Es ist also eine Art Brachflächen-WG.
    Das Kernteam unsererseits bilden hier ca. 5 Ehrenamtliche. Dazu kommen 2 Gärtnerinnen, die hier mit ca. 20 Kindern ein Kita-Projekt betreiben. Auch hier gibt es viele Menschen, die gelegentlich unterstützen. Zu den Öffnungszeiten gibt es auch Besucher*innen, die sich hier einfach nur aufhalten, Veranstaltungen werden teilweise sehr gut besucht. Es gibt zwei feste Öffnungszeiten pro Woche. Für gärtnerische und organisatorische Themen gibt es eine interne Chatgruppe.

    Schulgarten:
    Das Gartenprojekt befindet sich auf einer von der Stadt gepachteten Fläche.
    Das Kernteam bilden ca. 5 Ehrenamtliche. Auch hier gibt es viele Menschen, die gelegentlich unterstützen. Auch die Familienmitglieder des Kernteams nutzen und helfen hier viel. Aufgrund der Lage und der Infrastruktur des Gartens gibt es hier weniger Veranstaltungen, aber auch hier gibt es natürlich Besucher*innen. In diesem Jahr gab es einen einwöchigen Pflanzenverkauf mit Küfa, der beispielsweise sehr gut besucht wurde. Zudem lagert hier viele Equipment, wie zum Beispiel die mobile Küche, Werkzeuge und andere Gegenstände, die in anderen Gärten auch benötigt werden. Es gibt eine feste Öffnungszeit pro Woche. Für gärtnerische und organisatorische Themen gibt es eine interne Chatgruppe.

    Wirrwuchs:

    Das Kernteam besteht aus 5 Personen (Hauptamtliche in Teilzeit und 1 BFDlerin) und ca. 15 Ehrenamtliche aus dem Stadtgebiet. Es gibt Projekte mit Schulen und Kitas sowie Kooperationen mit den Jugendtreffs und Bibliothek, QM und Koordnierungsstelle Migration, 5 Öffnungstage/Woche

    Es gibt eine Telegram Gruppe für das hauptamtliche Team und eine WhatsApp Gruppe für die Ehrenamtlichen, in der Aufgaben geteilt werden sowie Neuigkeiten, besondere Vorkommnisse wie Vandalismus, Einbrüche,…. Veranstaltungen, etc.

    Kinderland:

    Das ist kein klassischer Gemeinschaftsgarten sondern eher ein Projekt, das gerade entsteht.

    – wie habt ihr euch bisher im Verein organisiert? Wie sehen die Gruppenstrukturen aus?

    Eigentlich gab es immer ein großes Plenum, dass in einem monatlichen Turnus stattfand. Die im Antrag erwähnten Umzüge und letztlich auch Corona haben aber dazu geführt, dass dieses immer weniger besucht und genutzt wurde. Es ist auch relativ schwer, die Mitglieder aller Gärten immer zusammen zu bekommen. Wir glauben aber, dass es ein regelmäßiges Treffen braucht, nur vielleicht muss dieses seltener stattfinden. Die Jahreshauptversammlung des Vereins steht allen Aktiven (egal ob Mitglied oder nicht) offen. Sie findet in der Regel Anfang des Jahres statt. Außerdem gibt es aus jedem Garten ein Mitglied im Vorstand. Für vereinsspezifische Fragen gibt es eine gesonderte Chat-Gruppe. Die Gruppen arbeiten weitgehend autark. Außerdem kann es veranstaltungs- oder themenspezifische Gruppen geben. Die bilden sich dann i.d.R. spontan und lösen sich meist auch wieder auf, wenn die Veranstaltung oder der Anlass wieder vorbei ist.

    – wie erreicht ihr neue Mitglieder?

    Wir kommunizieren weitestgehend über die Chat-Gruppen und über unseren E-Mail Verteiler. Darüber hinaus gibt es Newsletter, die zwei bis dreimal im Jahr erscheinen. Für die Bewerbung von Veranstaltungen nutzen wir soziale Medien. Wir machen hier allerdings zunehmend die Erfahrung, dass das nicht so viel bringt. Hier entwickeln sich Telegram-Gruppen tatsächlich zu einem (vielleicht für Leipzig spezifischen?) Medium.

    – mit wie vielen Teilnehmer*innen bei der Veranstaltung rechnet ihr?

    Ich denke, wir werden ca. 15 bis 20 Personen, da vor allem der harte Kern teilnehmen wird.

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  • Ziegenhagen: Market Gardening und Team formiert sich

    (Bericht)

    An einem Saatgutkurs des Lehr- und Lerngartens der Uni Witzenhausen haben vier aus unserem Team teilgenommen, wodurch wir bereits begonnen haben selbst Saatgut zu gewinnen.
    Eine Selbstversorgung mit Gemüse war fast ganzjährig möglich. Auch hat das Wissen um den
    Selbstversorgergarten bei der Gruppe zugenommen. Die Kerngruppe zeigt die Bereitschaft sich weiteres Wissen anzueignen und weiterzugeben z.B. Konzept Market Garden.
    Die Wasserversorgung war aufgrund des vielen Regens im vergangenen Jahr gut gewährleistet, mit den geförderten Wasserbehältern haben wir für mögliche zukünftige Trockenperioden vorgesorgt.
    Wir hatten im Jahr 2022 beschlossen, nach dem Market Garden Konzept anzubauen. Bei der Umsetzung zeigte sich, dass besonders für „alte“ Gärtner diese Umstellung zum Teil eine große Herausforderung darstellte.

    Einen großen Beitrag zum Gelingen des Gartens trägt eine gelernte Gemüsegärtnerin, die sich von Anfang an mit Ihrem Wissen, viel Zeit und praktischer Arbeit für den Garten stark gemacht hat. Auch zeigt sie sich weiterhin verantwortlich als Projektkopf. Diese ganzen Rollen wurden für eine Person überfordernd. Daher hat das Projekt nun zwei Projektköpfe plus zwei weitere Menschen die sich für eine übersichtliche Anbauplanung verantwortlich zeigen. Die anfallenden Aufgaben sollen zukünftig auf mehr Schultern verteilt werden. Wir erhoffen uns dadurch, Wissenshierachien schneller abzubauen und mehr Menschen in Verantwortung zu bringen.
    Auch gibt es die Idee, mit einer örtlichen Kindergruppe zu kooperieren, damit junge Menschen – Familien im Garten ankommen

    Konflikte in der Gruppe gab es auch (Sichtweisen auf Corona z.B., politische Ansichten), sie haben ein moderiertes Treffen dazu gehabt und das besprechbar gemacht, so dass es wieder zu einem besseren Miteinander kam.

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  • Meinhard: Gemeinschaftsgarten gibt es inzwischen

    Den GG gibt es inzwischen. Es ist eine Kooperation zwischen Naturfreunden und Eschwege Institut.
    Die Gruppe hat in einem heißen Sommer wie geplant mit einer Permakulturworkshopreihe losgelegt. Nach dem ersten erfolgreichen Workshop gab es Zwistigkeiten von zwei tragenden Personen aus der Gruppe mit der Workshop-Leiterin. Es fanden danach dann keine Workshops mehr statt.
    Die Gruppe hat versucht, das Begonnen alleine weiter umzusetzen und sind noch dabei.
    Als erstes haben sie Obstbäume gepflanzt. Sie haben, da es sehr heiß war, ein kaskadenhaftiges IBC-Bewässerungsystem gebaut, um (Regen)Wasser vom Naturfreundehaus nutzen zu können. Trotzdem sind ein paar Bäume eingegangen.
    Außerdem haben sie eine Teilfläche mit Antiwild-Zäunen abgetrennt und mit Pappen versucht, die Fläche für Gemüseanbau urbar zu machen, das mussten sie 2x machen. Wegen der Hitze hat nicht viel Gemüse überlebt.
    Sie haben aus alten Grenzzäunen (Ost/West) Komposter gebaut.
    Sie wollen den Garten weiter aufbauen und mehr Flächen für Gemüseanbau schaffen. (mehr …)

  • Frankfurt: Gemüseheldinnen trennen sich von Gärtnerei

    (tel)
    Die beiden Initiatorinnen der Gemüseheldinnen waren zu Mindestlohnbedingungen bei der Gärtnerei Rappelt angestellt. Parallel dazu haben sie weiter die Community aufgebaut/waren für diese da. Sie haben nun einen Burnout und haben sich von der Gärtnerei getrennt. Laura arbeitet jetzt wieder. Sie wollen die Stadtfarm weiter als Bildungsort aufbauen.
    Eine tragende Stütze hat sich von ihnen getrennt, die Frau, die die Anzucht gemacht hat. Sie sind dabei, Orte für die Anzucht zu finden und auszustatten. Dafür wollen sie bei uns Gelder beantragen. (mehr …)

  • Frankfurt/Oder: Garten von VHS will neue Struktur

    (Tel)

    Es gibt ein paar Konflikte im Mehrgenerationengarten der VHS Frankfurt/Oder. Füchse wühlen nach Mäusen und fressen Obst, einige wollen sie abschießen lassen, andere plädieren für ein gemeinsames Leben mit ihnen.
    Eine Person, die vor 10 Jahren die „gärtnerische Leitung“ des Gartens (und im Gegenzug viel Fläche) bekommen hat, sorgt mit ihrer mürrischen Art dafür, dass andere wegblieben. Diese Person sagt auch den Gärtner*innen mit Einschränkungen, dass sie doch was anderes besser machen könnten, als gärtnern.
    Uta (von der VHS), will nun eine neue Struktur anregen, bei der auch andere sichtbarer werden und mehr Verantwortung übernehmen und es keine gärtnerische Leitung mehr gibt, da es diese auch nicht mehr braucht. (mehr …)

  • Bingenheim: Bioladen wollte GG nicht

    (Sachbericht)

    Es gibt im Ort einen Bioladen. Die Geschäftsführer dieses Ladens haben
    versucht auf unsere Verpächter Einfluss zu nehmen, um die Gründung des
    Gemeinschaftsgarten zu verhindern mit der Angst, dass dadurch eventuell
    weniger Gemüse im Bioladen gekauft wird. Von dieser, für uns absurden
    Vorstellung, waren wir erstaunt und zunächst auch etwas brüskiert.
    Schlussendlich konnten wir die Bedenken ausräumen und die Fläche steht uns
    nach wie vor zur Verfügung.
    Wir wollten mit der folgenden Zielgruppe (junge Familien mit Kindern,
    Geflüchtete, Menschen mit geistiger Behinderung und Senioren) den
    Gemeinschaftsgarten gründen. Geflüchtete und Menschen mit geistiger
    Behinderung sind bisher nicht teil unseres Gemeinschaftsgarten. Wir haben
    aktiv Kontakt aufgenommen zu verschiedenen Einrichtungen durch Aushänge
    und direkte Ansprache, eine Resonanz gab es daraufhin allerdings nicht. Wobei
    der Umstand das wir uns damals Mitten im ersten Corona-Lockdown befunden
    haben uns hierbei auch die Arbeit sehr erschwert hat. Nächstes Jahr wollen wir
    erneut einen Anlauf unternehmen um Menschen mit geistiger Behinderung
    miteinzubeziehen.
    Eine weitere Schwierigkeit ist, dass viele Aufgaben nur an wenigen aktiven
    Mitgliedern hängen bleiben. Das ist ein Punkt den wir gerade aktiv angehen und
    verbessern wollen, durch ein weiteres geplantes „Rückblick und Vorblick
    Treffen“.

    Tipps, die für andere Gemeinschaftsgärten interessant sein könnten ?
    Wir schlagen vor frühzeitig Kontakt aufzunehmen zu umliegenden Betrieben &
    Akteuren im Nachhaltigkeitsbereich (siehe Bioladen Bingenheim), um sich zu
    vernetzen, aber auch um Bedenken oder Unsicherheiten aus der Nachbarschaft
    ausräumen zu können. (mehr …)

  • IG Kranichstein sucht Finanzierung für Stelle

    (Mail)

    in 2008 wurden die Internationalen Gärten Kranichstein e.V. in Darmstadt Kranichstein gegründet mit einer Anschubfinanzierung aus dem Programm Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt.

    Das Projekt wurde sofort mit der Gründung eines Vereins ins Leben gerufen und hat sich selbst verwaltet, es ist nicht mit einer Begleitung durch eine Sozialarbeiter*in oder Sozialpädagoge*in ausgestattet, wie es häufig im Zusammenhang des Programms Soziale Stadt der Fall ist. Während zu Beginn des Projektes diese Begleitung auch nicht erforderlich war, haben sich in der Gruppe inzwischen starke auch interkulturelle Konflikte manifestiert, so dass eine Begleitung durch eine außenstehende Person, zur erneuten Stabilisierung und Sicherung des Projektes notwendig geworden ist.

    -> Sie suchen eine Finanzierung für eine Sozpäd-Stelle

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  • IG Wolgast in Schwierigkeiten

    (Tel)
    Der IG in Wolgast hat damit zu kämpfen, dass der ale Vorstandsvorsitzende Vereinsgelder veruntreute und einiges nicht tat, was er vereinsrechtlich hätte tun müssen. Das Finanzamt ist auf dem Plan und sie fürchten um ihre Gemeinnütztigkeit.
    Den Garten gibt es aber noch, Mitte März ist erster Pflanztag der Saison und über eine spezielle Förderung konnten sie für ein Jahr jemanden einstellen, der nun vor Ort ist. Für diese Stelle („16 F-Förderung“) müssen sie nichts dazu zahlen. (mehr …)

  • kein urban gardening in Stein

    (alerts)

     Ein Weinberg, Urban Gardening und Erlebnischarakter — dieses Konzept für eine Wiese an der Deutenbacher Straße hatten in den vergangenen beiden Jahren für viel böses Blut gesorgt und drohte die Stadt Stein zu spalten.

    Über 2000 Unterschriften hatte die Bürgerinitiative „Pro Wiesengrund“ erst vergangene Woche an Bürgermeister Kurt Krömer übergeben, mit denen sie gegen die „Keimzelle“ protestierte. Eine geplantes Werkstattgespräch mit allen Beteiligten scheiterte kurzfristig.

    Nun war für viele Kommunalpolitiker offenbar die Grenze des Zumutbaren erreicht, sie machten im Stadtrat Nägel mit Köpfen: In ihrem gemeinsamen Antrag forderten CSU, SBG, SPD, Freie Wähler und die FDP-Stadträtin die sofortige Einstellung des Vorhabens und den Stopp aller bisherigen Arbeiten.

    Damit, wurde betont, sei allerdings nicht das Aus für  jegliche Planung verbunden: „Wir wollen das Projekt jetzt komplett auf neue Füße stellen“, so Norbert Stark von der CSU. „Uns ist klar, dass mit dem Gelände etwas passieren muss — aber was, das soll im Dialog mit den Bürgern entwickelt werden.“ 

    Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Grünen angenommen. Das ausgerechnet die Öko-Partei dagegen votierte, begründet sie damit, dass sie von dem Antrag nichts mitbekomen habe und ihn für reine Wahlkampftaktik halte. Nach der Wahl werde „die Keimzelle in veränderter Form wieder ausgegraben“.

    „Das kann ich mir nicht vorstellen“, meinte hingegen Bürgermeister Kurt Krömer. Das Votum der Bürger dagegen sei so eindeutig ausgefallen, „dass kein Stadtrat es ignorieren kann“. 

    Um das Projekt auf rund 30.000 Quadratmetern Fläche hatte es ein heftiges Tauziehen gegeben, seit die Stadt Stein ihre Pläne publik gemacht hatte. Während die Kommune darin einen „Naturerlebnisraum“ sah, sprachen Kritiker abfällig von einer „kommerziellen Event-Fläche“. 
    Zudem fühlten sie sich nicht in den Planungsprozess eingebunden.

    Die Bürgerinitiative wurde ins Leben gerufen, die zuletzt per Bürgerentscheid gegen das Vorhaben angehen wollte

    https://www.nordbayern.de/region/fuerth/steiner-stadtrat-stoppt-die-keimzelle-1.9453820 (mehr …)

  • Bürgerentscheid gegen Gartenprojekt

    (alerts)

    Bürgerentscheid gegen die Keimzelle scheitert

    Es ist ein Rückschlag für die BI, aber nicht das Ende ihres Engagements – 12.07.2019 21:00 Uhr

    STEIN – Die Bürgerbeteiligung ist an formalen Fehlern gescheitert. Der zweite Teil der Fragestellung für die Listen fiel bei der juristischen Prüfung durch. BI-Sprecher Gerd Herbst kündigt an: „Dann sammeln wir halt noch mal Unterschriften.“

    //www.nordbayern.de/region/fuerth/burgerentscheid-gegen-die-keimzelle-scheitert-1.9098657#inline-content-de.nordbayern.content.image.AspectedImagePolicy@2c4c59f4„> „Steiner Keimzelle im Wiesengrund sofort stoppen“: Die protestierenden Bürger sehen hinter dem Vorhaben unter anderem ein Kommerzprojekt.
    „Steiner Keimzelle im Wiesengrund sofort stoppen“: Die protestierenden Bürger sehen hinter dem Vorhaben unter anderem ein Kommerzprojekt. © André De Geare


    Das Bürgerbegehren „Erhalt der Flächen für den Artenschutz statt ‚Steiner Keimzelle‘“ ist nicht zulässig. Zu dieser Entscheidung ist der Steiner Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung gelangt, er folgte damit der rechtlichen Auffassung des Landratsamts, das formale Fehler in der Fragestellung moniert hatte. Für die Bürgerinitiative (BI) hinter dem Begehren ist das ein Rückschlag, aber nicht das Ende ihres Engagements. 1650 Unterschriften hatten sie zusammenbekommen.

    „Dann sammeln wir halt noch einmal Unterschriften“, erklärt Gerd Herbst, einer der BI-Sprecher. Von der negativen Einschätzung der Rechtsaufsicht im Landratsamt habe er erst wenige Minuten vor Beginn der Stadtratssitzung erfahren. Die Begründung könne er zwar nicht nachvollziehen, dagegen zu klagen sei für die BI allerdings keine Option: „Wir sind eine kleine Stadt. Da redet man miteinander und klagt nicht“, so Herbst.

    Dass es sich die Stadträte zu leicht gemacht haben, kann man nach den über zweistündigen Beratungen nicht behaupten. Mitunter erweckte die Diskussion den Anschein eines juristischen Proseminars. Während der CSU-Stadtrat und zweite Bürgermeister Bertram Höfer Verwaltungsgerichtsurteile heranzog, die bei der Bewertung von Bürgerbegehren eine „wohlwollende Bewertung“ einforderten, verwies Bürgermeister Kurt Krömer auf die für ihn bindende Rechtsauffassung des Landratsamts.

    Die dortigen Juristen haben sich an der zweiten Teilfrage des Bürgerbegehrens gestoßen. Mit folgender Fragestellung hatte die BI in den vergangenen Wochen Unterschriften gegen das im Rednitzgrund geplante Projekt gesammelt: „Sind Sie dafür, dass das Bauleitverfahren ‚Steiner Keimzelle‘ (Ausbau des Wegenetzes und Flächenausweisung für Urban Gardening) unverzüglich eingestellt und anstelle dessen ein artenschutzverträgliches Konzept unter Beteiligung der Steiner Bürger für das Gebiet entwickelt wird?“ Der zweite Teil fiel bei der juristischen Prüfung durch, weil er „nicht konkret genug und sehr dehnbar“ (Krömer) sei.

    Störender Widerspruch

    SPD-Stadtrat Walter Nüßler, selbst Jurist, bemängelte zwar die Qualität der Begründung, er kommt nach eingehender Überlegung aber zu demselben Schluss wie das Landratsamt. „Es tut mir leid, dass hier die Bürgerbeteiligung an einer Formalie scheitert, aber juristisch ist das unumgänglich.“ Ihm fehlt weniger die sprachliche und logische Klarheit der zweiten Teilfrage, sondern ihn stört ein Widerspruch: Die BI wolle ein verbindliches Konzept, lehne aber gleichzeitig das dafür notwendige Bauleitverfahren ab.

    Am Ende entschied der Stadtrat gegen die Stimmen von Agnes Meier (FDP), Dietmar Oeder und Hubert Strauss (beide Grüne), das Bürgerbegehren für unzulässig zu erklären. Während Oeder und Strauss vor einer „Jurikratie“ warnten, die Politikverdrossenheit fördere, fand Meier mit ihrer Forderung, dann eben nur eine Teilfrage des Begehrens zuzulassen, kein Gehör. Einig waren sich die BI-Vertreter, die zu Beginn der Sitzung ihr Konzept vorgestellt hatten, und die Stadträte, weiter das Gespräch zu suchen. „Unsere Ziele liegen nicht weit auseinander“, so Gerd Herbst. „Und nur zusammen kann etwas richtig Gutes entstehen.“ (mehr …)

  • Anwohner gegen Gartenprojekt – Haldesleben

    (alerts)

    https://www.volksstimme.de/lokal/haldensleben/gemeinschaftsgarten-streit-um-standort-geht-weiter

    Das Gelände am Pfändegraben ist verwildert. Das Gartenkollektiv will es in einen Gemeinschaftsgarten verwandeln. Die Anwohner sind dagegen. Foto: C. Feißel

    Noch immer wird in den Fachausschüssen des Haldensleber Stadtrates über den geeigneten Standort für einen Gemeinschaftsgarten diskutiert.

      Haldensleben l „Wir als Interessengemeinschaft Gartenstraße sind gegen den Gemeinschaftsgarten im Bereich des Pfändegrabens. (…) Wir möchten, dass diese historische Anlage (…) zwischen dem Pfändegraben und der Gartenstraße wieder als Park- und Wiesenfläche mit Höhepunkten erweitert und angemessen gestaltet wird, um dadurch wieder ein touristischer Anziehungspunkt zwischen den beiden alten Stadttoren zu werden“, heißt es in einem Informationsschreiben, das Anwohner der Haldensleber Gartenstraße allen Stadträten haben zukommen lassen.

    Die Interessengemeinschaft Gartenstraße, wie sich die Anwohner als Zusammenschluss nennen, reagiert damit auf eine Beschlussvorlage, die zuletzt in den Fachausschüssen des Stadtrates diskutiert wurde und über die die Stadtrats-Mitglieder am kommenden Donnerstag, 6. Juni, endgültig entscheiden sollen.

    Entscheidung am 6. Juni

    Darin geht es darum, ob ein vom „Grüne Beete Gartenkollektiv“ – eine Initiative bestehend aus mehreren Haldenslebern – geplanter Gemeinschaftsgarten am Pfändegraben oder an einem anderen Ort entstehen soll. Während das Gartenkollektiv den Pfändegraben präferiert, sind die unmittelbaren Anwohner strikt dagegen.

    Die Stadtverwaltung hat deshalb vorgeschlagen, dass das Projekt Gemeinschaftsgarten auf einer ehemaligen Streuobstwiese nahe der Stadtmauer umgesetzt wird. Die Mitglieder des Gartenkollektivs präferieren allerdings weiterhin den Pfändegraben – Gespräche mit den Anwohnern haben keine Einigung zwischen den beiden Fronten gebracht.

    Anwohner strikt gegen Projekt

    Ihre Gründe für die Ablehnung eines Gemeinschaftsgartens vor der eigenen Haustür haben die Anwohner der Gartenstraße nun noch einmal in einem mehrseitigen Brief dargelegt. Dort wird unter anderem ein Mitarbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde zitiert: Denkmalfachliche Belange könnten betroffen sein, da die Park- und Wiesenanlage nördlich des Pfändegrabens zu den mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlagen gehören, heißt es unter anderem.

    Zudem gebe es den Anwohnern zufolge verkehrstechnische Bedenken. „Die Gartenstraße selbst ist keine ausgebaute Straße, sondern ein mit einer Bitumenschicht befestigter Feldweg ohne Unterbau und Straßenentwässerung“, erklären sie. Es bestünden nur drei Parkplätze, sodass zu befürchten sei, dass von den Gartennutzern Wiesen als Parkflächen genutzt werden würden. Auch sei am Pfändegraben mittlerweile eine Art Biotop gewachsen, in dem Insekten, Vögel und Hirschkäfer leben würden.

    Angeblich Probleme mit Parkplätzen

    Schließlich brachten die Anwohner in ihrem Brief auch zahlreiche Vorwürfe gegen die Mitglieder des Gartenkollektivs zum Ausdruck: Diese hätten beispielsweise gelogen, was die Fällung von Bäumen angehe, heißt es in dem Papier unter anderem. So hatte das Gartenkollektiv stets verneint, Bäume fällen zu wollen – die Anwohner zweifeln das an und glauben nach eigener Aussage auch nicht daran, dass soziale Einrichtungen in Haldensleben Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsgarten hätten.

    Auf eine frühere Kritik der Anwohner hin hatte das Kollektiv von engagierten Bürgern außerdem eine umfangreiche Bewertungsmatrix ausgearbeitet, um seine Standortentscheidung transparenter zu machen. Diese Unterlage bezeichnen die Anwohner in ihrem Brief nun als „völlig wertloses Stück Papier“ – es sei ihnen nämlich zu subjektiv.

    Initiatoren weisen Kritik zurück

    Die Mitglieder des Gartenkollektivs, die bei einer beratenden Ausschusssitzung mit dem Anwohner-Brief konfrontiert wurden, wehrten sich bei der jüngsten Sitzung des Haldensleber Hauptausschusses nun gegen die Anschuldigungen. Mit dem benannten Mitarbeiter des Denkmalamtes, so erläuterte Christian Feißel, habe man gesprochen. Demnach gebe es keine denkmalschutzrechtlichen Bedenken. Auch die Untere Naturschutzbehörde sei nach Veröffentlichung des Briefes noch einmal befragt worden: Laut Christian Feißel bezweifle man dort, dass am Pfändegraben der Hirschkäfer zuhause sei und wolle das noch einmal überprüfen.

    Insgesamt zeigten sich die Mitglieder des Gartenkollektivs persönlich berührt von den vielen subjektiven Anschuldigungen, die der Brief der Anwohner an die Stadträte enthält. Man habe, so erläuterten sie im Hauptausschuss, mehrfach das Gespräch gesucht und auch kürzlich wieder zu einer gemeinsamen Begehung eingeladen – die Anwohner der Gartenstraße hätten aber abgesagt. Was die Anwohner den Mitgliedern des Kollektivs vorwerfen, grenze teilweise an Verleumdung, machte Konstanze Bajerski, die selbst am Pfändegraben wohnt und in dem Gartenkollektiv aktiv ist, ihrer Enttäuschung Luft.

    Die Sitzung des Stadtrates, bei der über das Thema entschieden werden soll, findet am 6. Juni ab 18 Uhr im Hauptsaal des Rathauses statt. (mehr …)

  • Standortvorschläge von Bürger*innen für urban gardening alternativlos abgelehnt

    (alerts)

    Villingen-Schwenningen . „Gemeinsam Gärtnern“, das klingt nach Idylle pur, nach Einträchtigkeit und Frieden. Und in der Tat liegt dem gleichnamigen Projekt in Villingen-Schwenningen all das zugrunde. Doch nun gibt es, noch ehe die ersten Pflänzlein sprießen, deutliche Misstöne.

    Der Technische Ausschuss stimmte am Dienstagabend den neun von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Standorten zu. Sie sollen nun für das Urban Gardening, zu Deutsch: das Gärtnern in der Stadt, von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden. Vorgeschlagen worden sind die Standorte von Projektinteressierten, die sich bei einer Auftakt-Veranstaltung über das Projekt im Dezember informieren konnten – es gab jedoch zum Bedauern viele keinen einzigen Vorschlag in Schwenningen, nur Villinger meldeten sich.

    Dort jedoch sind manche, die mit Engagement und Zuversicht mitmachen wollten, nun arg verschnupft: Sie fühlen sich ausgebremst und unerwünscht. Denn: Ihre Standortvorschläge waren nicht nur abgelehnt worden, sondern ihnen war auch kein Angebot für eine Alternative gemacht worden – für sie ist es aus dem gemeinsamen Gärtnern, noch ehe es überhaupt angefangen hat. Das bittere daran: Darunter ist beispielsweise auch die Selbsthilfegruppe Inklusion, die gemeinsam mit behinderten, Rollstuhlfahrern und Co., mitten in der Stadt gärtnern wollte.[…] (mehr …)

  • Waldgarten Wiehre auf gutem Weg

    (Aus Bericht)

    […] Die langen, zermürbenden Verhandlungen haben auch dazu geführt, dass einige unserer Leute abgesprungen sind.

    2017 haben wir dann dadurch Aufwind bekommen, dass sich eine Studentengruppe unserem Projekt angeschlossen hat. So ist es uns 2017 gelungen viele Dinge in Angriff zu nehmen und wir sind beständig dabei unsere Gartenträume zu verwirklichen.

    Hier im Überblick der Stand der Dinge:

    Was alles gemacht wurde:

             Durch gezielte Pflanzungen (z.B. Steinklee) haben wir die Qualität des Bodens verbessern können, der ursprünglich sehr verdichtet und zum Teil aus Bauschutt bestand.

             Beerensaumen angelegt (Johannisbeeren, Jostabeeren, Stachelbeeren, Himbeeren)

             Hochstämmige Bäume gepflanzt (zum Teil mit Unterstützung von Freiburg packt an)

             Pflanzstreifen angelegt und mit niederstämmigen Apfelbaumunterlagen bepflanzt

             3 kleine, umrandete Beete geschaffen (z.B. für Vermehrung)

             Wurmtürme eingesetzt (mussten wegen Auflagen der Stadt wieder abgebaut werden)

             3 Hochbeete gebaut

             3 Kompostmieten angelegt, von denen wir einen bereits für unsere Hochbeete verwerten konnten.

             Werkzeugkiste gebaut und zum Teil mit Werkzeug bestückt

             Reichlich Ernte (insbesondere Josta- und Johannisbeeren, sowie Himbeeren, aber auch Gemüse (Tomaten, Mangold, Zucchini, Kürbis, Chilies, Bohnen)

             Fläche gepflegt und mit der Sense gemäht (regelmäßig jeweils kleine Stücke, statt die ganze Wiese auf einmal, um Ruckzugsgebiete für die Amphibien zu erhalten und den Komposthaufen nicht zu überdimensional aufzuhäufen.

             Sehr bunt gemischte Gruppe von Menschen zusammen gebracht, die zwar nicht geflüchtet, dennoch aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen stammen und sehr unterschiedliche persönliche Hintergründe haben. (Alter/Beruf/Hintergrund/Nationen wir sprechen Englisch)

    Was lief gut?

    Reichliche Ernte von Früchten/Beeren trotz relativ geringen Aufwands (1x wöchentlich Gärtnern, trotz Widrigkeiten in Waldnähe und trotz vieler Spaziergänger, die auch mit Hund jederzeit am Garten vorbeikommen und sich ebenfalls bedienen. (Zaun ist seitens der Stadt nicht gestattet)

             Viele Nachbarn des Gartens/Spaziergänger nutzen die neu geschaffene Fläche sowohl für die Ernte als auch zum Entspannen und Ausruhen (im Schatten der Bäume)

             Es ist eine gute Mischung zwischen Nutzung und Rückzugsfläche für Natur entstanden (den Waldnahem Teil des Gartens bearbeiten wir sehr spärlich und mähen ihn auch nicht regelmäßig. Die Fläche hat insgesamt einen sehr naturbelassen Character der einen positiven Einfluss auf Biodiversität hat.

             Da wir keine ‘normalen’ Baumaterialien nutzen dürfen ist alles von Hand und mit natürlichen Materialien (Baumschnitt/Stämme) aus der unmittelbaren Umgebung gebaut, ohne Nägel oder Schrauben.

             Lerneffekt: Wissen wird in der Gruppe vermittelt, z.B. zum Thema Kompost, Sorten, Samen, Pflanzungen, Obstanbau

             Zusammenarbeit mit anderen urbanen Gärten (Beschaffung von Saatgut etc.)

    Was kann noch besser werden?

             Viel Volatilität bei den teilnehmen Personen (auch hinsichtlich deren Engagement)

             Orga-Aufwand ist einfach sehr hoch und frisst wertvolle Zeit vom Gärtnern

             Zusammenarbeit mit GuT könnte besser sein. (z.B. werden wir praktisch nie informiert wenn an oder auf der Fläche irgendetwas seitens der Stadt gemacht wird.

             Ertrag könnte gesteigert werden hätte auch positive Auswirkungen auf die Motivation

             Möglichst arbeitsarme/kostengünstige/low-tech Lösungen müssen her um diverse praktische Probleme wie Wässern und Schnecken in den Griff zu kriegen

             Bewässerung, da die Fläche sehr groß ist, ist es sehr mühselig das Wasser mittels Gießkannen auf der Fläche zu verteilen (insbesondere in sehr heißen Sommern, so wie 2018 und 2015. Wegen Auflagen der Stadt dürfen wir keine Regentonnen aufstellen. 

             Garten könnte noch “einladender” werden zum Verweilen (Sitz- und Liegemöglichkeiten, Schattenspender – was durch Auflagen der Stadt nur begrenzt möglich ist)

             Garten könnte noch informativer werden (Beschilderung über Sorten, Anbau, Zubereitung etc. – was jedoch durch Auflagen nur sehr eingeschränkt möglich ist)  

             PR/Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation nach außen um noch mehr Leute zu erreichen und aufmerksam zu machen (Events z.B. aber wer hat Energie/Zeit dafür?)  


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  • Caritas stellt Gartenprojekt für Flüchtlinge im Park Schönfeld ein

    (Gu, mail)
    Ich möchte dich darüber informieren, dass wir unser Gartenprojekt in der Gemeinschaftsunterkunft Park Schönfeld von Caritas-Seite beendet haben. Die entstandenen Hochbeete, Erdbeertürme und Bänke haben wir natürlich stehen gelassen und hoffen, dass die Betreiber diese, wie geplant, den Bewohnern zur Bewirtschaftung überlassen. Bei zwei Hochbeeten fand das schon dieses Jahr statt. Gießkannen und Kleinstwerkzeug steht auch zur Verfügung, das haben wir dagelassen.

    Grund für die Beendung ist zum einen, dass ich keine Gelder mehr für meine Honorarkraft beantragen kann über unsere Eigenmittel und mir für eine Drittmittelakquise für dieses Projekt die Zeit fehlt.

    Und vor allem ist in den drei Jahren der Kontakt mit den Betreibern gleichbleibend schlecht geblieben, was für alle Kontakt zwischen unserem Verband und diesem einzelnen Betreiber gilt und eine absolute Ausnahme ist. Die Außenanlangen wurden sehr unregelmäßig gepflegt und wir haben eher noch dafür gesorgt, dass dieser Missstand nicht zu deutlich zu Tage tritt, mit den gepflegten Hochbeeten und netten Gestaltung…..

    Wir haben die angeschafften Geräte in einer anderen Gemeinschaftsunterkunft untergebracht und überlegen, im Frühjahr mit einem neuen Projekt zu starten, wenn ich eine Finanzierung für Personalkosten zur Begleitung eines Gartenangebotes bekommen kann, was gerade nicht so einfach ist.

    Das ist wirklich schade, war aber für uns der richtige Schritt. Wir hatten tolle zwei Jahre mit dem Projekt und das dritte Jahr war jetzt eher nicht zufriedenstellend aus den genannten Gründen.


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  • Konflikt um Garten der Länder in Berlin Mariendorf

    (Gu, Tel)

    Der interkulturelle Garten der Länder ist auf dem Gelände der Wohnungsbaugesellschaft degewo (die auch Quartiersmanagement macht). Anfangs wurde das Projekt intesiv von Netzwerk Stadtraumkultur betreut, die auch den Garten der Künste in Schöneberg aufgebaut haben und die Trägerschaft für die Prachttomate übernommen haben. Es wurde dann ein eigener Verein gegründet, doch Netzwerk Stadtraumkultur hat den Garten wohl weiter begleitet. Anscheinend ist die degewo nicht zufrieden mit der Entwicklung des Gartens. Es gab Konflikte (welche, weiß ich nicht) und ohne mit der Gruppe oder mit Netzwerk Stadtraumkultur zu sprechen, soll nun wohl Himmelbeet den Garten beraten. Einen Auftrag dafür hat die degewo laut einer Mitarbeiterin der degewo noch nicht erteilt. Die degewo möchte einen offenen Garten, bei dem Interessierte nicht erst Mitglied werden müssen, mit transparenten Strukturen. Mit dem Verein haben sie keine Vereinbarung, sie haben auch erst im Zuge des Konflikts mitbekommen, dass es einen eigenen Trägerverein gibt. Netzwerk Stadtraumkultur vertritt den Standpunkt, dass die GärtnerInnen nicht gefragt wurden und das Verhalten von Himmelbeet, nämlich einen Auftrag anzunehmen, ohne mit den Betroffenen zu sprechen, unmöglich ist. Es fand ein Gespräch mit Netzwerkl Stadtraumkultur statt mit dem Ergebis, dass alle Gesprächsbeteiligten das Gesagte sacken lassen wollen. Morgen geht die degewo Mitarbeiterin in den Garten zu einer Sitzung zu der auch Leute vom Himmelbeet und einer kleinen Quartiersmanagement-Einrichtung kommen.
    Die degewo hat zwei Gemeinschaftsgärten mit himmelbeet und common grounds aufgebaut und ist dabei zusammen mit der Gruppe F im Brunnenviertel ein weiteres Projekt aufzubauen. Laut der Mitarbeiterin sind sie von den Gemeinschaftsgärten als nachbarschaftliche Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeit überzeugt und es geht ihnen um eine gute Nachbarschaft in ihren Wohn- und Kiezanlagen. Netzwerk Stadtraumkultur sieht das Vorgehen als Entmündigung der GärtnerInnen an, hat aber erst spät das Gespräch mit der degewo gesucht. (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    Inselgarten Wuppertal(Beratung+Infomaterialien)

    Christas Buch „Wurzelschlagen in der Fremde…“, zusammen mit meiner  Infomaterialien über das Konzept der  Willkommensgarten kommen gut an beim Trägerschaftsgespräche in Wuppertal:

    Auszug E-Mail.:  „…. am Dienstag findet unser erstes Gespräch mit dem Leiter der Diakonie Wuppertal statt. Christine Nordmann hat ihm das Büchlein *Wurzeln schlagen* zusammen mit unserem Anschreiben in die Post gegeben. Dieses Büchlein spricht Bände – es ist positiv aufgenommen worden und jetzt freuen wir uns sehr auf das Gespräch. Sollten Sie es noch möglich machen können, würden wir uns /ich mich aber auch sehr über Ihren Vortrag freuen…………

    Ich freue mich auf die nächsten Schritte, die wir vielleicht schon bald gemeinsam gehen. …

    Für Ende April ist eine Veranstaltung in Wuppertal geplant. ich bin angefragt worden einen Vortrag zum Thema:  Interkulturelle Gärten und die Bedeutung des Projektes  „Lebendige Boden-lebendige Vielfalt“ zu halten

    Mediation von internen Konflikten in Allmende Kontor e.V. Berlin (Beratung+Korrespondenz)

    Ich  wurde  bereits  2016 angefragt worden Mediation in Allmende Garten Projekt anzubieten.

    Es hatte lange gedauert bis eine formelle Anfrage verbindlich würde.

    Ich habe dem Allmende e.V.-  das Angebot gemacht,  Workshop zu  interne Kommunikation zusammen zu organisieren.

    Folgende Ausschnitte aus dem schreiben:

    … Es geht dabei um die Konflikte, die in Euer  Garten Gemeinschaft bestehen und Eure kreative Kraft binden. Diese Konflikte können mit externer Unterstützung  gemeinsam bearbeitet und reflektiert werden: wir schaffen ein Forum für alle Beteiligten, um den Konflikt zu strukturieren und zu bearbeiten. Eure Gruppe soll darin bestärkt werden, gemeinsam eine arbeitsfähige Lösung zu erarbeiten. Es geht darum gemeinsam eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten einen Gewinn darstellt.

    Um den Workshop zur internen Kommunikation vorbereiten zu können brauche ich natürlich einige Vorabinformationen: Wer sind die Konfliktparteien, worum geht es bei dem Konflikt und wie groß ist die Gruppe, die Probleme miteinander hat?

    Um  mit Euch ein Mediationsangebot auszuarbeiten, brauche ich eine verbindliche Zusammenarbeit mit Euch. Wenn wir Euch bei der Lösung von internen Konflikten in der angedeuteten Form helfen sollen, bitte ich Dich, mir eine entsprechende Zusage zu schicken….

    Ich habe zudem sie gebeten mir zu sagen ob der Bedarf zur Konflikt Bearbeitung noch  besteht.

    Mediation in Altglinieke (Beratung+ Vorschläge Ausarbeiten+Vermitteln)

    IG Altglinike in Berlin befindet sich in Schwierigkeiten(eventuell in Auflösung)-

    Der früher Träger, Agenda 21 e.V, möchte aus der  Gartenträgerschaft zurückziehen. Besser gesagt den Garten komplett abgeben(mit all dem  was auf der Garten Fläche befindet).

    Er  hat den Pachtvertrag  beim  Bezirksamt Treptow-Köpenick  gekündigt. Die Kündigung liegt dem Bezirksamt vor.

    Die Gründe dafür  warum  Agenda e.V. jetzt die Trägerschaft aufkündigen möchte ist nicht klar.

    Das Bezirksamt ist einverstanden,  den Agenda  e.V. aus dem Pachtvertrag zu  entlassen wenn ein anderer Träger die Übernahme garantiert.

    Es hat sich ein ökumenischer Verein bereit erklärt  provisorisch die Trägerschaft zu übernehmen.

    Aber  ohne die  „Altlasten“. Das sind  Rückbaukosten für die vielen „illegalen Bauten“ auf den Garten Parzellen.

    Die  Vorgehensweise der Agenda e.V.  kann verehrend auswirken, das  die Gartenmitglieder über die Kündigung  nicht informiert sind.

    Ich wurde darüber  v. Herrn Wazlawik gebeten(er ist seit vielen Jahren nicht mehr bei Agenda e.V.)  worden, bei der Lösung des  Problems  unterstutzend mit zu wirken.

    Ich habe bereits einige Vorschläge eingebracht wie das Vorgehen strukturiert werden kann. Sie wurden dankend aufgenommen. (Mehr dazu nach einem Ortsgespräche in Berlin)

      Aktuell haben wir folgende Anfragen (Infomaterialien+Beratung)

    1. Bad Sodenallendorf : Sie interessieren sich besonders für den Strukturaufbau und Regelwerk wie es in eine Garten mit geflüchteten funktionieren kann. Mitte Marz kommt eine Multiplikatoren Gruppe für Info und Beratungsgespräche nach Göttingen

    2. Anfrage aus dem  Erstaufnahme flüchtlingswohnheim in Hamburg Rahlstedt.

    Hier geht es drum    wie baue ich ein Garten Infrastruktur auf dem Flüchtlingswohnheim

    Sie sind froh über jeglichen Tipps von uns.

    3. Northeim: eine Initiative bemüht sich in Northeim/Harz einen Garten Projekt mit Geflüchteten aufzubauen. Hier sind wir auch beratend dabei.

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  • Internationale Gärten in Aurich werden neu organisiert

    Info per Mail an Shimeles

    ……  Es haben sich leider 2 Clans der Vietnamesen den garten übernommen die ein kleingewerge in der gemüsezucht aufgebaut haben , es ist neid und agression entstanden, sodas ich naechste Woche eine Neuverteilung vornehmen vorschlagen werde,  die benachbarte Schule mit einem Schulgarten einbinden möchte  und die Idee des Tafelgartens aus Freiburg , der  die Tafel beliefert  einbringen möchte um den sozialen Aspekt zu gewährleisten .

    Der internationale Aspekt wird sicher zuerst nicht zu halten sein  aber ich denke über die Diakonie  Flüchtlinge in einem weiteren Garten einbinden zu können

    Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mich morgen Vormittag oder am Donnerstag   anrufen könnten. Ihre damaligen Erfahrungen haben uns sehr geholfen ………

    Hintergrund Information

    Internationale Gärten welken dahin: Die Anlage ist zurzeit in keinem guten Zustand. Festgefrorener Plastikmüll zuhauf, marode Bretterstapel und anderer Bauschutt, obstkistengroße Löcher in den Gewächshausdächern ……………

    Das Areal als Bauland auszuweisen

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  • QuerBeet Bremen: bisher 6 Leute dabei

    (gu; Mail)
    Insgesamt lief die erste Saison aus meiner Sicht sehr gut. Wir sind nun zu 6. Das sind Alleinstehende, Alleinerziehende, Rentner*innen und Menschen mit einer leichten Beeinträchtigung, Deutsche und Menschen mit Migrationshintergrund. Das ist zwar zahlenmäßig unter meinen Erwartungen, allerdings hatten wir zahlreiche Anfragen und Interessenbekundungen für das nächste Jahr und auch eine Anmeldung in deren Zusammenhang 4 Personen standen. Diese ist allerdings wieder zurückgezogen worden, da sie meinten es lohne in diesem Jahr nicht mehr. Das war Ende August. Ich denke, dass sie im Frühjahr wieder zu uns kommen. Wir hatten auch einige Probleme mit den Anwohnern: Zunächst wurden zahlreich Ratten in unserer Benjes.Hecke gesehen, die auch über die Projektfläche liefen – dies wurde in den direkten Zusammenhang mit unserem Projekt gebracht. Ich habe das in einer Stadtteilsitzung diskutiert und Maßnahmen mit dem Eigentümer getroffen. Ein anderer Punkt war die „Optik“. Upcycling von Baustoffen ist in den Augen der Anwohner nicht ästhetisch. Vielleicht ist es Gewöhnungssache, vlt. liegt es aber auch an dem sozialen Gegebenheiten: Reiche und gebildete Menschen (so vermute ich) haben eine höhere Tolereanz solchen Projekten gegenüber und wollen es im freien Raum nicht zwingend sauber und steril, während die andere Seite der Gesellschaft dem Besitz der anderen gegenüber neidisch sind. Naja, die Anwohner Tenevers haben Jahre für eine Aufwertung des Stadtteils gekämpft – in diesem Zuge sind Hochhäuser saniert oder abgerissen worden und Junkies, Dealer und Obdachlose vetrieben worden. Es kommen Ängste hoch, dass die Fläche zum Anziehungspunkt für genannte Menschen werden könnte – etwas zusammenhangslos, aber so sind Ängste. Gleiches findet derzeit mit der Sicht auf die Geflüchteten statt. Wir haben im unmittelbaren Umfeld der Fläche 2 laufende Container-Komplexe als Übergangsheim. Ein weiterer wird derzeit gebaut. Das (also die damit einhergehenden Ängste und Vorurteile) sind auch die Gründe warum ich bislang noch nicht damit begonnen habe Geflüchtete mit in das Projekt einzubinden. Ich will ja, dass es ein Projekt für Anwohner ist und bleibt und die neuen Bremer integriert werden. Hier muss ich noch einiges an Arbeit leisten – mit der Aufklärung, Zusammenführung und der Einbindung haben wir aber bereits begonnen und werden weiter machen. Am 30.09. haben wir ein Erntedankfest gefeiert, bei dem etwa 120 Menschen anwesend waren. Wir hatten an dem Tag leider schlechtes Wetter, deshalb sind es nicht so viele wie erwartet gewesen.


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  • Ab geht die Lucie will „Spielplatzregelung“, um Alkoholkonsum und Konflikte einzudämmen

    (Gu, RSS)

    Leider gibt es aktuell ein Problem, das uns herausfordert. Wie schon im letzten Sommer ist unser Dialog mit den Lucie “Stammgästen“, also den verschiedenen wohnungslosen, oft alkoholkranken Menschen, die sich dauerhaft auf dem Lucie-Flechtmann-Platz aufhalten, in Schieflage geraten. Letztes Jahr haben wir vermutlich unser eigenes Problem gefördert: Mit unserem Gewächshaus haben wir uns einerseits einen kleinen Traum erfüllt und in den frühen Sommermonaten Aubergine und Melonen in Bremen angebaut. Spätestens ab August jedoch war das Gewächshaus „besetzt“ und Gespräche mit den Wohnungslosen sind wirkunglos geblieben. Die Folge war, dass wir das Gewächshaus wieder abbauen mussten. Die nächtlichen Gelage, der Lärmpegel, vor allem auch der viele Müll, sowie eine unangenehme Atmosphäre auf dem Platz haben zu der Konsequenz geführt, dass es seitdem keine Überdachungen mehr auf der Lucie gibt.
    Wir haben den Wohnungslosen wiederholt erklärt: „Die Lucie ist Garten für alle, aber kein Platz zum Schlafen, kein Lager für Kleidung, Essen, Schlafsäcke usw.“. Und wir haben entsprechend gehandelt und alles entsorgt was nicht zum Garten gehörte.

    Zudem haben wir an verschiedenen Stellen nach Unterstützung gesucht, als die Stimmung gekippt und ein offener Streit zwischen „uns“ und den Wohnungslosen entstanden war. Doch weder im Ortsamt, noch bei der Inneren Mission, noch bei der Polizei hatte man Kapazitäten für unser Anliegen.

    Wir möchten nicht, dass sich diese Situation wiederholt!

    Gerade letztes Wochenende gab es eine Prügelei zwischen Betrunkenen auf dem Platz. Es wurde wieder dort geschlafen, ein Zelt aufgebaut, es gab viel Lärm und Müll. Von einer Nachbarin, dieser unser Projekt immer sehr unterstützt hat, haben wir nun gehört, dass eine Grenze überschritten ist: Sie stellt das Lucie-Projekt unter diesen Umständen in Frage.

    Das schockiert uns sehr auf der einen Seite, anderseits haben wir Verständnis. Auch wir sind von der Situation sehr genervt, haben genug Scherben weggefegt und unfruchtbare Gespräche geführt. Aber wir glauben nicht, dass ein Lucie-Flechtmann-Platz ohne Garten die Lösung ist. Die alkoholkranken Lucie-Stammgäste gäbe es auch ohne Garten immer noch. Sie sind ein Teil unserer Gesellschaft und unserer Stadt. Aber es müssen Regeln für ein gutes Miteinander eingehalten werden.

    Auch wissen wir, dass nicht jeder Lärm den Stammgästen zuzuschreiben ist. Die Neustadt verändert sich derzeit und es sind mehr Gruppen nachts laut unterwegs, als noch vor wenigen Jahren. Einen Teil des nächtlichen Lärms können wir daher nicht beeinflussen.

    Spielplatz-Regelung für die Lucie

    Wir haben aber folgende Idee, die dauerhaft zu einer angnehmeren Atmosphäre auf der Lucie führen soll: Wir möchten eine Spielplatzregelung einführen. Zwischen 8:00 und 18:00 Uhr soll auf dem Platz kein Alkoholkonsum erlaubt sein. Beispiele aus anderen Städten haben gezeigt, dass das funktioniert, z.B. Würzburg oder Potsdam. Wir haben lange darüber diskutuert und glauben, dass diese Regelung eine gute Lösung und Chance für die Lucie ist! Daher haben wir einen entsprechenden Bürgerantrag beim Ortsamt gestellt: Die Lucie soll ein Begegnungsort für alle Nachbar/innen bleiben und nicht nur für diejenigen, die sich lautstark und betrunken durchsetzen. (mehr …)

  • Infos von Shimeles

    (von Shimeles)
    1. Film Ausleihe Internationale Gärten Göttingen

    Internationaler Garten Dresden

    Hallo Herr Shimeles,

    entschuldigen Sie bitte viel Mals die Verspätete Rückgabe. Der Film müsste spätestens am Montag bei Ihnen ankommen.

    Die Menschen haben sehr positives Feedback über den Film gegeben. Es haben sich neue Blickwinkel und Sichtweisen herausgestellt sowie Faszination und Begeisterung für Ihr Projekt!

    Ich bedanke mich noch einmal für die Ausleihe und wünsche Ihnen alle Gute.

    Herzliche Grüße, Manpreet Singh

    Shimeles

    # Internationaler Garten Dresden

    2. Gemeinsame Aktionen mit neuen flüchtlingen: Pflanzaktion, Ernte Aktionen

    Bsp: Apfelernteaktion, und Saftpressen,

    Die Idee: Apfelernte zum Anlass nehmen um mit Neu Geflüchteten in Kontakt zu kommen.

    Äpfel werden gemeinsam gesammelt und gepresst. Der Apfelsaft wird verkauft und der Erlös wird für Flüchtlingsarbeit eingesetzt. Manche Aktionen haben attraktive Namen wie „Weekend for Tolerance „.

    Solche Aktionen finden in vielen Gärten statt. Bsp. In Duderstadt hat eine Apfel Mösterei nach so eine Aktion 1.500 Euro an Caritasverband für die regionale Flüchtlingsarbeit spendiert. (Mündliche Information an Shimeles, Mösterei Chef)

    Shimeles

    #IG Dudersadt, Mosterei Handwerk

    3. Stuben Garten Witzenhausen, per Mail an Shimeles

    Die Beziehung zwischen Stubengarten und wir ( mit einigen aus Unvergessbar Gruppe/Transition Towninitiative vor Ort) ist leider nicht so gut.

    Der Eigentümer möchte nicht mehr mit einigen aus der Gruppe zu tuen haben.

    Vorwuürf ist es: enttäschung . Die Grüppe   hat sich mehreremals nicht für eine   Gartenaktion nicht aufgetaucht.

    Wenn du Lust hast kannst du direkt mit dem sprechen.

    shimeles

    #konflikte, Stubengarten Witzenhausen

    4. Fachgespräche/Beratung zu den Themen interkulturelles zusammenwachsen und Nachhaltigkeit in den Internationalen Gärten

    Ein Mitglied aus dem Internationalen Garten in Dresden war in Göttingen. Sie wollte sich zu dem o.g. Thema Gespräche führen um darüber ein Bachelor Arbeit zu schreiben.

    Warum gerade mit der Frage nach Göttingen Kam? Sie meinte in Dresden , diebreite Partizipation ist nicht da. Daher fragte mich auch ob ich daran glaube, ob die Interkulturellen Gärten Nachhaltig wären?

    shimeles

    #Diplomarbeit, IG Dresden

    5. politisch motivierte Konflikte in Dresden, Tel Gespräche mit Mohammad

    Ich habe lange mit Mohammad ein Gespräche geführt: hier aus dem Gespräch paar Sätze

    „… es sind Jeden Montag immer mehr Anhänger v. Pegidda Leute strömen in die Stadt

    Politik tut kaum etwas! Wegen Angst Wählerinnen zu verlieren.Die Gegner von der Rechten sind massiv im unterzahl.Außerhalb von den größeren Städten ist die Bedrohung noch schlimmer: Bedrohung, schikanieren, beleidigen. Z. B. in Meißen ist schlimm. Wir sind im Kontakt mit dem Internationalen Garten vor Ort , daher wissen wir das.

    Die Rechten haben keine Angst offen sich mit Hackenkreuz durch zu marschieren!

    Ich habe Mohammad gefragt was wir(Gärten die sie unterstützen wollen) machen können?

    Welche Bedeutung hatten die Interkulturellen Gärten in diesem Zusammenhang?

    „… Die Gärten könnten als Baustein mit anderen Initiativen aktiv werden. Guter Ansatz wäre sich als eine Gegen stimme zu organisieren, Gegen diese Demos; damit die Leute in Dresden ein Feedback geben aus der gesamten Bundesrepublik das man so was nicht toleriert. Ein Forum zu gründen das jedes Mal gegen so eine Pegidda-Demo mobilisiert um die rechten zu zeigen, das andere sie beobachten. Pegida ist seit einem Jahr besonders im Aufwind….. Die Stimmung ist vergiftet… eine Solidarität aus dem Bundes Netzwerk der Gärten kann auch helfen:Alles zählt was gegen die Rechte Stimmung eine Position bezieht! eine Gegen Stimme!

    Ich habe Mohammad versprochen, dass ich darüber mit meine KollegInnen spreche zu überlegen welche Unterstützungsmöglichkeiten aufgreifen können.

     

    6. Allmende Kontor ist in der Angst versetzt! Tel. Gespräch mit Gerda Munnich

    „Allmende Kontor könnte aufgefordert werden die Garten Fläche aufzuräumen!“

    Berliner Senat argumentiert mit den knappen Wohnungen in Berlin und möchte auf der Fläche da, soziale Wohnungen u.a. auch Wohnungen für Flüchtlinge bauen.

    Dieses Argument wird von Gegnern als Aushebelung Strategie des Volksentscheids gedeutet. Im Volksentscheid hatten 7000.000 BerlinerInnen für den Erhalt des Tempelhofern Felds ausgesprochen und vorgesehen waren Gärten, Sportplätze, etc., also keine Wohnungsbauten durch das internationale Finanzkapital.

    Shimeles

    # Allmende Kontor Garten Berlin

    8. Frau Shobha Menon, die Begründerin einer Urbanen Forst Projekt aus Indien zu Besuch in Göttingen.

    Den Kontakt zu den Internationalen Gärten hat Christa vermittelt.

    Ich habe Frau Menon die Int.Gärten und die Urbanen Gärten in Göttingen gezeigt, Austaauschsgespräch mit Mitgliedern organisiert wo sie ihr Project vorstellen könnte und Kontakte mit den Umweltverbänden hergestellt.

    Sie wird in Göttingen bei mehrere Institutionen ihr Project vorstellen. Dafür ist sie sehr dankbar!

    Mehr Info zum Projekt: http://www.nizhaltn.org/

    Shimeles

    # Besuche


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  • Konflikte im IG Wasserburg

    (von Shimeles)

    „Mit deiner Hilfe habe ich diese Verbissenheit abgelegt“ sagte die Projektkoordinatorin

    als sie gemerkt hatte , dass durch meine laufende Unterstützung(Mediation) der Gartengemeinschaft und der Projektkoordination im Garten die Kommunikationsrichtung zum positiven wendete.

    Weitere Gespräche finden statt nach Bedarf und im Herbst sollte eine Zusammenkunft alle Konfliktbeteiligte mit mir vor Ort ein Gespräch führen.


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  • Ab geht die Lucie: Treffen mit „der Stadt“ verschoben

    (Gu, Tel, 18.2.2015)
    Das Treffen mit „der Stadt“ rund um die zukünftige Entwicklung des Lucie Flechtmann Platzes in Bremen hat nicht wie angekündigt im Januar und auch nicht wie dann angekündigt im Februar stattgefunden. Inzwischen ist wohl ein/e Moderator/in gefunden worden – doch ohne Absprache mit dem Beirat oder mit den Lucies. Die Lucies haben den Workshop, den Gu mit ihnen gemacht hat, gut für sich nachbereiten können und ein Konzept erstellt. Außerdem haben sie noch immer mit der Honorarkraft zu tun. Der mündliche Vertrag gilt, sie arbeitet weiter und sie machen eine Fortbildung in Arbeitsrecht für Vereine. (mehr …)

  • IG Lich hat viel geschafft

    (Gu, Mail, 3.11.)

    Die Koordination des IG Lich wechselt nach vier Jahren. Diese beschrieben sie als hart. Antwort auf meine Nachfragen: „Die „harten Jahre“ waren die des Aufbaus und der Konsoldierung. Das Schwierigste war die Wasserversorgung mit Brunnenbau und Zisterne, wofür insgesamt 15.000 € aufgebracht werden mussten. Nach Vandalismus 2012 brauchten wir Zäune für 8.000 €, wegen des Gefälles unseres Geländes und lehmigem Schlamm auf den Wegen nach Regen mussten die Wege befestigt werden. Das Geld für die Wege holte sich Frau Gümbel vom hessischen Umweltministerium und der Stiftung Anstoß in Gießen, danach mussten sie – wegen Haushaltsabschluss – bis Ende Februar 2013, also mitten im Winter, gesetzt werden. Für die Wege haben wir Plantten aus Licher Gärten recyclt. Für das Auslegen in Mosaikform hätte ein Gärtner 30.000 € genommen. Frau Gümbel hat Lehrer aus einer Berufsschule aus Hanau gewonnen, deren Landschaftsgärtnerschüler uns das als Projektarbeit umsonst gemacht haben. Wir haben einige Wochen lang Mittagessen für die Klassen gemacht. Auch die Gruppendynamik war am Anfang schwierig, es gab eine Deutsche-gegen- Nichtdeutsche-Konstellation, außerdem hatten wir einen Pächtersprecher wählen lassen, der dann aber Machtansprüche über die anderen anmeldete. Das hat sich dieses Jahr sehr positiv entwickelt. Es gibt inzwischen einen Grillplatz, und ein Licher spendiert uns das Material für eine Pergola im Mittelkreis.“

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  • IG Sonnengarten Solln gut angekommen

    (Gu, Projektbesuch, 30.10.)

    Die beiden Münchner Gartenprojekte „Kulturgarten“ und „Bienengarten“ (beide in Hadern) mussten ja umziehen. Es gibt nun ein Projekt in Soll, den Sonnengarten und eins in Pasing, den Bienengarten. Es sind ein paar GärtnerInnen mitgezogen. In Soll hat die auch schon im Bienengarten aktive Gartensprecherin (die auch in Solln – zusammen mit zwei anderen diese Aufgabe übernommen hat) zusammen mit einer Vorbereitungsgruppe schon im Frühjahr des Jahres Grundstücke gesucht und über Herrn Ernstberger (Stadt München) ein kommunales Grundstück gefunden. Nebenan hat sich dann gleich ein Krautgarten angesiedelt. Der Bezirksausschuß hat das Vorhaben des IGs zunächst abgeleht. Sie mussten das OK von allen AnwohnerInnen einholen und es haben nicht alle ihr OK gegeben. Danach kam raus, dass der BA das gar nicht so hätte verlangen dürfen – und nun also ist der Garten dort entstanden. Sie wissen die Historie des Grundstücks nicht, doch war vorher lange eine Brache dort. Der IG und auch der Krautgarten haben „Erdbeete“. Der Sonnengarten ist sehr viel kleiner als der Bienengarten vorher. Sie haben einen Zaun gebaut und ein Häuschen und haben ein paar IBC-Kanister. Doch Wasser haben sie noch nicht. Der Hydrant ist auf der anderen Seite der Straße, der Krautgarten will nicht das Wasser mit ihnen teilen (es gab da Konflikte, da der IG das zunächst nicht wollte), ein Wasseranschluß ist teuer. Doch sie wollen in die Richtung eigener Wasseranschluß gehen. Im IG sind nicht viele MigrantInnen. Alle Parzellen waren gleich belegt, es gibt eine Warteliste. Es sind auch ein paar Kinder (nur teilweise mit ihren Eltern) dabei, die vorher auf der Brache gespielt haben. Die Eltern hatten die Idee, so dass die Kinder weiter den Ort nutzen können, nur eben auf andere Weise. Es gab schon ein paar Konflikte zwischen Koordinatorin und einer türkischen Familie, die in einem kleinen Mediationsverfahren aufgelöst werden konnten: Missverständnisse der gegenseitigen Erwartungen. Zu den monatlischen Treffen kommen 2/3 der GärtnerInnen. Nun wollen sie noch wöchentliche Gartentage einführen, so dass es die Möglichkeit gibt, gemeinsam vor Ort zu sein und besser in Konatkt zu kommen.

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  • IG Brake hat mit schwierigen Menschen im Garten zu kämpfen

    (Info von najeha, 1.10.)
    Der Interkulturelle Begegnungsgarten in Brake  (das Refugium Wesermarsch):

    Ich habe am 22.September an der Veranstaltung der „Lotto-Sport-Stiftung“ zum Thema „ Die Zukunft der Vereinsarbeit in Niedersachsen“ teilgenommen.

    Herr Dieter Weitkamp, Mitbegründer des „Interkulturellen Begegnungsgartens in Brake“ war dabei.

    In der Pause kam er zu mir und erzählte mir, dass sie im Garten viele Probleme haben; zwei Frauen (Deutsche) machen die ganzen Probleme, sie wollen z.B., dass der Rasen nicht mehr als 3 cm hoch sein soll.

    Sie haben den Garten gespalten in zwei Reihen, eine Reihe nur für Deutsche und die andere für Ausländer, es gibt kaum Kontakte zwischen den zwei Gruppen.

    Integration findet im Garten nicht statt sonder Desintegration.

    Die zwei Frauen sind nicht bereit mit anderen darüber zu diskutieren, die eine sagt:  Mein Mann ist Polizist, und die andere sagt: Ich arbeite als Mediatorin bei der Stadt Brake. Herr Weitkamp empfindet diese Aussagen als Drohung gegen die anderen.

    Die Gruppe hat letztes Jahr einen Beirat gegründet, in der Hoffnung das Problem zu lösen, bis heute ohne Ergebnis.

    Er hat den Gedanken, wenn es so weiter läuft, den Pachtvertrag zu kündigen.


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  • Konflikt um Zaun bei den ÖBZ-Gärten in München

    (Gu, Mail, 16.9.)
    In letzter Zeit ging es v.a. rund um die ÖBZ-Gärten sehr turbulent zu.
    Anlass ist ein Konflikt mit Anwohnern wegen eines Zauns, den wir bauen wollten, um eine Fläche vor Hundekacke zu schützen. Das Hundethema ist aber nur ein Aspekt des Knflikts, der auch politisch instrumentalisiert wird. (…) ging z.T. durch die Presse. seit ein paar Wochen beginnt eine Mediation.

    (Gu, Tel, 23.9.)
    Laut Konrad haben Leute, die den Park nutzen, einen Anspruch darauf, dass der Park ihnen gehört. Sie sehen gar nicht ein, dass Menschen in einem Park gemeinsam gärtnern wollen. Es gibt eine Gruppe, die sich organisiert hat, die gegen die Gärten schießt. So gab es erst Plakate (angeblich wurden Hunde in den Gärten vergiftet) und Aufrufe gegen Zaun und Gärten. Eine Veranstaltung zu den Gärten (anlässlich des Konflikts) wurde von den Gegnern der Gärten sehr gut besucht und ist ziemlich aus dem Ruder gelaufen. Ein CSU Mann hat sich vor den Karren spannen lassen und voll gegen die Gärten argumentiert. Es kam wohl richtig zum Streit mit laut ausgetauschten Argumenten.
    Nun soll es eine Mediation geben, doch ist es dem Mediator bisher noch nicht gelungen, auf der Seite der Gartengegner überhaupt AnsprechpartnerInnen herauszufinden. Somit ist auch noch unklar, ob sie überhaupt bei einem solchen Verfahren dabei wären.
    Konrad meldet sich, falls wir unetrstützend wirken können. (mehr …)