Schlagwort: Kooperation

  • Laube im P-Garten ist fertig

    (Gu, Newsletter)

    Es ist soweit. Im August 2015 hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Baugenehmigung erteilt, im Herbst desselben Jahres haben wir das Fundament gelegt, von Mai bis Juli 2016 wurde der dreigeschossige, 10 Meter hohe Holzbau per Hand errichtet und im April und Mai diesen Jahres haben wir die Laube um einen ausziehbaren Raum und eine Terrasse ergänzt. Insgesamt haben über 100 Helfer*innen, Auszubildende der Knobelsdorff-Schule und Studierende der TU-Berlin knapp 12.000 Stunden Arbeit in den Selbstbau gesteckt.

    Um den erfolgreichen Aufbau mit Euch zusammen zu feiern und die künftige Nutzung als Gemeingut einzuläuten, laden wir für den kommenden Samstag herzlich zur Eröffnung der Laube ein. Es gibt Führungen, ein öffentliches Gespräch zum Thema „Grün vs Grau“ u.a. mit dem Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg Florian Schmidt und der Planbude Hamburg, und wir zeigen den im Rahmen des Selbstbaus der Laube entstandenen Dokumentarfilm  „Die Laube. Stadt (selbst) bauen“. Programm siehe unten

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    Nutzung der Laube als Gemeingut

    Bild: Generalprobe Laubennutzung, Postwachstums-Slam im Juni 2017

    Der Verein common grounds, die Nachbarschaftsakademie und der Bereich „Die Stadt ist unser Garten“ der Prinzessinnengärten werden die Laube als ein selbstorganisiertes Kultur-, Lern- und Nachbarschaftszentrum betreiben, das für gemeinwohlorientierte Nutzungen offen steht. (mehr …)

  • Vorstellung zwei benachbarter Gartenprojekte in Bremen

    (Gu, Mail)

    Seit März betreibt der Verein ÖkoStadt seinen zweiten Flüchtlingsgarten am Standort Osterholz direkt am erweiterten Übergangswohnheim (ÜWH). Die Gärtnerin und Biologin Christina Wolterink hat gemeinsam mit BewohnerInnen und freiwilligen Helfern rund 400 qm Brachfläche urbar gemacht. Als erstes wurden verschiedene Obstbäume gepflanzt. Dann wurde das Areal aufgeteilt in Ackerfläche für Kartoffeln, Gemüsebeete und Hochbeete für Pflanzen, die vor den immer hungrigen Kaninchen geschützt werden müssen.

    Wege, Wasserversorgung, Abgrenzung der Beete zu den Spielflächen und Sitzgelegenheiten – an all diesen Dingen wurde und wird gearbeitet. Als nächster großer Schritt soll ein Gerätehaus, das von der Bürgerstiftung Bremen gesponsert wird, errichtet werden.

    Der Garten bietet den Geflüchteten im ÜWH eine kleine Heimat, einen Ruhepunkt bei all den täglichen Aufregungen und nicht zuletzt die Möglichkeit praktisch zu arbeiten und selbstgezogenes Gemüse zu ernten.

    Durch die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen und Helfern aus den Nachbarschaften soll auch die Integration besser gelingen. ÖkoStadt arbeitet hier eng mit dem Verein Treffpunkt Natur & Umwelt (TNU) zusammen und wird sich im Rahmen dieses Projektes sowohl am Stadtteilfest und am Sommerfest der Inneren Mission beteiligen. Mit einem eigenen Erntedankfest am 8.9. soll der Abschluss der Gartensaison mit den BewohnerInnen des ÜWH gefeiert werden.

    Aktuell ist folgende Veranstaltung geplant:

    W o r k s h o p  „Gemüseanbau in der Stadt“

    Gemeinsam mit Roland Wozniewski von TNU wird Frau Wolterink neben einer Vorstellung der beiden Projekte interessierten BewohnerInnen der ÜWH`s, Nachbarn und weiteren Interessierten Fruchtfolge, Düngung und Mischkulturen nahebringen. Außerdem soll ein Einblick in die Aufgaben der Umweltpädagogik gegeben werden.


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  • Fläche für IG Prohlis (Dresden) gefunden

    (Gu, alerts)
    […]
    Der Gemein­schafts­garten ist insbe­sondere als Ort der Begegnung zwischen altein­ge­ses­senen und neuzu­ge­wan­derten Prohlisern gedacht. Ein Grund­stück ist gefunden: die etwa 1.100 Quadrat­meter große Wiese an der Georg-Palitzsch-Straße/Ecke Dohnaer Straße gleich neben dem Förder­schul­zentrum Albert-Schweitzer. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk. Die Stadt half bei der Grund­stücks­suche und -erschließung. Der Gemein­schafts­garten ist im Famili­en­bil­dungs­zentrum des Trägers Verbund sozial­päd­ago­gi­scher Projekte e. V. (VSP) angesiedelt. Koope­ra­ti­ons­partner sind die Netzwerke Nachbar­schafts­hilfe »Tauschnetz Elbtal«, »Prohlis ist bunt«, die Caritas Dresden und die AWO. Unter­stützt wird der Gemein­schafts­garten außerdem vom Quartiers­ma­nagement Prohlis sowie dem Ortsamt.
    […] In Tradition der inter­na­tio­nalen Umwelt­schutz­aktion »Plant for Planet«, initiiert durch Kinder und in Koope­ration mit der Lokalen Agenda 21 für Dresden e. V., werden am 5. Mai 2017 50 Dresdner Schüler 50 Obstbäume und Sträucher pflanzen. Am 29. Mai 2017, ab 16.30 Uhr, findet im Gemein­schafts­garten eine Bürger­ver­sammlung statt, bei der alle Inter­es­sierten herzlich einge­laden sind und nähere Infor­ma­tionen zum Gemein­schafts­garten erhalten und sich für eine Mitarbeit anmelden können.
    Neben Gemein­schafts­flächen können auch Einzel­beete bewirt­schaftet werden. Die Nutzung des Gartens ist kostenfrei. Geräte, Saatgut und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt. (mehr …)

  • Aktionstage regionale Superfoods im Inselgarten Wuppertal

    (Gu, RSS)

    Am Samstag, den 13.5.2017 wird sich im Inselgarten der Diakoniekirche (Friedrichstraße 1) alles um gesunde, regionale Lebensmittel aus dem Eigenbau drehen. Der Aktionstag wird in Kooperation mit dem Projekt MehrWert NRW der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt.

    Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher Kräuter, Gemüse und andere heimische Gewächse in Blumentöpfe, Eierkartons oder Tetrapacks einsäen und später mit nach Hause nehmen.

    Außerdem wird eine Gartenführung angeboten und alle Gartenfreunde können an einem Quiz rund um gesunde und klimafreundliche Ernährung teilnehmen.

    Alle Gäste sind eingeladen, es sich um die Kirche herum gemütlich zu machen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Es gibt Leckeres aus geretteten Lebensmitteln. Gerne darf auch ein mitgebrachtes Picknick vor Ort verspeist werden.

    Ab 14 Uhr besteht die Möglichkeit, im Gemeinschaftsgarten zu gärtnern und bei der Entstehung eines von MehrWert NRW konzipierten Superfood-Beetes mit regionalen Lebensmitteln mitzuhelfen. (mehr …)

  • Die Vielschichtigkeit eines Gartenaufbaus – Unser Garten Bruck

    (Gu, Mail)

    Unser Garten Bruck (Erlangen):

    Ja, der Garten hat uns auch den Winter über keine Ruhe gelassen. Dadurch, dass wir im Aufbau und gerade eben dabei sind, richtig durchzustarten, kommt einfach sehr viel zusammen. Wir haben einen Freundeskries gegründet, um finanziell agil zu sein und Gelder beantragen zu können. Nun kommt der Bumerang zurück, das Finanzamt zickt, wir werden dann wohl erst im nächsten Jahr so richtig über und mit dem Freundeskreis agieren können. Aus dem Freundeskreis heraus hat sich auch ein vielfältiges Programm gebildet, z.B. Herstellung Terra Preta (Theorie- und Praxistag), Wildkräuterwanderungen mit anschließender Zubereitung, Kompostseminar…

    Der Bau der Outdoorküche verzögert sich, da es da so was wie Bauaufsichtsämter gibt, die einem das Leben nicht gerade leicht machen.

    Die Gartengruppe selbst ist auch ein stetes „Abenteuer“. Es gibt einen kleinen harten Kern, der zuverlässig dabei ist – jedoch ist niemand dabei, der perspektivisch mitdenkt oder „Verantwortung“ übernimmt – da „kämpfe“ ich im Moment auf alleiniger Front. Die Fluktuation ist groß, da immer wieder Leute dazustoßen, mal was machen und dann wieder verschwinden (wegziehen oder doch unterschätzt haben , dass Garten Arbeit macht – auch bei schlechtem Wetter). Das ist für eine Gruppe auch nicht leicht, die immer wieder Neue begeistert aufnimmt und dann jedes Mal wieder vor den Kopf gestoßen wird – da bleiben natürlich Konflikte auch nicht aus… Wirklich harte soziale Arbeit.

    Aber unser Garten wächst und gedeiht. Sturmtief „Egon“ hat unser neu aufgebautes Gewächshaus komplett zerstört ( da war dann mal schnell das Geld unseres Umweltpreises futsch), aber zu unserer aller Freude blühen die reichlich gesteckten Frühlingsblüher auf, beleben das Gelände und harren der Bienenvölker, die in den nächsten Tagen Einzug halten werden. Die ersten Vögel haben ihre Nistkästen bezogen und am letzten Samstag hatten wir die erste große Gartenaktion bei fantastischem Wetter – Hochbeete auspflanzen, Stauden teilen, Nachfüllen, umsetzen, teilweise schon ansäen und Bodenbeete für die Aussaat vorbereiten. Am 18.03. haben wir dann mit der Produktion des Erlanger Theaters „Weltenverbesserer“ eine große Bauaktion mit Hochbeeten und Outdoormöbeln aus einem wirklich vielfältigen Fundus upcycelfähigen Materials. Das wird sicher spaßig. Außerdem lassen wir uns in diesem Gartenjahr von einer befreundeten Videokünstlerin begleiten, die das Geschehen dieses Jahres dokumentieren wird, unterschiedlichste Interviews (auch mit Ämtern, Bürgermeisterin, Anwohner*innen, Gartler*innen…) führen wird. Und, und, und…

    Ja, da passiert gerade sehr viel – aber das wird bei all den anderen Projekten auch nicht anders sein. Wir haben auch eine Gärtenpartnerschaft mit „Himmelbeet“ begonnen, die nun auch so langsam wächst (mehr …)

  • Neue Ideen und Projekte beim Himmelbeet

    (Gu, Mail)

    Wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Saisoneröffnung und das Osterfest im April. Diese Woche habe ich dank der vorausschauenden Planung der anderen den Kalender ordentlich füllen können: http://himmelbeet.de/termine/
    Ich persönlich möble gerade die Webseite auf und schreibe spannende Projekte an (Dycle und das Gartenlabor aus Berlin, Gemüsegartenkiosk aus Mönchengladbach u.a.), um zusammen zu arbeiten. Für 2017 planen wir monatliche Märkte im Garten, auf denen lokale und regionale Anbiet*erinnen ihre Nahrungsmittel verkaufen können. Und die „Blaue Stunde“, ein monatlicher Treffpunkt für Geflüchtete und Berlin*erinnen mit kulturellem Programm und Pizzabacken.

    Außerdem wollen wir uns mehr mit anderen Berliner Gärten vernetzen und starten einen kleinen Beettausch mit „UnserGarten Bruck“ aus Erlangen, die Ihr Tischtennisbeet mit „typischen“ himmelbeet-Pflanzen bestücken. Dafür kommt die Erlanger Bohne, wenn ich mich recht entsinne mit ein paar Infos zur Garten-Partnerschaft in eins unserer Beete.

    In diesem Zuammenhang planen wir weitere „Programmbeete“, die umweltpädagogische und soziale oder kulturelle Zwecke haben. Daher wird es auch ein Beet geben, das über den Gebrauch der verschiedenfarbigen Maissorten bei den Hopi (eine indigene Kultur in Nevada) informiert oder auch eine Darstellung von Milpa (ein Landwirtschaftssystem der Maya) bzw. den Three (Four) Sisters. Andere Beete werden Färbepflanzen und Bienen-/Insektenweiden gewidmet. Auch eines mit der Gemüsepflanze des Jahres vom VEN, der Steckrübe.

    Die Verhandlungen mit dem Bezirk ziehen sich. Wir haben den Green Urban Labs Antrag gestellt, um final mit allen Parteien einen abgestimmten Masterplan zu erarbeiten, der die Existenz von himmelbeet am Standort sichert. Mitte Februar, also schon sehr bald, soll es eine Entscheidung darüber geben. Dann wie immer im Blog nachzulesen: http://himmelbeet.de/ueber-uns-2/weiterwachsen/

    Mehr zum Green urban lab Antrag:
    Wir haben uns als Modellvorhaben für das Green Urban Lab beworben. Die mit dem Bezirk abgestimmte Projektskizze für die zukünftige Gestaltung der Fläche Ruheplatzstraße 12 ging an das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Im Januar 2017 folgte eine Flächenbegehung. Bis Mitte Februar soll über den Antrag entschieden werden. Mit dem Vorhaben zielen wir auf einen final mit allen Parteien (Bezirk, Amandla EduFootball e.V., himmelbeet gGmbH) abgestimmten Masterplan, der die Existenz des himmelbeet am Standort sichert.
    Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beabsichtigt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in dem neuen Forschungsfeld „Green Urban Labs“ (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) Modellvorhaben durchzuführen, die neue Ansätze einer urbanen Grünentwicklung erproben. Die Laufzeit der Modellvorhaben beträgt drei Jahre; voraussichtlicher Start ist Anfang 2017.
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  • Stadtgarten Bebelhof kooperiert mit Hiop-Hop Projekt

    (Gu, alerts)

    Der Braunschweiger Stadtgarten Bebelhof hat seinen Cafébauwagen durch einen Workshop einer HipHop Initiative mit Graffiti verschönern lassen.
    Nächstes Jahr wollen sie den Caféwagen ausbauen, einrichten und in Betrieb nehmen. Zudem soll eine Outdoorküche gebaut werden.

    Hier gibt es einen gesprochenen Beitrag zum Garten und dem Projekt: http://blogs.sonia.de/ohr/2016/11/29/wer-mitgaertnert-darf-miternten-urban-gardening-im-stadtgarten-bebelhof/ (mehr …)

  • Querbeet Leipzig schließt sich „notfalls“ mit anderem Projekt zusammen

    (Gu, Mail)

    ja, im Moment ist unsere Zukunft etwas ungewiss, aber es geht sicher weiter. Unser Vertrag endet tatsächlich und der Eigentümer der einen, größeren Fläche möchte ihn auch nicht verlängern und stattdessen lieber verkaufen. Ob es wirklich bereits Interessenten gibt oder wieweit es gar schon fortgeschritten ist, darüber wissen wir im Moment nicht viel. Kaum 150m von unserem Garten entfernt gibt es aber einen „Kunstgarten“, der von einer Jugendwerkstatt bespielt wird, die dort zwei Mal in der Woche Angebote für Jugendliche macht. Wenn wir uns dazu entscheiden, können wir uns mit ihr zusammentun und das Grundstück gemeinsam nutzen. Das wäre vielleicht auch ganz sinnvoll. Mal schauen, was die nächsten Wochen und Monate bringen :).


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  • In Bottrop gibt es drei GG

    (Gu, Mail und Recherche)

    In Bottrop hat der Verein GemeinschaftsSinnGärten inziwschen drei Gemeinschaftsgärten mit angeschoben und aufgebaut.
    Neben dem bei uns im Netzwerk befindlichen Gemeinschaftsgarten am Kulturhof einen Nachbarschaftsgarten an einer Grundschule und einen Interkulturellen Nachbarschaftsfrauengarten:
    “ Am 21.06.2016 war der Startschuss für einen weiteren Gemeinschaftsgarten in Bottrop. Besucherinnen des Cafés Courage und ihre Kinder sowie Bewohnerinnen bauten gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins GemeinSinnschafftGarten Hochbeete für Gemüse und Blumen.

    Das Café ist Treffpunkt für geflüchtete und in Bottrop lebende Frauen. Daher war von Anfang an das Ziel, dass die Beete das Quartier nicht nur verschönern sondern auch nachbarschaftliche Zusammenleben im VIVAWEST-Quartier auf dem ehemaligen Prosper III Gelände stärken sollen.

    Die Stadt Bottrop unterstützt das Projekt ausdrücklich. „Dieser interkulturelle Frauengarten ist genau das, was wir als Stadt mit dem im letzten Jahr begonnen Projekt „GemeinSinnschafftGarten“ anstoßen wollten“, sagt Carina Tamoschus vom Fachbereich Umwelt und Grün. „Nämlich über das Gärtnern Kulturen und Generationen zusammenzubringen.“. „Mit dem Verein GemeinSinnschafftGarten, der sich aus der Projektarbeit des letzten Jahres heraus gegründet hat, haben wir nun auch einen starken Praxis-Partner vor Ort“, ergänzt Dorothee Lauter vom Projektbüro InnovationCity.

    Die rund 20 Frauen und Kinder aus verschiedenen Ländern arbeiten Hand in Hand und am Ende stehen drei bunte Hochbeete auf der bis dahin ungenutzten Rasenflächen.“

    Zum Verein:
    Wie unterstützen wir …

    • Beratung bei der Planung von Gemeinschaftsgärten (Standort, Gestaltung usw.)
    • Verleih von notwendigen Werkzeugen und Geräten
    • Organisation von sogenannten „Bautagen“
    • Unterstützung beim Bau von Gartenkisten
    • Akquise von Unterstützern und Spenden
    • Organisation von Fortbildungen und Austauschforen wie z.B. Gartenstammtisch für GärtnerInnen
    • Bereitstellung von Informationen zum gemeinschaftlichen Gärtnern, zu aktuellen Veranstaltungen und interessanten Webseiten
    • Verbreitung der Idee des gemeinschaftlichen Gärtnerns in Bottrop

    Wie alles anfing …
    Der Verein „GemeinSinnschafftGarten“ ist aus dem gleichnamigen Projekt, das von der Stadt Bottrop gemeinsam mit der Fachhochschule Dortmund im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2015 – Zukunftsstadt des Bundeministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt worden ist. Das Ziel des Projekts war die Aktivierung Bewohnerinnen und Bewohnern des innerstädtischen Raums für die Schaffung gemeinschaftlich genutzter urbanen Gärten. So sollte ein Stück Natur in die Stadt zurückgeholt werden, die Lebensqualität gesteigert werden und durch das gemeinsame Bauen, Pflanzen und Ernten der Zusammenhalt unter den Bürgerinnen und Bürgern gestärkt werden. Im Rahmen des Projekts sind zwei Gemeinschaftsgärten entstanden: Der Patengarten GemeinSinnschafftGarten am Kulturhof sowie der Interkulturelle Nachbarschaftsgarten „Im Beckedal“.

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  • IG Meißen eröffnet

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Momentan haben wir ca. 17 Mitglieder, von denen jeder individuell eine Fläche von bis zu 44qm bewirtschaften kann (eine Familie gilt als 1 Mitglied), manche wollten auch kleinere Flächen oder können das Gelände ohne direkten Anbau einfach zum Familientreff und Austausch nutzen, bis jetzt gärtnern aber alle Mitglieder auch. Von diesen 17 sind 6 Deutsche aus Meißen und Umgebung, der Rest Familien aus Afghanistan und Syrien, die jetzt in Meißen wohnen. Daneben gibt es   die große Streuobstwiese der Stiftung Allianz mit 60 Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen), die für alle Mitglieder zur gemeinsamen Pflege und Beerntung zur Verfügung stehen sollen. Es gibt Spielflächen und einen Grillplatz und wir planen für die Zukunft auch noch gemeinschaftliche Beete, z.B. eine Kräuterspirale oder evtl. einen Folientunnel, Kartoffelbeet usw. Im Moment haben wir noch Platz für 12-15 weitere Parzellen, mit Bodenverbesserung evtl. auch mehr.

    Das Projekt wurde erst am 1.4.2016 „gegründet“, neben Gärtnern kann man auch gemeinsam Sport machen oder sich treffen, Feste feiern, mit der Familie aufhalten.
    Der Träger hat  Kooperationen mit Diakonie und DRK -> darüber laufen Deutschkurse und viele andere Angebote.

    Najeha war schon vor Ort und hat beraten.


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  • Gärtnern mit Geflüchteten in der ZusammenKunft

    (Mail)

    wir hatten gestern unser erstes Treffen für einen Garten, den wir zusammen mit den Menschen, die in der Flüchtlingsunterkunft Stresemannstraße leben, aufbauen wollen. Es leben hier einige wenige AltberlinerInnen und etwa 400 geflüchtete Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak, vor allem Familien mit Kindern. Der Garten soll im Rahmen des Projektes ZUsammenKUNFT entstehen, bei dem etwa ein Dutzend Organisationen und Gruppen die beiden obersten Etagen des Hotelgebäudes bespielen. Beteiligt sind unter anderem campus cosmopolis, die Kunsthochschule Weissensee, die Klasse Design for true Living World von Marjetica Potrc und die Nachbarschaftsakademie. Der Nutzungszeitraum ist begrenzt (Ende 2017), wir planen daher einen Garten in kleinen, beweglichen Behältern auf den Terrassen und unter Umständen die Nutzung eines Grünstreifens im Hinterhof des Gebäudes. Das Projekt versteht sich auch als ein Pilot für das Leben und Arbeiten mit Geflüchteten, u.a. im Zusammenhang mit den Ideen zu einer kulturellen Nutzung des leerstehenden Hauses der Statistik am Alexanderplatz.

    (Berlin)

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  • Tage der offenen Gartentür bei o´pflanzt is

    (Gu, Newsletter)
    Natur erleben mitten in der Stadt! Von 15. Mai bis 9. Oktober 2016 (außer in den Sommerferien) Familienprogramm immer sonntags von 14 bis 18 Uhr.
    Wie wächst unser Essen? Was passiert im Garten übers Jahr? Was macht die Natur in der Stadt? Mit unserem Programm wollen wir Kinder und Familien im Gemeinschaftsgarten von „o’pflanzt is!“ die Gelegenheit geben, die Natur und ihre Abläufe im Lauf der Jahreszeiten wieder mit allen Sinnen zu erleben.

    An den Tagen der offenen Gartentür laden wir sonntags während des Gartenjahres in Kooperation mit SPIELkultur e.V. in unseren Garten ein. Die schöne Atmosphäre lädt zum Genießen und Erkunden ein. Wer will, kann im Garten mitarbeiten und unser eigenes Beet gestalten, Pflanzen großziehen, ernten und schnabulieren, Hollerkücherl backen, Nisthilfen für Vögel und Insekten gestalten, saure Kornelkirschdrops trocknen, Fackeln machen, einen Kartoffel- oder Kürbistag erleben, selber Vogelfutter herstellen, Marmelade kochen und vieles andere mehr. So kann die Entwicklung des Gartens über das ganze Jahr beobachtet werden.

    Ohne Anmeldung und kostenlos!
    Für Kinder und Familien
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  • Gleisbeet startet mit neuen Kooperationen in die neue Saison

    (Gu, mail)
    Es werden wie immer verschiedene Arbeitsgruppen zu Themen wie z. B. Bau oder Pflanzen gegründet, an denen ihr euch beteiligen könnt, aber nicht müsst ;). Für euer Wohl sei gesorgt, wir sind natürlich wieder mit unserem Feuerkessel & dem Soli Tresen startklar.

    Außerhalb von unseren regelmäßigen Workpartys werden wir in diesem Jahr intensiver mit neuen und alten Partnern, wie SONED e.V oder unserem direkten Nachbarn das NIRGENDWO zusammenarbeiten und einen 72 h PDC (Permacultur Design Course) in den Monaten Mai – Juli anbieten. Für genaue Infos checkt unsere FB-Seite und Webpage auf der wir weitere Infos veröffentlichen werden!! Neben all den Workshops und -Partys begrüßen wir den Zuwachs der Kiezrabauken Charlottenburg! (mehr …)

  • IG in Freidberg geplant

    (Gu au alerts)
    […]
    Starten will das Dekanat mit einem Schrebergarten an der Usa als Keimzelle. Der Pachtvertrag mit der Stadt Friedberg sei unterzeichnet, teilte das Dekanat jetzt mit. Langfristig werde eine Ausweitung auf Teile eines nahen Ackers angestrebt. Befördert hat das Projekt der Umstand, dass die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) drei Millionen Euro für Projekte in der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stellt.

    Als Kooperationspartner konnte das Dekanat nach eigenen Angaben die Stadt Friedberg, das Diakonische Werk Wetterau, die Kinderfarm Jimbala, den Nabu, die evangelische Familien-Bildungsstätte und das Internationale Zentrum Friedberg gewinnen. Alle Organisationen wollen das Projekt nach ihren Möglichkeiten unterstützen.[…]

    http://ndp.fnp.de/lokales/wetterau/Gaerten-als-Kulturbruecke;art677,1885500 (mehr …)

  • Stand der Dinge „essbare Stadt Minden“

    (Gu, Vortrag, 3.12.)
    Sie haben 2013 losgelegt und ihren ersten „Speiseraum“ angelegt. auf 16m², jetzt haben sie 5 Speiseräume und vermitteln Palettenbeete an Kitas, Schulen u.ä. Es gibt da wohl eine Firma, die aus alten Paletten nach Auftrag Beete baut und für Kitas und Schulen als Spende. In Kooperation mit der Stadt werden die Beete dann hingefahren, essbare Stadt Minden kommt mit einer Ameise. Die Beetbepflanzung und Pflege ist dann in Eigenverantwortung. Doch im Winter werden die Beete irgendwo unetrgestellt.
    Ihre Erfahrungen mit den Speiseräumen zeigen, dass die Leute oft die Pflanzen nicht kennen – auch wenn es sich um Schnittlauch oder Basilikum handelt – und nicht wissen, wann man was erntet. Überhaupt gibt es wohl Hemmungen, was zu ernten. Sobald Leute von der Initiative die Beete pflegen, sind Leute interessiert und die häufigste Frage ist: wann kann ich das denn ernten? Sie haben daher jetzt Schilder, was denen neben dem Namen der Pflanze auch steht, ob die Pflanze Sonne oder Halbschatten braucht, wie viel Wasser sie braucht und ob Blätter und Blüten auch essbar sind. Darunter ist dann noch mit einem Balken sichtbar gemacht, wann geerntet werden kann. Außerdem ist auf jeden Schild ein QR Code, über den man auf der Homepage mehr zu der Pflanze und ihren Verwendungsmöglichkeiten erfahren kann.
    Sie machen Veranstaltungen wie Kochaktionen auf dem Markt und Pflazentauschbörsen und haben in Kooperation mit dem BUND Obstbäume gepflanzt.
    Es wird in Minden wohl ein Pilgerweg eingerichtet, der auch an einer Kirche vorbei kommt. Da wollen sie einen Klostergarten einrichten und möglicht Produkte aus diesem Garten verkaufen. Sie wollen nun  durchrechnen, ob das reichen würde, um eine Stelle zu schaffen, denn ihr Ziel ist es, ein soziales Unternehmen zu werden. (mehr …)

  • GG auf dem Dach des Sharehaus und geplanter Garten in Berlin-Gatow

    (Gu, Projektbesuche, Ende November 2015)
    in Berlin Neukölln entsteht seit Juni 2015 das Sharehaus. Hier leben in einem ehemaligen Altenheim geflüchtete Menschen. Der Eingangsbereich ist ein Café, im Keller ist die Profisiebdruckwerkstatt der SDW Neukölln und auf dem Dach sind schon ein paar Beete entstanden. Das Dachgartenprojekt haben Frauen aus der Über-den-Tellerrand-Kochen Gruppe initiiert. Noch ist unklar, wieviel Lasten das Dach aushält – ein Statiker ist schon angefragt. Sie haben zunächst ein großes Beet inklusive Sitz- und Lümmelfläche gebaut (Entwurf von der TU) und schon festgestellt, dass das zu flach ist für die Pflanzen. Es gibt einen angefangene Kompost, kleinere Beete, einen Unterstand und auch einen Wasseranschluß. Sie sind noch am Anfang und müssen auch noch klären, wie und ob überhaupt es möglich sein wird, dass NachbarInnen das Gartenprojekt mitmachen, die da nicht wohnen. Also ob der Dachgarten ein offener Ort werden kann. Wahrscheinlich können sie einen an das Dach angrenzenden Wintergarten mit nutzen.
    Sie sind sehr an Austausch und Vernetzung mit anderen interessiert und haben schon jemanden gewonnen, der im Prinzessinnengarten Kräuterworkshops anbietet.

    In Gatow (Berlin-Spandau) soll auf einer Fläche, sie zum weitläufigen Grundstück einer SOS-Kinderdorf Einrichtung gehört, ein Interkultureller Garten entstehen. In der Einrichtung läuft bisher Qualifizierung für benachteiligte Jugendliche im GaLaBau. Die Fläche für den Garten ist fast im Wald – sie haben ein Stück, was nah an der Straße liegt, schon mal gerodet, es liegen Erdwälle da und auch Pferdemist. So richtig viele Leute wohnen nicht in unmittelbarer Umgebung, doch gibt es nahe Schulen und Flüchtlingsunterkünfte. Hier gibt es auch Interesse, aber es gibt doch noch keine Gruppe (wie im Antrag behauptet).
    Sie haben eine Stelle geschaffen für eine Frau, die das Gartenprojekt aufbauen wird und Flüchtlinge erreichen soll. Sie hat auf dem Gelände einer Unterkunft ein Gartenprojekt angelegt, was aber ausschließlich für die Flüchtlinge dort ist. (sie meint: das ist kein Gemeinschaftsgarten). Sie wissen von ein paar anderen Projekten, sind aber noch nicht vernetzt. (mehr …)

  • Wurzelwerk war bei Stadtgarten des Stadtmuseums dabei

    (Gu, Mail, 5.8.)
    wir waren letztes Jahr im Rahmen der jährlich stattfindenden  Aktion „Stadtgärten Oldenburg“ in dem Gartenprojekt des Stadtmuseums beteiligt. Dieses wurde von Franziska Boegehold (Kuratorin des Stadtmuseums) ins Leben gerufen. Der Garten existierte einen Sommer lang, im Rahmen der Aktion. Daran waren neben dem Wurzelwerk auch noch die VHS Jugendwerkstätten und die Transition Town Gruppe beteiligt. Es war ein sehr schönes Projekt, gerade weil es mit den drei anderen Akteuren (Stadtmuseum, VHS Jugendwerkstätten und Transition Town Gruppe) zusammen umgesetzt wurde. (mehr …)

  • IG Aalen wird 10 Jahre alt

    (Gu, Mail, 23.7.)
    Der IG Aalen feiert Ende September sein 10-jähriges Jubiläum. Aus der Einladung:“ Erlebe mit uns die Vielfalt des Wurzelswerks und was daraus wächst: Wurzelgeschichten aus den Heimatländern der GärtnerInnen und Geschichten des Ankommens in der Fremde, das chinesische Mondfest, musikalische und
    kulinarische Wurzelgeschichten.“
    In Kooperation mit dem Theater der Stadt Aalen (mehr …)

  • JurtenGarten im Gemeinschaftsgarten Arbergen in Bremen

    (Gu, Mail und Antrag), Juni 2015
    Für den Gemeinschaftsgarten in Bremen Arbergen, der direkt an einem Flüchtlingswohnheim entsteht, ist ein Baucamp für den Bau einer Jurte geplant, die dann auch für den Stadtteil (Nachbarn, Vereine, Jugendhaus) als Treff- und Kulturort gedacht ist.
    Sie beantragen bei uns Geld für Bauteile, Material und ÖA. Wir übernehmen die Häfte der Summe, da noch an anderer Stelle Anträge lauften und eine Crwodfunding-Kampagne.

    Das erste öffentliche Treffen hat stattgefunden. Das Jugendhaus war vertreten und zwei sehr engagierte Frauen aus dem Stadtteil. Die Pfadfinder aus Arbergen waren auch dabei.

    Wann wird denn die erste Jurte aufgebaut? Bauen da die Leute auch schon mit?

    Die mitgebrachte Jurte wird am 7. September gemeinsam aufgebaut. Das dauert ca. 4 h.

    Wie wollt ihr AnwohnerInnen für die Bauaktion und dann aber auch für die Nutzung der Jurte gewinnen?

    Wir werden ein Plakat und einen Flyer erstellen und möglichst günstig vervielfältigen. Wahrscheinlich eine sw-Kopiervorlage. Die Info wird an die ÜWHs in Bremen auch in anderen Sprachen als Deutsch geschickt oder dort verteilt. Außerdem geht eine Einladung an die Nachbarschaftszentren in der Umgebung und an passende Zentren in Bremen. Über die Öffentlichkeitsarbeit der AWO Bremen ist wahrscheinlich eine Pressemitteilung in der Tageszeitung möglich. Online kommt die Information auf die offizielle Homepage von ÖkoStadt e. V. und ggf. auch auf die der AWO Bremen. Auf der fb-Seite vom Gemeinschaftsgarten Arbergen und auf die ÖkoStadt fb-Seite wird es einen Post geben.

    Sind Jugendliche aus dem Jugendhaus schon interessiert am Mitbauen und am Nutzen der Jurte?

    Die Kinder und Jugendlichen vom ÜWH haben auf jeden Fall große Lust eine Jurte zu haben! Einige junge Männer waren beim Bau des Gerätehäuschens bereits hoch motiviert, darauf stützen wir uns mit unserer Annahme, dass wir Hilfe bekommen werden. Die Jungs und Mädels, die das Jugendhaus nutzen, wissen noch nicht sehr viel vom JurtenGarten, da wir noch keine Flyer und Plakate aufgehängt haben.  

    Wie können sich Leute spontan in die Bauwochen einbringen?

    Am einfachsten ist es, wenn sie einfach vorbei kommen und bei dem Bauteil/Bauschritt, das gerade gefertigt wird/ der gerade anliegt mithelfen. Das Jurtenwesen wird auch vor und nach der festgelegten Bauzeit vor Ort sein und die mitgebrachte Jurte bietet bereits von Anfang an Raum für den Austausch, das Beisammensitzen, Musik machen und mehr. So ist es auch möglich durch andere Aktivitäten als Bauen am JurtenGarten teilzunehmen.
    Die Grundlage:
    Geplant ist, dass wir morgens zusammen kommen und die Bauzeitung für den Tag klären und erstellen. Dann werden wir uns an die Arbeit machen und nach einer Mittagspause und weiterer Arbeit am frühen Abend den Arbeitstag abschließen. Anschließend möchten wir zusammen kommen und wichtiges für den folgenden Tag absprechen. Dann ist Zeit für Kulturelles. Das geht natürlich auch irgendwie nebenbei.

    Wo wird die Jurte im Winter gelagert? Wie lange kann man sie denn nutzen (Temperatur?) und wie kompliziert ist der Auf- und Abbau? Wer kümmert sich langfristig um die Jurte, die Lagerung, den Auf- und Abbau und auch die Nutzung?

    Die Jurte kann bei guter Pflege auch den Winter über draußen stehen. Trocken und verpackt hat sie einen Platz im Kleingartengebiet Walle beim Jurtenwesen unter einem Dach oder auch bei einem Nachbarn des ÜWH. Der Auf- und Abbau geht schnell. Zu zweit und mit etwas Übung dauert es ca. 2 h.
    Der Auf- und Abbau wird vorerst mit der Unterstützung des Jurtenwesens gelingen, so auch die Pflege nach Absprache mit Sven und Oli vom Jurtenwesen; die Nutzung soll über die Integrative Projektmitarbeit der AWO Bremen laufen. Einzelnen Veranstaltungen werden ggf. auch vom Verein ÖkoStadt dort stattfinden.

    Wenn wir nur eine Teilfinanzierung übernehmen würden, woher bekommt ihr noch Geld?

    Wir versuchen es mit Crowfunding bei visionbakery.com für den JurtenGarten. Damit versuchen wir das Kulturelle und da Kulinarische während der zwei Wochen und insbesondere zum Abschluss zu finanzieren.
    Ein Antrag auf eine Mitfinanzierung der Materialkosten ging auch an Nehlsen Stadtteil-Initiative in Bremen http://www.nehlsen.com/unternehmen/da-nich-fuer/


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  • AGs im Mauergarteb

    (Gu aus Newsletter, 24.5.)
    „Es gibt einige AGs, die aktiv sind: Die Flächen-AG eruiert die Möglichkeiten der Platzverteilung und weiterer Bauten im Garten; die AG Kompost kümmert sich darum, dass wir im kommenden Jahr unsere eigene, gute Erde haben, die AG Gärtnern koordiniert die Gemeinschaftsbeete. Andere AGs könnten eine Wiederbelebung vertragen, etwa Fundraising (wie und woher bekommen wir Fördergelder, bspw. für unsere Workshops oder Seminare auf Biohöfen im Umland), Lastenrad (wer verwaltet den Schlüssel und sorgt dafür, dass das Rad gewartet wird), AG für Neue (Einführung und Koordination), AG Kommunikation (intern, extern) AG Material (haben wir genug Schaufeln, muss ein Schloss repariert werden) … ganz bestimmt habt Ihr noch eigene Vorschläge und Ideen, die es wert wären, in die Praxis umgesetzt zu werden. Es sind oft nicht die großen, zeitraubenden Aufgaben, sondern kleine Zuträge von vielleicht einer Stunde in der Woche oder alle 14 Tage, die unseren Garten für alle zugänglicher und schöner machen. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!(mehr …)

  • Prinzessinnengarten ist DER Ausbildungsort für wessengemäße Bienenhaltung in Berlin

    (Gu, RSS, 18.5.)
    2009 kam das erste Bienenvolk in den Prinzessinnengarten. Zwei Jahre später wurden hier die ersten Kurse gegeben. Inzwischen hat sich der Prinzessinnengarten, in Zusammenarbeit mit dem Verein mellifera, zu dem Berliner Ausbildungszentrum für wesensgemäße Bienenhaltung entwickelt. Das Interesse an der Bienenenhaltung in der Stadt und einem ökologisch verträglichen Umgang mit den Bienen ist nach wie vor groß. In den diesjährigen Kursen werden 75 Jungimker*innen ausgebildet. Obwohl wir inzwischen 3 Kurse mit jeweils 5 ganztägigen Workshops anbieten, gibt es immer noch Wartelisten. Einmal monatlich findet im Garten ein Netzwerktreffen der Berliner Imker*innen statt, aus dem u.a. die Arbeitsgruppen Blühendes Berlin und Bienen machen Schule hervorgegangen sind, die sich um die für das Überleben der Bienen unerlässliche biologische Vielfalt in Stadt und Land bzw. für die Vermittlungsarbeit an Schulen einsetzen.


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  • Himmelbeet will Gartenprojekt für Flüchtlinge initiieren

    (Gu, Tel, 24.4.)
    Himmelbeet aus Berlin will mit PartnerInnen (Sportvereine, einer Einrichtung, die schon mit Flüchtlingen arbeitet und anderen), unterstützt von der SPD, ein/mehrere Gartenprojekt/e für Flüchtlinge initiieren. Sie sind auf der Suche nach Flächen und erfahren viel Zuspruch für die Idee. Noch sind sie nicht vernetzt mit den Gärten in Berlin, die es zu der Thematik schon gibt oder die gerade los gelegt haben. Mit dabei ist wohl auch eine Traumatherapeuthin.
    Außerdem werden sie ggf mit Common Grounds zum Thema „Gärten/Wohnungsbaugeselleschaften“ kooperieren. Common Grunds hat einen Antrag bei der DBU dazu bewilligt bekommen, doch ist die Umsetzung noch nicht in trockenen Tüchern. Anscheinend gibt es im P-Garten derzeit niemanden, der/die verlässlich den Gartenbaupart übernehmen könnte, bzw das Projekt ist wohl gerade in einer Umstrikturierungsphase.
    Die Umstrukturierung bei Himmelbeet läuft, wenn auch nicht ganz gradlinig. Hannah ist noch bis Ende Mai dabei. (mehr …)

  • geplanter IG Dietmannsried einen Schritt weiter

    (Gu, Mail, 22.2.2015)
    Sie haben nun endlich die  „Zusage der Gemeinde bekommen, dass wir das Grundstück gemeinschaftlich mit dem Imkerverein nutzen dürfen, der dort die Errichtung eines „Grünen Klassenzimmers“ plant. Der Imkerverein finanziert seine Projekte selber. Gewächshaus und Gartenhütten sind auf dem Grundstück vorhanden.
    Sie wollen für Gartengeräte u.ä. einen Antrag bei uns stellen.

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  • IG an der IG Feuerwache macht Mosaikprojekt

    (Gu, Mail, 1.12.)

    Das neuste geplante Projekt des IG an der IG Feuerwache in München ist ein Pflastermosaik in demPavillon und evtl. einen Weg zum Pavillon aus (bunten) Steinen.
    Sie haben dazu „Urbanes Wohnen e.V.“ kontaktiert. Die haben viel Erfahrung in diesen Dingen und werden sie bei einer „Ideenwerkstatt“ zum Entwurf des Mosaikes und auch bei der Umsetzung helfen. Sie werden von der Stadt bezahlt und sind für den Garten kostenlos. Sie werden Geld für die Steine bei uns beantragen. Die Arbeit machen dann die GärtnerInnen.

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  • Neuland feiert Ferigstellung des Lehmbaus

    (Gu aus RSS, 11.11.)

    Die Fertigstellung wurde bei Neuland (Köln) gefeiert. „Seit Sommer haben die frisch gebackenen Architekten in traditioneller Lehmbauweise unser Workshop-Angebot bereichert, gestampft, gestochen, gemauert und eine Dachkonstruktion entworfen. Wir müssen nur noch Gewächshausfolie befestigen, und schon haben wir einen lehmigen und lichten Halb-Rundbau, der sehr schön als kleine Bühne fungieren kann.“ Gebaut haben junge Leute (Arichtektur-StudentInnen), die hier für ein Projekt in Lateinamerika sozusagen geübt haben.

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  • Hildegarten HH sucht „Versöhnung“ mit Gartendeck, Kebap und Keimzelle

    (Gu, Mail an CM; 7.11.)

    Gartendeck, Kepab und Keimzelle hatten eine Stellungsnahme zu dem neuen Gartenprojekt für St. Pauli (Hildegarten) geschrieben. Hildegarten antwortet nun darauf (nur an die Initiativen):

    […] Seit Vorstellung unseres Projektes in der Hanseplatte, zu der wir Euch persönlich eingeladen hatten und bei der Kerstin und Anke anwesend waren, haben wir alle die Möglichkeit zu diesem dringend erforderlichen Austausch verstreichen lassen. So ist es offenbar – auch durch die indirekte Kommunikation – zu vielen Missverständnissen, Fehlinterpretationen, Vermutungen, Ängsten und falschen Informationen gekommen. Wir bedauern das und möchten Euch deswegen gerne zum gemeinsamen Gespräch einladen. Auf Grund der von Euch formulierten Bedenken und Vorwürfe halten wir es für wichtig, Euch ausführlich über die Hintergründe zum Projekt zu informieren und mit Euch über Eure Punkte offen zu diskutieren. […]

    Wir bedauern Euren Ärger, weil wir davon ausgegangen sind, dass die Ziele, die wir verfolgen, grundsätzlich im Einklang mit den Zielen Eurer Initiativen stehen. Entgegen der zum Teil falschen Darstellung in der Presse und auch der Stellungnahme von Euch ist dieses Projekt eben nicht das Werk einer einzelnen Person oder Agentur, sondern wurde von einer Gruppe von mittlerweile mehr als zehn Leuten entwickelt, von denen die meisten seit einer gefühlten Ewigkeit im Viertel wohnen. Und fast jeden Tag kommen neue Mitstreiter hinzu, die ihre Ideen  zu einer aktiven Gestaltung von Stadtnatur, zu nachhaltiger, lokaler Produktion von Lebensmitteln in der Stadt und zu Umweltbildung einbringen möchten.

    Euren Vorwurf der “Geheimniskrämerei“ haben wir vernommen und möchten Euch dazu fragen, was Eure Erwartungshaltung gewesen wäre? Wir sind nicht im entferntesten darauf gekommen, dass unsere Idee von Euch als Konkurrenz oder Bedrohung zu den bestehenden Initiativen wahrgenommen werden könnte oder gar im Wettbewerb zu Euch steht. Wir sind immer davon ausgegangen, dass jedes Vorhaben, dass mehr Grün und Gärten in St. Pauli schafft, von Euch befürwortet wird und wir dachten nicht, dass wir Euer Einverständnis dafür einholen müssten. Auch wir sind für unser Projekt einen sehr langen und steinigen Weg gegangen, umes zur jetzigen Realisierungsfähigkeit zu bringen. Bisher wurde lediglich die verlässliche Basis dafür verhandelt, dass es diese zusätzlichen öffentlichen Flächen geben wird. Erst jetzt sind wir an dem Punkt angelangt, an dem der Prozess der partizipativen Gestaltung für die ausgehandelten Gemeinschafts-, und Grünflächen beginnen kann. […]

    Wir stimmen mit Euch darin überein, dass Eure Pionierleistung als Grüninitiativen öffentlich unterstützt werden und mehr Raum und Möglichkeiten bekommen sollen. Dabei sehen wir uns ausdrücklich als Eure Mitstreiter für mehr Grün in der Stadt und nicht als Konkurrent oder Widersacher. Fragen, die wir uns dabei stellen und gerne mit Euch besprechen würden:

    – was möchte die Mehrzahl der Bewohner im Stadtteil?

    – wie soll sich der Stadtteil verändern dürfen?

    – wer darf was? Spielt es eine Rolle, aus welchem Kontext oder Berufsfeld Ideen kommen?

    – welche Rolle und ggfs. besonderen Rechte haben Pioniere und Ideengeber (für den Bereich Urban Gardening, aber auch sonst)?

    – gibt es gute und schlechte Grünflächen und Gartenprojekte?

    – wie stellen wir sicher, dass wirklich mehr und zusätzliche Flächen/Gärten entstehen und zum Beispiel von der Politik nicht das eine Projekt gegen 

       das andere ausgespielt wird.

    – wie können wir uns gegenseitig unterstützten?

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  • IG Lich hat viel geschafft

    (Gu, Mail, 3.11.)

    Die Koordination des IG Lich wechselt nach vier Jahren. Diese beschrieben sie als hart. Antwort auf meine Nachfragen: „Die „harten Jahre“ waren die des Aufbaus und der Konsoldierung. Das Schwierigste war die Wasserversorgung mit Brunnenbau und Zisterne, wofür insgesamt 15.000 € aufgebracht werden mussten. Nach Vandalismus 2012 brauchten wir Zäune für 8.000 €, wegen des Gefälles unseres Geländes und lehmigem Schlamm auf den Wegen nach Regen mussten die Wege befestigt werden. Das Geld für die Wege holte sich Frau Gümbel vom hessischen Umweltministerium und der Stiftung Anstoß in Gießen, danach mussten sie – wegen Haushaltsabschluss – bis Ende Februar 2013, also mitten im Winter, gesetzt werden. Für die Wege haben wir Plantten aus Licher Gärten recyclt. Für das Auslegen in Mosaikform hätte ein Gärtner 30.000 € genommen. Frau Gümbel hat Lehrer aus einer Berufsschule aus Hanau gewonnen, deren Landschaftsgärtnerschüler uns das als Projektarbeit umsonst gemacht haben. Wir haben einige Wochen lang Mittagessen für die Klassen gemacht. Auch die Gruppendynamik war am Anfang schwierig, es gab eine Deutsche-gegen- Nichtdeutsche-Konstellation, außerdem hatten wir einen Pächtersprecher wählen lassen, der dann aber Machtansprüche über die anderen anmeldete. Das hat sich dieses Jahr sehr positiv entwickelt. Es gibt inzwischen einen Grillplatz, und ein Licher spendiert uns das Material für eine Pergola im Mittelkreis.“

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  • Neuland ist Partern der Foodasembly

    (Gu RSS Feed, 27.10)

    Endlich war es soweit. NeuLand ist offizieller Partner der Food Assembly. Die Geschäftsidee: Kunden bestellen und bezahlen Produkte von Bauern aus der Region im Internet, die Bauern liefen eimal pro Woche zu einer festgesetzten Zeit an einen festgelegten Ort. Der ist ab sofort NeuLand. Und die Stadtwaldholz-Schreinerei, wenn es regnet. Immer donnerstags am späten Nachmittag werden die Lieferungen verteilt. Food-Assembly-Gastgeber Niklas Wagner hatte zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen, und drei Bauern sowie 50 Interessenten waren der Einladung in die Schreinerei gefolgt.

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  • IG Wuppertal gibt es inzwischen

    (Gu, Mail, 26.9.)
    […]Mit Organisatinsschwierigkeiten und Wandalismusvorfällen, die zu einer Verzögerung geführt haben, haben wir unser Projekt abgeschlossen – der Garten ist da!!! Das Grundstück ist umgezäunt. Das Haus und der Geräteschuppen stehen. Die Beete und Sträuche sind eingepflanzt und werden regelmäßig gepflegt. Samstags läuft Treffen von jungen Biologen unter der professionellen Leitung. Da treffen sich die Kinder und ihre Eltern bzw. Großeltern zum Natur-Erkunden. Ab und zu kommt unsere Kunstgruppe zum Natur-Malen. Wir haben 2 Feste gefeiert. Ich versuche gerade, uns mit anderen Vereinen zu vernetzten, damit nicht nur wir diese wunderbare Gartenfläche nutzen und mehr internationale Arbeit geführt wird. Also im Moment ist die Sache wenig „Interkulturell“. Wir haben es uns anders vorgestellt. Irgendwie haben sich anderssprachige Vereine nicht angesprochen gefüllt. Mit einem Gartenverein arbeiten wir am engsten. Da sind wir durch die Ehen zwischen Mitgliedern verbunden (mehr …)

  • BNE Veranstaltung im Fürstenwalder LA21 Garten

    (Gu, Mail, 14.9.)
    Veranstaltung „ BNE Aktions- und Mitmachtag „ von Brandenburg 21 e.V. am 20.9. von 10 /11 – 17 /18 Uhr in Fürstenwalde LA21 Garten Waldstr. 9a (hinter dem Schulgarten)
    Aus dem Programm:
    Kennenlernen von Anbietern nachhaltiger Projekte und Bildungsbereiche des Gartens

    – Erleben unterschiedlicher Angebote über verschiedene Mitmachstationen

    – Herstellen des lokalen / individuellen Bezug zu den BNE–Gestaltungskompetenzen

    – Sammeln von Ihren Meinungsbildern zu Fragen wie:

    +Wie wünschen sich lokale Akteure Bildung / Austausch (Ort, Zeit, Themen, Methoden)?

    +Welche Rahmenbedingungen brauchen Sie, um sich besser beteiligen zu können?

    +Wo und wie können bürgerschaftliche-, Dorf-und Bildungsakteure kooperieren?

    – Austausch und Diskussion, z.B. zu Ideen, Kooperationsmöglichkeiten, Erfahrungen

    Ziele + Zielgruppen

    Der Verein Brandenburg 21 e.V. möchte dazu beitragen, die Themen nachhaltige Bildung und Engagement in Berührung zu bringen, gute Beispiele in die Breite zu tragen, die Meinung lokaler Akteure zu ihren Bedarfen zu sammeln und zu transportieren. Diese Veranstaltung bietet Bürgern aus Städten/Dörfern, Nachhaltigkeitsinitiativen und MitarbeiterInnen aus Bildung und Verwaltung Raum zum praxisorientierten Treffen, Austausch, Ideenfindung.

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  • Bürgergarten in Bruchsal entstanden

    (Mail an info@, 20.8.)

    „wir haben dieses Jahr mitten in der Stadt Bruchsal einen Bürgergarten gegründet.

    Der „Bürgergarten Viktoria- Anlage“ (noch schmucklos der Namen J ) befindet sich in der Viktoria Anlage Bruchsal und ist der erste Schritt zu

    „Stadtgrün statt Grau“. Wir wollen noch weitere Gärten gründen und Baumscheiben bepflanzen, an sich das Wissen für urbane Gartenkultur vermitteln. Die Idee und die ersten Impulse kommen aus der Kooperation der Agenda 21 Gruppe, der Stadt Bruchsal und des Caritasverbands.  Der Garten kommt super an, wächst und gedeiht.  Zur Geschichte:  http://stadtgruenstattgrau.wordpress.com/ […]

    # Bürgergarten Bruchsal

    # Kooperation

    #Garten im Park

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