Schlagwort: Kooperationen

  • IG Coswig will mehr Begegnungsort werden

    Eine Gärtnerin aus dem Garten in Coswig war beim Workshop „Farben aus Pflanzen“ in Dresden dabei. Sie erzählte, dass es im Garten viel zu viel um Anbau auf Ertrag geht. Der Garten ist groß, die Gruppe nicht so sehr und es ist recht anstrengend. Das, was sie anbauen, wird zu einem großen Teil verkauft, um den Garten zu sichern. Frau Obst und wohl auch die Schatzmeisterin leben wohl vom Garten/haben da Stellen? Gabi, die beim Workshop war, wollte nicht mehr „Sklave des Gartens“ sein und hat sich in die Bienenhaltung eingearbeitet. Sie haben 7 Völker, auch der Honig wird verkauft. 

    Gabi und andere haben Feste und Treffen im Garten organisiert. Sie finden, dass der Garten sich noch viel mehr zu einem Begegnungsort entwicklen muss und nicht nur angebaut werden sollte, sonst ist die Bedeutung des Gartens eher „ihr seid ja doch ein Kleingarten mit Ertragsabsicht“. Ein Stück des Gartens musste schon abgegegen werden, da ein radweg durchgeführt wurde.

    Es sind nun aber schon Kindergruppen dabei und die Tagespflege nutzt den Garten, ebenso wie die Demenzpflege. Für eine Ganztagesschule gibt es ein wöchentliches Angebot, es gibt Feste und Märkte – und es kommen immer mehr Leute in den Garten.

    In einem Museum gab es eine Ausstellung zu „Esskulturen ím Mittelalter“, im Garten haben sie dazu dann Kräuterwanderungen mit Imbiss angeboten, da kamen 2x 30 Leute.

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  • Berlin: FeldFoodForest startet

    (Mail)
    nach über zwei Jahren endlich geschafft haben, einen Waldgarten auf dem Tempelhofer Feld zu starten!

    Zehn Organisationen, koordiniert vom Feld Food Forest e.V., haben sich zusammengeschlossen, um einen Gemeinschaftsgarten der besonderen Art anzulegen. Die gemeinsame Vision ist die Errichtung eines essbaren sich selbst erhaltenden Biotops, eines sogenannten “Waldgartens”. Hier werden verschiedene Pflanzen – Bäume, Sträucher, Stauden, Kräuter, Bodendecker…- gepflanzt, um eine gestaltete Naturlandschaft zu schaffen. Dabei werden die Natur und die Beziehungen zwischen den Pflanzen nachgeahmt. Ziel ist es, biologische Vielfalt zu schaffen, den Boden zu regenerieren und einen Ertrag für Mensch, Tier und Boden zu erzeugen.

    Der WFG wird ein Experimentierfeld, in dem diverse Formate des Wissensaustausches über Permakultur, Umwelt und Ernährung stattfinden können. 

    In einer Reihe von partizipativen Workshops und einem intensiven iterativen Prozess mit Repräsentant:innen aus den zuständigen Behörden und aus der Zivilgesellschaft haben wir ein gemeinsames Konzept erstellt. 


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  • Frankfurt: Gallus-Garten II bahnt diverse Kooperationen an

    (Mail)

    Sie kooperieren mit dem mit trax e.V. (dem Traineeprogramm des BdA LV Hessen = http://www.trax-studium.de/trax_ev.php) und ihren NachbarInnen vom „Internationalen Bund – Jugendmigrationsdienst“ („hat zu vielen wundervollen intergenerativen Aktionen und Gestaltungen im Gemeinschaftsgarten geführt!“)

    „Wir arbeiten an einem Konzept für die serielle Verwirklichung der sechs Modellentwürfe der jungen ArchitektInnen als temporäre Raumgestaltung im GallusGarten II. (s.FAZ/FR-Artikel)
    Noch fehlen uns die Geldmittel dazu das Konzept von trax eV und GallusGarten II umzusetzen, aber wir wollen Benefizveranstaltungen durchführen, um Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit dafür herzustellen. Damit schon im Herbst und Winter jeweils 1-2 Monate ein Modell eines überdachten Raumes in unserem Gemeinschaftsgarten für die Menschen im Gallus zur Verfügung steht. 

    Auch eine Kooperation mit der Deutschen Bahn (Gallus = Eisenbahnerstadtteil) hat begonnen. Wir schlagen der DB vor mit uns Regenwassertonnen für die Regenwassersicherung aufzustellen. 
    Mit dem städtischen Energieunternehmen Mainova (Netzdienste) haben wir eine Kooperation, um eine Umspannanlage zur Leinwand für junge GraffitiKünstler zu machen. Dazu fehlen uns aber jetzt noch die Mittel bzw. Baumaterial (Konstruktionsholz und Holzplattten), um schnellstmöglich ein dauerhaftes Gerüst dafür zu bauen. 

    Wir haben uns in den letzten Monaten als BaumaterialretterInnen bei den diversen Baustellen in unserem Stadtteil einen Namen gemacht. Und sind eine Kooperation mit dem Senckenberg-Institut eingegangen, um mit unseren 34 Ahorn-Bäumen Teil einer wichtigen wissenschaftlichen Arbeit zu werden.

    Artikel zum Gallus-Garten:

    https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/neue-ideen-fuer-den-gallusgarten-ii-90891583.html), 

    vom 03.12.20 (https://www.fr.de/frankfurt/gallus-ort904318/hochbeete-an-der-galluswarte-genehmigt-90120734.html) und 

    vom 04.12.19 (https://www.fr.de/frankfurt/frankfurt-naechste-garten-frankfurter-gallusviertel-zr-13190283.html)  und einem Blog https://frankfurt-guide24.de/Frankfurt-Gallusgarten-2-Galluswarte-zur-architektonischen-Gestaltung


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  • Kooperation Campus Garten Würzburg mit Ackerdemia

    Kooperation mit Ackerdemia: Das Lehrprojekt ist eine Kooperation zwischen der Lehrerbildung und dem botanischen Garten der Uni, dem Referat und Ackerdemia gewesen. Die Förderung dazu kam über Dritte (bzw. vierte?) und war auch nur für dieses eine Semester verfügbar. Die Gartenfläche ist nach Ablauf in den Campusgarten übergegangen und stellt mehrere Beete. Einzelne davon werden von GärtnerInnen betreut, die bereits bei dem Lehrprojekt mitgemacht haben.

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  • IG Spandau entwickelt sich gut weiter

    (Gu aus Antrag)

    1   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
     
    Nach über zwei Jahren Laufzeit des Interkulturellen Gartens hat sich gezeigt, dass die Ziele, die
    2015 aufgestellt worden sind, den Bedarfen der Zielgruppen entsprechen und das Angebot auf
    steigendes Interesse stößt. Der Sachbericht vom Januar 2018 dokumentiert das anschaulich.
    Auch  für  die  Jahre  2018/19  halten  wir  darum  an  den  Zielgruppen  und  grundsätzlichen
    Zielsetzungen für die Zielgruppen fest.
     
    1.1.  Ziele und Zielgruppen für das Jahr 2018/19
    Die Projektziele haben sich im Vergleich zum Erstantrag 2015 (siehe Punkte 1. und 2.) nicht
    wesentlich verändert, so daß sie im Folgenden nicht nochmals aufgeführt sind.
    Nur eins möchten wir aus unsren Erfahrungen noch ergänzen: Der Garten ist ein u.a. Ort für
    Familien. Die Kinder erleben, dass ihre Eltern wieder aktiv und kreativ werden und die Eltern
    erhalten Motivation und Anregungen für Aktivitäten und Spiele in und mit der Natur.
    Außerdem hat sich das Netzwerk des Garten folgendermaßen entwickelt:
    Der Interkulturelle Garten Gatow ist ein Teil des Netzwerks Umweltbildung in Spandau/Berlin,
    des  Netzwerks  interkulturelle  Gärten  in  Spandau  und  für  Einrichtungen,  die  sich  um  die
    Integration  von  Geflüchteten  kümmern,  geworden.  Dazu  gehören  jetzt,  als  neu  gewonnene
    Kooperationspartner, der Förster von Gatow und der Bienengarten-Berlin (vertreten durch einen
    Imker  mit  arabisch/deutschem  Hintergrund),  das  Internationale  Bildungs-  und
    Beratungszentrum  für  Frauen  und  ihre  Familien  in  Spandau,  die Klimawerkstatt  Spandau,  in
    Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V. in Berlin Pankow
    und  Neukölln  und  das Umweltbüro  Spandau.  Mit  den  zwei  letztgenannten  hat  bereits  eine  
    konkrete  Zusammenarbeit  zur  Umweltbildung  und  Gartenangeboten  stattgefunden.  Weiter
    gemeinsame  Aktionen  sind  in  Planung.  Der  interkulturelle  Gemeinschaftsgarten  mit  seinem
    Angebot hat sich diesem Netzwerk angeschlossen, bzw. neue Kooperationen selbst aufgebaut.
    Ebenfalls neu ab 2018 beteiligt sich Sabine Hayduk mit ihrem kreativtherapeutischen Angebot
    „Die Fremde ist auch ein Haus“ am interkulturellen Garten. Sie wird 14-tägig eine Beziehung zu
    den  Gärtner/innen  –  auch  Dank  ihrer  15-jährigen  Erfahrung  als  Deutschlehrerin  im
    interkulturellen  Berreich  –  aufbauen,  um  sie  für  ein  theaterpädagogisches  Projekt  in
    geschlechterspezifischen Gruppen für Geflüchtete zu gewinnen.  
    2   Interkultureller Gemeinschaftsgarten Spandau – SOS-Kinderdorf Berlin
    Einrichtungen, die Geflüchtete beraten und unterstützen, sind über das Projekt informiert und
    machen  bei  ihren  Zielgruppen  weiter  Werbung  dafür.  Dazu  gehören  z.B.  die  Gesellschaft  für
    interkulturelle  Zusammenarbeit  GIZ  e.V.,  die  AG  Asyl  des  ev.  Kirchenkreises  Spandau,  die
    Jugendfreizeiteinrichtung wildwuchs e.V., die Sozialdienste der Flüchtlingsunterkünfte.
    2.  Planung von Projekten für 2018/2019
    2.1.  Weiterentwicklung des Gemüse-, Kräuter- und Obstanbaus
    Zur  Jungpflanzenanzucht  werden  weitere  Anzuchtkästen  und  Bio-Sämereien  angeschafft.
    Jungpflanzenschilder dafür werden über upcycling mit den Teilnehmer/innen selbst hergestellt
    (mittels  ausgedienten  Fahrradschläuchen).  Für  den  Garten  werden  ebenfalls
    Pflanzenbeschilderungen  (Fahradschläuche  und  upcycling:  Forexplatten)  hergestellt,  um
    einerseits  die  Deutsch-  und  Pflanzenkenntnisse  zu  erweitern  und  anderseits  eine  bessere
    Orientierung in den Beeten zu ermöglichen.
    Außerdem muss der Boden weiterhin verbessert werden (Kompostzusätze und Bentonit).
    Im Sommer 2018 wird unabhängig vom Projekt Interkultureller Garten ein Foliengewächshaus in
    Betrieb  genommen  sein,  um  frische  Kräuter  und  Gemüse  für  die  Gastronomie  der  SOS-
    Einrichtungen  herzustellen.  Dadurch  werden  sich  weitere  Austauschmöglichkeiten  zwischen
    interkulturellen Gärtner/innen und Mitarbeiter/innen mit Behinderungen ergeben.
    2.2.  Kreative Gestaltung des Geländes durch die Teilnehmer/innen
    2018  soll  das  Gelände  weiterentwickelt  werden,  um  es  mit  den  NutzerInnen  einladend,
    praktisch  und  schön  zu  gestalten.  Außerdem  macht  die  gestiegene  Nachfrage  den  Ausbau
    notwendig.  Geplant  sind  weitere  Unterstellmöglichkeiten  sowie  die  Herstellung  von
    Outdoormöbeln,  sowie  Spielmöglichkeiten  für  Kinder  (Weidentunnel,  Sandkasten,  Schaukeln).
    Der Geräteschuppen muss ebenfalls erweitert (Ordnungssystem/Vordach) werden.
    2.3.  Interkultureller Austausch
    Damit  sich  die  unterschiedlichen  Nutzer/innen  unter-  und  miteinander  besser  austauschen
    können,  wollen  diese  im  straßenabgewandten  Gartenbereich  eine  Terrasse  gestalten  mit
    Überdachung,  Sitzmöglichkeiten  und  einem  Teeofen.  Außerdem  ist  eine  Überdachung  des
    Treffpunkts  im  Eingangsbereich  geplant,  damit  die  Gruppentreffen,  kreativen  Angebote  für
    Kinder, Absprachen und Teamaufteilungen geschützter ablaufen. Eine zeitweise mitgebrachte
    mobile Musik-Box hat gezeigt, dass sie das Arbeitsklima im Garten sehr angenehm gestaltet
    und  auch  so  Austausch  stattfindet,  da  jeder  abwechselnd  seine  eigene  Musik  laufen  lassen
    kann.
    2.4.  Umweltbildung
    Ein Bildungsprojekt bezieht sich auf ökologische Gartenthemen: Kompostierung und Nützlinge
    im  Garten  und  in  der  Natur  (speziell  vor  Ort:  Bienen  und  Waldameisen).  Zum  besseren
    Verständnis sollen diese Themen anschaulich visualisiert werden, außerdem sind verschiedene
    Übersetzungen  angedacht.  Weiterhin  sollen  auch  die  Themen  Mülltrennung,  Müllvermeidung
    und Recycling visualisiert werden. (mehr …)

  • In Nordhorn ensteht ein GG, der zunächst hauptsächlich von Gruppen genutzt wird

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Auf einem 1700m² großen kommunalen Grundstück entsteht in Nordhorn ein GG

    Was war vorher auf dem kommunalen Grundstück und wie lange ist die vereinbarte Nutzungsdauer für das Gartenprojekt? Wird eine Pacht erhoben?
    Die städtische Grünfläche lag vorher brach und hatte keine spezifische Nutzung (siehe Foto). Die Fläche wird somit der Öffentlichkeit durch das Projekt zugänglich und nutzbar gemacht.
    Die Nutzungsdauer ist unbefristet mit jährlichen Kündigungsmöglichkeiten. Die Stadt Nordhorn schätzt das Projekt sehr und war an dessen Aufbau beteiligt. U.a. soll der Garten im Rahmen eines weiteren Projekts „Klimaschutzpunkte in der Grafschaft Bentheim“ ausgezeichnet werden. Dies zeigt, dass die Stadt daran interessiert ist, das Projekt lange aufrechtzuerhalten.
    Es wird durch die Stadt Nordhorn eine Anerkennungsgebühr von jährlich 10 € erhoben.

    Wie zugänglich ist das Grundstück? Warum soll ein Zaun gebaut werden? Wie kommen die GärtnerInnen jederzeit auf das Gelände?
    Das Grundstück ist frei zugänglich. Jede/r kann jederzeit an die Fläche herankommen. Erreichbar ist der Garten durch zwei Fußpfade (in der nachstehenden Skizze blau). Die Fläche ist zentral gelegen und mit dem Rad sowie Auto gut erreichbar. Bei der bevorstehenden Bahnreaktivierung wird ein Haltepunkt Süd eingerichtet, der nur 200 m von der Fläche entfernt sein wird.
    Der Garten soll immer für alle frei zugänglich sein. Ein Zaun wird geplant, um Kaninchen von der Fläche abzuhalten und somit die Pflanzen zu schützen. Der Zaun dient nicht der Abgrenzung des Gartens, oder um bestimmte Leute von der Fläche zu halten (Kaninchenschutzzaun in Höhe von 80 cm). Zunächst war kein Zaun geplant, als allerdings die hohe Anzahl an Kaninchen deutlich wurde, wurde klar, dass einer notwendig ist. Ein großer Zaun um die ganze Fläche erscheint sinnvoller, als einzelne Zäune um die jeweiligen Beete, wodurch eine Abgrenzung innerhalb des Gartens geschehen würde, was nicht gewünscht ist.

    Woher kommt das Wasser?
    In der kommenden Woche (KW 25) wird die „Aule Füürweär“ (www.feuerwehrmuseum-nordhorn.de) zwei Brunnen einspülen. Der Anschluss ans Grundwasser wird über Handpumpen erfolgen..

    Wo werden die Gartengeräte untergebracht und wie kommen die GärtnerInnen an die Gerätschaften?
    Es soll ein (See-) Container beschafft werden, in dem die Geräte aufbewahrt werden. Alle Gärtner/innen bekommen einen Schlüssel.

    Wie groß ist die Gruppe, die tatsächlich gärtnern möchte und inweitweit sind die potentiellen GärtnerInnen an der Planung und Umsetzung des Projekts beteiligt? Wie viele NachbarInnen sind schon dabei?
    Es sind bisher neun Gärten vergeben.
    Einige Einzelpersonen, die entweder eigene Beete oder Gemeinschaftsbeete im Garten vorsehen, sind bereits in der Steuerungsgruppe. Dadurch haben sie eine starke Beteiligungs- und Mitbestimmungsmöglichkeit in dem Projekt. Die Organisationen und Institutionen, die Beete anlegen möchten, sind vereinzelt auch schon in der Steuerungsgruppe und können somit mitgestalten. Die Schulen sind noch nicht in der Gruppe vertreten. Deren Gestaltungsfreiheit wird aber in der Art der Gartennutzung freigelassen.
    Nachbar/innen sind noch nicht direkt an dem Projekt beteiligt. Dies liegt u.a. daran, dass der Garten trotz seiner zentralen Lage nicht direkt in einem Wohngebiet liegt, sondern auf einer großen Freifläche, die durch Bäume von der Nachbarschaft abgegrenzt ist. Außerdem haben einige der Wohngebäude, die in der Nähe vorhanden sind, auch noch selbst Gärten. Es kann daher sein, dass nicht so viele direkte Nachbar/innen an dem Projekt teilnehmen werden, wie vielleicht in anderen Orten. In direkter Nachbarschaft befindet sich eine Kindertagesstätte, ein Wohnheim für Flüchtlinge (Familien), dass in den kommenden Wochen erst belegt wird, ein Schützenverein und ein portugiesischer Freizeitverein. Alle sind zu der offiziellen Pressevorstellung am 9.6.2017 eingeladen.
    Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Fläche als tatsächliche Gartenfläche erst seit ca. zwei Monaten feststeht. Seither gab es sehr viel zu organisieren, sodass die aktive Öffentlichkeitsarbeit erst jetzt richtig startet. Daher werden noch viele weitere Gärtner/innen erwartet.

    Wie werden Entscheidungen getroffen und wie laufen die Informationen untereinander?
    In der Steuerungsgruppe sind viele unterschiedliche Gruppen vertreten: Von Kirchen über Flüchtflichscafes, die Stadt Nordhorn selbst, die Evangelische Erwachsenenbildung und viele mehr. Es finden zur Zeit alle 14 Tage Treffen dieser Steuerungsgruppe statt. Darin werden Themen besprochen und gemeinsam darüber Entscheidungen getroffen. Wir arbeiten als Projektgruppe mit Tools wie Google Drive, Todoist, whatsapp-Gruppe, Facebook und einem gemeinsamen Kalender. Alle sind ständig über die neuesten Entwicklungen informiert.

    Auf was bezieht sich die Nutzungsgebühr von 30 Euro p.a.? Wer zahlt das für was?
    Die 30 € werden pro genutzter Parzelle fällig, egal ob von einer Einzelperson oder einer Gruppe bewirtschaftet. Damit sollen allgemein anfallende Kosten zumindest anteilig gedeckt werden, wie die Flächenmiete, die Anschaffung von Materialien und Pflanzen usw. Für die Gärtnerinnen ist damit die Nutzung von Wasser, Gartengeräten, Pflanzen, die zur Verfügung gestellt werden usw. bezahlt.

    Spendenaufrufe
    Organisationen wie die Landjugend Nordhorn, die Jugendgruppe des THW, die Aule Fürrweär arbeiten projekthaft und ehrenamtlich bei uns mit. Nur Materialkosten müssen erstattet werden. Ein gewerblicher Bildungsträger, der eine Jugendwerkstatt unterhält unterstützt uns fachlich und wird uns beim Pressetermin eine große Anzahl von vorgezogenen Pflanzen spenden. Die beteiligten Organisationen stellen uns hauptamtliche Ressourcen zur Verfügung und zum Teil auch Finanzmittel. Wir haben gerade erst mit der Spendenakquise angefangen. Angefragt sind zur Zeit zwei Gärtnereien, ein Containerunternehmen, ein Landwirt. Weitere Anfragen werden folgen.


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  • Münzgarten hat sich gut entwickelt

    (GU, Mail)

    Der Hamburger Münzgarten hat sich gut weiterentwickelt:

    Seit letztem Jahr haben wir zwei Kooperationen, einmal mit der Alsterdorfer Assistenz Ost (Diakonie), für die es nun ein rolliegerechtes Hochbeet gibt und betreuen, gebaut von obdachlosen Jugendlichen des Werkhauses (2. Kooperation). Mit diesen Kooperationen und der Nachbarschaft haben wir uns dieses Jahr wieder ein schönes Stück Grün und einen neuen sozialen Raum geschaffen. Ich bin derzeit das Bindeglied zwischen beiden Kooperationspartnern, aber es läuft auch ohne mich ganz (mehr …)

  • Marmelade für alle und viel vor: Tausendschön in Minden

    (Gu, Mail, 10.1.)

    im Februar 2015 hat Greenfairplanet den Gemeinschaftsgarten Tausendschön gegründet. Es war ein unglaublich volles, arbeitsintensives, aktionsreiches Jahr für uns, geprägt von vielen Experimenten (Milpa,Terra Preta, Brennnessellobby) im Gemüseanbau, Kräutergarten, der Hühner-und Bienenhaltung, vielen Ernte- und Kochaktionen in der Gartenküche, dem gemeinschaftlichen Bau der Bio-Toilette, Reparaturen, Platten verlegen, der Aktionstage, des Fairteilen von Lebensmitteln. Es war ein anstrengend, aber sooooooo schön. Es war großartig, mit unseren Flüchtlingsfreunden zu gärtnern, ernten, kochen, werkeln und zu feiern.

    Auch 2016 werden wir Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, helfen, sich im Gemeinschaftsgarten Tausendschön wohl zu fühlen. Gemeinsam mit Bürgern aus Minden planen und bauen wir ein Gewächshaus, Kompostkisten, eine Gartenküche,einen mobilen Hühnerstall, Schleiereulen- und Vogelkästen und den Gartenzaun erneuern.

    Hülsenfrüchte sind in diesem Jahr unser Schwerpunkt. Saen, pflegen, ernten, im Garten konservieren und nach Rezepten unserer Teilnehmer gemeinsam kochen und essen.


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  • Gartenprojekt im Innenhof einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn/Hellersdorf (Berlin)

    „Die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft, meist Kinder, haben Ende Juli zusammen mit dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf im HVD Berlin-Brandenburg und den Kreuzberger Prinzessinnengärten mit viel Spaß und Power einen urbanen Garten im Innenhof der Unterkunft angelegt. Im und rund um den Garten ist in den letzten Wochen eine Menge passiert: nach dem Aufbau gab es Gartensprechstunden, ein Besuch in den Kreuzberger Prinzessinnengarten mit Kochkurs und einem Kurs zum Eigenbau von Gartenmöbeln sowie eine Seed-Bomb-Werkstatt auf dem Nachbarschaftsfest am Kastanienboulevard.

    Nun lädt die Unterkunft unter dem Motto „Sei mein Gast“ zu einem Fest in den vor wenigen Wochen angelegen Garten ein. Dabei sollen nicht nur die ersten geernteten Produkte auf den Tisch kommen, sondern auch verschiedene Aktivitäten von, mit und für die Flüchtlinge stattfinden. Viele Organisationen und Initiativen in der Nachbarschaft der Flüchtlingsunterkunft unterstützen dabei: Die Jugendfreizeiteinrichtung SENFTE 10 bietet einen Skateboard- und Jonglierworkshop, die Villa Pelikan ein Recyling-Basteltisch, der SportJugendClub Hellersdorf wird vieles zum Thema Bewegung machen, so etwa das beliebte Leitergolf-Spiel, die Bibliothek Kaulsdorf stellt Bücherpakete für Erst_Leser_innen und das rot-weiß-gestreifte Berliner Clowninnen-Duo Sti & Stu wird gemeinsam mit dem Kleinkunst-Street-Theater What Giants!? für lustige Momente sorgen. Für grenzenlose Musik und internationales Essen ist gesorgt.
    Darüber hinaus wird das Kinder- und Jugendprojekt La Famiglia der Metrum gGmbh Burger anbieten und die Großbäckerei Märkisches Landbrot Butterstullen zur Verfügung stellen. Alle Freundinnen und Freunde sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

    Der Garten in der Flüchtlingsunterkunft Maxie-Wander/Carola-Neher-Str. ist ein gemeinsames Projekt des Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros Marzahn-Hellersdorf im HVD Berlin-Brandenburg, den Kreuzberger Prinzessinnengärten alias nomadisch Grün gGmbH und der Unterkunft-Betreibergesellschaft PeWeBo. Unterstützt wird es von der Lokalen Agenda Marzahn-Hellersdorf und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.“
    http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.369467.php (mehr …)

  • Giesinger Grünspitz ist beim Tag der Städtebauförderung dabei

    (Gu, Newsletter, 4.5.)

    Familienfest auf dem Grünspitz

    Am 9. Mai, dem bundesweiten Tag der Städtebauförderung laden wir Euch zu einem großen Familienfest auf den Giesinger Grünspitz – der Fläche, auf der wir im Auftrag der Sozialen Stadt Giesing eine ökologische und kulturelle Zwischennutzung organisieren. Neben Essen und Getränken erwarten Euch Ideenwerkstätten zum Thema “Grünspitz heute und morgen”, Strickworkshops, ein Kinderspielprogramm, Stadtteilführungen durch Giesing und Rope-Skipping mit dem TSV Turnerbund. (mehr …)

  • Bahrenfelder Luthergarten in HH macht 10.000m2 großes Grundstück urbar

    (Gu, Mail, 30.10.)

    „Auf dem Grundstück am Holstenkamp wächst seit einigen Monaten ein Gemeinschaftsgarten! Dazu steht uns das gesamte Gelände zur Verfügung (10.000 m2). Vorangetrieben wurde das Projekt von vielen und ganz verschiedenen Leuten aus der Gemeinde und dem Stadtteil. Ungefähr 60 Leute sind zur Zeit aktiv. An mehreren Aktionstagen haben wir zunächst das Gelände entmüllt, es gab bereits zwei „Vollversammlungen“, auf dem beraten und geplant wurde, was wir eigentlich wollen und wie die vielen Ideen umgesetzt werden sollen. Mittlerweile gibt es eine „Gemüse und Obst Gruppe“ (einige Mini-Hochbeete wurden schon angelegt, auf dem Gelände werden weder Kunstdünger noch Pestizide verwendet), eine „Tiergruppe“ (mit dem Bau eines Hühnerstalls wurde begonnen), Eine „Kontemplationsgruppe“ (diese baut zur Zeit einen Bauwagen als Stilleoase und Rückzugsort aus), eine „Kinderwildnisgruppe“ (die überlegen, wie das Gelände als Abenteuerwildnis für Kinder gestaltet werden kann), und eine Fundraisinggruppe kümmert sich um die Finanzen. Da der Gemeinschaftsgarten ein Projekt der Luthergemeinde Bahrenfeld ist, werden die Pachtkosten von der Gemeinde übernommen.  Von Anfang an wurde das Projekt von AMA e.V. begleitet und unterstützt. Der Verein gibt straffällig gewordenen Jugendlichen die Möglichkeit, verodnete Arbeitsstunden in Gartenprojekten zu leisten. […] Ich freue mich besonders darüber, dass sich Flüchtlinge, die in der benachbarten Erstaufnahme für Asylbewerber untergebracht sind (dort leben 1200 Flüchtlinge in Containern) mit ihren Ideen und Tatkraft in dem Garten einbringen. Hier werden sie (endlich mal) nicht als passive Bittsteller angesehen, sondern werden gebraucht und sind willkommen. Und das nicht im Sinne eines Gartenprojektes für die armen Asylanten. Die Flüchtlinge sind ganz selbstverständlich so wie alle anderen mit dabei – dass das so geht, ist toll zu erleben.  Bei unserer nächsten großen Gemeinschaftsaktion im November möchten wir eine 60 m lange Wildobsthecke (in Form eines Knicks) anlegen.

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  • Stiftung Mitarbeit erhöht Tagungssätze 2015

    Höhe noch unklar. Bisher 500.-EUr für Tagesworkshop inkl. Vor- und Nachbereitung

    Mail von Fr. Moog:

    Wir freuen uns, dass Sie die Arbeit von Herrn Hüttig schätzen und vielleicht auch im kommenden Jahr auf diese Kompetenzen zugreifen.
    Wie Sie sicher wissen, ist die Stiftung Mitarbeit auf die Erstattung einer Aufwandsentschädigung angewiesen. Daher möchte ich vorsorglich darauf hinweisen, dass wir für 2015 unsere Tagessätze erhöhen müssen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Beate Moog

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