Schlagwort: Kräuterspirale

  • Freiburg: kleiner GG entsteht im ländlichen Gebiet

    (Antrag, ANtworten)

    auf einer Grünfläche des Junghof Kappeln (bei Freiburg), entsteht ein kleiner Gemeinschaftsgarten auf 50m². Auf dem Hof/in der Umgebung leben viele Familien

    Es gibt eine 15-köpfige Gruppe (Wir sind aus der Nachbarschaft ca. 10 Erwachsene und 7 Kinder und 5 Jugendliche,
    welche die Fläche nutzen
    ) die zusammen gärtnern möchte und weitere Menschen sind interessiert.
    Es sollen ab und an Workshop stattfinden, Wissen und Kräuter geteilt werden.
    Die Kräuter sollen allen Beteiligten zur Nutztung zur Verfügung stehen und werden gemeinsam gepflegt. Ab und zu sollen
    kleine Workshops zu Pflanzenwissen und -verarbeitung im Garten tattfinden, zu denen auch Menschen aus der Umgebung eingeladen sind
    welche sich neu für den Garten interessieren.

    Die Gruppe möchte eine Kräuterspirale und ein Hochbeet bauen. Sobald das dann gebaut ist, wollen sie auch noch sichtbarer werden.

    Größe der Kräuterspirale: Durchmesser 3 Meter, Höhe 1,70 Meter.

    Größe Hochbeet: Höhe 60 cm, Länge 2m, Breite 1m

    Die Fläche ist momentan bewachsen mit Zierpflanzen und Gras. Die Altlasten gibt es im gesamten Tal aufgrund des mittelalterlichen Bergbaus. Es gibt aber auch schon Blumen, Beeren, Kräuter und Obst wachsen, die aber aufgrund des belasteten Bodens nur wenig beerntet werden.

    Es gibt eine Nutzungsvereinbarung ohne konkrete Frist.

    Sobald der Garten angelegt ist, wird im Gemeindebürgberblatt, auf der Webseite des Junghof, auf der Infotafel des Junghof, Mündlich, auf der Seite urbanes-gaertnern-freiburg.de, im Newsletter der urbanen Gärten Freiburg und weiteren Social Media Kanälen über den Garten und die Möglichkeit mitzumachen informiert. Zum Bau der Kräuterspirale und des Hochbeets wird über einige dieser Kanäle dann vorher schon eingeladen.

    Der Hof wird täglich von vielen Menschen besucht, auch aus der Gemeinde Kappel und aus der Region sowie von weiter weg. Es gibt hier viele kulturelle Veranstaltungen und wir möchten vor allem Menschen aus der Nachbarschaft, d.h. Kappel und der Molzhofsiedlung zum Mitgärtnern einladen. Einige haben bereits zugesagt. Die Fuß- und Radwege von dort zu uns sind nur ein paar Minuten.

    Wir wollen uns dann über eine Chatgruppe und viermal im Jahr ein Orgatreffen organisieren, alle Aktiven entscheiden im Konsent mit Vetorecht des Vereinsvorstands des Junghof, von dem wir die Fläche zur Verfügung gestellt bekommen. Es wird Aktionstage und Workshops geben sowie Gartentage, wahrscheinlich einmal pro Monat oder öfters, dazu individuelle und spontane Pflegeaktionen.

    Das Werkzeug wird in einem Schuppen neben der Fläche untergebracht, so dass alle Zugang haben, das Wasser falls nötig kommt aus einem Anschluss in der Nähe, ein Wasserhahn der an eine Quelle angeschlossen ist.

    Spirale und Hochbeet bauen alle die bereits Teil der Gartengruppe sind zusammen mit weiteren Helfer*innen aus der Nachbarschaft.

    Wenn weitere Kosten anfallen, werden wir kleine Beträge von allen Aktiven einsammeln, um sie zu finanzieren. Z.B. für weitere Pflanzen und Werkzeug.

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  • Chemnitz: Stadtteilgarten Kompost

    Antrag/Antworten

    Förderantrag Stadtteilgarten „Kompost“
    Der Trägerverein und seine Projekte

    Der Stadtteilgarten „Kompost“ befindet sich direkt gegenüber des alternativen Wohnund Kulturprojekts
    „Kompott“ in Chemnitz und wurde Ende 2012 ins Leben gerufen. Träger desGartens ist der
    gemeinnützige Verein Urbane Polemik e.V.. Dieser betreibt im Kompott außerdem den Umsonstladen
    „Tante ULA“.

    Ziele des Urbane Polemik e.V. sind unter anderem Erhalt und Nutzung der denkmalgeschützten
    Gebäude, Bereicherung des Kulturellen Lebens der Stadt sowie Beiträge zur Volksbildung, wobei hier
    insbesondere auch der Gedanke der Nachhaltigkeit weitergetragen werden soll.

    Dieser wird im Umsonstladen verwirklicht, indem gebrauchte Kleidung und Haushaltsgegenstände hier
    neue Besitzer finden können, anstatt im Müll zu landen. Der Laden wird von Ehrenamtlichen regelmäßig
    einmal wöchentlich geöffnet und wird sowohl zum Abgeben als auch kostenlosen Mitnehmen der
    Sachen rege genutzt, nicht zuletzt auch von Geflüchteten.

    Ziele und Entwicklung des Gartenprojekts

    Der Garten entstand aus dem Grundgedanken der alternativen (Zwischen)nutzung von brachliegendem
    Bauland in einer Stadt mit (damals noch) stetigem Bevölkerungsrückgang. Inzwischen sieht der
    geänderte Flächennutzungsplan vor, dass das Grundstückvon ca. 450qm, wie auch umliegende Bereiche,
    weiterhin als Grünfläche erhalten bleiben soll, was den dauerhaften Fortbestand des Gartens
    ermoglicht. Nach baulichen Vorbereitungen und langjährigen Verhandlungen mit der Stadt konnte dieses
    Jahr sogar eine weitere Fläche von ca. 1.300qm zur Nutzung als teilöffentliche Grünfläche vom Verein
    übernommen werden.

    Der Gemeinschaftsgarten hat zum Ziel, Stadtbewohner/innen zusammenzuführen, zum Nachdenken
    über die Bedingungen gegenwärtiger industrieller Lebensmittelproduktion sowie Umweltund
    Naturschutz anzuregen, er bietet eine Möglichkeit wieder mehr Bezug zur Natur und zur Herkunft
    unserer Nahrung und Lebensgrundlage aufzubauen und erlaubt es auch GartenNeulingen, sich
    auszuprobieren. Hierbei stellt er außerdemeine Alternative zu z.T. überreglementierten
    Kleingartenvereinen dar und vertritt auch den ökologischen Anspruch, auf Kunstdünger sowie giftige
    Pflanzenschutzmittel zu verzichten und bei Pflanzen möglichst auf alte, bewährte, robuste Sorten
    zurückzugreifen.

    So ist unser Garten organisiert

    Um den Einstieg zu erleichtern ist für das Mitmachen bei uns keine Vereinsmitgliedschaft oder ein fester
    Vereinsbeitrag nötig. Momentan sind im Garten ca. 1012 Leute aktiv, die sich auf unterschiedliche Weise

    und unterschiedlich stark einbringen. Hierzu zählen Bewohner/innen des Kompotts und deren Freunde
    sowie Menschen aus dem Stadtteil und andere Interessierte aus der Stadt. Die Meisten gehören der
    Altersgruppe von ca. 2545 Jahre an. Im Frühjahr ergibt sich meinstens ein kleiner Wechsel in der
    Gruppenzusammensetzung und neue Mitstreiter*innen stoßen hinzu.

    Einmal im Monat gibt es ein Treffen bzw. Plenum, um Neueinsteiger*innen kennen zu lernen und
    aktuelle Sachen zu besprechen, z.B. größere Umgestaltungen, Finanzierung,Materialbeschaffung,
    Anfragen von außen etc.. Außerdem verabreden wir uns ab und an zu gemeinsamen
    Gartenarbeitseinsätzen oder zum Grillen. Die Kommunikation findet inzwischen hauptsächlich über eine
    Chatgruppe statt. Donnerstag Nachmittag und Samstag Vormittag/Mittag sind allgemein vorgemerkte
    Zeiten, an denen einige Mitglieder öfters Zeit haben, sodass man sich an diesen Tagen auch gut in einer
    Kleingruppe zum Gärtnern verabreden kann. Ansonsten kann jede/r seine eigenen Beete bepflanzen und
    pflegen und bekommt durch das Zahlenschloss zeitlich flexibel Zugang zum Garten. Die Ernte wird
    insofern geteilt, dass, wenn von einer Sorte genügend da ist, alle sich etwas nehmen können. Ist ehr
    wenig da, erntet die Person, die es angepflanzt hat. Baut jemand z.B.nur Tomaten an, kann er/sie auch
    Salat mit ernten, und dafür später ein paar Tomaten abgeben.

    Arbeiten wie Rasenmähen und die Pflege der Terrassen u.a. Gemeinschaftsflächen werden beim Treffen
    untereinander aufgeteilt. Im Sommer erstellen wir außerdem einen Gießplan nach Wochentagen, sodass
    sich möglichst 12 Verantwortliche pro Wochentag finden, die bei Trockenheit das Gießen für alle
    übernehmen. So muss nicht jede/r jeden Tag kommen, um ein einzelnes Beet zu gießen.

    Vorhaben zur Umsetzung mit Ihrer Förderung

    Die Gartengruppe möchte eine Reihe verschiedener Projekte und Maßnahmen umsetzen. Vor einigen
    Jahren haben wir mit dem Bau von Hochbeeten begonnen, da 2018 durch eine Bodenuntersuchung eine
    Kontamination festgestellt worden war. Die begonnene Umgestaltung hin zu Hochbeeten und der
    Austausch von Erde sollen jetzt weiter fortgesetzt werden. Insbesondere möchten wir 2023 auch unsere
    große Kräuterspirale stabiler aufbauen, die Erde austauschen und nachfüllen. Dabei möchten wir sichere
    Abtrennungen zu potenziell belasteten Materialien schaffen und einige neue Kräuterarten ergänzen. Wie
    bei einer Kräuterspirale üblich, werden dafür unterschiedliche, auch steinige/sandige Substrate
    eingesetzt, um mediterranen Kräutern einen geeigneten Boden bieten zu können.

    Wir möchten durch den Förderantrag außerdem unseren Bestand an Gartengeräten verbessern, der
    aufgrund von Verschleiß nach vielen Jahren verringert ist. Somit soll es ermöglicht werden, dass auch 34
    Leute gemeinsam eine Aufgabe anpacken können, indem häufig genutzte, kleine Geräte wie
    Gartenschere oder Handschaufel nicht nur einmal vorhanden sind. Zudem sollen die Auffangund
    Speichermöglichkeiten für Regenwasser ausgeweitet werden; dies ist besonders wichtig, da es im Garten
    keinen Wasseranschluss gibt.Da das Dach unseres Geräteschuppens undicht geworden ist, benötigt
    dieses eine Überarbeitung. Hier möchten wir als neuen Belag eine EPDMBahn anschaffen; diese hat
    laut Herstellerangaben eine Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten und erscheint uns dadurch

    wesentlich nachhaltiger und weniger umweltschädlich als die bisher verbaute Dachpappe.
    Auch das Dach unseres Tomatenunterstandes muss erneuert werden; hier möchten wir ebenso eine
    haltbarere Lösung finden, als die bisher verbauten Kunststoffarten, welche nun mehrmals nach 12
    Jahren kaputt waren.

    Wichtig ist auch ein Vorrat von guter, schadstoffreier , torffreier Erde, die für den Anbau von
    Lebensmitteln geeignet ist. Hierzu möchten wir eigene Mischungen mit Sand, Erde und Kompost
    herstellen, welche an dieindividuellen Berdürfnisse der Pflanzen angepasst werden können. Da wir
    Grünschnittkompost kostenfrei über das Grünflächenamt beziehen konnten, müssen nun nur noch die
    anderen Bestandteile für die Mischung gekauft werden.

    Fragen/Antworten:

    – wie groß ist die Fläche auf der gegärtnert wird, wie viele Beete gibt es? Wie viele Hochbeete gibt es schon und wie viele sollen vom wem noch gebaut werden?

    Der alte Stadtteilgarten ist ca. 450 qm groß. Es gibt auf dieser Fläche keine große zusammenhängende Wiese oder Brachfläche mehr, deswegen würde ich sagen, dass auf der ganzen Fläche gegärtnert wird.. außer im Geräteschuppen ; ) Die Hochbeete haben verschiedene Form und Größe, ca. 9 Stück sind bereits befüllt/bewirtschaftet. Weitere 4 Stück sind bereits vorhanden, jedoch noch nicht mit Erde befüllt. Dann gibt es noch 4 größere ebenerdige bzw. halbhohe Beete ohne saubere Abtrennung zur belasteten Erde, welche nach und nach umgebaut bzw. durch richtige Hochbeete ersetzt werden sollen.

    – sind alle Beete individuelle Beete?

    Es gibt auch gemischte bzw. gemeinschaftlich bepflanzte Beete. Das ergibt sich aus Absprachen z.T. immer wieder neu. Außerdem ist die Kräuterspirale für alle nutzbar. Auch bei den individuellen Beeten teilen wir uns mit Gießarbeit und z.T. Ernte rein.

    – ist die Fläche offen/gibt es einen Zaun?

    Es gibt einen Zaun, dieser kann jedoch von der Seite umgangen werden.

    – gibt es ein Schild, das auf die Mitmachmöglichkeit hinweist?

    Die Kontakt-Mailadresse steht groß am Zaun. Weitere Infos müssen wir mal ergänzen, das Schild ist kaputt und muss erneuert werden.

    – wie ist die Wasserversorgung derzeit organisiert?

    Wir fangen Regenwasser auf in zwei Regentonnen, vom Dach des Schuppens und inzwischen auch von einer aufgespannten Plane. Dieses ist jedoch sehr schnell verbraucht (z.B. nach 2 Tagen). Man kann außerdem zum Bach hinunter gehen und mit Gießkannen daraus schöpfen, bei längerer Trockenheit untersagt es jedoch die Stadt. Außerdem sehr mühsam/zeitaufwändig.

    – wo steht der Geräteschuppen und gehört der zum Kompott? Sind da nur die Gartengeräte untergebracht? Wie haben die Gärtner*innen jederzeit Zugang dazu?

    Der Geräteschuppen steht direkt im Garten, er gehört nicht in dem Sinne zum Wohnprojekt Kompott. Den Zugang hat die Gartengruppe jederzeit durch ein Zahlenschloss. Ja, dort sind nur die Gartengeräte untergebracht (und sonstige kleine Sachen, die im Garten benutzt werden, wie Grill und Sitzpolster)

    – wie und wo machen Sie Öffentlichkeitsarbeit für den Garten?

    Aktuelles gibt es jetzt auf Instagram.

    Wir haben einen Flyer und ein ausführlicheres Infoblatt, diese wurden z.B. in Geschäften und auf einem Festival mit einem eigenen Stand verteilt. Flyer müssen wir erneuern bzw. nachdrucken.

    – wenn jemand neu mitmachen möchte, wird dann ein neues Beet gebaut?

    Kommt darauf an, ob die Person das möchte.

    – wie beteiligen sich die Gärtner*innen finanziell an den Kosten des Gartens?

    Regelmäßig anfallende Kosten wie Miete fällt zum Glück sehr gering aus und wurde bisher vom Verein getragen.

    Die Gärtner*innen besorgen Pflanzen und gelegentlich Baumaterial oder Weiteres für den Garten, manchmal wurde Geld zusammengelegt für eine Anschaffung.

    – was ist mit „Pflege der Terrassen“ gemeint? Vom Hausprojekt? Was für weitere Gemeinschaftsflächen gibt es?

    Direkt im Garten gibt es zwei selbstgebaute Terrassen, als Sitzplätze. Diese gehören also nicht in dem Sinne zum Hausprojekt (dieses befindet sich auf der anderen Straßenseite und hat einen eigenen Innenhof mit Pflaster und Grün…) Die „Pflege der Terrassen“ heißt, das Zuwuchern aus den Ritzen bzw. im Kies verhindern, und Steine ersetzen /gerade rücken, Laub entsorgen und kehren. Als weitere „Gemeinschaftsflächen“ kann man noch die kleinen Grasflächen und Grasstreifen zwischen den Beeten bezeichnen, sowie den Teich und zwei Sitzplattformen aus Holz, auch die Flächen mit Bäumen und Sträuchern, den Kompost, die Lagerplätze für Schüttgut und anderes.

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  • Wuppertal: Gartenprojekt wirkt in den Stadtteil hinein

    (Sachbericht)
    [Urbaner Garten Bayer Platz]
    2023 stand im Zeichen des Aufbaues. Dank der Förderung von Anstiftung konnten wir ein Grundstück, dass ausschließlich aus Beeten bestand in eine grüne Oase verwandeln. Palletten- Möbel entstanden, ein Rosenspalier wurde umgesetzt, ein Kompost wurde gebaut, in Kunstprojekten arbeiteten Senior*innen und Menschen jedes Alters im Garten und pflanzen Gemüse und Blumen. Kinder züchteten Schmetterlinge. Ein Küchenwagen ermöglichte es fünf Mal im Jahr direkt in der grünen Oase frisch Geerntetes zuzubereiten.

    Auch 2023 trafen sich in der grünen Oase inmitten von Häusern und Beton Menschen des Stadtteils. Senior*innen legten mit Menschen mit Fluchthintergrund eine Kräuterschnecke an und ernteten Salat, der dann in arabischer und deutscher Weise zubereitet wurde. Nach einer Kartoffelernte wurden alle interessierten Bürger zu einem Kartoffelfest eingeladen.

    Ein Zirkusfest unter dem Rosenspalier war ein weiteres Highlight für Groß und Klein.

    Auch dieses Jahr arbeiteten wir partizipativ. Alle Ideen wurden in der Gruppe beschlossen. Ein Umwelt- und Gartenpädagoge schulte uns in der Anbauweise.

    Auch 2024 wurde viel geplant und umgesetzt. Ein Schwerpunkt waren gartenpädagogische Angebote in Zusammenarbeit mit der Grundschule des Quartieres (mehr …)

  • Freiburg: Waldgarten Wiehre baut Fläche weiter aus

    (Antrag, Antworten)

    Der Waldgarten Wiehre in Freiburg liegt auf einer städtischen Brachfläche in einem Naturschutzgebiet. Eine 20-köpfige Gruppe gärtnert dort. Sie orientieren sich an den Prinzipien der Permakultur, bauen alte und weniger bekannte Obstsorten an, stärken Nützlinge durch den Anbau von Futterpflanzen und Behauseung und machen auch Workshops zu Themen wie Veredelung, Schnitt, Kompostierung und Gartenerlebnisse für Kids.

    • Habt ihr einen Vertrag für die Fläche, ist die Nutzung befristet und müsst ihre eine Pacht zahlen?

    Es gibt eine Nutzungsvereinbarung mit der Stadt Freiburg, wir müssen keine Pacht zahlen. Eine Befristung für die Nutzung gibt es nicht.

    • Gibt es Zäune um die Fläche herum? Habt ihr Probleme mit Hunden, anderen Tieren oder mit Vandalismus?

    Es gibt keien Zäune, es gibt ein Bißchen Verbiss von Wildtieren an manchen jungen Obstbäumen, dem wir aber entgegenwirken mit Umzäunung oder mit Schafwolle als Abschreckungsgeruch. Wir haben ein Schilf aufgestellt mit der Bitte dass keine Hunde auf die Fläche gelassen werden sollen. Da unser Bewuchs auf der Fläche auch recht hoch ist mit großen Stauden wie Alant und Rainfarn, kommen die Hunde nicht weit in die Fläche rein. Selten gibt es mal ein Hundehäufchen. Vandalismus hatten wir soweit ich weiß bisher keinen.

    • In welcher Form unterstützt euch „Freiburg packt´s an“?

    Bereitstellung der Fläche, Ansprechperson bei der Stadt für Genehmigungen von Bauten wie Kräuterspirale, Hochbeete. Das wäre ausbaufähig (siehe Positionspapier des Projekt Essbare Stadt des Ernährungsrat Freiburg und Region dazu).

    • Wie viel ernten Spaziergänger*innen (ungefähr in Prozent)? Ist das für alle aus der Gruppe ok, dass auch Leute ernten dürfen, die nicht Teil der Gartengruppe sind und sich um den Garten kümmern?

    Sie ernten vor allem Beeren, was für uns in Ordnung ist. Vielleicht sind das so 20-30%, aber wir haben nie Daten erhoben. Es kommt auch darauf an, wann wir uns zum Ernten der Beeren organisieren. Generell besteht der Hauptertrag aus dem gemeinsamen Erlebnis, die Fläche zu pflegen, dem Obst und dem Gemüse aus den Hochbeeten, den Beeren und den Wildkräutern und Stauden.

    • Wie seid ihr organisiert? Wie laufen Kommunikation und Entscheidungswege der Gruppe, wie entsteht bei euch Gemeinschaft?

    Wir sind gerade dabei, uns in verschiedene Teams einzuteilen nach dem soziokratischen Modell mit einem Koordinationskreis aus Vetreter*innen der Teams. Die Kommunikation läuft per Email und einer Messengergruppe sowie bei unseren Gartentagen direkt persönlich, ab und an auch per Telefon. Gemeinschaft entsteht vor allem durch das gemeinsame Gärtnern und picknicken. Leider durch die Coronasituation dieses Jahr etwas schwieriger.

    • Wo wird das Werkzeug untergebracht und wer hat dazu dann Zugang?

    Wir haben eine abschließbare Werkzeugkiste mit Code, den alle die im Garten aktiv sind haben.

    • Wir groß soll die Kräuterspirale denn werden, die Materialkosten erscheinen mir recht hoch? Bitte fächert die Kosten dafür noch auf

    Die Spirale soll 4m Durchmesser haben und 2-2,5 Windungen/Spiralkreise haben. Die durchschnittliche Höhe der Trockenmauereinfassungen aus Granitbruchsteinen der Firma Dörflinger beträgt 0,5m. Angefüllt wird die Spirale mit einem Erd-Sandgemisch. Enthalten in der Kalkulation sind auch ca 4qm Maggiagranitplatten für Trittsteine und Sitzplatten auf der Mauerkrone.

    • Könntet ihr auch andere Steine als Granitsteine nutzen, könnte ihr Erde, Sand, Kies nicht von der Stadt bekommen?

    Nein, das haben wir alles bereits angefragt und abgeklärt. Wir liegen in einem Landschaftsschutzgebiet auf Granit, weshlab nur Granit verwendet werden darf. Dazu haben wir Auflagen von der Stadt erhalten.

    Wir werden die Spirale gemeinsam an einem Gartentag mit allen Aktiven und weiteren Interessierten Helfer*innen bauen. Wir können den Bau gerne dokumentieren und euch die Doku zur Verfügung stellen.


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  • neues Gartenprojekt in Chemnitz

    (Gu aus Antrag und Antworten)

    Das Grundstück und der bereits begonnene Ausbau des Standortes zu einer nachhaltigen, ökologisch orientierten Bildungs- und Begegnungsstätte öffnet Möglichkeiten und Tore für Menschen jeden Alters, Profession und Herkunft. Kleine GärtnerInnen von 5 Jahren bis hin zu HelferInnen Ü50 bauten bereits (Hoch-)Beete mit Gemüse oder üben sich am Weidebau. Kleine Obstbäume wurden gepflanzt und erste Insektenhotels gemeinsam mit den Kindern errichtet. Es existieren eine Feuerstelle, ein Kompost sowie eine Outdoorküche und ein Lehmofen. Eine Schaffamilie hält die Grasflächen begeh- und nutzbar. Vier Bienenvölker wurden angeschafft und ein kleiner Teich läd bereits zum Beobachten ein. Für die zweite Jahreshälfte 2017 ist in gemeinsamer Planung der Ausbau des Gemeinschaftsgartens durch ein Gewächshaus und eine Kräuterspirale beschlossen wurden. Zudem sollen Geräteschuppen und Unterstände fertiggestellt bzw. in Stand gesetzt und mit Dachrinnen zur Gewinnung von Regenwasser zur Bewässerung versehen werden. Der Bau eines Baumhauses soll fortgesetzt und beendet werden.

    Ziel des Projektes ist neben dem gemeinsamen Gärtnern (die Erträge kommen den GärtnerInnen, HelferInnen sowie den Unternehmungen des Vereins, bspw. beim Outdoorkochen zu Gute) die Schaffung einer Begegnungsstätte, die Wachsen, Erleben und Lernen von und in der Natur möglich macht. Dabei werden die Ressourcen, Ideen und Wünsche aller Projektteilnehmer berücksichtigt und in die Ausgestaltung des Projektes einbezogen. Regelmäßige große Arbeitseinsätze für Instandhaltungsarbeiten finden mindestens einmal monatlich statt. Interessierte am Gärtnern, der weiteren Bepflanzung sowie der Pflege der Tiere besuchen das Basecamp mehrfach unter der Woche. Der Pachtvertrag läuft bis 2027 mit Aussicht auf 2037, was eine längerfristige und nachhaltige Nutzung des Grundstückes gewährleistet.

    Wem gehört die Fläche und wer baut die Bildungs- und Begegnungsstätte? Ihr Verein? Wann beginnt der Bau und wie wirkt sich das auf die Fläche des Gemeinschaftsgartens aus?

    Die Fläche gehört der Stadt Chemnitz und der Walden e.V. hat diese vom Liegenschaftsamt der Stadt für die nächsten 10 Jahre gepachtet, mit Option auf Verlängerung um weitere 10 Jahre.Der Gemeinschaftsgarten nimmt bisher auf dem 11000qm großen Grundstück eine Fläche von 1200 qm ein. Der im Antrag beschriebene Ausbau des Grundstücks zu einer Bildungs-und Begegnungsstätte ist nicht mit schwerwiegenden Baumaßnahmen verbunden. Der langfristige Plan geht vom Bau eines Blockhauses für die Gruppenarbeit des Walden e.V. aus, wird jedoch in den nächsten 4-5- Jahren aus finanziellen Gründen nicht realisierbar sein. Da das Grundstück groß genug ist, schließen sich Gemeinschaftsgarten und Gruppenhaus nicht aus.

    Wie groß ist die Fläche, auf der der Gemeinschaftsgarten entsteht? Zahlen Sie Pacht? Ist die Fläche umzäunt? Wie kommen die GärtnerInnen und Interessierte auf die Fläche?

    Die Fläche ist umzäunt und es gibt tägliche Öffnungszeiten von 10.-22.00 Uhr. Außerdem gibt es einen Schlüsselsafe für alle bisher am Projekt beteiligten AkteurInnen. Interessierte können sich in den Öffnungszeiten an die GemeinschaftsgärtnerInnen wenden.
     

    Wie groß ist die Gruppe, die jetzt schon gärtnert und wie davon sind Erwachsene? Wie viele aus der Gruppe sind keine Vereinsmitglieder? Ist das Projekt offen für alle Interessierten? Wie wird es beworben? Gibt es z.B. ein Schild auf/an der Fläche?

    Der Walden e.V. besteht insgesamt nur aus 8 Mitlgiedern. Davon wohnen nur 4 in Chemnitz. Die Gruppe der GemeinschaftsgärtnerInnen besteht aus derzeit 18 Erwachsenen und ungefähr 12 Kindern. Das Projekt ist für alle Interessierten offen und wird durch ein Schild am Tor zum Grundstück beworben.

    Wie viele (Gemüse)Beete gibt es schon und wie viele sollen es werden? Wie groß sind diese Beete?

    Da wir erst seit 01.01.2017 tätig sind, gibt es bisher nur 7 Hochbeete mit einer jeweiligen Größe von 1×2 Metern und 2 weitere Beete mit einer Größe von 2x3m.

    Gibt es Zeiten, zu denen Sie erlebnispädagogisch auf der Fläche arbeiten? Oder sind Teile der Fläche dafür „reserviert“? Können die GärtnerInnen „trotzdem“ jederzeit auf die Fläche?

    Der Platz wird auch zur erlebnispädagogischen Gruppenarbeit vom Walden e.V. genutzt. Durch die Größe des Platzes (11000qm) ist eine Trennung vom Gemeinschaftsgartenprojekt realisiert. Ein kleines Birkenwäldchen trennt den Platz in zwei fast gleichgroße Flächen. Erfahrungsgemäß finden die erlebnispädagogischen Angebote außerdem am Vormittag statt und die GemeinschaftgärtnerInnen kommen meist am Nachmittag. Bei der gleichzeitigen Platznutzung gab es bisher keine Probleme.

    Wie nutz der Verein mit seiner erlebnispädagogischen Ausrichtung die Fläche?

    Wie oben beschrieben besteht das Grundstück aus zwei großen Flächen. Der Walden e.V. nutzt das Grundstück für Tagesprogramme mit Schulklassen.

    – Gemeinsames Kochen am Feuer

    – Bogenschießen

    – Kooperations- und Interaktionsübungen

    – Problemlöseaufgaben

    – Niedrige Seilelemente

    – Council

    Wie läuft die interne Kommunikation? Zahlen die GärtnerInnen was fürs Gärtnern?

    Der Walden e.V. ist Pächter des Grundstücks und finanziert mit den pädagogischen Programmen die Pacht.

    Die GemeinschaftsgärtnerInnen und die Mitglieder des Walden e.V. sorgen sich zusammen um die Pflege des Platzees und veranstalten gemeinsame Treffen, sowie Arbeitseinsätze. Für die Nutzung des Gartens wird kein Geld bezahlt oder verlangt.

    Welche der für die Bauvorhaben aufgelisteten Materialien sind bereits vorhandene, weitergenutzte Materialien?

    Alle aufgelisteten Materialien müssen erst besorgt werden.

    Woher bekommen Sie die Materialien?

    z.T. aus Baumärkten (z.B.Werkzeug), z.T. aus Holzwerkstätten und aus einem Steinbruch nahe Chemnitz

    Haben Sie bezüglich der Materialien Kontakt zum Grünflächenamt/Kieswerken o.ä. aufgenommen?

    Ja. Wir haben beim Grünflächenamt der Stadt Chemnitz nach Erde gefragt und wir wurden an kommerzielle Anbieter weiter verwiesen.

    Sind Sie vernetzt mit den anderen Gartenprojekten in Chemnitz?

    Wir haben Kontakt zum Projekt „Nia Domo“ im AJZ e.V. in Chemnitz und kennen ein paar MacherInnen des Projektes „Bunte Erde“.


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  • Angärtnern und Kräuterspiralenbau bringt 100 Menschen im IG Coswig zusammen

    (Gu, mail)
    wir haben den Bau der Kräuterspirale mit einem FEst verbunden- gemeinsam mit der Initiative Coswig als Ort der Vielfalt. und dies war
    ein voller Erfolg!

    Gemeinsam dieses Fest vorzubereiten – zusammenzukommen – vor Allem gemeinsam aktiv zu sein- Verbindung zu schaffen zwischen ganz verschiedenen Menschen und fröhlich sein war der Plan und so hat es funktioniert!

    Unerwartet groß war der Zuspruch von Deutschen, Migranten und Flüchtlingen- etwa 100 Menschen begegneten (!!) sich und kamen ins Gespräch- beim Herrichten der Tafel mit mitgebrachtem Essen,Vorbereiten des Grills, Volleyballspiel, Stockbrot backen, Kinderschminken, Kräuter kennen lernen und natürlich dem Bau einer Kräuterspirale- es war einfach toll!

    Wir zeigten unseren Flüchtlingen den „Plan“ des Bauwerks und fingen dann einfach an, die Steine auf die Markierung zu legen. Es fand sich eine Gruppe von 6 oder 7 flüchtlingen, diese schafften mit 2 oder 3 Mitgl. d. Vereins Steine ran und schichteten sie auf. Eifrig, verständigt wurde sich über Zeichensprache. Und in einer Geschwindigkeit- so haben auch deutsc he Gäste wargenomme, hier fassen Flüchtlinge mit an und kommen nicht nur zum Essen.

    Fotos sind beim Projekt abgelegt

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  • IG Coswig baut Kräuterspirale

    (Gu, Mail 5.4.)

    wir sind mit Energie in die neue Gartensaison gestartet und haben kürzlich 2 neue Mitglieder gewonnen.

    Letzten Samstag war bei uns im Garten „Bauberatung“ bei dieser legten wir gemeinsam den zukünftigen Standort der Kräuterspirale fest. Wir einigten uns auf einen guten Platz, von der Straße her gut sichtbar, unmittelbar am zentralen Feier-Platz, vom Süden besonnt und geschützt durch eine große Birke.

    Kräuter wurden ausgesät nach Wünschen und Ideen, auch brachten Einige Saatgut mit.

    Am 23.4. wollen wir mit der Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und der Kirchgemeinde ein Gartenfest gestalten, natürlich gemeinsam mit coswiger Flüchtlingen. An diesem Tag soll der Bau der Kräuterspirale beginnen,  und wir haben Kräuter zum Thema gemacht- gegrillte Kartoffeln mit Kräuterquark, Kräuterratespiel für Kinder..


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  • Im IG Coswig sind Flüchtlinge dabei. Neuestes Projekt: gemeinsam Kräuter anbauen und verarbeiten

    (Gu aus Antrag, 1.3.)
    auch im vergangenen Jahr haben viel erreicht- so kamen gerade im Sommer zahlreiche Flüchtlinge in unseren Vereinsgarten wir legten Beete an pflanzten und pflegten -, die verschiedensten Menschen kamen zusammen, halfen sich gegenseitig, lernten voneinander, hatten Spaß , fühlten sich wichtig und zugehörig.

    Auch in diesem Jahr wird es wieder so sein. Mit der neugegründeten Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ arbeiten wir sehr gut zusammen. Durch dieses Netzwerk der Initiative erfuhr eine große Zahl der in Coswig angekommenen Flüchtlinge von unserem Garten. Die Flüchtlinge waren froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie willkommen sind und sinnvoll etwas tun können. Gemeinsam grillten wir im Garten und es gab viel Gesprächsstoff.

    Wir verwenden unser selbst angebautes Gemüse und auch unsere neuen Freunde aus Syrien und anderen Ländern lieben es sehr damit zu kochen. Sie erzählten uns von der der faszinierenden Vielfalt der orientalischen Kräuter und deren Verwendung. Es ist wie ein Stück Heimat für sie. Frisch sind hier Syrischer Oregano, Habek Minze, Zatar oder Arabisches Bergkraut kaum zu bekommen. Es wäre für uns eine wunderbare verbindende Tätigkeit, gemeinsam diese uns noch nicht bekannten Kräuter anzubauen, und gleichzeitig unseren Begegnungsgarten mit einer Lehrkräuterecke zu bereichern.

    Idealerweise wollen wir Pflanzung auf einem wärmespeichernden Steinhügel nach Art einer Kräuterspirale anlegen. Dies ist sehr arbeitsaufwändig und Alle können mit anfassen.

    Da unser Garten ohnehin Interessierten offensteht, können unsere Flüchtlinge Auskunft geben über Art und Verwendung der Pflanzen-als neuen Ansatzpunkt für Kontakt und Integration.

    Wir verwenden die Mittel so sparsam wie möglich, so können wir die Steine gebraucht von der Baufirma Nibrasch günstiger bekommen. Außerdem versuchen wir gemeinsam mit unseren Flüchtlingen Saatgut einiger Pflanzen zu besorgen weil die eigene Anzucht den Kauf teurer Pflanzen sparen hilft. Unser Kooperationspartner vor Ort, die Gärtnerei Ulbrich, hat uns zugesagt, dass wir in diesem Fall eine Ecke in einem heizbaren Gewächshaus nutzen können.

    Auch der Bio-laden MarThas Laden in Coswig ist sehr an frischen (exotischen) Kräutern interessiert und will damit wiederum Coswiger Kunden über unsere Tätigkeit informieren.

    Nicht zuletzt wird unser kleines interessantes Projekt über die Initiative Coswig als Ort der Vielfalt und die JuCo Soziale Arbeit gGmbH bekannt und zugänglich gemacht.

    Weitere Infos zu der Arbeit mit Flüchtlingen:
    Im letzten Jahr , Januar/Februar, fand sich in Coswig spontan die Initiative „Coswig als Ort der Vielfalt“ schon mit einer großen Zahl von ca 40 bis 50 und mehr? Engagierten (Bürger, Stadträte, Pfarrer..)  die Flüchtlingen helfen wollten. Das ist auch geschehen. Es wurde von einem außerordentlich engagierten Mann, Herrn Meissner, generalstabsmäßig organisiert mit der Bildung von zahlreichen Arbeitskreise (AK Patenschaften, Begegnungen, Deutschkurse, Sport, Fahrradwerkstatt..) die Stadt gewährte Unterstützung- kostenlose Raumnutzung, Veröffentlichungen, etc.. So konnte die doch relativ hohe Zahl von ca 250 Flüchtlingen in Coswig recht gut betreut werden.

    Einige Zeit später wurde der Verein „Coswig als Ort der Vielfalt „ gegründet, um als Träger  die Spendengelder für die Initiative verwalten zu können, Mittel zu beantragen und  der Initiative eine Rahmen zu geben. Dieser Verein COV ist nun natürlich auch ein ganz enger Kooperationspartner unseres Interkulturellen Gartens Coswig ev. Ich selbst unterstützte übrigens diesen in seiner Gründung und bin auch als Vorstandmitglied tätig.

     Ich will Ihnen damit die gute Vernetzung verdeutlichen, durch die Initiative begründet wurde. So sind viele Coswiger in der Initiative organisiert und haben gleichzeitig direkten Kontakt zu Flüchtlingen. Informationen, beispielsweise über unseren Garten- neue Projekte- Angebote- gelangen so direkt zu Flüchtlingen.

    Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit dem Bunten Radebeul unseren IK Garten Coswig im Radebeuler Flüchtlingsheim vorgestellt, daraufhin kamen einige radebeuler Flüchtlinge.

    Auch über die kath. Kirche direkt neben den Garten gelangen Infos an Flüchtlinge- die Kirche macht ja auch Veranstaltungen/Angebote. Demnächst wird die Info über unsere Garteneinsatzzeiten auf der Internetseite der Initiative unter Aktuelles wieder erscheinen, wenn wir im Frühjahr anfangen.

    Die Verständigung funktioniert meist auf englisch, manchmal mit Hilfe der iPhones, auf russisch (unsere Aussiedler) geht nicht, am Besten ist es, wenn die Flüchtlinge ihre Deutschkenntnisse erproben, die sind natürlich sehr unterschiedlich vorhanden. Es gab auch Missverständnisse- so fingen einige Flüchtlinge an zu ernten für sich während einer Gartenführung. Da haben wir gesagt, ihr könnt mit uns arbeiten, dann gibt es einen Teil der Ernte für Jeden. Die gemeinsame Tätigkeit wurde auch ohne Sprachkenntnisse verstanden, das ist als Anfang in Ordnung, es ist immer wichtig, auf das Aufeinander von Allen zugehen zu achten. So ganz im Selbstlauf passiert das nicht.

    Die Informationen über Kräuter wollen wir natürlich an Interessierte geben! Im letzten Jahr haben wir ein kleines Rezeptbuch erstellt mit bewährten von uns erprobten Rezepten mit Ernten aus dem Garten- in dieser Art soll es auch mit der kräuterinfo gemacht werden. Während unserer Einsatzzeiten Mittwoch nachm, und Sa. vormittag nehmen wir auch nebenbei Grünschnitt an und verkaufen etwas Gemüse nach Möglichkeit. Da weisen wir auch auf Neues hin, wie der Kräuteranbau.

    Abgeholt haben wir bisher die Flüchtlinge nicht. Einmal habe ich am Stadtplan den weg erklärt, und sie haben sich gefunden (von Radebeul) Demnächst soll ein Objekt in Neusörnewitz OT Coswig/Prasseweg belegt werden, das ist nicht weit vom Garten. Die Schwierigkeit ist, den Flüchtlingen zu vermitteln, dass sie im Garten oder Anderswo willkommen sind. Hier wollen wir (im Sommer?) über die Initiative einen Besuch im Heim organisieren um Kontakt herzustellen.

    Der Bioladen zahlt für die Kräuter, 0,20 €/Bund letztes Jahr für Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch.. aber es ist ein sehr kleiner Laden hat es extrem schwer in Coswig. Es waren sehr wenig Bündel die verkauft wurden aber wichtig für das Sortiment sind ihm regionale Kräuter schon. Außerdem liegt Werbung /Flyer von uns aus.

    Nun noch zu Meißen: der Träger ist das Bündnis für Zivilcourage e.V.,

    der Projektname: Internationaler Garten Meißen.

    Seit 2015 (mind.) laufen die Vorbereitungen, es mussten sehr zähe und langwierige Verhandlungen  mit der Stadtverwaltung Meißen bewältigt werden, um einen Pachtvertrag über das Bohnitzer Gelände, Nähe Erstaufnahme f.Flüchtlinge.

    Gegenwärtig sieht es endlich erfolgversprechend aus, aber der Pachtvertrag ist noch nicht unterzeichnet.


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  • „Wir schlagen Wurzeln“ aus Berlin ist hauptsächlich eine Kräuterspirale

    (Gu, Mail, 20.2.105)
    „der Garten ist zu unseren freizugänglich für die Einwohner des Kiezes. Die letzte gemeinsame Aktion fand im Oktober letzten Jahres statt. Wir haben mit einigen Nachbarn die Spirale winterfest gemacht. Im Mai dieses Jahres möchten wir den Garten wieder eröffnen und den Sommer einläuten.“
    Das Projekt ist in Berlin Kreuzberg und bei uns als Gemeinschaftsgarten gelistet. (mehr …)