Schlagwort: Kreisjugendring

  • München: Dachgarten soll Community Projekt werden

    (Projektbesuch)
    Auf der Dachterrasse der Alten Färberei, einer Einrichtung des Kreisjugendrings in München, gibt es schon ein Weilchen ein Gartenprojekt. Bisher war da ein Schwerpunkt Färberpflanzen und Workshops. Seit Oktober gibt es eine neue Ansprechpartnerin für den Garten und das Projekt wird als „Community Garten“ kommuniziert. https://www.diefaerberei.de/category/projekte/#post-6985 Alle zwei Wochen Sonntags können Interessierte mitgärtnern. Ansonsten ist der Garten nicht öffentlich, das ganze Haus hat sonst nur Freitags geöffnet (Offene Werkstätten).
    Bisher ist eine Familie immer mit dabei, andere eher unverbindlich. Letztes Mal waren es 7 Leute. Nicht alle kommen zu einer Zeit, das wollen sie nun anders kommunizieren. Man muss sich nicht anmelden, kann man aber, die Erfahrung zeigt, dass die, die sich angemeldet haben, sich oft wieder kurzfristig abmelden.
    Sie sind ganz am Anfang der Neugestaltung, wollen die vorhandenen Beete weiter nutzen, alles ein bisschen aufräumen und auch das Saatgut, was vorhanden ist, erstmal nehmen und dann mal schauen. (mehr …)

  • In Fresing pflanzen geflüchtete und beheimatete Jugendliche zusammen

    (Gu aus alerts)

    Einheimische Jugendliche und Flüchtlinge bepflanzen Beete

    Jugendliche und Gartenarbeit, nach einem gängigen Vorurteil passt das nur in den seltensten Fällen zusammen. Gerade schickt sich der Kreisjugendring Freising aber an, mit dieser Vorstellung aufzuräumen. Die KJR-Erlebnispädagogin Susanne Watterott hat ein Integrationsprojekt ins Lebens gerufen, es hört auf den Namen „Gemeinsam Garten“ und will einheimische Jugendliche mit jungen Flüchtlingen zusammenbringen: Durch das gemeinsame Anpflanzen von Gemüse. In Mittermarchenbach, auf dem Jugendzeltplatz, sollen so zwei Hochbeete entstehen.

    Elf Jugendliche – darunter sechs unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus der Freisinger Wippenhauser Straße – nehmen an dem Projekt teil. Ganz freiwillig, wie Susanne Watterott nicht müde wird zu betonen. „Die meisten Flüchtlinge kommen aus ländlichen Gegenden und sind ohne Supermarkt aufgewachsen“, sagt die Projektleiterin. Sie wüssten daher noch, wo das Gemüse herkäme. Diese Erfahrungen sollen die Jugendlichen beim Bau der Hochbeete einbringen. Im handwerklichen Miteinander lassen sich nach Meinung von Watterott leichter Berührungsängste abbauen. Dank der Einheimischen-Beteiligung ist es für die jungen Flüchtlinge ein Gratis-Deutschkurs obendrein. […]

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/kreisjugendring-freising-gemeinsam-garteln-1.2966573 (mehr …)