Schlagwort: Kulturgarten Lüneburg

  • Lüneburg: Kultutgarten aufgelöst

    (Mail)

    wir haben den Kulturgarten Lüneburg jetzt aufgelöst – es haben sich leider keine weiteren Mitwirkenden gefunden und die Person, die die Gruppe noch vorangetrieben hat und versucht hat Nachfolger*innen zu finden, schreibt jetzt ihre Bachelorarbeit und verlässt dann Lüneburg.
    Der Garten wird jetzt von einer Tagesmutter in Lüneburg genutzt, was – so schade es ist, dass die Gruppe sich aufgelöst hat – für uns eine schöne Nachfolge ist (mehr …)

  • Kulturgarten Lüneburg: wenig Leute

    (Mail)

    Gerade sind wir relativ wenige Menschen, weil das gemeinsame Gärtnern im letzten Jahr so nicht möglich war. 
    Zwei, drei Personen sind aber aktuell noch aktiv und wir konnten im Oktober bei einem Interessiertentreffen neue Menschen gewinnen, die dann hoffentlich ab Frühjahr so richtig einsteigen. Interesse ist nach wie vor vorhanden 🙂 
    In Rücksprache mit dem Gartenverein, bei dem wir die Parzelle haben, haben wir uns geeinigt, dass bis Mai geschaut wird, ob die Gruppe wieder richtig aktiv wird oder wir den Garten ggf. doch weitergeben (mehr …)

  • Erneute Auszeichnung für Kulturgarten Lüneburg

    (Gu, FB)

    „Kulturgarten Lüneburg – mehr als ein Garten“. Wir werden als offizielles Projekt der „UN – Dekade Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet. (mehr …)

  • Sommerfst mit Siebdruck im Kulturgarten Lüneburg

    (aus Bericht von Shimeles)

    Informieren und Mobilisierung von Wohnheim Bewohner am Samstag und die Abholung am Sonntag

    Anna M., Najeha und ich waren am Samstag in mehreren Wohnheimen um die Geflüchteten anzusprechen und zu informieren über die Veranstaltung am Sonntag. Natürlich war die Information mehr als nur einfache Einladung zum Fest. Viele der Geflüchteten fragten nach. Najeha hat laufend in Arabisch, Farsi und Kurdisch übersetzt.Wir hatten Geflüchtete aus Osteuropa, Iran, Irak, Sudan ansprechen können. Die Geflüchteten, mit denen wir gesprochen hatten waren freundlich. Viele kamen auch zum Fest am Sonntag. Wer nicht gekommen sind Afrikanische Flüchtlinge.Am Sonntag war ich mit Anna erst im Garten, um die Sachen abzuladen. Danach fuhren wir zu den Wohnheimen, um die Geflüchteten abzuholen.Ich habe einige Runden mit meinem Auto gemacht um einige Geflüchtete, die zum Fest wollten aber nicht wussten wo der Garten liegt und keine Fahrrad fahren konnten, mitzunehmen. Einige kamen mit Anna zu Fuß. Annas bemühen die Geflüchteten in den Heimen zu informieren und für die Veranstaltung zu mobilisieren habe bewundert. Schnell merkt man, dass sie „der Motor“ hinter dem Gartenprojekt ist.

    Austauschs Gespräche in Kulturgarten am Samstag 29.07.2017

    Am Samstag konnten wir uns im Kulturgarten in Austauschgesprächen rund um die Themen Gärtnern, Kooperation mit der Gartennachbarschaft, Gärtnern mit Geflüchteten, Potenzial der Interkulturellen Garten, etc… mit den GärtnerInnen und Nachbarn austauschen.
    Ein aktuelles Thema war natürlich die neu fertiggestellte Komposttoilette! Ein 1 Kammer–Trenn- Kompostklo. Anna hat sie mir stolz gezeigt und sagte, sie hätten es gerade gestern fertig gestellt! Einen Tag vor der Veranstaltung!
    Neben dem Austausch wurde gegärtnert, und anschließend gemeinsam Brot gebacken.
    Najeha und Anna hatten von Zuhause Brotteig vorbereitet und mitgebracht.
    Ziel der Austauschgespräche war: Es soll den Bewohnern der Flüchtlingsheime und weiteren Lüneburgern ein Raum zum gemeinsamen Gärtnern, zum Austausch und Beisammensein gegeben werden.
    Das Gespräch soll den Austausch fördern und Hemmschwellen zwischen den Kulturen abbauen. (auf Augenhöhe kommunizieren und voneinander zu lernen und zusammen Spaß zu haben.
           

    Veranstaltung(Sommerfest) und Siebdruckworkshop am Sonntag 30.07.2017

    „Hier funktioniert es gut“, sagt Herr Roemer zu mir, Er meinte die Zusammenarbeit zwischen Interkulturellen Gärten und Kleingartenkolonien.
    Das waren die ersten Worte des Vorsitzenden der Kleingartenverband Lüneburg als er mich begrüßte (wir kennen uns seit vielen Jahren. Er war mit einer Gruppe vor 10 Jahren in Göttingen)
    Etwa 50-60 Lüneburger, davon beteiligten sich etwa 20 Flüchtlinge an dem Sommersfest. Es wurden Kartoffeln und Topinambur, geerntet, gegrillt, Stockbrote gebacken, an dem Siebdruck-Workshop teilgenommen und Fußball gespielt.
    Die größte Mehrheit der Flüchtlinge an dem Tag waren junge Männer. Viele junge Studentinnen waren ebenfalls da. So freundlich wie sie miteinander umgangen sind schien es, dass das Ziel, Berührungsängste abzubauen und gemeinsam Zeit zu verbringen, gut zu funktionieren scheint. Dabei stellt sich für mich die Kontinuitätsfrage der aktiven GärtnerInnen.

    Beim Siebdruck hat es zunächst keinen großen Ansturm am Anfang gegeben. Da es mehrere Angebote gab kamen immer mehr Leute erst verspätetet zum Siebdruck. So bin ich erst um 8 Uhr abends mit dem letzten Druck fertig geworden (siehe das Blaue seeds for Water Druck). Es hat vielen Flüchtlingen Spaß gemacht! So haben Einige angefragt, ob ich für sie einen Bauworkshop anbieten kann, damit sie ein Gerät vor Ort haben, womit sie weiterdrucken können.

    Bei der Veranstaltung hat Najeha laufend in Arabisch und auch in Persisch übersetzt. Für die Übersetzung in andere Sprachen gab es einen Mann. Auch die Grüße der Politiker und guten Wünsche wurden für das gesammelte Publikum (viele darunter die kein deutsch sprechen) übersetzt.


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  • Kulturgarten Lüneburg: Komposttoilette ist fertig

    (Gu, aus Antrag)

    Wir als Kulturgarten sind in einem Kleingartenverein angesiedelt und haben komfortabler Weise Zugang zu Wasser und Strom, der Garten liegt jedoch etwas abgelegen und wir haben nur über das Vereinsheim des Kleingartenvereins Zugang zu einer Toilette. Dieses Abhängigkeitsverhältnis vom Kleingartenverein hat sich in der Vergangenheit als konfliktanfällig und unzuverlässig erwiesen. Um zu verhindern, dass sich die Beziehungen zum Kleingartenverein durch das Abhängigkeitsverhältnis verschlechtern oder dass Kulturgärtner*innen und Besucher*innen frühzeitig nach Hause fahren, weil es keine Toilette gibt und um zusätzlich etwas zur Verbesserung der Nährstoffkreisläufe und der Düngung in unserem Garten beizutragen, haben wir uns entschlossen eine Komposttoilette zu errichten. Wir haben versucht möglichst viel an der Toilette selbst zu bauen.

    Sie haben sie beim Sommerfest Ende Juli 2017 eingeweiht. (mehr …)

  • Kulturgarten Lüneburg als Garten der Integration ausgezeichnet

    (Gu, mail)

    Die Auszeichnung Kulturgartens Lüneburg wird am Sonntag den 30. Juli um 15 Uhr im Rahmen des jährlichen Sommerfests stattfinden. Die Kleingärtner werden durch die jeweiligen Vorsitzenden vertreten sein (Bezirksverband und die Kleingartenanlage, in der sich der Garten befindet) und der Bürgermeister hat sich ebenfalls angekündigt (der Oberbürgermeister ist im Urlaub).

    Bei dem Wettbewerb sind wir mit in der Jury (mehr …)

  • Najeha und Shimeles werden im Kulturgarten Lüneburg aktiv

    (Gu, Mail)
    Wir würden gerne als Kulturgarten Team am 29.07. mehr gärtnerisches Wissen einholen und mithilfe von Übersetzung (durch Najeha) auch neuere, teilweise geflüchtete Mitglieder in unser Gartenteam einbinden.
    Am 30.07.2017 wollen wir dann unser diesjähriges Sommerfest feiern. Wir würden unser Sommerfest gerne durch einen Siebdruck Workshop ergänzen. Durch unsere Sommerfeste können wir immer besonders gut neue Interessenten, vor allem aus den Flüchtlingsheimen, ansprechen. Wir werden wieder viele geflüchteten Männer, die in der Nähe des Kulturgarten wohnen einladen und hoffen diese durch den Siebdruckworkshop gleich in eine Aktivität einbinden zu können, welche ohne Verständigung möglich ist. Mit dem Aktivwerden beim Siebdrucken, hoffen wir durch einen ersten Schritt zu fördern, dass neue Besucher auch aktiv im Garten mitwirken.


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  • Kulturgarten Lüneburg hat sich gut entwickelt

    (Gu, Mail, 23.11.)
    „Unsere Saison war sehr schön, erst vor kurzem haben wir Erntedank-Fest gefeiert und Suppe von den Kürbissen aus unserem Garten gekocht. Über den Winter stehen mehr Gemeinschaftsaktionen an, bevor es im Frühling dann wieder stärker in den Garten geht 🙂 Durch das neue Semester haben wir auch neue Gesichter dazu bekommen, dafür sind ein paar der „alten Hasen“ (z.B. Robin) im Auslandssemester. Ständig im Wandel. Von den Geflüchteten haben inzwischen zwei ihren eigenen Garten angefangen, es gibt jetzt eine Frauengruppe (da sonst v.a. junge Männer im Garten waren) und im Januar feiern wir ein Lichterfest“ (mehr …)

  • Kurzinfos zu den Gärten, die bei dem Zweiti-Workshop in Nürnberg dabei waren

    (Gu, Workshop in Nürnberg 11/12.10.)
    Der Frauengarten Trier hat von der Glücksspirale Gelder für Holz für Hochbeete bekommen und sie machen bei „Tier aktiv im Team“ mit, bei dem Firmenteams sich in gemeinnützigen Einrichtungen engagieren. Sie treffen sich 1x Woche im Garten und wer dabei ist, trifft die Entscheidungen. Der Garten ist ein Projekt des Frauennotrufs und dort angestellte Frauen leiten das Gartenprojekt, was ein Schutzraum für Frauen ist.
    Der Fächergarten Karlsruhe hat keine Trägerschaft, sondern ist als lose Gruppe mit 30 Aktiven (und 15 ganz Aktiven) organisiert. Sie haben 1x Woche Plenum, wer da ist, entscheidet.
    Auch Düsselgrün aus Düsseldorf hat keine Trägerschaft, sondern ist eine lose Bürgerinitiative. Bestimmte Leute übernehmen Aufgaben, es gibt ein Orgatreffen (wer da ist, entscheidet), sie machen einen Gartenrundbrief und sind auf Facebook aktiv. Noch immer wissen sie nicht, ob sie auf der Fläche bleiben können. Auch haben sie derzeit keine Versicherung, da das im Rahmen der Trienale lief. Am 19.11. hat sich ein Bürgermeister und ein zuständiger Mensch der Stadt mit Presse angekündigt. Sie werden nun nachfragen, was für ein Termin das ist, was da passieren soll etc.
    Der Kulturgarten in Lüneburg hat einen Schwerpunkt auf der Arbeit mit Flüchtlingen. Sie sind Teil der Willkommensinitiative (= Träger) und haben eine große Parzelle in einem Kleingartenverein bekommen. Der KG-Vorstand hat in seiner eigenen Anlage eine Parzelle einer syrischen Familie gegeben, um sie zu unterstützen. Pacht verlangt der Verein nicht und auch eine Ablöse musste nicht gezahlt werden. Er möchte weitere KG-Vereine für die Arbeit mit Flüchtlingen gewinnen. Im Kulturgarten sind 10 Leute im Kernteam. Sie wollen eigentlich Flüchtlinge für langfristiges Mitgärtnern gewinnen, doch da ist bisher nicht so viel Interesse dran. Eine Familie ist voll dabei, die anderen (hauptsächlich junge Männer) kommen zu Events.
    Bei den Gärten der Begegnung in Bayreuth sind auch Flüchtlingen im Fokus. Teilweise werden sie erreicht, hauptsächlich über presönliche Kontakte. Eine der GarteninitiatorInnen, die sich aus dem Gartenengagement herausgezogen hat, ist noch aktiv bei „Bunt statt braun“ und macht diverse Veranstaltungen und Kurse mit und für Flüchtlinge (u.a. Kinder) im Garten wie Hausaufgabenbetreuung mit Nistkastenbau. Im Garten haben sie inziwschen eine Regenwasserzisterne und ein Weidenhaus mit einer Veranstaltungsfläche. Im Vorstand sind 6 Leute, die Sitzungen sind offen für alle und wer da ist, kann auch mitentscheiden, doch es kommen keine GärtnerInnen. Sie bekommen regelmäßig städtische Unterstützung (finanziell)
    Im Mauergarten in Berlin gibt es inzwischen auch für die Gemeinschaftsbeete Verantwortliche (Paten). Sie sind 50 Vereinsmitglieder und 90 Mitmachende und es gibt 100 Beete (individuelle und gemeinschaftliche). Sie haben derzeit mit einer schwierigen Person zu kämpfen, die den Vorstand dazu gebracht hat, zurück zu treten.
    Der Wurzelgarten Oldenburg ist auch in einer Kleingartenanlage. Sie haben keinen Schlüssel zu einer bestimmten Tür, die auch abgeschafft werden soll, doch noch stets eifrig von den KleingärtnerInnen abgeschlossen wird. Auf dem Gelände ist das Projekt schwer zu finden, es gibt noch kein Schilderleitsystem. Wichtige Leute aus dem Vorstand sind derzeit im Ausland (Auslandsemester) und sie sind dabei, neue Strukturen zu entwicklen, um Veranswortlichkeiten ohne Überforderungen zu schaffen. Entscheidungen fallen im wöchentlichen Plenum und per Mail
    Auch im Gmünder Weltgarten sind ein paar Flüchtlinge dabei. Im Gmünd gibt es über eine andere Organisation ZuverdienstMöglichkeiten (1 Euro) für Flüchtlinge, in die auch der Garten einbezogen ist. Der Garten tritt ein wenig auf der Stelle, es werden viele Ideen und „man müsste/man könnte“ formuliert, doch umgesetzt wird wenig. Die InitiatorInnen halten an ihren Idealen fest, doch die Realität sieht wohl anders aus, so dass sie sich auf das konzentrieren wollen, was derzeit geht.
    Der Stadtgarten Nürnberg muss wohl noch dieses Jahr umziehen – doch eine Fläche gibt es noch nicht. Jedenfalls keine, auf die sie wollen. Sie haben das Quelledach angeboten bekommen, was für die unakzeptabel ist, da sie sich explizit als sichtbarer Teil der Stadt verstehen. Der Umzug bietet die Chance, den Garten zu verkleinern, damit sie wieder mehr Zeit haben für Begegnungen, Projekte etc. und nicht alle immer verpflichtet sind, z.B. gießen zu müssen.


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  • IG Lüneburg eröffnet

    (von FB bei uns gepostet)

    in Lüneburg gibt es nun einen interkulturellen Garten, in dem mit Flüchtlingen zusammen gegärtnert wird. Die Eröffnung letzten Samstag war ein voller Erfolg, und wir würden uns freuen, wenn ihr das weitererzählen würdet. Hier der Link zum Zeitungsartikel, sowie ein Link zu unserem Bericht: 
    http://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/163132-gaertnern-gegen-die-vorurteile

    http://www.willkommensinitiative.de/nachrichtenleser/fluechtlinge-buergermeister-sonnenschein.html

    Die Gruppe trifft sich 2x die Woche und sie haben sich für die Fläche im Kleingartenverein entschieden

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